IC 1951 "Kyffhäuser" - ein "easter egg" im Fahrplan? (Reiseberichte)

Felix, Göttingen, Sonntag, 01.05.2011, 11:58 (vor 5439 Tagen) @ torsten_le

Zu der Frage, wie der IC 1951 zw. Halle und Leipzig die 15 Minuten rausfahren kann:

Der hat trotz des Umweges über Delitzsch so viel Fahrzeitreserven, dass er im Normalfall -15' in Leipzig ankommen könnte. Damit das aber nicht passiert, wird er künstlich ausgebremst. Dass heißt, er hält zwischen Abzw. Delitzsch, wo er auf die Berliner Schiene fährt, und Leipzig an fast jedem Signal. Wenn ein netter FDL Dienst hat und die Strecke soweit passierbar ist, lässt er ihn durchfahren und erreicht somit die Überpünktlichkeit. Somit erklären sich auch die 50 Minuten Fahrzeit von Halle nach Leipzig. Ein Steuerwagen würde da gut Abhilfe schaffen.

Welchen Sinn hat denn die künstliche Ausbremsung dieses Zuges? Und welchen Sinn hat dieser Zug überhaupt? Denn er wird wohl kaum seine eigenen Kosten erwirtschaften, oder?

Könnte es sein, daß es sich bei diesem Zug um ein "easter egg" handelt, also um einen Insiderwitz der Fahrplanmacher, die aus Spaß einfach mal einen sinnlosen Zug in ihren Fahrplan einbauen wollten?


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