Mehrpersonenfahrkarten = Upselling gegen Automobile (Fahrkarten und Angebote)

GUM, Donnerstag, 10.06.2010, 19:24 (vor 5779 Tagen) @ fjk

Hallo,

daran hat sich wohl auch nichts geändert. Die Anweisung ist demnach eine reine Anweisung und produziert die o.g. Kommentare.
Wie die Anweisung mit am Schalter erstellten Mehrpersonenfahrkarten zusammenpasst ist trotzdem noch unklar.

hofft fjk

Die bahn.card Punkte für sich selbst und alle mitreisenden Personen können:
1.) historisch gesehen werden, weil es zur Einführung des genialen neuen PEP auf alle Fahrscheine mit Hin- und Rückfahrt einen Mitfahrerrabatt gab, also auch den damals genial neuen Normalpreis (der zudem eine Mengenrabatt- /Kilometerrabatt-Komponente bei langen Strecken von bis zu 7% hatte).
==> Punktesammeln für alle war konsequent richtig
2.) Die Bonus-Komponente gegen Autofahrer: Da das Automobil bei mehreren Personen immer konkurrenzfähiger ist, je mehr Personen drin sitzen, ist das Sammeln bei Mehrpersonenfahrkarten durchaus ein Anreiz: diese Fahrkarte in einer einzigen Transaktion zu kaufen (Ersparnis von Papier, Buchungskosten, Mitarbeiterzeit) erspart wesentlich mehr als der rechnerische Gegenwert von irgendwo zwischen 1 und 3 % Punkten.
3.) Identifizieren Umsatzträger: Gerade bei Geschäftskunden zum Normaltarif ist es ein erhebliches Upselling, weitere Plätze zu verkaufen. Da viele 1. Klasse Passagiere als Einzelreisende die Sitze X1 und X2 (Abteilart: Grossraum/Einzelsitz) bevorzugen und auf der anderen Seite oft 1 Fensterplatz verkauft wird sind die Mittelplätze (relativ) unbeliebt. Was liegt also näher, denn mit einem Mitreisenden zu füllen.
Und ähnlich wie bei Miles and More-Punkten/BritishAirways Meilen gibt es eine erhebliche Sogwirkung in sammelfähige Tarife !

Hoffe das hilft weiter.


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