[CH] Grünes Licht für MehrSpur Zürich-Winterthur (Allgemeines Forum)
Twindexx, St. Gallen (CH), Dienstag, 20.01.2026, 11:25 (vor 10 Tagen)
bearbeitet von Twindexx, Dienstag, 20.01.2026, 11:26
Hoi zäme,
Im Jahr 2023 wurde die Planauflage für die MehrSpur Zürich-Winterthur mit dem Brüttenertunnel als Herzstück durchgeführt. Gegen das Bahnausbauprojekt gingen 200 Einsprachen beim Bundesamt für Verkehr (BAV) ein. Im Oktober 2025 erteilte das BAV nach Behandlung der Einsprachen die Plangenehmigungsverfügung (PGV). Gegen diese PGV hatte eine unbekannte Anzahl an Parteien Rekurs beim Bundesverwaltungsgericht in St. Gallen (BVGer) eingereicht.
Das BVGer hat nun die Einsprachen abgewiesen und keine Einsprache wurde ans Bundesgericht in Lausanne weitergezogen. Damit ist die PGV nun rechtskräftig und für die MehrSpur Zürich-Winterthur besteht somit uneingeschränktes Baurecht!
Das Gesamtprojekt hat einen Kostenumfang von 3.3 Mia CHF und soll bis 2037 fertiggestellt werden. Es handelt sich um das grösste und teuerste Einzelprojekt in der Schweiz in den nächsten zehn Jahren. Die ersten Bauarbeiten werden bereits in den kommenden Wochen starten. Dafür wurden bereits die Fahrzeiten des Fernverkehrs im Jahresfahrplan um ein bis zwei Minuten verlängert, um die Langsamfahrstellen abzubilden. Die Fahrzeitverlängerungen bleiben bis zur Eröffnung des Brüttenertunnels bestehen. Gebaut wird vollständig unter laufendem Betrieb, die Bahnstrecke Zürich-Winterthur kann auch an Wochenenden tagsüber zu keiner Zeit gesperrt werden.
Das Projekt MehrSpur Zürich-Winterthur gliedert sich in mehrere Teilprojekte, diese umfassen:
Bahnhof Wallisellen
Der Bahnhof verfügt künftig über vier vollwertig nutzbare Perronkanten, je zwei für die Relationen Richtung Winterthur und Uster. Ausgangs Richtung Zürich Oerlikon wird ein Überwerfungsbauwerk gebaut, um die Fahrten von/nach Winterthur und Uster zu entflechten. Dabei werden aus Kosten- und Platzgründen die Streckengleise Wallisellen-Dietlikon abgetauscht, also im Rechtsverkehr betrieben statt im üblichen Linksverkehr. In der Übersicht nach links in Richtung Zürich Oerlikon, rechts oben nach Dietlikon-Winterthur und rechts unten nach Dübendorf-Uster:
Bahnhof Dietlikon
Der Bahnhof Dietlikon wird von heute drei auf neu vier Perronkanten ausgebaut. Im Bahnhof Dietlikon kommen die Strecken von Wallisellen, Stettbach, Effretikon und dem neuen Brüttenertunnel zusammen. Um den Rechtsverkehr von Wallisellen wieder aufzulösen, wird eine Unterwerfung gebaut. Links unten nach Wallisellen, unten nach Stettbach-Stadelhofen, rechts nach Effretikon und oben in den Brüttenertunnel direkt nach Winterthur:
Bahnhof Bassersdorf
Der Bahnhof Bassersdorf bekommt vier Perronkanten, die beiden mittleren Gleise werden in den Brüttenertunnel einmünden während die beiden äusseren Gleise für Fahrten von/nach Effretikon genutzt werden.
Bahnhof Winterthur Töss und Winterthur Güterbahnhof
Die Einmündung des Brüttenertunnels in Tössmühle wird über mehrere Überwerfungsbauwerke im Bereich des Winterthurer Güterbahnhofs vollständig kreuzungsfrei ausgeführt. Von Winterthur Töss her wird die einspurige Linie von Bülach her ebenfalls mit einem Unterwerfungsbauwerk in den Bahnhof Winterthur eingebunden. So entstehen weitgehend kreuzungsfreie Ein- und Ausfahrten im Winterthurer Südkopf in jeder Fahrbeziehung.
Brüttenertunnel
Herzstück des Projekts ist der rund neun Kilometer lange Brüttenertunnel, der mit zwei Einzelröhren ausgeführt wird und für Vmax 160 km/h ausgelegt wird (höhere Geschwindigkeiten wären auf nur 9 km sinnlos im Vergleich zum Energieverbrauch); die bestehende Strecke kann mit 115 bis 125 km/h befahren werden. Die zwei Südportale in Bassersdorf und Dietlikon ermöglichen es, dass sowohl Züge via Zürich Flughafen (InterRegio) und Kloten (Güterzüge) als auch via Dietlikon (S-Bahn via Zürich Stadelhofen) den Brüttenertunnel nutzen können.
Mit den weiteren Ausbauten in Dietlikon und Wallisellen wird es neu auch möglich sein, schnelle IC via Wallisellen ohne Halt am Flughafen zu führen. Die Fahrzeit Zürich HB - Winterthur für die schnellen IC wird im Vergleich zu heute 25 Minuten auf nur noch 16 Minuten sinken. Auf den internationalen EC von/nach München wird es allerdings damit zu keiner Fahrzeitverkürzung kommen, da dann künftig nicht mehr mit Neigetechnik gefahren werden wird. Also die Fahrzeitersparnis zwischen Zürich und Winterthur wird dann zwischen Winterthur und St. Margrethen wieder aufgebraucht.
-> https://news.sbb.ch/medien/artikel/122958/gruenes-licht-fuer-grossprojekt-mehrspur-zuer...
-> https://www.tagblatt.ch/limmattal/region-limmattal/artikel-ld.4107500
[CH] Grünes Licht für MehrSpur Zürich-Winterthu
Aphex Twin, Dienstag, 20.01.2026, 15:29 (vor 10 Tagen) @ Twindexx
Herzstück des Projekts ist der rund neun Kilometer lange Brüttenertunnel, der mit zwei Einzelröhren ausgeführt wird und für Vmax 160 km/h ausgelegt wird (höhere Geschwindigkeiten wären auf nur 9 km sinnlos im Vergleich zum Energieverbrauch); die bestehende Strecke kann mit 115 bis 125 km/h befahren werden.
Mit den weiteren Ausbauten in Dietlikon und Wallisellen wird es neu auch möglich sein, schnelle IC via Wallisellen ohne Halt am Flughafen zu führen. Die Fahrzeit Zürich HB - Winterthur für die schnellen IC wird im Vergleich zu heute 25 Minuten auf nur noch 16 Minuten sinken.
Ich habe mich gerade gefragt was man erreichen könnte wenn man sich die Option offenhalten wollte den Brüttenertunnel irgendwann westlich Richtung Oerlikon zu verlängern um die Bahnhöfe Dietikon und Wallisellen nördlich zu umfahren. Dann würde sich 200 km/h im Tunnel eher lohnen, u.U auch nur im Verspätungsfall.
Allerdings erreicht man damit aber nicht wirklich zusätzliche Kapazität, maximal die Möglichkeit einer Zugüberholung im Verspätungsfall. Und eine Zeiteinsparung an dieser Stelle (zwischen Oerlikon und Winterthur) muss man dann natürlich mit anderen möglichen Zeiteinsparungen zwischen Winterthur und St. Gallen bzw. St. Margrethen vergleichen, sowohl in Bezug auf den Fahrplan wie auch die Kosten.
[CH] Grünes Licht für MehrSpur Zürich-Winterthu
Twindexx, St. Gallen (CH), Dienstag, 20.01.2026, 18:05 (vor 10 Tagen) @ Aphex Twin
Hoi,
Ich habe mich gerade gefragt was man erreichen könnte wenn man sich die Option offenhalten wollte den Brüttenertunnel irgendwann westlich Richtung Oerlikon zu verlängern um die Bahnhöfe Dietikon und Wallisellen nördlich zu umfahren. Dann würde sich 200 km/h im Tunnel eher lohnen, u.U auch nur im Verspätungsfall.
Diesen Ast würde nur der schnelle IC nutzen. Insgesamt sehr wenig Züge im Verhältnis zu den Kosten. Verspätungsfälle werden mit Fahrzeitreserven aufgefangen, nicht mit extra höheren Geschwindigkeiten. In der Praxis wird bei pünktlichem Verkehren die Geschwindigkeit dann reduziert (ein pünktlicher IC durch den Gotthard-Basistunnel fährt mit 160 bis 180 km/h da durch).
Den Löwenanteil im Dietliker Ast bilden die sechs schnellen S-Bahn-Trassen pro Stunde und Richtung Winterthur-Stettbach-Stadelhofen-Zürich HB-Hardbrücke (vier Grundangebot Viertelstundentakt, zwei HVZ). Für die schnellen IC waren dann nur noch die beiden Entflechtungen in Dietlikon und Wallisellen nötig, wobei die auch den S-Bahnen Oerlikon-Effretikon zu Gute kommen.
Allerdings erreicht man damit aber nicht wirklich zusätzliche Kapazität, maximal die Möglichkeit einer Zugüberholung im Verspätungsfall. Und eine Zeiteinsparung an dieser Stelle (zwischen Oerlikon und Winterthur) muss man dann natürlich mit anderen möglichen Zeiteinsparungen zwischen Winterthur und St. Gallen bzw. St. Margrethen vergleichen, sowohl in Bezug auf den Fahrplan wie auch die Kosten.
Gerade die Kosten sind ein Problem. Die Projektwunschliste ist viel länger als das vorhandene Geld. Daher musste das BAV vor einem Jahr einen Marschhalt einlegen und liess alle Projekte, Schiene und Strasse, extern von der ETH auf Sinn und Nutzen prüfen. Projekte, die bereits im Plangenehmigungsverfahren waren, hatten Glück. Der Brütenertunnel ist ein solches Projekt, dass jetzt noch so durchgestiert wurde mit seinem Preisschild und nicht mehr überprüft wurde. Am 28. Januar wird der Bundesrat voraussichtlich eine neue Ausbauplanung bis 2045 präsentieren.
Die Geschwindigkeitserhöhungen Winterthur-St. Margrethen hat die ETH-Studie aber schon gekübelt. ETH-Professor Weidmann vermisste ein konkretes Fahrplankonzept, einfach schneller sein ist kein Konzept. Für eine Milliarden-Investition braucht es erstmal ein Fahrplankonzept, wo dann ersichtlich ist, welche Fahrzeit tatsächlich erreicht werden muss. Also die teuren Tunnels zwischen Winterthur und St. Gallen erstmal weg, die Kurvenstreckungen im Rahmen der üblichen Unterhaltsintervalle können weiterverfolgt werden. Das ergibt maximal vielleicht eine Minute Ersparnis, was aber immer noch mehr wäre, als Oerlikon-Winterthur 200 km/h fahren zu können. Kannst ja selber mal rechnen, was 200 km/h auf 14 km brächten, Beschleunigungs- und Verzögerungsstrecke noch abziehen. Es wäre deutlich unter eine Minute Ertrag.
Zum Bahnhof Bassersdorf muss ich mich übrigens noch korrigieren. Es sind zwar vier Gleise, aber nur zwei Perronkanten. Die beiden mittleren Gleise, die in den Brüttenertunnel münden, bekommen keine Perronkanten. Via Bassersdorf wird es keine S-Bahnen in den Brüttenertunnel geben, nur die Fernverkehrszüge via Flughafen und die Güterzüge via Kloten.
[CH] Grünes Licht für MehrSpur Zürich-Winterthu
Arctocebus, Mittwoch, 21.01.2026, 09:38 (vor 9 Tagen) @ Twindexx
Danke für die gut aufbereitete Zusammenfassung! Ich verstehe jedoch das Argument von Prof. Weidmann nicht bezogen auf die Beschleunigung in die Ostschweiz. Wieso reicht das als Argument nicht? Welches "Konzept" wäre denn nötig? Man kann den Zeitgewinn doch als Basis für viele weitere Begründungen des Ausbaus nehmen. Für die doppelt (Billettpreise & Steuerzuschuss) zahlenden Nutzer steht doch fest: Nach St. Gallen dauert es zu lange!
[CH] Grünes Licht für MehrSpur Zürich-Winterthur
Twindexx, St. Gallen (CH), Mittwoch, 21.01.2026, 11:14 (vor 9 Tagen) @ Arctocebus
Hoi,
Danke für die gut aufbereitete Zusammenfassung! Ich verstehe jedoch das Argument von Prof. Weidmann nicht bezogen auf die Beschleunigung in die Ostschweiz. Wieso reicht das als Argument nicht? Welches "Konzept" wäre denn nötig? Man kann den Zeitgewinn doch als Basis für viele weitere Begründungen des Ausbaus nehmen. Für die doppelt (Billettpreise & Steuerzuschuss) zahlenden Nutzer steht doch fest: Nach St. Gallen dauert es zu lange!
Es geht um einen planerischen Zielwert. Also konkret: Welche Ankunftsminute in St. Gallen muss erreicht werden, um die Anschlüsse im Knoten zu erreichen. Es geht um das altbekannte Prinzip: So schnell als nötig, nicht so schnell wie möglich. Jede Beschleunigung kostet Geld, aber nicht unbedingt jede Minute wird auch benötigt. Erst wenn man weiss, welche Beschleunigung man wirklich braucht, kann man auch die richtigen Massnahmen vorsehen. Und das gesparte Geld bleibt dann für anderes übrig. Einen Franken kann man eben auch nur einmal ausgeben.
Also wenn nun die Abfahrtsminute in Zürich HB auf .05 liegt, dann ergibt sich aktuell folgendes mit dem Brüttenertunnel und Reihe R (normaler Reisezug ohne Neigetechnik):
Zürich HB ab 12.05 Uhr
Winterthur an 12.21 Uhr
Winterthur ab 12.23 Uhr
St. Gallen an 12.59 Uhr
Und jetzt ist eben die Frage, welche Ankunftsminute brauchen wir denn in St. Gallen. Ist es .59, brauchen wir .58 oder benötigen wir .57? Dazu müssen auch die Knotenplanungen für Zürich HB und St. Gallen vollständig vorliegen. Vielleicht können wir Zürich HB ja auch schon um .03 oder .04 verlassen. Gegeben ist die Fahrzeit Zürich-Winterthur und die Standzeit in Winterthur. Nun brauchen wir genau diese Knotenplanungen, um wirklich zu wissen, welche Fahrzeit Winterthur-St. Gallen erreicht werden muss. Und das liegt aktuell noch nicht vor, weil noch alles überarbeitet wird.
Dass der Kanton St. Gallen wünscht, dass der IC auch in Wil hält und somit drei Minuten zusätzlich eingespart werden müssten für diesen Wunsch steht auf einem anderen Blatt.
Der exakte Wortlaut von Professor Weidmann:
WAKO-Ersatz Zürich – St. Gallen
Um Fahrzeitreduktionen trotz des Verzichts auf die WAKO-Technologie zu erreichen, soll die Strecke
Winterthur - Wil als Ausbaustrecke mittels zweier Massnahmenarten beschleunigt werden: Zu den
günstigen zählen kleine Kurvenoptimierungen, die aber jeweils nur geringe Fahrzeitgewinne beisteu-
ern. Der zweite Massnahmentyp besteht aus grösseren und eher aufwendigen Umtrassierungen, teil-
weise mit Tunnels. Für die Fahrzeitreduktion und als WAKO-Ersatz ist die Wirkung insgesamt ungenü-
gend, weil die Geschwindigkeiten nur auf kurzen Strecken und nicht entscheidend angehoben werden
können. Eine zusätzliche Kapazität wird nicht gewonnen, da lediglich die bestehende Doppelspur ab-
schnittsweise neu trassiert wird. Die sehr hohen Kosten von rund 13 Mio. CHF pro Sekunde Fahrzeit-
gewinn sind daher nicht zu rechtfertigen.
Da derzeit kein klarer planerischer Zielwert für den angestrebten Fahrzeitgewinn vorzuliegen scheint,
ist eine schlüssige Beurteilung schwierig. Die Beschleunigung ist jedenfalls im Kontext der langfristi-
gen Achsenstrategie St. Gallen - Genève nochmals grundsätzlich zu überprüfen. Daraus sind die Mas-
snahmen abzuleiten, die aber erst in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts umsetzbar sind. Zwischen-
zeitlich lassen sich die vielerorts ermittelten sehr kostengünstigen kleinen Kurvenoptimierungen zur
Geschwindigkeitsanhebung im Rahmen des Unterhaltes umsetzen, um etwas Fahrzeit zu einsparen
und die Stabilität zu erhöhen.
-> https://www.uvek.admin.ch/dam/de/sd-web/otbleRCrlLBm/20251009%2520ETH%2520Z%C3%BCrich%2...
Danke für die Erklärung, dennoch unbefriedigend...
Arctocebus, Mittwoch, 21.01.2026, 11:49 (vor 9 Tagen) @ Twindexx
- kein Text -
(Luzern-)Zürich-Winterthur(-Konstanz)
anicb, Dienstag, 20.01.2026, 19:00 (vor 10 Tagen) @ Twindexx
Vielen Dank für die tolle und sehr informative Zusammenstellung! Wirklich spannend aufbereitet - auch wenn ich im Bahnhof Wallisellen noch die ein oder andere Weichenverbindung gerne sehen würde.
Die folgende Frage steht indirekt im Zusammenhang zu dem Tunnel:
Stimmt es, dass es keine direkte Gleistrasse vom Zimmerberg-Basistunnel in den Tiefbahnhof Zürich HB (Löwenstrasse) gibt?
Und gibt es dazu Planungen bzw. Studien, denn damit könnte man den Weinbergtunnel perspektivisch besser auslasten und Fahrzeitgewinne auf der Achse Luzern-Konstanz über Tiefbahnhof UND Brüttenertunnel (trotz Flughafenanbindung, via Südportal bei Bassersdorf) mitnehmen? Heute gibt es ja sehr lange Standzeiten in Zürich beim Wenden.
(Luzern-)Zürich-Winterthur(-Konstanz)
Twindexx, St. Gallen (CH), Dienstag, 20.01.2026, 19:42 (vor 10 Tagen) @ anicb
Hoi,
Vielen Dank für die tolle und sehr informative Zusammenstellung! Wirklich spannend aufbereitet - auch wenn ich im Bahnhof Wallisellen noch die ein oder andere Weichenverbindung gerne sehen würde.
Die Überwerfung im Westkopf kommt tatsächlich zwischen beiden Gleisen runter und überquert nicht beide Gleise. Ich hab das etwas falsch gemalt. Der Zweck bleibt derselbe: Zusammmenführung der Gleise 1 und 4 kreuzungsfrei im Linksbetrieb Richtung Oerlikon.
Ein paar mehr Weichen hat es schon noch, einzig im Ostkopf keine Verbindung mehr zwischen dem Dübendorfer und dem Dietliker Ast. Jede Doppelspur hat jedoch noch doppelte Spurwechsel bei der Bahnhofausfahrt. Die gemalten Fahrbeziehungen können alle auch ablenkend ohne Geschwindigkeitseinschränkung befahren werden, das sind schnelle Weichen, die auch entsprechend lang sind.
Die folgende Frage steht indirekt im Zusammenhang zu dem Tunnel:
Stimmt es, dass es keine direkte Gleistrasse vom Zimmerberg-Basistunnel in den Tiefbahnhof Zürich HB (Löwenstrasse) gibt?
Ja, das ist so.
Und gibt es dazu Planungen bzw. Studien, denn damit könnte man den Weinbergtunnel perspektivisch besser auslasten und Fahrzeitgewinne auf der Achse Luzern-Konstanz über Tiefbahnhof UND Brüttenertunnel (trotz Flughafenanbindung, via Südportal bei Bassersdorf) mitnehmen? Heute gibt es ja sehr lange Standzeiten in Zürich beim Wenden.
Luzern-Konstanz wird künftig nicht mehr direkt angeboten. Ab Konstanz soll es künftig halbstündlich gehen und in Weinfelden eine Zugsvereinigung mit dem ebenfalls neu halbstündlichen Romanshorner geben. Beide sollen dann halbstündlich als lange IC Richtung Bern oder Biel fahren. Das Angebotskonzept wird weiter überarbeitet nachdem die Reihe W nicht eingeführt wird. Der Bundesrat wird am 28. Januar ein das überarbeitete Ausbauprogramm bis 2045 präsentieren. Dabei sollte auch ein neues Angebotskonzept erarbeitet worden sein, auf dem diese Ausbauten aufbauen.
Kompletter schematischer Gleisplan
Twindexx, St. Gallen (CH), Mittwoch, 21.01.2026, 10:56 (vor 9 Tagen) @ Twindexx
Hier wäre noch der tatsächliche schematische Gleisplan, schwarz bleibt im Ist-Zustand, Gelb kommt weg und rot kommt dazu:
.
Kompletter schematischer Gleisplan
Holger2, Mittwoch, 21.01.2026, 11:35 (vor 9 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von Holger2, Mittwoch, 21.01.2026, 11:36
Hallo,
allerdings verstehe ich den geplanten Fahrplan nicht:
Nach meinem Verständnis wird die Fahrt zwischen Zürich und Winterthur etwa 9 Minuten schneller. Dies bedeutet dann, dass zumindest die schnellen Züge nicht mehr zum Nullknoten in Winterthur ankommen, also statt um :27/:57 um :18/:48. Derzeit ist es außerdem so, dass alle schnellen Züge auch am Flughafen halten. Ich gehe davon aus, dass dies zukünftig nicht mehr der Fall sein wird, sondern dass ein Teil der Fahrzeiteinsparung aus dem entfallenden Halt resultiert.
Das gleiche gilt in St. Gallen. Aufgrund der künftig fehlenden Neigetechnik, ist davon auszugehen, dass die Züge von Winterthur bis St. Gallen etwa 3 Minuten langsamer sein werden, als heute. Derzeit halten die Züge um :30(:32)/:02, demnächst würden sie dann etwa um :24(:26) halten.
Auch bis St. Margarethen wird der Zug ca. 3 Min verlieren, so dass die Ankunftszeit ca. 3 Minuten früher wäre als heute. Dies bedeutet dann, dass die Begegnung mit dem entgegenkommenden Zug weiterhin in Bregenz stattfinden müsste, mit einer zusätzlichen Standzeit, so dass der Zug ab Bregenz wieder im normalen Taktfahrplan fährt.
Dies wird dann aber ein Problem in Deutschland, da aufgrund der fehlenden Neigetechnik die Begegnung nicht mehr in Memmingen stattfinden könnte. Damit eine Begegnung in Memmingen weiterhin möglich wäre, müsste der Zug soweit verschoben werden, dass die Zugskreuzung ungefähr in Lindau-Reutin stattfindet. Die Kreuzung mit dem RE98 wäre dann wohl in Kisslegg statt in Hergatz...
Eine Lösung wäre, dass der Zug etwa 15 Minuten eher in Zürich abfährt, als heute, trotzdem würden die Züge aber aus jedem Taktknoten herausfliegen.
Holger
Planung Zürich-Winterthur-St. Gallen-München
Twindexx, St. Gallen (CH), Mittwoch, 21.01.2026, 13:05 (vor 9 Tagen) @ Holger2
bearbeitet von Twindexx, Mittwoch, 21.01.2026, 13:08
Hoi,
Nach meinem Verständnis wird die Fahrt zwischen Zürich und Winterthur etwa 9 Minuten schneller. Dies bedeutet dann, dass zumindest die schnellen Züge nicht mehr zum Nullknoten in Winterthur ankommen, also statt um :27/:57 um :18/:48. Derzeit ist es außerdem so, dass alle schnellen Züge auch am Flughafen halten. Ich gehe davon aus, dass dies zukünftig nicht mehr der Fall sein wird, sondern dass ein Teil der Fahrzeiteinsparung aus dem entfallenden Halt resultiert.
Winterthur ist kein spezifizierter Taktknoten für den Fernverkehr. Die Haltezeiten in Winterthur ergeben sich einfach aus den Knotenzeiten in Zürich HB und den Fahrzeiten Zürich-Winterthur. Von Zürich HB aus soll erst St. Gallen wieder spezifizierter Taktknoten werden.
Die schnellen IC sollen eben genau künftig die Wallisellen-Route nehmen, das geht heute noch nicht wegen Konflikten mit der S-Bahn im Bereich Wallisellen-Effretikon. Diese Konflikte werden mit dem Brüttenertunnel und den Entflechtungen in Wallisellen und Dietlikon beseitigt. Der Entfall von Zürich Flughafen ergibt sechs Minuten Ersparnis, der Brüttenertunnel selbst verkürzt die Fahrzeit um zwei Minuten. Die restliche Ersparnis wird dann die Rücknahme der seit 14. Dezember 2025 geltenden Fahrzeitverlängerungen sein, die wegen den Langsamfahrstellen für die Baustelle eingerechnet wurden.
Das gleiche gilt in St. Gallen. Aufgrund der künftig fehlenden Neigetechnik, ist davon auszugehen, dass die Züge von Winterthur bis St. Gallen etwa 3 Minuten langsamer sein werden, als heute. Derzeit halten die Züge um :30(:32)/:02, demnächst würden sie dann etwa um :24(:26) halten.
Das habe ich im anderen Beitrag aufgezeigt: https://www.ice-treff.de/index.php?id=723837
Auch bis St. Margarethen wird der Zug ca. 3 Min verlieren, so dass die Ankunftszeit ca. 3 Minuten früher wäre als heute. Dies bedeutet dann, dass die Begegnung mit dem entgegenkommenden Zug weiterhin in Bregenz stattfinden müsste, mit einer zusätzlichen Standzeit, so dass der Zug ab Bregenz wieder im normalen Taktfahrplan fährt.
St. Margarethen hat gar keinen Bahnhof und ist auch ganz woanders, hier ist St. Margrethen gemeint. Erstaunlich, dass sogar manche vom DB-Personal auf dieser EC-Linie diesen Fehler immer wieder machen, obwohl sie es eigentlich kennen sollten.
Dies wird dann aber ein Problem in Deutschland, da aufgrund der fehlenden Neigetechnik die Begegnung nicht mehr in Memmingen stattfinden könnte. Damit eine Begegnung in Memmingen weiterhin möglich wäre, müsste der Zug soweit verschoben werden, dass die Zugskreuzung ungefähr in Lindau-Reutin stattfindet. Die Kreuzung mit dem RE98 wäre dann wohl in Kisslegg statt in Hergatz...
Für eine internationale EC-Linie Zürich-München ist Memmingen viel zu irrelevant, um als Bezugsgrösse für die Fahrplankonstruktion zu dienen. Da auch München Hbf kein klarer Taktknoten wird (im Deutschlandtaktentwurf sind die Abfahrten im Fernverkehr in München Hbf über die ganze Stunde gestreut und nicht auf klare Knotenzeiten getrimmt), wird weiterhin die Knotenlage Zürich HB der Angelpunkt sein.
Dass mit Aufgabe der Neigetechnik die Fahrzeiten St. Gallen-München nicht mehr den heutigen entsprechen können, ist ebenfalls klar. Der Knoten Memmingen wird zumindest für den Fernverkehr fallen, das ist bereits klar. In München Hbf wird man letztlich ca. zehn Minuten später wie heute ankommen und umgekehrt ca. zehn Minuten früher abfahren. Die Schweiz ist bereit, Doppelspurabschnitte im Allgäu finanziell zu unterstützen, die dann auch der Einführung eines EC-Stundentakts dienen. Die BEG würde bei einem stündlichen EC den zweistündlichen RE streichen und nur noch eine stündliche RB bestellen. In Memmingen könnte die Kreuzung zwischen dieser RB und dem EC jeweils in 15/45-Lage stattfinden.
Kompletter schematischer Gleisplan
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Mittwoch, 21.01.2026, 17:28 (vor 9 Tagen) @ Holger2
Dies wird dann aber ein Problem in Deutschland, da aufgrund der fehlenden Neigetechnik die Begegnung nicht mehr in Memmingen stattfinden könnte. Damit eine Begegnung in Memmingen weiterhin möglich wäre, müsste
...man auf deutscher Seite diese Magistrale wohl mal zweigleisig ausbauen. Die Autobahn 96 darf sich vier- und im näheren Zulauf auf München sechsspurig zeigen.
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Kompletter schematischer Gleisplan
Holger2, Mittwoch, 21.01.2026, 23:21 (vor 9 Tagen) @ Alibizugpaar
Hallo,
bei der Strecke Buchloe - Lindau von einer wichtigen europäischen Magistrale zu reden, geht jetzt schon etwas an den Tatsachen vorbei. Es ist halt so, dass das Allgäu nur sehr schwach besiedelt ist und Memmingen mit seinen 44000 Einwohnern schon ein wichtiger Hauptort. Es werden nie mehr als 2 Züge pro Stunde und Richtung über diese Strecke fahren und der Güterverkehr ist auch nicht ausgeprägt oder nimmt andere Routen.
Ganz anders sieht es bei der jetzt auszubauenden Strecke Zürich - Winterthur aus. Diese kann vom Personenverkehr her sicher mit Strecken wie Frankfurt - Mainz verglichen werden. Hier gibt es viel mehr Fahrgastpotential als im Allgäu.
Sollte der EC ohne Neigetechnik in gleicher Schweizer Zeitlage durch das Allgäu fahren, so ist dies mangels Infrastruktur kaum möglich. Man müsste dann noch mehr Begegnungen auf dem eingleisigen Abschnitt einrichten - mit den entsprechenden Reserven. Memmingen bietet sich halt an, weil es genau in der Mitte liegt.
Holger
Magistralen
Twindexx, St. Gallen (CH), Donnerstag, 22.01.2026, 08:33 (vor 8 Tagen) @ Holger2
Hoi,
bei der Strecke Buchloe - Lindau von einer wichtigen europäischen Magistrale zu reden, geht jetzt schon etwas an den Tatsachen vorbei. Es ist halt so, dass das Allgäu nur sehr schwach besiedelt ist und Memmingen mit seinen 44000 Einwohnern schon ein wichtiger Hauptort. Es werden nie mehr als 2 Züge pro Stunde und Richtung über diese Strecke fahren und der Güterverkehr ist auch nicht ausgeprägt oder nimmt andere Routen.
Buchloe-Lindau isoliert betrachtet mag das stimmen, als Teil der Achse München-Zürich sieht es jedoch direkt anders aus, da wird aus Buchloe-Lindau eben schon eine internationale Magistrale. Lübeck-Puttgarden ist isoliert betrachtet auch nur eine Provinzlinie, trotzdem begnügt man sich nicht damit, nur einen Fahrdraht über das eine vorhandene Gleis zu spannen.
Zwischen Buchloe und Lindau stopft der Güterverkehr schon heute alle Lücken, die irgendwie noch da sind. Die Nachfrage an Trassen ist höher als das gegenwärtige Angebot. Nicht umsonst treibt DB InfraGo an drei Orten neue und längere (740 m!) Ausweichgleise voran. Und drei Blocksignale hat DB InfraGo bereits aus eigener Tasche ohne Bundesgelder nachträglich hingestellt.
Sollte der EC ohne Neigetechnik in gleicher Schweizer Zeitlage durch das Allgäu fahren, so ist dies mangels Infrastruktur kaum möglich. Man müsste dann noch mehr Begegnungen auf dem eingleisigen Abschnitt einrichten - mit den entsprechenden Reserven. Memmingen bietet sich halt an, weil es genau in der Mitte liegt.
Wir könnten das Mittelstück St. Margrethen – Lindau-Reutin als Basis nehmen, hier gibt es auch heute keine Neigezuggeschwindigkeiten, da die ÖBB das nicht kennen.
————————————
St. Margrethen ab 12.51
Bregenz an 13.00
Bregenz ab 13.02
Lindau-Reutin an 13.08
————————————
Lindau-Reutin ab 12.52
Bregenz an 12.58
Bregenz ab 13.00
St. Margrethen an 13.09
————————————
Richtung Zürich ginge es gerade so auf:
————————————
St. Margrethen ab 13.11
St. Gallen an 13.31
St. Gallen ab 13.33
Winterthur an 14.09
Winterthur ab 14.11
Zürich HB an 14.27
————————————
Zürich HB ab 11.33
Winterthur an 11.49
Winterthur ab 11.51
St. Gallen an 12.27
St. Gallen ab 12.29
St. Margrethen an 12.49
————————————
Richtung München wird es da schon etwas komplizierter. Bis Memmingen wird es sich nicht ausgehen, eine Kreuzung in Tannheim (Württ) sollte möglich sein:
————————————
Lindau-Reutin ab 13.10
[Tannheim (Württ) 14.00]
Memmingen an 14.08
Memmingen ab 14.10
Buchloe an 14.33
Buchloe ab 14.35
München Hbf an 15.15
————————————
München Hbf ab 10.44
Buchloe an 11.24
Buchloe ab 11.26
Memmingen an 11.50
Memmingen ab 11.52
[Tannheim (Württ) 12.00]
Lindau-Reutin an 12.50
————————————
Der Regionalverkehr muss da natürlich komplett neu drum herum konstruiert werden. Und natürlich fehlen da sowohl noch die Knotenplanung Zürich HB und in St. Gallen fehlt hier die nötige Zeit für Stärken/Schwächen, was künftig hier nötig sein wird. Da werden die Fahrplankonzepte über die nächsten zehn Jahre natürlich noch detailliert abgestimmt werden müssen. Um die Fahrlagen zu optimieren, wird man um Doppelspurausbauten im Allgäu jedoch nicht drum herum kommen.
Magistralen
Holger2, Donnerstag, 22.01.2026, 11:23 (vor 8 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von Holger2, Donnerstag, 22.01.2026, 11:23
Hallo,
also da hast Du einige vereinfachende Annahmen getroffen.
- Die Begegnung der Züge wäre in Marstetten-Aitrach und nicht in Tannheim. Auch wäre hier ein Begegnungsabschnitt für fliegende Überholung nötig, weil ansonsten die Zeit nicht ausreicht. Bisher gibt es dort nicht einmal ein zweites Gleis.
- Es besteht zwischen München und Memmingen derzeit ein Stundentakt, ein solcher Takt wäre nicht möglich, da hierfür eine zusätzliche Überholung in Türkheim eingeplant werden müsste - mit weiteren Fahrzeitverlängerungen. Oder aber man fährt zwischen München und Memmingen in einem ungünstigen 50/70 - Takt.
- Der Wunsch nach einem Stundentakt im Fernverkehr kann weiter nicht erfüllt werden - dies würde eine zusätzliche Überholmöglichkeit zwischen Wangen und Hergatz erfordern. Das Gelände erlaubt in diesem Bereich aber keine Zweigleisigkeit.
- Die S - Bahn zwischen Geltendorf und Pasing wurde nicht berücksichtigt.
Dabei sind die weiteren Konflikte mit dem Regionalverkehr noch gar nicht berücksichtigt.
Holger
Magistralen
Twindexx, St. Gallen (CH), Donnerstag, 22.01.2026, 13:42 (vor 8 Tagen) @ Holger2
Hoi,
- Die Begegnung der Züge wäre in Marstetten-Aitrach und nicht in Tannheim. Auch wäre hier ein Begegnungsabschnitt für fliegende Überholung nötig, weil ansonsten die Zeit nicht ausreicht. Bisher gibt es dort nicht einmal ein zweites Gleis.
50 Minuten Fahrzeit für Lindau-Reutin – Marstetten-Aitrach wäre sogar langsamer als früher mit Diesel. Nein, das geht sich schon bis Tannheim aus. Wenn Tannheim-Memmingen doppelspurig wäre, sogar noch weiter bis vor Memmingen. Lindau-Reutin – Memmingen ohne Neigetechnik sind nach Rechnungsmethode von DB InfraGo 53 Minuten Fahrzeit. 50 Minuten für Lindau-Reutin – Tannheim wären also schon eine leichte Bummelfahrt, aber was will man machen, wenn man keine anderen Kreuzungsmöglichkeiten hat.
- Es besteht zwischen München und Memmingen derzeit ein Stundentakt, ein solcher Takt wäre nicht möglich, da hierfür eine zusätzliche Überholung in Türkheim eingeplant werden müsste - mit weiteren Fahrzeitverlängerungen. Oder aber man fährt zwischen München und Memmingen in einem ungünstigen 50/70 - Takt.
Mein Fahrplanentwurf würde für einen zweistündlichen EC ohne Ausbauten im Allgäu passen. Und ich habe ja erwähnt, dass man den Regionalverkehr neu konstruieren muss. Dass es im Regionalverkehr mit den geänderten EC-Fahrlagen ohne Ausbauten unschöne Fahrlagen ergibt, ist fast unvermeidlich.
- Der Wunsch nach einem Stundentakt im Fernverkehr kann weiter nicht erfüllt werden - dies würde eine zusätzliche Überholmöglichkeit zwischen Wangen und Hergatz erfordern. Das Gelände erlaubt in diesem Bereich aber keine Zweigleisigkeit.
Bei einem stündlichen EC würde es den zweistündlichen RE auch nicht mehr geben, die BEG würde sich den dann sparen. Die Fahrlage der stündlichen RB würde dann auch nicht mehr in einem Memminger 00-Knoten liegen. Ein Überholen wird es also nicht geben. Die nötigen Doppelspurabschnitte wurden bereits mal durchgerechnet. Weil dann auch damit gerechnet würde, dass Zürich HB erst .35 statt .33 verlassen würde und in St. Gallen Haltezeit zum Schwächen/Stärken eingerechnet würde, wären die Kreuzungen im Allgäu nochmal woanders. Allerdings hat man, sobald man Doppelspurausbauten tatsächlich täte, auch mehr Freiheitsgrade diesbezüglich. Man plant dann einfach den Ausbau am richtigen Ort. Bei Aichstetten und Mindelheim-Türkheim wären die stündlichen EC-Kreuzungen, für die stündliche RB braucht es dann noch in Marstetten-Aitrach einen Kreuzungsbahnhof und eine Doppelspur Wangen-Ratzenried.
- Die S - Bahn zwischen Geltendorf und Pasing wurde nicht berücksichtigt.
Die Trasse gibts, wäre ein Trassentausch zwischen EC und RB 74.
![[image]](https://i.postimg.cc/mksZ5FL2/IMG-0131.jpg)
![[image]](https://i.postimg.cc/c127TJMB/IMG-0130.jpg)
![[image]](https://i.postimg.cc/SsSPsSNw/IMG-0133.jpg)
![[image]](https://i.postimg.cc/sDnYMYKw/IMG-0134.jpg)