Hannover - Würzburg und Mannheim - Stuttgart auf 300 km/h? (Allgemeines Forum)
J-C, In meiner Welt, Samstag, 15.02.2025, 11:07 (vor 416 Tagen)
bearbeitet von J-C, Samstag, 15.02.2025, 11:07
Ein Video des Youtube-Kanals "Eisenbahn in Ö, D, CH" beschreibt die mögliche Ertüchtigung der im Titel genannten Strecken. Da ich dazu noch nirgends was las, wollte ich das mal mit euch teilen. Vielleicht weiß da wer noch mehr dazu :)
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Bis zu 300 km/h auf alten Schnellfahrstrecken - Studie (PDF)
ICE1021, Samstag, 15.02.2025, 11:26 (vor 416 Tagen) @ J-C
bearbeitet von ICE1021, Samstag, 15.02.2025, 11:28
Hannover - Würzburg und Mannheim - Stuttgart auf 300 km/h?
EK-Wagendienst, EGST, Samstag, 15.02.2025, 11:59 (vor 416 Tagen) @ J-C
Ein Video des Youtube-Kanals "Eisenbahn in Ö, D, CH" beschreibt die mögliche Ertüchtigung der im Titel genannten Strecken. Da ich dazu noch nirgends was las, wollte ich das mal mit euch teilen. Vielleicht weiß da wer noch mehr dazu :)
hier gab es schon vor mehr als 2 Jahren was.
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?002,10290353
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
weitere Links
bigbug21, Samstag, 15.02.2025, 12:50 (vor 416 Tagen) @ J-C
Über die bereits genannten Links (Fachartikel und Beitrag von Philipp Nagl) hinaus, hier noch zwei weitere Hintergründe: https://de.wikipedia.org/wiki/Sinnbergtunnel#Betrieb sowie https://de.wikipedia.org/wiki/Schnellfahrstrecke_Mannheim%E2%80%93Stuttgart#Ausblick
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unterwegs für freie Eisenbahn-Geodaten
Hannover - Würzburg und Mannheim - Stuttgart auf 300 km/h?
Fulda_NBS, Samstag, 15.02.2025, 22:13 (vor 415 Tagen) @ J-C
Mich wundert dort nur, warum nicht auch weitere Strecken in Betracht kommen. Gerade Oebisfelde - Berlin sollte sich dafür doch optimal eignen.
Ich hoffe nur, dass die Reserven & Konflikte (!) abgebaut werden. War heute auf auf der längeren Strecke der beiden unterwegs. Jedes Ziel mit mehreren Minusminuten angefahren - ohne voller Geschwindigkeit. Warum nicht immer so?
Hannover - Würzburg und Mannheim - Stuttgart auf 300 km/h?
Marvin-GE, NRW, Sonntag, 16.02.2025, 11:35 (vor 415 Tagen) @ Fulda_NBS
Mich wundert dort nur, warum nicht auch weitere Strecken in Betracht kommen. Gerade Oebisfelde - Berlin sollte sich dafür doch optimal eignen.
Ich kenne den aktuellen Stand zum 300 km/h Ausbau an der Strecke nicht. Im Wikipedia Artikel zur Schnellfahrstrecke steht aber, dass der 200km/h Abschnitt zwischen Ribbeck und Bamme auf 250 km/h bis 2034 ausgebaut werden soll.
Der Ausbau auf 300 oder 280 km/h ist auch Teil vom Deutschlandtakt. Dazu konnte ich aber keinen Zeitplan finden.
Ausbau Schnellbahn Hannover - Berlin auf 300 km/h
Henrik, Montag, 17.02.2025, 00:08 (vor 414 Tagen) @ Marvin-GE
Mich wundert dort nur, warum nicht auch weitere Strecken in Betracht kommen. Gerade Oebisfelde - Berlin sollte sich dafür doch optimal eignen.
Ich kenne den aktuellen Stand zum 300 km/h Ausbau an der Strecke nicht. Im Wikipedia Artikel zur Schnellfahrstrecke steht aber, dass der 200 km/h Abschnitt zwischen Ribbeck und Bamme auf 250 km/h bis 2034 ausgebaut werden soll.
Der Ausbau auf 300 oder 280 km/h ist auch Teil vom Deutschlandtakt. Dazu konnte ich aber keinen Zeitplan finden.
Einen konkreten Zeitplan dazu gibt es noch nicht, auch keinen Planungsauftrag.
Dieses Projekt sollte sich dem Ausbau der Lehrter Stammbahn anschließen,
also nach dem Jahre 2034.
Im Rahmen der Informationsveranstaltungen zum Ausbau der Lehrter Stammbahn wurde entsprechendes kommuniziert.
So richtig Wirkung zeigt die Erhöhung der Geschwindigkeit hier auf 300 km/h,
wenn dann auch zwischen Hamm und Hannover 300 km/h gefahren werden kann und daher auch entsprechendes Zugmaterial auf der Relation unterwegs sein wird.
Weitere Strecken die in Betracht kämen, auf 300 km/h zu ertüchtigen/.. fallen mir nicht ein..
SFS Hamburg - Berlin mit bis zu 300 km/h
ICETreffErfurt, Eisenach, Montag, 17.02.2025, 00:16 (vor 414 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von ICETreffErfurt, Montag, 17.02.2025, 00:17
Weitere Strecken die in Betracht kämen, auf 300 km/h zu ertüchtigen/.. fallen mir nicht ein..
Zumindest in der Langfristplanung würde ich Berlin–Hamburg noch sehen. Es wäre schön, wenn man hier wieder ne Kantenzeit von 90 Minuten zwischen Hbf und Hbf mit Halt in Spandau hinbekommen könnte.
Dazu bräuchte man aber eine Verkürzung der Strecke und da würde sich ne SFS für 300 km/h für diesen Mittelabschnitt anbieten.
SFS Hamburg - Berlin mit bis zu 300 km/h
Henrik, Montag, 17.02.2025, 00:31 (vor 414 Tagen) @ ICETreffErfurt
Mich wundert dort nur, warum nicht auch weitere Strecken in Betracht kommen. Gerade Oebisfelde - Berlin sollte sich dafür doch optimal eignen.
Weitere Strecken die in Betracht kämen, auf 300 km/h zu ertüchtigen/.. fallen mir nicht ein..
Zumindest in der Langfristplanung würde ich Berlin–Hamburg noch sehen. Es wäre schön, wenn man hier wieder ne Kantenzeit von 90 Minuten zwischen Hbf und Hbf mit Halt in Spandau hinbekommen könnte.
Dazu bräuchte man aber eine Verkürzung der Strecke und da würde sich ne SFS für 300 km/h für diesen Mittelabschnitt anbieten.
Der Thread fing an mit dem Thema der Erhöhung der Geschwindigkeiten auf den ersten beiden NBS von 250/280 km/h auf 300 km/h und der Erhöhung der Geschwindigkeiten in Tunnel.
Darauf wurde die Frage erweitert auf "weitere Strecken in Betracht kommen" wie Hannover-Berlin.
Auf Hamburg-Berlin ist das so nicht möglich.
Diese Frage wurde auch letzte Woche gestellt im Rahmen der Informationsveranstaltungen zur Generalsanierung.
Im Rahmen des Entwurfs des Deutschlandtaktes ist ein Neubau auf Hamburg-Berlin nicht vorgeschlagen worden.
SFS Hamburg - Berlin mit bis zu 300 km/h
Reservierungszettel, KDU, Dienstag, 18.02.2025, 21:46 (vor 412 Tagen) @ ICETreffErfurt
Weitere Strecken die in Betracht kämen, auf 300 km/h zu ertüchtigen/.. fallen mir nicht ein..
Zumindest in der Langfristplanung würde ich Berlin–Hamburg noch sehen. Es wäre schön, wenn man hier wieder ne Kantenzeit von 90 Minuten zwischen Hbf und Hbf mit Halt in Spandau hinbekommen könnte.
Dazu bräuchte man aber eine Verkürzung der Strecke und da würde sich ne SFS für 300 km/h für diesen Mittelabschnitt anbieten.
War das denn jemals bei einem Planmäßigen Zug der Fall? Und warum ist es dann heute nicht mehr möglich?
Erhöhung Vmax KRM Abschnitt Abzeig Steinstraße bis Siegburg
TEE Rheingold, Dienstag, 18.02.2025, 19:25 (vor 413 Tagen) @ Henrik
Wenig optimal ist die Ein/Ausfädelung auf die KRM in Köln am Abzweig Steinstraße (?) wo man über auf Abzweig stehende Weichen fahren muss. Bis Siegburg sind nur 200 zugelassen obwohl weitgehend anspruchsloser Streckenverlauf...bis auf den Unterführungstunnnel in Troisdorf.
Der Abschnitt Trimbornstraße bis Steinstraße kann wohl bis 160 befahren werden, dann wird aber in Steinstraße auf 110 gebremst, 130 wären wohl möglich aber nur mit erhöhten Getränkeumsatz...
Ich verstehe nicht, warum im Bereich Steinstraße so viel Fahrzeit "kaputt" macht. Über die Hohenzollernbrücke braucht man nicht reden, der Trend geht ohne auf die Variante Deutz Gleis 11/12.
Hannover - Würzburg und Mannheim - Stuttgart auf 300 km/h?
Henrik, Montag, 17.02.2025, 01:19 (vor 414 Tagen) @ Fulda_NBS
Ich hoffe nur, dass die Reserven & Konflikte (!) abgebaut werden. War heute auf auf der längeren Strecke der beiden unterwegs. Jedes Ziel mit mehreren Minusminuten angefahren - ohne voller Geschwindigkeit. Warum nicht immer so?
das ist grundsätzlich immer so.
Letztens der Sprinter-ICE ab 19:15 Uhr nach Hamburg war bereits 19:07 Uhr am Bahnsteig.
Die Reserven an sich sind sinnvoll.. Das verfrühte ankommen muss nicht sein. Mit sparsames Fahren kommt man auch pünktlich am Ziel an.
Auf das Abfahren von Reserven auf dieser SFS kann man sich gar verlassen,
die ICE aus dem Südwesten fahren südlich von Frankfurt Verspätung an bzw. südwestlich von Fulda von +20,
für Hannover wird +15 prognostiziert.
Verlassen sollte man sich darauf nicht,
in Hannover Hbf kommen sie dann pünktlich an.
Darauf kann man sich verlassen.
Zu Fahrzeitreserven
Hustensaft, Montag, 17.02.2025, 09:13 (vor 414 Tagen) @ Henrik
Die Reserven an sich sind sinnvoll.. Das verfrühte ankommen muss nicht sein. Mit sparsames Fahren kommt man auch pünktlich am Ziel an.
Die Reserven sind nicht nur sinnvoll, sondern oft auch notwendig - und "sparsames" fahren wird dadurch nicht unbedingt ausgeschlossen, obgleich es auch hier Gründe geben kann, dies zu unterlassen, wird damit doch die Strecke frei für andere Züge.
Auf das Abfahren von Reserven auf dieser SFS kann man sich gar verlassen, die ICE aus dem Südwesten fahren südlich von Frankfurt Verspätung an bzw. südwestlich von Fulda von +20, für Hannover wird +15 prognostiziert. Verlassen sollte man sich darauf nicht, in Hannover Hbf kommen sie dann pünktlich an.
Darauf kann man sich verlassen.
Das ist grandioser Unfug. Mir ist es noch nie passiert, dass solche Verspätungen komplett eingefahren wurden, bestenfalls waren das ca. 5 Minuten, häufiger trat das Gegenteil ein, weil Trassenkonflikte vorlagen.
Zu Fahrzeitreserven
ICETreffErfurt, Eisenach, Dienstag, 18.02.2025, 17:39 (vor 413 Tagen) @ Hustensaft
Das ist grandioser Unfug. Mir ist es noch nie passiert, dass solche Verspätungen komplett eingefahren wurden, bestenfalls waren das ca. 5 Minuten, häufiger trat das Gegenteil ein, weil Trassenkonflikte vorlagen.
Ich habe das schon erlebt. Letztens erst wieder. In Kassel 15 Minuten Verspätung, in Fulda 12 min Verspätung, in Würzburg 9 min Verspätung, in Nürnberg waren es noch 5 Minuten Verspätung, in München 2 min später angekommen. War natürlich auch ein Abendzug und entsprechend war die Strecke die meiste Zeit vor uns frei.
Zu Fahrzeitreserven
EK-Wagendienst, EGST, Dienstag, 18.02.2025, 17:59 (vor 413 Tagen) @ ICETreffErfurt
Das ist grandioser Unfug. Mir ist es noch nie passiert, dass solche Verspätungen komplett eingefahren wurden, bestenfalls waren das ca. 5 Minuten, häufiger trat das Gegenteil ein, weil Trassenkonflikte vorlagen.
Ich habe das schon erlebt. Letztens erst wieder. In Kassel 15 Minuten Verspätung, in Fulda 12 min Verspätung, in Würzburg 9 min Verspätung, in Nürnberg waren es noch 5 Minuten Verspätung, in München 2 min später angekommen. War natürlich auch ein Abendzug und entsprechend war die Strecke die meiste Zeit vor uns frei.
und vor allem sicher auch nur wenige Aus- und Einstiege, was doch auch gerne zu Verspätungen führt, weil die Haltezeit oft viel zu knapp geplant sind.
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Hannover - Würzburg und Mannheim - Stuttgart auf 300 km/h?
TIMTTG007, Dienstag, 18.02.2025, 11:09 (vor 413 Tagen) @ Fulda_NBS
Mich wundert dort nur, warum nicht auch weitere Strecken in Betracht kommen. Gerade Oebisfelde - Berlin sollte sich dafür doch optimal eignen.
Ich hoffe nur, dass die Reserven & Konflikte (!) abgebaut werden. War heute auf auf der längeren Strecke der beiden unterwegs. Jedes Ziel mit mehreren Minusminuten angefahren - ohne voller Geschwindigkeit. Warum nicht immer so?
Diese Strecke ist ebenfalls für einen Ausbau auf 300 km/h angedacht bzw. geplant
Was soll der Schwachsinn mit 300 km/h???
VolkerRail, Montag, 17.02.2025, 21:58 (vor 413 Tagen) @ J-C
Guten Abend,
Selbst wenn ich 100 km habe, wo ich 300 theoretisch fahren könnte, wie lange braucht der Zug denn bis er die Geschwindigkeit hat und wie lange kann er diese auch ausfahren?!! Das ist so eine Energieverschwendung, ökologischer Unsinn... Und dann fahre ich in die Bahnhöfe mit 70 kmh rein siehe Bereich Köln oder Frankfurt Großraum.....
Finde das auch so lustig in Belgien zwischen Lüttich und Leuven ,da sind 300 möglich, wie lange braucht der Eurostar bis er die erreicht auf der 60 km langen SFS?? Oder selbst zwischen Hergenrath und Angleur, sind 260 möglich.. aber zwischen Hergenrath und Aachen, brauche ich für die 8 km 10 Minuten......
Liebe Grüße
Volker
Was soll der Schwachsinn mit 300 km/h???
Fulda_NBS, Montag, 17.02.2025, 22:06 (vor 413 Tagen) @ VolkerRail
Was ist die Frage? Der Sinn des "Schwachsinn" ist natürlich schneller zu sein. Dies Halte ich auch auch für sehr begrüßenswert.
7 Minuten haben oder nicht haben.
ICETreffErfurt, Eisenach, Montag, 17.02.2025, 22:50 (vor 413 Tagen) @ VolkerRail
bearbeitet von ICETreffErfurt, Montag, 17.02.2025, 22:51
Bringt immerhin 17 Minuten zwischen Würzburg und Hannover für Sprinter ohne Zwischenhalt und 7 Minuten für ICE mit allen drei Zwischenhalten.
Deutschlandtakt
bendo, Dienstag, 18.02.2025, 15:33 (vor 413 Tagen) @ VolkerRail
Hallo,
wesentliches Argument für Fahrzeitverkürzungen ist das Erreichen von Taktknoten: Wenige Minuten kürzere Fahrzeiten können bei Umsteigeverbindungen gern mal 30min oder 60min (je nach Takt) über die Gesamtfahrstrecke ausmachen...
Gruß, bendo
Dass Leute das bis heute noch nicht verstanden haben…………
baseldb, Basel, Donnerstag, 20.02.2025, 14:05 (vor 411 Tagen) @ bendo
Hallo,
wesentliches Argument für Fahrzeitverkürzungen ist das Erreichen von Taktknoten: Wenige Minuten kürzere Fahrzeiten können bei Umsteigeverbindungen gern mal 30min oder 60min (je nach Takt) über die Gesamtfahrstrecke ausmachen...
Gruß, bendo
Eben, es zählt im Zweifelsfall jede Sekunde, gerade bei der DB wo auf so gut wie nie gewartet wird, selbst beim Sichtanschluss.
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Freundliche Grüsse
Hannover-München in 3 Stunden? (Sammelantwort)
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 24.02.2025, 18:45 (vor 407 Tagen) @ VolkerRail
VolkerRail:
Selbst wenn ich 100 km habe, wo ich 300 theoretisch fahren könnte, wie lange braucht der Zug denn bis er die Geschwindigkeit hat und wie lange kann er diese auch ausfahren?!! Das ist so eine Energieverschwendung, ökologischer Unsinn... Und dann fahre ich in die Bahnhöfe mit 70 kmh rein siehe Bereich Köln oder Frankfurt Großraum.....
So in etwa dachte ich es auch... finde es auch komisch dass eurostar auf Schiphol-Rotterdam bis 300 beschleunigt... na gut, zum Glück" gibt es dort jetzt eine Langsamfahrstelle und sind eurostar und NS-IC gleich schnell... langsam... ;)
Würde ich aber A. Göttingen, Kassel und Fulda mit Vollgas umfahren können und B. die Rennbahn an Würzburg vorbei nach Nürnberg verlängern, dann durften 300 km/h schon interessant sein. Hannover-München wären dann mit einem Halt in Nürnberg in 3 Stunden möglich.
Aber das ganze durfte eher interessant für uns ICE-Fans sein. Hannover-München ist kein Paris-Marseille, wo es kaum Umsteigeverkehr gibt (Paris-Lyon hat eigene Züge). GÖ/KS/FD/WÜ sind Regionalknoten, in Fulda steigt man nach Erfurt oder Frankfurt um, in Würzburg nach Augsburg.
Fulda_NBS:
Der Sinn des "Schwachsinn" ist natürlich schneller zu sein. Dies Halte ich auch auch für sehr begrüßenswert.
Aber gegen welchen Preis?
bendo:
wesentliches Argument für Fahrzeitverkürzungen ist das Erreichen von Taktknoten: Wenige Minuten kürzere Fahrzeiten können bei Umsteigeverbindungen gern mal 30min oder 60min (je nach Takt) über die Gesamtfahrstrecke ausmachen...
Wie steht's eigentlich mit Deutschlandtakt? War schon lange nicht mehr hier.
Wird H-(30)-GÖ-(30)-KS-(30)-FD-(30)-WÜ immer noch nachgestrebt?
Halbstundentakt auf Hauptachsen?
gruß,
Oscar (NL).
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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Hannover-München in 3 Stunden? (Sammelantwort)
Holger2, Dienstag, 25.02.2025, 13:29 (vor 406 Tagen) @ Oscar (NL)
Würde ich aber A. Göttingen, Kassel und Fulda mit Vollgas umfahren können und B. die Rennbahn an Würzburg vorbei nach Nürnberg verlängern, dann durften 300 km/h schon interessant sein. Hannover-München wären dann mit einem Halt in Nürnberg in 3 Stunden möglich.
Ein solcher Ausbau wäre in Göttingen und in Fulda relativ einfach möglich, in Göttingen könnte man die Bahnhofsgleise 8 und 10 in Durchfahrtsgleise umwandeln (d.h. die Bahnsteige abreißen), in Fulda könnte man die Gleise 2 und 5 (ohne Bahnsteige) dafür verwenden, wenn das Gleisvorfeld etwas umgebaut würde. Dadurch wäre eine Durchfahrt mit 200 - 250 km/h möglich.
In Kassel sieht dies anders aus, zum einen ist der Bahnhof nicht groß genug, zum anderen ist die Geschwindigkeit nördlich des Bahnhofs auf 130 km/h begrenzt.
Aber das ganze durfte eher interessant für uns ICE-Fans sein. Hannover-München ist kein Paris-Marseille, wo es kaum Umsteigeverkehr gibt (Paris-Lyon hat eigene Züge). GÖ/KS/FD/WÜ sind Regionalknoten, in Fulda steigt man nach Erfurt oder Frankfurt um, in Würzburg nach Augsburg.
Nach Erfurt kann man in Fulda umsteigen, nach Frankfurt gibt es in der Regel Direktzüge.
In der Regel steigt man nach Augsburg in Nürnberg um.
Wie steht's eigentlich mit Deutschlandtakt? War schon lange nicht mehr hier.
Wird H-(30)-GÖ-(30)-KS-(30)-FD-(30)-WÜ immer noch nachgestrebt?
Halbstundentakt auf Hauptachsen?
Ja das ist noch aktuell und übrigens hat man die Strecke H - Wü auch bereits in den 90er Jahren in unter 2 Stunden zurückgelegt. Die exakten Kantenfahrzeiten, wird man allerdings nicht hinbekommen, da dafür einzelne Strecken zu lang bzw. zu kurz sind.
Es wäre ohne großen Aufwand heute schon möglich, stündliche Sprinterzüge von Frankfurt nach Hannover anzubieten und trotzdem zwischen Frankfurt und Hannover für die Zwischenhalte einen 30 - Minutentakt anzubieten.
Holger