Streik vom 10.1.24 bis zum 12. Januar um 18 Uhr (Allgemeines Forum)
Nordy, Sonntag, 07.01.2024, 19:11 (vor 980 Tagen)
t.online meldet: https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_100315872/gdl-will-von-mittwoch-bis-...
"Die GDL-Mitglieder bei der Deutschen Bahn AG, Transdev und City Bahn Chemnitz werden aufgerufen, vom 10. Januar um 2 Uhr, bis zum 12. Januar um 18 Uhr ihre Arbeit niederzulegen", teilte die GDL am Sonntagabend mit. Die Arbeitsniederlegung bei DB Cargo beginne hingegen bereits am 9. Januar um 18 Uhr.
Streik vom 10.1.24 bis zum 12. Januar um 18 Uhr
nscharrn, IC 2152, Sonntag, 07.01.2024, 19:16 (vor 980 Tagen) @ Nordy
bearbeitet von nscharrn, Sonntag, 07.01.2024, 19:17
pünktlich nach Beendigung der Tagung des Beamtenbundes - ein Schelm der böses dabei denkt
Streik vom 10.1.24 bis zum 12. Januar um 18 Uhr
Garfield_1905, Sonntag, 07.01.2024, 19:41 (vor 980 Tagen) @ nscharrn
pünktlich nach Beendigung der Tagung des Beamtenbundes - ein Schelm der böses dabei denkt
Da brauchst Du gar kein Schelm sein, das ist in den Medien lang und breit verbreitet worden. Danach hat DBB-Chef Ulrich Silberbach das dem Kölner Stadt - Anzeigeer in einem Interview bestätigt.
Auf die dbb Tagung Rücksicht zu nehmen war Absicht
ffz, Sonntag, 07.01.2024, 19:43 (vor 980 Tagen) @ nscharrn
Hallo,
Herr Welselsky hat schon am Samstag in der Frankfurter Rundschau angekündigt auf die dbb-Tagung deren Mitglied die GDL ist, Rücksicht zu nehmen. https://www.fr.de/wirtschaft/zug-ausfall-bahn-streik-gdl-lokfuehrer-arbeitskampf-termin...
Gruß
Auf die dbb Tagung Rücksicht zu nehmen war Absicht
Rook, Sonntag, 07.01.2024, 19:58 (vor 980 Tagen) @ ffz
Hallo,
Herr Welselsky hat schon am Samstag in der Frankfurter Rundschau angekündigt auf die dbb-Tagung deren Mitglied die GDL ist, Rücksicht zu nehmen. https://www.fr.de/wirtschaft/zug-ausfall-bahn-streik-gdl-lokfuehrer-arbeitskampf-termin...
Gruß
Und wir hatten das am Freitag bereits im Forum.
Auf die dbb Tagung Rücksicht zu nehmen war Absicht
heinz11, Mittwoch, 10.01.2024, 10:24 (vor 978 Tagen) @ Rook
Hallo,
Herr Welselsky hat schon am Samstag in der Frankfurter Rundschau angekündigt auf die dbb-Tagung deren Mitglied die GDL ist, Rücksicht zu nehmen. https://www.fr.de/wirtschaft/zug-ausfall-bahn-streik-gdl-lokfuehrer-arbeitskampf-termin...
Gruß
Und wir hatten das am Freitag bereits im Forum.
Was nicht schlimm ist. Wir sind hier ja nicht bei DSO.
GDL-Chef Weselsky verpasst letzten Zug nach Berlin
Rook, Dienstag, 09.01.2024, 22:20 (vor 978 Tagen) @ ffz
Hallo,
Herr Welselsky hat schon am Samstag in der Frankfurter Rundschau angekündigt auf die dbb-Tagung deren Mitglied die GDL ist, Rücksicht zu nehmen. https://www.fr.de/wirtschaft/zug-ausfall-bahn-streik-gdl-lokfuehrer-arbeitskampf-termin...
Gruß
Claus Weselsky (64) hat ein Problem: Wegen des Lokführerstreiks hat der Chef der Gewerkschaft der Lokführer (GDL) nach eigenen Angaben am Dienstagabend den letzten Zug nach Berlin verpasst.
Vor den Arbeitsgerichten in Hessen hatte Weselsky gewonnen. Nach dem Frankfurter Arbeitsgericht wies am Dienstagabend auch das Hessische Landesarbeitsgericht die Einstweilige Verfügung der Bahn gegen den Arbeitskampf zurück. Danach ging es für den Gewerkschaftschef weniger erfreulich weiter, denn die Verhandlung dauerte länger als zunächst angenommen.
Nach der Urteilsverkündung sagte Weselsky am Dienstagabend: „Der letzte Zug ist weg“. Er müsse nun andere Wege nach Berlin finden, um dort am Mittwoch den Lokführer-Streik anzuführen. Details verriet er nicht.
https://www.bild.de/politik/2024/politik/lokfuehrerstreik-gdl-chef-verpasst-letzten-zug...
Gab es keinen passenden Flug?
Waldbahn, Mittwoch, 10.01.2024, 05:57 (vor 978 Tagen) @ Rook
GDL-Chef Weselsky verpasst letzten Zug nach Berlin
bahnfahrerofr., Mittwoch, 10.01.2024, 10:12 (vor 978 Tagen) @ Rook
Ich hätte ihm ja gewünscht, dass er den Zug noch bekommen hätte. Dann verspätete Abfahrt wegen kurzfristigen Personalausfällen, und anschließend eine langwierige Umleitung, zum Beispiel wegen Eiszapfen an der Strecke.
Und dann ist Streikbeginn, der Zug wird mitten in der Nacht an einem Provinzbahnhof ohne Warteraum ausgekippt und abgestellt.
So fände er sich dann mit vielen anderen Fahrgästen in einer sehr kalten Winternacht irgendwo in der Pampa wieder, bitte möglichst an einem Ort, wo es im Umkreis von einer Stunde nachts kein Taxi gibt.
(Nicht ganz ernst gemeint, aber...) :-D
Es wird nur lustiger....
musicus, Mittwoch, 10.01.2024, 10:21 (vor 978 Tagen) @ bahnfahrerofr.
- kein Text -
GDL-Chef Weselsky verpasst letzten Zug nach Berlin
heinz11, Mittwoch, 10.01.2024, 10:22 (vor 978 Tagen) @ bahnfahrerofr.
Ich hätte ihm ja gewünscht, dass er den Zug noch bekommen hätte. Dann verspätete Abfahrt wegen kurzfristigen Personalausfällen, und anschließend eine langwierige Umleitung, zum Beispiel wegen Eiszapfen an der Strecke.
Und dann ist Streikbeginn, der Zug wird mitten in der Nacht an einem Provinzbahnhof ohne Warteraum ausgekippt und abgestellt.
So fände er sich dann mit vielen anderen Fahrgästen in einer sehr kalten Winternacht irgendwo in der Pampa wieder, bitte möglichst an einem Ort, wo es im Umkreis von einer Stunde nachts kein Taxi gibt.
(Nicht ganz ernst gemeint, aber...) :-D
Vielleicht klappt es ja beim nächsten Streik,...
... der soo lange nicht auf sich warten lassen dürfte.
Ich wünsch niemanden einen Schaden
J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 10.01.2024, 10:25 (vor 978 Tagen) @ heinz11
Und das wünsche ich auch Herrn Weselsky nicht. Ich sag es mal so, Murphy‘s Law ist ein zweischneidiges Schwert und vielleicht ist nicht alles Zufall ;-)
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Besser wäre: Bahnvorstand verpasst letzten Zug nach Berlin
sfn17, Mittwoch, 10.01.2024, 17:07 (vor 977 Tagen) @ bahnfahrerofr.
Viele Probleme werden nicht angegangen, weil den Entscheidern die Eigenerfahrung fehlt.
Wenn mal ein Bahnvorstand mit anderen Fahrgästen in der Pampa mit "ausgekippt" wird, fände vielleicht so etwas wie ein Umdenken statt...
Weselsky will Bahn-Chef werden
Henrik, Mittwoch, 10.01.2024, 18:55 (vor 977 Tagen) @ Rook
Nach GDL-Karriere
Claus Weselsky liebäugelt mit Job als Bahn-Chef
10.01.2024 - 16:07 Uhr
Im September gibt der GDL-Chef Claus Weselsky seinen Posten auf. Ruhestand kommt für den 64-Jährigen nicht infrage. Er schielt auf eine größere Position.
Der GDL-Gewerkschaftsführer Claus Weselsky kann sich vorstellen, selbst Chef bei der Deutschen Bahn (DB) zu werden. Das geht aus einem Interview mit "ntv" hervor.
[...]
Im September gibt er den Posten als GDL-Gewerkschaftsvorsitzender auf. In Rente gehen will er jedoch noch nicht. "ntv" zufolge will Weselsky seine Erfahrungen und Wissen auch zukünftig einbringen. Deshalb biete er sich für den Posten als DB-Chef an.
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_100318102/gdl-vorsitzender-claus-wes...
vgl.
GDL-Boss Weselsky will Zukunft als Bahn-Chef
https://www.n-tv.de/der_tag/Kein-klares-Nein-GDL-Boss-Weselsky-will-Zukunft-als-Bahn-Ch...
Welche Erfahrung und Wissen nach 22 Jahren Freistellung
Waldbahn, Mittwoch, 10.01.2024, 19:23 (vor 977 Tagen) @ Henrik
Hallo
als Gewerkschafter - und Bürohengst. Also auch einer aus der verhassten Plüschetage?
--
Gruß
Waldbahn
Welche Erfahrung und Wissen nach 22 Jahren Freistellung
heinz11, Mittwoch, 10.01.2024, 19:31 (vor 977 Tagen) @ Waldbahn
Hallo
als Gewerkschafter - und Bürohengst. Also auch einer aus der verhassten Plüschetage?
Aber, aber nicht doch. DAS ist doch ganz was anderes.
Erfahrung und Wissen: fährt 70.000 km pro Jahr mit dem Zug
Henrik, Mittwoch, 10.01.2024, 19:59 (vor 977 Tagen) @ Waldbahn
- kein Text -
Erfahrung und Wissen: fährt 70.000 km pro Jahr mit dem Zug
nscharrn, IC 2152, Mittwoch, 10.01.2024, 20:04 (vor 977 Tagen) @ Henrik
Das mache ich auch
Erfahrung und Wissen: fährt 70.000 km pro Jahr mit dem Zug
heinz11, Mittwoch, 10.01.2024, 20:05 (vor 977 Tagen) @ nscharrn
Das mache ich auch
Na, dann könntest Du auch Bahnvorstand werden... ;-)
was haben 70.000km mit Erfahrung zu tun?
Waldbahn, Mittwoch, 10.01.2024, 20:24 (vor 977 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von Waldbahn, Mittwoch, 10.01.2024, 20:25
Der Mensch hat seit 22 Jahren einen Führerstand nur zu Repräsentaionszwecken von innen gesehen. Wann hat er die letzte Wochenschicht gemacht. Und in 22 Jahren ändert sich einiges.
--
Gruß
Waldbahn
was haben 70.000km mit Erfahrung zu tun?
gnampf, Freitag, 12.01.2024, 14:37 (vor 975 Tagen) @ Waldbahn
Ist doch auch egal, selbst wenn du jemanden nimmst der die letzten 22 Jahre tagtäglich im FÜhrerstand saß... wird auch der feststellen das es ihm als Vorstand eines Unternehmens herzlich wenig bringt, weil da ganz andere Sachen zählen. Ist ja schön das er weiß was sich die TF wünschen. Weiß er auch wo z.B. die Finanzmittel dafür herkommen sollen? Die wachsen ja weder an Bäumen noch regnets Geld vom Himmel, und von der Politik muß man da nicht viel erwarten, erstrecht wenn man selbst weder Erfahrung noch Verbindungen in der Politik hat.
Und selbst wenn der TF dann walten könnte, am Ende würden sich dann Fahrdienstleiter, Baubetriebe, Zub, KiN, Gastro, ... aufregen das es für sie nicht gut läuft und fordern das einer von ihnen den Laden übernehmen sollte.
Mal davon ab das selbst unbegrenzte Finanzmittel da aktuell erstmal gar nichts mehr retten würden, denn die Infrastruktur ist zu kaputt und das zu retten scheitert aktuell ja nichtmals mehr akkut am Geld, sondern an den Auswirkungen aufs System und den verfügbaren Menschen und Maschinen die es richten könnten.
Ich war mal Guiness-Rekord-Inhaber!
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Mittwoch, 10.01.2024, 21:14 (vor 977 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von Der Blaschke, Mittwoch, 10.01.2024, 21:15
Hey.
Die meisten gefahrenen Kilometer in Deutschland innerhalb eines Monats.
42.519 km.
Lange her.
Egal. Geeigneter als ich kann man nicht sein. Kaufmännisch ausgebildet, politisch bewandert und als Fahrgastbefrager stets am Puls der Zeit sowohl bei den Kunden als auch bei den Frontmitarbeitern.
Aber wer will schon Blaschi als Chef?
Wie sagte mal ein Sheriff bei einer Verkehrskontrolle nach längerem Wortgeplänkel resigniert zu mir: "Sie wissen aber auch alles besser ...". Ich sag: "Ja. Schlimm genug, dass es so ist!"
Tja, Schicksal. Hätte ich nicht als Kind schon alles besser gewußt und hätte ich für Chef stets das feuchte 4-lagige Klopapier griffbereit gehabt ... - dann hieß es heute "Bahnboss Blaschke" (paßt auch sprachlich ganz gut ...). Und ich könnte in Foren wie diesen nachlesen (lassen), was ich alles falsch mache und wovon ich keine Ahnung habe. Und als Krönung würde einer von den Zappeln erzählen, dass er es besser könne als ich. Herrlich.
Schöne Grüße von jörg
--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
Ich könnte Guiness-Rekord-Inhaber werden
Reservierungszettel, KDU, Sonntag, 14.01.2024, 22:35 (vor 973 Tagen) @ Der Blaschke
Hey.
Die meisten gefahrenen Kilometer in Deutschland innerhalb eines Monats.
42.519 km.
Wie wurde das nachgewiesen? Alles mit Stempeln?
Also mit weit über 2 Million Reservierungszetteln und mindestens 10.000 Listen wäre mir ein Eintag beistimmt auch sicher.
Oder bietet hier jemand mehr ;)
Streik vom 10.1.24 bis zum 12. Januar um 18 Uhr
Reservierungszettel, KDU, Sonntag, 07.01.2024, 19:48 (vor 980 Tagen) @ nscharrn
pünktlich nach Beendigung der Tagung des Beamtenbundes - ein Schelm der böses dabei denkt
Freunde helfen sich nunmal.
Samstag 13.1. normaler Verkehr zu erwarten?
Mike65, Dienstag, 09.01.2024, 20:31 (vor 978 Tagen) @ nscharrn
Ich habe am Samstag früh, ab 7:30 eine Fahrt geplant. Ist zu erwarten, dass da wieder alles normal fährt?
Samstag 13.1. normaler Verkehr zu erwarten?
Reservierungszettel, KDU, Dienstag, 09.01.2024, 21:09 (vor 978 Tagen) @ Mike65
Ich habe am Samstag früh, ab 7:30 eine Fahrt geplant. Ist zu erwarten, dass da wieder alles normal fährt?
Kommt drauf an welche Züge du nutzen möchtest.
Der ein oder andere Zug wird sicher noch ausfallen oder nicht am Startbahnhof einsetzen.
Samstag 13.1. normaler Verkehr zu erwarten - abwarten
ffz, Dienstag, 09.01.2024, 21:13 (vor 978 Tagen) @ Mike65
Ich habe am Samstag früh, ab 7:30 eine Fahrt geplant. Ist zu erwarten, dass da wieder alles normal fährt?
Abwarten, ob und wann die GDL den nächsten Streik ankündigt. Es ist möglich, dass am Samstag der nächste Streik beginnt, es ist möglich, dass bis nächste Woche Montag Streikpause ist. Es ist möglich dass die AGV Move sich Verhandlungsbereit zeigt. Sollte ab Samstag wieder gestreikt werden, würde die GDL am Donnerstag den nächsten Streik ankündigen.
Streik vom 10.1.24 bis zum 12. Januar um 18 Uhr
bahnfahrerofr., Sonntag, 07.01.2024, 19:22 (vor 980 Tagen) @ Nordy
Hat jemand am Schirm, welche transdev Bereiche hierbei betroffen sind?
Ich gehe davon aus - alle
nscharrn, IC 2152, Sonntag, 07.01.2024, 19:32 (vor 980 Tagen) @ bahnfahrerofr.
- kein Text -
Nur die mit GDL-Tarifvertrag...
JeDi, überall und nirgendwo, Sonntag, 07.01.2024, 19:39 (vor 980 Tagen) @ nscharrn
Mindestens BOB und WEG sind damit raus.
--
Weg mit dem 4744!
Zum Streik aufgerufene Transdev Betriebe:
ffz, Sonntag, 07.01.2024, 19:47 (vor 980 Tagen) @ bahnfahrerofr.
Hallo,
bestreikt werden sollen bei Transdev:
S-Bahn Hannover
Nord-West-Bahn
Rhein-Ruhr-bahn
Mitteldeutsche Regiobahn
Mittelrheinbahn
Freiberger Eisenbahn
Hunsrückbahn
Moselweinbahn
Gruß
RRB zuletzt teilweise mit Ersatzverkehr
paisadar, Montag, 08.01.2024, 02:30 (vor 980 Tagen) @ ffz
Hallo,
bestreikt werden sollen bei Transdev:
S-Bahn Hannover
Nord-West-Bahn
Rhein-Ruhr-bahn
Mitteldeutsche Regiobahn
Mittelrheinbahn
Freiberger Eisenbahn
Hunsrückbahn
MoselweinbahnGruß
In der Vergangenheit hatte die Rhein-Ruhr-Bahn auf einigen Linien einen Ersatzverkehr (Busse) eingerichtet. Vielleicht ja in dieser Woche wieder.
OT: RRB oder Vias - Wer betreibt die S7 (NRW) derzeit?
Tobs, Region Köln/Bonn, Montag, 08.01.2024, 11:07 (vor 980 Tagen) @ paisadar
Auf den (ehemaligen Abellio-)Zügen steht nämlich immer noch VIAS (statt RRB). Das ist ja im konkreten Falle durchaus relevant, da die Züge, wenn von VIAS gefahren, rollen dürften.
Am 10. von D-Hbf nach F-Hbf, was sagt Eure Glaskugel?
john.lennon, Sonntag, 07.01.2024, 19:54 (vor 980 Tagen) @ Nordy
Habe leider keine gute zeitliche Alternative zu einer Bahnreise am 10.01. Meint Ihr, mit entsprechender Geduld wird man einen einzelnen ICE erwischen können evtl. ICE International?
Mal ganz ehrlich ...
Garfield_1905, Sonntag, 07.01.2024, 20:55 (vor 980 Tagen) @ john.lennon
... wer soll Dir darauf eine vernünftige bzw. verlässliche Antwort geben ?
Am 10. von D-Hbf nach F-Hbf, was sagt Eure Glaskugel?
paisadar, Montag, 08.01.2024, 02:38 (vor 980 Tagen) @ john.lennon
Habe leider keine gute zeitliche Alternative zu einer Bahnreise am 10.01. Meint Ihr, mit entsprechender Geduld wird man einen einzelnen ICE erwischen können evtl. ICE International?
NationalExpress ist bei den vergangenen Streiks überwiegend gefahren.
Evtl. mit der Linie RE1/5 bis Köln/Koblenz und ab dort wird es vielleicht mehr Alternativen geben.
Man könnte auch prüfen über Kassel mit RE1 --> RE11 (beide NationalExpress) zu fahren.
Streik vom 10.1.24 bis zum 12. Januar um 18 Uhr
Swikel161, Sonntag, 07.01.2024, 19:59 (vor 980 Tagen) @ Nordy
Mal gucken ob der Eilantrag der Bahn dagegen erfolg hat.
Eilantrag
Co_Tabara-98, Hannover, Sonntag, 07.01.2024, 20:56 (vor 980 Tagen) @ Swikel161
Mal gucken ob der Eilantrag der Bahn dagegen erfolg hat.
Schon gegen 19.30 Uhr war bei der DB unter "aktuelle Verkehrsmeldungen" zu lesen, dass die GDL einen Streik angekündigt habe. Außerdem gab es sogar in der Reiseauskunft bei Fernzügen (vermutlich allen) im betroffenen Zeitraum einen entsprechenden Hinweis unter "Details". Nicht auf einen Ausfall, sondern dass der Zugverkehr beeinträchtigt sein wird, o.ä.
Inzwischen ist beides wieder verschwunden...
Eilantrag
Swikel161, Sonntag, 07.01.2024, 21:37 (vor 980 Tagen) @ Co_Tabara-98
Habe ich auch mitbekommen, ja.
Eilantrag
Co_Tabara-98, Hannover, Sonntag, 07.01.2024, 23:18 (vor 980 Tagen) @ Co_Tabara-98
Schon gegen 19.30 Uhr war bei der DB unter "aktuelle Verkehrsmeldungen" zu lesen, dass die GDL einen Streik angekündigt habe. ...
Inzwischen ist beides wieder verschwunden...
Vielleicht hatte der Eilantrag damit doch nichts zu tun, sondern es bemerkte jemand, dass eine Information über den Streik (und seien es nur ein paar Zeilen) nicht sinnvoll ist, bevor alle SP/SSP-Kontingente für den Streikzeitraum auf null gesetzt worden sind. (Die aufmerksame Kundschaft weiß schließlich inzwischen, was zu erwarten ist.)
Nach Anpassung der Preise – der Flexpreis Aktion ist immerhin noch erhältlich – kann auch die Information über den Streik und die Kulanzregelung in einem Aufwasch veröffentlicht werden. Mir scheint, darin ist die DB mittlerweile sehr routiniert.
Aber mit der Streichung von Ferverkehrszügen will man vielleicht doch bis zur Entscheidung über den Eilantrag warten. Wir werden sehen. War es bei der letzten EVG-Tarifrunde, wo ein zweitägiger Streik kurz vor Beginn abgesagt wurde? Der Notfahrplan konnte aber nicht mehr komplett auf den Normalfahrplan zurückgesetzt werden.
Eilantrag
VT 609, Montag, 08.01.2024, 14:42 (vor 979 Tagen) @ Co_Tabara-98
War es bei der letzten EVG-Tarifrunde, wo ein zweitägiger Streik kurz vor Beginn abgesagt wurde? Der Notfahrplan konnte aber nicht mehr komplett auf den Normalfahrplan zurückgesetzt werden.
Ja, das war bei der EVG-Tarifrunde letztes Jahr. Die EVG hatte zu einem 50-stündigen Warnstreik u.a. bei der DB von Sonntag 22 Uhr bis Dienstag 24 Uhr aufgerufen. Die DB hatte schon alle Züge auf Ausfall gesetzt und die Schichten umgeplant und parallel einen Eilantrag gegen den Streik eingereicht. Vor Gericht wurde dann ein verpflichtender Vergleich geschlossen, der u.a. den Verzicht auf den Streik enthielt. Die Verhandlung fand am Samstag statt, also gut einen Tag vor Beginn des Streiks. Es mussten also alle Schichten wieder eingeplant werden, was aber nicht vollständig gelang. Wenn ich mich richtig erinnere, sind die NightJets trotzdem ausgefallen und auch im restlichen Fernverkehr konnten nur 80 oder 90 Prozent gefahren werden.
PM DB: Wollen mit der tarifunfähigen GDL verhandeln
Barzahlung, Sonntag, 07.01.2024, 21:55 (vor 980 Tagen) @ Swikel161
Mal gucken ob der Eilantrag der Bahn dagegen erfolg hat.
https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Streik-trotz-ne...
Es ist jetzt an der Zeit, wieder zu verhandeln. Die GDL-Spitze hat überzogen, sie muss sich endlich besinnen.
Weiter oben im selben Absatz:
die Lokführergewerkschaft hat ihre Tariffähigkeit durch die Gründung ihrer Leiharbeiter-Genossenschaft verloren.
Flixtrain 11.1.? Auswirkungen? Erstattung? Umbuchung?
плацкарт, Sonntag, 07.01.2024, 21:32 (vor 980 Tagen) @ Nordy
Guten Abend!
Hat jemand von euch Erfahrungen, wie Flixtrain (Berlin-Basel) durch den Streik gleitet?
Flixtrain 11.1.? Auswirkungen? Erstattung? Umbuchung?
sfn17, Sonntag, 07.01.2024, 22:45 (vor 980 Tagen) @ плацкарт
bearbeitet von sfn17, Sonntag, 07.01.2024, 22:46
Guten Abend!
Hat jemand von euch Erfahrungen, wie Flixtrain (Berlin-Basel) durch den Streik gleitet?
Im Dezember fuhr FlixTrain Leipzig-Berlin (und weiter). Ich saß drin, ab Südkreuz mit dem S-Bahn-Streikverkehr sofort weitergekommen. So schnell war ich noch nie am (regelmäßigen) Ziel in Berlin B.
mal sehen, wie es jetzt läuft
Die "18 Uhr" am Freitag werden nichts helfen: die DB wird alles bis in die Nacht zum Samstag ausfallen lassen
Meldung bei bahn.de / Sonderkulanz
sflori, Sonntag, 07.01.2024, 21:58 (vor 980 Tagen) @ Nordy
Alle Fahrgäste, die ihre für Mittwoch, 10.01.2024 bis Freitag, 12.01.2024 geplante Reise aufgrund des Streiks der GDL verschieben möchten, können ihr Ticket zu einem späteren Zeitpunkt nutzen. Die Zugbindung ist aufgehoben. Das Ticket gilt dabei für die Fahrt zum ursprünglichen Zielort, auch mit einer geänderten Streckenführung. Sitzplatzreservierungen können kostenfrei storniert werden.
Zudem haben Fahrgäste im Rahmen einer Sonderkulanz auch die Möglichkeit, ihre Reise vorzuverlegen und bereits am Montag, 08.01.2024 und Dienstag, 09.01.2024 früher zu fahren.
https://www.bahn.de/service/fahrplaene/aktuell
Bye. Flo.
Wann ist "Später"?
611 040, Erfurt, Sonntag, 07.01.2024, 22:07 (vor 980 Tagen) @ sflori
Wie viel später kann ich meine am 10.01 geplante Fahrt denn durchführen. Ich würde sie in die nächste Woche verschieben, ist das ohne Weiteres möglich?
Ich möchte auch mit den gebuchten Zügen fahren, nur eben an einem anderen Tag, da ich mir die Züge bewusst so ausgesucht habe.
--
❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤
Wann ist "Später"?
Rook, Sonntag, 07.01.2024, 22:26 (vor 980 Tagen) @ 611 040
Wie viel später kann ich meine am 10.01 geplante Fahrt denn durchführen. Ich würde sie in die nächste Woche verschieben, ist das ohne Weiteres möglich?
Ich möchte auch mit den gebuchten Zügen fahren, nur eben an einem anderen Tag, da ich mir die Züge bewusst so ausgesucht habe.
Beim GDL-Streik am 09.12.2023 hatte die Bahn auf Ihrer Internet-Seite so informiert:
Sie können Ihre Reise verschieben und Ihr Ticket zu einem späteren Zeitpunkt nutzen.
...
Eine konkrete zeitliche Begrenzung für die spätere Nutzung gibt es nicht.
So können Sie mit ihrem ursprünglichen Ticket z.B. bereits in 3 Tagen fahren, in der kommenden Woche oder aber auch erst in 2 Monaten. Ganz so, wie Sie Ihre neuen Reisepläne gestalten möchten.
Wann ist "Später"?
Barzahlung, Sonntag, 07.01.2024, 22:57 (vor 980 Tagen) @ Rook
Beim GDL-Streik am 09.12.2023 hatte die Bahn auf Ihrer Internet-Seite so informiert:
Sie können Ihre Reise verschieben und Ihr Ticket zu einem späteren Zeitpunkt nutzen.
...
Eine konkrete zeitliche Begrenzung für die spätere Nutzung gibt es nicht.
So können Sie mit ihrem ursprünglichen Ticket z.B. bereits in 3 Tagen fahren, in der kommenden Woche oder aber auch erst in 2 Monaten. Ganz so, wie Sie Ihre neuen Reisepläne gestalten möchten.
Deutschlandticket und BahnCard 100 braucht man sich die nächsten zehn Monate also keine mehr kaufen. ;-)
Seiler verheddert sich.
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Sonntag, 07.01.2024, 23:07 (vor 980 Tagen) @ Nordy
Huhu.
PM der DB:
https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Streik-trotz-ne...
"Dieser Streik ist nicht nur absolut überflüssig, sondern wir halten ihn auch rechtlich für nicht zulässig“, sagt DB-Personalvorstand Martin Seiler. „Denn die Lokführergewerkschaft hat ihre Tariffähigkeit durch die Gründung ihrer Leiharbeiter-Genossenschaft verloren. Die GDL zieht unsere Fahrgäste damit ohne Legitimation und ohne Grund in Mitleidenschaft. Erst vor zwei Tagen haben wir ein erweitertes Angebot vorgelegt, in dem wir der Lokführergewerkschaft bei ihrer Kernforderung zur Arbeitszeit einen großen Schritt entgegengekommen sind. Die DB ist bereit zu Kompromissen. Es ist jetzt an der Zeit, wieder zu verhandeln. Die GDL-Spitze hat überzogen, sie muss sich endlich besinnen.“
Die DB fordert die GDL auf, den Streik abzusagen und stattdessen den von der DB vorgeschlagenen Verhandlungstermin am 10. Januar wahrzunehmen. „Lösungen kann es nur am Verhandlungstisch geben“, so Seiler.
Muss ich das jetzt verstehen? Die DB will mit einer Gewerkschaft verhandeln, die nach Meinung der DB dazu gar nicht befugt ist?! Wieso? Warum? Selbst wenn man sich einig würde, wäre das ja völlig egal, da die DB den Abschluss ja gar nicht anerkennen könnte.
Korrekt wäre es von der DB, bis zu einer letztinstanzlichen Gerichtsentscheidung KEINERLEI Verhandlungen mit der Gewerkschaft zu führen.
Da hat man sich wohl etwas verheddert in der Argumentation.
Schöne Grüße von jörg
--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
https://de.wikipedia.org/wiki/Doppeldenk
Sportdiesel612, Sonntag, 07.01.2024, 23:28 (vor 980 Tagen) @ Der Blaschke
bearbeitet von Sportdiesel612, Sonntag, 07.01.2024, 23:31
"Durch dieses propagierte Denken, bei dem zwei widersprüchliche oder sich gegenseitig ausschließende Überzeugungen aufrechtzuerhalten und beide zu akzeptieren sind, setzt die herrschende Kaste die Gesetze der Logik außer Kraft. Dadurch wird das Denken der Parteimitglieder schwammig und in Zweideutigkeit gehalten, wodurch schnelle Kurswechsel des Regimes auf eigentümliche Weise sofort akzeptiert werden können, auch wenn es sich dabei um das genaue Gegenteil der zuvor noch „gültigen Wahrheit“ handelt, etwa bei abrupten Wechseln der Feindbilder oder der politischen Losungen."
GDL nur noch peinlich.
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Sonntag, 07.01.2024, 23:25 (vor 980 Tagen) @ Nordy
Moin.
Da wird der Herr Weselsky tatsächlich in die Geschichte eingehen. Als das größte Weichei in der Gewerkschaftsgeschichte. Was soll das, 2,5 Tage zu streiken? Da schaffen ja die Landwirte mehr. Und haben schon vorher Erfolg: die Regierung ist teileingeknickt.
Würde Weselsky wirklich an die Arbeiter denken, hätte er mindestens mehrere Wochen zum Streik aufgerufen. Da wäre ganz schnell hinter den Kulissen vom Bund als Eigentümer eingegriffen worden. Nie war die Chance so groß, endlich grundlegende Verbesserungen für das Personal zu erreichen.
So aber ist es einfach nur peinlich. Klingt mehr nach abgekarteten Spielchen einer völlig entrückten Machtelite. Als GDL-Mitglied würde ich noch heute meine Mitgliedschaft kündigen.
Und da bin ich ganz offensichtlich nicht mal alleine mit der Kritik - der Staatsschutz ist ja schon in Sorge um die Demokratie. Völlig zu Recht - der normale Bürger läßt sich zunehmend weniger verarschen.
Schöne Grüße von jörg
--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
Erfahrungen mit dem Notfallfahrplan?
markw, Montag, 08.01.2024, 08:38 (vor 980 Tagen) @ Nordy
Moin,
ich wollte mal in die Runde fragen, wie die Erfahrungen mit dem "Notfallfahrplan" der DB während der vergangenen Warnstreiks waren. Bei den letzten Warnstreiks habe ich den Hinweis auf den Notfallfahrplan quasi überlegen bin ich davon ausgegangen, dass da nicht viel geht und es im Grunde genommen nicht möglich ist durchzukommen, weil die GDL auch die Stellwerke bestreikt.
Nun ist es dieses Mal so, dass ich wegen einer wichtigen medizinischen Untersuchung auf jeden Fall ankommen muss und mich frage, wie die Chancen sind, mich gut durchzuschlagen. Teure Flixbustickets sind noch erhältlich, aber selbst, wenn ich im Zug auf dem Boden sitzen muss, dann würde ich lieber im Zug sitzen als im Flix. Sofern den die Chance den da ist, dass ich ankomme. Verspätung wäre mir relativ egal, wenn sich das noch in Grenzen hält.
Wie sind den Eure Erfahrungen? Stehen Züge, die nicht ausfallen, im Fahrplan erkennbar? Wie voll sind die? Könnte es sein, dass die meisten Fahrgäste es gar nicht erst versuchen und ich sogar Glück habe?
Erfahrungen mit dem Notfallfahrplan?
Hansjörg, Montag, 08.01.2024, 08:45 (vor 980 Tagen) @ markw
Wie sind den Eure Erfahrungen? Stehen Züge, die nicht ausfallen, im Fahrplan erkennbar? Wie voll sind die? Könnte es sein, dass die meisten Fahrgäste es gar nicht erst versuchen und ich sogar Glück habe?
Meine Erfahrungen waren bisher fastimmer. Trotzdem Ausfälle der "Notfallzüge" oder massive Verspätungen samt Überfüllung und BuPol Räumung. (Letzter Streik ex MUC)
Fazit: Wenn Streik -> dann Mietwagen
Erfahrungen mit dem Notfallfahrplan?
Luke89, Montag, 08.01.2024, 09:56 (vor 980 Tagen) @ Hansjörg
Fastimmer was? Züge fahren fast immer und trotzdem nimmst du Mietwagen? Verstehe ich leider nicht…
habe gleiche Frage für Strecke Berlin - München
Immer die falschen Abk. - Oder?
sfn17, Montag, 08.01.2024, 11:53 (vor 979 Tagen) @ Hansjörg
(Letzter Streik ex MUC)
MUC ist der Flughafen im Erdinger Moos. Meintest Du also ausfallende Züge des Regional- und Nahverkehrs zu diesem Flughafen? oder nur so ganz allgemein von MÜNCHEN (in der bahntypischen Großschreibung) (für Autofahrys: M) und dann ab betreffenden Bahnhöfen ausfallende FV-Züge?
Immer die falschen Abk. - Oder?
EK-Wagendienst, EGST, Montag, 08.01.2024, 11:56 (vor 979 Tagen) @ sfn17
(Letzter Streik ex MUC)
MUC ist der Flughafen im Erdinger Moos. Meintest Du also ausfallende Züge des Regional- und Nahverkehrs zu diesem Flughafen? oder nur so ganz allgemein von MÜNCHEN (in der bahntypischen Großschreibung) (für Autofahrys: M) und dann ab betreffenden Bahnhöfen ausfallende FV-Züge?
eben und ab München Hbf MH
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
OT: Abk. doppelt. Shit
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Montag, 08.01.2024, 21:12 (vor 979 Tagen) @ sfn17
Hey.
(Letzter Streik ex MUC)
MUC ist der Flughafen im Erdinger Moos. Meintest Du also ausfallende Züge des Regional- und Nahverkehrs zu diesem Flughafen? oder nur so ganz allgemein von MÜNCHEN (in der bahntypischen Großschreibung) (für Autofahrys: M) und dann ab betreffenden Bahnhöfen ausfallende FV-Züge?
Autofahrys neuerdings übrigens auch MUC.
https://www.muenchen.de/verkehr/aktuell/muc-kennzeichen-fuer-muenchner-fahrzeuge-ab-dez...
Schöne Grüße von jörg
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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
OT: Abk. doppelt. Shit
EK-Wagendienst, EGST, Montag, 08.01.2024, 21:16 (vor 979 Tagen) @ Der Blaschke
Hey.
(Letzter Streik ex MUC)
MUC ist der Flughafen im Erdinger Moos. Meintest Du also ausfallende Züge des Regional- und Nahverkehrs zu diesem Flughafen? oder nur so ganz allgemein von MÜNCHEN (in der bahntypischen Großschreibung) (für Autofahrys: M) und dann ab betreffenden Bahnhöfen ausfallende FV-Züge?
Autofahrys neuerdings übrigens auch MUC.https://www.muenchen.de/verkehr/aktuell/muc-kennzeichen-fuer-muenchner-fahrzeuge-ab-dez...
MH ist halt als Kfz Kennzeichen schon belegt.
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Erfahrungen mit dem Notfallfahrplan?
sflori, Montag, 08.01.2024, 11:17 (vor 980 Tagen) @ markw
Wie sind den Eure Erfahrungen?
Ich bin mal vor Jahren bei einem Streik mit dem ICE von Berlin nach Frankfurt gefahren. Die ICEs sind damals im 2-Stunden-Takt gefahren. Einen Sitzplatz zu kriegen war kein Problem. Im Bekanntenkreis meiden auch viele die Züge, da der Streik groß in den Medien ist.
Ansonsten kommts halt auf die Strecke an.
Stehen Züge, die nicht ausfallen, im Fahrplan erkennbar?
Ja.
Bye. Flo.
Erfahrungen mit dem Notfallfahrplan?
bahnfahrerofr., Montag, 08.01.2024, 11:30 (vor 979 Tagen) @ sflori
Wie sind den Eure Erfahrungen?
Ich bin mal vor Jahren bei einem Streik mit dem ICE von Berlin nach Frankfurt gefahren.
Vor Jahren gab es vermutlich auch noch deutlich mehr verbeamtete MA, so dass ein relativ stabiler Notfahrplan möglich war.
Ich denke es wird auch sehr auf den Tag ankommen. Gerade der Freitag ist halt eher gefährlich was Überfüllungen angeht, manche werden es dann vielleicht auch am Donnerstag schon probieren.
? zur Fahrgastrechten bei Fahrtentfall (Hotelübernachtung)
Tobs, Region Köln/Bonn, Montag, 08.01.2024, 11:27 (vor 980 Tagen) @ Nordy
Guten Tag in die Runde,
gebucht ist ein Supersparpreis (= unpersonalisiertes Automatenticket) von Köln nach München, am Freitag (12.01.) im ICE 729. Diese Verbindung ist bereits jetzt als entfallend markiert. Durch die aufgehobene Zugbindung würde jetzt einzig und alleinig der ICE 821 infrage kommen (= letzte Verbindung des Tages), so noch Platz sein sollte.
Meine Idee wäre - und dann folgt meine Frage - die Absicht zur Nutzung dieses Zuges per Sitzplatzreservierung zu dokumentieren. Kommt etwas dazwischen, müsste sowieso eine Nacht im Hotel verbracht werden. Diese Übernachtung würde dann aber - versuchsweise - der Bahn in Rechnung gestellt werden.
Knackpunkt: Das Ticket ist ab Köln gebucht, gefahren wird aber "erst" ab Frankfurt. Entsprechend würde auch der Sitzplatz ab Frankfurt gebucht werden (= Diskrepanz zwischen Fahrkarte und Reservierung). Wäre das ein Problem? Köln > Frankfurt könnte ja im Vorfeld mit RRX 5 und RB 10 gefahren worden sein, es besteht ja keine Zugbindung (mehr).
Wie wäre bitte die korrekte Vorgehensweise? Man würde versuchen den ICE 821 zu erreichen, sonst (= falls kein Zutritt möglich) sich im Reisezentrum die Reservierung erstatten und ein Hotel vermitteln lassen? Vielen Dank.
NB: Die zusätzliche Hotelübernachtung wäre eine Notlösung, denn idealerweise klappt es mit dem ICE 821.
? zur Fahrgastrechten bei Fahrtentfall (Hotelübernachtung)
bahnfahrerofr., Montag, 08.01.2024, 11:34 (vor 979 Tagen) @ Tobs
Ich denke nicht, dass dir bei Streik jemand ein Hotel vermittelt bzw. Gutschein ausgibt. Das wirst du wohl verauslagen müssen. Ansonsten sehe ich keinen Hinderungsgrund.
Ergänzende ? zu Fahrgastrechten bei Fahrtenentfall (Hotelü.)
Tobs, Region Köln/Bonn, Montag, 08.01.2024, 12:02 (vor 979 Tagen) @ bahnfahrerofr.
bearbeitet von Tobs, Montag, 08.01.2024, 12:03
Vielen herzlichen Dank, denn diese Informationen helfen bereits viel weiter. Dann könnte von der Reservierung Abstand genommen werden, mit der im Falle eines überfüllten Zuges auch nichts gewonnen wäre. Es ging rein um die Dokumentation. Da es sich nun - wenn überhaupt - auf die Einreichung der Hotelrechnung beschränken dürfte, erscheint mir diese entbehrlich.
Da es sich um ein Automatenticket handelt, muss (zwangsläufig) das physische Fahrgastrechteformular verwendet werden. Dazu noch eine Frage:
Im Link steht, dass Feld "Durch die Verspätung hatte ich zusätzliche Ausgaben | Ich konnte meine Reservierung nicht nutzen" nutzen soll; wohlgemerkt in der digitalen Version. Mir fehlt das entsprechende Pendant in der physischen Version. Empfiehlt sich das eher ein handgeschriebener Freitext?
PS: Sollte dann idealerweise im Intercity Hotel übernachtet werden?
Ergänzende ? zu Fahrgastrechten bei Fahrtenentfall (Hotelü.)
bahnfahrerofr., Montag, 08.01.2024, 12:10 (vor 979 Tagen) @ Tobs
Dann könnte von der Reservierung Abstand genommen werden, mit der im Falle eines überfüllten Zuges auch nichts gewonnen wäre.
Naja. Wenn wirklich ein Fahrtwille besteht würde ich die Reservierung kaufen. Fährt der Zug dann doch, hast du einen Sitzplatz. Und wenn nicht, hast du keinen Mehraufwand, weil FGR musst du dann sowieso einreichen, da kannst du die Reservierung mit erstatten lassen.
Fährt der Zug nämlich doch, und du fährst nicht mit, weil er dir zu voll ist, hast du keinen Anspruch auf Hotelkosten-Ersatz.
Die zusätzliche Dokumentation der Fahrtabsicht durch die Reservierung kann im Falle einer Eskalation übers EBA auch nicht schaden.
PS: Sollte dann idealerweise im Intercity Hotel übernachtet werden?
Das ist völlig egal, nehme das günstigste akzeptable Hotel, was gut erreichbar zum Bahnhof liegt.
Okay, keine Erstattung der Hotelkosten bei überfülltem Zug!
Tobs, Region Köln/Bonn, Montag, 08.01.2024, 12:28 (vor 979 Tagen) @ bahnfahrerofr.
bearbeitet von Tobs, Montag, 08.01.2024, 12:29
Dann könnte von der Reservierung Abstand genommen werden, mit der im Falle eines überfüllten Zuges auch nichts gewonnen wäre.
Naja. Wenn wirklich ein Fahrtwille besteht würde ich die Reservierung kaufen. Fährt der Zug dann doch, hast du einen Sitzplatz. Und wenn nicht, hast du keinen Mehraufwand, weil FGR musst du dann sowieso einreichen, da kannst du die Reservierung mit erstatten lassen.
Vollkommen einverstanden. Irgendwie widerstrebt es mir jedoch - vom Prinzip her - für einen Sitzplatz zu zahlen, zu dem man - aufgrund der Auslastung - womöglich keinen Zutritt hat.
Fährt der Zug nämlich doch, und du fährst nicht mit, weil er dir zu voll ist, hast du keinen Anspruch auf Hotelkosten-Ersatz.
Okay, das heißt dann, entweder habe ich Glück und werde im etwaig überfüllten Zug mitgenommen, andernfalls hätte ich Pech, denn da der Zug gefahren wäre, bestünde kein Anspruch auf die Hotelübernachtung. Es sei denn, es bestünde aufgrund einer etwaigen Reservierung eine Mitnahmegarantie. (Was übrigens die Frage aufwirft, warum für diese speziellen Züge keine Reservierungspflicht eingeführt wird.
Die zusätzliche Dokumentation der Fahrtabsicht durch die Reservierung kann im Falle einer Eskalation übers EBA auch nicht schaden.
Das wäre mir - ehrlich gesagt - zu aufwendig, aber ich stimme Dir zu, dass die Dokumentation dann wieder sinnvoll wäre.
@bahnfahrerofr.: Vielen Dank nochmals für die kompetente Aufklärung. Ich denke, dass jetzt alle wichtigen Entscheidungsparameter vorliegen.
Okay, keine Erstattung der Hotelkosten bei überfülltem Zug!
bahnfahrerofr., Montag, 08.01.2024, 13:30 (vor 979 Tagen) @ Tobs
bearbeitet von bahnfahrerofr., Montag, 08.01.2024, 13:32
Vollkommen einverstanden. Irgendwie widerstrebt es mir jedoch - vom Prinzip her - für einen Sitzplatz zu zahlen, zu dem man - aufgrund der Auslastung - womöglich keinen Zutritt hat.
So ganz komme ich nicht mit:
Fährt der Zug nicht, gibt es die Kohle zurück, zusammen mit dem Hotelzimmer.
Fährt der Zug und ist überbesetzt (mit Teilräumung z.B.), hast du ohne Reservierung womöglich keine Chance mitzukommen. Durch den Hinweis auf Überbesetzung im RIS könnte eine Erstattung des Hotelzimmers zwar trotzdem erfolgen. Mit Reservierung hast du aber eine Sitzplatzgarantie, und kommst an (oder willst du das eigentlich gar nicht?). Die Reservierung selbst bekämst du dann nicht erstattet, wohl aber die Verspätungsentschädigung, also zahlst du zumindest nicht drauf. Mir wäre es das wert.
Fährt der Zug, ist sehr voll, aber wird nicht geräumt, willst du deiner Aussage nach nicht mitfahren, hast aber dann auch keine Möglichkeit dein Hotelzimmer erstattet zu bekommen.
"Einspruch"
Tobs, Region Köln/Bonn, Montag, 08.01.2024, 13:37 (vor 979 Tagen) @ bahnfahrerofr.
Mit Reservierung hast du eine Sitzplatzgarantie, und kommst an (oder willst du das eigentlich gar nicht?).
Sekunde, das geht mir jetzt etwas zu weit. Du unterstellst mir hier einen Betrugsversuch. Natürlich kann ich das nur bedingt widerlegen, aber im Zweifel für den Angeklagten. So dankbar ich auch für Deine Ausführungen bin, so verbitte ich mir solche Unterstellungen!
Zum Einen frag(t)e ich für meine Bekannte, die am Freitag nach der Arbeit auch lieber nach Hause möchte, und zum anderen könnte ich mir das Hotel auch selbst bezahlen.
Nichts für ungut.
Okay, keine Erstattung der Hotelkosten bei überfülltem Zug!
Tobs, Region Köln/Bonn, Montag, 08.01.2024, 13:51 (vor 979 Tagen) @ bahnfahrerofr.
Fährt der Zug und ist überbesetzt (mit Teilräumung z.B.), hast du ohne Reservierung womöglich keine Chance mitzukommen.
Hätte man mit Reservierung eine, würde ich sofort zugreifen. Aber ja, natürlich ist die Chance mitgenommen zu werden, höher mit als ohne. Das ist was mich so ärgert. Persönlich würde ich auch tiefer in die Tasche greifen, wenn man dafür eine Mitnahme garantiert bekäme. Das ist aber jetzt wirklich rein meine private Meinung.
Durch den Hinweis auf Überbesetzung im RIS könnte eine Erstattung des Hotelzimmers zwar trotzdem erfolgen. Mit Reservierung hast du aber eine Sitzplatzgarantie, und kommst an (...). Die Reservierung selbst bekämst du dann nicht erstattet, wohl aber die Verspätungsentschädigung, also zahlst du zumindest nicht drauf. Mir wäre es das wert.
Für eine Erstattung müsste der 821 müsste die Ankunft in München nach 01:20 Uhr sein, da es sich um so einen Ticketpreis von 13.40 € oder 14.90 € handeln dürfte. Da ist eine frühere Ankunft deutlich mehr Wert. Gut, dennoch würde man wenig drauf zahlen, aber wie beschrieben, geht es mir ums Prinzip, was durchaus kleinkariert erscheinen mag. Ist aber okay.
Fährt der Zug, ist sehr voll, aber wird nicht geräumt, willst du deiner Aussage nach nicht mitfahren, hast aber dann auch keine Möglichkeit dein Hotelzimmer erstattet zu bekommen.
Mein kennt es doch aus dem täglichen Leben: Der Zug ist voll, man steht draußen, Türe zu und der Zug ist weg. Dann bleibt nur das Hotel, auf eigene Kosten, denn der Zug fuhr ja planmäßig ab. Ist er mir subjektiv zu voll, ist das natürlich mein Problem; wie auch im vorangegangen Satz beschrieben.
Okay, keine Erstattung der Hotelkosten bei überfülltem Zug!
bahnfahrerofr., Montag, 08.01.2024, 17:13 (vor 979 Tagen) @ Tobs
bearbeitet von bahnfahrerofr., Montag, 08.01.2024, 17:14
Sekunde, das geht mir jetzt etwas zu weit. Du unterstellst mir hier einen Betrugsversuch.
Ich las zwischen den Zeilen irgendwie einen gewissen Unterton. Sollte das falsch gewesen sein, tut es mir leid. Aber nix für ungut. Ich bin auch oft knauserig, aber die 3 Euro (kauf bei ÖBB), wären es mir in dem Fall wert, wenn ich dann wirklich ankomme. Darauf bliebe man ja wirklich nur dann sitzen, wenn der Zug wie geplant verkehrt. Dass der Fahrpreis so niedrig war, dass es wegen +60 nix zurück gibt, ist in dem Fall dann einfach Pech
Im Übrigen sehe ich unsere Diskussion ein Stück weit als überflüssig an. Meine Vermutung ist nämlich, dass die Gefahr eines kompletten Ausfalls dieses Zuges wesentlich höher sein dürfte, als die, dass man trotz vorhandener Reservierung in Frankfurt nicht mehr mitkommt. Bei Teilräumungen werden eigentlich nur dann Reservierungsinhaber ausgeschlossen, wenn der Sitz wegen Wagenmangel, Klimaausfall etc. abgesperrt ist.
Ebenfalls relevanter halte ich die Frage, ob man spontan noch ausreichend bezahlbare Hotelzimmer findet. Ich hätte wenig Lust, 200 Euro oder vergleichbare Beträge vorzustrecken, um am Ende möglicherweise mit dem SC FGR darüber zu diskutieren, ob der Betrag angemessen war.
Okay, keine Erstattung der Hotelkosten bei überfülltem Zug!
Tobs, Region Köln/Bonn, Montag, 08.01.2024, 17:34 (vor 979 Tagen) @ bahnfahrerofr.
Sekunde, das geht mir jetzt etwas zu weit. Du unterstellst mir hier einen Betrugsversuch.
Ich las zwischen den Zeilen irgendwie einen gewissen Unterton. Sollte das falsch gewesen sein, tut es mir leid. Aber nix für ungut.
Schon okay, lassen wir es so stehen. Dass man den Verdacht haben könnte, kann ich nachempfinden. Das ist halt der Unterschied zwischen dem geschriebenen und dem gesprochenen Wort, letzteres idealerweise um Mimik ergänzt. Hier konkret ist es aber falsch, wenngleich ich auch keine hinreichende Beweismöglichkeit sehe. Aber wie geschrieben, geht es ja um eine dritte Person.
Ich bin auch oft knauserig, aber die 3 Euro (kauf bei ÖBB), wären es mir in dem Fall wert, wenn ich dann wirklich ankomme. Darauf bliebe man ja wirklich nur dann sitzen, wenn der Zug wie geplant verkehrt. Dass der Fahrpreis so niedrig war, dass es wegen +60 nix zurück gibt, ist in dem Fall dann einfach Pech
An die ÖBB hatte ich auch schon gedacht. Im Endeffekt berate ich "nur" und treffe keine Entscheidungen.
Im Übrigen sehe ich unsere Diskussion ein Stück weit als überflüssig an. Meine Vermutung ist nämlich, dass die Gefahr eines kompletten Ausfalls dieses Zuges wesentlich höher sein dürfte, als die, dass man trotz vorhandener Reservierung in Frankfurt nicht mehr mitkommt. Bei Teilräumungen werden eigentlich nur dann Reservierungsinhaber ausgeschlossen, wenn der Sitz wegen Wagenmangel, Klimaausfall etc. abgesperrt ist.
So, vielen Dank. Genau diese Erfahrungswerte fehlen mir. Denn unter diesen Voraussetzungen schafft die Reservierung einen deutlichen Mehrwert. Das ändert nochmal alles.
Ebenfalls relevanter halte ich die Frage, ob man spontan noch ausreichend bezahlbare Hotelzimmer findet. Ich hätte wenig Lust, 200 Euro oder vergleichbare Beträge vorzustrecken, um am Ende möglicherweise mit dem SC FGR darüber zu diskutieren, ob der Betrag angemessen war.
Für die Nacht von Freitag auf Samstag - davor wird es schwierig - durchaus. Da kommt, wenn man Abstriche macht, sogar mit ca. vierzig Euro hin (Stand: Heute Morgen). Hintergrund dürfte die morgen beginnende Messe in Frankfurt sein, zumal die Weihnachtsferien in Hessen noch bis einschließlich Sonntag andauern.
So knauserig (bzw. prinzipientreu) ich auch sein mag, so streitfaul bin ich ebenso. Ich solchen Diskussionen gebe ich meistens nach. Das Geld ist mir da einfach zu wenig wichtig. Bei Beträgen wie zweihundert Euro, würde ich meinen Standpunkt aber wohl doch eher überdenken.
Noch einmal vielen Dank für Deine Mühen in dieser Angelegenheit ...
Zurück zuhause - wie es ausgegangen ist ..
Tobs, Region Köln/Bonn, Sonntag, 14.01.2024, 10:40 (vor 974 Tagen) @ Tobs
Zuallererst noch einmal meinen herzlichen Dank für alle Hinweise, in diesem und in allen weiteren Fällen. Nun zum Ausgang der Geschichte:
Der Zufall wollte es, dass beschriebene Freundin die Rückfahrt doch erst am Samstag angetreten ist. In ihrem Hotel, welches regulär bis Freitag gebucht war, wurde ihr, unter der Hand, ein unschlagbares Angebot für die weitere Nacht bis Samstag, inkl. Late-Check-out bis 17 Uhr, gemacht. So ging es dann nach dem Abendessen gemütlich mit der nunmehr wieder verkehrenden S-Bahn zum Frankfurter Hbf. und mit dem ICE 729, nur eben exakt 24 h später, Richtung Bayern. Der Zug war anscheinend nur mäßig gefüllt und fasst auf die Minute pünktlich.
Das zeigt auch, und deswegen auch dieser "Erfahrungsbericht" in Bezug auf kommende Streiks, dass es wohl durchaus sinnvoll sein kann, am Tag nach dem Streik zu fahren, um angenehmer reisen zu können. Eben diese Erkenntnis empfinde ich insofern alles andere als trivial, da die DB - und das hätte ich auch so erwartet - für alle mir vorgeschlagenen Züge eine "außergewöhnlich hohe Auslastung" angekündigte. Dies umso interessanter, als dass bspw. just für den ICE 729 (zumindest bis kurz vor der Abfahrt) noch Supersparpreise angeboten wurden.
Wünsche allseits eine (sehr) gute Fahrt und einen ebensolchen Sonntag. :)
? zur Nutzung der "Streikfahrkarten" mit BC-Rabatt
Tobs, Region Köln/Bonn, Sonntag, 14.01.2024, 10:48 (vor 974 Tagen) @ Tobs
Eine letzte Frage hätte ich noch hinsichtlich der Nutzung der mit BC rabattierten "Streikfahrkarten", da noch eine (letzte) solche aus 2023 vorliegt (= Automaten-/Papierticket; Supersparpreis):
Ist eine gültige BC am tatsächlichen oder für den ursprünglichen Reisetag (in 2023) vorzuweisen?
Falls ersteres gilt würde nämlich jemand anderes die Fahrkarte nutzen, da übertragbar. Diese Person besaß am ursprünglichen Reisetag jedoch (noch) keine BC. Wenn es um den ursprünglichen Reisetag ginge, könnte ja auch kein Differenzpreisticket (mehr) gelöst werden.
Das wäre auch kein Problem, da das Ticket dann, über kurz oder lang, halt vom ursprünglichen Erwerber genutzt werden würde. Umgekehrt wäre es schon ein Problem, da man ggf. im Zug ohne gültiges Ticket sitzen und ja auch kein Ticket mehr nachlösen könnte.
Vielen Dank für jeden sachdienlichen Hinweis.
? zur Nutzung der "Streikfahrkarten" mit BC-Rabatt
sflori, Sonntag, 14.01.2024, 13:20 (vor 973 Tagen) @ Tobs
bearbeitet von sflori, Sonntag, 14.01.2024, 13:22
Ist eine gültige BC am tatsächlichen oder für den ursprünglichen Reisetag (in 2023) vorzuweisen? Diese Person besaß am ursprünglichen Reisetag jedoch (noch) keine BC.
Der Fall ist nicht geregelt.
Persönlich glaube ich, dass das völlig problemlos klappt, wenn der Reisende nun eine aktuell gültige BC hat. :)
Bye. Flo.
? zur Nutzung der "Streikfahrkarten" mit BC-Rabatt
JeDi, überall und nirgendwo, Sonntag, 14.01.2024, 14:20 (vor 973 Tagen) @ sflori
Ich würde auch bei keiner der Varianten von einer Beanstandung ausgehen. Zum Streiktermin eine gehabt zu haben, später aber nicht mehr ist für mich plausibel, nur die aktuelle BC dabei zu haben allerdings auch.
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Weg mit dem 4744!
Auch Du denkst zu kompliziert.^^
sfn17, Montag, 08.01.2024, 17:40 (vor 979 Tagen) @ Tobs
bearbeitet von sfn17, Montag, 08.01.2024, 17:41
Dieser Rabulistik mit der Sitzplatzreservierung wird die Bahn schon vom ersten Gedankenschritt an nicht folgen und die Augen zuhalten. Beim SC liest keiner derartige kriminalistische Dokumentationen minutenlang durch. Da wird nach wenigen Regeln schematisch entschieden und werden die ungerechtfertigen Auszahlungen hingenommen.
Wäre irgendwas zu "dokumentieren", könnten z.B. BC100-Inhaber grundsätzlich keine Entschädigung für ausgefallene Züge bekommen.
Die IC Hotels haben mit der Deutschen Bahn nichts zu tun außer hinsichtlich Markenrechte.
Auch Du denkst zu kompliziert.^^
bahnfahrerofr., Montag, 08.01.2024, 18:11 (vor 979 Tagen) @ sfn17
Wäre irgendwas zu "dokumentieren", könnten z.B. BC100-Inhaber grundsätzlich keine Entschädigung für ausgefallene Züge bekommen.
Nur am Rande: im Falle einer Ablehnung durch das SC halte ich generell eine solche Reservierung für ganz nett, die kann man dem Widerspruch beifügen oder dem EBA vorlegen. Hier liegt immerhin eine Streckenfahrkarte vor, da ist es nicht so dramatisch. Bei relationslosen Fahrkarten meint das EBA neuerdings, es kann nichts ausrichten, weil "könnte ja jeder ankommen" = keine Beweisführung möglich.
Mit der Reservierung hätte man dem etwas entgegenzusetzen.
Streik bei Transdev zulässig
nscharrn, IC 2152, Montag, 08.01.2024, 18:57 (vor 979 Tagen) @ Nordy
Der Streik bei Transdev ist AG Frankfurt zulässig
https://www.handelsblatt.com/dpa/arbeitsgericht-lokfuehrergewerkschaft-darf-bei-transde...
DB scheitert vor AG Frankfurt mit Klage gegen GDL Streik
ffz, Montag, 08.01.2024, 20:57 (vor 979 Tagen) @ nscharrn
Hallo,
die DB AG ist mit ihrer Klage auf einstweilige Verfügung gegen den Streik der GDL bei der DB AG ab Dienstag gescheitert. Die DB AG kann allerdings noch in Berufung gehen.https://www.tagesschau.de/eilmeldung/eilmeldung-7628.html
Gruß
DB scheitert vor AG Frankfurt [...] – Geht in Berufung
lila Schnitzel, Montag, 08.01.2024, 21:28 (vor 979 Tagen) @ ffz
bearbeitet von lila Schnitzel, Montag, 08.01.2024, 21:32
Die DB hat schon bekanntgegeben, in Berufung zu gehen.
https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Deutsche-Bahn-g...
Berufung dürfte auch scheitern - InfraGO ebenfalls Streik
ffz, Montag, 08.01.2024, 22:13 (vor 979 Tagen) @ lila Schnitzel
Hallo,
ich gehe davon aus, dass auch die Berufung vor dem Landesarbeitsgericht in Frankfurt am Main scheitern wird.
Es sind übrigens zum ersten Mal sämtliche Mitarbeiter der DB InfraGO AG durch die GDL zum Streik aufgerufen, damit dürfte wohl kaum Zugverkehr möglich sein, da ohne BZ'en und ohne Fdl kein Zug fahren kann bzw darf.
Gruß
Berufung dürfte auch scheitern - InfraGO ebenfalls Streik
JeDi, überall und nirgendwo, Montag, 08.01.2024, 22:53 (vor 979 Tagen) @ ffz
Es sind übrigens zum ersten Mal sämtliche Mitarbeiter der DB InfraGO AG durch die GDL zum Streik aufgerufen, damit dürfte wohl kaum Zugverkehr möglich sein, da ohne BZ'en und ohne Fdl kein Zug fahren kann bzw darf.
Naja, bei den letzten Streiks waren halt die Mitarbeiter_innen der DB Netz AG zum Streik aufgerufen.
--
Weg mit dem 4744!
Nicht wenige InfraGO Mitarbeiter haben die EVG verlassen...
ffz, Dienstag, 09.01.2024, 20:09 (vor 978 Tagen) @ JeDi
Naja, bei den letzten Streiks waren halt die Mitarbeiter_innen der DB Netz AG zum Streik aufgerufen.
Der Unterschied ist, dass im Dezember 2023 und bisher im Januar 2024 nicht wenige Mitarbeiter der InfraGO die EVG verlassen haben. Ob die zur GDL gewechselt sind oder in gar keiner Gewerkschaft mehr wird sich ab Morgen 2 Uhr zeigen.
Berufung auch gescheitert - Streik der GDL darf stattfinden
ffz, Dienstag, 09.01.2024, 20:05 (vor 978 Tagen) @ ffz
Hallo,
die Berufung vor dem Landesarbeitsgericht ist, wie zu erwarten, ebenfalls gescheitert. Damit darf der Streik der GDL wie geplant stattfinden. Bleibt die spannende Frage, wann die GDL den nächsten Streik ankündigt und wie lange der Streik dann geht, da es ja keine Tarifverhandlungen mehr gibt, da diese von der GDL für gescheitert erklärt wurden.
Gruß
Merken die das wirklich nicht?
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Dienstag, 09.01.2024, 00:03 (vor 979 Tagen) @ lila Schnitzel
Hey.
https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Deutsche-Bahn-g...
Denn die GDL hat durch ihre Leiharbeiter-Genossenschaft ihre Tariffähigkeit verloren. Zudem hat die DB ein neues Angebot vorgelegt, in dem wir der GDL nicht nur insgesamt 11 Prozent anbieten, sondern ihr auch bei ihrer Kernforderung zur Arbeitszeit weit entgegenkommen.
Man legt also einer Organisation, die nach eigener Auffassung gar nicht tariffähig ist, ein Tarifangebot vor???!!???
Korrekt wäre es, ab sofort bis zu einer Gerichtsentscheidung über die Tariffähigkeit der GDL jegliche Form von Verhandlungen zu unterlassen!
Völlig verpeilt hoch droben.
Und das Schlimmste: niemanden interessiert's. Auf bild.de gibt's aktuell keine Meldung. Der "Kaiser" ist tot - Deutschland eh am Ende jetzt.
Ich hielte es aber für amüsant, würde die DB morgen abend letztinstandlich gewinnen. Und dann erwarten alle, dass sie Mi bis Fr ganz planmäßig fährt. Wo doch die Ersatzfahrpläne mit Sicherheit längst stehen. Dann jammern die Mänätscher, dass sie so kurzfristig nichts mehr ändern konnten und deswegen trotzdem die Hälfte ausfällt. Herrlich.
Schöne Grüße von jörg
--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
SBB fährt Ersatzzüge Basel <> Freiburg
sunny007, Dienstag, 09.01.2024, 17:35 (vor 978 Tagen) @ Nordy
... falls DB Netz keinen Strich durch die Rechnung macht.
https://www.bzbasel.ch/basel/basel-stadt/oeffentlicher-verkehr-pendelnde-zwischen-basel...
Nur leider in der Fahrplanauskunft nicht eingepflegt!
Weiler, Dienstag, 09.01.2024, 17:51 (vor 978 Tagen) @ sunny007
... falls DB Netz keinen Strich durch die Rechnung macht.
https://www.bzbasel.ch/basel/basel-stadt/oeffentlicher-verkehr-pendelnde-zwischen-basel...
Und somit ziemlich nutzlos heutzutage!
hat denn SBB GmbH das Personal für zusätzliche Leistungen ?
phil, Dienstag, 09.01.2024, 18:19 (vor 978 Tagen) @ sunny007
- kein Text -
*grrrrr*
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Dienstag, 09.01.2024, 19:16 (vor 978 Tagen) @ sunny007
Moin.
Tolle Solidarität.
Als SBB-Lokführer würde ich mich da weigern, meinen DB-Kollegen in den Rücken zu fallen.
Schöne Grüße von jörg
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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
Warum kein voller Lohnausgleich?
Mike65, Mittwoch, 10.01.2024, 20:17 (vor 977 Tagen) @ Nordy
So wie ich es verstehe, scheitert es nicht an der Arbeitszeitverkürzung von 38 auf 35 Stunden, sondern am Lohnausgleich, den die DB nicht zahlen will. Das wären ca. 8.5% Lohnsteigerung, zuvor hatte die DB hätte aber bereits +11% angeboten. Man kännte also sogar noch 2.5% auf die verkürzte Arbeitszeit drauflegen.
Wo ist da das Problem?
Milchmädchenrechnung
Waldbahn, Mittwoch, 10.01.2024, 20:22 (vor 977 Tagen) @ Mike65
Hi
wenn du die Arbeitszeit um 3h pro Woche reduzierst, und gleichzeitig den vollen Lohn weiterzahlst, sind das a) mehr als 2,5% und b) wo soll das Personal zur Kompensation herkommen, Der Fahrplan gilt ja weiterhin und wird nicht gleichlautend reduziert.
--
Gruß
Waldbahn
Keine Milchmädels.
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Mittwoch, 10.01.2024, 21:29 (vor 977 Tagen) @ Waldbahn
Huhu.
< b) wo soll das Personal zur Kompensation herkommen,
Da:
https://www.ice-treff.de/index.php?id=692846
Noch dazu sinken die Krankenstände nachhaltig, wenn die Arbeit menschenfreundlicher ist.
< Der Fahrplan gilt ja weiterhin (...)
Der ist ja kein Naturgesetz. Den kann man auch ausdünnen.
Wenn man das Personal weiter so mies bezahlt und behandelt, MUSS man das sogar.
Schöne Grüße von jörg
--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
Doch, schon: Blaschis Milchmädels.
heinz11, Mittwoch, 10.01.2024, 22:27 (vor 977 Tagen) @ Der Blaschke
Huhu.
< b) wo soll das Personal zur Kompensation herkommen,Da:
https://www.ice-treff.de/index.php?id=692846
Noch dazu sinken die Krankenstände nachhaltig, wenn die Arbeit menschenfreundlicher ist.
Die Verkürzung der Wochenarbeitszeit von 38 auf 35 Stunden erfordert mit Inkrafttreten des Tarifvertrages den sofortigen Einsatz von 10% mehr Personal. Das wären bei aktuell 19.400 Lokführern, die bei der DB AG beschäftigt sind, 1.940 zusätzliche Lokführer. Wo sollen die herkommen? Da ist auch der Spruch "Da muß die Bahn halt attraktiver werden." nur eine leere Floskel, weil soviel Lokführer garnicht auf dem Markt verfügbar sind.
Die 880 Auszubildenden zum Lokführer, vorausgesetzt, sie schließen alle erfolgreich ab, sind m.W. frühestens in drei Jahren einsetzbar. Sie dürften noch nicht einmal die planmäßigen Altersabgänge vollständig ersetzen.
< Der Fahrplan gilt ja weiterhin (...)
Der ist ja kein Naturgesetz. Den kann man auch ausdünnen.
Wenn man das Personal weiter so mies bezahlt und behandelt, MUSS man das sogar.
Das mit der schlechten Bezahlung ist ein schönes Märchen und eine Legendenbildung, die Du uns hier unterjubeln willst. Die GDL hat in den letzten Jahren erhebliche Lohnzuwächse für die Lokführer erzielt.
Die "Allianz für die Schiene" schätzt das wie folgt ein:
"Lokführer-Gehalt im bundesweiten Vergleich überdurchschnittlich – besonders im Vergleich mit Beschäftigten mit ähnlichen Qualifikationen (wie Kfz-Mechatroniker oder Bürokaufleute)"
"Bei der DB: zwischen 3.667 € und 4.375 € brutto/Monat"
Dies bezog sich auf das Jahr 2021, und die Gehälter sind bis heute weiterhin ordentlich gestiegen.
Mehr Geld nimmt jeder gern, aber von mieser Bezahlung kann bei den Lokführern keine Rede mehr sein.
Keine Milchmädels.
Reservierungszettel, KDU, Donnerstag, 11.01.2024, 01:47 (vor 977 Tagen) @ Der Blaschke
Huhu.
< b) wo soll das Personal zur Kompensation herkommen,Da:
https://www.ice-treff.de/index.php?id=692846
Noch dazu sinken die Krankenstände nachhaltig, wenn die Arbeit menschenfreundlicher ist.
< Der Fahrplan gilt ja weiterhin (...)Der ist ja kein Naturgesetz. Den kann man auch ausdünnen.
Wurde auch gemacht - S-Bahnen in Rhein Ruhr können da als Vorbild dienen. Hier ein 20/40 Minuten Takt da was weg, Not macht eben Erfinderisch.
Wenn man das Personal weiter so mies bezahlt und behandelt, MUSS man das sogar.
Wie gesagt man tat und wird es zu gegebener Zeit auch wieder tun.
Warum kein voller Lohnausgleich?
gnampf, Freitag, 12.01.2024, 14:30 (vor 975 Tagen) @ Mike65
So wie ich es verstehe, scheitert es nicht an der Arbeitszeitverkürzung von 38 auf 35 Stunden, sondern am Lohnausgleich, den die DB nicht zahlen will. Das wären ca. 8.5% Lohnsteigerung, zuvor hatte die DB hätte aber bereits +11% angeboten. Man kännte also sogar noch 2.5% auf die verkürzte Arbeitszeit drauflegen.
Wo ist da das Problem?
Die Forderung lautet ja nicht "wir wollen 35h bei vollem Lohnausgleich", sondern sie lautet "wir wollen 35h bei vollem Lohnausgleich, dazu 550 Euro mehr, und 300 Euro Prämie". Das ganze auf 1 Jahr. Damit bist du dann nicht bei 8,5% mehr Lohn, sondern bei etwa 20% plus ein Gehalt Prämie.
Und: wenn du jeden von Anfang an mit 35h einstellst musst du ihn erstmal überzeugen doch lieber auf 38 oder 40h zu erhöhen. Wenn du ihn mit 38h einstellst muss er von sich aus die Initiative ergreifen zu Reduzieren.
Aber ja, am Ende wurde halt die Forderung nach eine überzogenen Gehaltserhöhung einfach anders verpackt. Die Möglichkeit die Arbeitszeit zu reduzieren gibt es bereits, aber halt mit Gehaltseinbußen.
Hätte man dagegen Interesse den Job wirklich attraktiver zu machen, dann wären vermutlich ganz andere Stellschrauben nötig. Das dürfte weder Geld noch die verkürzte Arbeitszeit schaffen.
GDL/CW ist nicht an eine Lösung interessiert
Waldbahn, Samstag, 13.01.2024, 09:50 (vor 975 Tagen) @ Nordy
bearbeitet von Waldbahn, Samstag, 13.01.2024, 09:52
Hallo
sondern nur am Streik. Das sieht man deutlich, nach dem der Streik beendet ist, schon droht man mit dem nächsten. Nach dem Streik ist vor dem Streik.
Dass die Bahn ein zum Thema Angebot vorgelegt hat, interessiet nicht, Statt zivilisiert drüber zu reden, macht man einfach stur weiter. Soviel zum Thema Seriosität...
--
Gruß
Waldbahn
DB und CBC sind nicht an einer Lösung interessiert
JeDi, überall und nirgendwo, Samstag, 13.01.2024, 10:37 (vor 975 Tagen) @ Waldbahn
bearbeitet von JeDi, Samstag, 13.01.2024, 10:38
sondern nur am Streik. Das sieht man deutlich, nach dem der Streik beendet ist, schon droht man mit dem nächsten. Nach dem Streik ist vor dem Streik.
Es gibt nur zwei Unternehmen, die potenziell bestreikt werden: DB und CBC. Ansonsten hat sich die GDL mit den ersten Arbeitgebern bereits geeinigt, bei weiteren laufen die Verhandlungen offenbar so zielführend, dass es nicht zu Streikdrohungen kommt.
Dass die Bahn ein zum Thema Angebot vorgelegt hat, interessiet nicht, Statt zivilisiert drüber zu reden, macht man einfach stur weiter. Soviel zum Thema Seriosität...
Warum sollte man über etwas reden, was letztlich nur die formalisierte Anwendung gesetzlicher Regelungen (Anspruch auf Teilzeit) ist? Dass der GDL durchaus bewusst ist, dass jede_r Arbeitnehmer_in ohnehin seine Arbeitszeit ohne Lohnausgleich verkürzen kann, hat sie ja bereits öfters kommuniziert. Wenn die einzige Verbesserung zur gesetzlichen Regelung der häufiger mögliche Wechsel ist, dann ist das eine Nebelkerze und kein Angebot - aber das kennen wir von der DB ja auch aus vorigen Runden. Zufällig kommt sowas immer kurz vor Streiks.
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Weg mit dem 4744!
Leseempfehlung
Waldbahn, Samstag, 13.01.2024, 11:02 (vor 975 Tagen) @ JeDi
https://www.ice-treff.de/index.php?id=692865
Das sollte auch jedem klar sein. Und bisher gibt es von Transdev nur ein Verhandlungsangebot, dass auch noch nicht unterschriftsreif abgeschlossen ist. Bin gespannt wie man das bei den anderen umsetzt bei dem Personalstand...
--
Gruß
Waldbahn
Keine neuen Erkenntnisse.
JeDi, überall und nirgendwo, Samstag, 13.01.2024, 11:17 (vor 975 Tagen) @ Waldbahn
bearbeitet von JeDi, Samstag, 13.01.2024, 11:19
Was ist der Grund für deine Empfehlung? Neues steht da nu wirklich nicht drin, einiges stimmt dagegen nachweislich nicht.
Und bisher gibt es von Transdev nur ein Verhandlungsangebot, dass auch noch nicht unterschriftsreif abgeschlossen ist.
Wie viele andere Arbeitgeber auch. Von der DB gibts dagegen kein Angebot. Wer blockiert sollte also eigentlich klar sein - die GDL zeigt, dass bei ernstzunehmenden Angeboten auch nicht gestreikt wird, ja Streiks sogar abgebrochen werden.
Auch bei der EVG haben ja verschiedene NE-Bahnen (SinON war da meine ich der erste Abschluss) signifikant vor der DB abgeschlossen.
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Weg mit dem 4744!
Es ist CW der keinerlei Bewegung will bzw zeigt
Waldbahn, Sonntag, 14.01.2024, 12:59 (vor 973 Tagen) @ JeDi
https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/mobilitaet/es-wird-langer-und-harter-gdl-chef-we...
Nun legt der umstrittene Gewerkschaftsboss nach. Über „grundgesetzliche Angelegenheiten“ lasse sich nicht schlichten, sagte er der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“. „Die Frage, ob ich einen Tarifvertrag für Fahrdienstleiter kriege, gebe ich in keine Schlichterhand.“ Der Tarifvertrag für Fahrdienstleiter ist neben der Absenkung der Wochenarbeitszeit eine der zentralen Forderungen der GDL in dem Arbeitskampf.
--
Gruß
Waldbahn
Dann mal überlegen: wie könnte ein Kompromiss aussehen?
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Sonntag, 14.01.2024, 14:39 (vor 973 Tagen) @ Waldbahn
Hey.
Über „grundgesetzliche Angelegenheiten“ lasse sich nicht schlichten, sagte er der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“. „Die Frage, ob ich einen Tarifvertrag für Fahrdienstleiter kriege, gebe ich in keine Schlichterhand.“ Der Tarifvertrag für Fahrdienstleiter ist neben der Absenkung der Wochenarbeitszeit eine der zentralen Forderungen der GDL in dem Arbeitskampf.
Hm. Mal überlegen. Wie soll da ein Kompromiss aussehen? Es gibt ja nur 2 Möglichkeiten: die GDL darf für Fdl verhandeln oder sie darf es nicht. Eine der beiden Parteien muss also nachgeben. Warum soll das deiner Meinung nach die GDL sein? Und warum wird von dir nur Weselsky vorgeworfen, sich nicht zu bewegen? Den Vorwurf kann man dann doch genauso der DB machen: die kann sich ja auch bewegen und dieser GDL-Forderung zustimmen!
Deine Argumentation und dein geäußerter Vorwurf laufen also völlig ins Leere.
Schöne Grüße von jörg
--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
Es gilt das (höchstrichterlich bestätigte) TEG
Waldbahn, Sonntag, 14.01.2024, 14:53 (vor 973 Tagen) @ Der Blaschke
Auch wenn das Gewerkschafter immer wieder verneinen. Selbst in Karlsruhe und in Strasbourg gab es Bestätigungen.
https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2017/bvg17-057...
Stichworte Tarifkollisionen.
Im Endeffekt ist das ganze seitens der GdL nur eine Showveranstaltung zur Mitgliederwerbung, damit die eigene Kasse klingelt.
--
Gruß
Waldbahn
Es gilt das (höchstrichterlich bestätigte) TEG
sibiminus, Sonntag, 14.01.2024, 16:26 (vor 973 Tagen) @ Waldbahn
Das Tarifeinheitsgesetz änderte im Juli 2015 das Tarifvertragsgesetz und führte unter Anderem den §4a ebd. ein. Die aktuelle Konfliktsituation besteht allerdings in der offenen Form erst seit 2021. (auch wenn das Ganze unter dem Deckel schon sehr viel länger brodelte)
Der §4a TVG wirkte sich in der Zwischenzeit bei der DB nicht aus, weil der Grundlagentarifvertrag galt, dieser lief zum 31.12.2020 ohne Nachwirkung aus. Darin war die Kollisionsfreiheit dergestalt geregelt, dass salopp gesagt die Regelungen wechselseitig übernommen werden und dadurch nur die "bessere" für die Beschäftigen zur Anwendung kam.
Es wäre wünschenswert, wenn die drei Parteien sich mal wieder an einen Tisch setzen würden und darüber in Gespräche kommen würden. Leider sind die Fronten so verhärtet, dass ohne disruptive Änderungen wohl eher die Hölle zufrieren dürfte.
Lange Vorrede: GDL, EVG und DB sind allesamt nicht unschuldig an der verfahrenen Situation. Allerdings tut keiner der drei einen Beitrag, diese aufzulösen. Stattdessen nutzt die GDL die aus dem TVG resultierende Möglichkeit zur Mitgliederwerbung, um ihre Tarifverträge auszubreiten. Eine solche "Showveranstaltung" wie Du es nennst, ist ja der einzige gesetzeskonforme Weg, wenn die Hammelköpfe nicht an einen runden Tisch wollen.
--
"Diese Preise sorgen dafür, daß die Bahn an anderer Stelle immer mehr rationalisieren und einsparen wird. Nicht oben in den Höhenluftbüros, nein, unten an der Basis auf dem Bahnsteig oder im Zug. Am Fahrkartenschalter. Bei den Ansagen." ~ Alibizugpaar
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