Preistransparenz ist ein zweischneidiges Schwert (Fahrkarten und Angebote)

Marien, Berlin, Samstag, 18.07.2015, 13:18 (vor 3918 Tagen) @ michael_seelze
bearbeitet von Marien, Samstag, 18.07.2015, 13:21

Um den Referenzpreis zu erhöhen, werden hohe Standardpreise (Normalpreise) festgesetzt und die "Preisunterschiede für dieselbe Kernleistung" dann als Rabatte kommuniziert, was als fairer wahrgenommen wird, als ein durchschnittlicher Normalpreis mit entsprechenden Aufpreisen (bei z.B. hoher Nachfrage).

Das führt aber auch zur Wahrnehmung: Die Bahn ist teuer.

Denn die meisten Spontanfahrer und Gelegenheitsfahrer nehmen den Normalpreis als Referenz und nicht die Sparpreise, die zudem auch nicht immer und nicht zur gleichen Höhe angezeigt werden.

Was die Bahn braucht ist einfach ein kundenorientiertes Preissystem:
Ersetzung Bahncard25 und Bahncard50 einfach nur durch "Bahncard".
Kosten: 99 €/Jahr (2. Klasse); 149 €/Jahr (1. Klasse)


1.) Business-Tarife für Spontanreisende wie Geschäftsleute, rabattfähig durch Bahncard zu 50%

(Preisstufen kontingentiert gemäß gefahrener Entfernung und Auslastung der Züge, erhältlich bis zur Abfahrt des Zuges, inklusive Sitzplatzreservierung)

2.) Sparpreise für Frühbucher, rabattfähig durch Bahncard zu 25%

(Preisstufen kontingentiert, entfernungsunabhängiger Pauschalpreis, bis 2 Stunden vor Abfahrt des Zuges erhältlich, inklusive Sitzplatzreservierung)

3.) Sonderpreis Kurzstrecke, nicht rabattfähig

(Preisstufen kontingentiert, ab 2 Stunden vor Abfahrt des Zuges erhältlich, keine Sitzplatzreservierung, keine Mitnahmegarantie bei überfüllten Zügen)

4.) Pauschalfahrkarten mit Zeitbegrenzung


Abschaffung aller anderen Sonderaktionen wie Lidl/Aldi/Rewe/...-Ticket.


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