+ Ausbau nicht "entweder / oder", sondern UND (Allgemeines Forum)

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Samstag, 22.08.2020, 22:26 (vor 2100 Tagen) @ Murrtalbahner

Die Frage ist, ob die immensen Kosten den daraus entstehenden Fahrzeitgewinn rechtfertigen, oder ob man nicht eher an den Endpunkten der Rennstrecke ran sollte, dort nicht so viel Zeit zu verlieren.

Ein Ausbau im Raum Hamburg ist ohnehin notwendig, unabhängig davon, was mit der Strecke nach Berlin passiert.

Ich kann es aber gern nochmal ausformulieren: Von Leipzig-/Halle nach Nürnberg wird für Milliarden ein Ingenieursbauwerk ans nächste gereiht, damit die Züge mit 300 km/h durch den Thüringer Wald fahren können. Ab HalLeipzig wird im Flachland auf maximal 200 km/h gedrosselt.

Durch Taunus und Westerwald wird mit 300 km/h gejagt, aber von Köln nach Dortmund ist die höchste vmax 200 km/h, teilweise niedriger, teilweise eingleisig!? Bleiben wir bei Hamburg: zwischen Hannover und Würzburg darf der ICE durch zahlreiche Tunnel und über viele Brücken fahren. Ab dem Flachland im Norden wird aber runtergebremst.

Also, die "immensen Kosten" sollten doch eher woanders verbuddelt oder aufgeständert worden sein. Der HGV-Verkehr muss vom Flickenteppich zu einem vollständigen Netz ausgebaut werden. Und ja, dazu gehören auch überlastete Zulaufstrecken nahe der Endpunkte von Rennstrecken.


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