Ein gesellschaftliches Problem? (Allgemeines Forum)

worfie, Dienstag, 19.01.2016, 17:50 (vor 3730 Tagen) @ moonglum

Vll. ist es eben ein DEUTSCHES Problem unserer Tage?

Ich schätze, es dürfte viel mehr ein gesellschaftliches Problem sein.

Wenn ich in Japan mit dem Shinkansen fahre, kann ich ohne Probleme mein Gepäck für mehrere Stunden irgendwo am Wagenende deponieren, ohne groß Angst haben zu müssen. So wie der Deutsche sein Handtuch benutzt, nutzen primär weibliche Japanerinnen z.B. auch ihr Portemonnaie oder ihr Mobiltelefon um in der Fastfoodbude ihren Sitzplatz zu reservieren. Es funktioniert eben. Trotzdem hängen an allen U-Bahnhöfen Plakate mit "Vorsicht vor Taschendiebstählen und Raub" und trotzdem wird hin und wieder auch geklaut, aber in weitaus anderen Maßstäben.

In Deutschland reicht ja schon ein Blick in die Polizeistatistik, um zu sehen, dass gerade Taschendiebstähle, Beförderungserschleichung und der Anteil ausländischer Tatverdächtige 2014 (also noch bevor Frau Merkel 6 Milliarden Menschen nach Deutschland eingeladen hat und diese ganze Debatte losging) im Vergleich zum Vorjahr weit überdurchschnittlich gestiegen sind. Wundern tut es mich aber auch nicht, wenn man in Deutschland mit ansehen muss, wie vor den Augen ca. 80 nichtstuender Polizisten sogenannte "Fußballfans" einen halben Zug zerlegen oder selbst notorische Schwarzfahrer, die Fahrgäste und Personal (u.a. auch sexuell) belästigen, nach einer viertelstündigen "Polizeibehandlung" wieder im nächsten Zug sitzen und weiter machen. So oft, wie man in Zeitungsartikeln und Polizeiberichten im Zusammenhang mit den oben genannten Taten dem Wort "polizeibekannt" begegnet, kann man böse gesagt davon ausgehen, dass die deutsche Polizei ja einen ziemlich großen Bekanntenkreis haben muss. ;)


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