[?] FGR und Zugausfall (Allgemeines Forum)
Claus_NN, Nürnberg, Dienstag, 08.08.2017, 07:40 (vor 3156 Tagen)
Guten Morgen zusammen,
folgender Fall: bin im Besitz eines Sparpreis-Tickets München-Hannover-Düsseldorf, ab München mit ICE 786. Nachdem die Hinleistung ICE 581 heute mit einem IC-Ersatzzug gefahren wird, sieht es danach aus, als würde mein Plan, die Fahrt nach Düsseldorf zum ICE 4-Test und insbesondere zum Arbeiten zu nutzen, hinfällig. Ein Alt-Avmz mit einer Handvoll Steckdosenplätze ist bei allem Komfort hierfür einfach nicht mehr geeignet.
Den Buchstaben der Regel ist meine Zugbindung nicht aufgehoben, falls in München pünktlich ein Ersatz-IC in die Halle geschoben wird, da kein Fall einer zu erwartenden Verspätung von 20 Min. vorliegt.
Nun sollte dann aber der 786 offiziell ausfallen. Bin ich dann verpflichtet, den Ersatzzug zu nehmen oder kann ich, um mein Vorhaben zu retten, entweder eine Stunde später fahren oder einen der direkten ICE über Mannheim bzw. Nürnberg nehmen?
Viele Grüße
Claus_NN
Keine verlässliche Antwort zu erwarten!
musicus, Dienstag, 08.08.2017, 07:53 (vor 3156 Tagen) @ Claus_NN
Hier im Forum konkurrieren konträre Meinungen. Sowohl die Auffassung, der Ersatzzug sei zu nutzen, wie auch der Standpunkt, die Zugbindung hinge allein von der verkehrlichen Zugnummer ab, werden hier vertreten. Bei Interesse: SuFu.
Ich würde vorschlagen, du wendest dich direkt an das DB-Personal vor Ort und formulierst dein(e) Anliegen höflich und sachlich und hoffst auf einen Ausgang zu deinen Gunsten. Hier im Forum ist keine eindeutige Position zu diesem Thema zu erwarten.
gute Chancen, weil...
Nordy, Dienstag, 08.08.2017, 08:15 (vor 3156 Tagen) @ Claus_NN
Es steht nun bei 786 :
München Hbf - Hamburg-Altona: Information. Der Zug fällt aus. Es fährt ein Ersatzzug IC 2904 statt ICE 786. Getränke und Snacks im Zug erhältlich. Zug fährt ohne Wagen der 1. Klasse. Keine Reservierungsanzeige. Grund: Anderes Fahrzeug.
gute Chancen, weil...
Claus_NN, Nürnberg, Dienstag, 08.08.2017, 08:36 (vor 3156 Tagen) @ Nordy
Ach, auch noch ohne First! Wie schön... ;-)
Danke für die Info. Ob Ausfall mit zeitgleichem Ersatz tatsächlich die Zugbindung aufhebt, ist ja scheinbar wirklich eine riesige Streitfrage. Dabei sollte das häufig genug vorkommen, um eine rechtsverbindliche Lösung einzuführen. Halte euch mal auf dem Laufenden, was die Diskussion in München ergibt.
gute Chancen, weil...
ICE2020, Dienstag, 08.08.2017, 10:17 (vor 3156 Tagen) @ Claus_NN
Ich würde der Empfehlung von musicus folgen und das kurz mit dem Personal vor Ort besprechen oder, wenn die Zeit nicht bleibt, mit dem Zugchef des Zuges, den Du alternativ nehmen möchtest. Im Gegensatz zu Krawallbruder VT_601 hatte ich noch nie Probleme, in solchen Fällen die Aufhebung der Zugbindung bestätigt zu bekommen bzw. einfach in einem anderen Zug mitgenommen zu werden. Das gilt natürlich insbesondere, wenn Du 1. Klasse gebucht hast und der Ersatzzug ohne diese verkehrt.
Wenn ich einen ICE gebucht habe dann fahre ich auch ICE
VT_601, Dienstag, 08.08.2017, 09:59 (vor 3156 Tagen) @ Claus_NN
und KEINESFALLS ein IC wo es kein WLAN und kein APS gibt. Es hat mich zwar schon Kraft und Nerven im RZ gekostet bisweilen widerspenstige Mitarbeiter zu überzeugen aber letztlich habe ich es in allen Fällen geschafft.
Immerhin ist ja eine ICE Verbindung teurer als eine IC Verbindung. Und wer akzeptiert einen schnöden Golf wenn er die S Klasse mit Stern gekauft hat?
VT_601 kann die rabulistische Randale einfach nicht lassen
musicus, Dienstag, 08.08.2017, 10:29 (vor 3155 Tagen) @ VT_601
bearbeitet von musicus, Dienstag, 08.08.2017, 10:30
Wenn ich einen ICE gebucht habe dann fahre ich auch ICE.
Kein Problem - mit Flexpreis. Einfach auf den nächsten warten.
Bei Sparpreisen ist ausschließlich die Nutzung von "Zügen und der Wagenklasse sowie an den Tagen und Zeiten, die in der Fahrkarte bezeichnet sind." zulässig - und wenn am 11.11. um 11:11 Uhr Zug "nn" durch Zug "xy" ersetzt wird, berechtigt dich das zunächst keineswegs dazu den geschlossenen Beförderungsvertrag einseitig und eigenmächtig abzuändern.
Eine ausführlichere Diskussion findet sich unter diesem Link; als ich damals in den Faden eingestiegen bin, waren dir bereits die Argumente ausgegangen.
Zu "gebucht" und "bezahlt" s.u.
und KEINESFALLS ein IC
Unter unmittelbarem Zwang wird dich keiner in den Zug verfrachten.
wo es kein WLAN
Ob es das im ICE gibt, ist Glückssache.
und kein APS gibt
Irrelevant, weil keine Frage von Zugbindung.
Es hat mich zwar schon Kraft und Nerven im RZ gekostet bisweilen widerspenstige Mitarbeiter zu überzeugen aber letztlich habe ich es in allen Fällen geschafft.
Glaub' ich nicht. Wahrscheinlich bist du dem Personal so lange auf den Sack gegangen, bis man dich nur noch aus der Sonne haben wollte - von Überzeugung keine Spur. Schade, dass der ehrliche Kunde parasitäres Gebaren deines Kalibers mitfinanzieren muss.
Immerhin ist ja eine ICE Verbindung teurer als eine IC Verbindung.
Nein, bei zuggebundenen Angeboten nicht.
Sparpreise sind kontingentabhängig, hier wird nicht prinzipiell zwischen Produktklassen unterschieden, Einstiegspreise und Preisabstufungen sind generell identisch. Bei Flexpreisen sehen die BB die Erstattung der Differenz hingegen ausdrücklich vor.
Und wer akzeptiert einen schnöden Golf wenn er die S Klasse mit Stern gekauft hat?
Der Sparpreis ist ein sog. "no frills"-Angebot, da muss man mit Abstrichen leben können! Sparpreis = "Golf", Flexpreis 1. Klasse = "S Klasse mit Stern".
musicus und seine Sicht der Dinge
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 08.08.2017, 10:41 (vor 3155 Tagen) @ musicus
bearbeitet von Colaholiker, Dienstag, 08.08.2017, 10:42
Auch wenn ich die Art und Weise, wie VT_601 hier schreibt, nicht gutheiße, sehe ich in Deiner Argumentation einen Pferdefuß:
Du schriebst (Kürzungen von mir, denn "und"-Verknüpfungen werden zu einem logischen "falsch", wenn nur einer ihrer Teile logisch "falsch" ist, und somit reicht es, diesen auszuwerten.)
Bei Sparpreisen ist ausschließlich die Nutzung von "Zügen (...) die in der Fahrkarte bezeichnet sind." zulässig - und wenn (...) Zug "nn" durch Zug "xy" ersetzt wird,
ist es (Zug "xy") nicht mehr der in der Fahrkarte bezeichnete Zug (Zug "nn"). Ganz einfach. Somit kann keine Zugbindung mehr bestehen, weil der angegebene Zug nicht mehr existiert. Und was, wenn nicht die Zugnummer, ist das eindeutige Kriterium, um einen Zug innerhalb eines Betriebstages zu bezeichnen?
Abgesehen von VT_601, der anscheinend nur mit verbaler Gewalt sein Recht durchboxen mußte (kein Kommentar dazu, es ist alles gesagt), schreiben genug andere User hier, daß sie in diesem Fall keine Probleme hatten, andere Züge zu benutzen...
Auf die restliche Auseinandersetzung mit meinem Vorvorposter, seinem Stil und seinen Inhalten verzichte ich, da hast Du alles Relevante gesagt.
Dem Flexpreisfahrer musicus einfach mal die Erfahrung des Sparpreisfahrers mitteilende Grüße,
der Colaholiker
--
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Colaholiker und die Seine
musicus, Dienstag, 08.08.2017, 11:03 (vor 3155 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von musicus, Dienstag, 08.08.2017, 11:06
ist es (Zug "xy") nicht mehr der in der Fahrkarte bezeichnete Zug (Zug "nn").
Doch. Man vergleiche mit den BB!
Selber Tag
Selbe Zeit
Selbe Verkehrsleistung
Selbe Wagenklasse
Selbe Fahrplanlage
Selbe Ankunftszeit am Ziel
Ganz einfach.
Sollte man meinen, hm?
Somit kann keine Zugbindung mehr bestehen, weil der angegebene Zug nicht mehr existiert.
Aber der Ersatz dafür, so dass es sich letztlich eben nicht um einen Ausfall handelt.
Bei solchen Wortmeldungen wünsche ich mir immer wieder die rigorose Streichung sämtlicher Ersatzzüge.
Und was, wenn nicht die Zugnummer, ist das eindeutige Kriterium, um einen Zug innerhalb eines Betriebstages zu bezeichnen?
*gähn*
Jetzt war ich schon so zuvorkommend nebst BB-Zitat auch die bereits stattgefundene Diskussion zu exakt diesem Thema zu verlinken - und was nützt's? Nix.
Also blähen wir auch diesen Thread sinnlos auf. Die BB legen die Zugnummer keineswegs als Identifikationsmerkmal fest, obwohl sie es könnten. Per BB ist eine (ggf. zuggebundene) Leistung nicht qua Zugnummer identifiziert. Aber all das wäre in all seiner nicht aufzulösenden Widersprüchlichkeit bereits im verlinkten Baum zu lesen gewesen.
Dem Flexpreisfahrer musicus einfach mal die Erfahrung des Sparpreisfahrers mitteilende Grüße
Danke. Hin und wieder nutze ich die schon auch - nur oft sind die sog. "Sparpreise" einfach zu teuer.
...heißt ja auch MEINung. :o)
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 08.08.2017, 11:36 (vor 3155 Tagen) @ musicus
Selber Tag
Selbe Zeit
Selbe Verkehrsleistung
Selbe Wagenklasse
Selbe Fahrplanlage
Selbe Ankunftszeit am Ziel
Du unterschlägst "Selber Zug", was nicht erfüllt ist, und somit die gesamte Und-Verknüpfung zu einem logischen "falsch" bringt. Und beim Ersatz ICE -> IC ist dieselbe Ankunftszeit am Ziel nicht unbedingt gegeben. Und "Selbe Verkehrsleistung" m. E. auch nicht.
Sollte man meinen, hm?
Meine ich. :)
Aber der Ersatz dafür, so dass es sich letztlich eben nicht um einen Ausfall handelt.
Bei solchen Wortmeldungen wünsche ich mir immer wieder die rigorose Streichung sämtlicher Ersatzzüge.
Wieso, es steht ja jedem frei, den Ersatzzug zu nehmen. Nur weil die Mehrheit hier im Forum die Meinung vertritt (und es auch so gehandhabt wird), daß die Zugbindung aufgehoben wird?
Bei Wortmeldungen des VT_601 wünsche ich mir so manch anderes, aber darum geht es mir hier nicht.
Jetzt war ich schon so zuvorkommend nebst BB-Zitat auch die bereits stattgefundene Diskussion zu exakt diesem Thema zu verlinken - und was nützt's? Nix.
Also blähen wir auch diesen Thread sinnlos auf. Die BB legen die Zugnummer keineswegs als Identifikationsmerkmal fest, obwohl sie es könnten. Per BB ist eine (ggf. zuggebundene) Leistung nicht qua Zugnummer identifiziert. Aber all das wäre in all seiner nicht aufzulösenden Widersprüchlichkeit bereits im verlinkten Baum zu lesen gewesen.
Eine Widersprüchlichkeit, die allerdings nur Du zu sehen glaubst, während der Rest des Forums und sogar -man halte sich fest- die Realität es anders sehen. ;-)
Warum, wenn nicht zum Behufe der Festlegung auf genau den Zug, steht denn dann in der Wegevorschrift die Zugnummer? Auf meiner letzten Fahrkarte steht beispielsweise "Über Hi-Hbf 19:55 ICE 877". Deiner Argumentation nach müßte da statt ICE 877 "der Zug, der um 19:55 abfährt und um 22:39 in Frankfurt(Main)Süd ankommt". ;-)
Außerdem, wo willst Du die Grenze ziehen? Anderer Abfahrtsbahnhof? Andere Abfahrtszeit? Anderer Ankunftsbahnhof? Andere Ankunftszeit?
(Und bevor hier Mißverständnisse auftauchen, dieser Zug fuhr, verkehrte planmäßig und kam pünktlich an. Lediglich die Klimaanlage in Wagen 14 schwächelte etwas.)
Bedenke: Die Bedingungen, die zu erfüllen sind, sind nicht mit einem logischen "Oder" verknüpft, wo es reicht, eine Bedingung zu erfüllen.
Danke. Hin und wieder nutze ich die schon auch - nur oft sind die sog. "Sparpreise" einfach zu teuer.
Die Fähigkeit, die für Dich günstigste Variante zu buchen, habe ich Dir ja schon häufiger zugesprochen und bleibe auch dabei.
Eine abweichende Meinung zur Zugbindung habende aber trotzdem freundliche Grüße,
der Colaholiker
--
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...heißt ja auch MEINung. :o)
musicus, Dienstag, 08.08.2017, 14:13 (vor 3155 Tagen) @ Colaholiker
Du unterschlägst "Selber Zug"
Was soll das sein? Binden wir demnächst Tickets auch noch an die Tz-Nummer aus dem Umlaufplan, oder was?
Und beim Ersatz ICE -> IC ist dieselbe Ankunftszeit am Ziel nicht unbedingt gegeben.
Vom etwaigen "nicht unbedingt"-Fall schrieb ich überhaupt nicht! Dass ich hier jetzt noch ausdrücklich anfügen muss, dass die Überlegung bei empfindlichen (>20 Min./Anschlussverlust) Verspätungen selbstredend obsolet wird, ist ärgerlich.
Und "Selbe Verkehrsleistung" m. E. auch nicht.
Sondern? Ersatzzug ≠ Ausfall
Wieso, es steht ja jedem frei, den Ersatzzug zu nehmen.
Nur weil die Mehrheit hier im Forum die Meinung vertritt (und es auch so gehandhabt wird), daß die Zugbindung aufgehoben wird?
Genau deswegen. Wenn ein mehr an Freiheit erst durch den (vermutlich für den Beförderer nicht kostenlosen) Aufwand von Ersatzleistungen zu erbringen ist, wünsche ich mir eine Rationalisierung. Im Sinne der zuggebundenen Sparpreisnutzer ist billiger auf Dauer besser! Für den Flexpreisfahrer ebenso: Mit seiner ungleich höheren Marge muss er neben der Quersubvention der Sparpreise dann nicht auch noch länger Zusatzaufwendungen zur Abwendung von Verspätungen bezuschussen - die nach dem Mutwillen einiger Betroffener besser nicht abgewendet werden sollen, gibt ja auch Entschädigung.
Eine Widersprüchlichkeit, die allerdings nur Du zu sehen glaubst
Wenn es so wäre: Wo in den BB ist im Zusammenhang mit Zugbindung die Rede von der Zugnummer?
während der Rest des Forums
Aha. Noch so ein Anwalt des "Rests". Auch hier: bitte einen Beleg dafür! Und: wie der "Rest" diesen Sachverhalt sieht, ist so lange irrelevant, bis die BB die Zugbindung endlich mal per Zugnummer definieren.
und sogar -man halte sich fest- die Realität es anders sehen
Ich schrieb expressis verbis von "BB"! Natürlich gehört es zum gelungenen flaming, völlig neue Zusammenhänge und Sachverhalte einzubringen. "Die Realität" profitiert ja gerade vom aufgezeigten Widerspruch bzw. der bestehenden Regulierungslücke! Sie lässt verschiedene Interpretationen durchaus zu!
Warum, wenn nicht zum Behufe der Festlegung auf genau den Zug, steht denn dann in der Wegevorschrift die Zugnummer?
Weil zum Zeitpunkt des Fahrkartenverkaufs i.d.R. nicht mit dem Ersatz, sondern mit Planbetrieb zu rechnen ist.
Auf meiner letzten Fahrkarte steht beispielsweise "Über Hi-Hbf 19:55 ICE 877".
Warum, wenn nicht zum Behufe der Festlegung auf genau die Verkehrsleistung, steht denn dann in der Wegevorschrift die Abfahrtszeit?
Deiner Argumentation nach müßte da statt ICE 877 "der Zug, der um 19:55 abfährt und um 22:39 in Frankfurt(Main)Süd ankommt".
Weshalb "statt"? Abgesehen davon, widerlegt die Nennung von Zugnummer *und* Uhrzeit meinen Standpunkt nicht: Der Begriff der Zugbindung gem. BB ist und bleibt also nicht widerspruchsfrei definierbar! Das hat zur Folge, dass es in der Praxis durchaus verschiedene Möglichkeiten der Auslegung bzw. des Umgangs mir diesem Begriff gibt - um mehr geht's mir letztlich auch gar nicht. Nur der Umstand, dass ein paar Leute meinen, sie hätten bei Ersatzzugeinsatz einen Rechtsanspruch auf ein Flexticket, geht eben aus den BB nicht hervor.
Schließlich müsste deiner Argumentation nach die Zugbindung mit den Daten auf dem Fahrschein auch dann aufgehoben werden, wenn die Abfahrtszeit von der abgedruckten Uhrzeit abweicht. Dann hätte ich ab der ersten(!) Minute Verspätung am Abfahrts(!)bahnhof ein Flexticket in der Hand, getreu der Argumentationsweise: Wenn um 19:55 ICE 788 statt ICE 877 fährt ist die Zugbindung aufgehoben, wäre dem auch für den Fall dass um 19:56 statt um 19:55 ICE 877 fährt so.
Außerdem, wo willst Du die Grenze ziehen? Anderer Abfahrtsbahnhof? Andere Abfahrtszeit? Anderer Ankunftsbahnhof? Andere Ankunftszeit?
Ist das ernst gemeint? Oder Trollerei?
Wir reden bei Ersatzzügen im Allgemeinen wie auch im konkreten Anlassfall von heute vom selben Abfahrtsbahnhof, derselben Abfahrtszeit, dem selben Ankunftsbahnhof und derselben Ankunftszeit, siehe auch oben.
Bedenke: Die Bedingungen, die zu erfüllen sind, sind nicht mit einem logischen "Oder" verknüpft, wo es reicht, eine Bedingung zu erfüllen.
Und welche Bedingung ist hier jetzt nicht erfüllt? Anderer Abfahrtsbahnhof? Andere Abfahrtszeit? Anderer Ankunftsbahnhof? Andere Ankunftszeit?
Eine abweichende Meinung zur Zugbindung habende aber trotzdem freundliche Grüße,
der Colaholiker
Dass anhand der Modellierung durch die DB und der von ihr zur Verfügung gestellten AGB keine einstimmige Meinung herzustellen ist, wurde längst unter Beweis gestellt (s. verlinkter älterer Thread) und heute morgen von mir in Erinnerung gerufen.
...heißt ja auch MEINung. :o)
Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 08.08.2017, 14:42 (vor 3155 Tagen) @ musicus
bearbeitet von Colaholiker, Dienstag, 08.08.2017, 14:42
Was soll das sein? Binden wir demnächst Tickets auch noch an die Tz-Nummer aus dem Umlaufplan, oder was?
Werden Tz-Nummern in den für Kunden zugänglichen Medien (Fahrplanauskunft, Aushänge, Zugzielanzeiger genannt, daß man sie vom Moment der ersten Recherche bis zum Fahrtantritt sehen kann?
( ) Ja ( ) Nein ( ) Billige Polemik
Werden Zugnummern in den für Kunden zugänglichen Medien (Fahrplanauskunft, Aushänge, Zugzielanzeiger genannt, daß man sie vom Moment der ersten Recherche bis zum Fahrtantritt sehen kann?
( ) Ja ( ) Nein ( ) Billige Polemik
Du darfst selbst ankreuzen.
Vom etwaigen "nicht unbedingt"-Fall schrieb ich überhaupt nicht! Dass ich hier jetzt noch ausdrücklich anfügen muss, dass die Überlegung bei empfindlichen (>20 Min./Anschlussverlust) Verspätungen selbstredend obsolet wird, ist ärgerlich.
Wenn Du das direkte Argument ignorierst, bleibt mir nicht viel als Rosinenpickerei.
Sondern? Ersatzzug ≠ Ausfall
Ausfall = Keine Verkehrsleistung (kann also nicht dieselbe sein)
Ersatzzug = Andere Verkehrsleistung (Das Andere ≠ Dasselbe)
Genau deswegen. Wenn ein mehr an Freiheit erst durch den (vermutlich für den Beförderer nicht kostenlosen) Aufwand von Ersatzleistungen zu erbringen ist, wünsche ich mir eine Rationalisierung.
Wo genau entstehen jetzt die Mehrkosten, wenn statt des geplanten ICE 1 die 5-Wagen-Eres loszuckelt? Muß der nichtfahrende ICE Trassengebühren zahlen? Braucht er elektrische Energie?
Im Sinne der zuggebundenen Sparpreisnutzer ist billiger auf Dauer besser! Für den Flexpreisfahrer ebenso: Mit seiner ungleich höheren Marge muss er neben der Quersubvention der Sparpreise dann nicht auch noch länger Zusatzaufwendungen zur Abwendung von Verspätungen bezuschussen - die nach dem Mutwillen einiger Betroffener besser nicht abgewendet werden sollen, gibt ja auch Entschädigung.
So viel Geschwurbel für ein einfaches Mimimi? Respekt, das können hier im Forum die wenigsten.
Wenn es so wäre: Wo in den BB ist im Zusammenhang mit Zugbindung die Rede von der Zugnummer?
Wo ist die Rede davon, daß die Zugnummer irrelevant ist? Oder anders gefragt wo siehst Du eine exakte Definition des Zuges, auf den man gebunden ist? Was identifiziert einen konkreten Zug besser als seine Nummer?
Aha. Noch so ein Anwalt des "Rests". Auch hier: bitte einen Beleg dafür! Und: wie der "Rest" diesen Sachverhalt sieht, ist so lange irrelevant, bis die BB die Zugbindung endlich mal per Zugnummer definieren.
Oder sie aufnehmen, daß die Nummer vollkommen irrelevant ist und nur aus dekorativen Gründen am Zug hängt, womit Du dann endlich beruhigt schlafen kannst?
Ich schrieb expressis verbis von "BB"! Natürlich gehört es zum gelungenen flaming, völlig neue Zusammenhänge und Sachverhalte einzubringen. "Die Realität" profitiert ja gerade vom aufgezeigten Widerspruch bzw. der bestehenden Regulierungslücke! Sie lässt verschiedene Interpretationen durchaus zu!
Die Lücke entsteht erst in Deinen Gedanken! Niemand außer Dir kommt auf die idee zu sagen, daß IC xxx der gleiche Zug wie ICE yyy sei, wenn die Zugbindung auf ICE yyy lautet.
Weil zum Zeitpunkt des Fahrkartenverkaufs i.d.R. nicht mit dem Ersatz, sondern mit Planbetrieb zu rechnen ist.
Eben. Planbetrieb findet nicht statt, der Zug, für den meine Fahrkarte (und mit ziemlicher Sicherheit auch meine Reservierung) ausgestellt sind, findet nicht statt, also kann ich nicht gezwungen werden, dort mitzufahren.
Warum, wenn nicht zum Behufe der Festlegung auf genau die Verkehrsleistung, steht denn dann in der Wegevorschrift die Abfahrtszeit?
Lies mal weiter vorne zum Thema Und-Verknüpfung. Und für den Fall, daß Du mit Boolescher Algebra nicht vertraut bist, beschäftige Dich mal damit. Ich bin gebunden auf einen Zug, der ICE 877 heißt und um 19:55 abfährt. Fährt er nicht 19:55 ab, bin ich nicht gebunden, heißt er nicht ICE 877, bin ich nicht gebunden. Selbst die DB sagt es so, wenn es Dir so wichtig ist, Deinen Stanpunkt durchzusetzen, zerre die DB vor Gericht, mach Dich lächerlich, es steht Dir frei. Lass uns aber bitte dran teilhaben.
Weshalb "statt"? Abgesehen davon, widerlegt die Nennung von Zugnummer *und* Uhrzeit meinen Standpunkt nicht: Der Begriff der Zugbindung gem. BB ist und bleibt also nicht widerspruchsfrei definierbar! Das hat zur Folge, dass es in der Praxis durchaus verschiedene Möglichkeiten der Auslegung bzw. des Umgangs mir diesem Begriff gibt - um mehr geht's mir letztlich auch gar nicht. Nur der Umstand, dass ein paar Leute meinen, sie hätten bei Ersatzzugeinsatz einen Rechtsanspruch auf ein Flexticket, geht eben aus den BB nicht hervor.
"Statt", weil nach Deiner Argumentation die Zugnummer ja vollkommen irrelevant ist und demnach dort nichts zu suchen hat.
Was läßt Dich daraus schließen, daß es nicht die Kombination dieser beiden Faktoren ist, die die Zugbindung definiert? Somit wäre die Veränderung eines jeden der beiden Faktoren ein Grund zur Aufhebung der Zugbindung. Oder warum präferierst Du die Uhrzeit gegenüber der Zugnummer, außer weil es eben in Deine Argumentation paßt?
Schließlich müsste deiner Argumentation nach die Zugbindung mit den Daten auf dem Fahrschein auch dann aufgehoben werden, wenn die Abfahrtszeit von der abgedruckten Uhrzeit abweicht. Dann hätte ich ab der ersten(!) Minute Verspätung am Abfahrts(!)bahnhof ein Flexticket in der Hand, getreu der Argumentationsweise: Wenn um 19:55 ICE 788 statt ICE 877 fährt ist die Zugbindung aufgehoben, wäre dem auch für den Fall dass um 19:56 statt um 19:55 ICE 877 fährt so.
Verspätung ≠ Änderung der planmäßigen Abfahrtszeit. Für erstere sind die Regeln klar. Für letztere.. nun ja. Hätte ich die Fahrkarte früher gebucht, und die üblicherweise planmäßige Abfahrtszeit 20:25 auf der Wegvorschrift stehen gehabt, wäre bei der baustellenbedingten Änderung auf 19:55 die Zugbindung auch aufgehoben gewesen. (Daß ich den Zug dann trotzdem genommen hätte, weil er für mich taktisch günstig in Frankfurt auch am Südbahnhof hält, steht auf einem anderen Blatt. Hätte ich jetzt deshalb den Zug nicht mehr erreichen können, hätte ich ihn nicht nehmen müssen.)
Ist das ernst gemeint? Oder Trollerei?
Nein, nur ein Versuch desSpiegels Deiner krampfhaften Agumentation.
Wir reden bei Ersatzzügen im Allgemeinen wie auch im konkreten Anlassfall von heute vom selben Abfahrtsbahnhof, derselben Abfahrtszeit, dem selben Ankunftsbahnhof und derselben Ankunftszeit, siehe auch oben.
Aber einer anderen Verkehrsleistung. Und einer anderen Zugnummer. Und, zumindest wenn meine ICE von Ersatzzügen betroffen waren, war es auch nie die gleiche Ankunftszeit (bzw. durch geringere Vmax und verzögerte Bereitstellung des Ersatzparks schon im Vorfeld so viel Verspätung, daß sich die Diskussion erübrigte).
Und welche Bedingung ist hier jetzt nicht erfüllt? Anderer Abfahrtsbahnhof? Andere Abfahrtszeit? Anderer Ankunftsbahnhof? Andere Ankunftszeit?
Warum beziehst Du jetzt eine aus dem abstrakten Diskussionsverlauf heraus konstruierte Frage, die ich an Dich gestellt habem wo Du eine Grenze ziehst, auf den konkreten Fall? Trollerei?
Dass anhand der Modellierung durch die DB und der von ihr zur Verfügung gestellten AGB keine einstimmige Meinung herzustellen ist, wurde längst unter Beweis gestellt (s. verlinkter älterer Thread) und heute morgen von mir in Erinnerung gerufen.
Daß Du eine abweichende Meinung hast, als die User hier im Forum und selbst als die DB, wie sich in diesem Thread wieder mal hervorragend herauslesen läßt, hast Du jetzt unter Beweis gestellt. Es steht Dir zu, immerhin gibt es Meinungsfreiheit, aber es langweilt.
Ich glaube eher, tief in Deinem Inneren schwelt ein Groll gegen all diejenigen, die im Gegensatz zu Dir munter mit Sparpreisen durchs Land gondeln können, und deshalb gönnst Du ihnen einfach nicht, daß sie, wenn die DB es verbockt, auf einmal mit dem selbsternannten Ritter des Flexpreises gleichgestellt sind. Naja, lieber kotzt Du Dich hier im Forum aus, als daß Du am Bahnhof wahllos Sparpreisfahrer vermöbelst. ;-) (Ja, an dieser Stelle nutze ich absichtlich das Stilmittel der Überzeichnung.)
Insofern paßt scho. Aber erwarte nicht, daß ich das Thema noch weiter vertiefe.
Dir mit einem Stapel Sparpreisfahrkarten zuwinkende Grüße,
der Colaholiker
--
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...heißt ja auch MEINung. :o)
musicus, Dienstag, 08.08.2017, 15:10 (vor 3155 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von musicus, Dienstag, 08.08.2017, 15:12
Werden [...]
Wir drehen uns im Kreis. Alles bereits besprochen.
Wenn Du das direkte Argument ignorierst
...das nicht erkennbar wird.
Ausfall = Keine Verkehrsleistung (kann also nicht dieselbe sein)
Ersatzzug = Andere Verkehrsleistung (Das Andere ≠ Dasselbe)
Das stimmt nur dann wenn Zugnummer = Verkehrsleistung gilt.
Wieder kein neuer Aspekt.
Muß der nichtfahrende ICE Trassengebühren zahlen? Braucht er elektrische Energie?
Nein, stimmt - wird billiger. Der Ersatzzug fährt gratis und ohne Energieverbrauch! ;-)
So viel Geschwurbel für ein einfaches Mimimi? Respekt, das können hier im Forum die wenigsten.
Du gehörst dazu! Auch wenn du von Minderheiten, die du nicht selbst repräsentierst, offenbar prinzipiell nichts hältst.
Wo ist die Rede davon, daß die Zugnummer irrelevant ist? Oder anders gefragt wo siehst Du eine exakte Definition des Zuges, auf den man gebunden ist? Was identifiziert einen konkreten Zug besser als seine Nummer?
Kein neuer Aspekt. In der hiesigen wie auch in der "alten" Debatte bereits beantwortet.
Oder sie aufnehmen, daß die Nummer vollkommen irrelevant ist und nur aus dekorativen Gründen am Zug hängt, womit Du dann endlich beruhigt schlafen kannst?
Nicht? Wusste nicht, dass es so schwierig ist eine Entscheidung zu treffen. Man kann ja kundenunfreundlich bleiben.
Die Lücke entsteht erst in Deinen Gedanken!
Nö.
Niemand außer Dir kommt auf die idee zu sagen, daß IC xxx der gleiche Zug wie ICE yyy sei, wenn die Zugbindung auf ICE yyy lautet.
Selbst wenn es so wäre, ist es nicht entscheidend auf die Person oder Mehrheiten abzustellen.
Gleiche Verkehrsleistung ist gleiche Verkehrsleistung.
Eben. Planbetrieb findet nicht statt, der Zug, für den meine Fahrkarte (und mit ziemlicher Sicherheit auch meine Reservierung) ausgestellt sind, findet nicht statt, also kann ich nicht gezwungen werden, dort mitzufahren.
Selbst im Planbetrieb kann eine Mitfahrt nicht erzwungen werden.
Lies mal weiter vorne zum Thema Und-Verknüpfung. Und für den Fall, daß Du mit Boolescher Algebra nicht vertraut bist, beschäftige Dich mal damit.
So viel Geschwurbel für ein einfaches Mimimi? Respekt, das können hier im Forum die wenigsten.
Ich bin gebunden auf einen Zug, der ICE 877 heißt und um 19:55 abfährt. Fährt er nicht 19:55 ab, bin ich nicht gebunden, heißt er nicht ICE 877, bin ich nicht gebunden.
AUA!! Stimmt natürlich nicht.
Selbst die DB sagt es so
Nein? Wo steht, dass ab der ersten Minute Verspätung am Abfahrtsbahnhof die Zugbindung aufgehoben wäre?
wenn es Dir so wichtig ist, Deinen Stanpunkt durchzusetzen
Ist es nicht, schrieb ich bereits.
zerre die DB vor Gericht
Wozu? Ich gehöre nicht zu denen, die sich nicht vorhandene Rechtsansprüche einbilden.
Oder warum präferierst Du die Uhrzeit gegenüber der Zugnummer, außer weil es eben in Deine Argumentation paßt?
s. alte Diskussion
Verspätung ≠ Änderung der planmäßigen Abfahrtszeit.
Oben schreibst du etwas anderes.
Aber einer anderen Verkehrsleistung.
Inwiefern?
Und, zumindest wenn meine ICE von Ersatzzügen betroffen waren, war es auch nie die gleiche Ankunftszeit.
Unhaltbare Verallgemeinerung.
Warum beziehst Du jetzt eine aus dem abstrakten Diskussionsverlauf heraus konstruierte Frage, die ich an Dich gestellt habem wo Du eine Grenze ziehst, auf den konkreten Fall? Trollerei?
Colaholiker-Methodik. Ich will eben auch mal. Und weshalb soll meine Sichtweise auf einmal relevant sein, wo doch alle anderen alles anders sehen und deswegen im Recht sein müssen?
Daß Du eine abweichende Meinung hast, als die User hier im Forum und selbst als die DB, wie sich in diesem Thread wieder mal hervorragend herauslesen läßt, hast Du jetzt unter Beweis gestellt. Es steht Dir zu, immerhin gibt es Meinungsfreiheit, aber es langweilt.
So viel persönlicher Angriff, wegen eines schwammigen DB-Facebookpostings ohne Präzedenzkraft?
Viel' Feind', viel Ehr'.
Aber erwarte nicht, daß ich das Thema noch weiter vertiefe.
Kein Bedarf. Tiefer geht nicht mehr.
Randnotiz
musicus, Mittwoch, 09.08.2017, 09:07 (vor 3155 Tagen) @ Colaholiker
Du unterschlägst "Selber Zug"
...weil es kein Kriterium für die Zugnummernvergabe ist. Der "Zugbindung = Zugnummer"-Argumentation zufolge, spielt es also für Bestand bzw. Aufhebung einer Zugbindung keine Rolle.
VT_601 kann die rabulistische Randale einfach nicht lassen
VT_601, Dienstag, 08.08.2017, 11:12 (vor 3155 Tagen) @ musicus
Wenn ich einen ICE gebucht habe dann fahre ich auch ICE.
Kein Problem - mit Flexpreis. Einfach auf den nächsten warten.
Bei Sparpreisen ist ausschließlich die Nutzung von "Zügen und der Wagenklasse sowie an den Tagen und Zeiten, die in der Fahrkarte bezeichnet sind." zulässig - und wenn am 11.11. um 11:11 Uhr Zug "nn" durch Zug "xy" ersetzt wird, berechtigt dich das zunächst keineswegs dazu den geschlossenen Beförderungsvertrag einseitig und eigenmächtig abzuändern.
Kannst du dir vorstellen wie sehr mich das interessiert?
Zu "gebucht" und "bezahlt" s.u.
und KEINESFALLS ein IC
Unter unmittelbarem Zwang wird dich keiner in den Zug verfrachten.
wo es kein WLAN
Ob es das im ICE gibt, ist Glückssache.
und kein APS gibt
Irrelevant, weil keine Frage von Zugbindung.
Egal ob Spar- oder Flexpreis. Ich buche ausschließlich unter den Kriterien Komfort und Streckenverlauf.
Es hat mich zwar schon Kraft und Nerven im RZ gekostet bisweilen widerspenstige Mitarbeiter zu überzeugen aber letztlich habe ich es in allen Fällen geschafft.
Glaub' ich nicht. Wahrscheinlich bist du dem Personal so lange auf den Sack gegangen, bis man dich nur noch aus der Sonne haben wollte - von Überzeugung keine Spur.
Von Überzeugung habe ich auch nix geschrieben. Ich hole mir das was ich gebucht habe. Nicht mehr und nicht weniger.
Schade, dass der ehrliche Kunde parasitäres Gebaren deines Kalibers mitfinanzieren muss.
Na ja, du erwartest nicht wirklich ein schlechtes Gewissen von mir solange die deutsche Gesellschaft noch ganz andere Parasiten mit finanzieren muss.
VT_601 kann die rabulistische Randale einfach nicht lassen
musicus, Dienstag, 08.08.2017, 11:21 (vor 3155 Tagen) @ VT_601
bearbeitet von musicus, Dienstag, 08.08.2017, 11:25
Kannst du dir vorstellen wie sehr mich das interessiert?
Ja: Gar nicht. Regeln und vertragliche Vereinbarungen gelten ja ausschließlich für andere, VT_601 ist davon stets dispensiert.
Egal ob Spar- oder Flexpreis. Ich buche ausschließlich unter den Kriterien Komfort und Streckenverlauf.
Unlogisch. Wer Sparpreise bucht, trifft die Entscheidung eben (auch) unter dem Aspekt des Preises, so dass von "ausschließlich unter den Kriterien Komfort und Streckenverlauf" nicht die Rede sein kann. Rabulistik eben.
Es hat mich zwar schon Kraft und Nerven im RZ gekostet bisweilen widerspenstige Mitarbeiter zu überzeugen aber letztlich habe ich es in allen Fällen geschafft.
Glaub' ich nicht. Wahrscheinlich bist du dem Personal so lange auf den Sack gegangen, bis man dich nur noch aus der Sonne haben wollte - von Überzeugung keine Spur.
Von Überzeugung habe ich auch nix geschrieben.
Legasthenie?
Ich hole mir das was ich gebucht habe. Nicht mehr und nicht weniger.
Irrglaube. Du erschleichst dir Flex-Fahrscheine zum Sparpreis. Womöglich machst du dich da sogar wiederholt des Betruges strafbar. Dünnes Eis.
Na ja, du erwartest nicht wirklich ein schlechtes Gewissen von mir solange die deutsche Gesellschaft noch ganz andere Parasiten mit finanzieren muss.
Gewissen?? Erwarte ich mir bei dir überhaupt nicht, ganz gleich welcher Qualität. Und: ja, ich fürchte auch, dass es von deiner Sorte hierzulande noch mehr gibt.
Erschleichen von Flex Tickets - wie lachhaft ist das denn?
VT_601, Dienstag, 08.08.2017, 12:03 (vor 3155 Tagen) @ musicus
Ich hole mir das was ich gebucht habe. Nicht mehr und nicht weniger.
Irrglaube. Du erschleichst dir Flex-Fahrscheine zum Sparpreis. Womöglich machst du dich da sogar wiederholt des Betruges strafbar. Dünnes Eis.
Mach dich nicht lächerlich. Ich erschleiche mir gar nix. Ich mache es ganz offiziell im RZ mit Stempel. Nie und nimmer würde ich mich trotz scheinbarer Zugbindung in einen anderen Zug rein setzen wo ich auf die Gnade und Lust des Zub angewiesen wäre.
Und nachdem ich einen Stempel auf meinem Ticket habe, kann ja wohl von Betrug gar keine Rede mehr sein. Von daher ist dein Statement mehr als lachhaft.
VT_601 kann die rabulistische Randale einfach nicht lassen
ICE920, München, Freitag, 11.08.2017, 21:48 (vor 3152 Tagen) @ musicus
Immerhin ist ja eine ICE Verbindung teurer als eine IC Verbindung.
Nein, bei zuggebundenen Angeboten nicht.
Sparpreise sind kontingentabhängig, hier wird nicht prinzipiell zwischen Produktklassen unterschieden, Einstiegspreise und Preisabstufungen sind generell identisch. Bei Flexpreisen sehen die BB die Erstattung der Differenz hingegen ausdrücklich vor.
Das stimmt nicht. Die Höhe des Sparpreises hängt
a) von der Sparpreisstufe ab und
b) vom Normalpreis
Die Sparpreisstufen sind bei IC und ICE tatsächlich gleich. Jedoch sind die Normalpreise im ICE höher und dementsprechend sind Sparpreistickets auch teurer. Schau dir einfach mal eine Strecke an, z.B. München-Köln, mal mit ICE (Flexpreis via KRM 141 Euro) und mal nur mit IC (107 Euro). Du wirst sehen, dass es jeweils nicht jede Abstufung gibt, sondern nur eine begrenzte Anzahl an unterschiedlichen Preisen (vor paar Jahren waren es 9, weiß nicht, wie viele es aktuell sind). Und die sind jeweils beim IC niedriger als beim ICE (außer die niedrigste - 29,90 sind bei beiden gleich)
Tja und einen Mehrwert sieht man nicht so beim ICE...
J-C, In meiner Welt, Freitag, 11.08.2017, 21:55 (vor 3152 Tagen) @ ICE920
...welcher selber einige IC-Linien übernahm. Zuweilen zahlt man für einen Zug, der noch nicht einmal verstellbare Sitze in der zweiten Klasse bietet (Railjet) in Deutschland mehr als für einen IC, der an sich mehr Komfort böte.
Oder wenn man von Hamburg vergleicht zwischen EC und ICE, die fahren gleich schnell, haben ähnlichen Komfort, aber innerhalb Deutschlands unterschiedliche Preise.
Muss das wer verstehen? Tu ich nämlich nicht.
Gruß
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
VT_601 kann die rabulistische Randale einfach nicht lassen
musicus, Freitag, 11.08.2017, 23:11 (vor 3152 Tagen) @ ICE920
bearbeitet von musicus, Freitag, 11.08.2017, 23:12
Immerhin ist ja eine ICE Verbindung teurer als eine IC Verbindung.
Nein, bei zuggebundenen Angeboten nicht.
Sparpreise sind kontingentabhängig, hier wird nicht prinzipiell zwischen Produktklassen unterschieden, Einstiegspreise und Preisabstufungen sind generell identisch. Bei Flexpreisen sehen die BB die Erstattung der Differenz hingegen ausdrücklich vor.
Das stimmt nicht. Die Höhe des Sparpreises hängt
a) von der Sparpreisstufe ab und
b) vom Normalpreis
Ich glaube das stimmt sehr wohl.
Die BB beschreiben den Sparpreis als einen tarifunabhängigen Globalpreis ("Festpreis"), insofern dürfte die Einschätzung, dass Sparpreise zwingend mit den jeweiligen relationsabhängigen Flexpreisen korrelieren, meiner Einschätzung nach nicht korrekt, zumindest aber nicht belegbar sein:
"3.3.1 Die Fahrkarten „Sparpreis“ werden zu Festpreisen in EURO pro Person ausgegeben. Diese Festpreise werden in der Preisspanne von 29,90 € bis 199,90 € für die 1. Wagenklasse bzw. 19,90 € bis 139,90 € für die 2.Wagenklasse angeboten. Dabei bildet im Bereich von 19,90 € bis 30 € für die 2. Wagenklasse bzw. 29,90 € bis 40 € für die 1. Wagenklasse jeder auf volle 1 € lautende Preis eine eigene Kontingentgruppe. Im Bereich von 31,90 € – 139,90 € für die 2. Wagenklasse bzw. 41,90 € bis 199,90 € für die 1. Wagenklasse bildet jeder auf volle 1 € lautende bzw. auf 90 Eurocent endende Preis eine eigene Kontingentgruppe."
Die Sparpreisstufen sind bei IC und ICE tatsächlich gleich. Jedoch sind die Normalpreise im ICE höher und dementsprechend sind Sparpreistickets auch teurer.
Diese beiden Sätze stehen zueinander im Widerspruch. Ich gehe der Definition zufolge davon aus, dass die aktuelle Höhe der jeweiligen Preise von der Nachfrage nach den jeweiligen Kontingenten abhängt
Schau dir einfach mal eine Strecke an, z.B. München-Köln, mal mit ICE (Flexpreis via KRM 141 Euro) und mal nur mit IC (107 Euro). Du wirst sehen, dass es jeweils nicht jede Abstufung gibt, sondern nur eine begrenzte Anzahl an unterschiedlichen Preisen (vor paar Jahren waren es 9, weiß nicht, wie viele es aktuell sind).
Für die 2. Klasse ergeben sich (falls ich mich nicht verzählt habe) 11 Stufen zwischen 19,90€ und 29,90€ und132 Stufen zwischen 31,90€ und 139,90€ - in Summe macht das 143 Stufen, für die 1. Klasse müssten es derer sogar 203 sein.
Das München-Köln-Beispiel hab ich eben mal exemplarisch für den 21.09. abgefragt, die reine IC-Verbindung um 11:47 Uhr schlüge genauso wie die ICE/IC-Verbindung um 11:55 Uhr aktuell mit 59,90€ zu Buche. Dass die ICE-Nutzung zwingend zu höheren SP-Stufen führt, kann also nicht stimmen. Geht man weiter in die Zukunft (05.11.) findet sich für die gleichen Uhrzeiten sogar ein preiswerterer KRM-ICE (47,90€) als PK-B-Verbindung (65,90€)
Und die sind jeweils beim IC niedriger als beim ICE (außer die niedrigste - 29,90 sind bei beiden gleich)
Nö. Sind sie leider nicht.
Sparpreis IC / ICE
tose25, Samstag, 12.08.2017, 00:49 (vor 3152 Tagen) @ musicus
bearbeitet von tose25, Samstag, 12.08.2017, 00:49
Die BB beschreiben den Sparpreis als einen tarifunabhängigen Globalpreis ("Festpreis"), insofern dürfte die Einschätzung, dass Sparpreise zwingend mit den jeweiligen relationsabhängigen Flexpreisen korrelieren, meiner Einschätzung nach nicht korrekt, zumindest aber nicht belegbar sein:
Vielleicht nicht beweisbar, belegbar ist es aber durchaus, z.B. folgendermaßen: Einfach mal in der Suche nach durchgehenden IC-Verbindungen an einem Freitag oder Sonntag in nicht zu ferner Zukunft von Berlin nach Köln suchen (Flexpreise IC 107 Euro, ICE 123 Euro) und sich die Preise dafür notieren. Anschließend einfach ein kurzes Stück ICE von Berlin Südkreuz nach Berlin Hbf davorsetzen. Ergebnis: Preis der Fahrkarte steigt beim Sparpreis in den meisten Fällen - an der Entfernung liegt es nicht (gleichgestellter Bahnhof) und am Kontingent des ICEs liegt es auch nicht (Sparpreis B --> K liegt bei 29,9 Euro, wenn nach diesem ICE ab Berlin Hbf nur NV genutzt wird). Dies ist daher ein relativ eindeutiges Indiz dafür, dass die Kontingente eher so eine Art prozentualen Rabatt auf den Flexpreis darstellen, der dann an die Sparpreisstufen angepasst wird.
Widerlegung die Zweite
musicus, Samstag, 12.08.2017, 10:51 (vor 3151 Tagen) @ tose25
bearbeitet von musicus, Samstag, 12.08.2017, 10:56
Nachdem schon das München-Köln-Beispiel so herrlich an der Realität gescheitert ist, war es natürlich auch ein Leichtes die hier nun vorgebrachte Köln-Berlin-Argumentation ebenfalls als sehr zweifelhaft zu belegen.
Vielleicht nicht beweisbar, belegbar ist es aber durchaus, z.B. folgendermaßen: Einfach mal in der Suche nach durchgehenden IC-Verbindungen an einem Freitag oder Sonntag in nicht zu ferner Zukunft von Berlin nach Köln suchen (Flexpreise IC 107 Euro, ICE 123 Euro) und sich die Preise dafür notieren.
Hab ich gemacht. Auch hier habe ich zunächst einmal die Annahme widerlegt, dass ICE-SP teurer seien als IC-SP (gleiches Datum, gleich Zeitlage, in etwa vergleichbare Reisezeit):
ICE-Verbindung:
![[image]](http://666kb.com/i/dlqk19h1n5jjh2dxc.png)
...
...
IC-Verbindung:
![[image]](http://666kb.com/i/dlqk1aqddsngq1clc.png)
...
...
...
Anschließend einfach ein kurzes Stück ICE von Berlin Südkreuz nach Berlin Hbf davorsetzen. Ergebnis: Preis der Fahrkarte steigt beim Sparpreis in den meisten Fällen
Was gar nicht erst passieren dürfte, wenn SP tatsächlich mit Flexpreisen korrelierten, denn dann müssten sie immer ansteigen.
Aber auch hier:
...
![[image]](http://666kb.com/i/dlqk5c8339lxixog0.png)
...
...
...
...
...
...
Überraschung. Keine Veränderung, geschweige denn eine Erhöhung durch ICE-Nutzung.
Abgesehen davon, halte ich das Beispiel für sehr konstruiert. Für die kurze Strecke zwischen Südkreuz und Hbf gibt es in der Praxis keinen Grund den ICE statt NV zu wählen, wenn ab Hbf eine knapp sechsstündige Reise bewusst ausschließlich im IC zurückgelegt wird.
an der Entfernung liegt es nicht (gleichgestellter Bahnhof)
An Entfernungen liegt die Sparpreisbildung nie (Ausnahme 200km-Regel), was mir abermals nahelegt, dass es sich nicht um ein zum Flexpreis korrelierendes Preisbildungssystem handeln kann. Wäre dem hypothetisch so, würde es allerdings Kurzstreckenfahrer überdurchschnittlich stark benachteiligen. Berchtesgaden-Flensburg erhält 80% Rabatt, Berchtesgaden-Donauwörth lässt sich hingegen nicht einmal um 50% rabattieren. Oder anders ausgedrückt: Der Wert des Tickets von Donauwörth nach Flensburg (immerhin über 800 km) betrüge 0€ - und aus diesen null entrichteten Euronen versuchen dann Herren vom Kaliber eines VT_601 exklusive Rechtsansprüche abzuleiten. (Wollte nur mal an den Ausgangspunkt dieser Debatte erinnern)
Dies ist daher ein relativ eindeutiges Indiz dafür, dass die Kontingente eher so eine Art prozentualen Rabatt auf den Flexpreis darstellen, der dann an die Sparpreisstufen angepasst wird.
Steile These. Nur weil sich der Rabatt (wie übrigens jedwede Ersparnis auf diesem Planeten) in einem prozentualen Verhältniswert ausdrücken lässt, heißt das noch lange nicht, dass der Umkehrschluss - man rabattiere bestehende Flexpreise um einen feststehenden Ermäßigungssatz und runde sie anschließend BB-konform auf oder ab - dezidiert zur Preisbildung herangezogen würde.
Das Sparpreissystem ist mit großer Sicherheit so gestrickt, dass sich so wenig Abhängigkeiten und Kausalitäten für eine Preisbildung wie möglich durch den Kunden ablesen lassen. Die Behauptung, ICE-SP seien teuerer als IC-SP kann sich (ohne Insiderwissen) nicht belegen lassen, weil immer unklar bleiben muss, zu welchem Grad die jeweiligen Kontingente bereits verkauft sind und aus diesem Grund der jeweils aktuelle Preis den Wert annimmt, den er eben hat. Eine Ausnahme sind hier einzig die Einstiegspreise vom 29,90€, die als prinzipielle Untergrenze festgelegt wurden. Die Preise hängen in höchstem Maße von der jeweiligen erwarteten Auslastung zum Kaufzeitpunkt ab, wie auch das gesamte System ein auslastungsabhängiges - und expressis verbis tarifunabhängiges - mobility pricing darstellt. Ungeachtet dessen, weiß kein Mensch, wie die DB für die einzelnen Züge und Verbindungen die jeweiligen Kontingente modelliert, das scheint (ohne jetzt in neue Pseudobeweise abschweifen zu wollen) ebenfalls uneinheitlich und undurchsichtig zu sein. In meinen Augen überwiegen die Globalpreisaspekte in diesem Modell weit vor den Faktoren Enfernung, Produktklasse und Wagenklasse. Vielmehr soll der Tagespreischarakter mit stetig nach oben tendierenden Preisen die Kundschaft zur frühzeitigen Festlegung und Buchung bewegen und damit eine tendenziell gleichmäßigere Auslastung bewirken, so dass bei der DB eben nicht die Notwendigkeit entsteht Beförderungskapazitäten kürzerfristig skalierbar gestalten zu müssen, sondern der Verkehr in einem hohen Prozentsatz der Fälle mit einem festen Sockel an Rollmaterial zu bewältigen ist. Und angesichts der Paradoxitäten, die gerade das Sparpreissystem gebiert, halte ich die Behauptung, ICE-SP seien teurer als IC-SP abschließend für falsch und einen Beweis dafür leider für unmöglich.
Widerlegung die Zweite
ICE920, München, Samstag, 12.08.2017, 23:03 (vor 3151 Tagen) @ musicus
Nachdem schon das München-Köln-Beispiel so herrlich an der Realität gescheitert ist, war es natürlich auch ein Leichtes die hier nun vorgebrachte Köln-Berlin-Argumentation ebenfalls als sehr zweifelhaft zu belegen.
Vielleicht nicht beweisbar, belegbar ist es aber durchaus, z.B. folgendermaßen: Einfach mal in der Suche nach durchgehenden IC-Verbindungen an einem Freitag oder Sonntag in nicht zu ferner Zukunft von Berlin nach Köln suchen (Flexpreise IC 107 Euro, ICE 123 Euro) und sich die Preise dafür notieren.
Hab ich gemacht. Auch hier habe ich zunächst einmal die Annahme widerlegt, dass ICE-SP teurer seien als IC-SP (gleiches Datum, gleich Zeitlage, in etwa vergleichbare Reisezeit):
ICE-Verbindung:
...
...
IC-Verbindung:
...
...
...
Anschließend einfach ein kurzes Stück ICE von Berlin Südkreuz nach Berlin Hbf davorsetzen. Ergebnis: Preis der Fahrkarte steigt beim Sparpreis in den meisten Fällen
Was gar nicht erst passieren dürfte, wenn SP tatsächlich mit Flexpreisen korrelierten, denn dann müssten sie immer ansteigen.
Aber auch hier:
...
...
...
...
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...
...
Überraschung. Keine Veränderung, geschweige denn eine Erhöhung durch ICE-Nutzung.
Abgesehen davon, halte ich das Beispiel für sehr konstruiert. Für die kurze Strecke zwischen Südkreuz und Hbf gibt es in der Praxis keinen Grund den ICE statt NV zu wählen, wenn ab Hbf eine knapp sechsstündige Reise bewusst ausschließlich im IC zurückgelegt wird.
Du suchst dir immer einzelne Beispiele aus, die dir passen. Nimm doch mal den IC144 am 27.08 von Berlin nach Hannover (Berlin ab 12:36 Uhr, Hannover an 14:36 Uhr). Kostet 45,90 Euro. Hängst du ICE (Südkreuz-Hbf) dran, so springt der Preis auf 55,90 Euro. In deinem Beispiel ist es nur zufällig so, dass bei 2 unterschiedlichen Flexpreisen eine Sparpreisstufe auf denselben Preis zusammenfällt. Ist aber keinesfalls die Regel. Wenn du bei deinem Beispiel den Normalpreis mit Nahverkehr hochtreibst, dann ändert sich erstmal auch nichts, bis ein gewisser Normalpreis (irgendwo zwischen 125,50 und 127,50 Euro) überschritten wird, dann springt der Preis von 89,90 Euro auf 95,90 Euro
Das Sparpreissystem ist mit großer Sicherheit so gestrickt, dass sich so wenig Abhängigkeiten und Kausalitäten für eine Preisbildung wie möglich durch den Kunden ablesen lassen.
Völlig richtig
Ungeachtet dessen, weiß kein Mensch, wie die DB für die einzelnen Züge und Verbindungen die jeweiligen Kontingente modelliert, das scheint (ohne jetzt in neue Pseudobeweise abschweifen zu wollen) ebenfalls uneinheitlich und undurchsichtig zu sein.
Die Sparpreisstufe für eine Gesamtverbindung richtet sich immer nach dem Abschnitt mit der höchsten Sparpreisstufe. Einen Gegenbeweis konnte noch keiner erbringen (Es gab im Forum schon Diskussionen hierzu)
In meinen Augen überwiegen die Globalpreisaspekte in diesem Modell weit vor den Faktoren Enfernung, Produktklasse und Wagenklasse.
Entfernung: Ja, die Normalpreise hängen nicht mit ihr zusammen. Dementsprechend auch Sparpreise nicht
Produktklasse: Durch unterschiedliche Normalpreise kommen unterschiedliche Sparpreise zu Stande.
Wagenklasse: Sind einfach getrennte Kontingente, die Logik dahinter ist jedoch die selbe
Vielmehr soll der Tagespreischarakter mit stetig nach oben tendierenden Preisen die Kundschaft zur frühzeitigen Festlegung und Buchung bewegen und damit eine tendenziell gleichmäßigere Auslastung bewirken, so dass bei der DB eben nicht die Notwendigkeit entsteht Beförderungskapazitäten kürzerfristig skalierbar gestalten zu müssen, sondern der Verkehr in einem hohen Prozentsatz der Fälle mit einem festen Sockel an Rollmaterial zu bewältigen ist.
Völlig richtig
Und angesichts der Paradoxitäten, die gerade das Sparpreissystem gebiert, halte ich die Behauptung, ICE-SP seien teurer als IC-SP abschließend für falsch und einen Beweis dafür leider für unmöglich.
Also unerklärliche Paradoxitäten sind mir noch keine untergekommen. Alles lies sich bisher erklären. Jeder einzelne Zug hat eigene Kontingente. Es ist jedoch sehr wohl so, dass beim sleben Kontingent (also Sparpreisstufe) ein ICE teurer ist als ein IC. Siehe auch den anderen Beitrag
Widerlegung die Zweite
JeDi, überall und nirgendwo, Samstag, 12.08.2017, 23:19 (vor 3151 Tagen) @ ICE920
Die Sparpreisstufe für eine Gesamtverbindung richtet sich immer nach dem Abschnitt mit der höchsten Sparpreisstufe. Einen Gegenbeweis konnte noch keiner erbringen (Es gab im Forum schon Diskussionen hierzu)
Ich hatte schon mehrfach den Fall, dass eine Verlängerung in einem schwach ausgelasteten Zug den Sparpreis billiger gemacht hat.
--
Weg mit dem 4744!
Widerlegung die Zweite
ICE920, München, Sonntag, 13.08.2017, 12:07 (vor 3150 Tagen) @ JeDi
bearbeitet von ICE920, Sonntag, 13.08.2017, 12:07
Die Sparpreisstufe für eine Gesamtverbindung richtet sich immer nach dem Abschnitt mit der höchsten Sparpreisstufe. Einen Gegenbeweis konnte noch keiner erbringen (Es gab im Forum schon Diskussionen hierzu)
Ich hatte schon mehrfach den Fall, dass eine Verlängerung in einem schwach ausgelasteten Zug den Sparpreis billiger gemacht hat.
Hättest du konkrete Angaben?
Bestens bekannt dürfte dir ja sein, dass manche längere Strecken im Flexpreis günstiger sind als kürzere. Oder wenn die Landesgrenze überschritten wird (Sparpreis Europa hat andere Kontingente als innerdeutsche Sparpreis).
War das Ticket auch tatsächlich buchbar? Das System zeigt ja gerne mal 29 Euro Sparpreise, die dann nicht buchbar sind, wenn gerade im Hintergrund am System gebastelt wird.
VT_601 kann die rabulistische Randale einfach nicht lassen
ICE920, München, Samstag, 12.08.2017, 22:45 (vor 3151 Tagen) @ musicus
Immerhin ist ja eine ICE Verbindung teurer als eine IC Verbindung.
Nein, bei zuggebundenen Angeboten nicht.
Sparpreise sind kontingentabhängig, hier wird nicht prinzipiell zwischen Produktklassen unterschieden, Einstiegspreise und Preisabstufungen sind generell identisch. Bei Flexpreisen sehen die BB die Erstattung der Differenz hingegen ausdrücklich vor.
Das stimmt nicht. Die Höhe des Sparpreises hängt
a) von der Sparpreisstufe ab und
b) vom Normalpreis
Ich glaube das stimmt sehr wohl.
Die BB beschreiben den Sparpreis als einen tarifunabhängigen Globalpreis ("Festpreis"), insofern dürfte die Einschätzung, dass Sparpreise zwingend mit den jeweiligen relationsabhängigen Flexpreisen korrelieren, meiner Einschätzung nach nicht korrekt, zumindest aber nicht belegbar sein:"3.3.1 Die Fahrkarten „Sparpreis“ werden zu Festpreisen in EURO pro Person ausgegeben. Diese Festpreise werden in der Preisspanne von 29,90 € bis 199,90 € für die 1. Wagenklasse bzw. 19,90 € bis 139,90 € für die 2.Wagenklasse angeboten. Dabei bildet im Bereich von 19,90 € bis 30 € für die 2. Wagenklasse bzw. 29,90 € bis 40 € für die 1. Wagenklasse jeder auf volle 1 € lautende Preis eine eigene Kontingentgruppe. Im Bereich von 31,90 € – 139,90 € für die 2. Wagenklasse bzw. 41,90 € bis 199,90 € für die 1. Wagenklasse bildet jeder auf volle 1 € lautende bzw. auf 90 Eurocent endende Preis eine eigene Kontingentgruppe."
Die Sparpreisstufen sind bei IC und ICE tatsächlich gleich. Jedoch sind die Normalpreise im ICE höher und dementsprechend sind Sparpreistickets auch teurer.
Diese beiden Sätze stehen zueinander im Widerspruch. Ich gehe der Definition zufolge davon aus, dass die aktuelle Höhe der jeweiligen Preise von der Nachfrage nach den jeweiligen Kontingenten abhängt
Du hast mich überhaupt nicht verstanden und das Beispiel ist überhaupt nicht an der Realität gescheitert. Es ist eine Sache, was in den BB steht, eine andere Sache, wie es in der Realität ausschaut.
Schau dir einfach mal eine Strecke an, z.B. München-Köln, mal mit ICE (Flexpreis via KRM 141 Euro) und mal nur mit IC (107 Euro). Du wirst sehen, dass es jeweils nicht jede Abstufung gibt, sondern nur eine begrenzte Anzahl an unterschiedlichen Preisen (vor paar Jahren waren es 9, weiß nicht, wie viele es aktuell sind).
Für die 2. Klasse ergeben sich (falls ich mich nicht verzählt habe) 11 Stufen zwischen 19,90€ und 29,90€ und132 Stufen zwischen 31,90€ und 139,90€ - in Summe macht das 143 Stufen, für die 1. Klasse müssten es derer sogar 203 sein.
Mit Sparpreisstufe meine ich nicht "39,90 Euro" oder "71,90 Euro", sondern das, was auf den Tickets als kryptische Angabe "SP99" oder "SP33" steht. Deren Anzahl ist deutlich niedriger
Das München-Köln-Beispiel hab ich eben mal exemplarisch für den 21.09. abgefragt, die reine IC-Verbindung um 11:47 Uhr schlüge genauso wie die ICE/IC-Verbindung um 11:55 Uhr aktuell mit 59,90€ zu Buche. Dass die ICE-Nutzung zwingend zu höheren SP-Stufen führt, kann also nicht stimmen. Geht man weiter in die Zukunft (05.11.) findet sich für die gleichen Uhrzeiten sogar ein preiswerterer KRM-ICE (47,90€) als PK-B-Verbindung (65,90€)
Du hast dir jetzt einzelne Verbindungen rausgepickt. Das meine ich nicht. Natürlich kannst du mal für einen IC das Doppelte als für einen ICE zahlen. Aber schau dir mal, welche Preise es denn ÜBERHAUPT THEORETISCH gibt, in dem du dir ganz viele Verbindungen mit jeweils gleichem Normalpreis anschaust.
Exemplarisch (jeden Tag gilt ja neuerdings ein anderer Flexpreis) habe ich dir das hier vorgeführt:
ICE (Normalpreis 149 Euro, z.B. Donnerstag oder Freitag M-K via KRM): Da hast du nur folgende Preise: 29.90 , 47.90 , 67.90 , 79.90 , 95.90 , 115.90 und 137.90 Euro. Finde uns doch bitte irgendeinen Sparpreis (mit dazugehörigen Normalpreis von 149 Euro) zu sagen wir 31,90 Euro oder 49,90 Euro.
Beim IC (113 Euro NP, ebenso Do+Fr, M-K via Rheintal): 29.90 , 39.90 , 45.90, 51.90, 59.90 , 65.90, 89.90
Selbes Spiel: Finde mal einen Sparpreis bei einem Normalpreis von 113 Euro (Strecke völlig egal, IC/ICE völlig egal) zu 31,90 Euro oder 49,90 Euro
[möglicherweise ist mir eine seltene Sparpreisstufe entwichen. Hab die Zusammenstellung nur auf die schnelle gemacht. An der Systematik dahinter ändert das aber nichts]
Btw: Die ICE-Verbindung mit Umstieg, die du anführst (11:55 Uhr) ist wiederrum ein anderer Fall, da anderer Normalpreis (ICE ohne KRM) - nämlich 117,50 Euro. Zu 117,50 Euro hat man wiederrum 7 andere Sparpreishöhen.
Du siehst bei der selben Sparpreisstufe zahlst du unterschiedlich viel, ob du mit ICE fährst oder ohne ICE. Bei SP90 zahlst du 47,90 Euro statt 39,90 Euro (Bitte nicht auf die Bezeichnung SP90, könnte mittlerwiele auch anders heißen)
Die Sparpreisstufe (SP99, SP90, SP33 etc.) hängt ihrerseits natürlich von der erwarteten Auslastung ab (bei der die DB manchmal auch weit daneben liegt) und kann zu ähnlicher zeitlicher Lage von Zug zu Zug stark schwanken
Und die sind jeweils beim IC niedriger als beim ICE (außer die niedrigste - 29,90 sind bei beiden gleich)
Nö. Sind sie leider nicht.
Doch, siehe oben
VT_601 kann die rabulistische Randale einfach nicht lassen
musicus, Samstag, 12.08.2017, 23:09 (vor 3151 Tagen) @ ICE920
Du hast mich überhaupt nicht verstanden und das Beispiel ist überhaupt nicht an der Realität gescheitert. Es ist eine Sache, was in den BB steht, eine andere Sache, wie es in der Realität ausschaut.
Sorry. Falls es jemanden stört, dass ich mit dem argumentiert habe, was die DB als AGB nutzen, tut mir das aufrichtig leid.
Mit Sparpreisstufe meine ich nicht "39,90 Euro" oder "71,90 Euro", sondern das, was auf den Tickets als kryptische Angabe "SP99" oder "SP33" steht. Deren Anzahl ist deutlich niedriger
Kann sein. Ich verstehe allerdings nicht, welche Relevanz das haben soll.
Du hast dir jetzt einzelne Verbindungen rausgepickt. Das meine ich nicht.
Aber ich. Darf ich daran erinnern, dass der Ausgangspunkt dieser Diskussion die pauschale Behauptung war, ICE würde mehr als IC kosten? Dass das Kokolores ist wollte ich klargestellt wissen - nicht mehr und nicht weniger. Welche "Sparpreisstufen" am Markt sind bzw. überhaupt auf den Markt kommen, kann ich als Kunde ja weder wissen noch beeinflussen.
Btw: Die ICE-Verbindung mit Umstieg, die du anführst (11:55 Uhr) ist wiederrum ein anderer Fall, da anderer Normalpreis (ICE ohne KRM) - nämlich 117,50 Euro. Zu 117,50 Euro hat man wiederrum 7 andere Sparpreishöhen.
Danke, das genügt. Einmal mehr wäre damit belegt, dass die Höhe der SP nicht von der Frage abhängt, ob man IC oder ICE nutzt.
q.e.d.
Du siehst bei der selben Sparpreisstufe zahlst du unterschiedlich viel, ob du mit ICE fährst oder ohne ICE. Bei SP90 zahlst du 47,90 Euro statt 39,90 Euro
Das ist jetzt theoretisch. Aber als Kunde kann ich weder die "Sparpreisstufe" erkennen, noch ist gewährleistet, dass für ähnliche Verbindungen dieslben Stufen gleichzeitig angeboten werden, was wiederum dazu führt, dass ICE nicht notwendiger mehr kostet als eine IC-Verbindung.
Und die sind jeweils beim IC niedriger als beim ICE (außer die niedrigste - 29,90 sind bei beiden gleich)
Nö. Sind sie leider nicht.
Doch, siehe oben
In der Praxis nicht. Selbe Relation, selbes Datum, vergleichbare Zeitlage, selbe Wagenklasse, selber Buchungszeitpunkt - und doch ist ICE nicht zwingend teurer als IC. Um nichts anderes geht es hier.
Nachtrag
musicus, Sonntag, 13.08.2017, 13:41 (vor 3150 Tagen) @ ICE920
bearbeitet von musicus, Sonntag, 13.08.2017, 13:43
Du hast mich überhaupt nicht verstanden und das Beispiel ist überhaupt nicht an der Realität gescheitert. Es ist eine Sache, was in den BB steht, eine andere Sache, wie es in der Realität ausschaut.
Tja, wer weiß das…? Die flapsige Formulierung in den BB lässt der DB alle denkbaren Möglichkeiten der Sparpreisgestaltung offen.
Aber gut möglich, dass wir in der Nomenklatur der Sparpreisstufen aneinander vorbeigeredet haben.
Mit Sparpreisstufe meine ich nicht "39,90 Euro" oder "71,90 Euro", sondern das, was auf den Tickets als kryptische Angabe "SP99" oder "SP33" steht. Deren Anzahl ist deutlich niedriger
Wir wissen es nicht. Wir kennen die Zahl dieser Stufen nicht. Wir wissen nicht ob für jede Verbindung die gleiche Zahl von Stufen und die gleiche Zahl von Tickets der jeweiligen Stufen angeboten werden (vermutlich nicht). Wir wissen auch nicht, ob das so bleibt, oder ob es sich übermorgen ändert.
Exemplarisch (jeden Tag gilt ja neuerdings ein anderer Flexpreis) habe ich dir das hier vorgeführt:
ICE (Normalpreis 149 Euro, z.B. Donnerstag oder Freitag M-K via KRM): Da hast du nur folgende Preise: 29.90 , 47.90 , 67.90 , 79.90 , 95.90 , 115.90 und 137.90 Euro.
Na was sagt man dann dazu:
![[image]](http://666kb.com/i/dlrqlx6fvirsh09a8.png)
.
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![[image]](http://666kb.com/i/dlrqm1zgc3ues3xfk.png)
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![[image]](http://666kb.com/i/dlrqm7lcotvjxmbcw.png)
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Mindestens die 37,90 €, die 53,90€ (die sind mir jetzt häufiger für diese Relation begegnet) und die 59,90€ müssen wir in die Liste noch aufnehmen.
Der übliche Flexpreis für diese Verbindung scheint allerdings 145€ zu betragen. Die 149€ und die 141€ dürften die beiden zugehörigen neuen Achterbahnpreise sein und die von dir angeführten Sparpreise nicht beeinflussen.
Beim IC (113 Euro NP, ebenso Do+Fr, M-K via Rheintal): 29.90 , 39.90 , 45.90, 51.90, 59.90 , 65.90, 89.90
Hier fehlt mindestens die 75,90€-Stufe im Orakel:
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![[image]](http://666kb.com/i/dlrqnrc7fp7yce0w0.png)
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und nochwas:
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![[image]](http://666kb.com/i/dlrqnmckcckfotkao.png)
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Flexpreis hier übrigens 110€, 107/113€ sind wieder die Achterbahntarife, die abermals wenig Auswirkungen auf die derzeit erhältlichen Tickets zu haben scheinen
Finde uns doch bitte irgendeinen Sparpreis (mit dazugehörigen Normalpreis von 149 Euro) zu sagen wir 31,90 Euro oder 49,90 Euro.
Selbes Spiel: Finde mal einen Sparpreis bei einem Normalpreis von 113 Euro (Strecke völlig egal, IC/ICE völlig egal) zu 31,90 Euro oder 49,90 Euro.
Ich finde schonmal kaum eine sinnvolle Verbindung zu 149€ Flexpreis. 113€ auf 31,90/49,90€ zu drücken ist mir ad hoc nicht gelungen.
Ungeachtet dessen, weiß kein Mensch, wie die DB für die einzelnen Züge und Verbindungen die jeweiligen Kontingente modelliert, das scheint (ohne jetzt in neue Pseudobeweise abschweifen zu wollen) ebenfalls uneinheitlich und undurchsichtig zu sein.
Die Sparpreisstufe für eine Gesamtverbindung richtet sich immer nach dem Abschnitt mit der höchsten Sparpreisstufe. Einen Gegenbeweis konnte noch keiner erbringen (Es gab im Forum schon Diskussionen hierzu)
Das meinte ich nicht. Mir ging es um die Frage, ob für jede Verbindung immer alle Sparpreisstufen im immer gleichen Ausmaß zur Verfügung stehen.
In meinen Augen überwiegen die Globalpreisaspekte in diesem Modell weit vor den Faktoren Entfernung, Produktklasse und Wagenklasse.
Entfernung: Ja, die Normalpreise hängen nicht mit ihr zusammen. Dementsprechend auch Sparpreise nicht
Bitte? Umgekehrt wird ein Schuh draus: Bein Flexpreis hängt die Höhe des Preises sehr wohl von der Frage ab, ob ich von München aus nach Rosenheim, Stuttgart oder Berlin reise - die zurückgelegte Strecke spielt für die Preisbildung eine zentrale Rolle. Erst recht gilt das Für Fahrscheine der PK-C. Daneben scheint auch eine Befahrung der KRM zu Buche zu schlagen.
Beim Sparpreis hingegen ist das nicht der Fall - bei einem 29,90€/49,90€-oderwasauchimmer-Ticket lässt sich vom entrichteten Fahrpreis nicht im entferntesten auf zurückgelegte Distanz schließen
Produktklasse: Durch unterschiedliche Normalpreise kommen unterschiedliche Sparpreise zu Stande.
Theoretisch mag das stimmen. In der Praxis dürfte es unwahrscheinlich sein, dass alle für einen Kunden potentiellen Verbindungen synchron auf derselben „Sparpreisstufe“ stehen. Wissen kann’s der Kunde ohnehin nicht. Er sieht einen Preis eingeblendet - sonst nichts. Und diese Preise können, unabhängig von den jeweiligen Flexpreisen, untereinander sehr unterschiedliche Werte annehmen.
Zu einem fiktiven Buchungszeitpunkt x steht also keinesfalls fest dass für die Verbindung A -> B ICE-Preis > IC-Preis gilt
Wagenklasse: Sind einfach getrennte Kontingente, die Logik dahinter ist jedoch die selbe
Fraglich. Auch hier kann man’s wieder mal nicht beweisen, aber ich tendiere zur Vermutung, dass zumindest die Regel gilt, dass die 1. Klasse mindestens 5€ teurer als der jeweils in der 2. Klasse verfügbare Sparpreis ist. Insofern würden sich die Kontingente durchaus beeinflussen.
Du siehst bei der selben Sparpreisstufe zahlst du unterschiedlich viel, ob du mit ICE fährst oder ohne ICE. Bei SP90 zahlst du 47,90 Euro statt 39,90 Euro (Bitte nicht auf die Bezeichnung SP90, könnte mittlerwiele auch anders heißen)
Mag sein. Aber du siehst: Zum Buchungszeitpunkt wird je Verbindung immer exakt eine Sparpreisstufe angeboten und da je nach Verbindung die Auslastung unterschiedlich sein kann, lässt sich die Regel „eine ICE Verbindung ist teurer als eine IC Verbindung“ weder schlüssig ableiten noch für allgemeingültig erklären.
Nachtrag
ICE920, München, Sonntag, 13.08.2017, 14:59 (vor 3150 Tagen) @ musicus
Du hast mich überhaupt nicht verstanden und das Beispiel ist überhaupt nicht an der Realität gescheitert. Es ist eine Sache, was in den BB steht, eine andere Sache, wie es in der Realität ausschaut.
Tja, wer weiß das…? Die flapsige Formulierung in den BB lässt der DB alle denkbaren Möglichkeiten der Sparpreisgestaltung offen.
Völlig richtig
Mit Sparpreisstufe meine ich nicht "39,90 Euro" oder "71,90 Euro", sondern das, was auf den Tickets als kryptische Angabe "SP99" oder "SP33" steht. Deren Anzahl ist deutlich niedriger
Wir wissen es nicht. Wir kennen die Zahl dieser Stufen nicht. Wir wissen nicht ob für jede Verbindung die gleiche Zahl von Stufen und die gleiche Zahl von Tickets der jeweiligen Stufen angeboten werden (vermutlich nicht). Wir wissen auch nicht, ob das so bleibt, oder ob es sich übermorgen ändert.
Wir wissen es momentan tatsächlich nicht genau. Wenn man aber beispielsweise jeden hier im Forum bittet, Informationen über Sparpreise zu sammeln, wäre es möglich alle Stufen zusammenzutragen. Es hat sich auch tatsächlich geändert. Vor einigen Jahren waren es noch 6 Stufen. Irgendwann waren es 9. Im Moment scheint es 7 zu geben.
Exemplarisch (jeden Tag gilt ja neuerdings ein anderer Flexpreis) habe ich dir das hier vorgeführt:
ICE (Normalpreis 149 Euro, z.B. Donnerstag oder Freitag M-K via KRM): Da hast du nur folgende Preise: 29.90 , 47.90 , 67.90 , 79.90 , 95.90 , 115.90 und 137.90 Euro.
Na was sagt man dann dazu:
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Mindestens die 37,90 €, die 53,90€ (die sind mir jetzt häufiger für diese Relation begegnet) und die 59,90€ müssen wir in die Liste noch aufnehmen.
Der übliche Flexpreis für diese Verbindung scheint allerdings 145€ zu betragen. Die 149€ und die 141€ dürften die beiden zugehörigen neuen Achterbahnpreise sein und die von dir angeführten Sparpreise nicht beeinflussen.
Du verdrehst wieder alles. Ich habe mich explizit auf den Normalpreis von 149 Euro bezogen. Natürlich sind die Sparpreise bei 145 Euro anders. Die Strecke ist dabei auch völlig wurscht, solange es 149 Euro Vollpreis sind.
Beim IC (113 Euro NP, ebenso Do+Fr, M-K via Rheintal): 29.90 , 39.90 , 45.90, 51.90, 59.90 , 65.90, 89.90
Hier fehlt mindestens die 75,90€-Stufe im Orakel:
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und nochwas:
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.Flexpreis hier übrigens 110€, 107/113€ sind wieder die Achterbahntarife, die abermals wenig Auswirkungen auf die derzeit erhältlichen Tickets zu haben scheinen
Selbes Spiel wie vorhin. Hier sind die Preise zu einem anderen Flexpreis. Gleiche Sparpreise gilt nur bei gleichen Flexpreisen. Wenn du mir ein Gegenbeispiel bringen möchtest, dann bitte auch unter der Voraussetzung des gleichen Flexpreises (Um die Abhängigkeit geht es ja)
Finde uns doch bitte irgendeinen Sparpreis (mit dazugehörigen Normalpreis von 149 Euro) zu sagen wir 31,90 Euro oder 49,90 Euro.
Selbes Spiel: Finde mal einen Sparpreis bei einem Normalpreis von 113 Euro (Strecke völlig egal, IC/ICE völlig egal) zu 31,90 Euro oder 49,90 Euro.
Ich finde schonmal kaum eine sinnvolle Verbindung zu 149€ Flexpreis. 113€ auf 31,90/49,90€ zu drücken ist mir ad hoc nicht gelungen.
149 Euro sind scheinbar der Maximalpreis an den teureren Tagen (Do+Fr im September habe ich geschaut) - Also München-KRM-Köln, München-Hamburg
Ungeachtet dessen, weiß kein Mensch, wie die DB für die einzelnen Züge und Verbindungen die jeweiligen Kontingente modelliert, das scheint (ohne jetzt in neue Pseudobeweise abschweifen zu wollen) ebenfalls uneinheitlich und undurchsichtig zu sein.
Die Sparpreisstufe für eine Gesamtverbindung richtet sich immer nach dem Abschnitt mit der höchsten Sparpreisstufe. Einen Gegenbeweis konnte noch keiner erbringen (Es gab im Forum schon Diskussionen hierzu)
Das meinte ich nicht. Mir ging es um die Frage, ob für jede Verbindung immer alle Sparpreisstufen im immer gleichen Ausmaß zur Verfügung stehen.
Ok, dann habe ich dich falsch verstanden. Erfahrungsgemäß würde ich hier behaupten, dass die Kontingente "nachfragegerecht" eingestellt werden, was zur Folge hat, dass auch bei Buchungsöffnung bestimmte Verbindungen schon über 100 Euro kosten.
In meinen Augen überwiegen die Globalpreisaspekte in diesem Modell weit vor den Faktoren Entfernung, Produktklasse und Wagenklasse.
Entfernung: Ja, die Normalpreise hängen nicht mit ihr zusammen. Dementsprechend auch Sparpreise nicht
Bitte? Umgekehrt wird ein Schuh draus: Bein Flexpreis hängt die Höhe des Preises sehr wohl von der Frage ab, ob ich von München aus nach Rosenheim, Stuttgart oder Berlin reise - die zurückgelegte Strecke spielt für die Preisbildung eine zentrale Rolle. Erst recht gilt das Für Fahrscheine der PK-C. Daneben scheint auch eine Befahrung der KRM zu Buche zu schlagen.
Ich rede nur von PK-A und PK-B - also Relationsfestpreisen!
Es gilt nicht immer: Längere Strecke, höherer Flexpreis und kürzere Strecke, niedrigerer Flexpreis - das meine ich
Hier war das schonmal Thema: http://www.ice-treff.de/index.php?mode=thread&id=258620
Siegburg-Spandau kommenden Mittwoch: 124 Euro Flexpreis
Siegburg-Spandau-Stenal kommenden Mittwoch: 123 Flexpreis
Längere Strecke, aber niedrigerer Preis. Gab es letztes Jahr im Zusammenhang mit der Umleitung der München-Berlin-Züge über Erfurt auch oft.
Beim Sparpreis hingegen ist das nicht der Fall - bei einem 29,90€/49,90€-oderwasauchimmer-Ticket lässt sich vom entrichteten Fahrpreis nicht im entferntesten auf zurückgelegte Distanz schließen
Das ist richtig, falls man keine andere Information als den Preis hat.
Produktklasse: Durch unterschiedliche Normalpreise kommen unterschiedliche Sparpreise zu Stande.
Theoretisch mag das stimmen. In der Praxis dürfte es unwahrscheinlich sein, dass alle für einen Kunden potentiellen Verbindungen synchron auf derselben „Sparpreisstufe“ stehen. Wissen kann’s der Kunde ohnehin nicht. Er sieht einen Preis eingeblendet - sonst nichts. Und diese Preise können, unabhängig von den jeweiligen Flexpreisen, untereinander sehr unterschiedliche Werte annehmen.
Zu einem fiktiven Buchungszeitpunkt x steht also keinesfalls fest dass für die Verbindung A -> B ICE-Preis > IC-Preis gilt
Das ist richtig. Falls es aber zu dem sehr seltenen Fall kommt, dass ein IC zum ICE aufgewertet wird oder andersrum ein ICE zum IC wird, werden sich da auch sofort die Preise ändern.
Konkret ging es ja für den Fall, dass für einen ICE ein IC gestellt wird. Wäre es schon beim Buchungszeitpunkt ein IC, dann wäre der Sparpreis auch paar Euro günstiger gewesen.
Und zum anderen: Du kannst für jeden einzelnen Abschnitt die Sparpreisstufe herausfinden. Wenn du im Zuglauf ICE X München-Hamburg die Preisstufe für Würzburg-Fulda wissen möchtest, dann kannst du einfach die Auskunft nach München-NV-Würzburg-ICE X-Fulda-NV-Hamburg befragen. Das funktioniert mit jedem Abschnitt. So kannst du dir auch entsprechend deine günstigen Verbindungen zusammenbasteln (was ich auch schon seit Jahren tue, als mir dieser Zusammenhang aufgefallen ist)
Wagenklasse: Sind einfach getrennte Kontingente, die Logik dahinter ist jedoch die selbe
Fraglich. Auch hier kann man’s wieder mal nicht beweisen, aber ich tendiere zur Vermutung, dass zumindest die Regel gilt, dass die 1. Klasse mindestens 5€ teurer als der jeweils in der 2. Klasse verfügbare Sparpreis ist. Insofern würden sich die Kontingente durchaus beeinflussen.
Ne, es gibt auch natürlich 1. Klasse Sparpreise, die günstiger sind als die 2. Klasse Sparpreise. Kommt nur vor, wenn die (erwartete) Auslastung der 1.Klasse signifikant von der 2. nach unten abweicht. Nutze mal die Forumssuche, wurde bereits diskutiert.
Nachtrag meinerseits
ICE920, München, Sonntag, 13.08.2017, 16:21 (vor 3150 Tagen) @ ICE920
bearbeitet von ICE920, Sonntag, 13.08.2017, 16:21
Hier hab ich mal auf die schnelle eine Tabelle zusammengestellt (mit Hilfe von Normaltagen = Maximalpreis liegt bei 145 Euro):
![[image]](http://666kb.com/i/dlrujrsw8wy65c4mp.jpg)
Die Zwischenstufen im Flexpreis fehlen natürlich (war mir jetzt gerade zu viel Aufwand), aber der Zusammenhang zwischen Flexpreis und Sparpreis wird trotzdem sehr deutlich. Hier habe ich sogar eine 8. Sparpreisstufe gefunden. Gerne lasse ich mich anders überzeugen, wenn ihr Beispiele findet, wo die Sparpreise aus diesem Muster herausfallen.
Nachtrag
musicus, Sonntag, 13.08.2017, 16:43 (vor 3150 Tagen) @ ICE920
Du verdrehst wieder alles. Ich habe mich explizit auf den Normalpreis von 149 Euro bezogen. Natürlich sind die Sparpreise bei 145 Euro anders. Die Strecke ist dabei auch völlig wurscht, solange es 149 Euro Vollpreis sind.
Unsinn! München-Köln hat keinen Flexpreis von 149€ sondern eben von 145€. Die 149€ die du gesehen hast sind ein selteneres Ereignis und beeinflussen die SP-Stufen nicht. Fakt ist, dass die drei zitierten Stufen in deiner Auflistung fehlten.
Selbes Spiel wie vorhin. Hier sind die Preise zu einem anderen Flexpreis. Gleiche Sparpreise gilt nur bei gleichen Flexpreisen. Wenn du mir ein Gegenbeispiel bringen möchtest, dann bitte auch unter der Voraussetzung des gleichen Flexpreises (Um die Abhängigkeit geht es ja)
Der differenzierte Flexpreis beeinflußt die SP-Stufen nicht. Dass du ausgerechnet für Tage recherchiert hattest, die den Abzockpreis hatten, ist leider dein Pech.
149 Euro sind scheinbar der Maximalpreis an den teureren Tagen (Do+Fr im September habe ich geschaut) - Also München-KRM-Köln, München-Hamburg
Das tut für die Sparpreise allerdings nichts zur Sache, die orientieren sich weiter an den 145€-"Normal"preis.
Konkret ging es ja für den Fall, dass für einen ICE ein IC gestellt wird. Wäre es schon beim Buchungszeitpunkt ein IC, dann wäre der Sparpreis auch paar Euro günstiger gewesen.
Woher willst du das wissen? Woher nimmst du die Sicherheit, dass exakt dieselben Kontingente angeboten worden wären?
Für die Theorie kann ich das akzeptieren - ob es sich in der Praxis so verhält, steht auf einem völlig anderen Blatt.
Hier hab ich mal auf die schnelle eine Tabelle zusammengestellt...
Die vorherige Aufstellung zu den 145€-Flexpreisen war richtiger! Die 47,90€ kommen weit häufiger vor als die 59,90€ und 137,90€ finde ich ständig, aber keinen 139, 90€ -_-
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![[image]](http://666kb.com/i/dlrv6sislgnhcs9og.png)
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Gerne lasse ich mich anders überzeugen, wenn ihr Beispiele findet, wo die Sparpreise aus diesem Muster herausfallen.
Glaub' ich nicht ;-) *scnr*
Nachtrag
ICE920, München, Sonntag, 13.08.2017, 17:28 (vor 3150 Tagen) @ musicus
bearbeitet von ICE920, Sonntag, 13.08.2017, 17:30
Du verdrehst wieder alles. Ich habe mich explizit auf den Normalpreis von 149 Euro bezogen. Natürlich sind die Sparpreise bei 145 Euro anders. Die Strecke ist dabei auch völlig wurscht, solange es 149 Euro Vollpreis sind.
Unsinn! München-Köln hat keinen Flexpreis von 149€ sondern eben von 145€. Die 149€ die du gesehen hast sind ein selteneres Ereignis und beeinflussen die SP-Stufen nicht. Fakt ist, dass die drei zitierten Stufen in deiner Auflistung fehlten.
München-Köln hat keinen festen Flexpreis mehr. 149 Euro sind kein so seltenes Ereignis. sondern kommen immer wieder donnerstags und freitags vor (ab Mitte September). Aber dann reden wir nur noch über Flexpreise von 145 Euro. Habe meine Tabelle, um den 53,90 Euro Sparpreis erweitert, auf den du mich aufmerksam gemacht hast:
![[image]](http://666kb.com/i/dlrvrxv0th5x3pi7l.jpg)
(Sind dann die altbekannten 9 Sparpreisstufen)
Meine Behauptung ist immer noch, dass es keine Sparpreise gibt, die aus diesem Muster fallen (oder zumindest aus einem Muster im Allgemeinen). Mathematisch: Sparpreisbetrag in Euro = f(Flexpreis in Euro,Sparpreisstufe)
Selbes Spiel wie vorhin. Hier sind die Preise zu einem anderen Flexpreis. Gleiche Sparpreise gilt nur bei gleichen Flexpreisen. Wenn du mir ein Gegenbeispiel bringen möchtest, dann bitte auch unter der Voraussetzung des gleichen Flexpreises (Um die Abhängigkeit geht es ja)
Der differenzierte Flexpreis beeinflußt die SP-Stufen nicht. Dass du ausgerechnet für Tage recherchiert hattest, die den Abzockpreis hatten, ist leider dein Pech.
Ob der höhere Flexpreis durch die Differenzierung kommt oder nicht, ist völlig egal. Es geht nur um den Europreis des Flexpreises.
Konkret ging es ja für den Fall, dass für einen ICE ein IC gestellt wird. Wäre es schon beim Buchungszeitpunkt ein IC, dann wäre der Sparpreis auch paar Euro günstiger gewesen.
Woher willst du das wissen? Woher nimmst du die Sicherheit, dass exakt dieselben Kontingente angeboten worden wären?
Eine Sicherheit habe ich dafür nicht. Gewissheit könnte man nur bekommen, wenn man Sparpreise von entsprechenden Zügen beobachtet. Sehe aber keinen Grund, dass die Kontingente anders wären. Was du aufgeführt hast, mit Zügen in ähnlicher zeitlicher Lage, ist überhaupt kein Hinweis auf die Randomness. Selbst wenn Züge in ähnlicher Zeitlage fahren, so sind sie der Zubringer zu unterschiedlichen Anschlüssen und übernehmen Fahrgäste von unterschiedlichen Anschlüssen.
Für die Theorie kann ich das akzeptieren - ob es sich in der Praxis so verhält, steht auf einem völlig anderen Blatt.
Hier hab ich mal auf die schnelle eine Tabelle zusammengestellt...
Die vorherige Aufstellung zu den 145€-Flexpreisen war richtiger!
Die vorherige Aufstellung war zu 149€-Flexpreisen!
Die 47,90€ kommen weit häufiger vor als die 59,90€ und 137,90€ finde ich ständig, aber keinen 139, 90€ -_-
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Hmm.. das ist interessant... Die 139,90 Euro habe ich etliche auf München-Hamburg gefunden (am 17. und 18.8. gibt es welche). Das ist richtig, auf München-Köln (genauso Flexpreis von 145 Euro) kommen nur 137,90 Euro vor und keine 139,90 Euro. Auf München-Hamburg dagegen keine 137 sondern nur 139. Schaut so aus, als ob da noch ein neuer Faktor mitaufgenommen wurde...
Sind ehrlich gesagt Preisstufen, die für mich persönlich nur Anschauungscharakter haben. Tickets, die ich für mich oder Freunde kaufe, finden sich komplett in den linken 2/3 Spalten meiner Tabelle wieder. Da habe ich noch nie irgendwelche Ungereimtheiten beobachten können.
Gerne lasse ich mich anders überzeugen, wenn ihr Beispiele findet, wo die Sparpreise aus diesem Muster herausfallen.
Glaub' ich nicht ;-) *scnr*
Jetzt hast du mich zumindest überzeugt, dass sich das Muster geändert hat... O_O
Nachtrag 2.0
musicus, Montag, 14.08.2017, 10:46 (vor 3149 Tagen) @ ICE920
München-Köln hat keinen festen Flexpreis mehr. 149 Euro sind kein so seltenes Ereignis. sondern kommen immer wieder donnerstags und freitags vor (ab Mitte September). Aber dann reden wir nur noch über Flexpreise von 145 Euro.
s.i.w. sollte der Flexpreis an 30 Tagen "differenziert" werden. Dass sollte dann in der laufenden Fahrplanperiode mehr als 300 Tage ergeben, an denen er bei 145€ bleibt.
Meine Behauptung ist immer noch, dass es keine Sparpreise gibt, die aus diesem Muster fallen (oder zumindest aus einem Muster im Allgemeinen). Mathematisch: Sparpreisbetrag in Euro = f(Flexpreis in Euro,Sparpreisstufe)
Gut möglich - aber um die detaillierte Ergründung dieses(?) Musters ging es mir nicht wirklich.
Ob der höhere Flexpreis durch die Differenzierung kommt oder nicht, ist völlig egal. Es geht nur um den Europreis des Flexpreises.
...und zwar offenbar um den des "mittleren" (normal kann man's ja nicht mehr nennen) der drei möglichen Preise.
Was du aufgeführt hast, mit Zügen in ähnlicher zeitlicher Lage, ist überhaupt kein Hinweis auf die Randomness. Selbst wenn Züge in ähnlicher Zeitlage fahren, so sind sie der Zubringer zu unterschiedlichen Anschlüssen und übernehmen Fahrgäste von unterschiedlichen Anschlüssen.
Völlig recht, genau dadurch kommt es ja zur Situation, dass für den Kunden bei der Buchung keineswegs der Grundsatz IC-Preis < ICE-Preis gilt.
Die vorherige Aufstellung war zu 149€-Flexpreisen!
Wie beschrieben: Ich habe nicht den Eindruck, dass sich zwischen den Flexpreisen von 145€ und 149€ (München-Köln) an der Höhe der SP viel tut.
Gerne lasse ich mich anders überzeugen, wenn ihr Beispiele findet, wo die Sparpreise aus diesem Muster herausfallen.
Glaub' ich nicht ;-) *scnr*
Jetzt hast du mich zumindest überzeugt, dass sich das Muster geändert hat... O_O
Wenn es mir gelungen ist zu demonstrieren, dass die Bildung und Verfügbarkeit von Sparpreisen eine Black Box mit Verunsicherungspotential ist, bin ich voll zufrieden :-)
Nachtrag 2.0
ICE920, München, Montag, 14.08.2017, 18:50 (vor 3149 Tagen) @ musicus
München-Köln hat keinen festen Flexpreis mehr. 149 Euro sind kein so seltenes Ereignis. sondern kommen immer wieder donnerstags und freitags vor (ab Mitte September). Aber dann reden wir nur noch über Flexpreise von 145 Euro.
s.i.w. sollte der Flexpreis an 30 Tagen "differenziert" werden. Dass sollte dann in der laufenden Fahrplanperiode mehr als 300 Tage ergeben, an denen er bei 145€ bleibt.
Dann habe ich bei der Recherche tatsächlich zufällig genau solche Tage erwischt (Habe nur einzelne Tage betrachtet)
Die vorherige Aufstellung war zu 149€-Flexpreisen!
Wie beschrieben: Ich habe nicht den Eindruck, dass sich zwischen den Flexpreisen von 145€ und 149€ (München-Köln) an der Höhe der SP viel tut.
Nach näherer Betrachtung hast du Recht. Die Sparpreise beziehen sich immer auf den "normalen" Flexpreis.
Gerne lasse ich mich anders überzeugen, wenn ihr Beispiele findet, wo die Sparpreise aus diesem Muster herausfallen.
Glaub' ich nicht ;-) *scnr*
Jetzt hast du mich zumindest überzeugt, dass sich das Muster geändert hat... O_O
Wenn es mir gelungen ist zu demonstrieren, dass die Bildung und Verfügbarkeit von Sparpreisen eine Black Box mit Verunsicherungspotential ist, bin ich voll zufrieden :-)
Also das der Sparpreis eine Blackbox ist, dem stimme ich immer noch nicht zu. Zwischen der Ebene Teilabschnitte (z.B. München-Ingolstadt, Ingolstadt-Nürnberg) und der Ebene Gesamtpreis (z.B. München-Köln, Freiburg-Hamburg) ist eine offensichtliche Systematik, wenn man sich damit beschäftigt. Ich finde sie stellenweise unfair (Hoher Preis für die Gesamtstrecke, auch wenn nur ein mikriger Abschnitt teuer ist und der Rest sonst günstig wäre). Wo du natürlich recht hast, ist dass die Preisstufen der einzelnen Teilabschnitte eine Blackbox sind. Die Sparpreisstufen/Verfügbarkeiten einzelnen Abschnitte finde ich aber durchaus nachvollziehbar (z.B. dass die Stufen zwischen Würzburg und Fulda überdurchschnittlich hoch sind, da dort im Vergleich zu anderen Strecken nur stündlich ein ICE fährt; Oder dass während der Pendlerzeiten die Teilabschnitte sehr teuer sind und zu Randzeiten nahezu immer zur günstigsten Stufe verfügbar sind))
Siehe auch den Beitrag zu Henriks Kommentar
Preisbildung beim Sparpreis (Update 2017?)
Henrik, Sonntag, 13.08.2017, 23:09 (vor 3150 Tagen) @ ICE920
Mit Sparpreisstufe meine ich nicht "39,90 Euro" oder "71,90 Euro", sondern das, was auf den Tickets als kryptische Angabe "SP99" oder "SP33" steht.
darauf warst Du in einem Beitrag von Dir vor knapp 3 Jahren sehr ausführlich eingegangen,
war sehr interessant! :)
(+nebst den Anmerkungen dort)
Danke dafür!
derlei Beiträge bzw. insgesamt Threads finde ich sehr konstruktiv, interessant! :)
Preisbildung beim Sparpreis
ICE920, München, Montag, 22. September 2014, 17:55
http://www.ice-treff.de/index.php?id=309315
wie würdest Du den Beitrag entsprechend heute verfassen, quasi als ein Update 2017?
Preisbildung beim Sparpreis (Update 2017!)
ICE920, München, Montag, 14.08.2017, 22:13 (vor 3149 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von ICE920, Montag, 14.08.2017, 22:13
Im Grunde genommen haben sich nur Details geändert. Die beiden Grundsätze:
- Sparpreisstufe der Gesamtstrecke = Höchste Stufe der Teilabschnitte
- Der Sparpreis in Euro ergibt sich aus dem Flexpreis und der Sparpreisstufe
gelten immer noch.
Änderungen:
- Die Sparpreise beziehen sich immer auf den "normalen" Flexpreis (also den, wo der Maximalpreis bei 145 Euro liegt). Von den Flexpreissenkungen bzw. -erhöhungen bleiben die Sparpreise unberührt
- Bei der höchsten Sparpreisstufe beim Maximalpreis gibt es eine entfernungsabhöhgige Komponente. Bei unter 1000 Tarifkilometern kostet er 137,90 Euro, bei über 1000 Tarifkilometern kostet er 139,90 Euro
Die Preise sind aktuell:
![[image]](http://666kb.com/i/dlt3yowr5ow7naycx.jpg)
[Die grauen Felder zeigen nur an, dass ich dazu im Rahmen des Aufwandes der Erstellung der Tabelle, den exakten Preis nicht recherchiert habe. In welchem Rahmen die Preise dort aber liegen, dürfte ziemlich offensichtlich sein]
Wie die Sparpreisstufen nun festgelegt werden und wann die Preise automatisch hoch gehen, habe ich noch nicht recherchiert. Daran dürfte sich aber nichts geändert haben.
[?] FGR und Zugausfall
ThomasK, Dienstag, 08.08.2017, 13:04 (vor 3155 Tagen) @ Claus_NN
Bin ich dann verpflichtet, den Ersatzzug zu nehmen oder kann ich, um mein Vorhaben zu retten, entweder eine Stunde später fahren oder einen der direkten ICE über Mannheim bzw. Nürnberg nehmen?
Rein formal hättest du nur Anspruch darauf, dir die Differenz zwischen ICE-Fahrpreis und IC-Fahrpreis zurückerstatten zu lassen oder ohne Stornogebühren von der Fahrt komplett zurückzutreten.
In der Praxis sieht es aber so aus, dass die Zugbegleiter in diesem Fall meistens auch dann eine Aufhebung der Zugbindung akzeptieren, wenn die Verspätung des Ersatzzuges unter 20 Minuten betragen würde.
An deiner Stelle würde ich VOR Abfahrt des ICE einfach UNAUFGEFORDERT zum Zugbegleiter gehen und ihm den Sachverhalt exakt erklären. Da für dich die Testfahrt der Grund ist, die Reise anzutreten, kannst du ihm erklären, dass auch bei einer Verspätung des Ersatzzuges von knapp unter 20 Minuten der Sinn deiner Reise in Frage gestellt wäre.
Wenn er dich aus Kulanz mitnimmt, hast du Glück gehabt, aber einen Rechtsanspruch hast du in diesem Fall nicht.
lt. DB-Facebook : Zugbindung bei Ersatzzug ist aufgehoben!
Nordy, Dienstag, 08.08.2017, 13:16 (vor 3155 Tagen) @ Claus_NN
Nun dürfte das auch geklärt sein, auf der DB-Facebookseite gab es eine ähnliche Frage und die DB hat geantwortet mit:
Hallo Bahn, ich habe für heute Nachmittag einen Sparpreis von Kassel nach Hamburg zurück für den ICE 787 um 17:36h. Sehe nun der Zug fällt aus und wird durch einen Ersatzzug 2904 ersetzt. Wir sind 3 Geschäftsreisende und wollten dort per WLAN arbeiten. Ist die Zugbindung aufgrund des Ersatzzuges aufgehoben?
Deutsche Bahn Personenverkehr: Hallo Manfred, ja, die Zugbindung wird aufgrund des Ausfalles aufgehoben. Da Sie offenbar großen Wert auf das in den ICEs angebotene WIFIonICE legen, können Sie auf einen anderen ICE in Ihre gebuchte Richtung ausweichen. Ich empfehle Ihnen, in einem DB Reisezentrum den Wechsel auf einen anderen Zug bestätigen zu lassen, die Kollegen können auch eventuell vorhandene Sitzplatzreservierungen umbuchen. /da
lt. DB-Facebook : Zugbindung bei Ersatzzug ist aufgehoben!
ThomasK, Dienstag, 08.08.2017, 13:23 (vor 3155 Tagen) @ Nordy
Hallo Bahn, ich habe für heute Nachmittag einen Sparpreis von Kassel nach Hamburg zurück für den ICE 787 um 17:36h. Sehe nun der Zug fällt aus und wird durch einen Ersatzzug 2904 ersetzt. Wir sind 3 Geschäftsreisende und wollten dort per WLAN arbeiten. Ist die Zugbindung aufgrund des Ersatzzuges aufgehoben?
Deutsche Bahn Personenverkehr: Hallo Manfred, ja, die Zugbindung wird aufgrund des Ausfalles aufgehoben. Da Sie offenbar großen Wert auf das in den ICEs angebotene WIFIonICE legen, können Sie auf einen anderen ICE in Ihre gebuchte Richtung ausweichen. Ich empfehle Ihnen, in einem DB Reisezentrum den Wechsel auf einen anderen Zug bestätigen zu lassen, die Kollegen können auch eventuell vorhandene Sitzplatzreservierungen umbuchen. /da
Da muss man die Bahn wirklich mal loben, dass sie über ihre rechtlichen Verpflichtungen hinaus gegangen ist und das Problem unbürokratisch gelöst hat.
Der Threadersteller kann sich nun die DB-Auskunft ausdrucken und dem Zugbegleiter als Präzedenzfall vorlegen.
Da man aber hier nicht so ohne weiteres ein Gewohnheitsrecht ableiten kann, würde ich trotzdem vor der Fahrt unaufgefordert zum ICE-Zugbegleiter gehen und ihm den Sachverhalt erläutern.
lt. DB-Facebook : Zugbindung bei Ersatzzug ist aufgehoben!
markman, Dienstag, 08.08.2017, 14:02 (vor 3155 Tagen) @ Nordy
Nun dürfte das auch geklärt sein, auf der DB-Facebookseite gab es eine ähnliche Frage und die DB hat geantwortet mit:
großartig, ich speichere das auf meinen Handy ab. Vor gar nicht all zu langer Zeit, wagte ich eigenständig nicht den Ersatzzug zu nehmen, sondern einen ICE. Die freundliche Dame sagte im Zug bei der Kontrolle: Und wenn der Ersatzug ein Viehtransport ist, den Zug müssen Sie nehmen (nachdem ich interveniert habe, das der Ersatzzug verspätet eintreffen wird, der gammelige IC eine Minderleistung ist, etc...)
Danke und Gruß,
Markman
lt. DB-Facebook : Zugbindung bei Ersatzzug uneinheitlich!
musicus, Dienstag, 08.08.2017, 14:38 (vor 3155 Tagen) @ Nordy
bearbeitet von musicus, Dienstag, 08.08.2017, 14:39
Nun dürfte das auch geklärt sein, auf der DB-Facebookseite gab es eine ähnliche Frage und die DB hat geantwortet mit:
Hallo Bahn, ich habe für heute Nachmittag einen Sparpreis von Kassel nach Hamburg zurück für den ICE 787 um 17:36h. Sehe nun der Zug fällt aus und wird durch einen Ersatzzug 2904 ersetzt. Wir sind 3 Geschäftsreisende und wollten dort per WLAN arbeiten. Ist die Zugbindung aufgrund des Ersatzzuges aufgehoben?
Deutsche Bahn Personenverkehr: Hallo Manfred, ja, die Zugbindung wird aufgrund des Ausfalles aufgehoben. Da Sie offenbar großen Wert auf das in den ICEs angebotene WIFIonICE legen, können Sie auf einen anderen ICE in Ihre gebuchte Richtung ausweichen. Ich empfehle Ihnen, in einem DB Reisezentrum den Wechsel auf einen anderen Zug bestätigen zu lassen, die Kollegen können auch eventuell vorhandene Sitzplatzreservierungen umbuchen. /da
"Ich empfehle Ihnen, in einem DB Reisezentrum den Wechsel auf einen anderen Zug bestätigen zu lassen"? Das zeigt doch, wie uneinheitlich der Umgang mit der Zugbindung bei Ersatzzügen ist.
Um einen Deckel drauf zu machen: Eine klarere Bestimmung wäre wünschenswert.
OT: "Wir sind 3 Geschäftsreisende und wollten dort per WLAN arbeiten." - made my day :-D
Zugbindung problemlos aufgehoben
Claus_NN, Nürnberg, Dienstag, 08.08.2017, 13:40 (vor 3155 Tagen) @ Claus_NN
Hallo zusammen,
ich habe im Reisezentrum vorgesprochen und mir wurde anstandslos die Zugbindung aufgehoben. Nun fahre ich mit dem ICE 1084 gen Norden, der aber auch nur aus einer statt zwei 402er-Einheiten zu bestehen scheint. Heute ist irgendwie echt der Wurm drin. :-/
Zumindest konnte ich noch eine Sitzplatzreservierung für den verbleibenden Zugteil ergattern.
PS: der Ersatzzug zum ICE 786 besteht größtenteils aus Bimz + 2/3 Apmz. Beneiden tue ich die Fahrgäste sicher nicht...
Viele Grüße
Claus_NN
Zugbindung problemlos aufgehoben
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Dienstag, 08.08.2017, 19:11 (vor 3155 Tagen) @ Claus_NN
ich habe im Reisezentrum vorgesprochen (...) Nun fahre ich mit dem ICE 1084 gen Norden,
Dafür kann ich kein Verständnis aufbringen. Aber wenn Du Komfort nicht magst...
PS: der Ersatzzug zum ICE 786 besteht größtenteils aus Bimz + 2/3 Apmz. Beneiden tue ich die Fahrgäste sicher nicht...
Ich schon.
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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Wirkliche Klapptische gibt/gab es nur im Apmz.
ktmb, Dienstag, 08.08.2017, 19:28 (vor 3155 Tagen) @ 218 466-1
- kein Text -
Wirkliche Klapptische gibt/gab es nur im Apmz.
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Dienstag, 08.08.2017, 19:36 (vor 3155 Tagen) @ ktmb
Genau die seien ja zu 2/3 eingereiht gewesen. Zudem gibt es in Apmz grosse Tische, also arbeiten möglich und mehr Komfort.
Stattdessen überfüllten ICE2 genutzt...
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Mal wieder völlig sinnlos.
Blaschke, Dienstag, 08.08.2017, 20:07 (vor 3155 Tagen) @ Claus_NN
Huhu.
Der Beitragsbaumeröffner hat erwartungsgemäß seine Wünsche erfüllt bekommen.
Aber der Deutsche ruft nach einer expliziten gesetzlichen Regelung. Mit Freiheit kann er eben nicht umgehen der Deutsche.
Dabei ist das völlig überflüssig: 99,97% der Reisenden ist das alles völlig egal. Sie nehmen den Ersatzzug und fertig is. Für die restlichen wenigen Spezialfälle finden sich individuelle Lösungen. Und da wird ab und an aus nem Zugbindungsticket mal ein Flexpreisticket. Auch wenn sich da mancher dran stört.
Hoffnungslose Grüße von
jörg