... also bitte ... (Reiseberichte)

J-C, In meiner Welt, Dienstag, 14.07.2020, 17:35 (vor 2075 Tagen) @ Der Blaschke

Man darf nicht die internationale Ebene vergessen, die ist in Österreich und auch Tschechien ungemein größer.

Wenn aus Ungarn der RJX nach München verspätet ist, kann er im dichten Verkehr auf der Weststrecke für Chaos sorgen und wird bis München keine Ruhe haben.

Umgekehrt dasselbe.

Bei Graz - Wien - Prag ist's auch so eine Geschichte, da sind beidseitig der Grenze mehrere Taktknoten zu erreichen und das Verspätungspotenzial besteht in beiden Ländern.

Mein Erlebnis ist das, dass man in der Regel alle Hebel in Bewegung setzt, um verspätete Zügr durchzuboxen, koste es was ed wolle. Allerdings sind Anschlussbrüche aus Tschechien in Wien nicht unüblich. Wobei man die wichtigen Ziele dann eben auch jeweils im Stundentakt erreicht, Salzburg sogar jede halbe Stunde und nach Linz hat's möglicherweise noch einen ICE als Anschluss.

Meine Verbindung war freilich besonders, es ist eine internationale Umsteigeverbindung und es fahren nur wenige Züge über die Relation des Zuges, auf dem umgestiegen wurde.

Klar, auch Deutschlands Netz ist in Europa stark eingebunden, aber wenn man ein großes Land mit einem kleinen vom Netz her vergleicht, halte ich es für legitim, dem kleinen Land wenigstens die stärkere Abhängigkeit von internationalen Relationen zuzugestehen.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky


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