Die Länder werden die Verluste übernehmen müssen (Aktueller Betrieb)

flierfy, Mittwoch, 23.09.2020, 20:07 (vor 2203 Tagen) @ ffz

Hallo,

naja Abellio hat es geschafft im Dieselnetz Sachsen-Anhalt weit über 1€ günstiger pro Kilometer mit Neufahrzeugen zu bieten, wie die Bestandsbetreiber DB Regio und Transdev mit renovierten Gebrauchtfahrzeugen. Das kann Rechnerisch schon kaum gehen.

Beim Elektronetz Saale-Thüringen-Südharz hat Abellio auch erstaunlich viel günstiger geboten wie die anderen EVU's.

Oder anders herum, die Anderen haben unverschämt hohe Forderungen aufgestellt und wollten mit abgeschriebenen Fahrzeugen noch mal richtig fett absahnen.


In einem seriösen Gebot muss ein EVU auch gewisse erwartbare Gehaltssteigerungen mit einkalkulieren, schließlich arbeitet kein Lokführer für ein "vergelt's gott".

Es werden wohl eher ausbleibende Fahrgeld-Einnahmen sein, die den EVUs die Genicke brechen. Da man der DB AG 5 Mrd € durch eine Kapitalerhöhung zukommen lässt, wird man auch den anderen EVUs unter die Arme greifen müssen. Schliesslich wollten die Länder knapp kalkulierte Angebote und nicht mehr die Monopol-Preise der DB. Wenn nun die Gesundheitsämter genau dieser Länder das öffentliche Leben lahm legen und somit einen grossen Teil der Geschäfte der von den Ländern selbst beauftragten EVUs vernichten, dann wird man nicht anders können, als nachzuschiessen.


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