ZM: Weiterhin kein WLAN im IC2 (Allgemeines Forum)

Henrik, Freitag, 13.07.2018, 15:47 (vor 2833 Tagen) @ gnampf

Ja, dürfen sie. Mit welchem Recht muß eine Dienstleistung kostenlos sein? Das Anspruchsdenken und -verhalten einiger ist eine Frechheit.

Es ist weltweit einzig und allein die Deutsche Bahn AG, die sich hier so anders, so verbohrt verhält (bzw. verhalten hat). Aus welchem Recht heraus muss sie für eine Dienstleistung einen zweistelligen Obolus verlangen, der ihnen nicht einmal einen einzigen Cent kostet? Das ist eine bodenlose Frechheit von der DB AG gewesen.

So wie man für jede andere Dienstleistung bezahlen muß sollte es auch im mobilen Datennetz sein.

Wozu? Aus reiner Abzocke heraus? Weltweit muss man nicht einen einzigen Cent dafür bezahlen, seit zig Jahren, nirgends - bei der DB aber schon.

Man kann ja über die Höhe des Preises diskutieren, aber der Anspruch, dass das kostenlos zur Verfügung gestellt werden müsse ist einfach nur dreist.

Nein. Die vorherige Abzocke ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten gewesen.
Das hat absolut kostenlos zu Verfügung zu stehen. Über Datenrate & Geschwindigkeit könnte man sich höchstens noch unterhalten, aber nicht über den Preis.

Hm, Bahnerdenken? "Du hast nur einen 19 Euro Sparpreis, du hast zwar für den Zug bezahlt, aber Pech, is schon voll, bleib hier. Kannst ja morgen fahren, vielleicht ist dann wieder ein Platz frei".
Wenn ich für eine Leistung bezahle dann kann ich wohl zu recht erwarten sie auch zu erhalten.

für WLAN hast Du nicht zahlen zu müssen.
Für was denn noch? Für Luft? für Wasser? Toilette? Strom?

Von kostenlos hat keiner irgendwo irgendwas geschrieben. Auch der Internetzugang im Zug ist nicht kostenlos, sondern in die Tickets eingepreist, logischerweise. Kein WLAN heißt entweder mehr Gewinn (wenn auch ohne WLAN die gleichen Tickets verkauft werden, in Anzahl und Preis), oder eben auch nicht, wenn man dadurch weniger Kunden bekommt oder die weniger bereit sind zu zahlen.

Kein WLAN im ICE heißt, die Bahn könnte gleich dicht machen, sofort.
Der Chef hätte wegen Vertragsverlängerung im Frühjahr 2017 gar nicht mehr beim AR antanzen brauchen, hätte es im Jahr zuvor mit dem kostenlosen WLAN in allen ICE nicht mehr geklappt. Der Grube hätte sich nirgends mehr blicken lassen brauchen, der wäre sowas von verbrannt gewesen.

Natürlich könnte man auch auf die Idee kommen beim WLAN das "Verursacherprinzip" anzuwenden und es im Zug gegen Aufpreis anzubieten. Der Schuss ginge aber nach hinten los, denn die preissensible Kundschaft wird sich den Aufpreis schenken und den Zug so behandeln als hätte er kein WLAN, und diejenigen die das WLAN zubuchen erwarten dann erstrecht, dass es zuverlässig funktioniert und angemessene Leistung bringt.

das war ja Stand der Dinge bis 2016 mit dem Telekom-Hotspot Zugang im ICE.. und ging natürlich kräftig nach hinten los.

Legst du es hingegen auf den Ticketpreis um, wird das ganze sozusagen solidarisiert und lässt sich viel besser verkaufen... solange man nicht erwähnt, dass es solidarisiert wurde, sondern man es als Gratis-Zugabe bezeichnet.

hört sich so an als ob daraus Kosten entstehen und sich diese sichtbar abdecken ließen bei jedem einzelnen Fahrgast..
140 Millionen Fahrgäste im Fernverkehr pro Jahr.
Die Umstellung bzw. Installation des aktuellen WLAN-Systems in allen 250 ICE-Zügen hat 100 Mio gekostet verteilt auf drei Jahre.
laufende Kosten pro Jahr?


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