Katastrophenmanagement der DB (Allgemeines Forum)

Garfield_1905, Sonntag, 28.02.2010, 23:23 (vor 5991 Tagen) @ Holger_HAM

Na ja, zur Ehre der DB muß man sagen, das es in solchen Ausnahmefällen auch nicht einfach ist, Informationen zu transportieren.

Was wollen denn die Menschen, die in der Bahnhofshalle vor dem Service - Point stehen ? Sie wollen berechrigterweise wissen, ob ihr geplanter Zug fährt und wenn nicht, wie sie sonst an ihr Ziel kommen können. Das heißt aber auch, das man seitens der DB diese Infos an die Mitarbeiter, mal unabhängig von ihrer Anzahl, bekommen muß und das Infos auch stimmen müssen. Da sich in solchen Situationen aber die Verhältnisse minütlich ändern können, ist dies nicht so einfach.

Für 'Hunderte' von Reisenden musst Du natürlich auch nicht nur entsprechend ausgebildete Mitarbeiter haben, sondern auch entsprechende Anlaufpunkte, also in erster Linie Auskunftsplätze mit Rechneranschluß. In Hamm z.B. stelle ich mir das nicht sooo einfach vor.

Kurzfristig zum Dienst georderte MA müssen übrigens u.U. auch die Möglichkeit haben, zum Arbeitsplatz kommen. Wenn aber die Züge nicht fahren ...

Was ich damit eigentlich sagen wollte, man sollte nicht immer über die DB den Stab brechen. Solche Situationen wie heute sind u.U. kaum beherrschbar. Diese Einsicht an die Reisenden zu transportieren ist aber naturgemäß schwer. Ich weiß von mir selber auch nicht, ob ich diese Einsicht hätte, wenn ich heute meinetwegen in dem Gewimmel im Frankfurter Hbf gesteckt hätte und mich von Gott (= DB) und allen anderen verlassen gefühlt hätte.


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