Die Niederlande als Abschreckung ... (Fahrkarten und Angebote)

EK-Wagendienst, EGST, Dienstag, 13.12.2022, 21:43 (vor 1181 Tagen) @ Der Blaschke

Hey.

Es geht um die Niederlande, und da hat jeder Betreiber sein Terminal, es gibt wohl wohl auf Nebenstrecken die von 2 Betreibern genutzt werden.
Wenn man umsteigt, muss man sich erst bei einem Unternehmen abmelden, und dann beim neuen anmelden, dazu stehen die extra auch auf dem Bahnsteig 2 Geräte neben einander.

Es gibt da nichts wie Verkehrsverbund, sondern alles eigene Betreiber, und wenn man sich beim falschen Betreiber anmeldet, ist man ohne Fahrkarte.


Jaaaaaaaaaaaa. Das ist immer mein Bsp., wenn mich bei Befragungen die Leute nach dem Sinn der Befragung fragen. "Aufteilung von Fahrgeldeinnahmen": damit können die nichts anfangen. Muss man also plastisch anhand des vorgezeigten Tickets erklären. Und da verweise ihn dann gerne auf die Niederlande. Und male ihnen das drastisch vor Augen, wenn sie in Hannover aus der S-Bahn kommen und fix rüber in den abfahrbereiten RE wollen. Nix raus rein! Raus, auschecken, einchecken, Zug weg, toben, wieder auschecken. Oder sie fahren von Lengerich nach Hamm. In Münster von Eurobahn zu Eurobahn. Letztere fällt kurzfristig aus. Nächster Zug: National Express. Also doch auschecken Eurobahn und Einchecken NX. Vergessen? 60er ... Usw usw.

Danach hält die Kundschaft unser System des durchgängigen Fahrscheins für gar nicht so übel und sieht auch ein, dass sie deswegen ÖFTERS MAL befragt wird.

Das Gespräch endet also mit positivem Fazit. Danke Niederlande!

Und Danke Thalys, Eurostar, Flix, ÖBB-NJ, ...: ihr taugt auch als Argumentationshilfe.

Danke,
hoffentlich kapiert das nun auch unser studentischer Freund, von der Magistrale Wien - Breclav, das alles nicht so einfach ist, mit mal eben was an ein Gerät zu halten.

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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.


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