Der Poker um neue Milliarden ist eröffnet ... (Allgemeines Forum)

Henrik, Freitag, 21.06.2019, 15:00 (vor 2487 Tagen) @ agw

Das Kratzen an der Schuldengrenze (24 Milliarden Euro Verbindlichkeiten!) und das Betteln um Milliarden für die Aufrechterhaltung des Betriebes zeigt doch nur, dass die Bahnreform gescheitert ist.
Genau so war es ja nicht gedacht, das hätte man anders billiger haben können, mit mehr Kontrolle.

zeigt es das?
an nur einem einzigen Punkt die gesamte insgesamt doch sehr erfolgreiche Bahnreform gänzlich infrage zu stellen, ist doch etwas wohlfeil.
Die allermeisten Verbindlichkeiten (mehr als die Hälfte) der DB AG bestehen im Bereich des Netzes, der EIU - die Eigenkapitalsquote ist aber auch sehr hoch.
In dem Bereich war Wettbewerb eh nicht vorgesehen.
Desweiteren bei DB Regio und DB Cargo. In den beiden Bereichen funktioniert der Wettbewerb gut bis sehr gut. Bahnreform zeigt dort hohe Erfolge. Von Scheitern kann nicht die Rede sein.

von Betteln um Milliarden für die Aufrechterhaltung des Betriebes war bislang nicht die Rede,
ist auch eher schwierig.

in dieser Strategie ist die Rede von..

Auf Seite 271 der Unterlagen zur Sitzung heißt es, dass die Bundesregierung dazu die Schuldengrenze anheben oder erneut Eigenkapital zuschießen könne. Dritte Möglichkeit sei der Verkauf einer Minderheitsbeteiligung an DB Schenker.

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/staatskonzern-braucht-geld-bahn-erwaegt-teilpriv...

Zeit für die Bahnreform 2.0.

Es gab Fehler und Bereiche, die nicht so gut gelaufen sind in der Vergangenheit,
darauf hat Enak Ferlemann ja auch sehr deutlich hingewiesen Anfang Mai und aufgezeigt, dass hier Verbesserungen vonnöten sind.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum