Schade. (Allgemeines Forum)

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 25.06.2018, 07:10 (vor 2842 Tagen) @ Paladin

Ich stimme dir zu - wobei es ja in London den City-Airport gibt.

Zu dem es aber vergleichsweise weniger Verbindungen gibt als nach Heathrow, und diese dann oftmals auch noch teurer sind. (Ist ja auch nachvollziehbar, angesichts der maximal möglichen Flugzeuggröße und der begrenzten Kapazität.)

Berlin-Tegel nach London City-Airport ist so ziemlich genau DAS Reisen, das man sich für europäische City-Verbindungen vorstellt. Also, wenn es außer HGV-Bahn-Distanz ist, natürlich.

Ich war an beiden Flughäfen noch nicht. Allerdings war ich unlängst am Flughafen von Kansas City, wo mir mein mitreisender Kumpel erklärte, er sei nach dem Vorbild von Tegel konzipiert worden. Ich fand zumindest die Umsetzung (keine Ahnung, wie weit man da vom Vorbild abgewichen ist) zumindest fürchterlich. Nur zwei Security-Spuren für vier Gates, pro Gate vieleicht 30 Sitzplätze, was zu wenig ist, wenn man wartet, einen A319 zu boarden, und am schlimmsten: hinter der Sicherheitskontrolle kein Laden, in dem man hätte was zu trinken kaufen können. NICHTS. Mit durch die Kontrolle nehmen ist in den USA ja genauso verboten wie in der EU. Mag sein, daß das in Tegel besser gelöst ist - wenn nicht, möchte ich dort nicht hin. (Gut, nach Berlin würde ich eh die Bahn nehmen, und von Berlin irgendwoanders hin als nach Hause reisen ist bei mir auch eher unwahrscheinlich.)

Frankfurt liegt ja verkehrstechnisch auch nicht weit von der Innenstadt, man ist ja mit der S-Bahn schnell draußen. Da kosten halt nur die Wege am Flughafen und die Sicherheitspuffer für die unberechnebaren Warteschlangen viel Zeit. Ab ausreichend Status ist das, abgesehen vom Fußmarsch vom Check-In bis Gate A42, wohl auch überschaubar.

Das Nichterleben des Flughafens Tempelhof bedauernde Grüße
der Colaholiker

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