Nachträge... (Reiseberichte)

Blaschke, Mittwoch, 30.11.2016, 22:02 (vor 3400 Tagen) @ Blaschke

Hallo!


Der Neubau auf historischer Substanz in Bild 28 wurde übrigens für die SPIELBANK errichtet! Die dort einzog und dann, was für ein Gag, im Prinzip pleite ging, also zumindest nicht genug Geld einnahm. Also zog sie wieder aus. Und residiert heute zusammen mit dem Automatenspiel am Hauptbahnhof in dem Kino-Komplex. Dafür zog in den gezeigten Bau ein Teil der Uni ein.

Just heute schreibt die "Neue Osnabrücker Zeitung" über den Bahnhof Altstadt. Daraus hier ein paar Ergänzungen:

Die Kaufleute der Altstadt hatten Angst, dass durch den neuen Centralbahnhof zu viel Leben in die Neustadt abwanderte. Sie sammelten 38.000 Mark. Die Stadt legte 8.000 Mark drauf und spendierte die Grundfläche. Das überzeugte die Bahndirektion und der Halt wurde errichtet. Im Bahnhofsgebäude gab es die ersten 8 Jahre keine Gaststätte - die Wirtsleute der Altstadt verhinderten das; sie wollten keine Konkurrenz!

Der Bau wurde 1966 abgerissen und 1968 ein kleinerer, modernerer eröffnet - das ist der heutige Schuppen. Der übrigens gehört der örtlichen STADTWERKE, die anno 2002 der Deutschen Bahn abkaufte. Damals gehörte ihnen ja noch ein bißchen an der Nordwestbahn; aus der Zeit rührt noch die große Außenwerbung auf Bild 2 über dem Eingang.


Bild 6 zeigt übrigens die erwähnte HASESTRASSE (Bild 29 zeigt den Blick von der anderen Seite der Brücke). Das Durchfahrverbot war nur temporär für ein paar Monate Bauarbeiten geschuldet (ich schrieb davon: Bürgersteige und Lampen neu). Links der Bau an der Ecke beinhaltet übrigens das HASETOR-KINO! Da ist noch viel oldschool.


Bild 30: Rechts des weiß gestrichenen Teils des länglichen Anbaus in dem nicht sichtbaren Winkel zum vorstehenden Teil des Baus befindet sich ein Blechbriefkasten, in den der Blaschi jeden Morgen oder jede Nacht (i.d.R. irgendwann zwischen 2:30 Uhr und 5:15 Uhr, je nachdem, wievele Touren ich grad mache...) eine Süddeutsche Zeitung und eine Neue Osnabrücker Zeitung einwirft... Aber das ist ja nun wirklich sehr intern... ;-))))))))). Der 12. November war ein Samstag - im Hintergrund sieht man zart den Wochenmarkt auf dem großen Platz. Deswegen parken auch rechts die Autos - das dürfen die nämlich gar nicht. Es gibt hin und wieder mal Zoff mit den Parksünderaufschreibern, die da ab und an aktiv sind (Ordnung muß sein!), wo sich dann aber die Markt-Kaufleute beschweren (weil wegen Umsatz und so...). Der Vorplatz vür der Kirche gehört eben dieser; war mal früher ein Parkplatz, jetzt ist er übrigens ein Teil des Weihnachtsmarktes. Und links nicht im Bild steht ein öffentliches Örtchen von WALL, welches mit der Euroumstellung GÜNSTIGER in der Benutzung geworden ist (und bis heute geblieben ist!): von 50 Pfennig auf 20 Cent.


Schöne Grüße von

jörg


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