Schönes und weniger schönes.... (Reiseberichte)

Blaschke, Samstag, 01.08.2015, 16:53 (vor 3939 Tagen) @ Sören Heise

Hallihallo!

Ich bin entzückt: Endlich mal 2 Regenbilder - ganz am Schluß des Beitrages! Dieser ewige Sonnenschein kann einem ja schon auf den Geist gehen.

Da bin ich immer ganz begeistert von Bildern, die mal bei VERMEINTLICH schlechten Wetterverhältnissen angefertigt werden.


Ja, der Bahnhof in Walsrode ist widerlich anzusehen. Da dreht sich einem der Magen um - und nicht nur der. Neuer Bahnsteig - aber schon wieder mit nettem Grünbewuchs (warum bloß müssen die Dinger gepflastert werden?) - und drum rum alles ungepflegt. Schrecklich.


Ansonsten empfehle ich eine Mitfahrt auf der Heidebahn ja immer all den Menschen, die meinen, Deutschland sei voll und könne schon aus Platzgründe keine Flüchtlinge und Asylanten mehr aufnehmen. Da in der Heide wäre Platz für den halben indischen Subkontinent und für große Teile Afrikas noch mit dazu - also jeweils dessen Bewohner natürlich; bevor hier jemand mit Zirkel und Bleistift kommt und die Weltkarten übereinander legt...

Und jetzt mal ehrlich: Wäre ein Dörfchen namens HOPE nicht prädestiniert für einen schönen Empfangsbahnhof für Züge mit Menschen, die lieber unter uns verweilen als in ihrer Heimat?!

Wie ich so recherchiere, zu welcher Gemeinde HOPE heute wohl gehören mag, Lindwedel ist es, finde ich eben im Lindwedel-Wiki-Eintrag folgendes:


Am 15. Oktober 1944 fuhr ein vollbesetzter Personenzug in den Bahnhof ein. Zur gleichen Zeit passierte ein mit Torpedosprengköpfen beladener Munitionszug den Bahnhof. Bei einem britischen Luftangriff abgeworfene Bomben trafen diesen. Eine gewaltige Explosion zerriss Waggons und schleuderte Menschen und Eisenteile durch die Luft. Über 400 Menschen verloren bei der Katastrophe in Leben. Ein Gedenkstein erinnert an die Opfer.

Im Netz finde ich da nun nicht wirklich weitere Infos. Mir war's bis dato völlig unbekannt.


Da dürfen wir mal eine Sekunde innehalten und froh sein, dass wir solche Erlebnisse derzeit hier wohl nicht zu befürchten haben - auch wenn uns der Frieden hier die ein oder andere Milliarde kostet, die wir anderen "in den Rachen werfen", damit sie unseren Wohlstand nicht allzusehr bedrohen.

Schöne Grüße von

jörg


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