Sparpreis London mit BahnCard: Infos und Bemerkungen (Fahrkarten und Angebote)

sibiminus, Samstag, 03.02.2018, 00:57 (vor 2971 Tagen) @ A-W

Ich kann die Absicherung der DB verstehen, aber ich würde lieber es ist auf der Fahrkarte sichtbar haben, da ein Prospekt der Fahrkartenkontrolle mit dem Stempel gefällt mir nicht (auch wenn ich weiß, dass er keine Rolle in diesem Hinsicht spielt). Ich würde den Textmarker bei weniger erfahrener Kunden bzw. solchen mit eingeschränktem Sehvermögen noch verstehen, aber es wäre mir lieber, wenn ich danach gefragt würde. Denn die Mitarbeiterin wusste, dass ich mit dem Angebot und der Strecke auskenne ;-)

Ich kann nicht für die Mitarbeiterin sprechen, vermute aber schlicht eine Routinehandlung dahinter. Sie hat das vielleicht gar nicht mehr mitbekommen, der Textmarker flitzte wie automatisch über die Fahrkarte ;-) Und ein Prospekt, um Gottes Himmels Willen! Das geht ja gar nicht, da entsteht ja Papierverbrauch. Es ist ja auch nicht mehr gewünscht, Fahrkartentaschen grundsätzlich generell auszugeben, sondern nur noch "wenn unbedingt notwendig".

Interessant ist es auch, dass beim Kauf am Automaten noch keine „Reiseschutz“ angeboten wird und trotzdem kein Hinweis ausgedruckt wird. Vielleicht ist das ein Argument mehr für den Automaten...

Das wird rechtliche Gründe haben, da für Versicherungsleistungen Produktinformationsblätter zwingend vor Abschluss dem Kunden zur Einsicht vorgelegt werden müssen. Ob das am Automaten rechtssicher und komfortabel ohne Zeitverzug umgesetzt werden kann?

Nicht immer können diese Fahrkarten einfach ins Reisezentrum zurückgebracht werden. Bei den Reklamationen von Zeitkarten und Fahrkarten von/ins Ausland muss man im Fall der Entschädigung oder Erstattung die Fahrkarte im Original (Erstattung) oder als eine Kopie (Entschädigung) bei ServiceCenter Fahrgastrechte auf dem Postweg einreichen. Alle eingesandte Dokumente werden dort nur eingescannt und danach die Papierversionen werden vernichtet. Das würde die Lesbarkeitsargumente erklären. Ich weiß aber auch, dass diese 2D-Barcodes recht oft nicht an der richtiger Stelle ausgedruckt werden, sondern eher einen oder zwei Zentimeter nach unten verschoben, dass kommt dort regelmäßig vor.

Alles richtig. Nur: Muss das den Fahrgast interessieren? Ich meine, wenn ein Hinweis per Textmarker dem Fahrgast hilft, gehört er angebracht und wenn das beim Rücklauf der DB Probleme macht kann das intern geklärt werden. Und die verschobenen Codes resultieren meist aus ungenügender Arretierung des Stapels im Papiereinzug, mit zwei Handgriffen behoben.


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