Oldenburg in Oldenburg: warum neue Bahnsteighalle? (Allgemeines Forum)

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Freitag, 01.05.2026, 12:40 (vor 9 Tagen) @ Stephan.B
bearbeitet von Der Blaschke, Freitag, 01.05.2026, 12:42

Hallo.

Ich verstehe ja, dass das Mittelrheintal für dich etwas außerhalb deines ferrofilen und kulinarischen Horizonts liegt. Trinkt man doch dort statt brauner klebriger Zuckerbrause, die auf der Zunge klebt mineralischen Riesling, der auf der Zunge tanzt.

Das braune Gebräu prickelt und perlt auf der Zunge. Warum muss es ewig Alkohol sein? Cola ist von einem Apotheker erfunden worden; ich verstehe bis heute nicht, warum es das nicht auf Rezept gibt. Als chronischer Konsument bräuchte ich nur 1% dazuzahlen.

Wenn man dann noch in Bacharach in Stübers Rheinhotel nach Rieslingbraten oder Wildschweinsauerbraten 10 m neben der Bahn im vierfachverglasten Zimmer selig in den Schlaf sinkt, hört man nix von den Zügen.

Ich wohne direkt an der internationalen Bahnstrecke Niederlande <==> Moskau am schönen Bahnhof Wissingen. Zu dem Zugverkehrslärm kommt noch der Bahnübergangsschrankenlärm dazu; erst das Gebimmel und dann der Krach des Gehänges an der Schranke.

Ein wenig Investition ist wohl sinnvoller als das ewige Gernörgle über den Bahnlärm.

Wollte die Oldenburger Bürgerschaft ja. In Form einer Umleitungsstrecke. Etwas nördlicher in Sanderbusch ging das ja auch.

Stübers Vorfahren machten einst Werbung, dass man sich auf ihrer Terrasse direkt neben den stinkend fauchenden Dampfungetümen Kaffee und Kuchen hingeben konnte.

Vor meiner Haustür steht mittlerweile eine Bank. Da kann ich dir, solange InfraGo nicht containert, 24/7-Zugverkehr anbieten. Der sich dank des Bahnübergangs direkt nebenan stets rechtzeitig ankündigt.

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Schöne Grüße von jörg

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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)


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