Ja. (Fahrkarten und Angebote)

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 21.12.2016, 08:21 (vor 3438 Tagen) @ Proeter

Diese Vorteile der Buchung von Hin- und Rückfahrt bei Flexpreis auf einem Ticket (Stand vor Fahrplanwechsel):

  • Flexible Rückfahrt innerhalb eines Monats, ohne eine Fahrkarte kaufen zu müssen
  • Versandkostenpauschale fiel nur einmal an.
  • Zahlungsmittelentgelt war pro Fahrkarte niedriger, falls es bei einfacher Fahrt mehr als 1,50 € betragen hätte.
  • Gutscheine mit Mindestbuchungswert, der bei einfacher Fahrt zu mehr als 50%, jedoch zu weniger als 100% erreicht wurde, konnten bei H/R-Tickets eingesetzt werden.

Also zwei Punkte sind in meinen Augen da schon ziemlich auf spezielle Anwendungsfälle konstruiert.
Die Versandkostenpauschale fällt nur bei den (vermutlich prozentual zur Gesamtmenge der verkauften Fahrkarten) wenigen Fahrkarten mit Postversand an. Alle, die am Schalter, am Automaten, online, per Agentur-BahnTix oder sogar im Zug die Fahrkarte kaufen, haben diesen vermeintlichen Vorteil nicht.
Die Kreditkartenstrafe (eine realistischere Bezeichnung als die Euphemismushülle "Zahlungsmittelentgelt") könnte bei gesplitteter Buchung aber auch gänzlich entfallen, während eine gemeinsame Buchung von Hin- und Rückfahrt den Preis in Regionen drückt, wo sie anfällt. Bei meiner nächsten Fahrt ist es beispielsweise so - jede Fahrkarte für sich kostet weniger als 50€, es fällt also keine Strafgebühr an. Zusammen wäre ich aber deutlich in dem Bereich, wo sie anfiele.

Dem ersten und dem letzten Punkt zustimmende Grüße,
der Colaholiker

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