Die "Cheb-Falle": 60€ EBE mit D-Ticket trotz tschechischem T (Allgemeines Forum)
Hallo zusammen,
ich bin im Februar in die sogenannte "Cheb-Falle" getappt und wüsste gerne die Einschätzung der hiesigen Tarifexperten zur juristischen Sachlage. Mir ist beim Durchsuchen des Forums bereits aufgefallen, dass ich bei Weitem nicht der Erste bin, der diese Frage stellt (und vermutlich auch nicht der Letzte). Was mich jedoch extrem irritiert, ist die Tatsache, dass sich die Aussagen und Auslegungen hier im Forum fundamental von den standardisierten Antworten der Deutschen Bahn unterscheiden.
Der Sachverhalt:
Ich war im RE 33 von Pegnitz nach Cheb unterwegs und besitze ein gültiges Deutschland-Ticket. Laut den geltenden Bestimmungen und dem Deutschlandtarif gilt dieses Ticket auf dieser Relation bis zum fiktiven Grenztarifpunkt "Cheb(Gr)".
Meine Absicht war es, ab der Grenze den tschechischen Tarif ("Local Border Traffic") in Anspruch zu nehmen. Da es sich bei "Cheb(Gr)" naturgemäß um einen fiktiven Punkt auf offener Strecke ohne Fahrkartenschalter oder Automaten handelt, wollte ich das Anschlussticket gemäß den Beförderungsbedingungen der tschechischen Bahn (ČD) regulär beim Zugbegleiter lösen.
Das Problem:
Die Fahrkartenkontrolle durch DB-Personal fand noch auf deutschem Boden im Bahnhof Schirnding statt. Das Personal weigerte sich, mir ein Anschlussticket zu verkaufen, erklärte mein D-Ticket kurzerhand für die Gesamtstrecke als ungültig und verhängte 60 Euro Fahrpreisnacherhebung nach § 6 EVO. Die Argumentation: Ich hätte vorab eine durchgehende Karte ab Schirnding kaufen müssen. Die Schlichtungsstelle (SRUV) hat dies später blind übernommen.
Der politische "Support":
In meiner Verzweiflung habe ich mich sogar an den Bundestagsabgeordneten Matthias Gastel (Bündnis 90/Die Grünen) gewandt. Seine Antwort war jedoch ernüchternd und glich einem DB-Textbaustein: Er schrieb mir sinngemäß, dass die Gesamtstrecke Schirnding–Cheb nicht zum Geltungsbereich gehöre und der DB Navigator die Strecke als nicht inkludiert anzeigt. Dass es an Tarifgrenzen das Recht zur Ticket-Stückelung gibt und ab "Cheb(Gr)" das tschechische Recht greift, hat er (ebenso wie die DB) komplett ignoriert.
Meine juristische Sichtweise:
1. Die 60-Euro-Forderung ist materiell rechtswidrig, da nach zwingendem Recht (§ 6 Abs. 4 EVO) ein erhöhtes Beförderungsentgelt entfällt, wenn am "Abfahrtsort" (hier dem Ort des Tarifwechsels "Cheb(Gr)") kein Fahrkartenautomat vorhanden oder betriebsbereit war.
2. Auf tschechischer Seite gilt der Tarif der ČD. Die ČD erlaubt den Kauf von Fahrkarten beim Zugpersonal ausdrücklich dann, wenn man an einer Station zusteigt, an der kein Ticketverkauf möglich war. Die DB Regio blockiert hier als bloßer "Ausführender Beförderer" ein gültiges tschechisches Tarifangebot.
Da die DB stur bleibt, habe ich den Fall nun als offizielle Beschwerde an das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) eskaliert und den Missstand an die Verbraucherzentrale Bayern gemeldet. Auch habe ich die ČD dazu befragt.
Meine Fragen an die Expertenrunde:
Hatte jemand hier schon einen exakt so gelagerten Fall, der bis vor das Amtsgericht oder das EBA ging?
Darf die DB Regio auf einem Streckenabschnitt, der vertragsrechtlich ab der Grenze der ČD unterliegt, überhaupt Pönalen nach deutscher EVO antizipieren und verhängen?
Vielen Dank für euren Input!
Die "Cheb-Falle": 60€ EBE mit D-Ticket trotz tschechischem T
Es gibt inzwischen Fachanwälte für Fahrgastrechte:
über Dr. Böse wurde meiner Erinnerung in einer Fahrgastzeitschrift auch mal berichtet:
https://www.drboese.de/fahrgastrechte/
Die "Cheb-Falle": 60€ EBE mit D-Ticket trotz tschechischem T
ich bin im Februar in die sogenannte "Cheb-Falle" getappt und wüsste gerne die Einschätzung der hiesigen Tarifexperten zur juristischen Sachlage.
Hmmm. Gute Frage!
Schirnding gehört ja zum VGN, der aber dann auch direkt dort im Bahnhof Schirnding endet. VGN ist also NICHT bis Cheb(Gr).
Nun gilt ja aber das Ticket laut Webseite wiederum "in allen NV-Zügen in Deutschland", was ja dann doch bis Cheb(Gr) wäre. :D
Bin also etwas unentschlossen und gespannt, was die anderen hier dazu schreiben.
Zum Amtsgericht:
Dort muss sich halt erstmal ein Richter mit dem Thema befassen und den Kram verstehen. Das wäre sicher leichter gewesen, wenn Du vorab zumindest für den tschechischen Teil ein Ticket Cheb(Gr)->Cheb gelöst hättest. So jedoch musst Du Dich rechtfertigen und es steht halt immer der Gedanke im Raum, dass man halt einfach mal die Strecke befahren wollte, ohne sich vorab ein gültiges Ticket zu holen. ;)
Bye. Flo.
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Das D-Ticket gilt laut Tarifbestimmungen „im tariflichen Geltungsbereich des Deutschlandtarifs“, d.h. bei grenzüberschreitenden Fahrten bis zum Grenztarifpunkt.
Die Liste aller Tarifpunkte findet sich hier: https://assets.static-bahn.de/dam/jcr:c3ec73cf-fd42-4d6a-9bce-e0aac8024682/2%20Tarifpun...
Dort findet sich auch Cheb(Gr). Meine Interpretation wäre daher, dass du dich absolut korrekt verhalten hast. Das D-Ticket gilt bis Cheb(Gr) und ab dort kann man beim Schaffner kaufen. Ich hätte es zumindest genauso gemacht.
Meine Empfehlung zum weiteren Vorgehen wäre, dem Lauf des Geldes nachzugehen. Im konkreten Fall ist es doch so, dass der Zug von der BEG bestellt wird und diese bezahlt sicherlich nicht wenig dafür, dass deutsche Nahverkehrstickets bis zum Grenztarifpunkt gelten. Wenn EVU nun diese Tickets nicht anerkennen, wird man bei der BEG nicht glücklich sein und dir sicherlich helfen.
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ich bin im Februar in die sogenannte "Cheb-Falle" getappt und wüsste gerne die Einschätzung der hiesigen Tarifexperten zur juristischen Sachlage.
Hmmm. Gute Frage!Schirnding gehört ja zum VGN, der aber dann auch direkt dort im Bahnhof Schirnding endet. VGN ist also NICHT bis Cheb(Gr).
Nun gilt ja aber das Ticket laut Webseite wiederum "in allen NV-Zügen in Deutschland", was ja dann doch bis Cheb(Gr) wäre. :DBin also etwas unentschlossen und gespannt, was die anderen hier dazu schreiben.
Zum Amtsgericht:
Dort muss sich halt erstmal ein Richter mit dem Thema befassen und den Kram verstehen. Das wäre sicher leichter gewesen, wenn Du vorab zumindest für den tschechischen Teil ein Ticket Cheb(Gr)->Cheb gelöst hättest. So jedoch musst Du Dich rechtfertigen und es steht halt immer der Gedanke im Raum, dass man halt einfach mal die Strecke befahren wollte, ohne sich vorab ein gültiges Ticket zu holen. ;)
Bye. Flo.
Zwei Ansätze dazu wo steht das ein Ticket im Zug zu erwerben ist?
Und wie kann ich das am PC oder Handy machen, bei mir ist das kein Problem ich gebe an das ich eine BC 100 habe und müsste laut aktueller Abfrage statt 8,10€ dann 6,00€ auf bahn.de Zahlen.
Ich würde mir das ganze aber im Vorfeld bei cd.cz für ca. 3,50€ holen - das sollte die günstigste Variante sein.
Ein Ticket ab dem Fiktiven Grenzpunkt zu erwerben habe ich bei der cd nicht geschafft - bei bahn.de sollte dies mit der Angabe der BC 100 aktiv sein.
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Ich sehe das genauso. Im personenbedienten Verkauf der CD lassen sich Fahrkarte ab/bis Cheb Grenze problemlos erwerben. Die FN des DB-Personals (wundert mich, dass dort überhaupt mal kontrolliert wurde) halte ich für unberechtigt, da
a) zum Zeitpunkt der Kontrolle ein gültiger Fahrschein vorlag - es wurde ja noch vor dem Grenztarifpunkt kontrolliert
b) ab dem Grenztarifpunkt der Tarif der CD zur Anwendung kommt, der einen Bordverkauf explizit vorsieht, wenn auch gegen Aufschlag.
Die "Cheb-Falle": 60€ EBE mit D-Ticket trotz tschechischem T
Im personenbedienten Verkauf der CD lassen sich Fahrkarte ab/bis Cheb Grenze problemlos erwerben.
Das macht sinn, funktioniert allerdings nicht auf dem Weg Deutschland -> Tschechien...
Oder hat irgendein deutscher Bahnhof auf der Strecke einen Tschechischen Schalter, ich schätze mal eher nicht oder?
Die "Cheb-Falle": 60€ EBE mit D-Ticket trotz tschechischem T
Man kann bei der ČD grundsätzlich immer ein Ticket im Zug kaufen. In der Regel gibt es dazu einen Schaffner im Zug, in seltenen Fällen (insb. im Großraum Prag) auch mal Automaten. Ganz selten kann man ein Ticket noch beim Fahrer kaufen. Es ist daher keine Frage, ob das Ticket im Zug gekauft werden könnte. Wenn es nun weder einen Schaffner, noch einen Automaten gibt und auch kein Verkauf beim Fahrer möglich ist, dann ist das sicherlich nicht die Schuld des Kunden. Wobei hier ja gilt, um überhaupt kontrolliert zu werden braucht man einen Schaffner und der kann ja Tickets verkaufen. Schwarzfahren geht in Tschechien also nur, wenn man kein Ticket und kein Geld hat um das Ticket im Zug zu kaufen.
Allerdings stellt sich die Frage, ob auch die 50 CZK (ca. 2€) Gebühr für den Bordverkauf zu entrichten sind. Auf der Webseite steht das dazu:
"Purchasing a ticket from the conductor is possible without a surcharge if you are traveling from a station where the ticket office was not open. Otherwise, a handling surcharge of CZK 50 must be paid." https://www.cd.cz/en/typy-jizdenek/jak-koupit-jizdenku/-28750/
Gilt ein nicht vorhandener Schalter an einem Grenztarifpunkt nun als "ticket office was not open"? Fragen über Fragen...
Die "Cheb-Falle": 60€ EBE mit D-Ticket trotz tschechischem T
Man kann bei der ČD grundsätzlich immer ein Ticket im Zug kaufen. In der Regel gibt es dazu einen Schaffner im Zug, in seltenen Fällen (insb. im Großraum Prag) auch mal Automaten. Ganz selten kann man ein Ticket noch beim Fahrer kaufen. Es ist daher keine Frage, ob das Ticket im Zug gekauft werden könnte. Wenn es nun weder einen Schaffner, noch einen Automaten gibt und auch kein Verkauf beim Fahrer möglich ist, dann ist das sicherlich nicht die Schuld des Kunden. Wobei hier ja gilt, um überhaupt kontrolliert zu werden braucht man einen Schaffner und der kann ja Tickets verkaufen. Schwarzfahren geht in Tschechien also nur, wenn man kein Ticket und kein Geld hat um das Ticket im Zug zu kaufen.
Allerdings stellt sich die Frage, ob auch die 50 CZK (ca. 2€) Gebühr für den Bordverkauf zu entrichten sind. Auf der Webseite steht das dazu:
"Purchasing a ticket from the conductor is possible without a surcharge if you are traveling from a station where the ticket office was not open. Otherwise, a handling surcharge of CZK 50 must be paid." https://www.cd.cz/en/typy-jizdenek/jak-koupit-jizdenku/-28750/Gilt ein nicht vorhandener Schalter an einem Grenztarifpunkt nun als "ticket office was not open"? Fragen über Fragen...
Und noch viel spannender - wechselt in Schirnding überhaupt der Zugbegleiter von Deutschem auf Tschechisches Personal?
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Gilt ein nicht vorhandener Schalter an einem Grenztarifpunkt nun als "ticket office was not open"? Fragen über Fragen...
Bei Ticketkauf ab Grenztarifpunkt wird explizit der Bordpreis fällig. https://www.cd.cz/assets/info/cim-se-ridime/sppo_zmena-3_final_en.pdf Seite 24, Punkt 21.1 c).
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Weg mit dem 4744!
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Und noch viel spannender - wechselt in Schirnding überhaupt der Zugbegleiter von Deutschem auf Tschechisches Personal?
Nein. Das Deutsche Personal bleibt drauf, manchmal aber nicht immer kommt zusätzlich tschechisches Personal für Verkauf und Einnahmensicherung auf tschechischer Seite.
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Weg mit dem 4744!
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Das macht sinn, funktioniert allerdings nicht auf dem Weg Deutschland -> Tschechien...
Der Vorverkauf ist möglich, funktionieren tut das also schon. Ob es praktikabel ist, ist halt die andere Frage.
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Weg mit dem 4744!
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Ich würde mir das ganze aber im Vorfeld bei cd.cz für ca. 3,50€ holen - das sollte die günstigste Variante sein.
Da wird der internationale Tarif angewendet, das ist selbstverständlich teurer als Binnentarif ab Grenzpunkt. Ob das zum Bordpreis teurer oder günstiger ist wechselt immer mal wieder...
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Weg mit dem 4744!
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Das D-Ticket gilt bis Cheb(Gr) und ab dort kann man beim Schaffner kaufen.
Schaffner werden dort üblicherweise nicht eingesetzt. Ein Kauf beim Zugpersonal (DB-Zub ist dort quasi immer drauf, ČD-Zub gelegentlich) ist aber sowohl Richtung Deutschland (ohne Bordpreis, da in Cheb(Gr) kein Vertrieb stattfindet - das war zumindest nach Abschaffung des Fahrkartenverkaufs in bayrischen Regionalzügen die Aussage des RAN in Nürnberg, und wurde als ich dort noch regelmäßig und ohne Netzkarte verkehrte auch tatsächlich so umgesetzt) als auch Richtung Tschechien (mit Bordpreis) möglich.
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Weg mit dem 4744!
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So jedoch musst Du Dich rechtfertigen und es steht halt immer der Gedanke im Raum, dass man halt einfach mal die Strecke befahren wollte, ohne sich vorab ein gültiges Ticket zu holen. ;)
Warum sollte man sich dafür rechtfertigen müssen, den vom Beförderer angebotenen Fahrkartenkauf im Zug nutzen zu wollen? Spätestens seit dem die DB den Pass 3 zum D-Ticket nicht mehr erlaubt, gibt es keine Möglichkeit mehr, eine passende Fahrkarte (und nein, die Strecke Schirnding - Cheb(Gr) doppelt zu bezahlen ist nicht passend!) bereits bei der DB zu erwerben.
Würde deutscher Tarif zur Anwendung kommen, hätte übrigens ebenfalls nachgelöst werden können, da es in Cheb(Gr) keinen Vertrieb gibt.
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Weg mit dem 4744!
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Die Fahrkartenkontrolle durch DB-Personal fand noch auf deutschem Boden im Bahnhof Schirnding statt. Das Personal weigerte sich, mir ein Anschlussticket zu verkaufen, erklärte mein D-Ticket kurzerhand für die Gesamtstrecke als ungültig und verhängte 60 Euro Fahrpreisnacherhebung nach § 6 EVO.
Spätestens an der Stelle hätte ich weitere Kooperation verweigert und gebeten, die uniformierte Ausstiegsbegleitung anzufordern.
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Seit wann ist die Begleitquote nach Cheb so hoch? Als ich noch regelmäßig gefahren bin, war quasi nie jemand dabei, die stiegen immer erst in Marktredwitz zu.
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Jetzt ist ChatGPT-Slop also auch hier angekommen...
Auf welcher Basis stehen eigentlich die Behauptungen:
- Zwischen Cheb(Gr)-Cheb erhebt die tschechische Bahn den Tarif + man hat Anspruch im Zug auf den von der tschechischen Bahn ausgegebenen Tarif und das auch noch im Zug. Der DB Navigator gibt das schon mal nicht her und gibt als Beförderer DB Regio an.
- Cheb(Gr) ist ein Abfahrtort im Sinne der Regelung mit dem Verkauf im Zug?
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Die Strecke Schirnding - Cheb kostet in der tschechischen App umgerechnet 5,60 €, für mich als Rentner die Hälfte. Da würde ich mir doch gar keine Gedanken machen über andere Lösungen.
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Stephan
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Das Problem ist aber, dass solche FK ab oder bis Grenztarifpunkt eben nicht online verkauft werden, sondern nur beim ZuB. Wenn dieser es aber nicht tut kann man wenig machen.
Sinnvoll wäre tatsächlich gewesen (da ja die Reiseabsicht wohl im Voraus bekannt war) es im RZ zu versuchen.
Allerdings mache ich dir da auch keine großen Hoffnungen, hatte das Mal versucht in Hamburg für die Strecke Padborg(Gr) - Padborg was dort niemand verkaufen konnte.
Die Tschechischen Kollegen machen das ohne Probleme sowohl am Schalter als auch im Zug.
Ob der Tipp mit BC100 geklappt hätte wage ich zu bezweifeln. Dieser 1/100 hätte da bestimmt gemeint die FK gilt nur iVm einer BC100 und ist mit D-Ticket ungültig.
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❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤
Die "Cheb-Falle": 60€ EBE mit D-Ticket trotz tschechischem T
Warum sollte man sich dafür rechtfertigen müssen, den vom Beförderer angebotenen Fahrkartenkauf im Zug nutzen zu wollen? Spätestens seit dem die DB den Pass 3 zum D-Ticket nicht mehr erlaubt, gibt es keine Möglichkeit mehr, eine passende Fahrkarte (und nein, die Strecke Schirnding - Cheb(Gr) doppelt zu bezahlen ist nicht passend!) bereits bei der DB zu erwerben.
Amtsgerichte beschäftigen sich ja mit vielen verschiedenen Dingen und sind meist nicht so im Thema wie wir hier. Da lohnt es sich, einfache Argumente parat zu haben. Da hätte das wirklich gut gepasst, finde ich. :) Na mal schauen, wie es weitergeht.
Bye. Flo.
Die "Cheb-Falle": 60€ EBE mit D-Ticket trotz tschechischem T
Die Befördererangaben im Navigator waren noch nie sonderlich zuverlässig. Beförderer im RE 33 ist innerhalb Tschechiens die CD.
Die Lösung für den Online-Ticketkauf
Das mit der BC 100 in der DB App war mir bekannt. Aber dort sind die Tickets ja sehr viel teurer. Die Lösung auf die ich bisher noch nie kam ist, einfach die BC 100 in der CD App anzugeben. Das funktioniert hervorragend, der Preis ist dann für Schirnding - Cheb bei 74 CZK (ca. 3€).
Auch hier muss man aber beachten, dass nicht alle Tickets überall gelten. Für den DB-Zug muss ein Ticket für einen "Sp" gekauft werden, für den agilis-Zug dann ein "R"-Ticket. Kosten tun nun beide das selbe (wenn man den deutschen Abschnitt mit kauft ist das DB-Ticket deutlich teurer, das muss dann am deutschen Abschnitt liegen). Auch hier gilt aber natürlich, dass Schwarzfahren nicht geht. Im Zweifel verkauft einem der Schaffner ein neues Ticket.
Das scheint auch an anderen Grenzen zu klappen. z.B. Furth im Wald(Gr) - Plzen bekommt man so für 233 CZK, mit dem deutschen Abschnitt ab Furth im Wald kostet es normalerweise 303 CZK. Der deutsche Abschnitt ist aber im D-Ticket inkludiert (das hatte ich mal bei der BEG angefragt und stimmt so). Der Vorteil ggü. dem Kauf im Zug ist dann, neben den gesparten 50 CZK, auch dass man sich eine Platzreservierung kostenlos dazu nehmen kann. Gerade bei dem Zug ist das ja durchaus wichtig.
Die Lösung für den Online-Ticketkauf
Das scheint auch an anderen Grenzen zu klappen. z.B. Furth im Wald(Gr) - Plzen bekommt man so für 233 CZK, mit dem deutschen Abschnitt ab Furth im Wald kostet es normalerweise 303 CZK. Der deutsche Abschnitt ist aber im D-Ticket inkludiert (das hatte ich mal bei der BEG angefragt und stimmt so). Der Vorteil ggü. dem Kauf im Zug ist dann, neben den gesparten 50 CZK, auch dass man sich eine Platzreservierung kostenlos dazu nehmen kann. Gerade bei dem Zug ist das ja durchaus wichtig.
Man spart aber nicht Kč 50, sondern man zahlt drauf, da bei Kauf im Zug der ca. 40% günstigere Binnentarif verrechnet wird. Bei deiner Onlinevariante wird zum internationalen Tairf abgefertigt.
Tariflich ist das übrigens auch nicht sauber, da ja keine BC100 vorliegt.
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Weg mit dem 4744!
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Seit wann ist die Begleitquote nach Cheb so hoch? Als ich noch regelmäßig gefahren bin, war quasi nie jemand dabei, die stiegen immer erst in Marktredwitz zu.
Das hab ich noch nie erlebt, bei mir waren die Züge entweder gar nicht (selten) oder ab/bis Cheb begleitet.
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Weg mit dem 4744!
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- Zwischen Cheb(Gr)-Cheb erhebt die tschechische Bahn den Tarif + man hat Anspruch im Zug auf den von der tschechischen Bahn ausgegebenen Tarif und das auch noch im Zug. Der DB Navigator gibt das schon mal nicht her und gibt als Beförderer DB Regio an.
Die CD sieht das anders und gibt den Befördererwechsel an.
![[image]](https://up.picr.de/50682065ao.png)
Wenn du bei der DB eine Fahrkarte von Nürnberg nach Cheb kaufst, ist ebenfalls ein Befördererwechsel in Cheb(Gr) angegeben.
Welcher Tarif gilt deiner Meinung nach zwischen Cheb und Cheb(Gr)? Der Deutschlandtarif ist es nicht, der kennt die Strecke in seinem Entfernungswerk nicht.
- Cheb(Gr) ist ein Abfahrtort im Sinne der Regelung mit dem Verkauf im Zug?
Hast du den Thread überhaupt gelesen? Richtung Tschechien sieht das der Tarif vor, Richtung Deutschland kam die Aussage vom RAN-Team Nürnberg. DB Fernverkehr sieht das übrigens für "seine" Grenztarifpunkte genau so, das war seinerzeit in der Community öfters Thema.
Ich verbitte mir Vorwürfe, dass meine Texte LLM-Generiert seien.
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Weg mit dem 4744!
Die "Cheb-Falle": 60€ EBE mit D-Ticket trotz tschechischem T
Die Strecke Schirnding - Cheb kostet in der tschechischen App umgerechnet 5,60 €
Der Fahrpreis ab Grenze liegt bei gut 1,50 Euro. Du darfst mir gerne bei jeder Fahrt dort die Differenz überweisen, ist das ein Deal?
für mich als Rentner die Hälfte.
Rentner erhalten bei der ČD keinen Rabatt.
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Die "Cheb-Falle": 60€ EBE mit DlTicket trotz tschechischem T
Die CD-App zeigt mir als Senior 69 Kronen an, also 2,83 Euro.
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Stephan
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Die CD-App zeigt mir als Senior 69 Kronen an, also 2,83 Euro.
Seit wann gibt es Fahrkarten ab der Grenze in der App? Seniorentarif ist irgendwas um die 20 Kronen, also im Bereich von 80 Cent. Auch hier gilt wieder das Angebot: wenn dir der rund vierfache Fahrpreis nichts aus macht, darfst du mir gerne die Differenz schenken.
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Weg mit dem 4744!
Endergebnis bitte posten
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Die Lösung für den Online-Ticketkauf
Mh ja, stimmt wohl leider. Ist weiterhin der internationale Tarif der dann auf längeren Strecken sehr teuer wird. Man muss also weiterhin am ersten Bahnhof den Tarif brechen, wenn man immerhin einen Teil des Tickets im Vorfeld erwerben möchte (was bei einem degressiven Tarif aber natürlich auch teurer ist).
Das ganze ist doch zum heulen. Wir haben das Jahr 2026 und die einzige Möglichkeit das passende Ticket zu erwerben ist mit Aufpreis beim Schaffner oder deutlich mehr zu bezahlen in dem eine Relation doppelt gebucht wird. Auch, dass es 22 Jahre nach dem EU-Beitritt immer noch internationale Tarife mit massivem Aufschlag gibt, kann sich doch eigentlich keiner ausdenken.
Naja, genug gemeckert, so ist es wohl einfach.
Warum man am Ende der Dumme ist
Hallo zusammen,
ich danke euch für die ausführliche rechtliche und tarifliche Einordnung hier im Forum. Ich möchte den Verlauf jetzt einmal chronologisch sortieren und dabei aufzeigen, mit welchen Argumenten die Bahn mich hier als kriminellen Schwarzfahrer abstempelt. Wenn man sich ansieht, wie kompromisslos die verschiedenen Stellen auf diesen Systemfehler reagieren, verliert man wirklich den Glauben:
Ich zeige mein D-Ticket vor. Der DB-Kontrolleur ignoriert, dass es vertraglich bis zur Tarifgrenze Cheb(Gr) gilt, verweigert mir den regulären tschechischen Bordverkauf für die Reststrecke und stellt mir eine Fahrpreisnacherhebung über 60 Euro aus. Im System vermerkt er eiskalt "Produkt: ohne FK für Fahrgast". Ich werde also so abkassiert, als hätte ich mich ab Pegnitz komplett ohne Fahrschein in den Zug gesetzt.
Nach meiner Beschwerde schreibt mir die DB allen Ernstes, ich hätte bei der Kontrolle um 18:23 Uhr "keine gültige Fahrkarte vorzeigen" können, weil das Deutschland-Ticket nur innerhalb des deutschen Nahverkehrs gültig sei. Ihr Kernargument: Für die Strecke von Schirnding nach Cheb hätte ich ein zusätzliches Ticket benötigt und wer keine gültige Fahrkarte besitzt, muss 60 Euro zahlen. Dass ich genau dieses fehlende Ticket an der virtuellen Tarifgrenze im Zug lösen wollte (was die ČD nach Tarif TR 10 erlaubt) und man am fiktiven Punkt "Cheb(Gr)" logischerweise gar keinen Automaten findet, wird komplett ignoriert.
Die staatlich anerkannte Schlichtungsstelle übernimmt die Argumentation der DB danach einfach blind. Dort heißt es stur: Wer nach Cheb fährt, hat kein gültiges Ticket für die "gesamte Fahrt". Dass man Fahrkarten im europäischen Eisenbahnrecht an Tarifgrenzen legal stückeln darf und an der Grenze wegen fehlender Infrastruktur das erhöhte Beförderungsentgelt nach zwingendem Recht (§ 6 Abs. 4 EVO) entfallen muss, interessiert die Schlichter in ihrer Bewertung mit keinem Wort.
In meiner Verzweiflung schreibe ich den verkehrspolitischen Sprecher der Grünen an. Als Antwort erhalte ich einen Text, der 1:1 aus der Pressestelle der Bahn stammen könnte: Der DB Navigator zeige die Strecke Schirnding-Cheb ja bei der Buchung als nicht inkludiert an. Er setzt also ernsthaft eine fehlerhafte Software der Bahn, die reine Grenztarifpunkte an Endkunden technisch nicht verkaufen kann, mit geltendem Tarifrecht gleich.
Sogar die staatliche Aufsichtsbehörde wimmelt mich auf meine Beschwerde hin ab. Der Sachbearbeiter prüft den Fall rein nach deutschem Binnenrecht und schreibt mir, es gäbe "kein vertragliches Recht", nach Überschreiten der Grenze ein Ticket im Zug zu erwerben. Die Behörde ignoriert einfach komplett, dass ab dem Grenztarifpunkt die Tarifhoheit der tschechischen Bahn greift und deren Tarif ("Local Border Traffic") genau diesen Bordverkauf bei fehlenden Ticketautomaten am Abfahrtsort ausdrücklich vorsieht.
Das System der DB weigert sich technisch, ein Anschlussticket ab der fiktiven Grenze zu verkaufen. Wenn man dann sein vertragliches Recht auf Nachlösen nutzen will, wird man kriminalisiert und zur Kasse gebeten.
Alle machen es sich bequem, decken kompromisslos die technischen Unzulänglichkeiten des DB-Vertriebssystems und erpressen für nichtdeutsche Gebiete 60 Euro von gesetzestreuen Fahrgästen. Ich habe mittlerweile einfach keinen Bock mehr, meine Lebenszeit und Nerven dafür zu opfern, Großkonzernen und Behörden ihre eigenen Tarife zu erklären. Niemand ist hier zu Kompromissen bereit – ich ab sofort auch nicht mehr.
1. Antwort der DB: https://gofile.io/d/ZfYfgr
2. Antwort der Schlichtungsstelle: https://gofile.io/d/RRH65x
3. Antwort von MdB: https://gofile.io/d/E20fR8
4. Antwort EBA: https://gofile.io/d/2Gglsl
Warum man am Ende der Dumme ist
Das System der DB weigert sich technisch, ein Anschlussticket ab der fiktiven Grenze zu verkaufen. Wenn man dann sein vertragliches Recht auf Nachlösen nutzen will, wird man kriminalisiert und zur Kasse gebeten.
Wer wurde denn Kriminalisiert (von einem Strafantrag seitens der DB Regio hast du nichts erwähnt) oder zur Kasse gebeten? Du hast nicht bezahlt, deine Meinung zur Kenntnis gegeben, jetzt muss die DB Regio AG entscheiden, ob sie auf ihrer Meinung beharrt und das Geld versucht einzutreiben, oder eben nicht. Auf alles andere als einen Mahnbescheid würde ich nicht weiter reagieren, und die Erfahrung zeigt, dass spätestens mit einem Widerspruch zum Mahnbescheid die Forderung eh fallen gelassen wird. In diesem Fall ist die Forderung ja offensichtlich mehrfach unbegründet.
Die Behörde ignoriert einfach komplett, dass ab dem Grenztarifpunkt die Tarifhoheit der tschechischen Bahn greift und deren Tarif ("Local Border Traffic") genau diesen Bordverkauf bei fehlenden Ticketautomaten am Abfahrtsort ausdrücklich vorsieht.
Hier irrst du allerdings, der kleine Grenzverkehr ("Malý pohraniční styk", nicht "Local Border Traffic") ist ein internationales Angebot und für eine Fahrt ab Cheb(Gr) nicht erhältlich. Außerdem gilt er nur für die Kooperationszüge ČD <> Agilis, und nicht in den Kooperationszügen ČD <> DB Regio.
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Weg mit dem 4744!
Warum man am Ende der Dumme ist
In der Antwort der Schlichtungsstelle sehe ich eine erhebliche Falschauffassung: Dort steht, der Reisende sei davon ausgegangen, mit dem D-Ticket bis Cheb fahren zu können. Sofern Du Dich vor Ort so wie hier im Forum verhalten hast, war Dir jedoch bekannt, dass ab Cheb (Gr) ein Fahrschein zu lösen ist, demnach wolltest du also eben nicht mit dem D-Ticket bis Cheb fahren.
Hast Du denn mal die CD angeschrieben, was sie dazu sagen? Sie sind ja schließlich Beförderer. Außerdem würde ich mir vom Deutschlandtarifverbund bestätigen lassen, dass das Deutschlandticket nicht bis Schirnding, sondern bis zum entsprechenden Grenztarifpunkt gilt. Sollte auf der FN als Ort der Feststellung Schirnding stehen, ist die FN ohnehin nichtig, da du ja durch das personalisierte D-Ticket zweifelsfrei nachweisen kannst, über ein dort gültiges Ticket zu verfügen. Wenn nun die CD bestätigen, dass Bordverkauf möglich ist, würde ich all diese Dokumente sammeln, mich zurücklehnen und warten. Ich sehe keine Grundlage, auf der die DB die FN durchsetzen könnte.
Warum man am Ende der Dumme ist
Ich warte noch auf eine Antwort der CD
Warum man am Ende der Dumme ist
Ich finde es übrigens erschreckend, wie sowohl Schlichtungsstelle als auch EBA Falschauskünfte geben und sich für den tschechischen Abschnitt auf die Bedingungen des Deutschlandtarifs berufen, der dort aber zweifelsohne nicht zur Anwendung kommt. Würde der Deutschlandtarif auch in Tschechien gelten, wäre das ja auch für das Deutschlandticket der Fall.
Dass beide Stellen nicht wissen, dass an der Grenze ein Befördererwechsel stattfindet und ab dort der CD Tarif Anwendung findet, ist wirklich schwach.
Was mich allerdings noch interessiert: Warum hast du den Kundenbetreuer nicht bereits vorher und nicht unmittelbar vor der Grenze mit dem Wunsch nach Kauf einer Anschlussfahrkarte aufgesucht? Wenn du in Schirnding tatsächlich nur das D-Ticket ohne weiteren Kommentar vorgezeigt hast, könnte durchaus unterstellt werden, du wolltest damit bis Cheb fahren.
Warum man am Ende der Dumme ist
Ich habe ausdrücklich um eine Nachzahlung gebeten und die Situation erklärt, aber der KiN reagierte aggressiv, verlangte nur meinen Ausweis und sagte, ich müsse die 60 € Strafe „mit denen“ klären, da er nur seinen Job mache.
Lösung des Problems für die Zukunft
Du hättest dir in Cheb selber nachträglich die Einzelfahrkarte kaufen sollen und dann der Schlichtungsstelle vorlegen können. Das hätte a) deinen guten Willen dokumentiert und und b) bewiesen, dass es eine Fahrkarte von Cheb (Gr) nach Cheb gibt.
Im dümmsten Fall wärst du dann höchstens auf 7 Euro Bearbeitungsgebühren für deinen Fall sitzen geblieben.
Der größte Fehler des Zugbegleiters war m.E., dass er das EBE für die Gesamtstrecke ausgestellt hat anstelle nur für die Teilstrecke Schirnding–Cheb, wenn ihm schon die Regelung bzgl. Cheb (Gr) unbekannt war.
Warum man am Ende der Dumme ist
Ich habe ausdrücklich um eine Nachzahlung gebeten und die Situation erklärt, aber der KiN reagierte aggressiv, verlangte nur meinen Ausweis und sagte, ich müsse die 60 € Strafe „mit denen“ klären, da er nur seinen Job mache.
Nun, wenn er seinen Job richtig machen würde hätte er dir das Ticket für den restlichen Abschnitt verkaufen müssen. Kann er das nicht - warum auch immer ist das nicht dein Problem.
Lösung des Problems für die Zukunft
Soweit ich weiß , ist der Zustieg in Zügen des Nahverkehrs nur mit gültiger und vorab gekaufter Fahrkarte gültig. Da der Zug ab Schirnding ohne Halt bis nach Cheb fährt. Es erfolgt auch kein Personalwechsel und DB stellt generell an Bord keine Fahrkarten mehr aus (NV/FV).
Ich selbst bin vor einigen Jahren bei der MAV in die Hegyeshalom Falle geraten. Kann den Ärger verstehen, würde aber die 60€ bezahlen
Lösung des Problems für die Zukunft
Soweit ich weiß , ist der Zustieg in Zügen des Nahverkehrs nur mit gültiger und vorab gekaufter Fahrkarte gültig. Da der Zug ab Schirnding ohne Halt bis nach Cheb fährt. Es erfolgt auch kein Personalwechsel und DB stellt generell an Bord keine Fahrkarten mehr aus (NV/FV).
Das ist nicht richtig, es gibt genügend Gegenden, in denen bei DB Regio Verkauf gegen Bordpreis stattfindet.
Zum Fall Grenztarifpunkt: Hast du den Thread gelesen? Was veranlasst dich zu der Annahme, dass ein Verkauf ab dort entgegen der hier genannten tariflichen Grundlage nicht möglich ist?
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Weg mit dem 4744!
Lösung des Problems für die Zukunft
Soweit ich weiß , ist der Zustieg in Zügen des Nahverkehrs nur mit gültiger und vorab gekaufter Fahrkarte gültig. Da der Zug ab Schirnding ohne Halt bis nach Cheb fährt. Es erfolgt auch kein Personalwechsel und DB stellt generell an Bord keine Fahrkarten mehr aus (NV/FV).
Das ist nicht richtig, es gibt genügend Gegenden, in denen bei DB Regio Verkauf gegen Bordpreis stattfindet.Zum Fall Grenztarifpunkt: Hast du den Thread gelesen? Was veranlasst dich zu der Annahme, dass ein Verkauf ab dort entgegen der hier genannten tariflichen Grundlage nicht möglich ist?
Finde es merkwürdig das der Zugbegleiter das nicht weiß/kennt.
Oder ist es so das der Ticketverkauf nur zwischen echten Bahnhöfen vorgesehen ist? In dem Fall hätte der Zugbegleiter natürlich richtig gehandelt.
Lösung des Problems für die Zukunft
Weil die DB keine Tickets für Auslandstrecken ausstellen kann/darf und kein Personalwechsel in Schirding erfolgt. Ich kann nur sagen , dass zumindest auf dieser Strecke an den Zügen steht , das der Zustieg nur mit gültigen Ticket erfolgen darf.
Im FV gibt es ja die 10min Regel um noch ein Ticket zu kaufen, weiß jedoch nicht ob es bei DB Regio auch möglich ist.
Die Lösung ist, dass man einfach wegbleibt.
Hey.
Entweder suche ich mir ein anderes Ziel. Oder ein anderes Verkehrsmittel. Ganz einfach.
Schöne Grüße von jörg
der sich heute schwertut, überhaupt mit der Eisenbahn zu fahren: es fällt pausenlos was aus und was fährt, hat gern Verspätung. Ursächlich ist DB InfraGo - auf einer Strecke, auf der im letzten Jahr gewerkelt wurde ohne Ende, gibt es Störungen ohne Ende. Ganz großes Kino. Zeigt aber, wie am Ende das System ist.
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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
Hm.
Huhu.
Du schreibst erst, du bist noch im Bahnhof Schirnding aufgeschrieben worden. Dann heißt es: noch auf deutschem Grund und Boden.
Laut FN wurdest du um 18.23 Uhr aufgeschrieben. Das beanstandest du nicht. Planmäßig fährt der Zug 18.13 Uhr von Schirnding und kommt um 18.23 Uhr in Cheb an. Von einer Verspätung schreibst du nichts.
Schöne Grüße von jörg
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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
Lösung des Problems für die Zukunft
Weil die DB keine Tickets für Auslandstrecken ausstellen kann/darf und kein Personalwechsel in Schirding erfolgt. Ich kann nur sagen , dass zumindest auf dieser Strecke an den Zügen steht , das der Zustieg nur mit gültigen Ticket erfolgen darf.
Der Zustieg ist ja auch mit gültigem Ticket erfolgt. Zum Thema "Die DB darf keine Tickets für Auslandsstrecken ausstellen": Das stimmt nicht. Es war hierzuforum schon z.B. mehrfach Thema, dass DB-Zub innerösterreichische Fahrscheine im Brenner-EC/RJ ausstellen. Wenn es an passenden technischen Möglichkeiten fehlt, frage ich mich, wie Regio das jahrelang schon praktizieren kann, ohne, dass die CD da etwas dagegen sagen.
Lösung des Problems für die Zukunft
Es wäre interessant zu wissen, ob die Handys der KiN nur fahrplanbasiert verkaufen können oder ob tatsächlich Tarifpunkte wie Cheb (Gr) möglich sind - und, ob die Geräte überhaupt den CD-Tarif beherrschen. Im Reisezentrum geht ja mehr oder weniger auch nur noch fahrplanbasierter Verkauf.
Hm.
Die Bahn hatte an dem Tag Verspätung.
Danke für die Klarstellung.
Wäre es sinnvoll gewesen, das zu erwähnen? Ich weiß es nicht.
Mir als Sachbearbeiter wäre das jedenfalls aufgefallen. Klar, möglicherweise könnte ich das einfach nachschauen; keine Ahnung, welche Möglichkeiten und Fähigkeiten die da haben.
Und klar:Nebenkriegsschauplatz.
Ich hätte in einer Replik trotzdem erwähnt. Kann zumindest nicht schaden.
Schöne Grüße von jörg
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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
Lösung des Problems für die Zukunft
Weil die DB keine Tickets für Auslandstrecken ausstellen kann/darf und kein Personalwechsel in Schirding erfolgt. Ich kann nur sagen , dass zumindest auf dieser Strecke an den Zügen steht , das der Zustieg nur mit gültigen Ticket erfolgen darf.
Du gehst weiterhin weder auf den Punkt ein, dass es keine Kaufmöglichkeit für Fahrkarten ab Cheb(Gr) in Schirnding und keinerlei Vertrieb in Cheb(Gr) gibt; noch auf den Punkt, dass der tschechische Tarif den Verkauf im Zug ab Grenztarifpunkt gegen Bordpreis explizit erlaubt. Über was reden wir hier dann?
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Weg mit dem 4744!
18:23
Schrieb der sofort auf oder vergingen Minuten der Diskussion? Ich wäre wahrscheinlich in Schirnding ausgestiegen, um nichts zu riskieren, wenn der Schaffner klar auf Krawall gebürstet war.
Die EVO ist bei Cheb (Gr) Richtung CZ nicht gültig
Hallo,
in deiner Argumentationskette sehe ich zwei Probleme:
Die EVO (Eisenbahnverkehrs Verordnung) ist ab Cheb (Gr) in Richtung Tschechien nicht anwendbar und auch nicht gültig, da es sich um ein Deutsches Gesetz handelt. Dieses Gesetz ist, solange es nicht Ausnahmeregelungen dazu gibt, nur innerhalb der Grenzen der Bundesrepublik Deutschland anwendbar.
Wenn du nach der Abfahrt in Schirnding kontrolliert worden bist, ist das Deutschlandticket alleine keine gültige Fahrkarte mehr, da es bis zum nächsten fahrplanmäßigen Halt in Cheb nicht gültig ist.
Es wäre die Frage ob die CD in ihrem nationalen Tarif regelt dass der Fahrgast sich aktiv beim Zugbegleiter melden muss, wenn er eine Fahrkarte an Bord des Zuges kaufen will, dann hättest du dich vor erreichen des Haltes Schirnding beim Zugbegleiter um eine Fahrkarte bis Cheb bemühne müssen. Wenn die CD regelt, dass der Fahrgast warten darf bis der Fahrgast kontrolliert worden ist, dann hättest du dich zunächst korrekt verhalten.
Gruß
Wieso ein "deutsches" Problem?
Moin,
Ja, ich habe nicht den gesamten Thread gelesen.
Was ich komplett nicht verstehe: wenn das DTicket bis Cheb (Gr) gilt laut Tarifbedingungen und das deutsche Personal nur bis dort verantwortlich für die Kontrolle ist, wieso maßen die sich an, das fehlende Ticket für den Rest zu montieren? Das wäre doch ein Problem sein, dass nur die CD beanstanden kann, oder nicht?
Gern link auf den Beitrag, wo das erklärt wird, wenn ich es verpasst habe.
Die EVO ist bei Cheb (Gr) Richtung CZ nicht gültig
Exakt! Und das ist genau mein Argument gegen die DB! Sie nutzt ein deutsches Gesetz, um eine angebliche ausländische Tarifverletzung zu bestrafen. Das ist rechtlich ein unzulässiger Spagat.
Das D-Ticket gilt tariflich nicht „bis zum Bahnhof Schirnding“, sondern bis zur Staatsgrenze „Cheb(Gr)“. Das ist ein geografischer Punkt auf der Landkarte, der hinter Schirnding liegt. In den vier Minuten zwischen 18:19 Uhr und 18:23 Uhr befand sich der Zug physisch noch vor dieser Grenze. Ich war also in diesem Moment mit einem vollumfänglich gültigen Ticket unterwegs.
Im deutschen Recht gibt es keine „antizipierte Beförderungserschleichung“ – man kann nicht dafür bestraft werden, dass man in fünf Minuten vielleicht schwarzfahren wird.
Ähnliches Problem bei gestückelten Ländertickets
Ich hatte vor längerer Zeit mal ein ähnliches Problem bei einer Fahrt von Bayern nach Thüringen. Wir waren in der Gruppe zwischen Schweinfurt und Erfurt unterwegs und hatten ein Bayern- und ein Thüringenticket dabei. Bei der Kontrolle meinte die freundliche Zugbegleiterin, dass das Bayernticket nur bis zum letzten bayerischen Bahnhof, das thüringische erst ab dem ersten Bahnhof in diesem Land gelten würde. Wir hätten uns also noch eine Fahrkarte Mellrichstadt-Rentwertshausen kaufen müssen. Wir haben uns dann angesichts der doch unerwarteten Regelung entschuldigt und kamen ohne EBE davon.
Ob die ZuB hier Recht hatte, weiß ich heute noch nicht. Das Regelwerk der DB ist da nicht sonderlich aufschlussreich.
Könnte es sein, dass für das D-Ticket ähnliches gilt?
Ähnliches Problem bei gestückelten Ländertickets
Warum ist das Regelwerk der DB. Die Länder sind doch für die Tickets verantwortlich.
Die EVO ist bei Cheb (Gr) Richtung CZ nicht gültig
Das D-Ticket gilt tariflich nicht „bis zum Bahnhof Schirnding“, sondern bis zur Staatsgrenze „Cheb(Gr)“. Das ist ein geografischer Punkt auf der Landkarte, der hinter Schirnding liegt.
Da liegt dein grundlegender Denkfehler. Die Grenztarifpunkte sind keine geografischen Punkte auf der Karte. Es sind virtuelle Punkte und nur für die Tarifierung da. Es gibt kein Durchfahren eines Grenztarifpunktes. Entweder du hattest eine Beförderungsberechtigung in Form eines D-Tickets bis Cheb(Gr) und welches auch immer Ticket von Cheb(Gr) nach Cheb oder du warst Schwarzfahrer, weil du bei Abfahrt in Schirnding keine Beförderungsberechtigung bis Cheb hattest - denn in Bayern ist Zustieg nur mit gültigem Ticket möglich, dass du nicht hattest.
Ähnliches Problem bei gestückelten Ländertickets
Ich hatte vor längerer Zeit mal ein ähnliches Problem bei einer Fahrt von Bayern nach Thüringen. Wir waren in der Gruppe zwischen Schweinfurt und Erfurt unterwegs und hatten ein Bayern- und ein Thüringenticket dabei. Bei der Kontrolle meinte die freundliche Zugbegleiterin, dass das Bayernticket nur bis zum letzten bayerischen Bahnhof, das thüringische erst ab dem ersten Bahnhof in diesem Land gelten würde. Wir hätten uns also noch eine Fahrkarte Mellrichstadt-Rentwertshausen kaufen müssen. Wir haben uns dann angesichts der doch unerwarteten Regelung entschuldigt und kamen ohne EBE davon.
Ob die ZuB hier Recht hatte, weiß ich heute noch nicht. Das Regelwerk der DB ist da nicht sonderlich aufschlussreich.
Zum Deutschlandticket kann ich nichts sagen, allerdings steht schon seit geraumer Zeit in den Tarifbedingungen zum Thüringen-Ticket, dass bei unter anderem der Kombination mit dem Bayern-Ticket das beschriebene Lösen von Anschlussfahrscheinen entfällt.
Ähnliches Problem bei gestückelten Ländertickets
Ob die ZuB hier Recht hatte, weiß ich heute noch nicht. Das Regelwerk der DB ist da nicht sonderlich aufschlussreich.
Kommt vielleicht drauf an, ob es seit dem Änderungen an den Bedingungen gab. Stand heute ist es explizit in den AGB des Deutschlandtarifs ausgeführt, dass man kein extra Ticket braucht bei der Kombi aus konkreten Ländertickets mit dem Bayernticket. Prinzipiell gilt das Bayernticket aber nur bis zum letzten Bahnhof innerhalb Bayerns.
Die EVO ist bei Cheb (Gr) Richtung CZ nicht gültig
Du vermischst hier leider deutsches Hausrecht mit tschechischen Tarifbedingungen.
Mein D-Ticket ist ein zu 100 % gültiges Ticket für den gesamten bayerischen/deutschen Abschnitt. Mein „Zustieg“ in Schirnding war also völlig legal.
Für die Reststrecke ab dem Grenztarifpunkt Cheb(Gr) greift aber logischerweise nicht mehr die bayerische Zustiegsregel, sondern das Regelwerk der Tschechischen Bahn (ČD SPPO). Und die ČD regelt in Artikel 14.1 und 21.1 c) glasklar: Für Fahrten ab einem Grenzpunkt ("from a border point") ist der Ticketkauf im Zug beim Personal (gegen Bordzuschlag) offiziell erlaubt. Der Beförderungsvertrag kommt bereits mit der Absicht zustande, dieses Anschlussticket beim Personal zu kaufen.
Für den tschechischen Abschnitt wollte ich von meinem vertraglichen Recht Gebrauch machen, das mir die ČD (Bordverkauf ab Grenze) einräumt.
Wieso ein "deutsches" Problem?
Was ich komplett nicht verstehe: wenn das DTicket bis Cheb (Gr) gilt laut Tarifbedingungen und das deutsche Personal nur bis dort verantwortlich für die Kontrolle ist, wieso maßen die sich an, das fehlende Ticket für den Rest zu montieren? Das wäre doch ein Problem sein, dass nur die CD beanstanden kann, oder nicht?
Auch wenn auf dem tschechischen Teilstück die CD Beförderer sind, dürfte das deutsche Personal berechtigt und verpflichtet sein, die Fahrkarten auch dafür zu kontrollieren. Da gibt es sicher entsprechende Vereinbarungen. Genauer gesagt, da es abweichende Bestimmungen nicht zu geben scheint, muss dann, soweit es den tschechischen Teil betrifft, der dortige Tarif angewendet werden, was eben die Möglichkeit des Kaufs der Fahrkarte im Zug einschließt.
Wieso ein "deutsches" Problem?
Da Cheb der erste Verkehrshalt nach Schirnding ist, handelt es sich um eine internationale Fahrt nach 9.1.1 der Tarifbedingungen Deutschlandtarif.
Die für eine solche Fahrt anerkannten Fahrkarten werden in 9.2.2 und 9.2.4 beschrieben.
Zusätzlich gelten nach 9.2.3 die ausländischen Regelungen.
Hier werden aber die Beförderungsbedingungen der ČD falsch interpretiert.
In den Punkten 20. und 21. ist festgelegt, unter welchen Bedingungen im Zug ein Ticket ohne ("bez manipulační přirážky") bzw. mit tariflichen Zuschlag ("s manipulační přirážkou dle tarifu") verkauft wird.
Im Punkt 21.1. c) (also mit Zuschlag) findet man "z pohraničního bodu" also "von einem Grenzpunkt".
Also hat man tatsächlich den Anspruch, das man von einem Grenzpunkt kommend beim ČD Personal ein Ticket ab Grenzpunkt kaufen kann. Es ergibt sich aber mir aus den ČD-Bedimgungen kein Anspruch darauf, das dieser Verkauf tatsächlich zwischen Grenze und erstem Halt stattfinden muss.
Auf der Fahrt von Schirnding nach Cheb kann man nicht davon ausgehen (und hat keinen entsprechenden Anspruch) ein Ticket ab Grenzpunkt nach Cheb zu erwerben. Ohne dieses Ticket hat man für die Fahrt Schirnding-Cheb keine gültige Fahrkarte.
Auch wenn man davon ausgeht, das die Kombi D-Ticket bis Cheb(Gr) und ČD-Ticket von dort zum Haltebahnhof möglich ist, so muß man diese Kombi bei der Kontrolle auch vorweisen können.
gibt es das Ticket am Automaten?
Das D-Ticket gilt tariflich nicht „bis zum Bahnhof Schirnding“, sondern bis zur Staatsgrenze „Cheb(Gr)“. Das ist ein geografischer Punkt auf der Landkarte, der hinter Schirnding liegt.
Da liegt dein grundlegender Denkfehler. Die Grenztarifpunkte sind keine geografischen Punkte auf der Karte. Es sind virtuelle Punkte und nur für die Tarifierung da. Es gibt kein Durchfahren eines Grenztarifpunktes. Entweder du hattest eine Beförderungsberechtigung in Form eines D-Tickets bis Cheb(Gr) und welches auch immer Ticket von Cheb(Gr) nach Cheb oder du warst Schwarzfahrer, weil du bei Abfahrt in Schirnding keine Beförderungsberechtigung bis Cheb hattest - denn in Bayern ist Zustieg nur mit gültigem Ticket möglich, dass du nicht hattest.
Auch in Bayern gibt es Strecken mit Verkauf im Zug, ohne Automaten am Bahnhof. Wenn ich mich richtig erinnere, dann gibt es dieses Ticket ohnehin nicht im Automaten.
Ein Punkt ist auch noch der nächste durchfahrene Halt nach Cheb(Gr). Das ist nicht Cheb, sondern Pomezí nad Ohří. Wenn ich in Schirnding einsteige, brauche ich sofort eine Fahrkarte zum nächsten Halt oder nur zum nächsten durchfahreren? Die Reststrecke kaufe ich in CZ beim Schaffner? Ich habe vor Jahren mal eine Frage zum Fahrkartenkauf an die Vogtlandbahn (?) geschrieben, die Antwort war "Die Fahrkarte können sie nur am Schalter kaufen".
Wieso ein "deutsches" Problem?
Als Fahrgast kann und muss man nicht wissen, wann und wo der Personalwechsel stattfindet. Ab Cheb(Gr) ist die CD Beförderer. Wenn die ihre Aufgaben auf dem Abschnitt Cheb(Gr) - Cheb an die DB abgibt, so muss sie die DB auch beauftragen, mir ein Ticket ab Cheb(Gr) auszustellen.
Warum man am Ende der Dumme ist
České dráhy, a.s., Hauptverwaltung
Abteilung für Preisgestaltung im PersonenverkehrGuten Tag,
die Beförderungsbedingungen der Tschechischen Bahn ermöglichen grundsätzlich den Kauf eines Fahrscheins an der Staatsgrenze.
Grundsätzlich gilt jedoch, dass Reisende vor dem Einsteigen in den Zug Fahrscheine für die gesamte geplante Strecke erworben haben müssen, was in Deutschland vorgeschrieben ist.
Sie sind Ihre Reise in Deutschland angetreten, wofür die Vorschriften für den internationalen Verkehr gelten, und der Schaffner hat zu Recht einen Fahrschein für die gesamte Strecke verlangt.
Wir empfehlen Ihnen, Ihren Fahrschein künftig im Vorverkauf vor dem Einsteigen in den Zug zu erwerben.
Vielen Dank, dass Sie unsere Dienste nutzen.
Die "Cheb-Falle": 60€ EBE mit D-Ticket trotz tschechischem T
Und noch viel spannender - wechselt in Schirnding überhaupt der Zugbegleiter von Deutschem auf Tschechisches Personal?
Nein. Das Deutsche Personal bleibt drauf, manchmal aber nicht immer kommt zusätzlich tschechisches Personal für Verkauf und Einnahmensicherung auf tschechischer Seite.
Müsste man nicht eher so formulieren: "ganz selten bleibt deutsches Personal drauf, noch seltener kommt tschechisches Personal auf tschechischer Seite"
Habe im betreffenden Abschnitt bei sicher > 50 Fahrten noch nie eine Kontrolle erlebt. Kontrollen kamen eher mal vor Marktredwitz..
Oder hat sich seit der Pegnitztalsperrung was geändert? Seit dem bin ich 2x rüber, auch ohne Kontrolle.
Warum man am Ende der Dumme ist
Ich sehe keine Grundlage, auf der die DB die FN durchsetzen könnte.
Ich auch nicht, schon alleine deshalb, weil es mir nicht klar ist, inwiefern die DB ein EBE für einen tschechischen Streckenabschnitt erheben kann. Aus anderen Grenzregionen kenne ich es so, dass jeweils das EBE des Landes erhoben wird, in dem man ohne gültigen Fahrschein angetroffen wird. Zumindest für den deutschen Streckenabschnitt, auf dem das EBE von 60 Euro gilt, lag ja ganz offensichtlich und von allen Seiten unbestritten ein gültiger Fahrschein vor. In Tschechien wird das EBE ja nicht zufällig ebenfalls 60 Euro betragen und in einer anderen Währung, als der Landeswährung erhoben werden.
gibt es das Ticket am Automaten?
Auch bei der Vogtlandbahn kann man Fahrkarten mittlerweile ganz einfach überall über Handyticket erwerben, also auch im Zug. Einen Schalter braucht es nicht. Von
Schirnding nach Pomezi nad Ohri kostet es 5,15 €, nach Cheb 7,55 €. Da sind die Tschechen billiger. Auch dafür braucht es keinen Schalter, es geht bequem über Apps auf dem Handy.
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Stephan
Die EVO ist bei Cheb (Gr) Richtung CZ nicht gültig
Wenn die CD regelt, dass der Fahrgast warten darf bis der Fahrgast kontrolliert worden ist, dann hättest du dich zunächst korrekt verhalten.
Im Zug zwischen Zittau und Liberec konnte ich mehrfach beobachten, wie die tschechische Schaffnerin während ihres Kontrollgangs durch den Zug Fahrscheine verkaufte, ohne dass sich fahrscheinlose Reisende proaktiv an sie wandten. Das ist allerdings schon eine Weile her.
Ähnliches Problem bei gestückelten Ländertickets
Wir hätten uns also noch eine Fahrkarte Mellrichstadt-Rentwertshausen kaufen müssen.
Genauso verhält es sich im VBB-Land: Gestückelte Fahrkarten müssen sich stets überlappen und so zahlt man ggf. immer schön doppelt. Als Inhaber einer Zeitkarte Berlin AB muss man beispielsweise auf einer Fahrt von Berlin nach Fürstenwalde den kompletten Geltungsbereich der Zeitkarte noch einmal bezahlen, weil es keine Grenztarifpunkte gibt und man zwischen dem letzten Bahnhof der räumlichen Gültigkeit der Zeitkarte und dem ersten Bahnhof einer möglichen Anschlussfahrkarte schwarzfahren würde. Alternativ gibt es Anschlussfahrausweise, die jedoch den Gesamtfahrpreis nur noch weiter in die Höhe treiben können.
gestückelte Ländertickets ==> null problemo ...
Hey.
Bei der Kontrolle meinte die freundliche Zugbegleiterin, dass das Bayernticket nur bis zum letzten bayerischen Bahnhof, das thüringische erst ab dem ersten Bahnhof in diesem Land gelten würde. Wir hätten uns also noch eine Fahrkarte Mellrichstadt-Rentwertshausen kaufen müssen.
Ob die ZuB hier Recht hatte, weiß ich heute noch nicht.
Vermutlich nicht. M.W. gibt es die gleich aufgezeigte Regelung schon länger. Kommt jetzt drauf an, was dann "vor längerer Zeit" meint.
Das Regelwerk der DB ist da nicht sonderlich aufschlussreich.
Das ist nicht nur aufschlussreich, sondern sogar sonnenklar:
Schöne Grüße von jörg
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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
Die EVO ist bei Cheb (Gr) Richtung CZ nicht gültig
In Tschechien gibt es auch im Jahr 2026 noch so gut wie keine Fahrkartenautomaten. Man kauft sein Ticket entweder online (eher die Minderheit), beim personalbesetzten Schalter oder im Zug. Fahrkartenschalter gibt es natürlich nicht an allen Haltepunkten, daher ist gerade in ländlichen Gebieten der Fahrscheinerwerb im Zug die gängige Praxis. Das ist dann auch ohne Aufpreis möglich. Manche kleineren EVU haben auch gar keine Schalter, da kauft sich dann teilweise jeder Fahrgast das Ticket beim Schaffner.
Man setzt sich also einfach in den Zug, der Schaffner kommt dann an den Platz und entweder wird das vorhandene Ticket kontrolliert oder ein Ticket verkauft.
In wirklich seltenen Ausnahmen gibt es Züge ohne Zugbegleiter. In der Fahrplanauskunft gibt es dann dieses Symbol das einem Auge ähnelt. Dort gibt es dann entweder einen Automaten im Zug oder man kauft das Ticket wie in einem Bus beim Fahrer. In diesem seltenen Fall muss man sich als Fahrgast also wirklich proaktiv um das Ticket kümmern (aber auch nicht vor der Fahrt sondern im Fahrzeug). In allen anderen Fällen kann man sich einfach hinsetzen und warten bis Jemand kommt.
gibt es das Ticket am Automaten?
Schirnding nach Pomezi nad Ohri kostet es 5,15 €, nach Cheb 7,55 €. Da sind die Tschechen billiger. Auch dafür braucht es keinen Schalter, es geht bequem über Apps auf dem Handy.
Wurde aber ja schon mehrfach erwähnt, dass es das in diesem Fall benötigte korrekte Ticket eben in keiner App gibt.
gestückelte Ländertickets ==> null problemo ...
Vermutlich nicht. M.W. gibt es die gleich aufgezeigte Regelung schon länger. Kommt jetzt drauf an, was dann "vor längerer Zeit" meint.
Genau, die Regelung gibts mindestens 15 Jahren, in der Tat war es vorher aber so, dass aneinander grenzende Ländertickets nicht unbedingt durchgehend gültig waren (Außer eben, es gab ohnehin eine überlappende Gültigkeit, wie in Ulm. Erinnert sei auch an Fälle wie Gaubüttelbrunn (Ort in Bayern, Haltepunkt in Baden-Württemberg), was dazu geführt hat, dass weder das Bayernticket (weil der Halt ja in BW liegt) noch das Baden-Württemberg-Ticket (weil Gaubüttelbrunn ja in Bayern liegt) dort hin galten...
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Weg mit dem 4744!
Wieso ein "deutsches" Problem?
Da Cheb der erste Verkehrshalt nach Schirnding ist, handelt es sich um eine internationale Fahrt nach 9.1.1 der Tarifbedingungen Deutschlandtarif.
Die für eine solche Fahrt anerkannten Fahrkarten werden in 9.2.2 und 9.2.4 beschrieben.
Zusätzlich gelten nach 9.2.3 die ausländischen Regelungen.
Da irrst du. Es handelt sich um eine Fahrt mit einer Inlandsfahrkarte von Schirnding nach Cheb(Gr) und eine weiter Fahrt mit einer Inlandsfahrkarte von Cheb(Gr) nach Cheb. Statt eines durchgehenden Beförderungsvertrag per Durchgangsfahrkarte mit beiden Beförderern gemeinsam, sollen hier die Verträge mit den beiden Beförderern getrennt abgeschlossen werden. Das ist grundsätzlich auch möglich, denn Fahrten über einen Grenztarifpunkt hinaus unterliegen nur dann den internationalen Beförderungsbedingungen, wenn für diese eine Durchgangsfahrkarte ausgegeben wird (siehe im Glossar der SCIC-NRT DB, diese gelten über den Verweis in 9.2.1 DT auf die CIV-PRR, die in 4.2. b) auf die SCIC-NRT BB als "besondere internationale Beförderungsbedingungen des Beförderers" verweisen.
Ergo: Keine internationale Fahrt, da keine Durchgangsfahrkarte. Für die Fahrt von Cheb(Gr) nach Cheb gelten die Beförderungsbedingungen der ČD. Diese ermöglichen den Bordverkauf gegen Aufpreis.
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Weg mit dem 4744!
Warum keine Tickets ab/bis Grenztarifpunkt?
Das Problem tritt leider auch an anderen Grenzen auf. Ich fahre gelegentlich zwischen Offenburg und Straßburg und ärgere mich immer, dass ich dazu ein teures Ticket von/bis Kehl kaufen muss. Die 400m von dort bis zur Mitte der Rheinbrücke dürften auf die Streckenlänge bezogen eine der teuersten Bahnstrecken Europas sein.
Das Problem wäre einfach zu lösen, wenn die Europäischen Bahngesellschaften in ihren Onlinediensten Fahrkarten ab bzw. bis Grenztarifpunkt verkaufen würden. Warum sie das nicht tun, kann man nur vermuten. Wahrscheinlich wollen sie auf das lukrative Geschäft mit dem internationalen Tarif nicht verzichten.
Vielleicht sollte man mal eine Eingabe an die EU machen. Beim Mobilfunk-Roaming klappt es ja inzwischen auch.
gestückelte Ländertickets ==> null problemo ...
Genau, die Regelung gibts mindestens 15 Jahren, in der Tat war es vorher aber so, dass aneinander grenzende Ländertickets nicht unbedingt durchgehend gültig waren (Außer eben, es gab ohnehin eine überlappende Gültigkeit, wie in Ulm. Erinnert sei auch an Fälle wie Gaubüttelbrunn (Ort in Bayern, Haltepunkt in Baden-Württemberg), was dazu geführt hat, dass weder das Bayernticket (weil der Halt ja in BW liegt) noch das Baden-Württemberg-Ticket (weil Gaubüttelbrunn ja in Bayern liegt) dort hin galten...
Die genannte Fahrt war irgendwann in den Nullerjahren, also mindestens 20 Jahre her.
Warum keine Tickets ab/bis Grenztarifpunkt?
In Österreich gibt es ja auch eine relativ hohe Verbreitung von Netzkarten. Man verkauft dort nicht ab/bis Grenztarifpunkt, sondern die gesamte Strecke unter voller Anrechnung der Netzkarten. Also so in etwa wie die DB Passfahrkarte. Finde ich eine sehr gute Lösung.
Auch die tschechische Bahn gibt der DB vollkommen Recht
Übersetzungs ins Deutsche:
České dráhy, a.s., Hauptverwaltung
Abteilung für Preisgestaltung im PersonenverkehrGuten Tag,
die Beförderungsbedingungen der Tschechischen Bahn ermöglichen grundsätzlich den Kauf eines Fahrscheins an der Staatsgrenze.
Grundsätzlich gilt jedoch, dass Reisende vor dem Einsteigen in den Zug Fahrscheine für die gesamte geplante Strecke erworben haben müssen, was in Deutschland vorgeschrieben ist.
Sie sind Ihre Reise in Deutschland angetreten, wofür die Vorschriften für den internationalen Verkehr gelten, und der Schaffner hat zu Recht einen Fahrschein für die gesamte Strecke verlangt.
Wir empfehlen Ihnen, Ihren Fahrschein künftig im Vorverkauf vor dem Einsteigen in den Zug zu erwerben.
Vielen Dank, dass Sie unsere Dienste nutzen.
Schrödingers Tarife. Egal ob DB, ČD, Schlichtungsstelle, EBA oder die Politik – gefühlt hasst jede dieser Behörden und Instanzen den Fahrgast und stellt sich blind schützend vor die Deutsche Bahn, selbst wenn deren Vertriebssystem offensichtlich versagt.
Keine Durchgangsfahrkarte, also: Aneinandergestückelt.
Das ist der Punkt, den ich schon seit Eröffnung der Diskussion vermutet hatte: es handelt sich lediglich um ein Aneinanderstückeln von zwei inländischen Fahrkarten - und also gleichgelagert wie das in einem anderem Thread erörterte Aneinanderstückeln von zwei Ländertickets.
Bei einem Anstückeln wäre es für mich klar gewesen, dass ich beide Tickets von Anfang an vorhalten muss. Denn dann habe ich die Schwellen bezahlt, die ich im Zug überfahren darf (Näheres: s.u.)
Für mich ist dieser Verkauf im Zug schon immer ein absolutes Lotteriespiel gewesen und maximal ein Nice-To-Have.
Das habe ich als Jugendlicher für die speziellen Junge-Leute-Tarifheftchen (nicht Interrail, was anderes, Name schon vergessen) gelernt, was dieses "Aachen Süd (Gr)" denn immer bedeuten sollte. Hat man mir mühsam im Reisebüro erklärt *lach*: "Du kannst da nicht aussteigen". Und ernsthaft, ich hatte damals trotzdem aus dem Zugfenster geguckt, ob irgendwo ein Grenzpfosten "Aachen Süd (Gr)" steht :-))))
Es handelt sich um das definitorische Problem, was eine Fahrkarte sein darf: eine bezahlte Verbindung zwischen zwei Haltepunkten mit Ein/Ausstieg und/oder eine bezahlte Fahrtstrecke. Wenn zwei Fahrtstrecken geographisch an einem Punkt anstoßen, wo kein Halt stattfindet (weil gar kein Haltepunkt vorhanden oder - was auch in eine Grauzone verweist - bei Durchfahrt durch Haltepunkt), dann kann man sich fragen, ob man überhaupt eine Strecke "bezahlen" kann oder ob das schlicht nicht geht. Diese Streckendenke ist ja älter als die Globalpreisdenke (wo man die Fahrt bezahlt, am besten noch nur verbindungsbasiert aus der Fahrplanauskunft).
Das ist auch ein Problem, was bei Verkehrsverbünden regelmäßig auftritt (verbundausbrechende Fahrten, meistens muss der Ausbruch schon ab letztem Bahnhof bezahlt werden).
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SBO
Tickets ab Grenztarifpunkt gibt es grundsätzlich
Hallo,
grundsätzlich sind Fahrkarten ab Grenztarifpunkten verkaufbar, auch bei DB Vertrieb, allerdings ist das nicht zu allen Fahrkarten Tariflich zulässig.
Zu einer BahnCard 100 gibt es ohne Probleme eine Anschlussfahrkarte ab den verschiedenen Grenztarifpunkten.
B3im Deutschlandticket hängt die Gültigkeit von der jeweiligen Tarifregelung ab, im Falle von Kehl ist das Deutschlandticket expplizit nur bis Kehl, nicht bis Kehl (Gr) gültig.
Es gibt ja für Inhaber der BC100 auch Spezialtarife für die ICE/TGV von/nach Strasbourg, Forbach, Paris,...
Gruß
Cheb (Gr) ist kein geographischer Punkt
Hallo,
hier unterliegst du, wie von anderen schon geschrieben wurde, einem Irrtum. Cheb (Gr) ist, wie fast alle Grenztarifpunkte, kein geographisch festgelegter Punkt. Der Grenztarifpunkt ist fast nie Deckungsgleich mit der Staatsgrenze.
Zwischen Friedrichshafen und Romanshorn auf der Bodenseefähre (ja da kann man entsprechende durchgehende Sparpreise und Flexpreise kaufen die auf der Fähre gültig sind) ist der Grenztarifpunkt (Mitte See) vermerkt, es gibt aber im Bodensee im Obersee keine festgelegten Staatsgrenzen, nur am Ufer des Bodensee und im Untersee gibt es festgelegte Staatsgrenzen. Es gibt zwar rechtliche Zuständigkeitsgrenzen, aber die definieren keine Staatsgrenze.
Zwischen Aachen und Hergenrath ist die Tarifgrenze auf "Aachen Süd (Gr)" festgelegt, obwohl im ehemaligen Bahnhof Aachen Süd, heute nur noch Überleitstelle, schon Jahrzehnte kein Zug mehr für den Fahrgastwechsel hält und der Zug zwischen Aachen Süd und der Staatsgrenze noch über 4km über Deutsches Staatsgebiet fährt.
Das Deutschlandticket ist zwar bis Cheb (Gr) gültig, allerdings besteht in Deutschland die Pflicht vor Fahrtantritt eine gültige Fahrkarte zu haben, da der RE zwischen Schirnding und Cheb nicht zum Fahrgastwechsel hält, ist eine Fahrkarte die bis Cheb (Gr) gültig ist, ohne den Besitz einer Anschlussfahrkarte nicht gültig.
Gruß
Die EVO ist von/nach CZ nicht gültig
Die EVO (Eisenbahnverkehrs Verordnung) ist ab Cheb (Gr) in Richtung Tschechien nicht anwendbar und auch nicht gültig, da es sich um ein Deutsches Gesetz handelt. Dieses Gesetz ist, solange es nicht Ausnahmeregelungen dazu gibt, nur innerhalb der Grenzen der Bundesrepublik Deutschland anwendbar.
§ 6 EVO ist als innerstaatliche Sonderregelung nicht bloß ab Cheb (Gr) nach Tschechien nicht anwendbar, sondern überhaupt nicht für eine geplante/tatsächliche Reise von Pegnitz nach Cheb.
Tickets ab Grenztarifpunkt gibt es grundsätzlich
Hallo,
grundsätzlich sind Fahrkarten ab Grenztarifpunkten verkaufbar, auch bei DB Vertrieb, allerdings ist das nicht zu allen Fahrkarten Tariflich zulässig.
Soweit ich weiß ist es umgekehrt: Es geht nur nuch bis Grenztarifpunkt (aus DE kommend), aber nicht ab Grenztarifpunkt. Ersteres auch nur über den Expressverkauf den wohl viele MA nicht mehr kennen. Alternative ist die bereits erwähnte Passfahrkarte, welche seit einiger Zeit lt den DB-BB nicht mit einem DT kombiniert werden darf (aus unklaren Gründen) - was aber manche Vertriebsstellen nicht daran hindert, genau in solchen Fällen diese Fk auszugeben.
Zu einer BahnCard 100 gibt es ohne Probleme eine Anschlussfahrkarte ab den verschiedenen Grenztarifpunkten.
möchte ich bezweifeln, verkauft wird da wohl eher eine durchgehende Fk mit Anrechnung der BC 100.
B3im Deutschlandticket hängt die Gültigkeit von der jeweiligen Tarifregelung ab, im Falle von Kehl ist das Deutschlandticket expplizit nur bis Kehl, nicht bis Kehl (Gr) gültig.
Und das steht bitte wo?
Es gibt ja für Inhaber der BC100 auch Spezialtarife für die ICE/TGV von/nach Strasbourg, Forbach, Paris,...
Die haben mit der Konstellation des TE aber nun gar nix zu tun.
Auch die tschechische Bahn gibt der DB vollkommen Recht
Übersetzungs ins Deutsche:
České dráhy, a.s., Hauptverwaltung
Abteilung für Preisgestaltung im PersonenverkehrGuten Tag,
die Beförderungsbedingungen der Tschechischen Bahn ermöglichen grundsätzlich den Kauf eines Fahrscheins an der Staatsgrenze.
Grundsätzlich gilt jedoch, dass Reisende vor dem Einsteigen in den Zug Fahrscheine für die gesamte geplante Strecke erworben haben müssen, was in Deutschland vorgeschrieben ist.
Sie sind Ihre Reise in Deutschland angetreten, wofür die Vorschriften für den internationalen Verkehr gelten, und der Schaffner hat zu Recht einen Fahrschein für die gesamte Strecke verlangt.
Kann ich nicht nachvollziehen, weil in ihren eigenen Tarifbedinungen der Fall "Einreise" ja sogar explizit enthalten ist (wird Bordpreis fällig). Sollten sie vielleicht mal nachlesen.
Die Züge sind übrigens in der CD-Fahrplanauskunft auch nicht mit "Selbstkontrolle" gekennzeichnet.
Leider ist bei den Tschechen mittlerweile auch der Wurm drin: Im Nachbarforum gab es vor ein paar Monaten den Fall, dass auf der Strecke Plzen-Furth im Wald eine CD-Fahrkarte bis zur Grenze mit Deutschlandticket nicht anerkannt wurde. Behauptung: Der Zug sei von Furth Grenze bis Furth Bahnhof ein eigenwirtschaftlicher Zug der DLB ohne DT-Anerkennung.
Parallele zu dem Fall: Der CZ-Zub hatte den deutschen Abschnitt, für den er eigentlich nicht zuständig ist, beanstandet.
Cheb (Gr) ist kein geographischer Punkt
Zwischen Friedrichshafen und Romanshorn auf der Bodenseefähre (ja da kann man entsprechende durchgehende Sparpreise und Flexpreise kaufen die auf der Fähre gültig sind) ist der Grenztarifpunkt (Mitte See) vermerkt
Ist so nicht mehr richtig, die Tarifgrenze liegt seit mehreren Jahren im (physischen) Hafen Friedrichshafen Hafen. Somit gilt bei durchgehender Abfertigung auf der gesamten Seestrecke SBB-Tarif.
Das Deutschlandticket ist zwar bis Cheb (Gr) gültig, allerdings besteht in Deutschland die Pflicht vor Fahrtantritt eine gültige Fahrkarte zu haben,
die hat er eben ja erfüllt.
da der RE zwischen Schirnding und Cheb nicht zum Fahrgastwechsel hält, ist eine Fahrkarte die bis Cheb (Gr) gültig ist, ohne den Besitz einer Anschlussfahrkarte nicht gültig.
diese Argumentation halte ich für wenig nachvollziehbar.
Gibt es eine Übersicht zur Gültigkeit des DT(= Hp. vs. Gr.)?
Hallo,
B3im Deutschlandticket hängt die Gültigkeit von der jeweiligen Tarifregelung ab, im Falle von Kehl ist das Deutschlandticket expplizit nur bis Kehl, nicht bis Kehl (Gr) gültig.
Und das steht bitte wo?
Ich erinnere mich dunkel an eine Übersicht, bis wohin das D-Ticket galt. Ob es die noch gibt? Meine Recherche verlief jedenfalls erfolgfrei. Mich würde die Regelung aber auch einmal interessieren. Wird bspw. nach Belgien gefahren, muss ab Aachen Hbf. - statt Aachen Süd (Gr) - gezahlt werden. Selbiges Spiel in Herzogenrath, während - an anderer Stelle - Igel >< Igel (Gr) abgedeckt ist. Die Logik dahinter bleibt jedenfalls mir verborgen.
CU,
Tobs
Gibt es eine Übersicht zur Gültigkeit des DT(= Hp. vs. Gr.)?
Zu Aachen Süd und Herzogenrath kann ich nichts sagen, aber wenn Igel-Igel Grenze nicht abgedeckt wäre, wäre das zumindest extrem kundenunfreundlich, weil es mit D-Ticket davor und dahinter nichts kostet.
Gibt es eine Übersicht zur Gültigkeit des DT(= Hp. vs. Gr.)?
Ich erinnere mich dunkel an eine Übersicht, bis wohin das D-Ticket galt. Ob es die noch gibt?
Die gab es, ja.
Das war aber eine Art "Positivliste" mit Fällen, wo das Deutschlandticket ZUSÄTZLICH über den Geltungsbereich des Deutschlandtarifs hinaus, zum Beispiel aufgrund von Regelungen örtlicher Verbundtarife, ins Ausland anerkannt wird, beispielsweise statt nur bis Velo(Gr) bis Venlo Bahnhof.
Ich glaube ihr seid hier auf dem Holzweg. Eine Einschränkung des Deutschlandtickets innerhalb des Deutschlandtarifs gab es meines Wissens zu keiner Zeit.
Wird bspw. nach Belgien gefahren, muss ab Aachen Hbf. - statt Aachen Süd (Gr) - gezahlt werden. Selbiges Spiel in Herzogenrath, während - an anderer Stelle - Igel >< Igel (Gr) abgedeckt ist.
Ich kann dir nicht folgen, ein allen drei Fällen liegt der Grenztarifpunkt auf freier Strecke und das DT wird bis zum Grenztarifpunkt anerkannt.
Dass bis Aachen zusätzlich belgischer Binnentarif gilt und dieser möglicherweise günstiger ist, mag sein. Im Fall von Herzogenrath gibt's halt noch einen Verbundtarif, bei Igel ist es wieder ausschließlich normaler internationaler Tarif.
Cheb (Gr) ist kein geographischer Punkt
hier unterliegst du, wie von anderen schon geschrieben wurde, einem Irrtum. Cheb (Gr) ist, wie fast alle Grenztarifpunkte, kein geographisch festgelegter Punkt. Der Grenztarifpunkt ist fast nie Deckungsgleich mit der Staatsgrenze.
und doch wird irgend eine Strecke ab/bis zum Bahnhof dazu hinterlegt sein, denn wie sollte das ganze sonst bepreist werden? Es kosten ja auch nicht beide Seiten der Grenze gleich viel, sondern der Preis hängt an der Entfernung vom jewiligen "Grenz"bahnhof zur Tarifgrenze.
Nur weil da also kein Schild steht "hier Grenze" und der Punkt ggf. nicht mit der Staatsgrenze übereinstimmt (a la Basel Bad liegt schon in der Schweiz, Passau noch in Deutschland,...) sollte im Endeffekt schon ein bestimmter Punkt auf der Strecke damit verbunden sein.
Zwischen Friedrichshafen und Romanshorn auf der Bodenseefähre (ja da kann man entsprechende durchgehende Sparpreise und Flexpreise kaufen die auf der Fähre gültig sind) ist der Grenztarifpunkt (Mitte See) vermerkt, es gibt aber im Bodensee im Obersee keine festgelegten Staatsgrenzen, nur am Ufer des Bodensee und im Untersee gibt es festgelegte Staatsgrenzen. Es gibt zwar rechtliche Zuständigkeitsgrenzen, aber die definieren keine Staatsgrenze.
"(Mitte See)" ist ja auch noch wieder eine andere Bezeichnuns als "(Gr)", also eindeutig schonmal nicht auf eine Staatsgrenze bezogen.
Zwischen Aachen und Hergenrath ist die Tarifgrenze auf "Aachen Süd (Gr)" festgelegt, obwohl im ehemaligen Bahnhof Aachen Süd, heute nur noch Überleitstelle, schon Jahrzehnte kein Zug mehr für den Fahrgastwechsel hält und der Zug zwischen Aachen Süd und der Staatsgrenze noch über 4km über Deutsches Staatsgebiet fährt.
"Aachen Süd (Gr)" ist ja auch nicht "Aachen Süd", sondern "Aachen Süd" ist nur ein Punkt in der Nähe von "Aachen Süd (Gr)". Eine Fahrkarte bis "Aachen Süd (Gr)" dürfte demnach auch für 4km mehr kosten als eine nach "Aachen Süd".
Cheb (Gr) ist kein geographischer Punkt
Gilt noch in irgendeinem Tarifsystem ein reiner Kilometerpreis? Wenn nein, sind die Überlegungen, ob der Tarifgrenzpunkt real existiert und wo er liegt, sowieso ziemlich müßig. Meines Wissens sind auch die Grenzabschnitte oft überproportional teuer, vor allem wenn das Preisniveau in den beiden Ländern sehr unterschiedlich ist.
Zitat: „D-Ticket gilt auf der Schiene bis Herzogenrath(Gr)“
Salut,
Wird bspw. nach Belgien gefahren, muss ab Aachen Hbf. - statt Aachen Süd (Gr) - gezahlt werden. Selbiges Spiel in Herzogenrath, während - an anderer Stelle - Igel >< Igel (Gr) abgedeckt ist.
Ich kann dir nicht folgen, ein allen drei Fällen liegt der Grenztarifpunkt auf freier Strecke und das DT wird bis zum Grenztarifpunkt anerkannt.
Ich erinnere mich an folgende Diskussion, aus der ich den, wie ich finde sehr passenden, Betreff.
Dass bis Aachen zusätzlich belgischer Binnentarif gilt und dieser möglicherweise günstiger ist, mag sein. Im Fall von Herzogenrath gibt's halt noch einen Verbundtarif, bei Igel ist es wieder ausschließlich normaler internationaler Tarif.
D‘accord. Das versteht sich natürlich.
Cheb (Gr) ist kein geographischer Punkt
Gilt noch in irgendeinem Tarifsystem ein reiner Kilometerpreis?
Deutschlandtarif, tschechischer Binnentarif,...?
Zitat: „D-Ticket gilt auf der Schiene bis Herzogenrath(Gr)“
Ich erinnere mich an folgende Diskussion, aus der ich den, wie ich finde sehr passenden, Betreff.
Darin steht aber doch die Antwort:
Nach AVV-Bedingungen wäre ab Herzogenrath Bf zu lösen. Nach den Tarifbedingungen des Deutschlandtarifs gilt das Deutschlandticket jedoch im kompletten tariflichen Geltungsbereich desselben - also auch zur Grenze
Zitat: „D-Ticket gilt auf der Schiene bis Herzogenrath(Gr)“
Die Frage ist allerdings auch hier, wo man ein Ticket bis zur Grenze überhaupt herbekommt. Wenn man ein D-Ticket angibt, verkauft die DB online bis Herzogenrath Bahnhof. Bei NS und SNCB kann man kein Deutschlandticket als Ermäßigung angeben. Und Verkauf im Zug gibt es meines Wissens in der Ecke nicht.
Auch die tschechische Bahn gibt der DB vollkommen Recht
Schrödingers Tarife. Egal ob DB, ČD, Schlichtungsstelle, EBA oder die Politik – gefühlt hasst jede dieser Behörden und Instanzen den Fahrgast und stellt sich blind schützend vor die Deutsche Bahn, selbst wenn deren Vertriebssystem offensichtlich versagt.
Du könntest die Verbraucherzentrale einbinden und über die Problematik informieren.
--
Viele Grüße
Rook
Zitat: „D-Ticket gilt auf der Schiene bis Herzogenrath(Gr)“
Die Frage ist allerdings auch hier, wo man ein Ticket bis zur Grenze überhaupt herbekommt. Wenn man ein D-Ticket angibt, verkauft
Ja, das "angeben" des DT führt bei der DB nie dazu, dass nur der ausländische Teil bezahlt wird.
Es gibt mehrere Optionen eine entsprechende Fahrkarte mit dem korrekten Fahrpreis zu erwerben. Ganz trivial ist es jedoch nicht, und nicht alle Varianten sind offiziell so tariflich korrekt.
Zitat: „D-Ticket gilt auf der Schiene bis Herzogenrath(Gr)“
Die Frage ist allerdings auch hier, wo man ein Ticket bis zur Grenze überhaupt herbekommt. Wenn man ein D-Ticket angibt, verkauft
Ja, das "angeben" des DT führt bei der DB nie dazu, dass nur der ausländische Teil bezahlt wird.
Jein: Es wird der Teil bis zum ersten Bahnhof in Deutschland bezahlt.
Es gibt mehrere Optionen eine entsprechende Fahrkarte mit dem korrekten Fahrpreis zu erwerben. Ganz trivial ist es jedoch nicht, und nicht alle Varianten sind offiziell so tariflich korrekt.
Und da ist die Frage, ob sich der Aufwand lohnt, sich eine Fahrkarte zum Grenzpunkt zu besorgen. Wie groß ist der Preisunterschied im Falle z.B. von Herzogenrath? Die Entfernung vom Bahnhof bis zur Grenze sind jedenfalls nur ein paar hundert Meter.
Sollte man diese Wald & Wiesen-Tarifpunkte nicht abschaffen?
Dann gelten nationale Fahrkarten immer nur bis zum letzten Bahnhof des Staates. Will man "rübermachen", dann kauft man ein extra Billet von Bf hier bis Bf jenseits. Und nicht bis zum Jägerzaun, einem Bachlauf oder der zweihundert Jahre alten Eiche.
Der allgemeinen Verständlichkeit wegen.
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Sollte man diese Wald & Wiesen-Tarifpunkte nicht abschaffen?
Ich weiß nicht, ob es so gut ankommt, wenn man mit einem Deutschlandticket nach Luxemburg fahren will und dann der allgemeinen Verständlichkeit wegen von Igel nach Wasserbillig bezahlen muss. Ähnliche Fälle gibt es sicher auch für andere Länder (und erst recht für Verbund- und Ländertarife). Und was machen wir mit Basel Bad und Schaffhausen?
Sollte man diese Wald & Wiesen-Tarifpunkte nicht abschaffen?
Ich weiß nicht, aber nach meiner Logik wäre es eigentlich selbstverständlich dass ein Deutschlandticket im gesamten Bundesgebiet und damit bis zur Grenze gilt, und man bei einer Fahrt ins Ausland nur den ausländischen Anteil zahlen braucht. Gerne mit so einer für Endkunden verständlichen Verkaufslösung wie in Österreich (Angabe "Ticket für Deutschland vorhanden" als Ermäßigung und entsprechende Berücksichtigung bei der Fahrpreisermittlung).
Sollte man diese Wald & Wiesen-Tarifpunkte nicht abschaffen?
Aus Reisendensicht sinnvoller wäre es umgekehrt: Der jeweilige nationale Tarif gilt bis zum ersten wichtige(re)n Halt im Ausland. Dann kämst Du mit dem D-Ticket halt nicht nur z.B. nach Hengelo, Arnhem oder Tønder sondern auch nach Cheb und Bregenz.
Sollte man diese Wald & Wiesen-Tarifpunkte nicht abschaffen?
Aus Reisendensicht sinnvoller wäre es umgekehrt: Der jeweilige nationale Tarif gilt bis zum ersten wichtige(re)n Halt im Ausland. Dann kämst Du mit dem D-Ticket halt nicht nur z.B. nach Hengelo, Arnhem oder Tønder sondern auch nach Cheb und Bregenz.
Und genau das wäre auch die unkomplizierteste Lösung für alle.
An vielen weiteren Orten wird das ja auch schon angewendet.
Wobei dann wieder der nächste kommt und fragt welcher Ort nach der Grenze nun der richtige ist, hier kann Abhilfe geschaffen werden in dem eine Liste veröffentlicht wird die alle Grenzbahnhöfe der Nachbarn enthält die erlaubt sind.
Beschwerde bei der Tarifaufsicht?
Schrödingers Tarife. Egal ob DB, ČD, Schlichtungsstelle, EBA oder die Politik – gefühlt hasst jede dieser Behörden und Instanzen den Fahrgast und stellt sich blind schützend vor die Deutsche Bahn, selbst wenn deren Vertriebssystem offensichtlich versagt.
Da das RPDA die Einhaltung der TB DT überwacht (§ 5 Abs. 4 Nr. 3 AEG i.V.m. § 45 Abs. 1 Nr. 2 Verordnung zur Bestimmung verkehrsrechtlicher Zuständigkeiten), könntest Du es auch dort noch probieren:
https://rp-darmstadt.hessen.de/kontakt
Das Deutschlandticket gilt ja ausweislich der Streckentabelle bis Gr und wenn Fahrkarten bis dorthin nicht anerkannt werden oder unrechtmäßig EBE berechnet werden, werden ja (möglicherweise) Tarife nicht gegenüber jedermann in gleicher Weise angewendet, was das RPDA mit einem Ordnungsgeld belegen kann (§ 28 Abs. 1 Nr. 4 AEG i.V.m. § 28 Abs. 2 AEG).
Sollte man diese Wald & Wiesen-Tarifpunkte nicht abschaffen?
Nür warum sollte die CD bzw ÖBB auf die Einnahmen verzichten. Bei Bregenz könnte ich es noch verstehen da ist der VVV daher können Österreicher bis Lindau Hafen fahren ; da sollte es für DB Kunden auch möglich sein bis Bregenz zu fahren
Sollte man diese Wald & Wiesen-Tarifpunkte nicht abschaffen?
Nür warum sollte die CD bzw ÖBB auf die Einnahmen verzichten.
Müssen sie ja nicht, sie können ja einen Anteil an den Einnahmen aushandeln. Das wird ja bei den jetzigen Fällen, in denen Tickets über die Grenze gelten, auch irgendwie geregelt sein. Muss mich als Fahrgast halt alles nicht interessieren.
Sollte man diese Wald & Wiesen-Tarifpunkte nicht abschaffen?
Müssen sie ja nicht, sie können ja einen Anteil an den Einnahmen aushandeln. Das wird ja bei den jetzigen Fällen, in denen Tickets über die Grenze gelten, auch irgendwie geregelt sein. Muss mich als Fahrgast halt alles nicht interessieren.
Eben, da sind die verantwortlichen Unternehmen und Aufgabentragenden gefordert. Und das ganze dann klar kommuniziert. Halte ich nicht für unmöglich und auf jeden Fall besser als Grenzpunktdiskussionen und -streitigkeiten.
Beschwerde bei der Tarifaufsicht?
Habe ich gemacht, vielen Dank!
Warum man am Ende der Dumme ist
Ich finde es übrigens erschreckend, wie sowohl Schlichtungsstelle als auch EBA Falschauskünfte geben und sich für den tschechischen Abschnitt auf die Bedingungen des Deutschlandtarifs berufen, der dort aber zweifelsohne nicht zur Anwendung kommt. Würde der Deutschlandtarif auch in Tschechien gelten, wäre das ja auch für das Deutschlandticket der Fall.
Dass beide Stellen nicht wissen, dass an der Grenze ein Befördererwechsel stattfindet und ab dort der CD Tarif Anwendung findet, ist wirklich schwach.
Ja, da hast du recht. Das ist eigentlich die wirklich erschreckende Sache hier.
Dass ein Zub oder die DB-FN-Stelle nicht Bescheid wissen ist zwar traurig aber nicht überraschend. EBA und söp sollten aber eigentlich mehr wissen..
Unabhängig von der Frage ob jetzt Bordverkauf möglich hätte sein müssen oder nicht, wundert es mich auch, dass es offenbar niemanden stört, dass die deutsche FN für den tschechischen Abschnitt nicht passen kann. Das ist ja quasi ein Formfehler.
Warum man am Ende der Dumme ist
Unabhängig von der Frage ob jetzt Bordverkauf möglich hätte sein müssen oder nicht, wundert es mich auch, dass es offenbar niemanden stört, dass die deutsche FN für den tschechischen Abschnitt nicht passen kann. Das ist ja quasi ein Formfehler.
Nicht zwangsläufig wenn deutsches Personal die Berechtigung hat ins Ausland zu fahren können und müssen sie dort auch EBE erstellen.
In den ICE nach Amsterdam, Brüssel und Paris oder den RJ über die Brennerstrecke gehört das schließlich auch zum Tagesgeschäft.
Warum man am Ende der Dumme ist
wenn deutsches Personal die Berechtigung hat ins Ausland zu fahren können und müssen sie dort auch EBE erstellen.
Ja schon. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass in Tschechien das EBE in einer ausländischen Währung erhoben wird und zufällig genauso hoch ist, wie in Deutschland. Demnach müsste das EBE zum aktuellen Wechselkurs 1.469,08 CZK betragen.
Zitat: „D-Ticket gilt auf der Schiene bis Herzogenrath(Gr)“
Nach AVV-Bedingungen wäre ab Herzogenrath Bf zu lösen. Nach den Tarifbedingungen des Deutschlandtarifs gilt das Deutschlandticket jedoch im kompletten tariflichen Geltungsbereich desselben - also auch zur Grenze
Korrekt, deshalb gilt das D-Ticket in der Tat nicht für eine Fahrt von Aachen nach Herzogenrath (Gr), wohl aber von Hohenwulsch nach Herzogenrath(Gr).
--
Weg mit dem 4744!
Zitat: „D-Ticket gilt auf der Schiene bis Herzogenrath(Gr)“
Die Frage ist allerdings auch hier, wo man ein Ticket bis zur Grenze überhaupt herbekommt. Wenn man ein D-Ticket angibt, verkauft die DB online bis Herzogenrath Bahnhof. Bei NS und SNCB kann man kein Deutschlandticket als Ermäßigung angeben. Und Verkauf im Zug gibt es meines Wissens in der Ecke nicht.
Bei der SNCB gibt es Verkauf im Zug, und ansonsten kann der Arriva-Automat in Herzogenrath Fahrkarten mit 100% Rabatt in Deutschland bei vorhandener Fahrkarte ausstellen.
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Weg mit dem 4744!
Sollte man diese Wald & Wiesen-Tarifpunkte nicht abschaffen?
Aus Reisendensicht sinnvoller wäre es umgekehrt: Der jeweilige nationale Tarif gilt bis zum ersten wichtige(re)n Halt im Ausland. Dann kämst Du mit dem D-Ticket halt nicht nur z.B. nach Hengelo, Arnhem oder Tønder sondern auch nach Cheb und Bregenz.
Dann käme man eben nicht mehr nach Arnhem oder Hengelo, sondern nur noch bis Zevenaar und Oldenzaal.
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Weg mit dem 4744!
Sollte man diese Wald & Wiesen-Tarifpunkte nicht abschaffen?
Aus Reisendensicht sinnvoller wäre es umgekehrt: Der jeweilige nationale Tarif gilt bis zum ersten wichtige(re)n Halt im Ausland. Dann kämst Du mit dem D-Ticket halt nicht nur z.B. nach Hengelo, Arnhem oder Tønder sondern auch nach Cheb und Bregenz.
Dann käme man eben nicht mehr nach Arnhem oder Hengelo, sondern nur noch bis Zevenaar und Oldenzaal.
Wieso? Ich schrieb nichts vom ersten Halt hinter der Grenze.
Arnhem oder Hengelo als grenznahe Endstationenen halte ich für sinnvoll. Auf der anderen Seite würde ich Lüttich (auf beiden Strecken) als zu grenzfern ansehen für eine Anwendung des deutschen Tarifs jenseits eventueller Verbundfahrscheine.
Zitat: „D-Ticket gilt auf der Schiene bis Herzogenrath(Gr)“
Nach AVV-Bedingungen wäre ab Herzogenrath Bf zu lösen. Nach den Tarifbedingungen des Deutschlandtarifs gilt das Deutschlandticket jedoch im kompletten tariflichen Geltungsbereich desselben - also auch zur Grenze
Korrekt, deshalb gilt das D-Ticket in der Tat nicht für eine Fahrt von Aachen nach Herzogenrath (Gr), wohl aber von Hohenwulsch nach Herzogenrath(Gr).
Zum Glück ist die Fahrkarte relationslos :)
Praxisrelevanz in etwa so, wie die Regelung "Länderticket gilt nicht bei Fahrt rein innerhalb des Verbunds" - gibt's die eigentlich noch irgendwo?
Warum man am Ende der Dumme ist
Unabhängig von der Frage ob jetzt Bordverkauf möglich hätte sein müssen oder nicht, wundert es mich auch, dass es offenbar niemanden stört, dass die deutsche FN für den tschechischen Abschnitt nicht passen kann. Das ist ja quasi ein Formfehler.
Nicht zwangsläufig wenn deutsches Personal die Berechtigung hat ins Ausland zu fahren können und müssen sie dort auch EBE erstellen.
Das kommt auf die genaue Form der Kooperation an:
ICE Brüssel ist sowieso eine reine DB-Angelegenheit.
AT/CH/FR: dort wo es gemischte Personaleinsätze gibt, haben die deutschen Zubs im Ausland ein Dienstgerät der Auslandsbahn dabei. Somit kann z.B. ein DB-Zub eine SBB-FN zwischen St. Margrethen und Züüri erstellen.
Beim Amsterdamverkehr bin ich mir jetzt nicht sicher, wie es mit FNs laufen würde.
Es ist aber beim Verkehr nach Tschechien so, dass im Fall Cheb (Gr.) die deutschen Zubs nicht für die tschechische Seite ""zuständig" sind. Das hat mir auch mal ein DLB-Zub erklärt als die dort noch fuhren und die Zubs von DB Regio können definitv auch keine Tickets oder FN nach tschechischem Tarif ausstellen.
Die "Cheb-Falle": 60€ EBE mit D-Ticket trotz tschechischem T
Hallo,
kannst du bitte ein Foto von der Fahrpreisnacherhebung einstellen oder mir per PN zukommen lassen?
Vielen Dank im Voraus!
VG
Florian
BRD-Behörden geben Strohmannargument
Sehr geehrte [zensiert],als Attachment übermittle ich Ihnen die Tarifbedingungen für das Deutschland-Ticket nebst dem Anhang zum Geltungsbereich des Deutschland-Tickets für den Schienenverkehr.
Hiernach ist die Strecke Schirnding-Cheb nicht vom Geltungsbereich des Deutschland-Tickets umfasst.
Zur Vermeidung von Wiederholungen verweise ich auf die in gleicher Sache artikulierten Ausführungen zur Sach- und Rechtlage des Eisenbahn-Bundesamtes (Schreiben vom [zensiert]), der Schlichtungsstelle Reise & Verkehr (Schlichtungsempfehlung vom [zensiert]) sowie des Bundestagsabgeordneten Matthias Gastel.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
[zensiert]
Dezernat III 33.1 - Verkehrsinfrastruktur Straße und Schiene -
„Ich habe mir Ihren Fall gar nicht erst im Detail angeschaut, sondern einfach das abgeheftet, was die anderen Stellen auch schon falsch behauptet haben.“
Immer dasselbe Strohmann-Argument, als wolle ich nach Cheb mit den Deutschlandticket.
Niemand bestreitet, dass das D-Ticket nicht bis zum Bahnhof Cheb (Tschechien) gilt. Aber die Strecke von Schirnding bis zur Staatsgrenze (Cheb Gr) liegt auf deutschem Boden. Wenn in den Tarifbedingungen steht, dass das Ticket bei der DB Regio auf „allen Strecken“ gilt, dann endet diese Gültigkeit an der Grenze – und nicht willkürlich am letzten Bahnhof davor.
Entweder man zahlt ab Schirnding doppelt (NRT-Tarif trotz gültigem D-Ticket bis zur Grenze) oder man riskiert die 60 Euro.
BRD-Behörden geben Strohmannargument
Sehr geehrte [zensiert],als Attachment übermittle ich Ihnen die Tarifbedingungen für das Deutschland-Ticket nebst dem Anhang zum Geltungsbereich des Deutschland-Tickets für den Schienenverkehr.
Hiernach ist die Strecke Schirnding-Cheb nicht vom Geltungsbereich des Deutschland-Tickets umfasst.
Zur Vermeidung von Wiederholungen verweise ich auf die in gleicher Sache artikulierten Ausführungen zur Sach- und Rechtlage des Eisenbahn-Bundesamtes (Schreiben vom [zensiert]), der Schlichtungsstelle Reise & Verkehr (Schlichtungsempfehlung vom [zensiert]) sowie des Bundestagsabgeordneten Matthias Gastel.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
[zensiert]
Dezernat III 33.1 - Verkehrsinfrastruktur Straße und Schiene -„Ich habe mir Ihren Fall gar nicht erst im Detail angeschaut, sondern einfach das abgeheftet, was die anderen Stellen auch schon falsch behauptet haben.“
Das ist dann wohl die Antwort der Frau W.
Was hast Du dem RPDA denn geschrieben? Stell mal bitte noch die komplette Eingabe ein.
Beschwerde bei der Tarifaufsicht?
Nope, die gibt der DB auch Recht
Siehe hier
BRD-Behörden geben Strohmannargument
Sehr geehrte Damen und Herren,hiermit erhebe ich Aufsichtsbeschwerde gegen die DB Regio AG. Die DB Regio gibt gegenueber Fahrgaesten und Aufsichtsbehoerden (EBA, Schlichtungsstelle) nachweislich falsche Auskuenfte ueber den Geltungsbereich des Deutschland-Tickets ab, um unberechtigte EBE-Forderungen zu legitimieren.
In der Ablehnung meiner Beschwerde behauptet die DB (sowie die Schlichtungsstelle unter Bezugnahme auf die DB), das Deutschland-Ticket gelte nur bis zum Bahnhof 'Schirnding'. Dies ist eine Falschaussage. Die Gueltigkeit endet erst am Grenztarifpunkt Cheb(Gr.).
Die DB sanktioniert Fahrgaeste mit 60 Euro, obwohl sich diese auf einem Streckenabschnitt befinden (Schirnding bis Staatsgrenze), fuer den sie eine gueltige Fahrtberechtigung besitzen. Sie noetigt Fahrgaeste dazu, Anschlusstickets ab Schirnding zu erwerben. Da das D-Ticket bis Cheb(Gr) gilt, fuehrt dies zu einer unzulaessigen Doppelbezahlung desselben Streckenabschnitts. Ein Kauf einer Anschlussfahrkarte exakt ab dem vertraglich zugesicherten Punkt Cheb(Gr) wird von der DB technisch nicht ermoeglicht. Die DB hebelt hier durch fehlerhafte Kontrollanweisungen und eine bewusste Verkuerzung des Geltungsbereichs den genehmigten Tarif aus. Weder das EBA noch die Schlichtungsstelle haben diese Diskrepanz zwischen Bahnhof (Schirnding) und Tarifpunkt (Grenze) bisher geprueft.
Ich bitte um aufsichtsrechtliche Intervention, um diese rechtswidrige Praxis und die damit verbundene Diskriminierung von Fahrgaesten zu beenden.
Mit freundlichen Gruessen
BRD-Behörden geben Strohmannargument
Niemand bestreitet, dass das D-Ticket nicht bis zum Bahnhof Cheb (Tschechien) gilt. Aber die Strecke von Schirnding bis zur Staatsgrenze (Cheb Gr) liegt auf deutschem Boden. Wenn in den Tarifbedingungen steht, dass das Ticket bei der DB Regio auf „allen Strecken“ gilt, dann endet diese Gültigkeit an der Grenze – und nicht willkürlich am letzten Bahnhof davor.
Entweder man zahlt ab Schirnding doppelt (NRT-Tarif trotz gültigem D-Ticket bis zur Grenze) oder man riskiert die 60 Euro.
Mir scheint es so, ob die Gültigkeit des D-Tickets auf dem Stück zwischen Schirnding und Grenze hier nicht in Frage gestellt wurde. Vielmehr wurde hier vom ZuB moniert, dass der oder die TE nicht vor Fahrtantritt im Besitz eines für die Gesamtstrecke (also zumindest bis zum nächsten Halt in Cheb) gültigen Tickets gewesen ist. Das Ticket für die Strecke Cheb (Gr)-Cheb hätte hier als vor der Abfahrt in Schirnding gelöst sein müssen. Das ist technisch wohl nicht möglich, ob hier die eigentlich für defekte Automaten vorgesehenen Ausnahme greift, im Zug nachzulösen läßt sich wohl nur juristisch klären. Fraglich natürlich auch, ob der deutsche Schaffner hier berechtigt war, quasi Amtshilfe für seinen tschechischen Kollegen zu leisten, bzw. ob die Regelung "Zugstieg nur mit gültigem Ticket" auch für die grenzüberschreitende Fahrt mit offizieller Nachlösemöglichkeit in CZ gilt.
Ich habe jetzt nicht den kompletten Thread im Gedächtnis, wurde denn beim Halt in Schirnding oder kurz danach aktiv nach dem ZuB gesucht, um den fehlenden Abschnitt nachzulösen? Andernfalls stünde natürlich der Vorwurf im Raum, dass der Fahrgast darauf spekuliert hat, der Kontrolle zu entgehen und umsonst bach Cheb zu kommen.
Doppelzahlungen kommen leider auf den grenzüberschreitenden Strecken regelmäßig vor, und ärgerlicherweise ist dann auch noch der teure internationale Tarif zu zahlen. Im Sinne der europäischen Einigung sollte das eigentlich ein Anachronismus sein. Ein Beispiel ist das hier schon erwähnte Stück Kehl-Straßburg. Ebenso die nur 25%ige Ermäßigung auf den deutschen Anteil bei Europa-Sparpreisen, selbst wenn bereits eine BC100 vorhanden ist. Vorbildlich gelöst hat das ausgerechnet das einzige an D angrenzende Nicht-EU-Land. Schaffhausen und Basel sind mit dem D-Ticket erreichbar, Kreuzlingen zwar nicht, aber hier bieten die SBB ein Ticket zum fairen Preis von 1CHF/1.20€ ab Konstanz.
BRD-Behörden geben Strohmannargument
Das Ticket für die Strecke Cheb (Gr)-Cheb hätte hier als vor der Abfahrt in Schirnding gelöst sein müssen. Das ist technisch wohl nicht möglich, ob hier die eigentlich für defekte Automaten vorgesehenen Ausnahme greift, im Zug nachzulösen läßt sich wohl nur juristisch klären. Fraglich natürlich auch, ob der deutsche Schaffner hier berechtigt war, quasi Amtshilfe für seinen tschechischen Kollegen zu leisten, bzw. ob die Regelung "Zugstieg nur mit gültigem Ticket" auch für die grenzüberschreitende Fahrt mit offizieller Nachlösemöglichkeit in CZ gilt.
Für die Fahrt zwischen Cheb(Gr) und Cheb kann aber niemals der deutsche Tarif Anwendung finden, wenn die Fahrt derart an der Grenze gestückelt wird.
Ich habe jetzt nicht den kompletten Thread im Gedächtnis, wurde denn beim Halt in Schirnding oder kurz danach aktiv nach dem ZuB gesucht, um den fehlenden Abschnitt nachzulösen?
Wenn die Regelung aus dem tschechischen Tarif greift, wovon ich ausgehe, ist genau das eben NICHT notwendig. Nur wegen "Bauchgefühl" kann dann kein Vorwurf daraus gemacht werden.
Wenn sie nicht greift, wäre die FN grundsätzlich ja gerechtfertigt (wenn auch handwerklich falsch umgesetzt), das Nichtansprechen des Zubs aber nicht der Grudn dafür.
BRD-Behörden geben Strohmannargument
Vorbildlich gelöst hat das ausgerechnet das einzige an D angrenzende Nicht-EU-Land.
Ich würde sagen, das hängt nicht nur davon ab, welches Land hinter der Grenze liegt, sondern auch von den (verkehrs)geografischen Gegebenheiten in der Region. Schaffhausen oder Basel Bad durchfährt man zwingend, wenn man von der Hochrheinbahn ins restliche BW will. Da wäre es schon ziemlich dämlich, wenn man da nicht auch aussteigen dürfte. Basel SBB ist meines Wissens nur über den Verkehrsverbund drin, dasselbe gilt dann aber auch für Hengelo, Venlo und Arnheim. Dass andererseits nicht immer der erste Halt in der Schweiz dabei ist, schriebst du ja selbst.
Und Luxemburg ist natürlich ein Sonderfall, aber auch da hätte man ja auf die Idee kommen können, für den Grenzabschnitt noch extra zu kassieren.
DB müsste gleich das Anschlussticket verkaufen
Zumindest sollte die DB hier mal die Tarifbestimmungen nachschärfen. Also z.B. schreiben: Das D-Ticket gilt auf grenzüberschreitenden Verbindungen bis zum letzten, auf deutschem Staatsgebiet liegendem fahrplanmäßigen Halt. Ausnahmen sind aufgelistet.
Eine ähnliche - wenn auch nicht sehr kundenfreundliche - Regelung gibt es bereits bei der 9-Uhr-Regel für Ländertickets. Dort genügt es nicht, bei Abfahrt vor 9:00 einen bis zum Stundenschlag gültigen Fahrschein zu haben, er muss bis zum nächsten fahrplanmäßigen Halt gültig sein. Ist meiner Schwester mal passiert, wenige Minuten vor 9:00 im RE von Berlin Ostkreuz nach Frankfurt/Oder. Berlin-Brandenburg-Ticket und VBB AB-Abo waren vorhanden. Trotzdem gab es einen 60er, weil das VBB Abo bereits nach Abfahrt aus Ostkreuz seine Gültigkeit verlor, obwohl der Zug noch auf Berliner Schienen fuhr, der nächste Halt Erkner aber außerhalb liegt. Dass BB-Ticket war dagegen noch nicht gültig, da Abfahrt vor 9:00. Immerhin kommuniziert das die DB deutlich in ihren Tarifbestimmungen.
Oder etwas weniger einschränkend: Das D-Ticket gilt bis zum jeweiligen Grenztarifpunkt. Wird hier nicht fahrplanmäßig gehalten, ist vor Fahrtantritt ein Anschlussticket ab Grenztarifpunkt zu erwerben. Dann wäre die Sache zumindest klar, auch wenn natürlich der mögliche Bordverkauf ab Grenze nutzlos wäre.
Am einfachsten wäre es, wenn DB und/oder CD die Grenztarifpunkte als ganz normale Start-Zielpunkte im Onlinverkauf hinterlegen würden, eventuell mit dem Hinweis, dass die Karte nur mit einem passenden Anschluss/Vorlauftickelt gültig wäre. Gibt jemand z.B. Nürnberg-Cheb aus und wählt im Navigator "D-Ticket vorhanden", erscheint direkt ein Angebot der CD für Cheb(Gr)-Cheb. Programmtechnisch wäre das kein Problem, z.B. bei Singen-Kreuzlingen klappt es auch, da wird nur noch der SBB-Anteil Konstanz-Kreuzlingen für 1.20€ angeboten.
BRD-Behörden geben Strohmannargument
Ich würde sagen, das hängt nicht nur davon ab, welches Land hinter der Grenze liegt, sondern auch von den (verkehrs)geografischen Gegebenheiten in der Region. Schaffhausen oder Basel Bad durchfährt man zwingend, wenn man von der Hochrheinbahn ins restliche BW will. Da wäre es schon ziemlich dämlich, wenn man da nicht auch aussteigen dürfte. Basel SBB ist meines Wissens nur über den Verkehrsverbund drin, dasselbe gilt dann aber auch für Hengelo, Venlo und Arnheim. Dass andererseits nicht immer der erste Halt in der Schweiz dabei ist, schriebst du ja selbst.
Waldshut(Gr) wurde aber halt auch erst vor wenigen Jahren abgeschafft. Einen gewissen Willen dazu braucht es schon.
--
Weg mit dem 4744!
D-Ticket ungültig bei „Reiseabsicht“ nach Tschechien?
Es wird immer abenteuerlicher. Nachdem ich mich beschwert habe, gibt die DB Regio Bayern nun in einer Mail zu, dass ihre erste Begründung falsch war, hält aber an den 60 € fest – mit einer hanebüchenen neuen Logik.
Hier das Zitat aus der Mail des Kundendialogs:
„Diese teilten uns mit, dass die Ausstellung der Fahrpreisnacherhebung nach dem Tarif (EBE da Kunde keine gültige Fahrkarte hat) richtig war und ist. Lediglich die Begründung war falsch. Es ist richtig, dass ein Deutschland-Ticket für den innerdeutschen SPNV gilt und die Grenztarifpunkte grds. Tarifpunkte des D-Tarifs sind. Jedoch befand sich der Reisende auf einer internationalen Fahrt, die dem internationalen Tarif SCIC NRT [...] unterliegt.“
Die DB konstruiert hier eine „internationale Fahrt“, um die nationale Gültigkeit des D-Tickets auf deutschem Boden (bis zur Grenze) auszuhebeln. Nur weil ich danach in Tschechien weiterfahre, soll mein bezahltes Abo für die letzten 4 km in Deutschland nicht mehr gelten?
Sie geben zu, dass der Grenzpunkt zum D-Tarif gehört, bestrafen mich aber dafür, dass ihr eigenes System diesen Punkt nicht für Anschlussbuchungen anbietet.
Was sagt ihr zu dieser „Absichts-Theorie“? Seit wann macht die Intention, später eine Grenze zu überqueren, ein gültiges Ticket für das Inland ungültig? Ist das nicht ein klarer Fall von unzulässigem Verbot der Fahrkartenstückelung?
D-Ticket ungültig bei „Reiseabsicht“ nach Tschechien?
Bei Stückelung an der Grenze wie beabsichtigt findet eine Abfertigung doch jeweils nach nationalen Tarifen statt. Also findet SCIC-NRT dann keine Anwendung.
DB müsste gleich das Anschlussticket verkaufen
Zumindest sollte die DB hier mal die Tarifbestimmungen nachschärfen. Also z.B. schreiben: Das D-Ticket gilt auf grenzüberschreitenden Verbindungen bis zum letzten, auf deutschem Staatsgebiet liegendem fahrplanmäßigen Halt. Ausnahmen sind aufgelistet.
Dazu müssten man die Tarifbedingungen des DT ändern, was der DB nicht obliegt. Würde das ganze übrigens auch massiv verkomplizieren
Am einfachsten wäre es, wenn DB und/oder CD die Grenztarifpunkte als ganz normale Start-Zielpunkte im Onlinverkauf hinterlegen würden, eventuell mit dem Hinweis, dass die Karte nur mit einem passenden Anschluss/Vorlauftickelt gültig wäre. Gibt jemand z.B. Nürnberg-Cheb aus und wählt im Navigator "D-Ticket vorhanden", erscheint direkt ein Angebot der CD für Cheb(Gr)-Cheb.
Oder halt die bestehende Möglichkeit mit der Passfahrkarte, bereits online zu erwerben, wieder legalisieren für die Kombination mit dem Deutschlandticket.
Die Lösung der ÖBB (Ermäßigungkarte "Ticket für xy-Land vorhanden") wäre natürlich am elegantesten, hatte ich ja schon mal vorgeschlagen
D-Ticket ungültig bei „Reiseabsicht“ nach Tschechien?
Ist es denn überhaupt richtig, dass Cheb Gr wie behauptet im Vertriebssystem nicht vorkommt? Der Punkt ist doch im Entfernungswerk des D-Tarif enthalten? Hat nicht jemand behauptet, an den Agilis Automaten könne bis Cheb Gr gekauft werden?
D-Ticket ungültig bei „Reiseabsicht“ nach Tschechien?
Ist es denn überhaupt richtig, dass Cheb Gr wie behauptet im Vertriebssystem nicht vorkommt? Der Punkt ist doch im Entfernungswerk des D-Tarif enthalten? Hat nicht jemand behauptet, an den Agilis Automaten könne bis Cheb Gr gekauft werden?
Agilis zeigt den doch sogar online an.
Transdev kann ihn offline mE aus deren Vertriebssystem verkaufen. Agilis basiert auch auf deren System.
In der DB-Welt gibt's den Punkt halt verbindungsbasiert nicht (mehr).
DB müsste gleich das Anschlussticket verkaufen
Gibt jemand z.B. Nürnberg-Cheb aus und wählt im Navigator "D-Ticket vorhanden", erscheint direkt ein Angebot der CD für Cheb(Gr)-Cheb. Programmtechnisch wäre das kein Problem, z.B. bei Singen-Kreuzlingen klappt es auch, da wird nur noch der SBB-Anteil Konstanz-Kreuzlingen für 1.20€ angeboten.
Ja, mit Halte- statt Grenzpunkten funktioniert es, das hatte ich bei Herzogenrath ausprobiert. Das müsste man nur so korrigieren, dass ab/bis Grenze verkauft wird. Das sollte ja für alle praktischen Zwecke reichen. Den Grenztarifpunkt direkt als Start/Ziel einzugeben beißt sich halt mit dem fahrplanbasierten Verkauf und würde auch nur ein paar Tariffüchsen nützen.
Kein Stückelverbot
Bei Stückelung an der Grenze wie beabsichtigt findet eine Abfertigung doch jeweils nach nationalen Tarifen statt. Also findet SCIC-NRT dann keine Anwendung.
Es ist zwar richtig, dass eine durchgehende Fahrkarte nach SCIC ausgestllt wird (bei der DB Europa-Normalpreis). Meines Wissens gibt es aber kein Stückelverbot, weder in Schrinding noch am Grenztarifpunkt,
Kein Stückelverbot
Meines Wissens gibt es aber kein Stückelverbot, weder in Schrinding noch am Grenztarifpunkt,
Korrekt. Wenn du aber in Schirnding stückelst hast du ja wieder SCIC-NRT.
D-Ticket ungültig bei „Reiseabsicht“ nach Tschechien?
In der DB-Welt gibt's den Punkt halt verbindungsbasiert nicht (mehr).
Nicht ganz. Es sollte gegenwärtig noch möglich sein, am NTA einen Normalpreis St.Augustin-Cheb(Gr) zu lösen als Teilstreckenpreis zur am NTA nicht bepreisbaren Verbindung St.Augustin-Cheb.
Doppelter Anstoß geht im alten System schließlich nicht.
D-Ticket ungültig bei „Reiseabsicht“ nach Tschechien?
Ja. Cranzahl - Cranzahl (Gr.) geht auch.
Hilft aber beides wenig.
Online und am Schalter wird jedenfalls verbindungsbasiert nix angezeigt
Herzlichen Glückwunsch!
Es wird immer abenteuerlicher. Nachdem ich mich beschwert habe, gibt die DB Regio Bayern nun in einer Mail zu, dass ihre erste Begründung falsch war
Für Unstoppable3792 :-))) hat sich die Eisentür einen kleinen Spalt geöffnet! Herzlichen Glückwunsch!
Eine Firma gibt nie zu, irgendeinen Fehler gemacht zu haben. Eher wird ausgeschwiegen oder der Rechtsstreit abgewartet. Oder eine Kulanz gegeben, mit wortreichem Begleitschreiben ("ohne Anerkennung einer Rechtspflicht" und derlei Käse mehr)
Hier das Zitat aus der Mail des Kundendialogs:
„Diese teilten uns mit, dass die Ausstellung der Fahrpreisnacherhebung nach dem Tarif (EBE da Kunde keine gültige Fahrkarte hat) richtig war und ist. Lediglich die Begründung war falsch. Es ist richtig, dass ein Deutschland-Ticket für den innerdeutschen SPNV gilt und die Grenztarifpunkte grds. Tarifpunkte des D-Tarifs sind. Jedoch befand sich der Reisende auf einer internationalen Fahrt, die dem internationalen Tarif SCIC NRT [...] unterliegt.“
Darf man "Jedoch befand sich..." eigentlich als Lüge qualifizieren? als unrichtige Tatsachenbehauptung? als Schutzbehauptung?
Kann der Reisende ja sauber abstreiten: Er befand sich auf einer nationalen Fahrt in Deutschland.
Zivilrechtlich kann die DB nicht mit "Absicht" daherkommen, das gibt es dort nicht.
Im Strafrecht müsste sie dem Reisenden das erst nachweisen (m.W. sind strafbare Absichten, eine Straftat zu begehen, allerdings äußerst eng limitiert (Mordversuch & Co.))
Ich finde es immer noch komisch, dass ein deutsches EBE für den tschechischen Abschnitt erhoben werden kann. Strafverfolgung im Amt? ...keine Ahnung.
--
SBO
Das wird ja interessant!
Mich betrifft das ja selten zwischen Österreich und Tschechien, dass solch eine Behauptung daherkommt, dass man nationale Tickets nicht kombinieren darf. In meinem Fall ist es einfach nie zu einer Strafzahlung gekommen, das passiert im ÖBB-Fernverkehr ja normalerweise nicht. Aber ich würde es natürlich interessant finden, wohin der Fall geht.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Herzlichen Glückwunsch!
Ich finde es immer noch komisch, dass ein deutsches EBE für den tschechischen Abschnitt erhoben werden kann.
Kann es ja auch nicht. Jedenfalls nicht nach den TB DT, denn die schließen eine Anwendbarkeit von Nr. 4.7.1 Tarifteil A und § 6 EVO ausdrücklich aus:
4.7.1 Reisende sind gemäß § 6 EVO zur Zahlung eines erhöhten Beförderungsentgeltes verpflichtet, wenn Sie:
- bei Antritt der Reise keine gültige Fahrkarte oder Fahrtberechtigung erworben haben,
- eine Fahrkarte oder Fahrtberechtigung erworben haben, diese aber bei der Prüfung nicht vorzeigen können, ihre Fahrkarte oder Fahrtberechtigung dem Prüfpersonal nicht aushändigen.
9.1.1 Rechtsgrundlagen
Die internationale Eisenbahnbeförderung von und nach Tarifpunkten außerhalb des Entfernungswerks des Deutschlandtarifs unterliegt Rechtsvorschriften gemäß Nr. 1.1 mit Ausnahme der Regelungen der Eisenbahn-Verkehrsordnung (EVO).
D-Ticket ungültig bei „Reiseabsicht“ nach Tschechien?
Sie geben zu, dass der Grenzpunkt zum D-Tarif gehört, bestrafen mich aber dafür, dass ihr eigenes System diesen Punkt nicht für Anschlussbuchungen anbietet.
Was sagt ihr zu dieser „Absichts-Theorie“? Seit wann macht die Intention, später eine Grenze zu überqueren, ein gültiges Ticket für das Inland ungültig? Ist das nicht ein klarer Fall von unzulässigem Verbot der Fahrkartenstückelung?
Immerhin schon mal ein Fortschritt, das D-Ticket ist also offiziell auf dem Abschnitt Schirnding-Cheb(Gr) gültig. Bleibt also die Frage zu klären, ob auf dieser Strecke die Regel gilt, dass bereits vor Einstieg eine Fahrkarte bis mindestens zum nächsten Halt (hier Cheb) gelöst werden muss. Wenn ja, wäre der Fahrgast bereits ab Schirnding mit einem unvollständigen und daher ungültigen Ticket unterwegs.
Wenn ich ein A in einen RE einsteige, der erst wieder in C hält, mein Ticket aber nur bis B gültig ist, bin ich von Anfang an ohne gültige Fahrkarte unterwegs und würde bereits kurz nach Abfahrt in A ein EBE riskieren.
Meiner Meinung nach ist die DB nicht verpflichtet, Tickets für reine Auslandsstrecken anzubieten und Cheb(Gr)-Cheb wäre eine solche. Mit dem internationalen Tarif ab Schirnding gibt es ja eine - wenn auch teure - Alternative. Hier wäre m.E. die CD gefordert, das Ticket online und/oder per Automat im Grenzgebiet zur Verfügung zu stellen.
Allerdings finde ich das Verhalten des ZuB fraglich, er hätte zumindest seinen tschechischen Kollegen hinzuholen und dem TE den Kauf des Anschlusstickets ermöglichen können.
Hol dir rechtlichen Beistand
Hier jeden Schriftverkehr zu teilen, ist zwar ein heeres Ziel, bläht die ganze Sache aber zu sehr auf. Hast du eine Rechtsschutzversicherung, dann nimm dir rechtlichen Beistand und lass das überprüfen. Eine abschließende Bewertung wirst du sicher nicht erhalten.
--
Gruß
Waldbahn
Hol dir rechtlichen Beistand
Ich würde zudem erst einmal abwarten, wie weit es die DB noch eskalieren lässt oder aber unter Berufung auf die hier ausführlich dargelegte und m.E. eindeutige Tarifgrundlage ausführen, dass du das EBE nicht zahlen und ggf. rechtlich anfechten lässt.
Wenn es zu einem Gerichtsverfahren kommt, so würde sich dies sicher gut mit einem Forentreff in der Zuhörerbank verbinden lassen :)
Dem Verfahren würd ich auch gern lauschen ;-)
sofern es denn wirklich jemals soweit kommen sollte..
D-Ticket ungültig bei „Reiseabsicht“ nach Tschechien?
Die CD müsste konsequent ihre Tarifbestimmungen auf dem RE 33 umsetzen, indem sie entweder ab Schirnding eigenes Personal für den Bordverkauf mitfahren lässt oder die DB Mitarbeiter mit entsprechenden Geräten ausstattet. Man hat ja nach tschechischem Tarif Anspruch auf Kauf im Zug, demnach müsste es ja eigentlich möglich gemacht werden, im RE 33 auch ein Ticket z.B. nach Prag zum CD Tarif zu erwerben.
Da wär ich auch gerne, wenn es zeitlich klappt für mich :)
- kein Text -
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Besser nicht ...
Huhu.
Wenn es zu einem Gerichtsverfahren kommt, so würde sich dies sicher gut mit einem Forentreff in der Zuhörerbank verbinden lassen :)
Besser nicht. Wenn der Richter uns Kaputte hier sieht, einer kaputter als der andere, und wenn sich dann noch herausstellt, dass wir Unterstützer des Reisenden sind, dann wird das für den keine Hilfe sein - im Gegenteil ...
Ich verstehe das ganze Geschreibe ohnehin nicht. Klar, dass macht schon mal Spaß, die ganzen Ahnungslosen in den Plüschetagen vorzuführen - ich selbst hatte das vor ewiger Zeit auch mal in kleinem Umfang gemacht.
Ansonsten wird der Beitragsbaumeröffner doch wohl ganz klar der Forderung widersprochen haben, auch wenn er das so klar nirgends formuliert. Also einfach abwarten, was die DB jetzt veranstaltet. Und irgendwann mal bei der Schufa anrufen und fragen, ob es noch einen Score gibt. Für Auffällige - und wer weiß, was Bahnens da alles meldet, auch wenn's illegal ist - berechnet die Schufa nämlich gar nicht erst einen. Das hat dann den Vorteil, dass man nach Kündigung des Deutschlandtickets vermutlich/wahrscheinlich kein neues mehr erhält (weswegen ich das sauteure Ding nicht kündigen kann *grrr*). Was positiv betrachtet beim Delinquenten hier den Wiederholungsfall mit Cheb in der Form ausschlösse.
Schöne Grüße von jörg
der sich wundert, warum noch nicht zur EU direkt eskaliert wurde. Apostolos Tzitzikostas anschreiben - dem Kommissar für Verkehr. Auch die EU hat einen Petitionsausschuss. Und ansonsten mal Martin Sonneborn anschreiben. Da gibt es noch einige Möglichkeiten für Schriftverkehr.
Meine Prognose: der 60er wird irgendwann leise bezahlt werden oder er bleibt einfach für immer offen und verjährt. Wobei man dagegen evtl dann selbst klagen sollte. Hochachtung allerdings, wenn die Strafe nicht gezahlt, sondern alternativ irgendwann abgesessen wird. Das wäre so meine Idee. Aber ich bin ja von allen Kaputten hier auch der Kaputteste.
--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
Besser nicht ...
der sich wundert, warum noch nicht zur EU direkt eskaliert wurde. Apostolos Tzitzikostas anschreiben - dem Kommissar für Verkehr. Auch die EU hat einen Petitionsausschuss. Und ansonsten mal Martin Sonneborn anschreiben. Da gibt es noch einige Möglichkeiten für Schriftverkehr.
Es geht ja nicht einfach drum, irgendwen vorzuführen, sondern einfach klarzumachen, dass solche Dinge eben Konsequenzen haben und die Bahnen (da zähle ich auch die ÖBB etwa dazu) eben letztlich zur Rechenschaft gezogen werden können.
Der Grund, wieso das nicht vor dem EuGH landet ist ziemlich simpel: man wird es gar nicht nötig haben, in dem Fall.
Es wäre natürlich schön, wenn die Grenztarifpunkte auf einen Bahnhof jeweils gepackt würden, aber das ist ja wiederum eine Angelegenheit, die Staatsverträge berührt...
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Manchmal entscheiden Gerichte auch zugunsten des Fahrgasts
Einige werden sich sicherlich an das berüchtigte Stückelverbot für Kurzstrecken im Münchner verkehrsverbund erinnern. Hier hat die Justiz dem beklagten Fahrgast Recht gegeben und die Klausel für ungültig erklärt:
https://www.myway.de/e.lauterbach/mvv-tip/mvv-urt.html
Allerdings hält das den MVV nicht davon ab, die Klausel weiter in ihren Tarifbestimmungen zu erwähnen:
https://www.mvv-muenchen.de/fileadmin/mediapool/04-Tickets/02-Dokumente/251119_MVV-Geme...
https://www.mvv-muenchen.de/ticketshop-preise/tarifstruktur/kurzstrecke/index.html
Manchmal entscheiden Gerichte auch zugunsten des Fahrgasts
Einige werden sich sicherlich an das berüchtigte Stückelverbot für Kurzstrecken im Münchner verkehrsverbund erinnern. Hier hat die Justiz dem beklagten Fahrgast Recht gegeben und die Klausel für ungültig erklärt:
https://www.myway.de/e.lauterbach/mvv-tip/mvv-urt.html
Allerdings hält das den MVV nicht davon ab, die Klausel weiter in ihren Tarifbestimmungen zu erwähnen:
https://www.mvv-muenchen.de/fileadmin/mediapool/04-Tickets/02-Dokumente/251119_MVV-Geme...
https://www.mvv-muenchen.de/ticketshop-preise/tarifstruktur/kurzstrecke/index.html
Das könntest Du mal bei der Tarifgenehmigungsbehörde eingeben:
DB wiederholt nur ihren Standpunkt
Antwort auf meiner Mail:
Sehr geehrter Herr Mustermann,ich nehme mit großem Interesse zur Kenntnis, dass Ihre Fachabteilung nun offiziell einräumt, dass die ursprüngliche Begründung für mein Erhöhtes Beförderungsentgelt (EBE) falsch war und das Deutschland-Ticket sehr wohl bis zum Grenztarifpunkt Cheb(Gr) Gültigkeit besitzt.
Ihre neue rechtliche Konstruktion, mich aufgrund einer „Reiseabsicht“ dennoch zum Schwarzfahrer ab Schirnding zu deklarieren, weise ich jedoch als rechtlich unhaltbar und rechtsmissbräuchlich zurück. Hierzu nehme ich wie folgt juristisch Stellung:
Das Deutschland-Ticket ist kein klassischer, distanzbasierter Relationstarif, sondern ein Dauerschuldvertrag in Form einer Netz-Flatrate. Es gewährt mir eine pauschale Zugangsberechtigung zum definierten SPNV-Netz, das objektiv und millimetergenau an der Tarifgrenze Cheb(Gr) endet. Meine innere „Absicht“, die Reise ins Ausland fortzusetzen, macht diesen für den inländischen Streckenabschnitt vollständig im Voraus bezahlten Vertrag nicht rückwirkend ungültig. Die von Ihnen angewandte „Absichts-Theorie“ ist im modernen Zivilrecht schlichtweg unhaltbar und greift massiv in meine Vertragsfreiheit ein.
Sie stützen sich auf Punkt 5.1.6 SCIC-NRT, welcher die Ausgabe von internationalen Durchgangsfahrkarten regelt. Ich begehrte jedoch zu keinem Zeitpunkt eine Durchgangsfahrkarte, sondern machte von meinem europarechtlich verbrieften Recht auf Fahrkartenstückelung (Split-Ticketing) Gebrauch. Dass Sie eine AGB-Klausel (SCIC-NRT) aus der Ära der Papierfahrkarten nutzen, um die materielle Gültigkeit meiner bezahlten Flatrate künstlich zu verkürzen, stellt eine unangemessene Benachteiligung dar und verstößt evident gegen § 307 Abs. 1 und 2 BGB.
Es ist geradezu zynisch, dass Sie einräumen, Cheb(Gr) sei ein Tarifpunkt des D-Tarifs, mich aber dafür bestrafen wollen, dass dieser Punkt in Ihren (und auch in tschechischen) Online-Vertriebssystemen technisch nicht buchbar ist. Da es diese technische Online-Lücke gibt, greifen die Beförderungsbedingungen der tschechischen Bahn (ČD SPPO): Diese sehen ausdrücklich vor, dass Fahrkarten ab einem Grenzpunkt direkt beim Zugpersonal erworben werden können. Anstatt mir dieses tarifliche Recht ab der Grenze zu gewähren, deklariert mich Ihr Personal schon Kilometer vor der Grenze zum Schwarzfahrer. Den Fahrgast für ein Systemversagen der Bahn mit 60 Euro zu sanktionieren, konstituiert einen eklatanten Verstoß gegen den Grundsatz von Treu und Glauben (§ 242 BGB, venire contra factum proprium).
Da ich für die gesamte deutsche Strecke von Schirnding bis Cheb(Gr) einen gültigen Fahrausweis besaß, erfüllt die Erhebung der 60 Euro nicht den Tatbestand des Fahrens ohne gültigen Fahrausweis. Vielmehr stellt Ihr Vorgehen zivilrechtlich eine ungerechtfertigte Bereicherung (§ 812 BGB) sowie eine positive Vertragsverletzung (§ 280 Abs. 1 BGB) dar.
Ich fordere Sie hiermit ultimativ auf, die ungerechtfertigte EBE-Forderung umgehend und vollumfänglich zu stornieren. Sollten Sie an dieser rechtswidrigen und kundenfeindlichen Forderung festhalten, werde ich den Vorgang der Schlichtungsstelle Reise & Verkehr (söp) sowie dem Fahrgastverband PRO BAHN übergeben.
Ich erwarte Ihre schriftliche Bestätigung der Stornierung.
Mit freundlichen Grüßen
[zensiert]
Das ist natürlich völliger Nonsense
Nach Binnentarif endet der Zug aber ja an der Tarifgrenze. Was jenseits dessen passiert, ist nicht das Problem der DB, sondern der CD.
Und wenn es so wäre, würde die CD ja keine Fahrkarten zur zum Grenztarifpunkt verkaufen. Soll ich vielleicht ein Bild von einer Zeitkarte zu einem Grenztarifpunkt schicken, damit die DB erklären kann, das so etwas keine gültige Fahrkarte wäre? :D
Und bis zur Tarifgrenze fährt man selbstverständlich nach DB-Binnentarif, von dort zum CD-Binnentarif. Der internationale Tarif ist nur dazu da, um Leute abzuzocken- ich meine, um eine durchgehende Fahrkarte zu ermöglichen und ist nicht automatisch anzuwenden.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
"PRO BAHN" ist ja ne echte Drohung ...
Huhu.
Das wäre mir als DB das Geld wert, da eskalieren zu lassen ...
Pro Bahn - herrlich ...
Und was willst du bei dieser Schlichtungsstelle? Hast du dir deren regelmäßig wachsweiche Berichte eben im Pro Bahn-Heft schon mal durchgelesen? Hauptsache ist da, wie in deinem Schreiben hier auch, dass man ne ganze Seite verplempert, was mit 3 Sätzen auch zu erklären ist.
Irgendwie beschleicht mich da zunehmend der Verdacht, dass da irgendwas faul ist an der Sache und das nicht nur an der DB liegt.
Schöne Grüße von jörg
--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
Schlechte PR will man wohl eher vermeiden...
...aber selbst wenn das nicht hilft, man kann damit ja auch sehr gut begründen, warum man sich genötigt fühlt, dann weiter hoch zu eskalieren. Also eh nicht falsch. Plus, bevor man den Rechtsweg beschreitet, will man erstmal alles versucht haben, das zu vermeiden.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
SÖP
Wobei die Schlichtungsstelle immer nur versucht, eine Lösung für den konkreten Fall zu erwirken. Wenn man Rechtssicherheit für die Zukunft haben will, ist man da falsch.
kein tarifliches, sondern ein politisches Problem!
Tariflich mag das alles in Ordnung sein, wie DB und CD das darstellen. Das Thema gibt es auch bei anderen Grenzen, z. B. mit dem DTickt von Lübeck nach Stettin, 5h im Lint. Aber da werden für €3,- (?) im Zug Fahrkarten verkauft, das geht für alle Beteiligten problemlos. Problematisch ist es nur, wenn man die sich vorher am Schalter kaufen will, das ist häufig Neuland für das Personal.
Anderes Beispiel, mit der Bimmelbahn über FurthiW nach CZ. In D das Personal gefragt: kein Problem, in Furth steigt CD-Personal zu, da können sie kaufen.
Es geht doch ganz einfach, wenn man will. Und wenn das Ziel von kurz-über-die-Grenze-Zügen auch die Völkerverständigung ist, dann sollte es doch eine einfache Lösung geben, also den Tarifwechsel von Cheb(Gr) nach Cheb oder Schirnding verlegen, wie bei Salzburg. Da hat der Söder mal was nützliches zu tun.
Ich mache gerne Ausflüge nach CZ, aber mit DTicket und 2 Personen ca. €32 für Schirnding/Cheb H/R ... nein, das ist zu viel. Da lohnt sich bald ein extra Bauern-Böhmenticket für €47.
kein tarifliches, sondern ein politisches Problem!
Tariflich mag das alles in Ordnung sein, wie DB und CD das darstellen.
Ist es aber doch eben nicht. Das ist hier das konkrete Problem.
kein tarifliches, sondern ein politisches Problem!
Tariflich mag das alles in Ordnung sein, wie DB und CD das darstellen.
Ist es aber doch eben nicht. Das ist hier das konkrete Problem.
Da warte ich auf die Entscheidung der letzten Instanz.
Hol dir rechtlichen Beistand
Hier jeden Schriftverkehr zu teilen, ist zwar ein heeres Ziel, bläht die ganze Sache aber zu sehr auf. Hast du eine Rechtsschutzversicherung, dann nimm dir rechtlichen Beistand und lass das überprüfen. Eine abschließende Bewertung wirst du sicher nicht erhalten.
Hallo @Stoppable3792,
schreibe mir doch gerne eine PN. Ich bin Rechtsanwalt und habe schon einige Rechtsstreite gegen die DB geführt. Vielleicht kann ich dich unterstützen.
"PRO BAHN" ist ja ne echte Drohung ...
Moin Jörg,
dass PRO BAHN und die Schlichtungsstelle (söp) oft zahnlose Tiger sind, da gebe ich dir absolut recht. Die söp hat in meinem Fall ja bereits bewiesen, dass sie im Zweifel einfach den Textbaustein der DB abschreibt. Die Erwähnung ist für mich reines Pflichtprogramm – man muss halt auf dem Papier alle außergerichtlichen Eskalationsstufen abhaken.
Zu deinem Vorwurf, ich würde „eine ganze Seite verplempern“:
Versuch mal, dem DB-Kundendialog ein juristisches Tarifproblem zur Stückelung an fiktiven Grenzpunkten in drei Sätzen zu erklären. Da drückt der Sachbearbeiter nach Satz 1 auf den Knopf für Standard-Absage #42. Bei diesem Verein muss man leider im feinsten Juristendeutsch antworten, sonst wird es gar nicht erst gelesen.
Und zu deinem Verdacht, dass an der Sache „irgendwas faul“ sei:
Was soll da faul sein? Ich habe die Antwort der DB transparent hochgeladen. Die DB gibt darin selbst zu, dass die ursprüngliche Begründung des Personals falsch war. Statt das EBE zu stornieren, zaubern sie jetzt das Argument der „internationalen Reiseabsicht“ aus dem Hut, weil ihr eigenes System den Grenztarifpunkt Cheb(Gr) nicht für Anschlussbuchungen anbietet.
Faul ist hier also nur das Online-Vertriebssystem der Bahn und deren Versuch, dieses technische Versagen auf meinem Rücken mit 60 Euro abzukassieren.
Aber keine Sorge, ich verlasse mich nicht auf PRO BAHN. Der formelle Widerspruch liegt jetzt direkt bei der Fahrpreisnacherhebungsstelle. Und da liegt als Grußwort das Urteil des AG München (Az: 1142 C 19291/90) bei, das dieses unsinnige „Sie müssen zum Stückeln formal aussteigen“-Verbot längst als Verstoß gegen Treu und Glauben kassiert hat.
Mal schauen, ob die Rechtsabteilung der FN-Stelle das auch mit drei Sätzen abbügeln kann. ????
Viele Grüße
"PRO BAHN" ist ja ne echte Drohung ...
Hey.
Zu deinem Vorwurf, ich würde „eine ganze Seite verplempern“:
Versuch mal, dem DB-Kundendialog ein juristisches Tarifproblem zur Stückelung an fiktiven Grenzpunkten in drei Sätzen zu erklären. Da drückt der Sachbearbeiter nach Satz 1 auf den Knopf für Standard-Absage #42. Bei diesem Verein muss man leider im feinsten Juristendeutsch antworten, sonst wird es gar nicht erst gelesen.
Auch dann ließt es keiner, weil sie überfordert sind mit all dem juristisch Ziselierten.
Der formelle Widerspruch liegt jetzt direkt bei der Fahrpreisnacherhebungsstelle.
So. Das ist das doch jetzt das Entscheidende. Und das reicht doch. Jetzt ist die Gegenseite am Zug.
Und da liegt als Grußwort das Urteil des AG München (Az: 1142 C 19291/90) bei, das dieses unsinnige „Sie müssen zum Stückeln formal aussteigen“-Verbot längst als Verstoß gegen Treu und Glauben kassiert hat.
Wozu, warum?
Da legst du Widerspruch ein. Grund: DT gilt bis Cheb(Gr) gemäß Tarifsoundso. Tarif Soundso der ČD erlaubt den Kauf im Zug von Cheb(Gr) bis Cheb. Ein Stückelungsverbot existiert nicht, ein Ausstiegszwang kann es mangels existierenden Haltepunkt nicht geben.
Punkt. Fertig. 3 Sätze.
Mehr muss man doch jetzt im Augenblick gar nicht machen.
man muss halt auf dem Papier alle außergerichtlichen Eskalationsstufen abhaken.
???
Ich muss jetzt erst 5 irgendwie involvierte Stellen anschreiben? Wo steht denn das? Und was nutzt es dir, wenn dir z.B. die ĈD dann Recht gibt, sich die DB dafür wenig interessiert.
Die wollen Geld von dir, was sie noch nicht haben. Also sind sie am Zug.
Schöne Grüße von jörg
--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
"PRO BAHN" ist ja ne echte Drohung ...
Moin Jörg,
dass PRO BAHN und die Schlichtungsstelle (söp) oft zahnlose Tiger sind, da gebe ich dir absolut recht.
Nicht nur oft. Die SRUV, die auch keine Behörde ist, hat keinerlei rechtliche Möglichkeit, die DB zu einer Forderungsreduktion zu bewegen. Die DB muss ihr auch nicht nach bestem Wissen und Gewissen Fragen beantworten.
Das einzige, was die Anrufung der SRUV bewirkt, ist,
1) dass die DB Geld aufwenden muss, wenn sie sich dazu entschließt, von einer Forderungsreduktion abzusehen, weil dann in Folge eine Schlichtungsempfehlung auf DB-Kosten erarbeitet wird, was den Wert der Forderung i.d.R. schon übersteigt.
2) dass eine Schlichtungsempfehlung rechtliche Hinweise enthalten kann, aufgrund derer die Bahn nun weiß, dass der Fahrgast nun ermutigt ist, es auf den Zivilrechtsweg ankommen zu lassen.
Die söp hat in meinem Fall ja bereits bewiesen, dass sie im Zweifel einfach den Textbaustein der DB abschreibt.
Das stimmt für die Schlichtung so eigentlich nicht. Ein Schlichter kann sich im Zweifel durchaus mal zu Deinen Gunsten aus dem Fenster lehnen, eben WEIL er nicht gegen die Bahn tätig werden muss.
Bei EBA und RPDA ist das anders. Die müssen ja, wenn sie sich auf Deine Seite stellen, aufsichtsrechtlich einschreiten und ziehen damit ggf. ein verwaltungsgerichtliches Verfahren auf sich, wenn die DB gegen den Bescheid klagt. Das macht der Beamtin nur Arbeit.
Mal schauen, ob die Rechtsabteilung der FN-Stelle das auch mit drei Sätzen abbügeln kann. ????
Die wird mit Deiner Eingabe nicht befasst. Das ist zu teuer. Zumal man auch EBE einfordern kann, auf die kein Anspruch besteht und das wird die DB oftmals auch erfolgreich durchziehen, weil die Kunden unter den vielen Drohbriefen einknicken oder vergessen dem gerichtlichen Mahnbescheid zu widersprechen.
Nicht dein Ernst?!
- kein Text -
Volle Zustimmung!
...
Punkt. Fertig. 3 Sätze.Mehr muss man doch jetzt im Augenblick gar nicht machen. ...
Ich muss jetzt erst 5 irgendwie involvierte Stellen anschreiben? ...
So etwa in die Richtung wollte ich mich auch schon äußern, hatte aber nicht richtig Zeit. Sehr schön alles kurz und knapp auf den Punkt gebracht!
Aber dann musste ich mich doch noch dreimal vergewissern, wer dort als Autor der Zeilen genannt ist. Das bin ich gar nicht gewohnt von Der Blaschke. Keine Anekdoten, kein "Die Bahn ist sowieso am Ende", kein "Nur die Reservierungspflicht rettet den Fernverkehr". Gerne weiter so!
Die "Cheb-Falle": 60€ EBE mit D-Ticket trotz tschechischem T
Danke für das Bild.
Was ich grundsätzlich bei den Fahrpreisnacherhebungen der DB problematisch finde, dass der vorgezeigte Fahrschein nicht dokumentiert wird. Dies erschwert den Beweis, dass ein gültiger Fahrschrein vorgezeigt wurde.
Des Weiteren wurdert es mich sehr, dass das EBE technisch überhaupt bis Cheb ausgestellt werden kann. Die DB ist ja in Tschechien gar kein Beförderer. Ich hätte erwartet, dass dort Cheb (Gr) statt Cheb drauf stehen müsste.
Meiner Erfahrung nach scheut die Fahrpreisnacherhebungsstelle mit Mitarbeitern der Arvato Infoscore die Auseinandersetzung mit komplizierten Fällen und wird die Forderung einstellen.
VG
Florian
Die "Cheb-Falle": 60€ EBE mit D-Ticket trotz tschechischem T
Würde Cheb (Gr) draufstehen, wäre das EBE ja nichtig, da bis Cheb (Gr) definitiv ein gültiger Fahrschein vorlag.
"PRO BAHN" ist ja ne echte Drohung ...
Da legst du Widerspruch ein. Grund: DT gilt bis Cheb(Gr) gemäß Tarifsoundso. Tarif Soundso der ČD erlaubt den Kauf im Zug von Cheb(Gr) bis Cheb. Ein Stückelungsverbot existiert nicht, ein Ausstiegszwang kann es mangels existierenden Haltepunkt nicht geben.
Punkt. Fertig. 3 Sätze.
Mehr muss man doch jetzt im Augenblick gar nicht machen.
Mein Widerspruch:
Sehr geehrte Damen und Herren,hiermit lege ich Widerspruch gegen die Fahrpreisnacherhebung ein.
Mein Deutschland-Ticket ist gemäß den Tarifbestimmungen des Deutschlandtarifs bis zum Grenztarifpunkt Cheb(Gr) vollumfänglich gültig. Für die direkte Weiterfahrt ab Cheb(Gr) erlaubt der Tarif der tschechischen Bahn (ČD) ausdrücklich den Ticketkauf beim Zugpersonal. Ein Ausstiegszwang zum bloßen Zwecke der Ticketstückelung kann an einem fiktiven Grenztarifpunkt ohne Bahnsteig denklogisch nicht existieren.
Mit freundlichen Grüßen
Morgen geht's nach CZ
Hallo zusammen,
Ich fahre morgen (!) tatsächlich wieder nach Tschechien. Und ich habe absolut keine Lust, mir das Wochenende direkt bei der Hinfahrt von demselben Zub mit dem nächsten 60-Euro-Zettel versauen zu lassen. Für Prinzipienreiterei im Zug fehlen mir morgen schlicht die Nerven.
Ich war spaßeshalber am Schalter und habe nach einem Anschlussticket "ab Grenze" gefragt. Der genervte Mitarbeiter tippte kurz und – Überraschung! – das ging problemlos. So viel zu der schriftlichen Behauptung des DB-Kundendialogs, Cheb(Gr) sei "in den Vertriebssystemen nicht enthalten". Sie können das anscheinend sehr wohl buchen! Der Haken: Sie wollen für uns zwei Personen satte 12 Euro (6€ pro Nase) für die paar Meter im Wald haben. Nein danke.
Ich kaufe in der App der tschechischen Bahn (ČD) einfach die komplette Strecke Schirnding -> Cheb für 174 CZK (knapp 7 Euro für uns beide). Damit habe ich ab Schirnding ein lückenloses Ticket in der Hand und bin vor dem DB-Zub 100% sicher.
Ich zahle bei dieser Lösung den deutschen Abschnitt zwar doppelt (trotz vorhandenem D-Ticket), aber es kostet fast die Hälfte des DB-Schalter-Wuchers. Gibt es für morgen noch irgendeine bessere/günstigere Lösung, die 100% wasserdicht ist, oder muss ich diese 7-Euro-Kröte jetzt einfach schlucken?
Morgen geht's nach CZ
Ich zahle bei dieser Lösung den deutschen Abschnitt zwar doppelt (trotz vorhandenem D-Ticket), aber es kostet fast die Hälfte des DB-Schalter-Wuchers. Gibt es für morgen noch irgendeine bessere/günstigere Lösung, die 100% wasserdicht ist, oder muss ich diese 7-Euro-Kröte jetzt einfach schlucken?
Ich würde in der CD-App einfach die BC100 als Rabattkarte angeben, das ergibt dann 74 CZK pro Person.
Du beschwerst dich jetzt auch noch wegen 7€??
- kein Text -
Morgen geht's nach CZ
Ich zahle bei dieser Lösung den deutschen Abschnitt zwar doppelt (trotz vorhandenem D-Ticket), aber es kostet fast die Hälfte des DB-Schalter-Wuchers. Gibt es für morgen noch irgendeine bessere/günstigere Lösung, die 100% wasserdicht ist, oder muss ich diese 7-Euro-Kröte jetzt einfach schlucken?
Ich würde in der CD-App einfach die BC100 als Rabattkarte angeben, das ergibt dann 74 CZK pro Person.
Ein D-Ticket ist tariflich keine BC100. Wenn der Kontrolleur genau hinschaut, auf dem Ticket "Nur gültig mit BC100" steht und ich ihm ein D-Ticket hinhalte, bin ich wieder fällig – und diesmal sogar zu Recht.
Du beschwerst dich jetzt auch noch wegen 7€??
Textverständnis, Sechs, setzen. Ich jammere nicht über die 7 Euro. Die zahle ich als Schutzgeld mit Kusshand. Mich amüsiert nur die geballte Inkompetenz der DB, die mir erst schriftlich gibt, dass der Grenztarifpunkt in ihrem System angeblich nicht existiert, um mir am Schalter dann 12 Euro dafür abknöpfen zu wollen.
Ist auch ziemlich happig
Warum die CD sich weigert, das Deutschlandticket in den Ermäßigungen aufzunehmen...
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Du beschwerst dich jetzt auch noch wegen 7€??
Textverständnis, Sechs, setzen.
Danke, ich stehe nicht.
Ich jammere nicht über die 7 Euro. Die zahle ich als Schutzgeld mit Kusshand.
Ah ok, das versteht man also unter einer "7€-Kröte"...
Mich amüsiert nur die geballte Inkompetenz der DB, die mir erst schriftlich gibt, dass der Grenztarifpunkt in ihrem System angeblich nicht existiert, um mir am Schalter dann 12 Euro dafür abknöpfen zu wollen.
Nun ja, das ist der internationale Tarif...
Ja, muß er.
Hey.
Wenn er sich nicht beschwert, kommt die Zahlungsforderung von anderer Stelle.
https://www.ice-treff.de/index.php?id=725493
https://www.ice-treff.de/index.php?id=725495
Schöne Grüße von jörg
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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
Morgen geht's nach CZ
Huhu.
Ich fahre morgen (!) tatsächlich wieder nach Tschechien. Und ich habe absolut keine Lust, mir das Wochenende direkt bei der Hinfahrt von demselben Zub mit dem nächsten 60-Euro-Zettel versauen zu lassen. Für Prinzipienreiterei im Zug fehlen mir morgen schlicht die Nerven.
Wolltest du jetzt nicht knallhart durchgreifen? Irgendwo hier im Baum stand das sinngemäß. Und derselbe Schaffner muss ja auch erstmal da sein.
Ich kaufe in der App der tschechischen Bahn (ČD) einfach die komplette Strecke Schirnding -> Cheb für 174 CZK (knapp 7 Euro für uns beide). Damit habe ich ab Schirnding ein lückenloses Ticket in der Hand und bin vor dem DB-Zub 100% sicher.
100% würde ich nicht behaupten. Nachher gibt's ein App-Problem oder sonst eines - zack wieder n 60er.
Ich zahle bei dieser Lösung den deutschen Abschnitt zwar doppelt (trotz vorhandenem D-Ticket), aber es kostet fast die Hälfte des DB-Schalter-Wuchers. Gibt es für morgen noch irgendeine bessere/günstigere Lösung, die 100% wasserdicht ist,
Ja, stückeln wie beim letzten Mal.
oder muss ich diese 7-Euro-Kröte jetzt einfach schlucken?
Ach sei ehrlich, die schluckst du doch, damit die Begleitmaus nicht enttäuscht ist, wenn der Schaffner erneut vor Ort gewinnt. Zumal sie dann auch noch mit drin hängen würde. Heldenstatus zu Ende. Beziehung auch. Shit. Da könnten die 7 Euro die in der Tat kleinere Kröte sein.
Hauptsache, du ärgerst dich in 3/5/8 Jahren nicht. 'Mensch, damals hätte ich sie elegant loswerden können. Das Zeichen Gottes nicht erkannt ...'.
Good luck. Gute Fahrt.
Schöne Grüße von jörg
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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
Morgen geht's nach CZ
Das CD Ticket könntest du ja auch noch im fahrenden Zug vor Schirnding erwerben. Gehe doch nach Zustieg in Pegnitz direkt zum KiN und frage, was er für Cheb Gr - Cheb verlangt bzw. teile ihm mit, dass du diese Strecke zum CD Tarif lösen willst. Es wäre interessant, was er dann antwortet. Wenn er sagt "geht nicht", kannst du immer noch in der CD App kaufen.
Du beschwerst dich jetzt auch noch wegen 7€??
Warum nicht? Am CD Schalter kostet Cheb Gr - Cheb etwas über 1€. Warum sollte man das einfach hinnehmen, fast dreimal so viel zu bezahlen?
Du beschwerst dich jetzt auch noch wegen 7€??
Wenn ich von einer nur gelegentlichen Nutzung des DT mit 10 Nutzungstagen im Monat ausgehe und dabei im Durchschnitt 50 km pro Tag, sind 7 € für wenige Kilometer eine Frechheit.
Und das nur, weil das offensichtliche, eine Fahrt von Cheb(Gr) nach Eger nicht verkauft werden kann - oder nur beim ČD-Schaffner.
Maus
Hey Blaschi, hast du die Zeichen der Zeit nicht erkannt? Heute demonstriert man gegen Deepfakes und morgen gegen die Benennung von Frauen als Mäuse.
Morgen geht's nach CZ
Ich zahle bei dieser Lösung den deutschen Abschnitt zwar doppelt (trotz vorhandenem D-Ticket), aber es kostet fast die Hälfte des DB-Schalter-Wuchers. Gibt es für morgen noch irgendeine bessere/günstigere Lösung, die 100% wasserdicht ist, oder muss ich diese 7-Euro-Kröte jetzt einfach schlucken?
Ich würde in der CD-App einfach die BC100 als Rabattkarte angeben, das ergibt dann 74 CZK pro Person.
Ein D-Ticket ist tariflich keine BC100. Wenn der Kontrolleur genau hinschaut, auf dem Ticket "Nur gültig mit BC100" steht und ich ihm ein D-Ticket hinhalte, bin ich wieder fällig – und diesmal sogar zu Recht.
Sehe ich anders. Du gibst dem System mit der Wahl der BC100 nur vor, wie es den Fahrpreis zu berechnen hat. Auf der Fahrkarte steht zwar auch 1x BC100. Diese ist aber nur für den Abschnitt Schirnding - Cheb(Gr) von Bedeutung, welchen du auf der über cd.cz gebuchten Fahrkarte aber "verfallen" lässt. Wir können das - und dein Ausgangsproblem - aber gerne einmal gerichtlich ausfechten.
Miezie besser? Was ist mit Hindenburgdamm?
Hey.
Hey Blaschi, hast du die Zeichen der Zeit nicht erkannt?
Nö, die geht an mir vorbei.
Heute demonstriert man gegen Deepfakes
Ja. Aber der Ulmen hat ja gar keine angefertigt von seiner Frau. Und beim Zoff auf Malle hat sie ihn auch verletzt. Sagt er. Was sie zur neuen Weißglut treibt.
und morgen gegen die Benennung von Frauen als Mäuse.
Dabei lieben es viele Frauen, die Opferrolle einzunehmen. Das macht es nämlich so schön bequem.
"Ich würde ja gerne usw., aber die bösen Männer ...". Solange die sich mit Wonne selbst erniedrigen, wird das nie was.
Dabei haben sie Macht ohne Ende. Nimm den Fall Kachelmann. Oder den Gelbhaar von den Grünen. Ich könnte da auch persönliches zu beitragen. Josephine R., deren Eltern unschuldig 684 Tage im Knast saßen. In dem Spiel haben sie stets alle Trümpfe in der Hand.
Ach ja, und dass ich wegen der flapsigen Verzeichnung als "Mäuse" Ärger kriege, ist uralt. Da haben sich schon zu DS-O-Zeiten einige an mir abgearbeitet. So what.
Entscheidend ist nicht die Sprache, sondern die Handlung. Ich kann respektvoll "Schwarzer" sagen, ihn aber trotzdem wie ein "Neger" behandeln. Wenn ich mir da nur mal z.B. den Alltagsrassismus etlicher meiner Zählerkollegen anschaue, die sich gerne auch noch für Gutmenschen halten, wird mir übel. Wenn ich schon höre, "Ausländer befrage ich nicht; zu viel Mühe", dann geht es da schon los mit der Diskriminierung. Ich befrage selbstverständlich erstmal jeden. Einen Fahrschein vorzeigen kann jeder und woher wohin findet man meistens auch raus - womit die Mindestvoraussetzung für ein gültiges Interview gegeben ist.
Und wenn's paßt, gibt's auch Klartext. Da fragte mich mal so'n Testosteron-Fiffi, ob ich ihn für einen Kanaken halte. Ich sag: ja, du bist einer! Deine Landsleute hier drum herum sind tolle Menschen. Haben wir viel Freude gegenseitig. Aber du mit dem dümmlichen Gelaber und deinem Gekasper bist dann ein Kanake. Da war er sprachlos und hat im Schockzustand ganz vergessen, mir was auf's Maul zu hauen.
Am besten war aber noch der schwarze Westfalenbus-Fahrer. Kommt aus dem Asylantenheim einer angerannt. Machte sich der Fahrer bei mir lustig: guck se Dir an, das sind die Afrikaner; kommen mit der Uhr nicht klar. Darum kommen die wirtschaftlich auch zu nix! Und dann meinte er: ach komm, ich nehm den jetzt mit. Bin ja auch n Neger. Er lachte sich halb tot, die Kundschaft saß rum und wußte nicht, was richtig und falsch ist. Herrlich. Es gab dann ne lange Diskussion wegen dem Ticket, Stichwort 9 Uhr-Grenze. Der Fahrer verkaufte es weit vor 9. Allerdings war der Anschlußzug jetzt weg wegen des Palavers. Der Schwarze beschwerte sich. Der Fahrer meinte nur: hätteste mit deinem Ticket ja eh nicht mitfahren dürfen! Problem pragmatisch gelöst.
Auf Facebook fand ich vor 100 Jahren mal was ganz Böses. Foto einer schwarzen Läuferin am Start. Auf dem Leibchen diesen Zettel mit Startnummer und dem Kürzel "NGR" für Nigeria. Bildunterschrift: 'Ich kaufe ein "E" und möchte lösen.' Das gäbe heute doppelten Shitstorm - schließlich müßte noch ein "in" hinten dran; war ja ne Frau zu sehen.
Aber um mal Bahnbezug zu bekommen beim Thema Sprache:
WANN WIRD ENDLICH DER HINDENBURGDAMM UMBENANNT?
Ich fordere einen Boykott! Bis zur Umbenennung fährt da niemand drüber. Wenn sich in München Straßenbahnfahrer weigern, Züge mit Bundeswehr-Werbung zu fahren, dann kann man sich auch hier weigern. Dann bleiben dazu auch alle Kunden weg. Die Cashcow trocknet in kürzester Zeit aus. Dann geht das ganz schnell. Also: ich will hier keinen Bericht über Mitfahrten mehr lesen. Oder bald Bilder vom ICE L auf Sylt oder dem Damm sehen. Alles üble Menschen.
Schöne Grüße von jörg
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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
Maus
Hey Blaschi, hast du die Zeichen der Zeit nicht erkannt? Heute demonstriert man gegen Deepfakes und morgen gegen die Benennung von Frauen als Mäuse.
Das Beides mit diesem Kommentar auf eine Stufe zu stellen stellt unfassbare Dummheit zur Schau.
Morgen geht's nach CZ
Ich kaufe in der App der tschechischen Bahn (ČD) einfach die komplette Strecke Schirnding -> Cheb für 174 CZK (knapp 7 Euro für uns beide). Damit habe ich ab Schirnding ein lückenloses Ticket in der Hand und bin vor dem DB-Zub 100% sicher.
Ich zahle bei dieser Lösung den deutschen Abschnitt zwar doppelt (trotz vorhandenem D-Ticket), aber es kostet fast die Hälfte des DB-Schalter-Wuchers. Gibt es für morgen noch irgendeine bessere/günstigere Lösung, die 100% wasserdicht ist, oder muss ich diese 7-Euro-Kröte jetzt einfach schlucken?
Dann fahrt ihr aber wohl mit der agilis ohne DB Schaffner. Anderenfalls sehen wir demnächst den nächsten Beschwerdebeitrag. Der 87 Kr Preis ist ein Angebot der Agilis. Im RE kostet eine einfache Fahrt 124 Kr.
Morgen geht's nach CZ
Das CD Ticket könntest du ja auch noch im fahrenden Zug vor Schirnding erwerben. Gehe doch nach Zustieg in Pegnitz direkt zum KiN und frage, was er für Cheb Gr - Cheb verlangt bzw. teile ihm mit, dass du diese Strecke zum CD Tarif lösen willst. Es wäre interessant, was er dann antwortet. Wenn er sagt "geht nicht", kannst du immer noch in der CD App kaufen.
Er wollte 10 € pro Person (Europa-Tarif).
Morgen geht's nach CZ
Der KiN hat heute schon einige ohne Fahrschein erwischt. Er bestand ebenfalls darauf, dass man ab der letzten deutschen Station ein Ticket bis Cheb benötigt – und umgekehrt.
Morgen geht's nach CZ
Der KiN hat heute schon einige ohne Fahrschein erwischt. Er bestand ebenfalls darauf, dass man ab der letzten deutschen Station ein Ticket bis Cheb benötigt – und umgekehrt.
woher kommt plötzlich die häufige Besetzung der Züge mit KiN? Neue Einnahmequelle, um gesunkene Einnahmen wg. DT auszugleichen?
Vor der Pegnitztalsperrung und vor der letzten großen Umstellung der Umläufe (d.h. bis zum Fahrplanwechsel 12/2023) habe ich mal gelesen, dass planmäßig eine von 8 Fahrten begleitet war. Das entspricht auch meinen Erfahrungen: Wurde wie bereits erwähnt auf dem Abschnitt trotz zahlreicher Fahrten noch nie kontrolliert.
Vor ca. 3-4 Jahren wurde hier übrigens mal ein Foto einer Grenzübergangs-Fahrkarte gezeigt, die ein Zub dort verkauft hat: für 1,50 Euro. Habe ich danach nie wieder irgendwo gesehen.
Morgen geht's nach CZ
Hey.
woher kommt plötzlich die häufige Besetzung der Züge mit KiN? Neue Einnahmequelle, um gesunkene Einnahmen wg. DT auszugleichen?
Vor der Pegnitztalsperrung und vor der letzten großen Umstellung der Umläufe (d.h. bis zum Fahrplanwechsel 12/2023) habe ich mal gelesen, dass planmäßig eine von 8 Fahrten begleitet war.
Vllt Personal, was sonst im Pegnitztal werkelt, es da jetzt aber nix zu werkeln gibt und die man deswegen umsetzte? Und sind die vllt deswegen so hoffnungslos ahnungslos, weil es denen nie wer erklärt hat (oder ihnen Unsinn erzählt hat)?
Ich hab keine Ahnung, zu weit weg und zuletzt war ich da zu TMT-Zeiten irgendwann vorm Krieg. Aber könnte das ne Idee sein?
Schöne Grüße von jörg
Läuft das dann aber nicht schon in Richtung bandenmäßiger Betrug oder so?
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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
Morgen geht's nach CZ
Hey.
woher kommt plötzlich die häufige Besetzung der Züge mit KiN? Neue Einnahmequelle, um gesunkene Einnahmen wg. DT auszugleichen?
Vor der Pegnitztalsperrung und vor der letzten großen Umstellung der Umläufe (d.h. bis zum Fahrplanwechsel 12/2023) habe ich mal gelesen, dass planmäßig eine von 8 Fahrten begleitet war.
Vllt Personal, was sonst im Pegnitztal werkelt, es da jetzt aber nix zu werkeln gibt und die man deswegen umsetzte? Und sind die vllt deswegen so hoffnungslos ahnungslos, weil es denen nie wer erklärt hat (oder ihnen Unsinn erzählt hat)?
Es war mal zu lesen, dass sich die Fahrzeugbedarfe durch die Sperrung nicht großartig vermindert haben (wohl wegen der Umleiterzüge nach Hof und an mancher Stelle vielleicht allgemein geänderte Umläufe)- Generell sollte man schon noch Arbeit für die KiN haben, gerade weil viele auch auf anderen Netzen unterwegs sind.
Bzgl. der Kenntnisse zum internationalen Tarif könnte deine Vermutung aber stimmen.
Hol dir rechtlichen Beistand
Hier habe ich einmal ein paar Überlegungen zusammengetragen.
keiner mehr nach CZ wg DT
woher kommt plötzlich die häufige Besetzung der Züge mit KiN? Neue Einnahmequelle, um gesunkene Einnahmen wg. DT auszugleichen?
Fährt dort keiner mehr nach CZ wg DT?
keiner mehr nach CZ wg DT
woher kommt plötzlich die häufige Besetzung der Züge mit KiN? Neue Einnahmequelle, um gesunkene Einnahmen wg. DT auszugleichen?
Fährt dort keiner mehr nach CZ wg DT?
allgemeiner Einnahmenschwund ;-)
ich gehe aber auf dem grenzüberschreitenden Abschnitt davon aus, dass dieser besonders betroffen ist: Das Bayern-Ticket galt explizit nur bis Schirnding. Ehrliche Fahrgäste mussten also immer den NRT kaufen. Im "kleinen Grenzverkehr" ist das Bayernticket nicht attraktiv gewesen, also auch ein Fall für den NRT. Mein Gefühl ist, dass seit DT-Einführung sehr viele (ob bewusst oder unbewusst) ausschließlich mit DT, ohne Fahrkarte für den fehlenden Abschnitt rüber gefahren sind. Eben auch deshalb, weil Kontrollen bisher die Ausnahme waren.
![[image]](https://i.ibb.co/bjMPMJHs/Screenshot-2026-03-17-at-17-02-21.jpg)
![[image]](https://i.postimg.cc/NjjNr4tR/Screenshot-20260318-110103-Adobe-Acrobat.jpg)
![[image]](https://i.ibb.co/pvmnPGbv/fn.png)
![[image]](https://i.ibb.co/1Yk1sPjJ/Screenshot-2026-03-26-at-08-10-41.jpg)