Konkurenzfähigkeit des Nachtzuges (Allgemeines Forum)

Quasar, Donnerstag, 26.05.2016, 11:46 (vor 3603 Tagen) @ J-C

Es sei denn, man arbeitet tatsächlich in einer Stadt, wo der Zug hält, dann sind's gewiss nicht 3 Stunden, eher 3 Stunden zum Flughafen. Dann noch Checkin, Checkout und so ein zeuchs's.

Fliegt der Flieger um 7 Uhr los, musst du schon mindestens um 6:30 da sein.

Dann erst zum Flughafen. Bahnhöfe liegen in den meisten Fällen recht zentral, Flughäfen zum Glück nicht. Oder wer mag schon in der Stadtmitte einen ohrenbetäubenden Flugbetrieb hören?

Dortmund - Düsseldorf Flughafen ca 1 Stunde. Gut brauchst du zum EN nach Wien auch, wenn wir auf der Relation Dortmund - Wien bleiben.

Muss man also wenigstens eine halbe bis eine Stunde vorher hin.

Ich hätte wenig Lust, um 6:00 Uhr oder früher aufzustehen.

Es gibt auf dieser Relation mehrer Flüge am Tag. Flugzeit ca 90min - kürzeste Fahrzeit mit dem Zug 9,5 Stunden. Ich werde am 16.06. um 12:45 starten.

Dagegen sind Nachtzüge ganz bequem. Gerade, wenn's zur Schlafenszeit geht, ist man im Zug eingestiegen und kann bei entsprechendem Laufweg durchaus zu humanen Zeiten aufstehen.

Aber 12 bis 13 Stunden Fahrzeit. Der Flug ist schneller.

Dann kommt man nicht irgendwo weit außen am Flughafen sondern mitten in der Stadt an.

Spart man also Taxi-/Bus-/Bahntransfer vom Flughafen zur Stadt bzw. zurück.

Transfers hast du auch innerhalb der Stadt, es sei denn du wohnst unmittelbar am Bahnhof und auch da hast du entsprechend Lärm.

Ich sehe Inlandsflüge eh als Abschussziel.

Es geht hier in dem Beispiel nicht um Anschlußflüge.

Will man meinetwegen von Hamburg nach London, da würde ich selbstverständlich auch fliegen.

Aber Relationen wie Hamburg-München, ja auch Hamburg-Wien, da nimmt man eher den Nachtzug.

Jedem das seine. Und ich halte nicht viel von Nachtzügen.

Wäre ich Berliner, würde ich auch den Nachtzug der RZD nach Paris nehmen.

Und ich würde den Flieger nehmen.


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