Wendezeit in HH-Altona 15 Min? (Allgemeines Forum)

liebe70, Sonntag, 09.01.2011, 15:07 (vor 5568 Tagen) @ SST

Moin, ich versuch mal eine Sammelantwort.

SST schrieb:

Und das (Zugbegleit-)Personal muss dann z.B. von 12.01 h bis 20.57 h quasi "durcharbeiten"? Klingt anstrengend.

Solange HKX innerhalb der gesetzlichen Normen bleibt, dürfte es keine Probleme geben. Ich habe gestern in gewisser Weise auch von 9:03 Uhr bis 20:02 Uhr "durchgearbeitet":

Schichtlänge = 11 Stunden
"echte" Arbeitszeit (nach dieser errechnet sich die Länge der gesetzlich vorgesehenen Pausen) = 8 Stunden 59 Minuten [die Tätigkeitsunterbrechung in Göttingen und die Zeit von Ende Abschlußdienst bis Beginn Wegezeit in Berlin Ostbahnhof vom Bstg. zur Einsatzstelle zählt nicht als "echte" Arbeitszeit, auch nicht die Gastfahrt.

Ich kann die Arbeitszeit gezielt kleinrechnen, denn ich brauche maximal eine 5-minütige Vor- und Nachbereitungszeit pro Zug. Bei längeren Fahrabschnitten ziehe ich kurzerhand eine bestimmte Zeit als "tätigkeitslose" Zeit ab - und schon bin ich fein raus als Arbeitgeber.[*]
Das Zub erledigt neben der Fahrkartenkontrolle gleich den APS und die Reinigung des Zuges. Schon spare ich jede Menge Kosten. Noch mehr Kosten spare ich, indem ich sie - wie bei der ODEG im Raum Sachsen geschehen, die Angestellten nach dem Gebäudereinigertarif Ost bezahle - oder gleich auf 400 Euro-Basis. Ich hole mir die Leute von den Arbeitsagenturen und lasse mir das auch noch mit staatlichen Zuschüssen versüßen.

[*]EuHoTra wollte das auch so machen, nämlich das Personal nur dann bezahlen, wenn es gebraucht wird. So wäre das Personal bei einer 7-tägigen Rundreise des EuHoTra auf weniger als 50 Stunden gekommen.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum