Verhandlungen DB und GDL gescheitert (Allgemeines Forum)

nscharrn, IC 2152, Donnerstag, 29.02.2024, 16:27 (vor 926 Tagen)

Hallo Zusammen

Laut Bild https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/lokfuehrer-brechen-ab-neue-streiks-dr... sind die Verhandlungen mit der GDL gescheitert

Na, das kam jetzt unerwartet...

musicus, Donnerstag, 29.02.2024, 17:07 (vor 926 Tagen) @ nscharrn

- kein Text -

Na, das kam jetzt unerwartet...

nscharrn, IC 2152, Donnerstag, 29.02.2024, 17:25 (vor 926 Tagen) @ musicus

Ich habe auch gedacht das es zur einer Lösung kommt

Mo. 4.3. Pk GDL, vorher wird sie sich nicht dazu äußern

Henrik, Donnerstag, 29.02.2024, 17:33 (vor 926 Tagen) @ nscharrn

Einladung zur Pressekonferenz
GDL nimmt Stellung zu Tarifverhandlungen mit der DB

29. Februar 2024

Während die GDL Vereinbarungen einhält, hat die DB über BILD Interna aus den Tarifverhandlungen in die Öffentlichkeit gebracht. Die GDL äußert sich am kommenden Montag in einer Pressekonferenz zu den Verhandlungen. Bis dahin gilt eine Informationssperre.

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ist es gewohnt, sich an Vereinbarungen zu halten. Dies bedeutete: bis einschließlich 3. März 2024 keine Kommunikation und Einhaltung der Friedenspflicht.

Wenn die Deutsche Bahn in gewohnter Manier irgendeine Meldung in der BILD durchsticht, dann ist dies kein Grund für die GDL, ihre vertraglichen Verpflichtungen nicht einzuhalten.

Tendenziös und schuldzuweisend

Wie allseits bekannt, gibt die GDL der BILD seit Jahren keinerlei Interviews oder Hintergrundinformationen. Nunmehr veröffentlicht gerade dieses Medium, wie immer tendenziös und schon vorab schuldzuweisend, sämtliche Details zum Tagungsort als auch zur Beteiligung von Dritten, obwohl zwischen allen Beteiligten Vertraulichkeit vereinbart wurde! Diese Informationen sind gezielt vom DB-Management durchgestochen worden, um es dann der Gewerkschaftsseite anzuhängen.

Informationssperre bis kommenden Montag

Die ursprüngliche Vereinbarung einhaltend, gibt es seitens der GDL keinerlei Information zu den DB-Verhandlungen bis zu einer Pressekonferenz.

Diese findet statt

am Montag, 4. März 2024, 11:00 Uhr in der GDL-Geschäftsstelle Mohrenstraße 59, 10117 Berlin

Bis zu diesem Zeitpunkt steht die GDL für Statements nicht zur Verfügung.

https://www.gdl.de/..//pm/2024-02-29_GDL-PM_-_Abbruch_DB-Tarifverhandlungen.pdf

https://www.gdl.de/aktuelles/news/gdl-nimmt-stellung-zu-tarifverhandlungen-mit-der-db/

--

PM der DB:

https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/-Unfassbar-DB-m...

Das übliche Rumgehacke der Partner beginnt wieder

Waldbahn, Donnerstag, 29.02.2024, 17:47 (vor 926 Tagen) @ nscharrn
bearbeitet von Waldbahn, Donnerstag, 29.02.2024, 17:50

Hallo

und die GdL ist wieder in der großen Opferrolle. Bis zum Bild Artikel um 16:31Uhr gab es nichts zu lesen. Auch bei anderen Medien nicht. Die PM der DB ist von 16:45.

Vielleicht war es ja auch ein kleiner Gewerkschafts-Wichtigtuer, der der Bild einen Tipp gegeben hat. Wäre gar nicht so abwegig.

Man sollte gleich nathlos in eine Schlichtung übergehen. Den Streik kann man sich auf Grund weiterer Streikwellen eh nicht mehr groß erlauben...

Persönliche Anmerkung: Schon erstaunlich, dass man in vier Wochen keinen Kompromiss hinbekommt. An der PM der Bahn hab ich so erst einmal keinen Zweifel...

--
Gruß
Waldbahn

Das übliche Rumgehacke der Partner beginnt wieder

Stubenqualm, Donnerstag, 29.02.2024, 19:57 (vor 926 Tagen) @ Waldbahn

Moin,


Vielleicht war es ja auch ein kleiner Gewerkschafts-Wichtigtuer, der der Bild einen Tipp gegeben hat. Wäre gar nicht so abwegig.

ich finde es sehr unverschämt, daß ein Unbekannter mit dem Namen Waldbahn solche Unterstellungen macht.

Das übliche Rumgehacke der Partner beginnt wieder

VT 609, Donnerstag, 29.02.2024, 20:11 (vor 926 Tagen) @ Stubenqualm

Was ist daran unverschämt? Waldbahn hat recht.

Das übliche Rumgehacke der Partner beginnt wieder

Stubenqualm, Donnerstag, 29.02.2024, 20:16 (vor 926 Tagen) @ VT 609

Hat er denn Beweise?

Du warst also auch dabei.

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Donnerstag, 29.02.2024, 20:18 (vor 926 Tagen) @ VT 609

Moin.

Was ist daran unverschämt? Waldbahn hat recht.

Weil er mit am Tisch saß? Und deswegen weiß, dass die PM der DB nur Wahrheiten enthält? Bzw die einzig wahre Wahrheit.

Und du musst dann bei den Verhandlungen auch dabei gewesen sein. Erzähl doch auch mal ...


Schöne Grüße von jörg

--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

GDL durchhalten! Streik in der Osterwoche wäre guter Termin.

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Donnerstag, 29.02.2024, 20:19 (vor 926 Tagen) @ nscharrn

- kein Text -

--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

Lustige PM der DB

Sportdiesel612, Donnerstag, 29.02.2024, 20:20 (vor 926 Tagen) @ Henrik

"Mehr lassen Demografie und Fachkräftemangel nicht zu, sonst bleiben Züge stehen."

Bis jetzt ist das noch nie passiert, alle Züge fahren.

Das gibt denn einen neuen digitalen Grund im System: Ausfall wegen Fachkräftemangel.
https://www.bahn.de/service/ueber-uns/inside-bahn/hintergrund-technik/infografik-warum-...

Oder "Ausfall wegen Reparatur der Demografie".

Auch die PM der DB verstößt gegen die Vertraulichkeit ...

Sportdiesel612, Donnerstag, 29.02.2024, 20:23 (vor 926 Tagen) @ Waldbahn

... wenn die Angaben der GdL stimmen.

Hat der CW Fan Verein Beweise?

Waldbahn, Donnerstag, 29.02.2024, 20:31 (vor 926 Tagen) @ Stubenqualm

Aus der Mitteilung

Tendenziös und schuldzuweisend

Wie allseits bekannt, gibt die GDL der BILD seit Jahren keinerlei Interviews oder Hintergrundinformationen. Nunmehr veröffentlicht gerade dieses Medium, wie immer tendenziös und schon vorab schuldzuweisend, sämtliche Details zum Tagungsort als auch zur Beteiligung von Dritten, obwohl zwischen allen Beteiligten Vertraulichkeit vereinbart wurde! Diese Informationen sind gezielt vom DB-Management durchgestochen worden, um es dann der Gewerkschaftsseite anzuhängen.

Wo sind die Beweise dafür?

Und erinnern wir uns an den Affentanz um die Boni Zustimmung. Es war der GdL Kronprinz der im Aufsichtsrat zugestimmt hat und der Verein dann eine andere öffentliche Darstellung nach aussen gegeben hat.

Und ein User Stubenqualm ist genauso anonym/unbekannt...

Scheitern der Verhandlungen war absehbar..

ffz, Donnerstag, 29.02.2024, 20:36 (vor 926 Tagen) @ nscharrn

Ich habe auch gedacht das es zur einer Lösung kommt

Es war absehbar, dass es zu keiner Einigung zwischen DB und GDL kommen wird. Die GDL steht aktuell doppelt unter sehr starkem Druck, Einerseits ist die Erwartung der Mitglieder sehr hoch, dass es einen "bessern" Tarifabschluss wie den zwischen DB und EVG gibt. Zum anderen stehen alle Tarifverträge die die GDL bisher in 2023 und 2024 mit Nicht DB EVU abgeschlossen hat, bei der Arbeitszeitabsenkung unter dem Vorbehalt, dass die GDL mit der DB auch eine Arbeitszeitabsenkung in vergleichbarem Rahmen abschließt, sonst ist dieser Punkt in den Tarifverträgen nichtig.

Die DB/AGV - Move werden in diesem Punkt wohl eher nicht nachgeben wollen, da der Personalmangel bei der DB AG jetzt schon riesig ist. In vielen Bereichen, egal ob InfraGO, Regio, Fernverkehr oder Cargo geht es heute schon nur jeden Tag, weil die Mitarbeiter Überstunden leisten und auf Urlaub und Ruhetage verzichten.
Dabei geht Zeitgleich die Qualität immer mehr runter, weil die Mitarbeiter überlastet sind und teilweise im Job auch einfach überfordert bzw nicht ausreichend Qualifiziert sind.

Eine Bitte an Herrn Weselsky

jotxl, Donnerstag, 29.02.2024, 21:16 (vor 926 Tagen) @ nscharrn

Lieber Herr Weselsky,

vielleicht lesen Sie hier ja mit. Es wäre wirklich schön, wenn es endlich eine Einigung mit der
DB gäbe. Ich verstehe durchaus Ihr Anliegen, bessere Bedingungen für die Lokführer zu erreichen.
Aber an Maximalforderungen im Wesentlichen weiter fest zu halten ist nicht mehr zielführend. Millionen Fahrgäste und nicht zuletzt die deutsche Wirtschaft leiden weiter, wenn es wieder zu Streiks kommt. Es werden sich sicher nicht 10.000 Triebfahrzeugführer bewerben, nur wenn die Wochenarbeitszeit um eine Stunde mehr abgesenkt wird.

Ich selbst bin in der freien Wirtschaft tätig, arbeite weit mehr als 40 Stunden die Woche und kann von einem 4-stelligen Inflationsausgleich nur träumen. In diesem Sinne: Einigen Sie sich bitte !
Beste Grüße von einem Bahnkunden, der bald nicht mehr Ihre Mitarbeiter finanzieren kann und will, wenn nichts mehr planbar ist !

Personalmangel hausgemacht.

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Donnerstag, 29.02.2024, 21:24 (vor 926 Tagen) @ ffz

Hey.

Die DB/AGV - Move werden in diesem Punkt wohl eher nicht nachgeben wollen, da der Personalmangel bei der DB AG jetzt schon riesig ist. In vielen Bereichen, egal ob InfraGO, Regio, Fernverkehr oder Cargo geht es heute schon nur jeden Tag, weil die Mitarbeiter Überstunden leisten und auf Urlaub und Ruhetage verzichten.
Dabei geht Zeitgleich die Qualität immer mehr runter, weil die Mitarbeiter überlastet sind (...)


Und nach Wunsch der DB soll das alles auch so bleiben. Die Mitarbeiter ausquetschen bis auf's Letzte!

Kein Wunder, dass da in dem Laden Mangelwirtschaft herrscht.

Und da die DB als Arbeitgeber halt furchtbar unattraktiv ist, wird das in den nächsten Jahren mit dem Personalmangel eher schlimmer statt besser. Und eine Trendwende ist nicht in Sicht.


Schöne Grüße von jörg

--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

+1

VT 609, Donnerstag, 29.02.2024, 21:39 (vor 926 Tagen) @ jotxl

- kein Text -

Hast du als CW Gegner Beweise?

Stubenqualm, Donnerstag, 29.02.2024, 21:55 (vor 926 Tagen) @ Waldbahn

- kein Text -

Warum keine Bitte an Herrn Seiler?

Stubenqualm, Donnerstag, 29.02.2024, 22:24 (vor 926 Tagen) @ jotxl

- kein Text -

Vllt sauer, weil er sich nicht traut?

Höllentalbahn, Donnerstag, 29.02.2024, 22:47 (vor 926 Tagen) @ Stubenqualm
bearbeitet von Höllentalbahn, Donnerstag, 29.02.2024, 22:49

Auch in der "freien Wirtschaft" hindert einen niemand daran, sich in einer Gewerkschaft zu organisieren, und kollektiv/alleine für ein besseres Gehalt/Arbeitsbedingungen einzustehen.
Macht aber natürlich mehr Arbeit, als im Internet über diejenigen zu schimpfen (vllt auch etwas Neid dabei?), die es tun.

Vllt sauer, weil er sich nicht traut?

sfn17, Donnerstag, 29.02.2024, 23:52 (vor 926 Tagen) @ Höllentalbahn
bearbeitet von sfn17, Donnerstag, 29.02.2024, 23:53

Auch in der "freien Wirtschaft" hindert einen niemand daran, sich in einer Gewerkschaft zu organisieren, und kollektiv/alleine für ein besseres Gehalt/Arbeitsbedingungen einzustehen.

Darüber wundere ich mich schon seit Jahrzehnten. Diese (schein)selbständigen High Potentials spüren wohl so was wie Igitt, täten sie sich in so einer Gewerkschaft ganz wie poplige Arbeiter zusammen. (Dabei gibt es ja auch Edel-Gewerkschaften wie Cockpit.)

Macht aber natürlich mehr Arbeit, als im Internet über diejenigen zu schimpfen (vllt auch etwas Neid dabei?), die es tun.

Die High Potentials sind lieber per Du mit dem Geldgeber. Man ist auch stolz darauf, ja keinen Betriebsrat zu haben. Igittigitt... das wäre wie abgeranzte Hochhausbude statt lichtdurchfluteter Altbauwohnung.

Die Kuschelei mit dem Freund-Chef ist dann vorbei, wenn's im Business kriselt. Dann sind die Hipsterbärte ganz schnell kratzig.

Eine Bitte an Herrn Weselsky

frank_le, Freitag, 01.03.2024, 00:32 (vor 926 Tagen) @ jotxl

Organisieren Sie sich in einer Gewerkschaft. Wenn Sie andere ebenfalls davon überzeugen dann müssen Sie auch nicht mehr über 40h arbeiten.

Ansonsten bitten Sie doch einfach Herrn Seiler um Kompromissbereitschaft. Er spielt bei der Bahn das gleiche Spiel wie vorher bei der Telekom. Auch dort ist er am Ende gescheitert.

Lieber Herr Weselsky,

vielleicht lesen Sie hier ja mit. Es wäre wirklich schön, wenn es endlich eine Einigung mit der
DB gäbe. Ich verstehe durchaus Ihr Anliegen, bessere Bedingungen für die Lokführer zu erreichen.
Aber an Maximalforderungen im Wesentlichen weiter fest zu halten ist nicht mehr zielführend. Millionen Fahrgäste und nicht zuletzt die deutsche Wirtschaft leiden weiter, wenn es wieder zu Streiks kommt. Es werden sich sicher nicht 10.000 Triebfahrzeugführer bewerben, nur wenn die Wochenarbeitszeit um eine Stunde mehr abgesenkt wird.

Ich selbst bin in der freien Wirtschaft tätig, arbeite weit mehr als 40 Stunden die Woche und kann von einem 4-stelligen Inflationsausgleich nur träumen. In diesem Sinne: Einigen Sie sich bitte !
Beste Grüße von einem Bahnkunden, der bald nicht mehr Ihre Mitarbeiter finanzieren kann und will, wenn nichts mehr planbar ist !

Das übliche Rumgehacke der Partner beginnt wieder

Reservierungszettel, KDU, Freitag, 01.03.2024, 01:46 (vor 926 Tagen) @ Stubenqualm

Moin,


Vielleicht war es ja auch ein kleiner Gewerkschafts-Wichtigtuer, der der Bild einen Tipp gegeben hat. Wäre gar nicht so abwegig.

ich finde es sehr unverschämt, daß ein Unbekannter mit dem Namen Waldbahn solche Unterstellungen macht.

Das die Waldbahn pro DB ist und gegen Mitarbeitergerechtigkeit ist nun wirklich nichts Neues.

Weil Manager der DB nie schuld sind und alles richtig machen

Reservierungszettel, KDU, Freitag, 01.03.2024, 01:49 (vor 926 Tagen) @ Stubenqualm

- kein Text -

Deine versuchte Provokation läuft ins Leere

Waldbahn, Freitag, 01.03.2024, 06:10 (vor 926 Tagen) @ Reservierungszettel

Moin,


Vielleicht war es ja auch ein kleiner Gewerkschafts-Wichtigtuer, der der Bild einen Tipp gegeben hat. Wäre gar nicht so abwegig.

ich finde es sehr unverschämt, daß ein Unbekannter mit dem Namen Waldbahn solche Unterstellungen macht.


Das die Waldbahn pro DB ist und gegen Mitarbeitergerechtigkeit ist nun wirklich nichts Neues.

Ich habe lediglich die Art und Weise der Verhandlungsführung des CW Fan Vereins kritisiert. Les dich bitte in meine Beiträge dazu ein. Da steht kein Wort, dass ich irgendjemandem irgendeine Gerechtigkeit abspreche. Von daher läuft dein Beitrag ins Leere.

Im Übringen haben mehrere User das Agieren kritisiert. Sind die dann auch pro DB und gegen die Aufwertung des Berufes? Steile These.

Jotxl hat hier wahre Worte geschrieben und das ist auch immer mein Standpunkt gewesen. Einigung vor dem Setzen eines Denkmals eines Einzelnen.

--
Gruß
Waldbahn

Die Umstände hier sind mehrfach erläutert worden

Waldbahn, Freitag, 01.03.2024, 06:24 (vor 925 Tagen) @ Stubenqualm

Es ist nun schon von mehreren Usern dargelegt worden, dass die Maximalforderung wenn sie so umgesetzt werden würde und im TV stehen würde, auf einen Schlag um die 10 bis 15% mehr Personal über Nacht erfordern würde. Dann erklär du oder die anderen GdL Peser doch mal, wie das bei dem Arbeitsmarkt gehen soll.

Und nehm bitte auch zur Kenntnis, dass die übrigen Abschlüsse unter Vorbehalt der DB Einigung getroffen sind. Wenn irgendwann eine Schlichtung erfolgt und die Absenkung anders oder gar nicht vertraglich festgehalten sind, erfolgt bei den anderen EVU auch eine Neuverhandlung.

Also eher die Realitäten des Arbeitsmarktes zur Kenntnis nehmen, als hier gegen die Arbeitgeber zu polemisieren. Das hilt ungemein weiter.

--
Gruß
Waldbahn

Deine versuchte Provokation läuft ebenfalls ins Leere

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Freitag, 01.03.2024, 09:30 (vor 925 Tagen) @ Waldbahn

Einigung vor dem Setzen eines Denkmals eines Einzelnen.

Lass das Gestichel doch einfach weg. Andernfalls gehört für den DB-Vorstand dann auch ein Gruppen-Denkmal aufgestellt. Bei deren Einkommen sogar in Gold, extra hoch auf einem Marmorsockel. Die da oben lassen für sich persönlich ja auch nichts verkommen.

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

Das übliche Rumgehacke der Partner beginnt wieder

musicus, Freitag, 01.03.2024, 11:36 (vor 925 Tagen) @ Waldbahn

Persönliche Anmerkung: Schon erstaunlich, dass man in vier Wochen keinen Kompromiss hinbekommt.

Mittlerweile begleitet uns der Arbeitskampf schon mehr als vier Monate.
Irgendwas läuft hier gehörig schief.

+1

Matze86, München, Freitag, 01.03.2024, 11:38 (vor 925 Tagen) @ musicus

- kein Text -

Das ist keine Provokation

VT 609, Freitag, 01.03.2024, 11:55 (vor 925 Tagen) @ Alibizugpaar

Einigung vor dem Setzen eines Denkmals eines Einzelnen.

Lass das Gestichel doch einfach weg.

Das ist kein Gestichel, sondern Wahrheit. Wie sonst lässt sich das Verhalten von CW im aktuellen Tarifkonflikt erklären? Er war ja von Anfang an auf Eskalation aus. Die zeitliche Entwicklung muss ich glaube ich nicht noch einmal darlegen.

Andernfalls gehört für den DB-Vorstand dann auch ein Gruppen-Denkmal aufgestellt. Bei deren Einkommen sogar in Gold, extra hoch auf einem Marmorsockel. Die da oben lassen für sich persönlich ja auch nichts verkommen.

Dass ich kein Freund des DB-Vorstands bin, habe ich ebenfalls bei verschiedenen Gelegenheiten betont. Wenn es nach mir ginge, würden die Boni sofort abgeschafft. Ich finde es ein Unding, dass der Vorstand zwar Boni noch und nöcher einstreicht (wo das Gehalt sowieso schon mehr als üppig ist), aber bei den Tarifentgelten und der Arbeitszeit derjenigen, die an der Basis arbeiten und den Laden tagtäglich am Laufen halten, so knausrig ist.

Dann halt weniger nach Deutschland für mich…

J-C, In meiner Welt, Freitag, 01.03.2024, 12:06 (vor 925 Tagen) @ musicus
bearbeitet von J-C, Freitag, 01.03.2024, 12:08

Naja, dafür kriegt Tschechien jetzt halt mehr von meiner Kaufkraft ab bei meinen Reisen ;)

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Was ist richtig, was ist falsch?

TRAXXP160DE, HBIK, Freitag, 01.03.2024, 12:14 (vor 925 Tagen) @ Waldbahn

Was ist Wahrheit?

Wer sich einmal mit diesem Thema beschäftigen möchte, sie dieser Wiki Artikel empfohlen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Was_ist_Wahrheit%3F

Etwas mehr Geld und angenehmere Arbeitszeiten Schichtbeginn/ Schichtende sollte da wohl drin sein. Warum ist es ein Problem, sich darauf zu einigen?

Möglicherweise will sich keiner der beiden Parteien entscheidend bewegen.

Optimal wäre es, wenn AG und AN sich gemeinsam an einer Nachwuchsstrategie und Mitarbeitergewinnung beteiligen würden ...

Dauerhaft kann es nicht gelingen, mehr Leistung mit weniger Personal zu fahren.

Allerdings frage ich mich, wie ist die Situation bei den privaten Güterbahnen?

Personal und Zufriedenheit. Denke jetzt nicht nur an Bauzüge, sondern auch an die prv Ganzzüge.

Die Maximalforderung der Gewerkschaft ist des Pudels Kern

Waldbahn, Freitag, 01.03.2024, 12:33 (vor 925 Tagen) @ TRAXXP160DE

Für Philosophie ist es in der Lage schon zu spät.

Aber: Es müsste doch auch einer Gewerkschaft klar, sein, dass eine solch drastische Reduzierung der Arbeitszeit mehr Personal fordert. Rechnen die eine solche Forderung nicht durch? Ich hab mehrfach angemerkt, dass die dann erklären müssen, woher das zusätzliche Personal (sofort einsatzfähig) über Nacht kommen soll. Oder leben wir dann mit Angebotskürzungen.

--
Gruß
Waldbahn

Die Maximalforderung der Gewerkschaft ist des Pudels Kern

Barzahlung, Freitag, 01.03.2024, 13:00 (vor 925 Tagen) @ Waldbahn
bearbeitet von Barzahlung, Freitag, 01.03.2024, 13:04

Ich hab mehrfach angemerkt, dass die dann erklären müssen, woher das zusätzliche Personal (sofort einsatzfähig) über Nacht kommen soll.

Wer spricht denn von über Nacht? Hast Du Dir die Forderungen überhaupt durchgelesen?

Also eher die Realitäten des Arbeitsmarktes zur Kenntnis nehmen

Genau und die lauten, wer gute Arbeitsbedingungen und ein hohes Gehalt bietet, der findet auch Leute, die die Arbeit machen wollen.

Tatsächlich hausgemacht?

Junior, Freitag, 01.03.2024, 20:06 (vor 925 Tagen) @ Der Blaschke

Ich frage mich, ob der Personalmangel tatsächlich so hausgemacht ist. Wenn das so wäre,
- warum leiden dann auch so gut wie alle anderen Eisenbahn- und auch kommunalen Verkehrsunternehmen darunter?
- warum zieht sich dann der Fachkräftemangel durch quasi alle Branchen? Egal ob sämtliche Handwerksberufe, Erzieher, Lehrer, Gastronomie, die Liste ließe sich lang fortsetzen.
Alles jeweils hausgemacht?

Eher "Politisch verursacht"

ffz, Freitag, 01.03.2024, 20:27 (vor 925 Tagen) @ Junior

Hallo,

ich würde eher sagen, dass der Personalmangel in den Bereichen in denen Körperlich und/oder in Schciht gearbeitet werden muss und die Mitarbeiter nicht verbeamtet sind "Politisch verursacht" ist. Die Arbeitnehmer mit geringem und mittlerem Einkommen bezahlen im Verhältnis recht viele Steuern und Sozialabgaben und sind Zugleich besonders stark von den Preissteigerungen betroffen, da wenig Geld zum "auf die Seite legen" vorhanden ist. Deutschland hat zusammen mit Belgien die höchsten Abgaben auf Arbeitslohn. Wenn dann immer mehr Arbeitnehmer feststellen, dass sich die Arbeit finanziell wenig bis gar nicht "lohnt" weil man fast so viel Geld für Fahrtkosten und Lebenshaltungskosten ausgibt, wie man einnimmt mit der Arbeit, dann muss man für sich irgendwann die Konsequenzen ziehen und entweder "vom Staat leben" oder sich eine Arbeit näher an einem günstigen Wohnort suchen, oder ins Ausland abwandern.

Gruß

??

musicus, Samstag, 02.03.2024, 08:36 (vor 924 Tagen) @ ffz

- kein Text -

Die Politik wird munter!

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Samstag, 02.03.2024, 22:12 (vor 924 Tagen) @ nscharrn
bearbeitet von Der Blaschke, Samstag, 02.03.2024, 22:13

Huhu.

Die CDU warnt die GDL. Ostern streiken geht nicht.

https://www.tagesspiegel.de/politik/nicht-wieder-bahnkunden-in-geiselhaft-nehmen-union-...

Verkehrsminister Wissing erinnert daran, dass in Europa Krieg herrscht und es hierzulande eng werden kann mit manch Lebenswichtigem.

https://m.bild.de/politik/inland/politik-inland/bahnstreik-droht-wissing-warnt-vor-sich...

Wenn der Russe kommt, liegt's an Weselsky und seinen renitenten Lokführern. Eben - da können die doch weiter unter erbärmlichen Bedingungen für überschaubares Entgelt weiter arbeiten.

Ich bekomme da das ganz große Kotzen. Sollen die Herrschaften doch einfach mal ihrer Marionette im Bahntower ein paar andere Sätze soufflieren.

Wobei ja klar ist, dass die Lokführer der Staatsbahn nicht gewinnen dürfen. Wo kommen wir da hin, wenn Erfolge des Fußvolkes geduldet werden. Schließlich ist unser Sicherheitsapparat ja genauso untauglich wie die Politik. Hier spüren Journalisten ja Terroristen schneller auf als der Staat. Wer weiß, wer da dann von Erfolgen anderer beseelt demnächst noch alles streiken will ... So stellt man sich in Politikerkreisen Demokratie nun nicht vor ...

Also GDL, Durchhalten! Und Ver.di erklären, dass diese 2-Tages-Streiks nur affig sind und gar nichts bewirken. Und dann zusammen unbefristet streiken.


Schöne Grüße von jörg

--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

Alterspyramide

ICE 1517, Sonntag, 03.03.2024, 13:02 (vor 923 Tagen) @ Barzahlung

Genau und die lauten, wer gute Arbeitsbedingungen und ein hohes Gehalt bietet, der findet auch Leute, die die Arbeit machen wollen.


Wenn es nur so einfach wäre.

Das Statistische Bundesamt zeigt auf seiner Internetseite auch die Alterspyramide:
https://service.destatis.de/bevoelkerungspyramide/index.html#!y=2023

Wenn man jetzt mal bei der magischen Altersgrenze von 65 schaut, rutschen da jedes Jahr etwa 1,1 Mio Menschen in den Rentenbereich rein. Und gleichzeitig haben wir unten bei den 20jährigen nur etwa 0,8 Mio Menschen, die nachkommen. Grob gesagt brechen uns jedes Jahr 300.000 Arbeitskräfte weg, einfach so.
Und das sind nicht nur diese 300.000 Arbeitskräfte, die uns da fehlen. Die Altersstruktur sorgt natürlich auch dafür, dass wir in gewissen Sektoren sogar mehr Arbeitskräfte brauchen, beispielsweise im Bereich Medizin und Pflege.

Der Arbeitsmarkt funktioniert natürlich über Angebot und Nachfrage und daraus entsteht dann der Preis für eine Arbeitskraft. Die Aussage von dir, dass gute Arbeitsbedingungen und hohe Gehälter dafür sorgen, dass man auch Arbeitskräfte findet, ist unter dem Gesichtspunkt absolut richtig. Allerdings verschieben wir das Problem dann einfach nur an eine andere Stelle: Irgendwer muss das ja trotzdem bezahlen und Mobilität ist einfach ein Grundbedürfnis, insofern zahlen wir alle das und haben somit auch Inflation.

Gleichzeitig ziehen wir natürlich die Arbeitskräfte auch aus anderen Branchen rüber und sorgen damit dort für einen Mangel.

Wenn man wirklich aus diesem Teufelskreislauf ausbrechen will, gibt's ein paar andere Möglichkeiten:

1. Wir bräuchten mehr Geburten (da haben wir jetzt allerdings 20 Jahre Verspätung...) oder Zuwanderung.
2. Und wir sollten uns auch mal darüber unterhalten, wo Basisleistungen für unsere Gesellschaft erbracht werden oder wo wir über Komfortleistungen sprechen. Ein Beispiel: Während Corona haben Lebensmittellieferdienste enorm an Popularität gewonnen. Jetzt kurvt also 20 Minuten lang ein Fahrer zu mir und bringt mir meinen Einkauf, was ich eigentlich genauso gut selbst erledigen könnte, wenn ich in den Supermarkt gehe. Das sind natürlich auch Jobs, die Arbeitskräfte binden.
3. Können wir es uns in so einer Situation wirklich leisten, in diversen Branchen die Wochenarbeitszeit zu reduzieren und den Mangel weiter zu verschärfen? Das Problem wird uns an ganz anderen Stellen wieder einholen. Wir werden mit der gewonnenen Zeit ja irgendwas machen, also vermehrt den Freizeit- und Tourismussektor (und wohl auch Verkehrssektor) in Anspruch nehmen und somit dort für einen Mehrbedarf an Arbeitskräften sorgen. Desweiteren gehen dem Staat ja auch Einnahmen verloren und die Haushaltsverhandlungen zuletzt haben ja auch gezeigt, dass uns hier ohnehin schon einiges fehlt.

Persönlich stößt die Idee, die Wochenarbeitszeit bei vollem Lohnausgleich zu reduzieren, bei mir auf wenig Gegenliebe. Sicherlich schön für jeden, der davon profitieren kann. Aber wenn wir das als Gesellschaft einmal so komplett durchziehen, kriegen wir ein gewaltiges Problem.

Wer jetzt wirklich das Bedürfnis hat, seine Wochenarbeitszeit reduzieren zu wollen, kann das auch jetzt schon tun - nur eben ohne Lohnausgleich. Gesetzlich gibt's dazu im Teilzeit- und Befristungsgesetz entsprechende Passagen, dass der Arbeitgeber entsprechende Wünsche nur gut begründet ablehnen kann. Zudem sind wir gerade in einer Situation, in der der Arbeitgeber wohl eher einem Teilzeitwunsch zustimmen wird, anstatt eine Arbeitskraft komplett zu verlieren.
Das halte ich persönlich momentan für den gesünderen Weg, anstatt per Tarifvertrag das für alle durchzusetzen.

Komm dem CW Fan Verein doch nicht mit Sachlichkeit

Waldbahn, Sonntag, 03.03.2024, 14:14 (vor 923 Tagen) @ ICE 1517
bearbeitet von Waldbahn, Sonntag, 03.03.2024, 14:17

Hallo

denen geht es doch gar nicht darum, sachliche Argumente auszutauschen oder sich mit denen zu beschäftigen. Hauptsache man war ein halbes Jahr oder mehr in den Medien, hat dem Pendler/Reisenden haufenweise Nerven und zusätzliches Geld (für Alternativen) geraubt und hat dem Chef sein erhofftes Denkmal gesetzt.

Viele Bahner - gerade von diesem Verein - klagen über unmenschliche Arbeitsbedingungen. Aber das deren Vorsitzender (war er seit 2008 also inzwischen im 16. Jahr) nicht in der Lage ist, daran signifikant was zu ändern. Aber fehlende Pausenräume und WCs spülen eben keine Gelder in die Gewerkschaftskassen, nur wenn man das Gehalt um x% anhebt...

Hauptsache der Arbeitgeber ist der Feind und das Feindbild muss auch so gepflegt werden. Und jeder der das kritisiert ist pro DB und gegen Mitarbeitergerechtigkeit

--
Gruß
Waldbahn

Innovation.

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Sonntag, 03.03.2024, 15:52 (vor 923 Tagen) @ ICE 1517

Moin.

1. Wir bräuchten mehr Geburten (da haben wir jetzt allerdings 20 Jahre Verspätung...) oder Zuwanderung.

Mehr Geburten ist illusorisch. Mehr Zuwanderung ist nötig. Dazu geburtenfreudige Zuwanderer. Wer aber erklärt dem "Arier", dass er hierzulande in Kürze "Minderheitenschutz" beantragen kann ...

Oder wir schicken all die Zuwanderer zurück - dann sind Züge und Busse nämlich leer und es kann massiv gekürzt werden.

2. Und wir sollten uns auch mal darüber unterhalten, wo Basisleistungen für unsere Gesellschaft erbracht werden oder wo wir über Komfortleistungen sprechen. Ein Beispiel: Während Corona haben Lebensmittellieferdienste enorm an Popularität gewonnen. Jetzt kurvt also 20 Minuten lang ein Fahrer zu mir und bringt mir meinen Einkauf, was ich eigentlich genauso gut selbst erledigen könnte, wenn ich in den Supermarkt gehe. Das sind natürlich auch Jobs, die Arbeitskräfte binden.

Was gestrichen wird, legt wer fest? Der Staat? Und wenn der Einkauf zu dir kommt, brauchst du keinen Bus zum Einkauf.

Wie überhaupt sich die Frage stellt, inwieweit der ÖV in deinen Luxusbereich fällt! Nachtbusse, Freizeitbusse, touristische Verkehre u.ä. sind sicher weitgehend Luxus und gehören eingestellt.

3. Können wir es uns in so einer Situation wirklich leisten, in diversen Branchen die Wochenarbeitszeit zu reduzieren und den Mangel weiter zu verschärfen? Das Problem wird uns an ganz anderen Stellen wieder einholen. Wir werden mit der gewonnenen Zeit ja irgendwas machen, also vermehrt den Freizeit- und Tourismussektor (und wohl auch Verkehrssektor) in Anspruch nehmen und somit dort für einen Mehrbedarf an Arbeitskräften sorgen. Desweiteren gehen dem Staat ja auch Einnahmen verloren und die Haushaltsverhandlungen zuletzt haben ja auch gezeigt, dass uns hier ohnehin schon einiges fehlt.

Nach der Logik erhöhen wir am besten die Arbeitszeiten. Wie bis vor 300 Jahren: arbeiten, schlafen, tot umfallen. Letzteres am besten mit Rentenbeginn ...

Der Arbeitskräftemangel wird zu verstärkter Entwicklung von KI/Automatik etc führen. Neulich las ich, dass jetzt Schiffe ferngesteuert werden. Von Land aus.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/binnenschiffe-rhein-100.html

Warum bei Bahnens die Entwicklung nicht vorantreiben. Statt z.B. mit ETCS auf den großen Hauptstrecken anzufangen, wäre es sinnvoll, bei kleinen Nebennetzen los zu legen. Lass die Bimmeln durch die Heide in Norddeutschland automatisch verkehren. Bremen Uelzen und Buchholz Hamburg. Das läßt sich realistisch eher bewerkstelligen. Und da man keine Lokführer braucht, kann man statt stündlich mit 2 Traktionen besser halbstündlich mit einer Traktion fahren.


Zu arbeiten wie anno 1780, möglichst lang mit möglichst wenig Freizeit - dann flüchtet man eben ins Ausland, wenn da die Bedingungen besser sind. "Abwärtsspirale" ist selten erfolgreich - irgendwo wird es immer besser sein ...


Schöne Grüße von jörg

--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

Viel zu wenig in der Vergangenheit.

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Sonntag, 03.03.2024, 15:58 (vor 923 Tagen) @ Waldbahn

Moin.

Viele Bahner - gerade von diesem Verein - klagen über unmenschliche Arbeitsbedingungen. Aber das deren Vorsitzender (war er seit 2008 also inzwischen im 16. Jahr) nicht in der Lage ist, daran signifikant was zu ändern.

Weil er VIEL ZU OFT viel zu konziliant war. Also genau das, was du jetzt erwartest.

Und es steht ja auch zu befürchten, dass auch jetzt die Verbesserungen viel zu gering ausfallen werden. Da gilt es für den Nachfolger etliches zu tun.

Schöne Grüße von jörg

--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

Migration ist auch keine langfristige Lösung

J-C, In meiner Welt, Sonntag, 03.03.2024, 18:14 (vor 923 Tagen) @ Der Blaschke

Die Geburtenrate pendelt sich auch jenseits unserer verwöhnten westlihcen Hemisphäre genau in die Richtung ein, die wir selbst haben. Gerade jene, die zu uns kommen, passen sich auch dann entsprechend an... nur wird das erstmal unterm Teppich gekehrt, weil man ja dann kein drastisches Problem verorten könnte.

Nur, dann verschleppt man lediglich die Problematik. Ich frage mich aber ehrlich gesagt, wie man es hinkriegt, tendenziell doch mehr an Bevölkerung zu haben, gleichzeitig aber gleichzeitig diese Bevölkerung wundersamerweise nicht am Arbeitsmarkt zur Verfügung steht? Trotz des ganzen technologischen Wandels?

Vielleicht könnte die Wurzel sein, wir achten zu viel auf Wachstum und zu wenig auf Nachhaltigkeit...

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Die Umstände hier sind mehrfach erläutert worden

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Montag, 04.03.2024, 10:00 (vor 922 Tagen) @ Waldbahn

auf einen Schlag um die 10 bis 15% mehr Personal über Nacht erfordern

Dann eben 10 bis 15% der Fernzüge streichen. Die fallen ja eh aus, laufen mit extremer Verspätung oder mit fehlenden Wagenteilen. Einen großartig spürbaren Veränderungseffekt würden die Reisenden kaum spüren.

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

Das übliche Rumgehacke der Partner beginnt wieder

JeDi, überall und nirgendwo, Montag, 04.03.2024, 10:20 (vor 922 Tagen) @ Waldbahn

Vielleicht war es ja auch ein kleiner Gewerkschafts-Wichtigtuer, der der Bild einen Tipp gegeben hat. Wäre gar nicht so abwegig.

Ich dachte, die laufen alle ihrem großen Führer blind hinterher? Entscheid dich mal…

--
Weg mit dem 4744!

Die Umstände hier sind mehrfach erläutert worden

gnampf, Montag, 04.03.2024, 12:37 (vor 922 Tagen) @ Alibizugpaar

Dann eben 10 bis 15% der Fernzüge streichen. Die fallen ja eh aus, laufen mit extremer Verspätung oder mit fehlenden Wagenteilen. Einen großartig spürbaren Veränderungseffekt würden die Reisenden kaum spüren.

Und der Gueterzuege. Und der Regios. Und dann nochmal einige Prozent mehr weil z.B. in der Werkstatt auch 10-15% Kapazitaet fehlen. Und auf dem Stellwerk, also auch die Privaten muessen kuerzen. Und wenn man nicht die Nachtzuege komplett zusammenstreichen und den Vekehr schon um 8 Uhr abends einstellen will, sondern nur einzelne Leistungen zwischendrin gestrichen werden sollen, dann wohl noch mehr, weil die Schichtplanung deutlich komplexer wird.
Kann man so machen, man kann den Verkehr auch einfach komplett einstellen, oder nur noch Regio, oder FV oder Gueterverkehr machen. Ist kacke, aber kann man machen. Wer meint das waere ja nur auf Zeit, weil in 3 Jahren haette man dann durch die jetzt super attraktiven Arbeitsbedingungen auf einmal Personal im Ueberschuss... dem kann man nur raten aufzuwachen, denn die 3h weniger Arbeitszeit bzw. das entsprechend gestiegene Gehalt werden nicht den entscheidenden Unterschied machen.

Handelsblatt: DB hätte mit 36 Stunden Woche zugestimmt

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 06.03.2024, 20:54 (vor 920 Tagen) @ nscharrn

Link


GDL-Chef Weselsky räumt „Denkfehler ein“

Der Gewerkschafter hat zugegeben, den Vorschlag der Vermittler im Tarifstreit falsch dargestellt zu haben. Dass die GDL am Arbeitskampf festhält, sorgt nicht nur bei der Bahn für Unverständnis.

Berlin. Der Chef der Lokführergewerkschaft GDL, Claus Weselsky, hat mit der falschen Darstellung eines Zwischenstands bei den Bahn-Tarifverhandlungen Unverständnis ausgelöst. Der Präsident des Bundesverbands Schienennahverkehr, Thomas Prechtl, äußerte am Mittwoch zwar Verständnis, dass es nach zahlreichen Runden zu Fehlinterpretationen kommen könne.

Er würdigte zudem, dass Weselsky den von ihm so bezeichneten „Denkfehler“ eingestanden habe. Es dürfe aber nicht passieren, „dass Millionen Fahrgäste ab Donnerstag wegen eines solchen Denkfehlers erneut nicht zur Arbeit kommen können, weil streikbedingt keine Züge fahren“.

Hintergrund sind Schilderungen Weselskys über einen Kompromissvorschlag, den der frühere Bundesinnenminister Thomas de Maizière und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (beide CDU) als Moderatoren bei den wochenlangen Verhandlungen zwischen den beiden Tarifparteien unterbreitet hatten. Dieser sah eine Senkung der Wochenarbeitszeit in zwei Schritten auf 36 Stunden bis 2028 bei vollem Lohnausgleich vor.

Die Bahn hatte den Vorschlag angenommen. Die GDL lehnte jedoch ab. Die Gespräche scheiterten deshalb vergangene Woche, und die Gewerkschaft rief zum nächsten Streik auf.

Weselsky stellte den Vorschlag der Schlichter bei einer Pressekonferenz am Montag zunächst anders dar: Diese hätten eine Absenkung auf lediglich 37 Stunden bei vollem Lohnausgleich ins Spiel gebracht. Eine weitere halbe Stunde Reduzierung wäre lediglich optional und mit finanziellen Einbußen für die Beschäftigten verbunden gewesen. Gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ räumte Weselsky am Dienstag ein, ihm sei bei dieser falschen Darstellung ein „Denkfehler“ unterlaufen. Das ändere aber nichts an seiner Haltung, betonte er.

Es wurde also von beiden Moderatoren - also auch dem Moderator, der von der GDL entsandt wurde - ein Kompromiss vermittelt, welcher eben 36 Stunden als Möglichkeit ansah.

Ich würde jetzt echt gerne wissen, wieso genau Weselsky weiterhin auf seinem Standpunkt beharrt... sind 36 Stunden nicht schon ein guter Schritt?

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Handelsblatt: DB hätte mit 36 Stunden Woche zugestimmt

Henrik, Mittwoch, 06.03.2024, 21:00 (vor 920 Tagen) @ J-C

Link


GDL-Chef Weselsky räumt „Denkfehler ein“

Der Gewerkschafter hat zugegeben, den Vorschlag der Vermittler im Tarifstreit falsch dargestellt zu haben. Dass die GDL am Arbeitskampf festhält, sorgt nicht nur bei der Bahn für Unverständnis.

Berlin. Der Chef der Lokführergewerkschaft GDL, Claus Weselsky, hat mit der falschen Darstellung eines Zwischenstands bei den Bahn-Tarifverhandlungen Unverständnis ausgelöst. Der Präsident des Bundesverbands Schienennahverkehr, Thomas Prechtl, äußerte am Mittwoch zwar Verständnis, dass es nach zahlreichen Runden zu Fehlinterpretationen kommen könne.

Er würdigte zudem, dass Weselsky den von ihm so bezeichneten „Denkfehler“ eingestanden habe. Es dürfe aber nicht passieren, „dass Millionen Fahrgäste ab Donnerstag wegen eines solchen Denkfehlers erneut nicht zur Arbeit kommen können, weil streikbedingt keine Züge fahren“.

Hintergrund sind Schilderungen Weselskys über einen Kompromissvorschlag, den der frühere Bundesinnenminister Thomas de Maizière und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (beide CDU) als Moderatoren bei den wochenlangen Verhandlungen zwischen den beiden Tarifparteien unterbreitet hatten. Dieser sah eine Senkung der Wochenarbeitszeit in zwei Schritten auf 36 Stunden bis 2028 bei vollem Lohnausgleich vor.

Die Bahn hatte den Vorschlag angenommen. Die GDL lehnte jedoch ab. Die Gespräche scheiterten deshalb vergangene Woche, und die Gewerkschaft rief zum nächsten Streik auf.

Weselsky stellte den Vorschlag der Schlichter bei einer Pressekonferenz am Montag zunächst anders dar: Diese hätten eine Absenkung auf lediglich 37 Stunden bei vollem Lohnausgleich ins Spiel gebracht. Eine weitere halbe Stunde Reduzierung wäre lediglich optional und mit finanziellen Einbußen für die Beschäftigten verbunden gewesen. Gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ räumte Weselsky am Dienstag ein, ihm sei bei dieser falschen Darstellung ein „Denkfehler“ unterlaufen. Das ändere aber nichts an seiner Haltung, betonte er.

Es wurde also von beiden Moderatoren - also auch dem Moderator, der von der GDL entsandt wurde - ein Kompromiss vermittelt, welcher eben 36 Stunden als Möglichkeit ansah.

Ich würde jetzt echt gerne wissen, wieso genau Weselsky weiterhin auf seinem Standpunkt beharrt... sind 36 Stunden nicht schon ein guter Schritt?

hier der Link zum veröffentlichten Vorschlag der Moderatoren:
https://tp-presseagentur.de/wp-content/uploads/2024/03/Moderatorenvorschlag_Bahn_GDL_20...
(pdf)

die DB schreibt dazu,

Zum heute von den Moderatoren Daniel Günther und Dr. Thomas de Maizière veröffentlichten Einigungsvorschlag erklärt ein DB-Sprecher: „Der Einigungsvorschlag der Moderatoren war sehr weitreichend. Die DB zeigte sich bereit, ihre Schmerzgrenze zu überschreiten und auf dieser Grundlage die Verhandlungen zu Ende zu führen. Auch, weil das Papier Maßnahmen enthält, die dem Kapazitätsverlust durch die Arbeitszeitreduzierung entgegengewirkt hätten. Die GDL lehnte den Einigungsvorschlag der Moderatoren rundweg ab.“

https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Presse-Blog-All...

DB lehnt Moderatorenvorschlag ab

Barzahlung, Mittwoch, 06.03.2024, 22:22 (vor 920 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von Barzahlung, Mittwoch, 06.03.2024, 22:23

Zum heute von den Moderatoren Daniel Günther und Dr. Thomas de Maizière veröffentlichten Einigungsvorschlag erklärt ein DB-Sprecher: „Der Einigungsvorschlag der Moderatoren war sehr weitreichend. Die DB zeigte sich bereit, ihre Schmerzgrenze zu überschreiten und auf dieser Grundlage die Verhandlungen zu Ende zu führen."

Sie macht also genau das, was sie der GDL vorwirft. Sie lehnt den Einigungsvorschlag ab.

DB lehnt Moderatorenvorschlag nicht ab

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 06.03.2024, 22:23 (vor 920 Tagen) @ Barzahlung

Sie war bereit darauf aufbauend das auszuhandeln, es ist ja ein Vorschlag, aufgrund dessen man verhandeln kann.

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

DB lehnt Moderatorenvorschlag ab

Barzahlung, Mittwoch, 06.03.2024, 22:34 (vor 920 Tagen) @ J-C

Sie war bereit darauf aufbauend das auszuhandeln, es ist ja ein Vorschlag, aufgrund dessen man verhandeln kann.

Das ist ein schön umschriebenes Uns geht der Vorschlag zu weit.
Die DB möchte einen Kompromiss finden zwischen ihrem Angebot und dem Moderatorenvorschlag und das ist nur logisch, weil der Moderatorvorschlag näher am DB-Angebot liegt als die GDL-Forderung.

DB lehnt Moderatorenvorschlag nicht ab

VT 609, Mittwoch, 06.03.2024, 22:44 (vor 920 Tagen) @ Barzahlung

Das ist ein schön umschriebenes Uns geht der Vorschlag zu weit.

Das ist deine Interpretation. Ihr GDL-Anhänger/-Mitglieder könntet auch einfach zugeben, dass CW spätestens mit seiner jüngsten Eskalation über das Ziel hinausgeschossen ist. Es ist echt krass, dass selbst seine Lüge von Montag noch verteidigt wird - nicht nur hier, auch bei Eisenbahnforum.de.

Handelsblatt: DB hätte mit 36 Stunden Woche zugestimmt

Leitstelle, Mittwoch, 06.03.2024, 22:46 (vor 920 Tagen) @ J-C

Ich würde jetzt echt gerne wissen, wieso genau Weselsky weiterhin auf seinem Standpunkt beharrt... sind 36 Stunden nicht schon ein guter Schritt?

Definitiv nein! Es ist eigentlich ganz einfach, es wird keinen Abschluss geben welcher unter dem Marktniveau bleibt. Es liegt jetzt an der DB dieses Trauerspiel endlich zu beenden.

Handelsblatt: DB hätte mit 36 Stunden Woche zugestimmt

ICE-TD, Mittwoch, 06.03.2024, 23:08 (vor 920 Tagen) @ Henrik


hier der Link zum veröffentlichten Vorschlag der Moderatoren:
https://tp-presseagentur.de/wp-content/uploads/2024/03/Moderatorenvorschlag_Bahn_GDL_20...
(pdf)

Und wenn man den Moderatorenvorschlag weiter liest sieht man wasvdas für eine Verarsche ist, für die Kürzung der Wochenarbeitszeit sollten zeitgleich Urlaubstage gestrichen werden, genausoviel wie die Stunde weniger bei der Jahresarbeitszeit ausmacht, also eine völlige Nullnummer.

Echt interessant...

VT 609, Donnerstag, 07.03.2024, 00:02 (vor 920 Tagen) @ Leitstelle

... dass die GDL-Anhänger weiterhin geflissentlich verschweigen, dass das sog. Marktniveau unter dem Vorbehalt eines ähnlichen Abschlusses mit der DB steht, und dass sie sich zu der Lüge von CW in der Pressekonferenz am Montag überhaupt nicht äußern.

36 ist nicht 35

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Donnerstag, 07.03.2024, 00:14 (vor 920 Tagen) @ J-C

Hey.

Ich würde jetzt echt gerne wissen, wieso genau Weselsky weiterhin auf seinem Standpunkt beharrt... sind 36 Stunden nicht schon ein guter Schritt?


Nein.

Die GDL hat mit 28 anderen Unternehmen die "35" vereinbart - unter dem Vorbehalt, dass auch bei der DB die "35" kommt.

Da ist es mehr als logisch, dass er einer "36" nicht zustimmen wird können.

Die DB wird das auch gar nicht erwartet haben. Deren Reaktion fällt jedenfalls erstaunlich lustlos aus. Eine mickrige PM - und das war's. Selbst hier im Forum würden ja einige schon gerne gegen die "Wellenstreiks" klagen - aber die DB hat offenkundig gar kein Interesse dran.

Von daher halte ich einerseits meine Überlegung, dass die DB das Thema bis zu Weselskys Rente aussitzt und wir halt einen Streiksommer erleben, für realistisch. Andererseits kam mir jetzt die Fußball-EM in den Sinn, wo die DB ja eine große Rolle spielen soll. Da kann man sich die Streikerei eigentlich nicht erlauben. Demnach müßte man bis ca Anfang Juni eine Einigung erzielt haben.


Jedenfalls muss die "35" in der Einigung auftauchen - alles andere ist eine krachende Niederlage für Weselsky. Mit dem Druck spielt die DB natürlich und somit nimmt auch sie die Fahrgäste in Geiselhaft.


Schöne Grüße von jörg

--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

36 ist nicht 35

VT 609, Donnerstag, 07.03.2024, 07:13 (vor 919 Tagen) @ Der Blaschke

Ich sehe es andersrum: Weselsky nimmt in seinem Wahn, sich ein Denkmal setzen zu wollen, die Fahrgäste in Geiselhaft!

Jedenfalls muss die "35" in der Einigung auftauchen - alles andere ist eine krachende Niederlage für Weselsky.

Da stimme ich dir sogar zu. Allerdings ist Weselsky daran selbst mit Schuld, weil er in dem Punkt nicht kompromissbereit ist. Gefühlt versteht - außer den GDL-Anhängern und -Mitgliedern - keiner in diesem Land, dass er so stur ist und gleich wieder streikt. Und dass ihm sogar eine Lüge nicht zu schade ist, um einen Grund für den Streik zu finden.

Echt interessant...

heinz11, Donnerstag, 07.03.2024, 07:15 (vor 919 Tagen) @ VT 609

... dass die GDL-Anhänger weiterhin geflissentlich verschweigen, dass das sog. Marktniveau unter dem Vorbehalt eines ähnlichen Abschlusses mit der DB steht, und dass sie sich zu der Lüge von CW in der Pressekonferenz am Montag überhaupt nicht äußern.


Da gehören Selbstreflektion und der Wille dazu, sich in die Lage des Gegenübers zu versetzen. Das kann ich nicht erkennen. Weder beim Vorsitzenden, noch bei seinen Anhängern. Es ist immer die Gegenseite, die ALLES falsch macht, und die GDL, die ALLES richtig macht. Und CW will sich ja um jeden Preis sein eigenes Denkmal erschaffen.

Was willst Du da erwarten?

"Abschluß" mit den anderen klassisches Eigentor

Waldbahn, Donnerstag, 07.03.2024, 07:29 (vor 919 Tagen) @ Der Blaschke
bearbeitet von Waldbahn, Donnerstag, 07.03.2024, 07:29

Moin

Warum manövriert man sich als Gewerkschaft in eine solche Lage und schliesst mit anderen EVU solche Vereinbarungen ab und lässt sich derart unter Druck setzen. Doch nur wei der große Vorsitzende sich wie nun schon auch mehrfach erwähnt hat ein Denkmal setzen will. Ja es gibt Branchen mit einer 35h Woche. Das sind aber nur die Metallberufe. Sonst gibt es weit und breit nur individuelle Modelle, wo aber die Wochenarbeitszeit herabgesetzt, die tägliche Arbeitszeit heraufgesetzt wird. Und wenn ich das richitg verstehe, will das CW nicht.

--
Gruß
Waldbahn

+1

VT 609, Donnerstag, 07.03.2024, 07:54 (vor 919 Tagen) @ heinz11

- kein Text -

DB AG hat keinen "Erfolgsdruck"

ffz, Donnerstag, 07.03.2024, 09:41 (vor 919 Tagen) @ Leitstelle


Definitiv nein! Es ist eigentlich ganz einfach, es wird keinen Abschluss geben welcher unter dem Marktniveau bleibt. Es liegt jetzt an der DB dieses Trauerspiel endlich zu beenden.

Hallo,

ich glaube nicht, dass die DB AG sich dem Druck der Streiks beugen wird und den 35-Stunden zustimmen wird. Zumindest werden da auch weitere Streiks recht wenig bewirken, schlicht weil die DB AG auch weiß, dass die meisten GDL Mitglieder sich den Streik nicht ewig finanziell leisten können. Zudem hat man mit Druck und Streiks noch nie viel erreicht, sondern eigentlich immer nur bei Verhandlungen. In sofern hat die DB AG auch aus meiner Sicht keinen Grund das "Trauerspiel" zu beenden.

Ich würde sagen wenn sich keine von beiden Seiten bewegt, was ich aktuell nicht sehe, dann läuft das eher auf einen Streik wie aktuell beim Zugpersonal in Großbritannien bei mehreren EVU raus, da wird seit 16 Monaten immer wieder wegen Bezahlung, Urlaub, Eingruppierungen und Ausbildung gestreikt, bisher hat man keine Einigung gefunden.

Zu Mal ich der Überzeugung bin, die meisten Unternehmen die dem "Marktniveau" der GDL zugestimmt haben, setzen darauf, dass die GDL bei der DB AG die 35-Stunden nicht durch bekommt und sie dann entsprechend "nachverhandeln" können.

Nicht zu vergessen, dass die GDL-Mitglieder auch ihren eigenen Arbeitsplatz "schädigen" bzw "abbauen". Wenn man DB Cargo abwickeln sollte, weil mit dem Geschäftsmodell kein Geld zu verdienen ist, dann werden zwar bei den "Privaten" Lokführer gesucht, aber bei den "Privaten" will bei nicht wenigen keiner etwas von Tarifvertrag und Gewerkschaft wissen, da sagt der Chef dann recht schnell du kannst du den Bedingungen hier arbeiten oder wenn dir das nicht gefällt dir einen anderen Arbeitgeber suchen.

Gruß

"Abschluß" mit den anderen klassisches Eigentor

gnampf, Donnerstag, 07.03.2024, 09:43 (vor 919 Tagen) @ Waldbahn

Warum manövriert man sich als Gewerkschaft in eine solche Lage und schliesst mit anderen EVU solche Vereinbarungen ab und lässt sich derart unter Druck setzen.

Weil andere EVUs komplett egal sind. Spielen gar keine Rolle. Dort ist die GDL bereits führend. Muss man sich nicht beweisen. Nur deswegen hat man dort auch den Vorbehalt einfach so akzeptiert, was man bei der DB nie akzeptiert hätte.
Wichtig ist gegenüber der DB den harten Max zu geben. Denn da will er der EVG die Mitglieder abjagen. Die anderen EVUs sind da dann nur für Presseerklärungen gut, wo man natürlich verschweigt das der Abschluss gar nicht final ist... aber klingt doch gut wenn man behauptet man hätte sich mit allen auf 35h geeinigt, außer mit der DB. In Wirklichkeit hat man sich bisher mit keinem einzigen geeinigt, solange die DB sich nicht drauf einläßt.
Die Nachverhandlungen bei anderen EVUs werden nach Abschluß mit der DB dann auch kein Thema mehr sein. Die werden sich eh nur schwer erlauben können bei wichtigen Punkten weniger zu bieten als die DB, denn damit würde ihre Personalnot dann womöglich noch größer. Sicherlich abhängig von der Region, und was DB da noch so fährt.

Der Druck bei der GDL kommt somit aber nicht von den Abschlüssen bei den anderen EVUs.Der kommt davon, dass Weselsky nunmal dieses Ergebnis haben will, und nix anderes. Machtspielchen halt.

"Abschluß" mit den anderen klassisches Eigentor

Leitstelle, Donnerstag, 07.03.2024, 09:57 (vor 919 Tagen) @ Waldbahn

. Und wenn ich das richitg verstehe, will das CW nicht.

Leider wieder einer der vielen Denkfehler die man hier ständig lesen muss.

"Abschluß" mit den anderen klassisches Eigentor

Leitstelle, Donnerstag, 07.03.2024, 10:21 (vor 919 Tagen) @ gnampf

Weil andere EVUs komplett egal sind. Spielen gar keine Rolle.

Ich muss mich schon sehr wundern wie abwertend und abfällig über die „anderen EVUs“ geschrieben wird. Dazu kann ich nur soviel sagen, auch hier waren die Verhandlungen kein Spaziergang, aber Vernunft und gesunder Menschenverstand haben sich dann letztendlich doch durchgesetzt.

Die anderen EVUs sind da dann nur für Presseerklärungen gut, wo man natürlich verschweigt das der Abschluss gar nicht final ist... aber klingt doch gut wenn man behauptet man hätte sich mit allen auf 35h geeinigt, außer mit der DB. In Wirklichkeit hat man sich bisher mit keinem einzigen geeinigt, solange die DB sich nicht drauf einläßt.

Und wieder kann ich mich nur wundern wie jemand darauf kommt, solche Unwahrheiten hier zu verbreiten.

"Abschluß" mit den anderen klassisches Eigentor

VT 609, Donnerstag, 07.03.2024, 11:05 (vor 919 Tagen) @ Leitstelle

Die anderen EVUs sind da dann nur für Presseerklärungen gut, wo man natürlich verschweigt das der Abschluss gar nicht final ist... aber klingt doch gut wenn man behauptet man hätte sich mit allen auf 35h geeinigt, außer mit der DB. In Wirklichkeit hat man sich bisher mit keinem einzigen geeinigt, solange die DB sich nicht drauf einläßt.


Und wieder kann ich mich nur wundern wie jemand darauf kommt, solche Unwahrheiten hier zu verbreiten.

Warum ist das die Unwahrheit? Wenn die Abschlüsse mit den anderen EVU davon abhängen, dass mit der DB der gleiche Abschluss erzielt wird, dann sind sie so lange nichts wert, bis ein Abschluss mit der DB steht.

Echt interessant...

Leitstelle, Donnerstag, 07.03.2024, 11:07 (vor 919 Tagen) @ VT 609

... dass die GDL-Anhänger weiterhin geflissentlich verschweigen, dass das sog. Marktniveau unter dem Vorbehalt eines ähnlichen Abschlusses mit der DB steht, und dass sie sich zu der Lüge von CW in der Pressekonferenz am Montag überhaupt nicht äußern.

Ich nehme an dass du bei den Verhandlungen dabei gewesen bist und diese wilden Behauptungen mit Fakten untermauern kannst? Ansonsten würde ich mich einfach mal zurückhalten und nicht ständig solche „Fakenews“ verbreiten.

36 ist nicht 35

ICE-TD, Donnerstag, 07.03.2024, 11:17 (vor 919 Tagen) @ VT 609

Hast du die Moderatorenvereinbarung überhaupt bis zum Schluß gelesen? Offensichtlich nicht oder du bist nicht in der Lage zu Lesen und das Gelesene zu verstehen.

"Abschluß" mit den anderen klassisches Eigentor

Leitstelle, Donnerstag, 07.03.2024, 11:27 (vor 919 Tagen) @ VT 609

Warum ist das die Unwahrheit? Wenn die Abschlüsse mit den anderen EVU davon abhängen, dass mit der DB der gleiche Abschluss erzielt wird, dann sind sie so lange nichts wert, bis ein Abschluss mit der DB steht.

Überprüfe bitte noch mal deine Quellen. Wir wollen doch besser bei den tatsächlichen Fakten bleiben. Die Abschlüsse sind da, sie sind real und existent.
Wir sind gerade dabei diesen Abschluss in eine finale Version zu bringen und ihn mit Leben zu füllen, sprich die Feinheiten auszuarbeiten. Wer sich ein bisschen mit Tarifpolitik auskennt der weiß auch dass dies mit einem gewissen Aufwand verbunden ist. Der aktuelle Konflikt DB>GDL spielt dabei überhaupt keine Rolle mehr. Das sind nunmal die Fakten auch wenn viele das hier gerne ignorieren wollen.

Echt interessant...

VT 609, Donnerstag, 07.03.2024, 11:34 (vor 919 Tagen) @ Leitstelle

... dass die GDL-Anhänger weiterhin geflissentlich verschweigen, dass das sog. Marktniveau unter dem Vorbehalt eines ähnlichen Abschlusses mit der DB steht, und dass sie sich zu der Lüge von CW in der Pressekonferenz am Montag überhaupt nicht äußern.


Ich nehme an dass du bei den Verhandlungen dabei gewesen bist und diese wilden Behauptungen mit Fakten untermauern kannst? Ansonsten würde ich mich einfach mal zurückhalten und nicht ständig solche „Fakenews“ verbreiten.

Dass die Abschlüsse der GDL mit den Privatbahnen unter dem Vorbehalt eines analogen Abschlusses mit der DB stehen, kann man in den Medien überall nachlesen. Inwiefern ist das deiner Meinung nach "Fakenews"?

Und dass CW in der Pressekonferenz am Montag bzgl. der von den Moderatoren vorgeschlagenen Wochenarbeitszeit gelogen hat, ist Fakt. Er hat es sogar selbst zugegeben, aber beschönigend als "Denkfehler" bezeichnet. Nicht nur ich unterstelle ihm, dass er hier absichtlich die Unwahrheit gesagt hat, um einen Grund für die neuerlichen Streiks zu haben; indirekt tut es auch Verkehrsminister Volker Wissing (von dem ich sonst wenig halte, aber hier hat er recht).

Echt interessant...

Leitstelle, Donnerstag, 07.03.2024, 12:05 (vor 919 Tagen) @ VT 609

Dass die Abschlüsse der GDL mit den Privatbahnen unter dem Vorbehalt eines analogen Abschlusses mit der DB stehen, kann man in den Medien überall nachlesen. Inwiefern ist das deiner Meinung nach "Fakenews"?

Nochmal, kennst du die Fakten? Offenbar nicht und nur weil Medien etwas verbreiten muss es ja noch lange nicht der Wahrheit entsprechen, das dürfte doch insbesondere in der heutigen Zeit jedem klar sein.
Nur so viel, ich war bei solchen Verhandlungen samt Abschluss mit dabei und kenne das Ergebnis und das was auf dem Tisch liegt. Du brauchst mir also nicht erklären was verhandelt beziehungsweise ausgehandelt wurde. Eine Vereinbarung wie von dir immer wieder behauptet wird gibt es nicht, Punkt.

Und dass CW in der Pressekonferenz am Montag bzgl. der von den Moderatoren vorgeschlagenen Wochenarbeitszeit gelogen hat, ist Fakt. Er hat es sogar selbst zugegeben, aber beschönigend als "Denkfehler" bezeichnet.

Gelogen hat CW nicht, lediglich eine Klarstellung dass das sogenannte Angebot sich auf 36 h einigen zu wollen eine Nebelkerze ist und keine effektive Absenkung darstellt.

Echt interessant...

VT 609, Donnerstag, 07.03.2024, 13:54 (vor 919 Tagen) @ Leitstelle
bearbeitet von VT 609, Donnerstag, 07.03.2024, 13:54

Gelogen hat CW nicht, lediglich eine Klarstellung dass das sogenannte Angebot sich auf 36 h einigen zu wollen eine Nebelkerze ist und keine effektive Absenkung darstellt.

Natürlich hat er gelogen. Er hat in der Pressekonferenz behauptet, die Moderatoren hätten eine Absenkung der Wochenarbeitszeit um eine Stunde vorgeschlagen sowie um eine weitere halbe Stunde im Rahmen eines Wahlmodells, siehe hier, ab Minute 9:20. Später hat er das als "Gedankenfehler" hingestellt. Das ist nichts anderes als eine Umschreibung dafür, dass er die Unwahrheit gesagt hat. Und wer die Unwahrheit sagt, der lügt. Mit Verlaub, ein Gewerkschaftsführer irrt sich nicht einfach mal genau in dem Moment, wo er den nächsten Streik verkündet und u.a. diese Behauptung als Begründung für den Streik angeführt hat. Wissing hat es auf den Punkt gebracht: Weselsky will nicht nach Lösungen suchen, sondern nach Gründen für den Streik. Am Montag hat er es getan.

+1

Waldbahn, Donnerstag, 07.03.2024, 14:11 (vor 919 Tagen) @ VT 609

Und in der Zeit jammert er auch rum: Man will ihn als Person zerstören: https://www.youtube.com/watch?v=8FlN6hLmNgk

--
Gruß
Waldbahn

Echt interessant...

Leitstelle, Donnerstag, 07.03.2024, 16:06 (vor 919 Tagen) @ VT 609

Man kann es auch noch so oft behaupten, an den Fakten ändert es nichts. Und was man von den fachlichen Ergüssen unseres Verkehrsministers erwarten kann, der in der Kompetenz seinen Vorgängern in nichts nachsteht das soll jeder für sich selbst beurteilen. Das du sauer und verärgert bist weil dein Zug streikbedingt ausfällt, das ist verständlich und nachvollziehbar. Aber das Ganze ist und bleibt nunmal ein Tarifkonflikt zwischen den in der GDL organisierten Arbeitnehmern und dem Arbeitgeber Deutsche Bahn AG, nicht mehr und nicht weniger. Es wird auch wie immer so ausgehen, in ein paar Wochen und Monaten wenn der Abschluss in Sack und Tüten ist wird kein Mensch mehr davon sprechen, der Verkehr wird wie gewohnt weitergehen, CW geht in seinen wohlverdienten Ruhestand und alle gehen wieder zum Tagesgeschäft über.

Echt interessant...

VT 609, Donnerstag, 07.03.2024, 17:07 (vor 919 Tagen) @ Leitstelle

Ich glaube, wir können uns die weitere Diskussion sparen. Du bist auf mit keinem Wort auf das eingegangen, was ich geschrieben habe.

Echt interessant...

Leitstelle, Donnerstag, 07.03.2024, 18:23 (vor 919 Tagen) @ VT 609

Ich glaube, wir können uns die weitere Diskussion sparen. Du bist auf mit keinem Wort auf das eingegangen, was ich geschrieben habe.

Worauf sollte ich denn da auch eingehen? Dass du CW ständig als Lügner hinstellst und im Gegenzug selbst Unwahrheiten verbreitest? Aber recht hast du, wenn man Tatsachen und Fakten ignoriert und keine Argumente mehr hat macht eine weitere Diskussion nicht viel Sinn.

Echt interessant...

heinz11, Donnerstag, 07.03.2024, 18:59 (vor 919 Tagen) @ Leitstelle

Dass die Abschlüsse der GDL mit den Privatbahnen unter dem Vorbehalt eines analogen Abschlusses mit der DB stehen, kann man in den Medien überall nachlesen. Inwiefern ist das deiner Meinung nach "Fakenews"?


Nochmal, kennst du die Fakten? Offenbar nicht und nur weil Medien etwas verbreiten muss es ja noch lange nicht der Wahrheit entsprechen, das dürfte doch insbesondere in der heutigen Zeit jedem klar sein.
Nur so viel, ich war bei solchen Verhandlungen samt Abschluss mit dabei und kenne das Ergebnis und das was auf dem Tisch liegt. Du brauchst mir also nicht erklären was verhandelt beziehungsweise ausgehandelt wurde. Eine Vereinbarung wie von dir immer wieder behauptet wird gibt es nicht, Punkt.

Dann bring bitte einen unwiderlegbaren Beweis Deiner Teilnahme nicht nur an solchen, sondern an DIESEN Verhandlungen bei. Anderenfalls sind es auch nur Fake News Deinerseits, oder, wenn ich es nett ausdrücken will, ist es allenfalls eine unbewiesene Behauptung.

Echt interessant...

VT 609, Donnerstag, 07.03.2024, 19:48 (vor 919 Tagen) @ Leitstelle

Wenn CW lügt, dann darf ich das ja wohl so benennen, oder? Und die Treffer hier sind deiner Meinung nach alles Unwahrheiten? Da müssten aber schon ziemlich viele Medien unabhängig voneinander Unwahrheiten verbreiten...

+1

VT 609, Donnerstag, 07.03.2024, 19:49 (vor 919 Tagen) @ heinz11

- kein Text -

Echt interessant...

Leitstelle, Donnerstag, 07.03.2024, 20:25 (vor 919 Tagen) @ heinz11

Dann bring bitte einen unwiderlegbaren Beweis Deiner Teilnahme nicht nur an solchen, sondern an DIESEN Verhandlungen bei. Anderenfalls sind es auch nur Fake News Deinerseits, oder, wenn ich es nett ausdrücken will, ist es allenfalls eine unbewiesene Behauptung.

Jetzt wird es schon ein wenig albern, aber es passt auch gut in das Bild was einige hier abgeben. Beweisen muss ich hier auch niemanden etwas, die Fakten und Ergebnisse sprechen für sich. Selbstverständlich wurde der Abschluss wie es sich gehört auf einer Betriebsversammlung durch Arbeitgeber und Tarifkommission an alle Mitarbeiter kommuniziert. Soll heißen, die um die es hier eigentlich geht wissen längst in allen Details Bescheid. Wie ich bereits an anderer Stelle erwähnt habe wird es erfahrungsgemäß noch ein paar Tage dauern bis der Tarifvertrag in der Endfassung vorliegt und einsehbar ist. Dann hat jeder Mitarbeiter die Möglichkeit den Tarifvertrag über den Arbeitgeber oder die Gewerkschaft einzusehen. Außenstehende haben auch die Möglichkeit bestehende Tarifverträge über das BMAS einzusehen.
Ich habe keinen Grund hier Fake News zu verbreiten, schließlich haben meine Kollegen und ich ja den Abschluss bereits in der Tasche.
Die Zeit wird zeigen wer hier bei der Wahrheit bleibt. Und über kurz oder lang wird es auch für die DB AG keine Alternative mehr geben das neue Marktniveau anzuerkennen und zu übernehmen.

Echt interessant...

Leitstelle, Donnerstag, 07.03.2024, 21:04 (vor 919 Tagen) @ VT 609

Wenn CW lügt, dann darf ich das ja wohl so benennen, oder? Und die Treffer hier sind deiner Meinung nach alles Unwahrheiten? Da müssten aber schon ziemlich viele Medien unabhängig voneinander Unwahrheiten verbreiten...

Sicher kannst du jedem alles mögliche unterstellen, das gehört ja auch zur Meinungsfreiheit dazu. Allerdings ist es ja auch logisch es dazu immer auch gegenteilige Meinungen geben wird. Und nur weil verschiedene Medien vorgefertigte Agenturmeldungen verbreiten müssen diese nicht automatisch auch stimmen.
Zu dem Thema nur so viel, es gab tatsächlich während der Verhandlungen anfangs die Diskussion auf der Arbeitgeberseite, wir unterschreiben das Ganze nur wenn auch die DB AG mitmacht. Das war jedoch beim Abschluss nachher aber überhaupt kein Thema mehr und wurde demnach auch nicht schriftlich fixiert. Demzufolge sollte man auch solche Meldungen immer mit Vorsichtig genießen, auch wenn sie vielleicht gerade super in das eigene Weltbild passen.

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Fabian318, Münster i. W., Donnerstag, 07.03.2024, 21:07 (vor 919 Tagen) @ VT 609

Wenn CW lügt, dann darf ich das ja wohl so benennen, oder? Und die Treffer hier sind deiner Meinung nach alles Unwahrheiten? Da müssten aber schon ziemlich viele Medien unabhängig voneinander Unwahrheiten verbreiten...

Da braucht es keine Dritt-Treffer, das schreibt die GDL selbst, inwieweit die erzielten 35-Stunden-Abschlüsse von anderen Abschlüssen abhängig sind:
https://www.gdl.de/aktuelles/news/gdl-erlaeutert-hintergruende-der-tarifauseinandersetz...

Im verlinkten PDF, Seite 9, letzter Absatz vor "2.".

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heinz11, Donnerstag, 07.03.2024, 21:18 (vor 919 Tagen) @ Leitstelle

Dann bring bitte einen unwiderlegbaren Beweis Deiner Teilnahme nicht nur an solchen, sondern an DIESEN Verhandlungen bei. Anderenfalls sind es auch nur Fake News Deinerseits, oder, wenn ich es nett ausdrücken will, ist es allenfalls eine unbewiesene Behauptung.


Jetzt wird es schon ein wenig albern, aber es passt auch gut in das Bild was einige hier abgeben. Beweisen muss ich hier auch niemanden etwas, die Fakten und Ergebnisse sprechen für sich. Selbstverständlich wurde der Abschluss wie es sich gehört auf einer Betriebsversammlung durch Arbeitgeber und Tarifkommission an alle Mitarbeiter kommuniziert. Soll heißen, die um die es hier eigentlich geht wissen längst in allen Details Bescheid. Wie ich bereits an anderer Stelle erwähnt habe wird es erfahrungsgemäß noch ein paar Tage dauern bis der Tarifvertrag in der Endfassung vorliegt und einsehbar ist. Dann hat jeder Mitarbeiter die Möglichkeit den Tarifvertrag über den Arbeitgeber oder die Gewerkschaft einzusehen. Außenstehende haben auch die Möglichkeit bestehende Tarifverträge über das BMAS einzusehen.
Ich habe keinen Grund hier Fake News zu verbreiten, schließlich haben meine Kollegen und ich ja den Abschluss bereits in der Tasche.
Die Zeit wird zeigen wer hier bei der Wahrheit bleibt. Und über kurz oder lang wird es auch für die DB AG keine Alternative mehr geben das neue Marktniveau anzuerkennen und zu übernehmen.


Du eierst schön an meinem Beitrag vorbei. Wenn ich Deinen Beitrag vom Donnerstag, 07.03.2024, 12:05, mal auszugsweise zitieren darf:

"Nur so viel, ich war bei solchen Verhandlungen samt Abschluss mit dabei und kenne das Ergebnis und das was auf dem Tisch liegt. Du brauchst mir also nicht erklären was verhandelt beziehungsweise ausgehandelt wurde. "

Bei den Verhandlungen mit dabei zu sein, ist etwas anderes, als sich das Ganze auf einer Betriebsversammlung anzuhören. Also kann ich nur konstatieren, daß Du in diesem Punkt gelogen hast.

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Leitstelle, Donnerstag, 07.03.2024, 22:42 (vor 919 Tagen) @ Fabian318

Wenn CW lügt, dann darf ich das ja wohl so benennen, oder? Und die Treffer hier sind deiner Meinung nach alles Unwahrheiten? Da müssten aber schon ziemlich viele Medien unabhängig voneinander Unwahrheiten verbreiten...


Da braucht es keine Dritt-Treffer, das schreibt die GDL selbst, inwieweit die erzielten 35-Stunden-Abschlüsse von anderen Abschlüssen abhängig sind:
https://www.gdl.de/aktuelles/news/gdl-erlaeutert-hintergruende-der-tarifauseinandersetz...

Im verlinkten PDF, Seite 9, letzter Absatz vor "2.".

Was genau liest Du jetzt aus diesem Abschnitt heraus? Bitte noch einmal genau lesen…lesen und verstehen!

Echt interessant...

VT 609, Donnerstag, 07.03.2024, 22:54 (vor 919 Tagen) @ Leitstelle
bearbeitet von VT 609, Donnerstag, 07.03.2024, 22:57

https://www.gdl.de/aktuelles/news/gdl-erlaeutert-hintergruende-der-tarifauseinandersetz...


Im verlinkten PDF, Seite 9, letzter Absatz vor "2.".


Was genau liest Du jetzt aus diesem Abschnitt heraus? Bitte noch einmal genau lesen…lesen und verstehen!

Da steht es eindeutig:

Für den Fall, dass die GDL die in dieser Ziff. 1 vereinbarte Arbeitszeitreduzierung für Arbeitnehmer, die regelmäßig Schichtarbeit leisten, nicht zu den gleichen Stichtagen oder nicht im gleichen zeitlichen Umfang mit allen Arbeitgeberverbänden/Unternehmen vereinbaren wird, mit denen die GDL in der Tarifrunde 2023 in Tarifverhandlungen steht bzw. noch stehen wird, bietet die GDL dem Arbeitgeber an, dies inhaltsgleich in die Tarifverträge zu übernehmen.

Mit anderen Worten: Falls die Absenkung der Wochenarbeitszeit nicht im gesamten Markt vereinbart wird (also insbesondere bei der DB!), muss die GDL den Privatbahnen anbieten, den Abschluss (mit der DB) zu übernehmen. Dieses "Angebot" werden die Privatbahnen natürlich annehmen. Insofern stehen die Abschlüsse mit den Privatbahnen unter dem Vorbehalt eines gleichen Abschlusses mit der DB.

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Leitstelle, Donnerstag, 07.03.2024, 23:01 (vor 919 Tagen) @ heinz11

Du eierst schön an meinem Beitrag vorbei. Wenn ich Deinen Beitrag vom Donnerstag, 07.03.2024, 12:05, mal auszugsweise zitieren darf:

"Nur so viel, ich war bei solchen Verhandlungen samt Abschluss mit dabei und kenne das Ergebnis und das was auf dem Tisch liegt. Du brauchst mir also nicht erklären was verhandelt beziehungsweise ausgehandelt wurde. "

Bei den Verhandlungen mit dabei zu sein, ist etwas anderes, als sich das Ganze auf einer Betriebsversammlung anzuhören. Also kann ich nur konstatieren, daß Du in diesem Punkt gelogen hast.

Was willst Du hier eigentlich nicht verstehen? Ich werde doch wohl wissen ob ich dabei war oder nicht? Es war sicher kein gemütliches Kaffeekränzchen zusammen mit anderen Kollegen und CW auf der einen Seite und dem Arbeitgeberverband auf der anderen Seite tagelang bis spät in die Nacht hinein zu verhandeln, aber wir haben es ja trotzdem hinbekommen zum Vorteil aller beteiligten.
So und jetzt kannst du getrost weiterhin alle als Lügner titulieren, die nicht in dein Weltbild passen.

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Leitstelle, Donnerstag, 07.03.2024, 23:14 (vor 919 Tagen) @ VT 609

Da steht es eindeutig:

Für den Fall, dass die GDL die in dieser Ziff. 1 vereinbarte Arbeitszeitreduzierung für Arbeitnehmer, die regelmäßig Schichtarbeit leisten, nicht zu den gleichen Stichtagen oder nicht im gleichen zeitlichen Umfang mit allen Arbeitgeberverbänden/Unternehmen vereinbaren wird, mit denen die GDL in der Tarifrunde 2023 in Tarifverhandlungen steht bzw. noch stehen wird, bietet die GDL dem Arbeitgeber an, dies inhaltsgleich in die Tarifverträge zu übernehmen.


Mit anderen Worten: Falls die Absenkung der Wochenarbeitszeit nicht im gesamten Markt vereinbart wird (also insbesondere bei der DB!), muss die GDL den Privatbahnen anbieten, den Abschluss (mit der DB) zu übernehmen. Dieses "Angebot" werden die Privatbahnen natürlich annehmen. Insofern stehen die Abschlüsse mit den Privatbahnen unter dem Vorbehalt eines gleichen Abschlusses mit der DB.

Ich weiß nicht wie du auf diese Interpretation kommst aber das steht dort nun wirklich nicht.
Dass Stichtage und zeitlicher Umfang der Aarbeitszeitreduzierung variieren können ist kein Geheimnis und völlig legitim, heißt einfach ausgedrückt in welchen Schritten und zu welchem Zeitpunkt man letztendlich bei der 35h Woche angekommen ist kann durchaus variieren. Das Endziel, die 35 h Woche ist und bleibt immer gleich. Das ist die Aussage und nicht das was du dir da zusammen gereimt hast.

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VT 609, Donnerstag, 07.03.2024, 23:35 (vor 919 Tagen) @ Leitstelle
bearbeitet von VT 609, Donnerstag, 07.03.2024, 23:37

Tust du nur so? Soll ich die relevanten Stellen nochmal fett hervorheben?

Für den Fall, dass die GDL die in dieser Ziff. 1 vereinbarte Arbeitszeitreduzierung für Arbeitnehmer, die regelmäßig Schichtarbeit leisten, nicht zu den gleichen Stichtagen oder nicht im gleichen zeitlichen Umfang mit allen Arbeitgeberverbänden/Unternehmen vereinbaren wird, mit denen die GDL in der Tarifrunde 2023 in Tarifverhandlungen steht bzw. noch stehen wird, bietet die GDL dem Arbeitgeber an, dies inhaltsgleich in die Tarifverträge zu übernehmen.

Heißt: Falls im restlichen Markt (z.B. mit der DB) nur eine Absenkung auf 36 Stunden vereinbart wird, muss die GDL beispielsweise der Transdev anbieten, den Tarifvertrag dort entsprechend zu ändern. Das ist ein faktischer Vorbehalt.

DB hat Vorschlag der Moderatoren nicht abgelehnt

Henrik, Freitag, 08.03.2024, 16:17 (vor 918 Tagen) @ J-C

15:30 Uhr | Klarstellung: DB hat Vorschlag der Moderatoren nicht abgelehnt

Bezugnehmend auf ein veröffentlichtes Schreiben der Lokführergewerkschaft, wonach die Deutsche Bahn den Vorschlag der Moderatoren zur Lösung des Tarifkonflikts abgelehnt habe, stellt ein DB-Sprecher klar:

„Es trifft nicht zu, dass die Deutsche Bahn den Vorschlag der Moderatoren abgelehnt hat. Vielmehr hat die DB bereits letzte Woche erklärt, dass sie bereit ist, über ihre Schmerzgrenze zu gehen und auf der Grundlage des Gesamtvorschlags der Moderatoren die Verhandlungen zu Ende zu führen. Zum Gesamtpaket gehörte auch eine 36-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich zum 1. Januar 2028. Ebenso enthält das Papier Maßnahmen, die dem Kapazitätsverlust durch die Arbeitszeitreduzierung entgegengewirkt hätten. Es war die Lokführergewerkschaft, die den Vorschlag rundweg abgelehnt hat. Die Deutsche Bahn bietet der GDL ausdrücklich an, auf Grundlage des Gesamtvorschlages der Moderatoren die Verhandlungen zu Ende zu führen.“

https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Presse-Blog-All...

GDL: bis mind. So. 10.03.2024, 18 Uhr keinerlei Streiks

Henrik, Freitag, 08.03.2024, 16:28 (vor 918 Tagen) @ nscharrn

..das war ja eh schon Anfang der Woche bekannt, nun halt offiziell.

Verhandlungsangebot der DB abgelehnt

Waldbahn, Freitag, 08.03.2024, 17:24 (vor 918 Tagen) @ nscharrn

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/streiks-gdl-bahn-100.html

Im Tarifstreit zwischen GDL und Deutscher Bahn zeichnet sich auch nach dem fünften Streik kein Ausweg ab: Ein Verhandlungsangebot der Bahn schlug die Lokführergewerkschaft umgehend aus - und stellte ihrerseits neue Forderungen.Die Tarifgespräche liegen auf Eis, und für die Fahrgäste der Deutschen Bahn bleibt es voraussichtlich ungemütlich: In der Auseinandersetzung zwischen Bahn und Lokführergewerkschaft GDL ist auch am Ende des fünften Streiks keine Einigung in Sicht. Und es ist noch nicht einmal absehbar, wann sich beide Seiten wieder am Verhandlungstisch treffen: Ein von der Bahn für Montag anberaumtes Gespräch schlug die GDL umgehend aus.

Es geht denen also augenscheinlich gar nicht ums miteinander sprechen. Die Maske fällt...

--
Gruß
Waldbahn

GDL: bis mind. So. 10.03.2024, 18 Uhr keinerlei Streiks

gnampf, Freitag, 08.03.2024, 17:39 (vor 918 Tagen) @ Henrik

ich dachte, das Bahnfahren soll unplarbar werden? Dann darf man aber auch nicht ankündigen wann nicht gestreikt wird.

Verhandlungsangebot der DB abgelehnt

ICE-TD, Freitag, 08.03.2024, 17:43 (vor 918 Tagen) @ Waldbahn

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/streiks-gdl-bahn-100.html

Im Tarifstreit zwischen GDL und Deutscher Bahn zeichnet sich auch nach dem fünften Streik kein Ausweg ab: Ein Verhandlungsangebot der Bahn schlug die Lokführergewerkschaft umgehend aus - und stellte ihrerseits neue Forderungen.Die Tarifgespräche liegen auf Eis, und für die Fahrgäste der Deutschen Bahn bleibt es voraussichtlich ungemütlich: In der Auseinandersetzung zwischen Bahn und Lokführergewerkschaft GDL ist auch am Ende des fünften Streiks keine Einigung in Sicht. Und es ist noch nicht einmal absehbar, wann sich beide Seiten wieder am Verhandlungstisch treffen: Ein von der Bahn für Montag anberaumtes Gespräch schlug die GDL umgehend aus.

Es geht denen also augenscheinlich gar nicht ums miteinander sprechen. Die Maske fällt...

Du scheinst eine Maske auf zu haben, jedenfalls kannst du nicht lesen. Es steht alles drin im Artikel. Seiler will auf der Grundlage des Moderatorenvorschlags verhandeln. Dieser ist aber eine Frechheit, im gleichen Atemzug wie die Wochenarbeitszeit gekürzt werden soll sollen Urlaubstage gestrichen werden, am Ende null Veränderung bei der Arbeitszeit. Dazu noch andere Verschlechterungen wie Wegfall der Altersteilzeit u.a. Daher kann dieser Moderatorenvorschlag keine Verhandlungsgrundlage sein, zumal er noch nicht mal ein Angebot der DB darstellt.

DB prüft Antwort der GDL - u.U. Verhandlungen am Mo. 11.03.

Henrik, Freitag, 08.03.2024, 17:49 (vor 918 Tagen) @ Waldbahn

16:00 Uhr | GDL fordert neues Angebot
Ein DB-Sprecher: „Wir haben das Antwortschreiben der GDL auf unsere Einladung zu Verhandlungen erhalten. Wir prüfen und bewerten nun das weitere Vorgehen und werden uns zu gegebener Zeit äußern.“

11:00 Uhr | DB lädt GDL zu neuen Verhandlungen ein
Die Deutsche Bahn hat gestern Nachmittag die GDL auf Grundlage des Gesamtvorschlags der Moderatoren zu Verhandlungen am Montag eingeladen.

https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Presse-Blog-All...


Antwortschreiben der GDL findet sich hier,

Sie hat die Deutsche Bahn AG deshalb aufgefordert, im Interesse ihrer Mitarbeiter und der Fahrgäste bis Sonntag, den 10. März 18:00 Uhr ein schriftliches Angebot zu unterbreiten.

Sollte bis dahin ein Angebot vorliegen, welches auf der bereits verankerten Marktreferenz basiert, steht die GDL ab Montag, dem 11. März, 13:00 Uhr zu Verhandlungen bereit. In diesem Fall werden wir auch die bereits angekündigten Arbeitskampfmaßnahmen nicht durchführen.

Sehr seltsam

Waldbahn, Freitag, 08.03.2024, 18:00 (vor 918 Tagen) @ ICE-TD

Du scheinst eine Maske auf zu haben, jedenfalls kannst du nicht lesen. Es steht alles drin im Artikel. Seiler will auf der Grundlage des Moderatorenvorschlags verhandeln. Dieser ist aber eine Frechheit, im gleichen Atemzug wie die Wochenarbeitszeit gekürzt werden soll sollen Urlaubstage gestrichen werden, am Ende null Veränderung bei der Arbeitszeit. Dazu noch andere Verschlechterungen wie Wegfall der Altersteilzeit u.a. Daher kann dieser Moderatorenvorschlag keine Verhandlungsgrundlage sein, zumal er noch nicht mal ein Angebot der DB darstellt.

ihr kommt mit immer neuen angeblichen Details um die Ecke. Selbst CW spricht nicht davon. Ich kann mir kaum vorstellen, dass externe Vermittler an bisherige Statuten wie weniger Urlaub herangehen oder Wegfall von Altersteilzeit herangehen wollen.

Legt doch mal, wenn es eure Führung nicht schafft, das Papier in vollem Umfang auf den Tisch, so dass sich jeder eine Meinung bilden kann.

--
Gruß
Waldbahn

Das hat doch ein User bereits getan

ICE-TD, Freitag, 08.03.2024, 18:43 (vor 918 Tagen) @ Waldbahn

Hier: https://www.ice-treff.de/index.php?id=695682 In der verlinkten Pdf-Datei Abschnitt 3 lesen.

Das hat doch ein User bereits getan

Waldbahn, Freitag, 08.03.2024, 18:53 (vor 918 Tagen) @ ICE-TD
bearbeitet von Waldbahn, Freitag, 08.03.2024, 18:55

Das sind aber besondere Vereinbarungen und nach meiner Sicht keine grundsätzlichen Themen. Auch Moderatoren können keine Regelungen eines Bundesurlaubsgesetzes für nichtig erklären.

Und auch wenn ihr es nicht wahrhaben wollt, es gibt keinen gesetzlichen Anspruch auf Altersteilzeit. Das wird immer über BV geregelt. Das kostet den Arbeitgeber nämlich zusätzliches Geld - und bei der immer angemahnten Schuldenlage ist das wenig hilfreich. Und bevor ihr wieder mit den Boni kommt - welche Gewerkschaft hat dem vorbehaltlos zugestimmt.

--
Gruß
Waldbahn

Quelle?

nscharrn, IC 2152, Freitag, 08.03.2024, 18:55 (vor 918 Tagen) @ gnampf

- kein Text -

Das hat doch ein User bereits getan

ICE-TD, Freitag, 08.03.2024, 19:02 (vor 918 Tagen) @ Waldbahn
bearbeitet von ICE-TD, Freitag, 08.03.2024, 19:05

Das sind aber besondere Vereinbarungen und nach meiner Sicht keine grundsätzlichen Themen. Auch Moderatoren können keine Regelungen eines Bundesurlaubsgesetzes für nichtig erklären.

Und auch wenn ihr es nicht wahrhaben wollt, es gibt keinen gesetzlichen Anspruch auf Altersteilzeit. Das wird immer über BV geregelt. Das kostet den Arbeitgeber nämlich zusätzliches Geld - und bei der immer angemahnten Schuldenlage ist das wenig hilfreich. Und bevor ihr wieder mit den Boni kommt - welche Gewerkschaft hat dem vorbehaltlos zugestimmt.

Es geht dabei nicht um Urlaub nach dem Urlaubsgesetz, diese Tage sind im Tarifvertrag geregelt als Ersatz für frühere Lohnerhöhungen, ebenso das Thema Altersteilzeit. Bei beidem und anderen will der Arbeitgeber gleichzeitig Verschlechterungen durchsetzen als Ausgleich für die Kürzung der Wochenarbeitszeit so das die Arbeitnehmer am Ende sogar schlechter dastehen als jetzt.
Mir ist klar das du dafür kein Verständnis haben wirst, wei, es gibt ja Menschen denen es schlechter geht.... Nur wenn die Bahn nichts tut bei den Arbeitsbedingungen wird es i Zukunft noch viel mehr Zugausfälle geben weil sie kaum neues Personal findet.

Ach Leute ...

Garfield_1905, Freitag, 08.03.2024, 19:05 (vor 918 Tagen) @ nscharrn

... sucht doch einfach mal selbst. Einfach bei Google 'GDL' suchen oder gleich auf 'gdl.de' gehen und siehe da ... - da steht alles ! So schwer ist das nicht und es auch nicht schwer, auf diesen Trichter zu kommen.

Passable Basis

musicus, Freitag, 08.03.2024, 20:04 (vor 918 Tagen) @ ICE-TD

Warum man auf dieser Grundlage nicht sollte weiter verhandeln können, erschließt sich mir nun nicht unmittelbar.

Wenn Weselsky so ein harter Knochen ist, wie immer insinuiert wird, sollte doch an ein, zwei Punkten noch etwas zu optimieren sein. Oder fehlt ihm da das nötige Verhandlungsgeschick?

Passable Basis

nscharrn, IC 2152, Freitag, 08.03.2024, 20:19 (vor 918 Tagen) @ musicus

CW kann sich keinen Kompromiss leisten, sonst müsste mit den anderen Nachverhandlungen führen, und dann beginnt das Theater von neuem

Passable Basis

musicus, Freitag, 08.03.2024, 20:26 (vor 918 Tagen) @ nscharrn

Ist ihm nicht klar, dass die permanente zeitliche Aufblähung der Verhandlungen nichts anderes ist, als eine kalte Laufzeitverlängerung? Selbst wenn er mit seinen Forderungen doch noch durchkommen sollte, wird niemand in diesem land Nerven haben, sich vor Mitte 2026 wieder mit der GDL an den Tisch zu setzen...

Passable Basis

nscharrn, IC 2152, Freitag, 08.03.2024, 21:03 (vor 918 Tagen) @ musicus

vielleicht hat sich bis dahin das Thema GDL auch ganz erledigt - Stichwort Tariffähigkeit

Echt interessant...

heinz11, Samstag, 09.03.2024, 16:47 (vor 917 Tagen) @ Leitstelle

Du eierst schön an meinem Beitrag vorbei. Wenn ich Deinen Beitrag vom Donnerstag, 07.03.2024, 12:05, mal auszugsweise zitieren darf:

"Nur so viel, ich war bei solchen Verhandlungen samt Abschluss mit dabei und kenne das Ergebnis und das was auf dem Tisch liegt. Du brauchst mir also nicht erklären was verhandelt beziehungsweise ausgehandelt wurde. "

Bei den Verhandlungen mit dabei zu sein, ist etwas anderes, als sich das Ganze auf einer Betriebsversammlung anzuhören. Also kann ich nur konstatieren, daß Du in diesem Punkt gelogen hast.


Was willst Du hier eigentlich nicht verstehen? Ich werde doch wohl wissen ob ich dabei war oder nicht? Es war sicher kein gemütliches Kaffeekränzchen zusammen mit anderen Kollegen und CW auf der einen Seite und dem Arbeitgeberverband auf der anderen Seite tagelang bis spät in die Nacht hinein zu verhandeln, aber wir haben es ja trotzdem hinbekommen zum Vorteil aller beteiligten.
So und jetzt kannst du getrost weiterhin alle als Lügner titulieren, die nicht in dein Weltbild passen.


Ich mache es einmal in einfacher Sprache:

Du sagtest, Du wärest bei den Verhandlungen dabei gewesen. Daraufhin antworte ich, dann beweise es bitte, ansonsten ist es mindestens eine unbewiesene Behauptung.

Deine Antwort: Beweisen mußt Du nix (stimmt), und eierst dann rum, der Abschluß wurde auf einer Betriebsversammlung kommuniziert usw. usf. Aus diesem unkonkreten Geschwafel schlußfolgerte ich, daß Du nicht dabei warst, und jetzt einen Rückzieher machst und Nebelkerzen wirfst, und aus meiner Sicht in diesem Punkt gelogen hast.

Es ist gut möglich, daß ich mich mit meiner Schlußfolgerung geirrt habe. Deine Teilnahme bleibt aber nach wie vor eine unbewiesene Behauptung.

Echt interessant...

JeDi, überall und nirgendwo, Samstag, 09.03.2024, 18:14 (vor 917 Tagen) @ heinz11

Ich mache es einmal in einfacher Sprache:

Du sagtest, Du wärest bei den Verhandlungen dabei gewesen.

Nein. Zwischen „bei solchen Verhandlungen“ (=bei irgendwelchen Tarifverhandlungen) ist doch ein deutlicher Unterschied zu „bei den“ oder „bei diesen“ Verhandlungen.

--
Weg mit dem 4744!

DB bietet Schlichtung an

nscharrn, IC 2152, Sonntag, 10.03.2024, 17:14 (vor 916 Tagen) @ nscharrn

DB setzt auf Dialog und Angebot am Verhandlungstisch

Henrik, Sonntag, 10.03.2024, 17:20 (vor 916 Tagen) @ nscharrn

10. März 2024, 16:30 Uhr - Berlin

DB setzt auf Dialog und Angebot am Verhandlungstisch - und bietet alternativ eine formale Schlichtung an

Personalvorstand Seiler: „Einigung wird nur im Dialog gelingen.“ • Weitreichendes Gesamtpaket der Moderatoren als Basis • DB will im Sinne der Mitarbeitenden und Kunden zeitnah einen Tarifabschluss erreichen

Die Deutsche Bahn (DB) hat die Lokführergewerkschaft GDL heute Nachmittag erneut zu Tarifverhandlungen am morgigen Montag eingeladen. Die DB sagte dabei ausdrücklich zu, im Gesprächsverlauf Angebote und Lösungen direkt am Verhandlungstisch zu erörtern und zu unterbreiten.

„Wir sind überzeugt, dass uns eine Einigung nur im Dialog am Verhandlungstisch gelingen wird“, sagte DB-Personalvorstand Martin Seiler. In dieser sehr weit fortgeschrittenen Phase der Verhandlungen in einen schriftlichen Austausch von Angeboten und Antworten überzugehen, sei nicht zielführend. Die DB hatte sich in den vergangenen Tagen mehrfach bereiterklärt, auf Basis des von den Moderatoren vorgeschlagenen Gesamtpakets die Verhandlungen zu Ende zu führen. Dazu gehört auch eine 36‑Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich.

Sollte die GDL diesen Weg nicht einschlagen wollen, ist die DB alternativ auch bereit, in eine formale Schlichtung einzutreten. „Damit unterstreichen wir unseren ernsthaften Willen, im Sinne unserer Mitarbeitenden und unserer Kunden zeitnah zu einem Tarifabschluss zu kommen“, so Seiler.

Eine formale Schlichtung würde bedeuten, dass eine oder zwei Personen als neutrale Dritte eingesetzt werden, um einen Tarifabschluss zu erzielen. Anders als die bereits eingesetzten Moderatoren halten Schlichter:innen im Rahmen eines Schlichtungsverfahrens alle Fäden in der Hand und gestalten die Verhandlungsführung nach Ablauf und Inhalt. Zudem steht am Ende einer Schlichtung ein Schlichterspruch, falls sich die Tarifvertragsparteien nicht einvernehmlich verständigen konnten.

Weitere Informationen auf www.deutschebahn.com/streik und www.deutschebahn.com/tarif.

https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/DB-setzt-auf-Di...

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