Über die Philosophie des ICE3 Wagenreihungenwürfelns (Aktueller Betrieb)

fjk, Dienstag, 05.10.2010, 09:13 (vor 5706 Tagen) @ Graukärtchenfahrer

Meine Güte!

Dass die Knobelbrüder eine so solide theoretische Grundlage heranziehen, wenn sie nachts in ihrer Rangierbaracke die Überraschungen für die Frühfahrgäste auslosen, das hätte ich ja gar nicht gedacht. Da braucht man ja hochqualifiziertes Fachpersonal. Um so erstaunlicher, dass immer noch an so vielen Stellen Züge beginnen und enden, denn Fachpersonal gefällt es ja nicht überall - und wenn man zwecks Einsparungen lieber ein bißchen weniger davon hat, ist die logische Konsequenz, alle Züge nur noch an einer Stelle beginnen und enden zu lassen.

Wegen Kompetenzkonzentration kann man vielleicht noch nach Zugtyp unterscheiden. Für konventionelle Wagenzüge (und meinetwegen ICE-A) kommt natürlich nur Langenfelde in Frage. Dort steht schließlich nicht nur Makrowürfelwerkzeug zur Verfügung, sondern auch allerlei Spezialausstattung zum Rauskegeln einzelner Kaffeemaschinen, Sitze, Türen, Klos, .... Für ICE-W eigentlich München, weil die schon Bescheid wissen dürften, ich würde aber wegen der KRM und wegen Krefeld eher Köln empfehlen.

Das wichtigste bei diesem Konzept ist natürlich, die lästigen Zugfahrten zwischen den Reihungsversuchen wegzulassen. Damit das Fachpersonal auch was zu tun hat.

Viel Glück!
fjk


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum