Meine Horror Reise im NightJet (Reiseberichte)

RadExpress, Dienstag, 03.03.2026, 12:05 (vor 4 Tagen)

Leider war meine letzte Reise im NightJet von Pannen und Pech und natürlich unfähigen Personal begleitet.

Die Reise begann am Autoreisezugterminal am Wiener Hbf . Zug stand ca 60min vor Abfahrt bereit und auch auch mein Abteil war bereits alles vorbereitet. Jedoch konnte ich mein Abteil nicht beziehen, da es defekt war. Es fehlte die Klinke um das. Abteil von innen zu öffnen. Den Zugbegleiter das erste mal angesprochen , ich solle die Abfahrt Wien Hbf abwarten dann wird er sich drum kümmern. Sagte er ?. Gut , die Abfahrt verzögerte sich über 90 Minuten, allerdings fuhr der zug in dieser Zeit 4x ab und kehrte nach 2 min zum Bahnsteig zurück. Beim 5. mal und 120min später haben wir dann tatsächlich den Wiener Hbf erreicht. An diesem Tag hatte ein anderer NJ der neuen Generation auch das Problem und ist mit 100min Verspätung gestartet.

Nach der Abfahrt in Wien Meidling und nachdem der Mini Cabin Wagen nur zu 50% ausgelastet war erneut den Zugbegleiter angesprochen ob ich eine neue Kabine haben könne. Daraufhin das wäre nicht möglich da man mit spontan Reservierungen rechnen muss. Darauf habe ich den Zugchef bestellt. Dieser kam auch relativ schnell (20min) und hat mein Problem nicht verstanden, nach Zeigen erklären sagte er darauf, das er keine neue Kabine vergibt, ich die Tür offen lassen soll, wenn ich das nicht will stehe mir ein Stehplatz in der Sitzwagen Kategie zu . Gut Bett bezogen niedergelegt. Nach Abfahrt in Wels hat sich dann auch das gesamte Personal je 1 Person in die 4er Liegewagen und einige auch in 3 minicabins. Es wären trotzdem noch 10 Kabinen frei gewesen. Der einzige der gearbeitet hat war der Zugchef der halt den Zug an jeden halt abfertigen musste ansonsten hat man bis Innsbruck kein Personal gesehen. Soviel zu Sicherheit im Schlaf-/Liegewagen. Ich gönne jeden die Pause allerdings habe ich noch nie erlebt das sich alle niederlegen.

So ging es nun Stück für Stück gen Westen, Frühstück habe es keines , da man aufgrund der Verspätung angeblich das Frühstück einen anderen verspäteteten EN mitgegeben hat. Aus wir haben keine Semmeln bekommen, hat das Personal entschieden, es gibt generell kein Frühstück noch nichtmal Kaffee. Zudem wurden wir trotz unserer Verspätung zeitnah aus den Kabinen geschmissen so das das Personal in Feldkirch bereits alles frei gemacht und sich auf den Feierabend vorbereitet hat.

Jedenfalls habe ich keine Minute geschlafen, da auf den Gängen ein kommen und gehen war, der Zugchef immer schön mit klirrenden Schlüsseln durchlief (Absicht/Ignoranz) wenn ich es wüsste.

Nach meiner Ankunft am Zielort habe ich mir die Mühe gemacht mich bei Newrest zu beschweren. Diese sehen es als Lapalie an, beim Frühstück war angeblich die Kaffeemaschine(in allen Wagen ?) defekt , man entschuldige sich zwar , aber für den technischen Zustand sein die ÖBB verantwortlich. Man teilte mir mit ich hatte meine Kabine , das man diese nicht schließen konnte (naja können schon, öffnen nur mit Drücken des Notfallknopfes] sei nicht deren Problem. Auf den Hinweis das die meisten Kabinen nicht belegt wurden, von Anfang bis Ende verschlossen waren , meinte man das wüsse ich nicht , zudem müssen Abteile für spontan Reservierungen /Upgrades frei bleiben. Soviel zum Service von Newrest.

Natürlich habe ich mich auch bei der ÖBB beschwert, diese waren großzügiger und haben aufgrund der Umstände das Ticket zu 100% refundiert. Man wolle intern diese Fahrt aufklären.

Fazit? übermüdet am Ziel , uneinsichtiges Newrest Personal, großzügiges ÖBB Personal. Mein Ziel , kommt es wieder vor, mache ich die Tür zu und muss zufällig 5x in der Nacht aufs Klo und drücke den Notruf Knopf. Ich gehe davon aus das das Personl schnell eine Alternative findet.

Lg und wünsche jeden eine tolle Fahrt
Jens


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