bdo kritisiert Beschluss scharf (Allgemeines Forum)

Rook, Freitag, 26.01.2024, 10:16 (vor 961 Tagen) @ TEE Rheingold

Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmen (bdo) hält den Beschluss der Verkehrsministerkonferenz gegen eine Preisanpassung für grundfalsch.

„Die Prognosen sprechen eine klare Sprache. Ohne Preisanpassung werden beim Deutschlandticket 2025 bis zu 2 Mrd. Euro fehlen. Entsprechend stark wird der Ticketpreis im nächsten Jahr steigen müssen, um das Defizit auszugleichen“, ist bdo-Hauptgeschäftsführerin Christiane Leonard überzeugt.

Jedes vernünftig wirtschaftende Unternehmen, so Leonard, würde bei solchen Zahlen die Reißleine ziehen und eine moderate Preisanpassung auf den Weg bringen. Kundinnen und Kunden drohe im nächsten Jahr der Preisschock.
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Werde das Ticket 2024 teurer als die vorausgesagten 4 Mrd. Euro blieben die Aufgabenträger auf den Kosten sitzen, denn die sogenannte Nachschusspflicht werde weiterhin ausgeschlossen.
Dabei wäre eine Lösung aus Sicht des bdo ganz einfach: Die Länder müssten den Tarif nur verbindlich vorgeben. Das tun die allermeisten Länder jedoch nicht und weigern sich, damit das Risiko zu übernehmen.

https://vision-mobility.de/news/preis-fuer-deutschlandticket-bdo-kritisiert-beschluss-d...


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