5/8/11-Modell vs. Einheitsbaukasten (Allgemeines Forum)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Freitag, 13.06.2008, 14:55 (vor 6441 Tagen) @ Sascha1974

Hallo Sascha1974,

Hintergrund zum 5/8/11-Modell: leere Baukastenkilometer sparen.

1. die 5-Wagenkomposition kann DB auf schwache Relationen einsetzen = dort, wo ein einzelner 402/403/406 nicht lohnt = (8-5)/8 = 37,5% leere Baukastenkilometer sparen. Wir erinneren uns mal ICs zwischen N und M, die nur 3 Wagen hatten.
2. mit zwei Fünfern hat DB die Kapazität eines Langzuges, aber sie kann dann auch schwach ausgelastete Doppelrelationen flügeln. Man kann bis zu 2*(8-5)/(2*8) = nochmals 37,5% leere Baukastenkilometer sparen.
3. die 11-Wagenkomposition entspricht den heutigen IC, ist aber 75 m kürzer als der ICE 1 (weil 1 MW und die beiden "Loks" fehlen).
4. die Kombi 8+5 passt genau zwischen den 11-Wagen Langzug und entweder 2x8/3x5.
5. mit 3 Zuglängen hat DB mehr Möglichkeiten, Züge zu flügeln.

Hintergrund des Einheitsbaukastenprinzips: Baukosten sparen + Vorteile des Wagenzuges + Vorteile des Triebzuges.
Es gibt nur 2 Baukasten: Mittelwagen und Endwagen. Die restlichen Unterschiede betreffen Innenraum (1./2. Klasse, Resto, Bistro usw), Drehgestelle (mit/ohne Antrieb) oder Anlagen (Einsystem/Mehrsystem, moduläre Zusis).


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum