Konkurenzfähigkeit des Nachtzuges (Allgemeines Forum)

J-C, In meiner Welt, Donnerstag, 26.05.2016, 10:42 (vor 3604 Tagen) @ Quasar
bearbeitet von J-C, Donnerstag, 26.05.2016, 10:45

Es sei denn, man arbeitet tatsächlich in einer Stadt, wo der Zug hält, dann sind's gewiss nicht 3 Stunden, eher 3 Stunden zum Flughafen. Dann noch Checkin, Checkout und so ein zeuchs's.

Fliegt der Flieger um 7 Uhr los, musst du schon mindestens um 6:30 da sein.

Dann erst zum Flughafen. Bahnhöfe liegen in den meisten Fällen recht zentral, Flughäfen zum Glück nicht. Oder wer mag schon in der Stadtmitte einen ohrenbetäubenden Flugbetrieb hören?

Muss man also wenigstens eine halbe bis eine Stunde vorher hin.

Ich hätte wenig Lust, um 6:00 Uhr oder früher aufzustehen.

Dagegen sind Nachtzüge ganz bequem. Gerade, wenn's zur Schlafenszeit geht, ist man im Zug eingestiegen und kann bei entsprechendem Laufweg durchaus zu humanen Zeiten aufstehen.

Dann kommt man nicht irgendwo weit außen am Flughafen sondern mitten in der Stadt an.

Spart man also Taxi-/Bus-/Bahntransfer vom Flughafen zur Stadt bzw. zurück.

Ich sehe Inlandsflüge eh als Abschussziel.

Will man meinetwegen von Hamburg nach London, da würde ich selbstverständlich auch fliegen.

Aber Relationen wie Hamburg-München, ja auch Hamburg-Wien, da nimmt man eher den Nachtzug.

Wäre ich Berliner, würde ich auch den Nachtzug der RZD nach Paris nehmen.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky


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