OT: Wie man Gleise nummerieren sollte (Reiseberichte)

michael_seelze, Montag, 05.08.2013, 14:50 (vor 4620 Tagen) @ Alphorn (CH)
bearbeitet von michael_seelze, Montag, 05.08.2013, 14:50

Meiner Meinung nach sollte eine Gleisunmmerierung genau drei Eigenschaften haben:

1. Sie soll in die gleiche Himmelsrichtung hin ansteigen
2. Sie sollen streng monoton ansteigen (d.h. nie kleiner werden)
3. Der Unterschied zwischen zwei Gleisnummern soll grob die Fussweglänge abbilden

Die DB (813.0201A03) meinte anno 2005 bei Um- Und Neubauten dazu:

Die Bezeichnung der Bahnsteige in der Kundeninformation erfolgt in der Regel nach den Gleisziffern der Bahnsteiggleise, d. h. sie werden nach Kundenlogik vom Hauptzugang aus fortlaufend mit 1,2,3,... nummeriert. Kleine Ziffernsprünge sind hierbei tolerabel. Bahnsteigkanten auf weiteren Eisenbahnverkehrsebenen können in komplexen Bahnhöfen zur Verdeutlichung größerer Entfernungen für Umsteiger mit einer Nummerierung der nächsten Dekade bezeichnet werden (z. B. 11-12; 21-22; 101-102).

In Kreiensen folgte man beim Umbau wohl grob den Gleisziffern der Bahnsteiggleise. Fraglich ist allerdings, ob diese immer der Kundenlogik entsprechen. Vom Hauptzugang (Keilbahnhof) aus ergeben sich nach Süden 1(201),2(302),3(503) und nach Norden 51(451),52(452). 72(172) ist Kopfgleis gegenüber/neben 51. In Klammern die Gleisziffern lt. Gleisplan.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum