Verwendung der BC-Daten vom Zugbegleiter (Fahrkarten und Angebote)

TollerMensch, Montag, 31.10.2011, 02:32 (vor 5472 Tagen) @ Fabian318
bearbeitet von TollerMensch, Montag, 31.10.2011, 02:36

Kannst du eigentlich lesen? "...aber das ist ein ganz anderes Thema..." => nicht weiter darüber diskutieren.


Das entscheidest du hier, worüber wir diskutieren, ja?

Ich bat insofern, nicht weiter darauf einzugehen, weil das nicht Thema dieses Threads ist.
Bzw. Ich habe das bewusst nur als Randbemerkung gemacht, auf die bitte nicht weiter eingegangen werden sollte.

Aber gut, wenn niemand was gegen offtopic hat...

Und nur am Rande: Das System ist Dreck. Wenn man sich selbst heute noch teilweise mit Magnetstreifen authentifiziert, dann ist das nicht sicher. Und wenn es alternative Zahlungsmethoden (Bargeld) gibt, dann benutze ich eben die.


Ich authentifiziere mich nicht mit Magnetkarte, sondern mit meiner PIN oder im Falle des elektr. Lastschriftverfahren mit der Unterschrift. So gut wie nirgends benötige ich noch den Magnetstreifen, quasi alle Zahlungen (Ausnahme ELV) werden über den Chip abgewickelt. Im Ausland sieht das freilich noch ganz anders aus, weshalb der Magnetstreifen samt seiner Kopierbarkeit auch in Deutschland erforderlich bleibt.

Ja, deswegen das "teilweise".

Das Verfahren ist so sicher genug und bei richtiger Anwendung in puncto Geschwindigkeit jeder Barzahlung (außer Zahlung von genau 5,-, wo man genau einen 5er schnell parat hat usw.) überlegen. In vielen anderen Ländern erfreut sich das Zahlen auch von Kleinstbeträgen größter Beliebtheit, in Deutschland sind wir da ein bisschen Entwicklungsland.

Ich erlebe jeden Tag aufs neue das genaue Gegenteil, wenn jemand irgendwo an einer Kasse per ec statt bar bezahlt. Verbindungsaufbau, Pineingabe, Überprüfung, Quittungsdruck, ein erfahrener Kassierer macht das in bar deutlich schneller.
Aber ok, geschenkt, mag Fälle geben, in denen das eine schneller ist, Fälle, in denen es das andere ist. Meine Erfahrung geht eher in genau die andere Richtung.

Zur Sicherheit: Das System ist einfach problematisch. Es fängt an mit der Benutzbarkeit von Magnetstreifen, der bei klassischer Nutzung einfach abgegriffen werden kann.
Das nächste ist die Pineingabe. Dort, wo die Pins eingegeben werden, ist meist keine sichere Umgebung. Natürlich ist es Ermessenssache, wo man das tut und wo nicht, aber für eine generelle Nutzung (und gerade an vielen db-Automaten) empfinde ich diese Umgebung nicht als sicher.
Nur wenn zu viele Orte so sind, dann kann man das auch vergessen, weil dann die Universalität fehlt, man also weiterhin Bargeld mitschleppen muss.

Dazu kommen Fälle wie die, in denen schon manipulierte Lesegeräte ausgeliefert wurden, die direkt die Pineingabe mitgeschnitten und übermittelt haben...

Es gab andere Anläufe, wie man Kleinbeträge besser bezahlen kann, die Geldkarte ist da ein gutes gescheitertes Beispiel. Von der Bedienung her ist sie deutlich einfacher als eine ec-Karte, sie entsprach viel mehr dem Prinzip eines elektronischen Portemonnaies (wodrunter sie auch beworben wurde).
Aber auch die Geldkarte hat das Problem, dass sie keinen anonymen Verkehr zulässt, die entsprechenden Whitecards kriegt man m.W. schon seit Jahren nirgendwo mehr, und auch vorher war es ein Aufwand, den niemand hätte in Kauf nehmen wollen - also zu speziellen Kreissparkassen zu fahren.

Dass Deutschland da rückständig ist, finde ich auch schade. Aber wenn ich mir angucke, wo die IT-Projekte der Regierung meist enden, ist es vielleicht doch gar nicht mal soo schlecht... Und ja, ich weiß, dass sowas nicht von öffentlicher Seite kommen muss.


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