US-Veteranen statt "Kundenzug" (Allgemeines Forum)

GUM, Mittwoch, 02.04.2014, 11:01 (vor 4410 Tagen) @ Kundenzug
bearbeitet von GUM, Mittwoch, 02.04.2014, 11:01

Davon abgesehen, spenden und schenken die Deutschen jedes Jahr ein Volumen von mehreren Milliarden und bewegen damit auch einiges. Ich habe Respekt vor diesen Leistungen.

Ich vergleiche einmal die Mittelverwendung für eine Privatperson ohne irgendein Versprechen mit den Leistungen der US-amerikanischen Veteranenvereinigung, deren Name ich hier nicht schreibe.

Im Rahmen des Rückzugs aus Afghanistan und verschiedenen weiteren Ländern steht die US-Armee (& Luftwaffe, & Navy) vor der enormen Herausforderung, dass angesichts des Haushaltsdefizits verschiedene Rückkehrerleistungen nicht mehr erbracht werden können.

Deshalb wird mit einem enormen Aufwand und ehrlichen Spenden von zigtausenden Patrioten und Privatpersonen der Bündnispartner eine Mischung aus Krankenhaus, sozialer Dienst und sozialpädagogischer Betreuung aufgebaut. Alles was also über das rein Medizinische hinaus (dies findet im klassischen Krankenhaus statt) zu tun ist, wird in diesem Wounded Warriors & Family Centre getan.

Dies beginnt bei kindgerechten Kursen zur Vorbereitung darauf, dass Vater/Mutter komplett verändert aus diesem Partisanen-Krieg zurückkommen bis hin zu einer Betreuung auf dem Weg zurück ins Zivilleben.

Ohne direkt auf die Spendenorganisation zu verlinken habe ich leider nur diesen einigermaßen neutralen Artikel auf defense.gov:

Roll-out der Wounded warriors & Family Centre

Oder Oprah Winfrey's episches Video zum Superbowl 2013, in dem Jeeps für eine Aktion "safe return" gezeigt wurden.

Im Grunde kann ja jeder auswählen, ob und wohin er spendet. Aber bitte nicht einen privaten Geldsammel-Versuch ohne irgendeine Verpflichtung des Empfängers.

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