BAHNCARD100 muss billig werden! Warum Ü65 und U27 günstiger? (Allgemeines Forum)
BahnCard 100 deutlich billiger & Probe BahnCard 100 weg!
WARUM fahren U27 und Ü65 Menschen günstiger als "normale BC100 Fahrer?
Es ist definitiv nicht nachvollziehbar und nicht on Ordnung, dass gewisse Fahrgäste - ganz ehrlich gesagt - massiv benachteiligt werden.
BC100 kosten müssen endlich massiv gesenkt werden und der Preis für eine BC100 muss derselbe Preis für alle sein!
An die Blü.-Etagen!
BC100 PREISE endlich massiv runter um mindestens die Hälfte min. 50% gerne auch 75% des aktuellen Noramlpreises und gleiche Preise für alle!
Diese Maßnahme wird sich für Umwelt und DB sowie unseren Staat langfristig lohnen.
@ Fahrgastverband PRO BAHN e.V. / Jetzt gilt es!
@ Fahrgastverband PRO BAHN e.V.
Bitte setzte euch endlich für die Bahnfahrer ein!
Ich als Mitglied und viele andere erwarten jetzt ein Handeln und Einsatz für uns BC100 Fahrer. Seit Jahren hören wir hier zu wenig! Ihr seid nicht der BAHN sondern uns Fahrgästen verpflichtet!
BahnCard 100 deutlich billiger & Probe BahnCard 100 weg!
WARUM fahren U27 und Ü65 Menschen günstiger als "normale BC100 Fahrer?
Es ist definitiv nicht nachvollziehbar und nicht on Ordnung, dass gewisse Fahrgäste - ganz ehrlich gesagt - massiv benachteiligt werden.
BC100 kosten müssen endlich massiv gesenkt werden und der Preis für eine BC100 muss derselbe Preis für alle sein!
An die Blü.-Etagen!
BC100 PREISE endlich massiv runter um mindestens die Hälfte min. 50% gerne auch 75% des aktuellen Noramlpreises und gleiche Preise für alle!
Diese Maßnahme wird sich für Umwelt und DB sowie unseren Staat langfristig lohnen.
und warum?
- kein Text -
Gleiche Preise für alle Altersgruppen - schließe ich mich an
WARUM fahren U27 und Ü65 Menschen günstiger als "normale BC100 Fahrer?
Es ist definitiv nicht nachvollziehbar und nicht on Ordnung, dass gewisse Fahrgäste - ganz ehrlich gesagt - massiv benachteiligt werden.
BC100 kosten müssen endlich massiv gesenkt werden und der Preis für eine BC100 muss derselbe Preis für alle sein!
[/b]
Hallo Dampflokgaudi,
hallo Community,
der Abschaffung der Altersdiskrimminierung bei den Fahrkarten schließe ich mich uneingeschränkt an. Neben der Ungleichbehandlung ist dies ein Relikt aus dem letzten Jahrhundert!
Warum? Bevor ich das erläutere noch der kurze Hinweis, dass ich im gewissen Sinne gelb politisch sozialisiert bin und zu der Minderheit der Menschen gehöre, die sagen: "Leistung soll sich lohnen".
Deshalb sollen diese beiden Beispiele aus dem echten Leben zeigen, warum diese Altersdiskrimminierung falsch ist:
Beispiel 1: Der fleißige Big Tech-Mitarbeiter mit super Gehalt
Gerade die IT-Industrie ist durch eine sehr "schiefe" Einkommensverteilung gekennzeichnet. Da gibt es dann die - ganz unabhängig vom Alter - vergleichsweise schlecht bezahlten Mitarbeiter in den Kontaktcentern/Kundenservice.
Auf der anderen Seite die Hüter der Algorithmen und Programmierung, die pro Jahr mit einem Gehalt nach Hause gehen, welches über der Besoldungsstufe des obersten Generals oder eines Bundesrichters liegt.
Daran wird deutlich, dass eine Subventionierung/Rabattierung von Fahrscheinen keinen Sinn macht. Weil der junge Mensch vielleicht so mit 23, 24 da anfängt und schon vor 27 Jahren ein Spitzengehalt hat.
Wechselt er dann die Branche oder hat auf diesen super Stress keine Lust mehr, so fällt er auf Normalgehalt zurück. In der Phase des höchsten Lebenseinkommens pro Jahr hat er also eine vergünstigte Mobility BahnCard 100 First - später nicht mehr.
Damit sieht also die Altersgrenzen willkürlich gezogen aus.
Beispiel 2: Beamte/Zeitsoldaten/hoch gestufte Sozialberufe in Rente
Abgesehen von der Tatsache, dass eine "Senioren Bahn Card" oder "Senioren Eintrittskarte" ins Museum ein bestimmtes Lebensalter abwertet. Auch hier gibt es einen signifikanten Teil der Alterskohorte, die sogar über dem Durchschnittseinkommen der Berufstätigen liegen - wenn sie vorher gewirtschaftet haben.
Oder beispielsweise auch vorher ein niedriges Einkommen haben, deren Belegschaftsaktien aber durch die Decke gegangen sind.
Auch hier ist die Altersgrenze Ü65 vergleichsweise sinnfrei.
Alles in allem: Es sollte abgesehen von einer Kinder/Jugend-BahnCard zur Eingewöhnung in das Produkt während der Sekundärsozialisation keine altersspezifischen Rabatte geben.
Liebe Grüße
GUM
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
Vielen Dank für deine sehr nachvollziehbare Erklärung.
- kein Text -
BAHNCARD100 muss billig werden! Warum Ü65 und U27 günstiger?
Paar launige Forderungen, keine Substanz, herzlichen Glückwunsch! Wo bleiben die Argumente: Warum "muss" das so sein? Warum sollte man das so machen? Warum wird es sich lohnen? Wer soll das bezahlen? Und vor allem: Kann man die möglicherweise zusätzlichen Fahrgäste überhaupt verkraften? Deine Frage nach dem Warum ist übrigens einfach zu beantworten: Weil unter 27 und über 65 in vielen Fällen ein geringeres Einkommen besteht, bei den über 65-jährigen kommt dann auch noch hinzu, dass von einer geringeren Nutzung auszugehen ist.
Das stimmt nicht! Es gibt sehr viele unter 27 die sehr gut
1.) Geld verdienen und eine Menge an Menschen die Ü65 sehr mobil sind und noch lange nicht aufgehört haben zu arbeiten.
2.) Auch dass die Züge deutlich voller werden würden - vielleicht am Anfang - dem widerspreche ich auch - vielmehr würde sich das Fahrgastverhalten auf alle Züge besser verteilen (Nah- und Fernverkehr).
3.) Wer eine nachhaltige Verkehrswende möchte muss auch dazu bereit sein die Voraussetzungen dafür zu schaffen.
4.) "Altersdiskriminierung" - und das ist nichts anderes - darf es nicht geben!
Klimaticket!
Vielen Dank für deinen Beitrag: ktmb
GENAU - über solche Preise könnte man in's Gespräch kommen!
__________________________________________________________________________________________
Wer sich ab 1. Juli 2022 für das KlimaTicket Ö entscheidet, bekommt zusätzlich ein KlimaMonat geschenkt und kann 13 Monate lang alle teilnehmenden Öffis Österreichs mit einem einzigen Ticket nutzen.
Die Aktion gilt bei Neukauf des KlimaTickets Ö bis Ende des Jahres. Wer bereits ein KlimaTicket Ö hat, bekommt bei Verlängerung bis zum 30. Juni 2023 ebenfalls ein KlimaMonat geschenkt.
Mit dem KlimaTicket Ö ist man für € 1.095 im Jahr in allen teilnehmenden Öffis österreichweit unterwegs. Das dreizehnte Monat bedeutet somit eine Ersparnis von knapp über € 91. Bei den rabattierten Tickets für Jugendliche, Senior:innen und Menschen mit Behinderung für € 821 bringt das Klimamonat eine Ersparnis von knapp über € 68. Beim österreichweiten KlimaTicket Familie für € 1.205 sind es knapp über € 100.
Wie viel kostet das KlimaTicket Ö?
Das KlimaTicket Ö kostet € 1.095.
Reisende bis einschließlich 25 und ab 65, sowie Menschen mit Behinderung zahlen € 821.
Ticketkategorie Regulär
KlimaTicket Ö Classic € 1.095
KlimaTicket Ö
Jugend/ Senior/ Spezial € 821
KlimaTicket Ö Familie € 1.205/ € 931
(Classic Familie/ Jugend, Senior, Spezial Familie)
Das KlimaTicket Ö gilt für ein ganzes Jahr ab einem frei wählbaren Datum und kann maximal einen Monat im Voraus gekauft werden.
In Verbindung mit dem KlimaTicket Ö Classic, KlimaTicket Ö Jugend, KlimaTicket Ö Senior und dem KlimaTicket Ö Spezial können Sie gegen einen einmaligen Familienaufschlag von € 110 pro Jahr bis zu vier Kinder zwischen sechs und 15 Jahren mitnehmen. Ein Familiennachweis ist dafür nicht erforderlich. Die Kinder erhalten keine eigene Karte und benötigen daher, wenn sie allein reisen, einen gültigen Fahrausweis des jeweiligen Verkehrsunternehmens.
Klimaticket!
Vielen Dank für deinen Beitrag: ktmb
Ich sehe aber schon, dass die bisherige BC100-Elite protestieren wird.
Klimaticket!
Vielen Dank für deinen Beitrag: ktmb
GENAU - über solche Preise könnte man in's Gespräch kommen!
> Das KlimaTicket Ö kostet € 1.095.
[quote]
Reisende bis einschließlich 25 und ab 65, sowie Menschen mit Behinderung zahlen € 821.
Ticketkategorie Regulär
KlimaTicket Ö Classic € 1.095
KlimaTicket Ö
Jugend/ Senior/ Spezial € 821
KlimaTicket Ö Familie € 1.205/ € 931[/quote]
Kann es sein, dass Du Dir hier selbst widersprichst?
Denke nicht. Ein BC100F Kunde hat weiter seine Ruhe.
- kein Text -
BAHNCARD100 muss billig werden! Warum Ü65 und U27 günstiger?
BahnCard 100 deutlich billiger & Probe BahnCard 100 weg!
weil? Also echte Argumente bitte, und nicht nur weil du das so willst.
WARUM fahren U27 und Ü65 Menschen günstiger als "normale BC100 Fahrer?
Warum kommen Senioren/Schueler/Jugendliche guenstiger in Museen? Freibaeder? Bekommen Schuelerkarten, Happy Meals, etc. pp.?
Es ist definitiv nicht nachvollziehbar und nicht on Ordnung, dass gewisse Fahrgäste - ganz ehrlich gesagt - massiv benachteiligt werden.
Du meinst, es ist absolut nicht verkraftbar, dass andere weniger zahlen muessen als du. Tja, nur Pech: ist es doch, wie schon mehrfach von den Gerichten bestaetigt wurde. Faellt nicht unter Altersdiskriminierung.
BC100 kosten müssen endlich massiv gesenkt werden und der Preis für eine BC100 muss derselbe Preis für alle sein!
Genau, die BC100 muss umsonst werden, nein, man muss sogar noch Geld dafuer bekommen!!!!!111elf. Achso, halt, nein... das gilt natuerlich nur fuer Dampflokgaudi, fuer alle anderen bitte teurer machen, damit die Zuege auch leer bleiben.
BC100 PREISE endlich massiv runter um mindestens die Hälfte min. 50% gerne auch 75% des aktuellen Noramlpreises und gleiche Preise für alle!
Tja, das haettest du dieses Jahr ja haben koennen, da gabs die BC100(F) immerhin zum halben Preis. Halt nur fuer Unternehmen.
Diese Maßnahme wird sich für Umwelt und DB sowie unseren Staat langfristig lohnen.
weil dann noch mehr unnoetige Fahrten stattfinden, die es ohne nicht gegeben haette? Eine Verlagerung von PKW/Flieger/Flixie zur Bahn wirst du auch damit kaum erleben.
BAHNCARD100 muss billig werden! Warum Ü65 und U27 günstiger?
Tja, das haettest du dieses Jahr ja haben koennen, da gabs die BC100(F) immerhin zum halben Preis. Halt nur fuer Unternehmen.
genauer gesagt auch für Einzelunternehmer, z.B. Freiberufler, Gewerbetreibende, dementsprechend auch für Studenten oder Rentner, die, egal wie wie Umsatz Sie erzielen, eine selbstständige Tätigkeit angemeldet haben.
Ich habe viele meiner Kunden dazu geraten, im Prinzip Werbung für die Bahn gemacht, aber leider ohne Erfolgt, man wollte sich nicht "binden".
Grüße,
Markman
Das österreichische Netz ist 1/6 des deutschen Netzes lang
Hallo.
Da dann Preise 1 zu 1 vergleichen zu wollen, ist etwas abenteuerlich ...
Schöne Grüße von jörg
Schön, dass Du das nicht entscheidest.
Hallo.
Da dann Preise 1 zu 1 vergleichen zu wollen, ist etwas abenteuerlich ...
Gleiche Preise für alle Altersgruppen - schließe ich mich an
Beispiel 1: Der fleißige Big Tech-Mitarbeiter mit super Gehalt
Gerade die IT-Industrie ist durch eine sehr "schiefe" Einkommensverteilung gekennzeichnet. Da gibt es dann die - ganz unabhängig vom Alter - vergleichsweise schlecht bezahlten Mitarbeiter in den Kontaktcentern/Kundenservice.
Auf der anderen Seite die Hüter der Algorithmen und Programmierung, die pro Jahr mit einem Gehalt nach Hause gehen, welches über der Besoldungsstufe des obersten Generals oder eines Bundesrichters liegt.
Daran wird deutlich, dass eine Subventionierung/Rabattierung von Fahrscheinen keinen Sinn macht. Weil der junge Mensch vielleicht so mit 23, 24 da anfängt und schon vor 27 Jahren ein Spitzengehalt hat.
Wechselt er dann die Branche oder hat auf diesen super Stress keine Lust mehr, so fällt er auf Normalgehalt zurück. In der Phase des höchsten Lebenseinkommens pro Jahr hat er also eine vergünstigte Mobility BahnCard 100 First - später nicht mehr.Damit sieht also die Altersgrenzen willkürlich gezogen aus.
Komisch, damit mache ich, meine Kollegen und meine Freunde wohl was gewaltig falsch, denn wir sind alle in der IT, verdienen gut, aber weitab von Spitzengehaeltern oder der Besoldung deines Generals/Richters. Und erstrecht in den Einstiegsjahren nach der Uni, die laengst auch nicht jeder mit 23 bereits abgeschlossen hat in dem Bereich, gerade wenn er waehrend der Uni noch arbeiten musste um sich das Leben leisten zu koennen.
Alles in allem: Es sollte abgesehen von einer Kinder/Jugend-BahnCard zur Eingewöhnung in das Produkt während der Sekundärsozialisation keine altersspezifischen Rabatte geben.
Wieso sollte es die denn geben? Die Eltern arbeiten doch, also koennen sie den Kindern auch die normale Bahncard bezahlen. Rabatte fuer Familien machen da doch genausowenig Sinn, immerhin koennte es die Familie von einem Superreichen sein, die du damit foerderst.
Aber Ösis fahren mehr Bahn als Deutsche
... und Deutschland hat auch 10mal so viele potentielle Kunden wie Österreich. Also hat Österreich mehr Bahn-km pro Kopf als Deutschland.
LG
Gerry
Österreich gibt auch mehr Geld für die Bahn aus.
Trotzdem scheint es sich auszugehen. ;)
Kundenwerbung
Ich habe viele meiner Kunden dazu geraten, im Prinzip Werbung für die Bahn gemacht, aber leider ohne Erfolgt, man wollte sich nicht "binden".
Vielleicht hättest Du sie mal in eine der FCLs mitnehmen sollen.
Kundenwerbung
Ich habe viele meiner Kunden dazu geraten, im Prinzip Werbung für die Bahn gemacht, aber leider ohne Erfolgt, man wollte sich nicht "binden".
Vielleicht hättest Du sie mal in eine der FCLs mitnehmen sollen.
:-) mein Argument war aber doch nicht die möglichen Verweildauern in Lounges, aber das Thema Kfz-Leasing ist bei meinen Kunden immer ein Thema und ich rechne den gerne mal vor, wie günstig Bahnfahren in der 1. Klasse ist im Vergleich zum Auto. Nur kann man halt die Bahn nicht vorzeigen oder repäsentativ "vorfahren",
Grüße,
Markman
Businesscase: Autostatus in 2022
Ich habe viele meiner Kunden dazu geraten, im Prinzip Werbung für die Bahn gemacht, aber leider ohne Erfolgt, man wollte sich nicht "binden".
Vielleicht hättest Du sie mal in eine der FCLs mitnehmen sollen.
:-) mein Argument war aber doch nicht die möglichen Verweildauern in Lounges, aber das Thema Kfz-Leasing ist bei meinen Kunden immer ein Thema und ich rechne den gerne mal vor, wie günstig Bahnfahren in der 1. Klasse ist im Vergleich zum Auto. Nur kann man halt die Bahn nicht vorzeigen oder repäsentativ "vorfahren",
Wo fährt man heute denn noch vor? Bei allen Großkonzernen parkiert man weit ab vom Empfangsbereich. Abendessen außerhalb der FCL in der Innenstadt geplant? ÖPNV oder Rad. Da kommt keiner mit dem Privatwagen und sucht stundenlang nen Stellplatz.
0,25% Dienstwagenversteuerung ist schon ein super Angebot.
Klimaticket!
na, dann passts doch. Oesterreich hat immerhin nichtmals 1/4 der Flaeche Deutschlands, rechnet man Berge & Co ab noch weniger. Entsprechend ist der hoehere Preis der BC100 dann ja auch ok.
Und auch die Oesis machen die gleiche "Altersdiskriminierung". Also was war jetzt dein Problem?
Österreich gibt auch mehr Geld für die Bahn aus.
gehen passt... denn so mancher muss in Oesterreich ja nu gehen, statt Zug zu fahren, weil jeder ohne Reservierung wieder aus dem Zug raus befoerdert wird dank Ueberfuellung. Fuer alle die drin bleiben konnten heisst es dann entsprechend Verspaetung.
Österreich gibt auch mehr Geld für die Bahn aus.
gehen passt... denn so mancher muss in Oesterreich ja nu gehen, statt Zug zu fahren, weil jeder ohne Reservierung wieder aus dem Zug raus befoerdert wird dank Ueberfuellung. Fuer alle die drin bleiben konnten heisst es dann entsprechend Verspaetung.
Bei ÖBB im Promillebereich, bei WESTbahn in der Unternehmensgeschichte noch nie passiert. Fake News?
Keine Verbindung zum Verb "gehen".
Es geht es um das Verb "ausgehen" in einer spezifisch österreichischen Bedeutung für "es reicht, passt".
Österreich gibt auch mehr Geld für die Bahn aus.
Bei ÖBB im Promillebereich, bei WESTbahn in der Unternehmensgeschichte noch nie passiert. Fake News?
Ach, und wegen dem Promillebereich warnt die OeBB also, dass man unbedingt reservieren soll? Und die Westbanhn faehrt ihre dicke Werbekampagne, dass man da auf keinen Fall rausgeworfen wuerde? Und ich hatte dann somit einen 6er im Lotto, weil mein RJX dank Raeumung ueber 20min Verspaetung in Wien kassiert hat?
Klar, es gibt sicher Strecken wo Uebefuellung auch mit kostenlosem Verkehr absolut kein Thema ist. Genauso gibt es eben Strecken wo es dank Klimaticket durchaus zu einem Thema geworden ist. Da hilfts im Zweifel dann auch wenig, dass es an einem anderen Tag dort vielleicht auch besser ausschaut.
Schienenpersonenverkehr nach Personenkilometern pro Kopf
Allerdings fährt der Durchschnittsösi ca. 300 km/Jahr mehr als der Durchschnittspiefke.
Dann müsste das Klimaticket ja noch teurer als die BC sein. Oder?
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1030765/umfrage/bahnkilometer-pro-einwoh...
Österreich gibt auch mehr Geld für die Bahn aus.
Bei ÖBB im Promillebereich, bei WESTbahn in der Unternehmensgeschichte noch nie passiert. Fake News?
Ach, und wegen dem Promillebereich warnt die OeBB also, dass man unbedingt reservieren soll? Und die Westbanhn faehrt ihre dicke Werbekampagne, dass man da auf keinen Fall rausgeworfen wuerde? Und ich hatte dann somit einen 6er im Lotto, weil mein RJX dank Raeumung ueber 20min Verspaetung in Wien kassiert hat?
Also ein Lotto-Sechser ist (leider) nicht im Promillebereich (und ich war ´s auch nicht, der gestern die 230 Euromillionen abgestaubt hat :-() ... Aber mir isses noch nie passiert, dass ich einen Zug verlassen musste (obwohl ich doch manchmal mit nem Zug fahr ;-)).
Am Häufigsten betroffen sind RJX, die von Budapest kommen, so viel ich weiß ... Und natürlich ist Sommer und am Wochenende ein "Hot"spot.
Preisvorschläge
Klimaticket 2. Klasse (1500 €) ohne Loungezugang
Klimaticket 1. Klasse (3000 €)
und für den NV:
365 €-Ticket/a
Österreich gibt auch mehr Geld für die Bahn aus.
Also ein Lotto-Sechser ist (leider) nicht im Promillebereich (und ich war ´s auch nicht, der gestern die 230 Euromillionen abgestaubt hat :-() ...
was ja auch keiner war, wenn ich es richtig gehoert hab...
Aber mir isses noch nie passiert, dass ich einen Zug verlassen musste (obwohl ich doch manchmal mit nem Zug fahr ;-)).
Ich musste ihn ja auch nicht verlassen, ich hatte reserviert und einen Sitzplatz. Ging aber halt vielen anders, die eben nicht reserviert und auch keinen Sitzplatz mehr ergattert hatten. Und ich fahre nicht so haeufig in Oesterreich mit der Bahn.
Am Häufigsten betroffen sind RJX, die von Budapest kommen, so viel ich weiß ... Und natürlich ist Sommer und am Wochenende ein "Hot"spot.
Jo, war ein RJX aus Budapest, aber das Problem entstand in Wien. Aber darum gehts ja nicht, sondern darum, dass sowas doch wohl erst seit dem Klimaticket ueberhaupt ein Thema ist, obwohl schon extra zusaetzliche Kapazitaeten mobilisiert wurden.
Und das deutsche Schienennetz hat schon ohne Klimaticket, verschenkte BC100, 9-Euro-Ticket, etc. Zugraeumungen produziert. Mit 9 Euro Ticket ist das noch mehr geworden, obwohl im NV fuer gewoehnlich gilt "solange du mit stopfen noch rein kommst ist alles gut". Auch wenns dann so Auswirkungen hat wie "heute leider ohne Neigetechnik weil Zug zu schwer".
Finde ich deutlich zu billig.
Klimaticket 2. Klasse (1500 €) ohne Loungezugang
Klimaticket 1. Klasse (3000 €)
und für den NV:
365 €-Ticket/a
Wenn man annimmt, dass ein Auto im Mittel grob 700€ Kosten pro Monat verursacht ist die BC100(F) wirklich gut bepreist.
Einzig den ÖPNV deutschlandweit hinzufügen sollte man.
Schienenpersonenverkehr nach Personenkilometern pro Kopf
schwierig was dazu zu sagen, wenn saemtliche Details hinter einer Paywall liegen
Preisvorschläge
statt Subventionen in dauerhaft verbilligten Verkehr zu stecken, sollte man das Geld erstmal in die Infrastruktur stecken. Wenn man dann soweit ist, dass man genug Kapazitaet bereit stellen kann, dann kann man auch ueber "kostenlosen" komplett steuerfinanzierten Verkehr reden. Vorher bringts wenig, wenn das ganze dann in der Praxis eine Luftnummer wird oder noch schlimmer zu Unmut bis hin zu Gewalttaetigkeiten fuehrt.
Schienenpersonenverkehr nach Personenkilometern pro Kopf
Ich hatte noch Zugriff, warum auch immer.
Die Zahlen stammen aus dem Jahr 2019. Österreicher*innen fahren 284 km mehr Bahn pro Kopf und Jahr.
Gleiche Preise für alle Altersgruppen - schließe ich mich an
Beispiel 1: Der fleißige Big Tech-Mitarbeiter mit super Gehalt
Gerade die IT-Industrie ist durch eine sehr "schiefe" Einkommensverteilung gekennzeichnet. Da gibt es dann die - ganz unabhängig vom Alter - vergleichsweise schlecht bezahlten Mitarbeiter in den Kontaktcentern/Kundenservice.
Auf der anderen Seite die Hüter der Algorithmen und Programmierung, die pro Jahr mit einem Gehalt nach Hause gehen, welches über der Besoldungsstufe des obersten Generals oder eines Bundesrichters liegt.
Daran wird deutlich, dass eine Subventionierung/Rabattierung von Fahrscheinen keinen Sinn macht. Weil der junge Mensch vielleicht so mit 23, 24 da anfängt und schon vor 27 Jahren ein Spitzengehalt hat.
Wechselt er dann die Branche oder hat auf diesen super Stress keine Lust mehr, so fällt er auf Normalgehalt zurück. In der Phase des höchsten Lebenseinkommens pro Jahr hat er also eine vergünstigte Mobility BahnCard 100 First - später nicht mehr.Damit sieht also die Altersgrenzen willkürlich gezogen aus.
Komisch, damit mache ich, meine Kollegen und meine Freunde wohl was gewaltig falsch, denn wir sind alle in der IT, verdienen gut, aber weitab von Spitzengehaeltern oder der Besoldung deines Generals/Richters. Und erstrecht in den Einstiegsjahren nach der Uni, die laengst auch nicht jeder mit 23 bereits abgeschlossen hat in dem Bereich, gerade wenn er waehrend der Uni noch arbeiten musste um sich das Leben leisten zu koennen.
R10 ist 15.000 Euro plus X? 180.000 im Jahr=
Sicher nicht unmöglich, aber für Angestellte ITler (oder gar Programmierer) doch eher selten in Deutschland.
Ich denke, da spricht der Neid bei GUM mit. Mit der Realität hat es nichts gemein.
--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de
Doch, schon passiert
Ich habe schon viele Beiträge von BC100-Nutzern gelesen, die über die 9-Euro-Ticket-Nutzer hergezogen sind, weil jetzt ihre RB voller geworden ist.
Für viele BC100-Nutzer liegt die BC100F nicht im Bereich ihres Vorstellungsvermögens.
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"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de
Der österreichische Tag ist 1/1 des deutschen Tages lang
Der größte Schwachsinn ist ja, den Preis einer Flatrate an der ÖPNV-Netzgröße festzulegen.
NRW kostet 29200 Euro/Jahr 2.Klasse, da muss die ganze Republik mindestens 30.000 Euro pro Jahr kosten.
Eine Europa-ÖPNV-Flatrate muss fairerweise 300.000 Euro pro Jahr kosten. Für die ganze Welt mindestens 3.000.000 Euro pro Jahr. Wegen der Netzgröße!
Oder doch nicht?
--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de
Schienenpersonenverkehr nach Personenkilometern pro Kopf
Ich hatte noch Zugriff, warum auch immer.
Die Zahlen stammen aus dem Jahr 2019. Österreicher*innen fahren 284 km mehr Bahn pro Kopf und Jahr.
Rechnet man pro km, muss er mehr bezahlen. Rechnet man mit einem besser ausgelasteten System, muss er weniger bezahlen.
Vielleicht muss man auch mit Netzlänge pro Einwohner rechnen? Wir sind ja auch mehr Deutsche, die Steuern zahlen.
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"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de
Preisvorschläge
statt Subventionen in dauerhaft verbilligten Verkehr zu stecken, sollte man das Geld erstmal in die Infrastruktur stecken. Wenn man dann soweit ist, dass man genug Kapazitaet bereit stellen kann, dann kann man auch ueber "kostenlosen" komplett steuerfinanzierten Verkehr reden. Vorher bringts wenig, wenn das ganze dann in der Praxis eine Luftnummer wird oder noch schlimmer zu Unmut bis hin zu Gewalttaetigkeiten fuehrt.
Du willst also die Subventionen einstellen und der Nahverkehr (der ja hauptsächlich für Fahrten genutzt wird) soll das kosten, was er kostet? Dir ist aber klar, dass man ihn dann auf 90% der Strecken sofort einstellen muss?
Oder bist du nur mit der konkreten Prozentzahl der Subvention unzufrieden?
49% sind okay, 51% sind nicht mehr okay?
Oder worüber reden wir hier? Mit ein paar Milliarden mehr oder weniger ändere ich am Grundsatz rein gar nichts.
Auch der FV ist größenteils subventioniert. Wenn der FV seine Strecken selber bauen müsste und niemand den Betrieb mitfinanzieren würde (SPNV), könnte man ihn vermutlich auch von heute auf morgen zu 90% einstellen.
--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de
Gleiche Preise für alle Altersgruppen - ich mich nicht
Hallo Dampflokgaudi,
hallo Community,
Hallo auch,
normalerweise beteilige ich mich nicht an solcherlei politischen Diskursen, sind sie doch meist geprägt von Engstirnigkeit und blinder Ideologie. Wer aber so offen mit Widersprüchen kokettiert, dem muss ich antworten. Ich bitte um Verständnis.
der Abschaffung der Altersdiskrimminierung bei den Fahrkarten schließe ich mich uneingeschränkt an. Neben der Ungleichbehandlung ist dies ein Relikt aus dem letzten Jahrhundert!
Schon die erste Behauptung lässt sich leicht widerlegen. Und zwar mit einem Zitat des Autors selbst:
Alles in allem: Es sollte abgesehen von einer Kinder/Jugend-BahnCard zur Eingewöhnung in das Produkt während der Sekundärsozialisation keine altersspezifischen Rabatte geben.
Wird zunächst die uneingeschränkte Abschaffung von "Altersdiskriminierung" gefordert, wird diese Forderung am Schluss direkt wieder einkassiert. Ein bisschen Diskriminierung darf es dann also schon sein. Im Übrigen lautet der wirtschaftswissenschaftliche korrekte Begriff für diese Art der Preisgestaltung Preisdiskriminierung. Von einem bekennenden Vertreter neoliberaler Ansichten hätte ich da mehr Genauigkeit erwartet.
Warum? Bevor ich das erläutere noch der kurze Hinweis, dass ich im gewissen Sinne gelb politisch sozialisiert bin und zu der Minderheit der Menschen gehöre, die sagen: "Leistung soll sich lohnen".
Es muss halt auch Menschen geben, die falsch liegen. Es können nicht alle Recht haben.
Deshalb sollen diese beiden Beispiele aus dem echten Leben zeigen, warum diese Altersdiskrimminierung falsch ist:
Beispiel 1: Der fleißige Big Tech-Mitarbeiter mit super Gehalt
(...)
Damit sieht also die Altersgrenzen willkürlich gezogen aus.
Zur Vermeidung eines Fullquotes habe ich das Zitat gekürzt, ich bitte um Verständnis.
Um Willkürlichkeit darzustellen wird ein willkürlich gewähltes Beispiel präsentiert? Das scheint nicht zielführend zu sein.
Darüber hinaus dient dort als Argumentationsgrundlage, dass junge Menschen in der IT-Branche bereits mit 27 Jahren ein Spitzengehalt verdienen. Hier fehlt eine statistische Grundlage um zu bewerten, wieviele junge IT-Experten unter 27 Jahren tatsächlich zu den erwähnten Spitzenverdienern gehören.
Dass es solche Fälle gibt will ich gar nicht ausschließen. Es sei ihnen gegönnt, noch deutlich vor dem dreißigsten Lebensjahr ein gutes Gehalt zu verdienen. Ob dieser Personenkreis allerdings so groß ist, um hier als Argumentationsgrundlage herangezogen zu werden, bleibt anzuzweifeln.
Daran anschließend kommen weitere Validierungsfragen auf. Nehmen wir für einen kurzen Moment an, der vom Autor skizzierte Personenkreis sei ausreichend umfangreich, um Relevanz zu besitzen. Dann muss weiterhin der Nachweis geführt werden, dass aus diesem Personenkreis widerum eine ausreichend große Anzahl an Personen auch eine vergünstigte BahnCard 100 erwirbt - und nicht auf den MIV setzt.
Den gewählten Beispielen liegen derart viele implizite Annahmen zugrunde, dass eine Allgemeingültigkeit noch gezeigt werden muss. Je länger ich darüber nachdenke, desto unvalider wird dieses vom Autor gewählte Beispiel.
Beispiel 2: Beamte/Zeitsoldaten/hoch gestufte Sozialberufe in Rente
Abgesehen von der Tatsache, dass eine "Senioren Bahn Card" oder "Senioren Eintrittskarte" ins Museum ein bestimmtes Lebensalter abwertet. Auch hier gibt es einen signifikanten Teil der Alterskohorte, die sogar über dem Durchschnittseinkommen der Berufstätigen liegen - wenn sie vorher gewirtschaftet haben.
Oder beispielsweise auch vorher ein niedriges Einkommen haben, deren Belegschaftsaktien aber durch die Decke gegangen sind.
Auch hier ist die Altersgrenze Ü65 vergleichsweise sinnfrei.
Beispiel 2 wirkt surreal. Arbeitnehmer mit niedrigem Einkommen aus ihrem Erwerbsleben mit dicker, durch Aktien ermöglichter Rente?
Meine Damen und Herren, neoliberale Ansichten in a nutshell.
Auch hier wieder willkürlich gewählte Beispiele, die es in der Realität sicher geben mag. Ob der vom Autor angesprochene Personenkreis jedoch so groß ist, um damit Aussagen zu untermauern, bleibt der Autor schuldig.
Alles in allem: Es sollte abgesehen von einer Kinder/Jugend-BahnCard zur Eingewöhnung in das Produkt während der Sekundärsozialisation keine altersspezifischen Rabatte geben.
Soviel zur uneingeschränkten Abschaffung von "Altersdiskriminierung".
Ich bin auf der Seite von Statista auf eine Grafik gestoßen, die die Einkommensverteilung nach Alter zeigt. Leider schon aus 2010, neuere Daten konnte ich auf die schnelle leider nicht finden. Diese Grafik stützt die genannten Altersgrenzen. Demnach liegt das durschnittliche Einkommen bei den 30 - 60-jährigen über dem der bis 27- und über 60-jährigen.
Daraus lässt sich für mich eher die gewählte Preisstruktur nachvollziehen, als dass die vom Autor angebrachten Beispiele dazu dienen, eben diese Preisstruktur zu kritisieren.
Wie gesagt, leider schon aus 2010 - sollte jemand aktuellere Daten haben, die ggf. auch ein alternatives Bild zeichnen: nur her damit.
Bis hierhin sehe ich keine validen Argumente - schon gar nicht anhand der angebrachten Beispiele. Sollte es jetzt auf einen Wettkampf rauslaufen "wer bringt die absurderen Beispiele, um seine Thesen zu untermauern", bitte ich darauf zu verzichten. Es können für beide Ansichten massenhaft Beispiele kreiert werden, die mal mehr oder weniger valide erscheinen.
Liebe Grüße
GUM
Ich bin gespannt, welche neoliberalen Ansichten im Folgenden zu Tage treten.
Freundliche Grüße
Warum nicht ein System mit Ausschlusszeiten?
Wie wär's mit einer Netzkarte mit Ausschlusszeiten für stark nachgefragte Fernverkehrszüge zu bestimmten Zeiten, also z. B. keine ICE-Nutzung freitags zwischen 14 und 21 Uhr und sonntags zwischen 14 und 21 Uhr. (Die Zeiten sind nach eigenen Erfahrungen geschätzt.)
Evtl. könnte man auch an Werktagen Ausschlusszeiten festlegen. Hintergrund sind die hohen Gestehungskosten einer einzigen Fahrt und die Kapazitäten, die sich kaum erhöhen lassen.
Die Einschränkung darf nicht zu komplex sein.
Eine sinnvolle Regelung bei Verspätungen ist auch zu bedenken.
Doch, schon passiert-Nein, ist es nicht
BC100-Inhaber ziehen nicht über das 9-Euro-Ticket her. Es geht mehr darum, dass mit dem 9-Euro-Ticket der Feiergesellschaft ein neuer Spielplatz zugewiesen wurde. Damit werden die stark behindert, die sich entschieden haben, beruflich anstatt dem PKW oder dem Flugzeug klimafreundlicher die Bahn zu nutzen.
Das 9-Euro-Ticket trifft die Bahn unvorbereitet und es wird jetzt noch mehr auf Verschleiß gefahren. Die späteren Folgen kennen wir ja alle.
Ich kenne keinen BC100-Besitzer, der sich diese Karte nur zum Spaß gekauft hat. Dies würde passieren, wenn man den Preis deutlich reduzieren würde. Eine billige BC100 ist für das System Bahn auch eher kontraproduktiv.
Wer beruflich viel fahren muss und sich keine BC100 leisten kann, der macht sehr viel falsch. Man sollte statt einer billigeren BC100 bei der Steurerklärung die Kilometerpauschale erhöhen oder einen entsprechend hohen Freibetrag für klimafreundliche Mobilität einführen. Es würde ja auch schon viel helfen, wenn man den Kaufpreis der BC100 komplett von der Steuer absetzen könnte, ohne Nachweis, wie viele Kilometer man gefahren ist.
Studierende, die Wochenendheimfahrten machen, haben vielleicht noch kein so hohes Steueraufkommen. Dies ist sicher auch die Motivation für eine günstigere BC100 für unter 25-jährige.
Ansonsten bin ich der Meinung, wer eine BC100 nur für Spaßfahrten will, gerne, aber der soll dafür auch zahlen.
Doch, schon passiert. ;) Nr. 1
- kein Text -
BWL und alles muss günstiger werden
Ich hab das sowohl in der BWL, als auch im VWL, damals irgendwie anders gelernt. Da stellt sich niemand hin, schreit: "Ich will das billiger." und dann macht das irgendwer billiger. Evtl. sollte man noch irgendwelche Argumente rausarbeiten oder darlegen, wieso der Preis für die Leistung ungerechtfertigt hoch erscheint.
Mich persönlich wurmen die Altersgrenzen auch. Mein Großvater bekommt seine BC100 günstiger, ich als Altenpfleger zum Mindestlohn am Existenzminimum aber nicht. Die Grenze bei 27 suggeriert ja schon, dass man es bis dahin spätestens irgendwie geschafft haben müsste, mal genug Geld zu verdienen. Mich würden die Argumente für diese Grenze (und auch die genaue Jahreszahl) interessieren.
Aber ich lebe damit, dass das bei der Bahn niemanden interessiert. ;-)
Preisvorschläge
Du willst also die Subventionen einstellen und der Nahverkehr (der ja hauptsächlich für Fahrten genutzt wird) soll das kosten, was er kostet? Dir ist aber klar, dass man ihn dann auf 90% der Strecken sofort einstellen muss?
Nein, ich will die Subventionen festschreiben auf ein Niveau, das mit dem aktuellen Netz und realisierbaren Angebot kompatibel ist
Oder bist du nur mit der konkreten Prozentzahl der Subvention unzufrieden?
49% sind okay, 51% sind nicht mehr okay?
Keine Ahnung wie hoch die aktuell ist, spielt auch keine Rolle.
Oder worüber reden wir hier? Mit ein paar Milliarden mehr oder weniger ändere ich am Grundsatz rein gar nichts.
Eben, ist doch egal, Geld kommt aus dem Drucker, wo ist das Problem?
Auch der FV ist größenteils subventioniert. Wenn der FV seine Strecken selber bauen müsste und niemand den Betrieb mitfinanzieren würde (SPNV), könnte man ihn vermutlich auch von heute auf morgen zu 90% einstellen.
FV,NV,GV... spielt doch gar keine Rolle. Die Infrastruktur muss passend da sein, um die Leute zur Arbeit zu bringen, in die Ferien, ins Wochenende, die Gueter auf die Schiene, etc. Und zwar alle, die das Beduerfnis dazu haben. Das ist aktuell bei weitem nicht gegeben. Insofern ist es Schwachsinn, das Beduerftnis bei weiteren ueber billigere Tickets zu wecken, wenn man es dann nicht befriedigen kann... und damit nur Unmut schafft und sie womoeglich laengerfristig vergrautl, selbst wenn der Ausbau dann erfolgt ist.
Hitze zu Kopf gesteigen? Da dampft der Kessel ... *SCNR*
- kein Text -
Der Knabe ist auch ohne Hitze so
- kein Text -
Warum nicht ein System mit Ausschlusszeiten?
Die Einschränkung darf nicht zu komplex sein.
und damit hat sich das auch schon erledigt ;-) Jetzt darf ich also am Freitag ab 9 Uhr nicht fahren, aber der Zug davor / am Vorabend fiel aus. Darf ich dann jetzt doch? Wie weise ich das nach, dass ich den nehmen wollte?
Von der sehr eingeschränkten Flexibilität ganz zu schweigen, für mich wärs nix. Das schöne an der 100er ist ja gerade, jederzeit in den Zug steigen zu können, ohne sich Gedanken zu machen. Und das schlechte, nicht jederzeit in den Bus/Tram/U-Bahn steigen zu können, ohne sich Gedanken zu machen.
Wo kann ich die ermässigte BC100 1. Kl buchen?
- kein Text -
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Weg mit dem 4744!
Preisvorschläge
Klimaticket 2. Klasse (1500 €) ohne Loungezugang
Klimaticket 1. Klasse (3000 €)
und für den NV:
365 €-Ticket/a
Ich habe auf DSO das Thema schon mehrmals angeschnitten.
Ich würde es so machen:
Wochenkarten, Bahncard50 und Bahncard25 streichen.
1. Klasse für Vielfahrer, Anreisende zum Urlaub sowie Geschäftsreisende
Bahncard100 FV: 7000 €
Bahncard100 NV: 5000 €
Monatskarte FV(1) (als Abo, monatlich kündbar): 599 Euro
Monatskarte NV(1) (als Abo, monatlich kündbar): 419 Euro
Einzelfahrt FV(1): 39 Euro (Pauschalpreis)
Einzelfahrt NV(1): 29 Euro (Pauschalpreis)
2. Klasse für Pendler, Spontanreisende und Touristen
Bahncard100 FV: 3500 €
Bahncard100 NV: 2500 €
Monatskarte FV(2) (als Abo, monatlich kündbar): 299 Euro
Monatskarte NV(2) (als Abo, monatlich kündbar): 219 Euro
10-Fahrten-Karte FV(2): 99 Euro
10-Fahrten-Karte NV(2): 69 Euro
6-Fahrten-Karte FV(2): 59 Euro
6-Fahrten-Karte NV(2): 49 Euro
Tageskarte FV(2): 49 Euro
Tageskarte NV(2): 29 Euro
Einzelfahrt FV(2): 9-39 Euro (Gestaffelt nach Entfernung)
Einzelfahrt NV(2): 2-19 Euro (Gestaffelt nach Entfernung)
Mitnahme von Kindern bis 14 Jahren sowie Begleitpersonen von Schwerbehinderten und Blindenhunden ist kostenlos. Allein reisende Jugendliche, Schüler, Studenten, Auszubildende und Schwerbehinderte bekommen 50% Rabatt auf alle Fahrkarten.
Empfänger von Grundsicherung und von Bürgergeld (Nachfolger von ALG II) bekommen Gutschein von 500 € pro Jahr zum Einlösen beim Kauf normaler Fahrkarten. Damit werden unnötige Mehrfahrten vermieten.
Fahrradmitnahme und Hundemitnahme kostet 50% Aufpreis bei Einzelfahrten, Mehrfahrtenkarten und Tageskarten bzw. bei Monatskarten pauschal 50 Euro zusätzlich und bei Jahreskarten 500 Euro zusätzlich.
Gleiche Preise für alle Altersgruppen - schließe ich mich an
Komisch, damit mache ich, meine Kollegen und meine Freunde wohl was gewaltig falsch, denn wir sind alle in der IT, verdienen gut, aber weitab von Spitzengehaeltern oder der Besoldung deines Generals/Richters. Und erstrecht in den Einstiegsjahren nach der Uni, die laengst auch nicht jeder mit 23 bereits abgeschlossen hat in dem Bereich, gerade wenn er waehrend der Uni noch arbeiten musste um sich das Leben leisten zu koennen.
R10 ist 15.000 Euro plus X? 180.000 im Jahr=
Sicher nicht unmöglich, aber für Angestellte ITler (oder gar Programmierer) doch eher selten in Deutschland.
Ich denke, da spricht der Neid bei GUM mit. Mit der Realität hat es nichts gemein.
Hallo agw,
leider hast Du meinen Beitrag nicht wirklich gelesen. Ich schätze es uneingeschränkt, wenn die Leute in frühem Lebensalter zu viel Geld kommen.
Mindestens einer der 5 Big Tech-Unternehmen zahlt so viel, ebenso auch ein Unternehmen, was für die amerikanischen Behörden an vielen deutschen Standorten arbeitet.
Die Alteespyramide der Belegschaft zeigt aber auch, dass viele das nicht lange mitmachen.
Das gilt halt für die wenigen wie auch immer im mehrstufigen Prozess herausgefundenen Diamanten der Branche. Dass beispielsweise eine Bank-IT sich irgendwo im TG7-TG8 plus AT Vereinbarung bewegt sollte Dir dann auch klar sein.
Während der "normale" Mitarbeiter dieser Qualifikationsstufe beispielsweise bei einem US-Unternehmen so mit 79.000 Dollar pro Jahr nach Hause geht. Oder diesem vollkommen unübersichtlichen Tarifvertrag der Local Nationals der US-Armee.
Übrigens machen Du und Deine Kollegen alles richtig.
Jedes ehrlich erzielte Gehalt sehe ich vollkommen neidlos, sondern eher bewundernd. Dass beispielsweise die Deutsche Telekom mit Big Tech nicht mithalten kann ist auch logisch.
Bei lediglich knapp unter 400.000 Euro Umsatz pro Mitarbeiter & Jahr geht das nicht.
Diese Beispiele zeigen einfach, dass es genug Beispiele gibt, in denen Einkommensstufen und Lebensalter nicht korrelieren.
Du hättest auch den First Officer des alten Lufthansa Konzernvertrages nehmen können oder oder oder. Ob der nun morgens 205 Passagiere fliegt und dann eine BahnCard mit Rabatt braucht?
Es ging mir auch darum, dass dieses Aufsplittern und Diskriminieren nach Alter nicht mehr in die heutige Welt nicht linearer Berufssituationen passt.
Und der "Sozialaspekt" von Rabatten eigentlich mit Ende von Ausbildung/Studium aufhören sollte.
Ich glaube da wird deutlich worum es geht. Die BahnCard ist kein Kulturgut oder ähnliches, muss also nicht im Sinne der Teilhabe von angeblich wirtschaftlich nicht gut Gestellten nicht subventioniert werden.
Liebe Grüße
GUM
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
Preisvorschläge
also die BC100-NV-First kannst du dir schenken, erstrecht bei dem Aufpreis zur 2. Klasse, der ja noch weit heftiger ist als bei der FV-Variante. Du bekommst doch im NV in der 1. Klasse nicht geboten, ausser eine etwas höhere Chance auf einen Sitzplatz. FV ist da ja noch was anderes. Aber für nur NV gibt keiner soviel Aufpreis aus.
Und Einzelfahrkarten komplett ohne Bezug zur Distanz? Überzeugt mich jetzt auch nicht so. Erstrecht wenn dann plötzlich die 1. Klasse keinen Cent mehr kostet als die 2. Klasse.
Und bei einer Jahreskarte soll ich 500 Euro zahlen, um einmal im Jahr das Fahrrad mit in den Urlaub zu nehmen?
Viel zu kompliziert!
- kein Text -
Black Mamba nur zum Spass
... seit über zehn Jahren, plus OV-Chipkaart seit es die Papier-Tickets von Kruidvat und Albert Heijn nicht mehr gibt. Schön dass Arme auch günstig Bahn fahren dürfen mit dem 9-Euro-Ticket.
Danke für die Fakten!
- kein Text -
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Mich interessiert es aber!
Hallo ICEtea,
wenn Du magst, kannst Du den Briefkasten aufmachen. Da müsste es seit vorhin einen Gummibären-Gutschein geben.
Gerade fertig gegessen. Logge mich morgen wieder ein.
Liebe Grüße
GUM
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Semestertickets sind bestimmt auch sehr böse oder?
Manchmal will man sich echt nur an den Kopf langen.
Kenne durchaus einige die mit der Bahncard100 Reinpendeln weil die Immobilienpreise in vielen Unistädten mehr als gestört sind, und 700€ Kaltmiete pro Monat für ein Zimmer nicht drin sind
Bitte auf das emotionale Klima achten....
- kein Text -
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27 auch im Rentenrecht ...
Hey.
Mich persönlich wurmen die Altersgrenzen auch. Mein Großvater bekommt seine BC100 günstiger, ich als Altenpfleger zum Mindestlohn am Existenzminimum aber nicht. Die Grenze bei 27 suggeriert ja schon, dass man es bis dahin spätestens irgendwie geschafft haben müsste, mal genug Geld zu verdienen. Mich würden die Argumente für diese Grenze (und auch die genaue Jahreszahl) interessieren.
Aber ich lebe damit, dass das bei der Bahn niemanden interessiert. ;-)
Ich weiß nur, dass ich damals Halbwaisenrente bis zum 27. Lebensjahr bekam.
Normal ist mit 18 Schluß - aber wenn man später noch in Schule, Ausbildung oder Studium oder sowas ist, dann steht einem die Rente weiter zu. Bis max zum 27. Lebensjahr. Wobei Wehr- oder Zivildienst das noch verlängern kann.
Jedenfalls gibt's da im Rentenrecht auch eine 27-Jahre-alt-Grenze.
Waren tolle Zeiten damals. Leistungsnachweise waren nicht notwendig, Anwesenheit bzw eingeschrieben sein reichte aus. Und da bei mir noch älteres Recht angewandt werden musste, durfte ich unbegrenzt aus Arbeit (nicht aus Ausbildungsvergütungen) hinzuverdienen. So um den 10. überwies der Arbeitgeber. Zum Monatsende gab's dann die Rente und, weil der verstorbene Herr Papa im öffentlichen Dienst war, die VBL-Zusatzrente auch noch obendrauf. Der ganze Schotter brauchte dann nur 10 Tage reichen bis zum nächsten Geld. Das schönste: was haben wir die Kohle rausgehauen! Was da die Eisenbahn und die Bahnhofsgastronomie an Geldern bekommen haben ... - also wegen mir ist die Bahn nicht pleite gegangen ... ;-)))
Schöne Grüße von jörg
Hast gewonnen! OT:attraktivster Anteil.
Hey.
Vielleicht muss man auch mit Netzlänge pro Einwohner rechnen? Wir sind ja auch mehr Deutsche, die Steuern zahlen.
Deutschland:
33.400 km geteilt durch 83,24 Mio = ca 40 Zentimeter
Österreich
5.000 km geteilt durch 8,92 Mio = ca 55 Zentimeter
Klimaticket 2. Klasse kostet 1.095 €. Jeder in Österreich Lebende muss damit 55 Zentimeter Schiene bezahlen.
Da jeder in Deutschland Lebende nur 40 Zentimeter finanziert, braucht die BC 100 2. Klasse dann nur 799 Euro zu kosten.
Ich überlege derweil, welche 40 Zentimeter denn die meinen sein könnten! Welche sind die attraktivsten in Deutschland? Welche die verkehrlich wichtigsten?
Wobei = 800 Euro für ne Jahreskarte? Das erinnert mich an die Werbung für die Jahreskarte unseres Zoos hier; die sich nach dem 2. Besuch rechnen würde.
Schöne Grüße von jörg
der sich überlegt, ihm gehörten 40 Zentimeter eines Gleises auf der Hohenzollernbrücke. Oder vor Dammtor. Oder auf der Fernbahn-Stadtbahn in Berlin (oder besser zw Hbf und Südkreuz?). Und dann will ich Durchfahrgebühren ...
BC100 nur für Spaßfahrten
Ansonsten bin ich der Meinung, wer eine BC100 nur für Spaßfahrten will, gerne, aber der soll dafür auch zahlen.
Ganz im Gegenteil! Gerade die "Spassfahrer" kosten ja der Bahn nichts extra und bringen Zusatzeinkünfte. (Ein Spassbahnfahrer meidet ja die Strecken und Zeiten, in denen es kein Spass macht, bahnzufahren...) Wenn ein "Spassfahrer" die Wahl hat entweder für 30€ von HH (Kfz) nach M (Kfz) und zurück zu fahren oder überhaupt nicht zu fahren, hat die Bahn im letztem Fall ja auch nichts gewonnen.
Während die "Nicht-Spassfahrer" ja dagegen nur die Wahl zwischen anderen Verkehrsmitteln und der Bahn haben und somit bei brauchbarem Bahnangebot für stetige Einnahmen sorgt...
Semestertickets sind bestimmt auch sehr böse oder? - Ja...
... zumindest sind sie meines Erachtens alles andere als "sozial". Das habe ich in diesem Thread hier erläutert:
Steuerzahlerbund zum 9-Euro-Ticket: "am Ziel vorbei"
Beim Semesterticket wird der Fahrpreis eines gewöhnlichen Schüler-/Ausbildungsticket teilweise oder zur Gänze auf die Studierenden umgelegt.
Warum nicht ein System mit Ausschlusszeiten?
Die Einschränkung darf nicht zu komplex sein.
und damit hat sich das auch schon erledigt ;-) Jetzt darf ich also am Freitag ab 9 Uhr nicht fahren, aber der Zug davor / am Vorabend fiel aus. Darf ich dann jetzt doch?
Ja, siehe 9.1.1 BB Personenverkehr.
Wie weise ich das nach, dass ich den nehmen wollte?
Du musst nicht nachweisen, dass Du den nehmen wolltest. Du musst beim ZuB nur angeben, dass Du den nehmen wolltest.
Von der sehr eingeschränkten Flexibilität ganz zu schweigen, für mich wärs nix.
Danach muss sich jetzt wieder alles richten, dass es für Dich nichts wäre?
Nr. 2 + Nr. 3
Meine Frau und ich haben die BC100F auch schon seit Jahren. Wir bräuchten Sie nicht. Somit auch nur Just for Fun. Unsere gemeinsamen Wochenendfahrten sind seit dem 1.6. komplett eingestellt. Durch das 9 Euro Ticket gibt es volle Bahnhöfe, man kommt kaum noch durch zum Zug, Verspätungen ohne Ende und im NV gibt es vor allem am Wochenende keine Klassenunterschiede mehr. Und durch die Neuregelung in der Premium-Lounge sind jetzt oft doppelt so viele Gäste wie früher. Die Mitnahmeregelung machts möglich. Aktuell macht das Bahnfahren überhaupt keinen Spaß mehr.
Warum nicht ein System mit Ausschlusszeiten?
Ja, siehe 9.1.1 BB Personenverkehr.
Ach cool, da stehen Regelungen für Tickets, die es noch gar nicht gibt. Wie innovativ.
Du musst nicht nachweisen, dass Du den nehmen wolltest. Du musst beim ZuB nur angeben, dass Du den nehmen wolltest.
Stimmt, wenn da einer wie du kommt, dann werden die meisten Zub sich wohl einfach sagen "lass den mitfahren, um so schneller biste ihn los, und ansonsten brauchste eh die Bundespolizei am Ende". Bis auf ein paar halt, die das dann eskalieren, und wo dann am Ende halt die Bundespolizei dich mitnimmt.
Aber bekanntlich fahren ja täglich Leute mit ihrer abgelaufenen BC100 die Fahrten dann Wochen später einfach nach, mit der Aussage "ich hätte den Zug schon vor 5 Monaten nehmen wollen, aber da isser ausgefallen".
Danach muss sich jetzt wieder alles richten, dass es für Dich nichts wäre?
Ah, verstehe, jeder darf seine Meinung haben, solange es entweder deine ist, oder er sie für sich behält.
Preisvorschläge
statt Subventionen in dauerhaft verbilligten Verkehr zu stecken, sollte man das Geld erstmal in die Infrastruktur stecken. Wenn man dann soweit ist, dass man genug Kapazitaet bereit stellen kann, dann kann man auch ueber "kostenlosen" komplett steuerfinanzierten Verkehr reden. Vorher bringts wenig, wenn das ganze dann in der Praxis eine Luftnummer wird oder noch schlimmer zu Unmut bis hin zu Gewalttaetigkeiten fuehrt.
Du willst also die Subventionen einstellen und der Nahverkehr (der ja hauptsächlich für Fahrten genutzt wird) soll das kosten, was er kostet?
Der Nahverkehr wird hauptsächlich für Fahrten genutzt?
Is ja interessant.
Dachte immer, der wird hauptsächlich fürs Nicht-Fahren genutzt. Steht doch nur rum. ;)
..und bei durchschnittlichen Auslastungen von maximal 30% kann man von Fahrten ja auch kaum reden.
Oder bist du nur mit der konkreten Prozentzahl der Subvention unzufrieden?
49% sind okay, 51% sind nicht mehr okay?
Oder worüber reden wir hier? Mit ein paar Milliarden mehr oder weniger ändere ich am Grundsatz rein gar nichts.
Nebenan haben sie das Klimaticket umgerechnet für tatsächlich mehr als eine Milliarde Euro subventioniert
und das ist dort dann immer noch teurer als die BahnCard für das hiesige dichte Hochleistungsnetz.
Dort haben sie tatsächlich das Geld für diese Subventionen von den Investitionen abgezogen.
Mit Milliarden mehr Investitionen ins Netz pro Jahr ändern wir am Grundsatz derzeit so einiges.
In der Summe reden wir hier von einem Investitionspaket von derzeit knapp 200 Mrd. Euro ins Netz bis 2030. Das ist fix. Es wird also eher mehr werden.
Ins laufende Material (nebst Werke) wird auch so viel investiert wie noch nie zuvor.
An derlei Investitionen sollten wir nicht kürzen.
Ziel ist die Verdoppelung der Fahrgastzahlen bis 2030 - das ist mit dem derzeitigen Netz wie auch Angebot möglich.
Nur das eine oder das andere ist ein Weg, der nicht verfolgt wird.
Auch der FV ist größenteils subventioniert. Wenn der FV seine Strecken selber bauen müsste und niemand den Betrieb mitfinanzieren würde (SPNV), könnte man ihn vermutlich auch von heute auf morgen zu 90% einstellen.
Der FV wird nicht bzw. so gut wie gar nicht subventioniert, schon gar nicht vom NV.
Die Mehrwertsteuer ist herabgesenkt - das ist eine Subvention.
Jüngst wurde der FV zeitlich befristet von 99% der Trassenentgelte befreit - Corona-Hilfe.
Beides führte zu vergünstigten Tickets und folglich höheren Fahrgastzahlen.
Der FV besitzt keine eigene.. seine Strecken.. bzw. höchstens eine,
nur die Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main ist artrein für den FV ausgerüstet.
Das ist aber auch die Strecke schlechthin, die sich selbst rentiert - sie wurde ja auch zu einem sehr hohen Anteil von der DB finanziert.
Warum?
- kein Text -
Preisvorschläge
also die BC100-NV-First kannst du dir schenken, erstrecht bei dem Aufpreis zur 2. Klasse, der ja noch weit heftiger ist als bei der FV-Variante. Du bekommst doch im NV in der 1. Klasse nicht geboten, ausser eine etwas höhere Chance auf einen Sitzplatz. FV ist da ja noch was anderes. Aber für nur NV gibt keiner soviel Aufpreis aus.
Okay, das ist ein gutes Argument. Ich habe nur darauf geachtet, dass das Verhältnis stimmt. Also 1. Klasse = doppelter Preis der 2. Klasse.
Und Einzelfahrkarten komplett ohne Bezug zur Distanz?
Ich habe doch geschrieben, dass sie gestaffelt nach Entfernung berechnet werden.
Und bei einer Jahreskarte soll ich 500 Euro zahlen, um einmal im Jahr das Fahrrad mit in den Urlaub zu nehmen?
Das ist nur für Pendler, die jeden Tag ihr Fahrrad mit zur Arbeit nehmen. Damit soll verhindert werden, dass zu viele Fahrräder mitgenommen werden.
Für eine einfache Fahrt kann man sich ja dann eine Fahrradkarte zum Einzelpreis kaufen. Das wären 50% des Preises für eine Person, also bspw. 10 Euro im Nahverkehr für Langstrecke.
Österreich gibt auch mehr Geld für die Bahn aus.
Zugsräumungen gab‘s schon vorher, es ist die große Reiselust, die Leute selbst jenseits der Reisesaison animiert, einzelne Züge zu stürmen. Die meisten anderer Züge derselben Linie haben dann keine Probleme. Zugsräumungen passieren zwar selten, aber oft genug, um mediale Relevanz zu erhalten. Auch ich war mal in einem Zug, wo nicht reservierende Leute gehen mussten.
Aber ich wäre auch nicht im Zug gewesen, wäre für diese Exkursion nicht der reserviert worden. Schließlich hätt‘s 40 Minuten vorher einen Extrazug gegeben und ich wette der war total leer.
Wie beim Extrazug Wien - Salzburg, der abweichend mit einer Doppeltraktion Desiro ML fuhr. Auslastung kaum vorhanden.
Oder das eine Mal, wo ich den zusätzlichen RJX Salzburg - Wien nahm und da einfach kaum was los war.
Ich reise häufig, hab auch volle Züge erlebt, verlassen musste ich den Zug aber nie, vielleicht auch weil ich dank Klimaticket bequem jeden anderen Zug nehmen kann. Inklusive WESTbahn. Wieso sollte ich mir einen übervollen Zug antun?
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Gleiche Preise für alle Altersgruppen - schließe ich mich an
Gerade die IT-Industrie ist durch eine sehr "schiefe" Einkommensverteilung gekennzeichnet. Da gibt es dann die - ganz unabhängig vom Alter - vergleichsweise schlecht bezahlten Mitarbeiter in den Kontaktcentern/Kundenservice. Auf der anderen Seite die Hüter der Algorithmen und Programmierung, die pro Jahr mit einem Gehalt nach Hause gehen, welches über der Besoldungsstufe des obersten Generals oder eines Bundesrichters liegt.
Komisch, damit mache ich, meine Kollegen und meine Freunde wohl was gewaltig falsch, denn wir sind alle in der IT, verdienen gut, aber weitab von Spitzengehaeltern oder der Besoldung deines Generals/Richters. Und erstrecht in den Einstiegsjahren nach der Uni, die laengst auch nicht jeder mit 23 bereits abgeschlossen hat in dem Bereich, gerade wenn er waehrend der Uni noch arbeiten musste um sich das Leben leisten zu koennen.
R10 ist 15.000 Euro plus X? 180.000 im Jahr=
Sicher nicht unmöglich, aber für Angestellte ITler (oder gar Programmierer) doch eher selten in Deutschland.
Ich denke, da spricht der Neid bei GUM mit. Mit der Realität hat es nichts gemein.
leider hast Du meinen Beitrag nicht wirklich gelesen. Ich schätze es uneingeschränkt, wenn die Leute in frühem Lebensalter zu viel Geld kommen.Mindestens einer der 5 Big Tech-Unternehmen zahlt so viel, ebenso auch ein Unternehmen, was für die amerikanischen Behörden an vielen deutschen Standorten arbeitet.
Okay, also 0.001% der IT betrifft das also. Findest du dann deine Verallgemeinerung nicht total überzogen bzw. sogar grundsätzlich falsch?
0.001% der "Hüter der Algorithmen und Programmierung" sind nicht "die Hüter der Algorithmen und Programmierung", sondern eben nur 0.001% davon.
Wenn du damit anfängst, das 0.001% von irgendwas etwas beweisen soll, dann kannst du jeden Schwachsinn "beweisen". Aber gut, vielleicht ist das ja auch dein Anliegen.
--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de
Doch, schon passiert
BC100-Inhaber ziehen nicht über das 9-Euro-Ticket her.
Wenn ich dir welche zeige, glaubst du mir dann?
Oder hast du falsch gelesen und denkst, ich sage "alle BC100-Inhaber" tun das?
Wie das klingt, wenn sich einer beschwert, kannst du hier lesen. Die "Argumente" sind ungefähr die gleichen. "Ich zahle mehr für's Ticket, deswegen bin ich mehr wert. Ich zahle mehr Steuern, deswegen bin ich mehr wert. Ich mache das nicht zum Spaß, deswegen darf niemand anderes Spaß haben."
Es geht mehr darum, dass mit dem 9-Euro-Ticket der Feiergesellschaft ein neuer Spielplatz zugewiesen wurde. Damit werden die stark behindert, die sich entschieden haben, beruflich anstatt dem PKW oder dem Flugzeug klimafreundlicher die Bahn zu nutzen.
Das 9-Euro-Ticket trifft die Bahn unvorbereitet und es wird jetzt noch mehr auf Verschleiß gefahren. Die späteren Folgen kennen wir ja alle.
Ich kenne keinen BC100-Besitzer, der sich diese Karte nur zum Spaß gekauft hat. Dies würde passieren, wenn man den Preis deutlich reduzieren würde. Eine billige BC100 ist für das System Bahn auch eher kontraproduktiv.
Wer beruflich viel fahren muss und sich keine BC100 leisten kann, der macht sehr viel falsch. Man sollte statt einer billigeren BC100 bei der Steurerklärung die Kilometerpauschale erhöhen oder einen entsprechend hohen Freibetrag für klimafreundliche Mobilität einführen. Es würde ja auch schon viel helfen, wenn man den Kaufpreis der BC100 komplett von der Steuer absetzen könnte, ohne Nachweis, wie viele Kilometer man gefahren ist.
Studierende, die Wochenendheimfahrten machen, haben vielleicht noch kein so hohes Steueraufkommen. Dies ist sicher auch die Motivation für eine günstigere BC100 für unter 25-jährige.
Ansonsten bin ich der Meinung, wer eine BC100 nur für Spaßfahrten will, gerne, aber der soll dafür auch zahlen.
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"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de
Preisvorschläge
Du willst also die Subventionen einstellen und der Nahverkehr (der ja hauptsächlich für Fahrten genutzt wird) soll das kosten, was er kostet? Dir ist aber klar, dass man ihn dann auf 90% der Strecken sofort einstellen muss?
Nein, ich will die Subventionen festschreiben auf ein Niveau, das mit dem aktuellen Netz und realisierbaren Angebot kompatibel ist
Oder bist du nur mit der konkreten Prozentzahl der Subvention unzufrieden?
49% sind okay, 51% sind nicht mehr okay?
Keine Ahnung wie hoch die aktuell ist, spielt auch keine Rolle.
Doch, das spielt DIE Rolle, wenn man behauptet, eine unmaßgabliche Änderung sei maßgeblich.
Oder worüber reden wir hier? Mit ein paar Milliarden mehr oder weniger ändere ich am Grundsatz rein gar nichts.
Eben, ist doch egal, Geld kommt aus dem Drucker, wo ist das Problem?
Wenn du so denkst, kann das Ticket ja auch 0 Euro kosten und man hat trotzdem unendlich viel Geld für die Infrastruktur.
Auch der FV ist größenteils subventioniert. Wenn der FV seine Strecken selber bauen müsste und niemand den Betrieb mitfinanzieren würde (SPNV), könnte man ihn vermutlich auch von heute auf morgen zu 90% einstellen.
FV,NV,GV... spielt doch gar keine Rolle. Die Infrastruktur muss passend da sein, um die Leute zur Arbeit zu bringen, in die Ferien, ins Wochenende, die Gueter auf die Schiene, etc. Und zwar alle, die das Beduerfnis dazu haben. Das ist aktuell bei weitem nicht gegeben. Insofern ist es Schwachsinn, das Beduerftnis bei weiteren ueber billigere Tickets zu wecken, wenn man es dann nicht befriedigen kann... und damit nur Unmut schafft und sie womoeglich laengerfristig vergrautl, selbst wenn der Ausbau dann erfolgt ist.
Genau das meine ich: Deine Lösung, auch wenn du sie noch nicht erkannst hast, ist doch die Ticketsubventionen abzuschaffen und mit dem dann vermeintlich übrigbleibenden Geld die Infrastruktur zu fördern.
Also mindetsns NV-Ticketpreise um 100% gegenüber Anfang des Jahres erhöhen.
Da ist dann aber noch keine Infrastruktur von bezahlt, sondern nur der Betrieb.
Für die Infrastruktur könnte man die NV-Ticket um 200% erhöhen und die FV-Tickets im Durchschnitt um 100%.
Dann hättest du das, was du willst: (vermeintlich) mehr Geld für Infrastruktur und weniger für Ticketsubventionen und obendrein nicht so viele Leute im Zug.
Denn den Status-Quo von Juni willst du ja ganz sicher nicht erhalten. Da war auch kein Geld für Infrastruktur übrig.
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"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de
Preisvorschläge
Auch der FV ist größenteils subventioniert. Wenn der FV seine Strecken selber bauen müsste und niemand den Betrieb mitfinanzieren würde (SPNV), könnte man ihn vermutlich auch von heute auf morgen zu 90% einstellen.
Der FV wird nicht bzw. so gut wie gar nicht subventioniert, schon gar nicht vom NV.
Natürlich. Hab ich doch dargestellt.
Der FV besitzt keine eigene.. seine Strecken.. bzw. höchstens eine,
Dass es hier um einen hypotetischen Fall geht hast du verstanden?
nur die Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main ist artrein für den FV ausgerüstet.
Das ist aber auch die Strecke schlechthin, die sich selbst rentiert - sie wurde ja auch zu einem sehr hohen Anteil von der DB finanziert.
Ah, wieder einer von deinen Taschenspielertricks.
Nein, die DB FV AG hat da nichts finanziert.
Aber dir geht es ja hauptsächlich um Verschleierung. Fällt zum Glück nicht jeder drauf rein.
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"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de
Es ging lediglich um Nachdenken der Sinnhaftigkeit
Hallo agw,
hallo Community,
ich bitte um Entschuldigung, wenn ich mich nicht gut ausgedrückt habe.
Es ging eben darum, dass diese willkürliche Einteilung (wie auch beim Sparpreis Young) aus Sicht einer möglichen Einkommensverteilung nicht sinnvoll ist.
Auch das Alter von "64" für das Umschalten beispielsweise zu einem Sparpreis für ältere Personen ist ähnlich wenig substantiiert.
Die dahinter stehende Frage ist aber, ob das Unternehmen Sa umsetzt, vor dem schon seit Jahren ein Professor (?, weiß ich nicht mehr genau) gewarnt hat:
Rabatte sind wie Drogen
Und wenn sich ein Unternehmen da selbst hineinmanövriert, wird es schwierig.
Im Kern geht es um Selbstbewusstsein, da muss ich als Bahn nicht bestimmte Altersgruppen für 12,90 Euro durch das Land fahren.
Liebe Grüße
GUM
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
Preisvorschläge
Ich habe doch geschrieben, dass sie gestaffelt nach Entfernung berechnet werden.
Nö, da steht
Einzelfahrt FV(1): 39 Euro (Pauschalpreis)
Einzelfahrt NV(1): 29 Euro (Pauschalpreis)
wo siehst du da eine Staffelung?
Das ist nur für Pendler, die jeden Tag ihr Fahrrad mit zur Arbeit nehmen. Damit soll verhindert werden, dass zu viele Fahrräder mitgenommen werden.
Auch das hattest du so nicht geschrieben, da stand bei Jahreskarten kostet es 500 Euro zusätzlich.
Für eine einfache Fahrt kann man sich ja dann eine Fahrradkarte zum Einzelpreis kaufen. Das wären 50% des Preises für eine Person, also bspw. 10 Euro im Nahverkehr für Langstrecke.
Dann wäre die Fahrradkarte eine unabhängige Fahrkarte, ohne Bezug auf den Personenfahrschein. Das geht aber nicht so aus deiner Aufstellung hervor.
Preisvorschläge
Doch, das spielt DIE Rolle, wenn man behauptet, eine unmaßgabliche Änderung sei maßgeblich.
Nö, tut es nicht. Da es mit der Subventionshöhe gar nichts zu tun hat, sondern mit den Fahrkartenpreisen.
Genau das meine ich: Deine Lösung, auch wenn du sie noch nicht erkannst hast, ist doch die Ticketsubventionen abzuschaffen und mit dem dann vermeintlich übrigbleibenden Geld die Infrastruktur zu fördern.
Ahja, du weisst also besser als ich was ich meine. Kannst du so sehen, ist dann halt dumm von dir. Habe ich nie so behauptet, gemeint, geschrieben.
Also mindetsns NV-Ticketpreise um 100% gegenüber Anfang des Jahres erhöhen.
Auch das habe ich nie so behauptet, gemeint oder geschrieben. Und warum 100, und nicht 200, 400, ...?
Da ist dann aber noch keine Infrastruktur von bezahlt, sondern nur der Betrieb.
Gut, gehen wir davon aus ich hätte das so gemeint, dann wäre also das Geld was vorher als Subvention rein floß jetzt plötzlich verpufft und im nichts verschwunden.
Für die Infrastruktur könnte man die NV-Ticket um 200% erhöhen und die FV-Tickets im Durchschnitt um 100%.
Oder um 400, 800, 2000, ... oder sagen, du hast es nicht kapiert.
Dann hättest du das, was du willst: (vermeintlich) mehr Geld für Infrastruktur und weniger für Ticketsubventionen und obendrein nicht so viele Leute im Zug.
Nein, hätte ich nicht. Dann hättest du deine Phantasien erfüllt, mehr aber auch nicht. Mit dem was ich will hat das rein gar nichts zu tun.
Denn den Status-Quo von Juni willst du ja ganz sicher nicht erhalten. Da war auch kein Geld für Infrastruktur übrig.
Ich will ja auch nicht den Zustand von Juni = 9 Euro-Ticket erreichen.
Ergo: nochmal zurück auf Anfang mit dir, nochmal alles lesen und verstehen.
Nr. 2 + Nr. 3
Das hat jetzt aber eher mit dem Naturereignis 9 € Ticket zu tun. Nicht an sich mit den Vorschlägen zu einem Klimaticket.
Ich bin bei allen Fahrten im Juni/Juli bisher erfolgreich auf FV umgestiegen. Klar, das geht leider nicht überall.
Ich wünsche gute Besserung im September!
Herzliche Grüße und viel Gesundheit!
Jörg
Danke für die traurigen und zugleich beeindruckenden Zeilen
- kein Text -
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Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
Ok, nirgends. Offenbar eine Scheindebatte.
- kein Text -
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Weg mit dem 4744!
Preisvorschläge
Auch der FV ist größenteils subventioniert. Wenn der FV seine Strecken selber bauen müsste und niemand den Betrieb mitfinanzieren würde (SPNV), könnte man ihn vermutlich auch von heute auf morgen zu 90% einstellen.
Der FV wird nicht bzw. so gut wie gar nicht subventioniert, schon gar nicht vom NV.
Natürlich. Hab ich doch dargestellt.
Der FV wird nicht subventioniert, es wurde zuvor auch nichts entsprechendes dargestellt.
..einzig eben der verringerte Mehrwertsteuersatz.
Der FV besitzt keine eigene.. seine Strecken.. bzw. höchstens eine,
Dass es hier um einen hypotetischen Fall geht hast du verstanden?
Es war im Indikativ von "seinen eigenen Strecken" die Rede. Diese gibt es nicht..
..bzw. die eigenen Gleise finanziert er zu 100% selbst.
nur die Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main ist artrein für den FV ausgerüstet.
Das ist aber auch die Strecke schlechthin, die sich selbst rentiert - sie wurde ja auch zu einem sehr hohen Anteil von der DB finanziert.
Nein, die DB FV AG hat da nichts finanziert.
Die Strecke wurde zu einem sehr hohen Anteil von der DB finanziert, mehrere Milliarden.
Es fährt dort lediglich DB FV. Diese Milliarden hat zu 100% DB FV zu tragen.
Die Ticketpreise auf dieser Strecken wären erheblich geringer, wenn der Bund den Bau der Strecke zu 100% (bzw. nahezu) finanziert hätte.
Ja, Semestertickets sind auch böse
Ja, ich will nicht bestreiten, dass es viele Aspekte gibt, unter denen man Semestertickets positiv sehen kann.
Sie haben aber auch viele Schattenseiten: die Pendelentfernungen der Studierenden sind massiv gestiegen. Die Selbstständigkeit sinkt, weil noch viel mehr von ihnen bei den Eltern leben. Und wenn viele der Studierenden nicht mehr am Studienort leben, verlieren die Campusse und die Unistädte ihren Charakter als Studentenstädte, was für die Stadtentwicklung schlecht ist, für die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt der Studierenden aber ebenso. Die Schattenseite des Solidarmodells hatte jemand anderes schon beschrieben.
Ja, natürlich sind die hohen Mietpreise in einigen der großen Unistädten ein Argument für das Semesterticket. So zu argumentieren folgt aber der allzuhäufig angewandten Logik, Probleme in einem Politikfeld durch Maßnahmen im Mobilitätsfeld zuzuschütten. Vielleicht wäre es ja viel sinnvoller, vor Ort Studentenwohnungen zu bauen? Das Bafög zu erhöhen? Vielleicht sollten Studierende halt nicht in Münster oder Göttingen oder Heidelberg studieren, diese Unis ihre Plätze nicht weiter ausbauen, weil es genug Unistädte gibt, in denen man sich das Leben definitiv noch leisten kann!?
Das österreichische Netz ist 1/6 des deutschen Netzes lang
Es kommt doch nicht auf die Netzlänge an, sondern auf die gefahrenen Sitzplatzkilometer pro Karteninhaber.
Diese Zahlen könnte man schon eher vergleichen, aber die Netzlänge ist sicher kein geeigneter Maßstab, siehe Ländertickets, die in Deutschland ähnliche Preise haben.