mal so mal so (Reiseberichte)

HH-Ole, Montag, 13.07.2020, 15:07 (vor 2080 Tagen) @ J-C
bearbeitet von HH-Ole, Montag, 13.07.2020, 15:11

Vielen Dank für den launigen Bericht - ich kenne einfach beide Modi:

1.) Alleine zum Spass oder auf Dienstreise fahrend bin ich flexibel, spekuliere auch mal auf negative Anschlüsse bzw. wechsele spontan den Zug, wenn mir gegenüber ein ICE auffällt, der auf die gleiche Strecke soll und schon Ausfahrt hat (vgl. Glücksspiel) - seiner eigenen Fahrplanverbindung davon zu fahren gibt ein gutes Gefühl (allgemein machen oft verspätete Züge Rekordnettofahrzeiten erst möglich).

2.) Mit Familie und Sitzplatzreservierungen optimiere ich auf Zuverlässigkeit, das heißt bei von DB-Fernverkehr verkauften Korrespondenzanschlüssen buche ich meist ein oder zwei Stunden Aufenthalt ein. Da kann man sich etwas die Zeit vertreiben, sei es im Bahnhof (Lounge, Gastro, Einkauf) oder man guckt mal ob es in der Stadt einen bahnhofsnahen Spielplatz hat oder interessante Restaurants etc.. Dadurch steigt die Bruttoreisezeit stark, aber auch die Entspannung, der Modus ist dann halt im Zweifel den ganzen Tag "unterwegs" - aber die Zugfahrten selbst werden durch die Stückelung und Pausen durch die Kinder eher kürzer wahrgenommen als wenn die am Stück liegen.

Zehn-Minuten-Anschlüsse sind da für mich nicht besonders atrraktiv: Sie klappen zu oft, als dass ich mich darüber im Sinne von 1.) besonders freuen würde, und sie gehen zu oft schief, als dass ich mich für 2.) auf sie verlassen wollte :-)


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum