Danke für wunderbare Gedanken zur Reiseumgebung (Allgemeines Forum)

GUM, Donnerstag, 05.12.2019, 12:34 (vor 2361 Tagen) @ J-C
bearbeitet von GUM, Donnerstag, 05.12.2019, 12:35

Ist zwar älter, aber nicht minder interessant.
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So heißt es, dass man sich von anderen EVUs abheben wollte und "More than the Feeling of being carried from A to B" bieten will. Mehr, man will das Gefühl eines Abenteuers aus einer vergangenen Zeit wieder aufleben lassen.

"There is an element of excitement for passengers on These Services. […] We are injecting some old-school Grandeur into this design".

Jetzt kann man sagen "Ja gut, Designer werden natürlich ihr Design über den grünen Klee loben und viel darüber reden können". Andererseits finde ich, dass das doch interessant ist, dass man eben ein Reisegefühl aus der Vergangenheit wieder aufleben lassen will. Der Ansatz alleine ist schon durchaus erwähnenswert, wie ich finde.

Hallo J-C,
liebe Community,

Dein Beitrag und der verlinkte Text gefallen mir sehr gut.

Und zwar aus folgendem Grund: Viel zu wenige (um nicht zu sagen: praktisch alle) Verkehrsunternehmen machen sich Gedanken darüber wie ihr Design denn auf die Kunden und die Stimmung wirkt.

Oftmals werden dann zig Seiten lange Corporate Design-Handbücher erstellt, damit jedes Produkt und jedes Fahrzeug innen praktisch gleich aussehen.

Da finde ich: Der Gedanke "old-school Grandeur" in einem Fahrzeug zu haben, der ist genial.

Auf die Deutsche Bahn übertragen könnte der ICE durchaus eine Inneneinrichtung vertragen, die Geschwindigkeit und Schnelligkeit symbolisiert. Mit entsprechenden "Anleihen" bei zeitgenössischen Designern oder der Architektur. Gebürstetes Aluminium und neu vielleicht auch irgendeine Art "Mood Lighting" katapultieren die Kunden ins neue Jahrzehnt.

Dagegen sollte und dürfte es durchaus auch "plüschige" und komfortabel bis limousinenartig ausgestattete Produkte geben.

Meiner persönlichen Meinung nach könnte der ICmod2 dann durchaus wieder Designelemente des langsamen Reisens (und Landschaft ansehen) aufnehmen. Um ein echtes Wohlfühlgefühl zu schaffen. Also euinerseits die "Rakete des 21. Jahrhunderts" und andererseits gemütlicheres Reisen.

Das sollte sich neben dem Preis auch durchaus in der Innenausstattung und den pro Passagier zur Verfügung stehenden Quadratmetern widerspiegeln.

Holz und Naturmaterialien (oder entsprechendes Dekot) zeigen die Verbundenheit mit Natur und Umgebung.

Da kann es also durchaus Vielfalt geben.

Für mich würde das - für Deutschland - wie bereits erwähnt Folgendes bedeuten:

Die touristisch interessante Rheinstrecke könnte durchaus mit einem neuen IC befahren werden, der nur 1. Klasse hat. Hier könnte man plüschiges Design von früher mit einer modernen Außenhaut kombinieren. Sprich: Nicht die früheren TEE-Aussichtswagen verwenden, sondern einige in der Schweiz bauen lassen.

In eimem "old school"-Speisewagen sollte/dürfte auch Platz für eine richtige Küche sein.

Und schon nach ein paar Jahren steigen der Markenwert und auf jedem Eisenbahn-Markt gibt es dann Rheintal-IC Fahrzeuge.

Kurz gefasst: Meiner persönlichen Meinung nach bestimmt das Design erheblich die Aufenthaltsqualität der Reisenden. Diese sind ja mehrere Stunden im Zug.

Liebe Grüße

GUM

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