Nochmal Interrail - Erfahrungen und weitere Fragen (Fahrkarten und Angebote)

Alter Köpenicker, BSPF, Donnerstag, 24.09.2026, 07:56 (vor 16 Stunden, 8 Minuten) @ Bahne aus Leidenschaft

Alles in allem war die Reise mit Interrail sehr entspannt und viel einfacher, als einem das durch die vielen, teilweise widersprüchlichen Beschreibungen suggeriert wird.


Erstmal freut es mich, dass du so gute Erfahrungen mit Interrail gemacht hast, aber dann frage ich mich, von wem du dich im Voraus so hast verrückt machen lassen.

Natürlich habe ich mich auf der Interrail-Seite selbst informiert und zusätzlich nach offenen Fragen gegoogelt. Möglicherweise habe ich dann die Fülle an Informationen auch noch durcheinandergebracht. So war ich anfangs der Meinung, man muss den Fahrplan für den kommenden Reisetag bis 23:59 Uhr des Vortages in die App einpflegen und dieser lässt sich danach nicht mehr ändern. Dabei trifft das nur auf den Reisetag an sich zu, der nach diesem Zeitpunkt nicht mehr deaktiviert werden kann.

Gewiss hat Interrail Nachteile (Erwerb von Reservierungen bei manchen Bahnen, Durchsetzung von Fahrgastrechten), aber die Nutzung des Onlinepass habe ich bisher immer als sehr einfach und flexibel empfunden.

Im Nachhinein betrachtet sind es tatsächlich sehr viele und vor allem überflüssige Informationen, die man geboten bekommt. Tatsächlich ist alles viel einfacher und auch ich empfinde den Pass als sehr einfach und flexibel, von den Reservierungen einmal abgesehen, denn da hört es mit der Einfachheit wirklich auf.

Für eine Fahrt hätte ich auch Fahrgastrechte in Form einer Entschädigung wegen mehr als 60 Minuten Verspätung geltend machen können. Spaßeshalber informierte ich mich dann auch darüber. Es würde ganze 12 Euro geben, wenn man sich dem Antragsprozedere unterwirft, das damit beginnt, sich die Verspätung vom Schaffner quittieren zu lassen und mit einem Gang zum Postamt vorerst endet. Darauf hatte ich keine Lust.

Solange der Reisetag aktiviert ist, ist die exakte Verbindung nach meinem Empfinden den Zugbegleitern recht egal. Da man Verbindungen sogar noch nach Abfahrtszeit eintragen und aktivieren kann (offiziell nicht erlaubt, aber technisch möglich) und die App auch offline funktioniert, hatte ich da selbst bei kurzfristigsten Änderungen keine Probleme.

Es ist ja auch gar nicht notwendig, da die Zugbegleiter ohnehin nicht sehen können, wo man hinfährt. Daher würde mich mal interessieren, welche Informationen in dem von der App generierten Aztec-Code hinterlegt sind. Meiner Meinung nach würde es genügen, irgendeine Verbindung zu hinterlegen. Ich fuhr ja an einem Tag von Luzern über Zürich (mit dortigem Aufenthalt) nach Basel, wobei in der App nur die Fahrt von Luzern nach Basel auf direktem Wege hinterlegt war. Niemand vom Zugpersonal störte sich daran.


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