So geht's trotzdem nicht. (Allgemeines Forum)

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Sonntag, 14.07.2024, 13:29 (vor 787 Tagen) @ milos6
bearbeitet von Der Blaschke, Sonntag, 14.07.2024, 13:32

Guten Tag.

Formaljuristisch ist es wohl ein "Betrug" gewesen.
Allerdings bin ich ja nicht "freiwillig" später gefahren, sondern weil mein Kumpel mit einem DB-Zug verspätet in Leipzig ankam.

Das habe ich schon verstanden.

Wo wäre jetzt das Problem gewesen, bei Halt des Zuges den Schaffner anzusprechen und zu fragen, ob die Mitfahrt mit deinem ungültigen Ticket aufgrund des Zusammenhangs in Ordnung geht? Warum setzt man sich kommentarlos in den Zug und wartet ab, was so passieren wird oder auch nicht? Warum redet man dann miteinander, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, anstatt vorher eben die Sache zu klären - zumal es vorab dann freundlich gelöst werden kann, während es im Konfliktfall in der Regel unfreundlich wird.

Ich verstehe das Problem und die Idee durchaus - habe aber NULL Verständnis dafür, dann einfach zu betrügen. Da kann man VORHER mit dem Personal reden. Das sind auch Menschen. Die ertragen das Chaos ihres Arbeitgebers arbeitstäglich deutlich ausgiebiger als jeder Fahrgast, können des Fahrgastes Dilemma also oft nachvollziehen und werden zu 99,9% bei anständig vorgetragenen, nicht völlig überzogenen Bitten durchaus für kulante Lösungen zugänglich sein. Und wenn man auf den einen von 16.000 trifft, der die Kulanz ablehnt, dann hat man in dem Augenblick halt Pech gehabt.

Schöne Grüße von jörg

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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)


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