Kurze Sympathiebekundung (Allgemeines Forum)

heinz11, Freitag, 23.12.2011, 14:33 (vor 5430 Tagen) @ Giovanni

Wie definierst du Betrug? Im Regelfall ist kein Widerspruch zum gültigen Tarif erkennen.

Das größte Problem in diesem Zusammenhang hockt in der Frankfurter Stephensonstraße.
Dort verkauft nämlich ein bekanntes Unternehmen regelmäßig und offenbar wissentlich Tickets entgegen der gültigen (und genehmigungspflichtigen) Tarife.
z.B. durch Anrechnung von Nutella- und Cinestar-Coupons auf C- und Ländertickets.
Damit schadet dieses Unternehmen nicht nur sich selbst durch Einnahmeverluste, sondern auch allen anderen lizensierten Verkaufsmöglichkeiten durch die Abwerbung von potenziellen Kunden.

Insbesondere den DB-Agenturen. Aber das ist, meiner Meinung nach, ganz explizit so gewollt. Ich erinnere nur an den "Geniestreich", den DB-Agenturen für bahn.corporate Tickets keine Provision mehr zu zahlen...

Ich erwarte Kompetenz vom Kontrollpersonal und von den Verkaufsstellen - ebenso wie die Einhaltung der Eisenbahnverkehrsordnung.
Zumindest meinen letzten Kontrollen in der Berliner S-Bahn war man davon noch sehr weit entfernt.


Diese Erfahrung habe ich bei meiner letzten Dienstreise auch machen dürfen. Das Thema wäre nochmal einen eigenen Beitrag wert.


heinz


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