Beispiel für wenig HGV (Allgemeines Forum)

Lumi25, Donnerstag, 18.12.2014, 02:28 (vor 4129 Tagen) @ TEE Rheingold
bearbeitet von Lumi25, Donnerstag, 18.12.2014, 02:29

Köln-Düren(-Aachen)
9 Zugpaare zwischen 6:44 und 19:43.
Vmax 250 zwischen Köln und Düren, wobei die 5 Thalys 36-38 Minuten fahren und nicht 33 Minuten wie die ICE. Ob die Thalys vielleicht nur 200 km/h bis Düren fahren dürfen, weiß ich nicht. Dennoch finde ich nicht sinnvoll, eine Hochgeschwindigkeitsstrecke nur 4-9mal am Tag auch als solche zu Nutzen. Im Mittel also tagsüber auch nur ungefähr 90 Minuten Takt. In Richtung AC gibt es morgens und am frühen Nachmittag Taktlücken von 3 Stunden. In der Gegenrichtung wird bis auf eine Ausnahme nur in 36 Minuten gefahren, vielleicht mehr Fahrzeitreserve im Zulauf auf Köln oder Trassenkonflikte mit dem RE1/9, weil man sonst auf den RE aufläuft, so dass Vmax nicht nötig sein dürfte oder nur im Fall von Verspätungen gebraucht wird. Wobei ca. 30km Vmax 250 gegenüber 200 km/h in der Praxis kaum mehr als 2 Minuten Fahrzeit bringen.
Ob die Auslegung auf 250 km/h deutlich teurer ist als auf nur 200 km/h, wäre interessant zu wissen.

Ich finde das eigentlich schrecklich. Das Fernverkehrsangebot ist schlechter als früher und Pendler aus Aachen und Düren nach Köln trifft es dabei am meisten. Früher gab es hier stündlich Fernverkehrszüge. Im Nahverkehr gibt es mit dem dauerverspäteten RE 1 und den Hamsterbacken auf dem RE 9 auch kein gescheites Angebot.

Früher gab es ja mal die D-Züge nach Oostende im 2h-Takt aber dieses gute Angebot hat man lieber eingestellt in Deutschland.

Aachen/Düren-Köln Pendler mit der Bahn niemals würde ich mir das freiwillig antun genau so wie von Aachen nach Düsseldorf.

Kein Wunder also, dass die A4 weiterhin voll ist. Ich kenne auch persönlich jemanden der jeden Tag von Stolberg nach Köln-Technologiepark pendelt aber mit dem Auto.


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