Kurzreiseebericht: Mit dem Regionalzug durch Italien (Allgemeines Forum)

laeuft, Freitag, 27.05.2011, 20:09 (vor 5434 Tagen) @ nordpol

Ich war im März auch 10 Tage lang in der Toskana mit Regionalzügen unterwegs - und hatte kein einziges mal Verspätung, musste nie stehen und der Komfort der Züge war ein Hochgenuss im Vergleich zu den 440ern der DB, die auf meiner "Stammstrecke" fahren. Insbesondere bei einem modernen Doppelstockwagen mit richtig schicker Ausstattung (u.a. Bildschirme mit akt. Verspätungsinfo, Zeit, Temperatur...) war ich erst mal geplättet.

Ich muss allerdings gestehen, dass ich bei der Anreise geschockt war, was in Italien noch als IC fahren darf - jeder Regionalzug hat ein höheres Komfortniveau als das Gefährt, das ich beehren durfte.

Was mich allerdings fast täglich zur Weißglut brachte, war der Fahrscheinkauf an kleineren Bahnhöfen. Zunächst bedarf es schon mal mehrerer Minuten, um die Bedienung des Automaten zu verstehen. Und dann nimmt der häufig keine Geldscheine an - sondern nur Münzen. Und wenn er denn mal Geldscheine annimmt, gibt es häufig kein Wechselgeld, sondern Tickets, auf denen der Restgeldbetrag aufgedruckt ist, und die man sich dann in irgendeinem besetzten Bahnhof auszahlen lassen soll - übrigens unter Vorlage des Personalausweises.


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