DB-Züge in die Schweiz: Aufruf zum Handeln! (Allgemeines Forum)
Arctocebus, Freitag, 15.07.2022, 21:33 (vor 1383 Tagen)
Als Vielfahrer ist man einiges gewohnt und leidensfähig. Viel Rücksichtnahme und Spontaneität wurde Kunden in den letzten Monaten abverlangt. Auch Verständnis für die multifaktorielle Problemlage der DB aufgebracht.
Aber faktisch bietet diese derzeit keinen funktionierenden grenzüberschreitenden Verkehr in die Schweiz an. Man muss es so sagen. Alles was beworben und verkauft wird kann derzeit nicht erbracht werden. Die DB sollte sich ehrlich machen und alle Züge bis auf Weiteres nur bis Basel Bad und Singen führen. Ich bin nahezu geneigt ansonsten Betrug zu unterstellen, denn faktisch werden derzeit weniger als 50% der Relationen gefahren wie angeboten.
Liebe DB, es bringt doch niemanden irgendetwas, wenn ICE statt in Basel SBB „außerplanmäßig“ in Basel Bad enden, dort dann in den nachfolgenden ICE nach Chur umsteigen solllen, der dann „außerplanmäßig“ und zur Überraschung des Zugchefs in Basel SBB endet, damit dann alle Passagiere mit 3min Umstiegszeit auf den vollbesetzten SBB-IC nach Zürich hetzen.
Und wenn sich hier die SBB gegen Einfahrt sperren und dich daran hindern, deinen grenzüberschreitenden verspäteten Verkehr zu fahren: Ja dann mach halt mal richtig Druck oder kündige die Verträge. Wie schlecht muss es um dich bestellt sein, wenn das nicht mehr ginge
DB-Züge in die Schweiz: Aufruf zum Handeln!
baseldb, Basel, Freitag, 15.07.2022, 21:56 (vor 1383 Tagen) @ Arctocebus
bearbeitet von baseldb, Freitag, 15.07.2022, 21:59
Kann ich absolut zustimmen, genau so sieht es aus. Von Seiten der DB sieht es allerdings so aus, dass die Pläne eine ganz andere Sprache sprechen: (Fast) Kein ICE soll mehr in Basel enden und alle sollen weiterfahren! Die letzten ICE der Linie 43, die nur bis Basel SBB fahren sollen in beide Richtungen verlängert werden, das verspricht hohe Zuverlässigkeit, wie man sie auch aus aktuellen Tagen kennt. Es hat schon Gründe wieso die pünktlichsten und zuverlässigsten Verbindungen auf der Strecke, die der Linie 43 sind, das muss man auch auf den tollen ICE4 und eine verdoppelte oder gar verdreifachte Strecke ändern, die anderen Linien, die dort fahren zeigen uns ja wie toll das klappt. Endet ja nur mindestens die Hälfte der Züge bereits dann doch in Basel und dann manchmal noch am Badischen, das ist ja sowieso die grösste Frechheit. Lasst mal lieber die ICE3 und 4, wo sie jetzt sind und dann hat man wenigstens in eine Richtung eine halbwegs zuverlässige Verbindung, vorallem zum Flughafen Frankfurt. Und von Stuttgart-Zürich müssen wir gar nicht erst anfangen, alle SBB-Fahrzeuge fallen seit Tagen zwischen Stuttgart und Singen aus.
Prestigeprojekte sind wichtiger als Zuverlässigkeit
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Freundliche Grüsse
DB-Züge in die Schweiz: Aufruf zum Handeln!
Tim Nabel, Freitag, 15.07.2022, 22:09 (vor 1383 Tagen) @ Arctocebus
Schrecklich ist es, keine Frage. Wirklich viele Optionen hast du nicht, die einzige welche mir einfällt ist den Lauf zu kürzen.
Die wenigstens fahren doch von Hamburg nach Zürich durch, wer das Geld hat der fliegt.
Aber was bringt es denn dich großartig aufzuregen… es ändert sich doch gefühlt eh null.
DB-Züge in die Schweiz: Aufruf zum Handeln!
baseldb, Basel, Freitag, 15.07.2022, 22:21 (vor 1383 Tagen) @ Tim Nabel
bearbeitet von baseldb, Freitag, 15.07.2022, 22:22
Die wenigstens fahren doch von Hamburg nach Zürich durch, wer das Geld hat der fliegt.
Richtig, trotzdem braucht es bald zwei Läufe nach Hamburg am besten dann zur selben Zeit wie jetzt direkt hintereinander, damit die Fahrgäste noch verwirrter sind, als sie es in den 9 Min. zwischen zb. ICE76 und ICE200 momentan schon sind
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Freundliche Grüsse
DB-Züge in die Schweiz: Aufruf zum Handeln!
Murrtalbahner, Samstag, 16.07.2022, 10:14 (vor 1383 Tagen) @ Tim Nabel
Schrecklich ist es, keine Frage. Wirklich viele Optionen hast du nicht, die einzige welche mir einfällt ist den Lauf zu kürzen.
Nein! Die einzige Option ist, dass DB Fernverkehr endlich Mal den A hochbekommt und den eigenen Saftladen in den Griff bekommt.
DB-Züge in die Schweiz: Aufruf zum Handeln!
BodoSüd, Ravensburg, Freitag, 15.07.2022, 23:39 (vor 1383 Tagen) @ Arctocebus
Die DB fährt doch schon seit Jahren von Stuttgart nur noch nach Singen, denn weiter können die Fahrzeuge ja leider nicht fahren, da nicht Schweiz tauglich, dazu lässt die DB die Züge am liebsten komplett ausfallen, im Gegensatz zu den SBB Zügen welche Zürich Stuttgart fahren. Also da müsste erstmal die DB ihre Hausaufgaben machen und Züge bereit stellen, welche auch in die Schweiz fahren können, schaffen tut sie es nicht, auch wenn es hieß auf der Strecke Zürich Stuttgart werden die ersten bogenschnellen ICET wieder fahren, auch dies hat man seitens DB belogen und betrogen, die fahren nach Wien, anstatt nach Zürich. Da ist die DB definitiv der schlechtere Verhandlungspartner, da wird nicht daran gearbeitet, dass man genug Züge und Gleise hat damit man in die Schweiz kommt. Oder die Schweiz will Stundentakt bis 2035 für Zürich München, was macht die Schweiz sie macht eigenständig selbst dafür ne Studie, weil DB und Deutschland kein Interesse am Grenzüberschreitenden Verkehr. Studie ergibt man müsste für den Stundentakt im Allgäu für 250 €, die Strecke ausbauen, Deutschland zur Kenntnis genommen, kein Interesse an grenzüberschreitenden Verkehr, zu teuer.
So sieht leider die Realität aus.
DB-Züge in die Schweiz: Aufruf zum Handeln!
Tim Nabel, Samstag, 16.07.2022, 09:08 (vor 1383 Tagen) @ BodoSüd
Für 250€ (Mio€?) die Strecke MH-MLIR via MM/TKI?
Bzw. gäbe es noch eine schnellere alternative als durch das „The Länd“ zu fahren? z.B via das bayrische Allgäu unter der Voraussetzung dass wir dort einen Draht über uns hängen hätten
EC-Stundentakt im Allgäu.
Twindexx, St. Gallen (CH), Samstag, 16.07.2022, 09:44 (vor 1383 Tagen) @ Tim Nabel
Hoi,
Für 250€ (Mio€?) die Strecke MH-MLIR via MM/TKI?
Es geht um total 25 km Doppelspurausbau verteilt auf mehrere Abschnitte an der Strecke Hergatz-Buchloe via Memmingen. Diese schlagen mit ca. 250 Mio € zu Buche. Damit könnte dann der EuroCity zum Stundentakt verdichtet werden.
Bzw. gäbe es noch eine schnellere alternative als durch das „The Länd“ zu fahren? z.B via das bayrische Allgäu unter der Voraussetzung dass wir dort einen Draht über uns hängen hätten
Die Elektrifizierung Hergatz-Buchloe via Kempten würde sicher teurer als 250 Mio€ und dabei zu spürbrem Fahrzeitverlust führen. Man würde also mit mehr Geld die Situation für den EC verschlechtern. Daher ist dies für die Schweiz keine Option.
Natürlich könnte eine Elektrifikation der Linie via Kempten dem Güterverkehr und dem Regionalverkehr massiv helfen. Das sieht die Schweiz aber nicht als ihre Aufgabe. Die Schweiz wird Massnahmen für den EC-Stundentakt ohne Fahrzeitverlust unterstützen und damit wird es für die Schweiz immer um die Memminger Route gehen. Dabei soll die Infrastruktur auch auf die Angebotsentwicklung der BEG und die Erhaltung der bestehenden Kapazitäten im Güterverkehr ausgelegt werden, womit eben auf 25 km ein zweites Gleis resultiert.
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Warum hält der RE96 eigentlich 7 Minuten in Wangen?
Holger2, Montag, 18.07.2022, 13:28 (vor 1381 Tagen) @ Twindexx
Hallo,
wo wir gerade beim Allgäu sind:
- Wieso hält der RE 96 von München nach Lindau eigentlich 7 Minuten in Wangen (Allg.)?
Nach meiner Berechung müsste die Begegnung mit dem ECE bereits in Kisslegg stattfinden.
Dabei sind die 3 Bahnsteiggleise 4fach belegt:
Gleis 3 Ost: RE96 München - Lindau
Gleis 3 West: RB Wangen - Aulendorf
Gleis 2: RB Aulendorf - Leutkirch
Gleis 1: durchfahrender EC
Von den drei Gleisen sind nur zwei in Richtung Aulendorf angebunden.
Das zeigt, wie knapp die Infrastruktur auf der Bahnstrecke ist.
Die Begegnung mit dem RE96 der Gegenrichtung findet erst in Hergatz statt. Und dazwischen ist mir kein Zug bekannt. Evtl. Güterverkehr?
Holger
DB-Züge in die Schweiz: Aufruf zum Handeln!
BodoSüd, Ravensburg, Samstag, 16.07.2022, 11:26 (vor 1383 Tagen) @ Tim Nabel
Upps ja meinte Millionen, für Memmingen, über Kempten dürfte der Strom deutlich teurer sein, da würde ich mittlerweile die Kosten auf 800 Mio schätzen.
Wenn man vergleicht der Strom für 45 km Gürtelbahn elektrisch und 15 km zusätzlich 2tes Gleis, sind mittlerweile 400 Millionen Euro.
DB-Züge in die Schweiz: Aufruf zum Handeln!
JeDi, überall und nirgendwo, Samstag, 16.07.2022, 09:44 (vor 1383 Tagen) @ BodoSüd
bearbeitet von JeDi, Samstag, 16.07.2022, 09:45
Die DB fährt doch schon seit Jahren von Stuttgart nur noch nach Singen, denn weiter können die Fahrzeuge ja leider nicht fahren, da nicht Schweiz tauglich, dazu lässt die DB die Züge am liebsten komplett ausfallen, im Gegensatz zu den SBB Zügen welche Zürich Stuttgart fahren.
Welche SBB-Züge bis Stuttgart sollen das sein? Verantwortlicher Beförderer auf dem IC 87 ist nördlich Schaffhausen DB FV, südlich SBB P. Beide haben sich in letzter Zeit nicht mit Ruhm bekleckert, was Ausfälle angeht - oft kommt es auch zu Ausfällen südlich Singen wegen Lokmangel.
--
Weg mit dem 4744!
DB-Züge in die Schweiz: Aufruf zum Handeln!
Twindexx, St. Gallen (CH), Samstag, 16.07.2022, 10:00 (vor 1383 Tagen) @ JeDi
Hoi,
Welche SBB-Züge bis Stuttgart sollen das sein?
Er meinte wohl den schnelleren 2h-Takt der Gäubahn-IC, natürlich wäre DB FV das EVU. Seit der Stellwerkstörung in Stuttgart können diese Züge nicht mehr nach Stuttgart Hbf einfahren. DB FV lässt die Züge bereits ab Singen komplett ausfallen, es fahren nur die zweistündlichen langsamen IC mit den IC2-Dosto. Zürich-Singen wird isoliert von den SBB im Stundentakt bedient.
Während des Sommers wird es dann zu einigen Sperrungen an der Gäubahn kommen. Für die Zeit danach sucht DB Netz eine Lösung, um die schnelleren Gäubahn-IC wieder nach Stuttgart Hbf einfahren lassen zu können. Aber die Reparatur des Stellwerks in Stuttgart wird sich wohl noch länger hinziehen.
oft kommt es auch zu Ausfällen südlich Singen wegen Lokmangel.
Ähm nein, tut es nicht.
Grüsse aus der Ostschweiz.
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
DB-Züge in die Schweiz: Aufruf zum Handeln!
JeDi, überall und nirgendwo, Samstag, 16.07.2022, 10:47 (vor 1383 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von JeDi, Samstag, 16.07.2022, 10:47
oft kommt es auch zu Ausfällen südlich Singen wegen Lokmangel.
Ähm nein, tut es nicht.
Mir wären 6 Fälle in den letzten 3 Wochen bekannt. Das mit einem "Ähm nein, tut es nicht" zu beantworten, finde ich schon reichlich unverschämt.
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Weg mit dem 4744!
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Twindexx, St. Gallen (CH), Samstag, 16.07.2022, 14:24 (vor 1383 Tagen) @ JeDi
Hoi,
Mir wären 6 Fälle in den letzten 3 Wochen bekannt. Das mit einem "Ähm nein, tut es nicht" zu beantworten, finde ich schon reichlich unverschämt.
Dann wirst du mir sicher die Daten nennen können. Ich werde das dann im Betriebsreport nachschlagen.
Grüsse aus der Ostschweiz.
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JeDi, überall und nirgendwo, Samstag, 16.07.2022, 14:30 (vor 1382 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von JeDi, Samstag, 16.07.2022, 14:31
Dann wirst du mir sicher die Daten nennen können. Ich werde das dann im Betriebsreport nachschlagen.
Kann ich, ich werde mich aber hüten, diese hier öffentlich zu Posten. Dass die Re420 öfters mal kaputt gehen (sind halt auch schon was älter), und in Schaffhausen oder Singen auch keine Reserve zur Verfügung steht, sollte dir aber schon mal aufgefallen sein.
Wenn du den Betriebsreport der SBB aber eh liest, sollten dir die Ausfälle ja ohnehin aufgefallen sein - also erst Recht keine Entschuldigung für deine Reaktion.
--
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Twindexx, St. Gallen (CH), Sonntag, 17.07.2022, 15:04 (vor 1381 Tagen) @ JeDi
Hoi,
Kann ich, ich werde mich aber hüten, diese hier öffentlich zu Posten. Dass die Re420 öfters mal kaputt gehen (sind halt auch schon was älter), und in Schaffhausen oder Singen auch keine Reserve zur Verfügung steht, sollte dir aber schon mal aufgefallen sein.
Wenn du den Betriebsreport der SBB aber eh liest, sollten dir die Ausfälle ja ohnehin aufgefallen sein - also erst Recht keine Entschuldigung für deine Reaktion.
Ich habe jetzt den Betriebsreport der letzten Wochen fein säuberlich durchgelesen und sehe nicht, was an meiner Reaktion zu entschuldigen wäre! Deine Angaben entstammen nämlich definitiv dem Reich der Märchen. Es gab genau eine Lokstörung an Re 420 in den letzten drei Wochen an den IC ZUE-SIN und nicht wie von dir behauptet sechs. Dass du natürlich auf Nachfrage weitere Angaben verweigerst, ist bezeichnend, denn sonst könnte man ja noch einfacher nachprüfen, dass du hier Quatsch geschrieben hast.
Dass die Re 420 öfters mal kaputt gehen, kann auch nicht behauptet werden. Da bestehen keine Auffälligkeiten.
Und dass es in Schaffhausen keine Reserven gäbe, entspricht auch nicht der Wahrheit. Da stehen für den Betrieb der Linien RE, S9, S12 und S33 meistens einige RVD RABe 511 und DPZ Re 450 zur Verfügung, die man abtauschen kann. Nur in Einzelfällen klappt das nicht, zum Beispiel als am 30.06. der IC 181 eine Lokstörung in STUG hatte (Taurus oder 101, keine Ahnung, was da aktuell zwischen STUG und SIN eingesetzt wird).
In vielen Fällen kann aber jedoch in SH jeweils einen RVD oder DPZ auftreiben, welcher die Leistung übernimmt. So wäre zum Beispiel am 04.07. bei IC 183, der mit +60 ab DB kam, daher Ausfall ab SIN, ab SH ein RABe 511 bereit gewesen, die Leistung SH-ZUE-SH zu decken, dies jedoch nicht möglich war, weil der eingeteilte Lokführer 183 der DB nicht RVD-kundig war (50% der IC ZUE-SIN werden durch DB-Lf geführt).
Überhaupt gab es die letzten drei Wochen viele Meldungen zu fehlenden DB-Lf auf den IC SIN-ZUE-SIN und darausfolgend auch ein paar Verspätungen und Ausfälle.
Grüsse aus der Ostschweiz.
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JeDi, überall und nirgendwo, Samstag, 16.07.2022, 11:02 (vor 1383 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von JeDi, Samstag, 16.07.2022, 11:03
Er meinte wohl den schnelleren 2h-Takt der Gäubahn-IC, natürlich wäre DB FV das EVU. Seit der Stellwerkstörung in Stuttgart können diese Züge nicht mehr nach Stuttgart Hbf einfahren. DB FV lässt die Züge bereits ab Singen komplett ausfallen, es fahren nur die zweistündlichen langsamen IC mit den IC2-Dosto. Zürich-Singen wird isoliert von den SBB im Stundentakt bedient.
Das hat aber den handfesten betrieblichen Grund, dass Umsetzen im Provisorium TSV nicht ohne weiteres geht, weil das den S-Bahn-Fahrplan komplett durcheinander bringen würde. Klar - schön wäre es gewesen, zumindest TBO, THE (auch kein Platz) oder auch TLE (keine Streckenkunde) zu erreichen, aber auf "Lok drumrum" ist halt kaum noch Infrastruktur ausgelegt - und eine Wendezug-Lösung (in Form von DB-185, was dann auch den Lokwechsel in Singen erübrigt hätte) wurde seit 2009 immer wieder von den SBB abgelehnt.
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JeDi, überall und nirgendwo, Samstag, 16.07.2022, 09:43 (vor 1383 Tagen) @ Arctocebus
Liebe DB, es bringt doch niemanden irgendetwas, wenn ICE statt in Basel SBB „außerplanmäßig“ in Basel Bad enden, dort dann in den nachfolgenden ICE nach Chur umsteigen solllen, der dann „außerplanmäßig“ und zur Überraschung des Zugchefs in Basel SBB endet, damit dann alle Passagiere mit 3min Umstiegszeit auf den vollbesetzten SBB-IC nach Zürich hetzen.
Verantwortlicher Beförderer ist südlich Basel Bad SBB P und nicht DB FV.
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Twindexx, St. Gallen (CH), Samstag, 16.07.2022, 09:52 (vor 1383 Tagen) @ JeDi
Hoi,
Verantwortlicher Beförderer ist südlich Basel Bad SBB P und nicht DB FV.
Der Betrieb des Fernverkehrs zwischen Basel SBB und Basel Bad Bf erfolgt durch DB FV im Auftrag von SBB P. Die Wendungen von ICE in Basel Bad Bf statt Basel SBB werden immer von DB FV veranlasst. Das erfolgt ausserhalb des Einflussbereichs der SBB und häufig klappt der Informationsfluss zur SBB darüber eher schlecht als recht.
Grüsse aus der Ostschweiz.
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
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JeDi, überall und nirgendwo, Samstag, 16.07.2022, 10:48 (vor 1383 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von JeDi, Samstag, 16.07.2022, 10:48
Das erfolgt ausserhalb des Einflussbereichs der SBB und häufig klappt der Informationsfluss zur SBB darüber eher schlecht als recht.
Nichtsdestotrotz sind die SBB hier Ansprechstelle (weil letztlich verantwortlich), und nicht die DB. Wenn die SBB ihren Subunternehmer nicht im Griff haben, ist das nicht das Problem des Kunden, der - bei den SBB - eine Fahrkarte kauft.
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agw, NRW, Samstag, 16.07.2022, 13:09 (vor 1383 Tagen) @ JeDi
Das erfolgt ausserhalb des Einflussbereichs der SBB und häufig klappt der Informationsfluss zur SBB darüber eher schlecht als recht.
Nichtsdestotrotz sind die SBB hier Ansprechstelle (weil letztlich verantwortlich), und nicht die DB. Wenn die SBB ihren Subunternehmer nicht im Griff haben, ist das nicht das Problem des Kunden, der - bei den SBB - eine Fahrkarte kauft.
Aber nur die DB ist in unserem Bundesbesitz und wenn die falsche Entscheidungen trifft die für uns nachteilig sind und aufgrund deutscher Probleme auftreten, sollte es über die DB laufen.
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- bahn.de
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Twindexx, St. Gallen (CH), Samstag, 16.07.2022, 14:22 (vor 1383 Tagen) @ JeDi
Hoi,
Nichtsdestotrotz sind die SBB hier Ansprechstelle (weil letztlich verantwortlich), und nicht die DB. Wenn die SBB ihren Subunternehmer nicht im Griff haben, ist das nicht das Problem des Kunden, der - bei den SBB - eine Fahrkarte kauft.
Nein, die DB Fernverkehr AG ist für die eigene Leistung auch marktverantwortlich. Die SBB sind zwar Inhaber der Konzession und erhalten die Einnahmen (wovon die DB von SBB natürlich finanziell für die Leistung auf der Basler Verbindungsbahn abgegolten wird), aber für die zu erbringende Leistung ist auch die DB FV auch direkt gegenüber den Fahrgästen in der Verantwortung.
Das läuft ähnlich wie mit den Linien IR 26, IR 46 und IR 35 der SOB und der Linien IR 17, IR 65 und IR 66 der bls. Da sind auch die SBB Inhaber der Konzession, per Vertrag obliegt die Verantwortung des Betriebs, auch gegenüber den Fahrgästen, bei SOB bzw. bls und nicht bei den SBB.
Grüsse aus der Ostschweiz.
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
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JeDi, überall und nirgendwo, Samstag, 16.07.2022, 14:28 (vor 1382 Tagen) @ Twindexx
Nein, die DB Fernverkehr AG ist für die eigene Leistung auch marktverantwortlich.
Warum prangt dann auf den Fahrscheinen für die Verbindungsbahn der Beförderercode der SBB, und eben nicht der der DB?
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Twindexx, St. Gallen (CH), Sonntag, 17.07.2022, 15:15 (vor 1381 Tagen) @ JeDi
Hoi,
Warum prangt dann auf den Fahrscheinen für die Verbindungsbahn der Beförderercode der SBB, und eben nicht der der DB?
Ich kenne mich mit den Beförderungscodes nichts so aus. Die sind eigentlich auch nicht relevant für diesen Sachverhalt, da wären schon eher die Debitorencodes massgebend, die aber nur intern existieren (wobei die SOB am Gotthard auch teilweise mit einem Debitorencode der SBB unterwegs ist, das sind dann die Leistungen, wo die SOB den SBB nicht mehrere hundert CHF pro einzelner Führerstandsfahrt zwecks Streckenkunde von SBB Lokpersonal verrechnen kann; also auch nach den Debitorencodes kann man nicht immer gehen, denn beim Treno Gottardo ist die SOB auch dann verantwortlich, wenn der Zug mit einem SBB Debitorencode verkehrt).
Steht denn bei den von SOB und bls betriebenen FV-Linien ein anderer Code dran? Wenn nein, dann bezieht sich dieser nicht auch nicht direkt auf den Betreiber SBB, sondern einfach öV Schweiz. Und die ICE auf der Basler Verbindungsbahn fahren definitiv im Tarifsystem der Alliance Swisspass und des TNW und nicht im DB-Tarif.
Grüsse aus der Ostschweiz.
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
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Fabian318, Münster i. W., Sonntag, 17.07.2022, 15:26 (vor 1381 Tagen) @ Twindexx
Verantwortlicher Beförderer ist südlich Basel Bad SBB P und nicht DB FV.
Der Betrieb des Fernverkehrs zwischen Basel SBB und Basel Bad Bf erfolgt durch DB FV im Auftrag von SBB P.
Laut Untersuchungsbericht der SUST betreffend die Entgleisung eines ICE zwischen Basel Bad Bf und Basel SBB war es ein Zug der SBB Personenverkehr.
Das macht selbst mich sprachlos ...
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Samstag, 16.07.2022, 19:41 (vor 1382 Tagen) @ Arctocebus
Hey.
Da spotte und provoziere ich seit ewigen Zeiten boshaft sarkastisch mit der Forderung, den grenzüberschreitenden Verkehr BRD/CH doch gefälligst einzustellen.
Und jetzt sind die Zustände so weit herabgesunken, dass daraus heiliger Ernst wird.
Da fällt selbst mir mal nichts mehr ein. Ende.
Schöne Grüße von jörg
Da setze ich zur Wiederholung an ...
GUM, Sonntag, 17.07.2022, 12:57 (vor 1382 Tagen) @ Der Blaschke
Hey.
Da spotte und provoziere ich seit ewigen Zeiten boshaft sarkastisch mit der Forderung, den grenzüberschreitenden Verkehr BRD/CH doch gefälligst einzustellen.
Und jetzt sind die Zustände so weit herabgesunken, dass daraus heiliger Ernst wird.
Da fällt selbst mir mal nichts mehr ein. Ende.
Schöne Grüße von jörg
Huhu Jörg,
hallo Community,
mir fällt dazu eine Wiederholung ein: Möglichst viele Mitarbeiter der "Teppichetage" sollten vor Aufnahme der Beschäftigung unbedingt eine Woche mit Jörg auf Tour gehen und das wahre Leben und die echten Kunden kennenlernen. Dann noch eine Woche im Reisezentrum und dann wissen sie den Wert der Eisenbahn für die Kunden zu schätzen.
Genau dann bildet sich der Wunsch mehr Leistung bei den Kunden ankommen zu sehen und den Mietvertrag für den Luxusturm in Berlin nicht mehr zu verlängern.
Ein Traum mitten am Tag bei ca. 23 Grad.
Liebe Grüße
GUM
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
Da setze ich zur Wiederholung an ...
Reservierungszettel, KDU, Sonntag, 17.07.2022, 13:12 (vor 1382 Tagen) @ GUM
bearbeitet von Reservierungszettel, Sonntag, 17.07.2022, 13:13
Hey.
Da spotte und provoziere ich seit ewigen Zeiten boshaft sarkastisch mit der Forderung, den grenzüberschreitenden Verkehr BRD/CH doch gefälligst einzustellen.
Und jetzt sind die Zustände so weit herabgesunken, dass daraus heiliger Ernst wird.
Da fällt selbst mir mal nichts mehr ein. Ende.
Schöne Grüße von jörg
Huhu Jörg,
hallo Community,mir fällt dazu eine Wiederholung ein: Möglichst viele Mitarbeiter der "Teppichetage" sollten vor Aufnahme der Beschäftigung unbedingt eine Woche mit Jörg auf Tour gehen und das wahre Leben und die echten Kunden kennenlernen.
Das kann auch jeder andere Mitarbeiter sein - davon abgesehen ist Jörg kein Betriebsbahner sondern „nur“ Befrager/Interviewer/Zähler mit etwas mehr wissen.
Dann noch eine Woche im Reisezentrum und dann wissen sie den Wert der Eisenbahn für die Kunden zu schätzen.
Der da wäre?
Genau dann bildet sich der Wunsch mehr Leistung bei den Kunden ankommen zu sehen und den Mietvertrag für den Luxusturm in Berlin nicht mehr zu verlängern.
Danke für den Lacher der war gut - die geben ihren Turm doch nicht freiwillig auf. Und wenn doch ich lese schon die Schlagzeile in der BILD: Bahntower in Berlin gekündigt, Management jetzt neben Lidl…
Ein Traum mitten am Tag bei ca. 23 Grad.Liebe Grüße
GUM
Da setze ich zur Wiederholung an ...
J-C, In meiner Welt, Sonntag, 17.07.2022, 13:19 (vor 1382 Tagen) @ GUM
bearbeitet von J-C, Sonntag, 17.07.2022, 13:24
Ich finde, der „Luxusturm“ ergibt für einen Konzern dieser Größe schon viel Sinn. Man kann ja auch wie Andreas Matthä im Konzern seit nun 20 Jahren angestellt sein und zuletzt zum CEO im ziemlich coolen ÖBB-Tower direkt am Wiener Hauptbahnhof aufsteigen. Wo soll die Konzernzentrale eines der größten landesweiten Arbeitgeber sonst liegen?
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Attraktivität für J-C und viele weitere Talente.....
GUM, Sonntag, 17.07.2022, 18:24 (vor 1381 Tagen) @ J-C
Ich finde, der „Luxusturm“ ergibt für einen Konzern dieser Größe schon viel Sinn. Man kann ja auch wie Andreas Matthä im Konzern seit nun 20 Jahren angestellt sein und zuletzt zum CEO im ziemlich coolen ÖBB-Tower direkt am Wiener Hauptbahnhof aufsteigen. Wo soll die Konzernzentrale eines der größten landesweiten Arbeitgeber sonst liegen?
Hallo J-C,
hallo Community,
beim Bezug eines neuen repräsentativen Gebäudes kommt es meiner subjektiven Meinung nach neben der Lage auch auf die Position innerhalb der Wertschöpfungskette an. Wenn ich als Bahn ein komplett neues Hauotbahnhofsquartier und/oder Bügelbauten entwickle, dann brauche ich irgendein Projekt, bei dem die Gewinne der Projektentwickler teilweise im Haus bleiben.
Also würde ich als Bahn durchaus hochwertige Büros beziehen, einen kleinen Tick günstiger als am Potsdamer Platz, diese aber selbst hochziehen.
Oder aber dem Vorbild der Ping An-Versicherung folgen und nur einen Teil des Gebäudes selber nutzen und auf den anderen Stockwerken Einnahmen erzielen.
Also entweder die puritanische Variante, die Z2 direkt in Frankfurt neben dem alten Gebäude sozusagen als Zwilling hochziehen oder irgendetwas, was auch Cash generiert.
Klar ist, dass in einer Zeit des Talentemangels J-C und seine Generation den Anspruch auf ein hochwertiges Ambiente stellen, denn sie haben die freie Auswahl zwischen vielen hervorragenden Unternehmen. Und es ist sozusagen schon fast ein Arbeitnehmermarkt.
Und den Auftrag für die Architektenleistungen bekommt ein Joint-Venture aus Unternehmen mit Privatindustrie. Gibt ja gerade in Berlin sehr gute Beispiele dafür.
Liebe Grüße
GUM
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Attraktivität für J-C und viele weitere Talente.....
J-C, In meiner Welt, Sonntag, 17.07.2022, 19:15 (vor 1381 Tagen) @ GUM
Es ist am Ende des Tages auch eine Frage, was man repräsentieren will. Stell dir vor, man würde irgendein funktionales Bürogebäude haben, wer würde sagen "Ja, das ist der moderne Mobilitätsdienstleister, der seinen Mitarbeitern eine hohe Arbeitsqualität sicherstellt und eine Visitenkarte eines wesentlichen wirtschaftlichen Faktors im Land ist"? Tja. Es geht natürlich auch um Prestige, aber auch darum, dass die Mitarbeiter für ihren sicherlich fordernden Job wenigstens eine gute Aussicht haben - also sprichwörtlich. Gerade als CEO wird man eine Menge um die Ohren haben, da ist ein Arbeitsumfeld, welches einem das Gefühl von Wertigkeit gibt, durchaus nicht uninteressant.
Die Architektur der Konzernzentrale hat also in vielerlei Hinsicht wesentliche Funktionen.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
JP: Kundeneffizienz, statt Unternehmenseffizienz.
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 18.07.2022, 10:20 (vor 1381 Tagen) @ GUM
Hallo GUM,
mir fällt dazu eine Wiederholung ein: Möglichst viele Mitarbeiter der "Teppichetage" sollten vor Aufnahme der Beschäftigung unbedingt eine Woche mit Jörg auf Tour gehen und das wahre Leben und die echten Kunden kennenlernen.
Was wir in NL manchmal machen: Erfahrungen in Japan einsammeln. Auch Focus berichtet.
Bezüglich Effizienz redet Deutschland von Unternehmenseffizienz, Japan von Kundeneffizienz. Gewinn entsteht wenn die Kunden mit Freude Geld für ihre Bahn ausgeben, und nicht dadurch, dass man Kosten spart.
Und ja, es hilft, wenn Fern und Regio ihre eigene Infra haben. Und ab und zu ein "mea culpa" scheint auch besser zu funktionieren als ständig einen Sündebock suchen.
Was das Artikel aber nicht nennt:
1. Japan hat als Inselstaat keine Nachbarstaaten, Deutschland satte zehn. Der Aufwand von internationalen Mehrsystemzügen, wobei Mitarbeiter auch noch mehrere Sprachen mächtig sein müssen, hat Japan nicht.
2. In Japan ist der Schienengüterverkehr marginal. Die Mehrheit der Gütertransporte geht via Strasse. Researchgate.
3. Fahrgastdisziplin ist Japan ist hoch. Beim Shinkansen stellt man sich dort hin, wo der Zug kommt. Das ergibt schnelle Fahrgastwechsel.
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
JP: Kundeneffizienz, statt Unternehmenseffizienz.
tommie, Montag, 18.07.2022, 23:09 (vor 1380 Tagen) @ Oscar (NL)
1. Japan hat als Inselstaat keine Nachbarstaaten, Deutschland satte zehn.
Zählt Bayern als Nachbarland mit?
JP: Kundeneffizienz, statt Unternehmenseffizienz.
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 19.07.2022, 09:05 (vor 1380 Tagen) @ tommie
1. Japan hat als Inselstaat keine Nachbarstaaten, Deutschland satte zehn.
Zählt Bayern als Nachbarland mit?
Bayern nicht, dafür Schweden (wegen Berlin-Malmö Nachtzug, doch?).
NL, BE, LU, FR, CH, AT, CZ, PL, SE, DK.
Aber dann muss man auch Italien hinzurechnen, wegen ECE Frankfurt-Mailand.
Und gg.f einige (süd)osteuropäische Staten die ab München mit Nachtzügen bereisbar sind.
Es ging mir auch nicht um die genaue Zahl zehn.
Es ging mir vor allem darum, dass Japan keine per Bahn verbundene Nachbarstaaten hat.
Kann sich aber Ende des Jahrhunderts ändern, wenn der JP-KR-Tunnel kommt.
gruß,
Oscar (NL).
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JanZ, HB, Dienstag, 19.07.2022, 11:12 (vor 1380 Tagen) @ Oscar (NL)
Was da auch nicht steht, ich aber mal in einem Vortrag gehört habe: Die japanischen Bahnen nehmen viel von dem Geld, das das Ganze kostet, durch Immobiliengeschäfte ein. Ich kann mir lebhaft den Aufschrei in Deutschland vorstellen, dass sich die Bahn nicht auf ihre "Kernkompetenz" konzentriert und noch mehr Einkaufszentren mit (bzw. sogar ohne) Gleisanschluss gebaut werden.
JP: Kundeneffizienz, statt Unternehmenseffizienz.
agw, NRW, Dienstag, 19.07.2022, 13:36 (vor 1380 Tagen) @ JanZ
Was da auch nicht steht, ich aber mal in einem Vortrag gehört habe: Die japanischen Bahnen nehmen viel von dem Geld, das das Ganze kostet, durch Immobiliengeschäfte ein. Ich kann mir lebhaft den Aufschrei in Deutschland vorstellen, dass sich die Bahn nicht auf ihre "Kernkompetenz" konzentriert und noch mehr Einkaufszentren mit (bzw. sogar ohne) Gleisanschluss gebaut werden.
Kann ich mir nicht vorstellen. Die Reihenfolge ist dort ja anders.
Perfekten Betrieb bieten und um einen neuen HGV-Bahnhof herum Geschäfte öffnen und Grundstücke verkaufen -> okay.
Schlechten Betrieb bieten -> den gesamten Bahnhof verkaufen und abreissen/verfallen lassen -> auf ehemaligen Überholgleisen Lagerhallen bauen -> noch schlechteren Betrieb leisten -> nicht okay.
Wüsste jetzt nicht, dass der Bundesbürger aufschreit, dass neben Montabaur oder Limburg Süd Gewerbe entsteht. Er schreit nur, wenn der RE300 dauernd ausfällt und dafür der Sprinter dort halten muss. Das gibt es in Japan sicher nicht jeden Tag.
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"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de
JP: Kundeneffizienz, statt Unternehmenseffizienz.
agw, NRW, Dienstag, 19.07.2022, 13:31 (vor 1380 Tagen) @ Oscar (NL)
3. Fahrgastdisziplin ist Japan ist hoch. Beim Shinkansen stellt man sich dort hin, wo der Zug kommt. Das ergibt schnelle Fahrgastwechsel.
Das ist nicht ganz richtig. Der Fahrgast stellt sich genau dort hin, wo der Fahrgast vermuten kann, dass die Tür zu 100.00% sein wird.
Genau das tut der Fahrgast in Deutschland auch. Nur dass die Position der Tür in Deutschland öfters um 200 Meter abweicht. Das berücksichtigt der Fahrgast. Hier fehlt wohl die Disziplin des Zuges an der immer gleichen und richtigen Stelle zu halten?
Ist also ein Betriebsproblem, kein Fahrgastversäumis. Sobald die Türen mal 10 Jahre zu 100.00% auf den Meter genau da aufgehen, wo es angekündigt wurde, wird der Fahrgast das auch zu nutzen wissen.
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agw, NRW, Dienstag, 19.07.2022, 13:41 (vor 1380 Tagen) @ Oscar (NL)
Und ja, es hilft, wenn Fern und Regio ihre eigene Infra haben. Und ab und zu ein "mea culpa" scheint auch besser zu funktionieren als ständig einen Sündebock suchen.
Das ist eigentlich ein Hauptpunkt. Japan hat keine eigene HGV-Infrastruktur (*, weil die so vom Himmel gefallen ist, sondern absichtlich so gebaut wurde.
Bei uns wurde absichtlich so gebaut, dass sich FV und NV kreuzen müssen, damit die DB AG einmalig ein paar Millionen spart. Gerne auch so, dass sich der FV selber im Weg steht.
Die DB AG könnte hier genauso die Bahnhöfe und deren Ein- und Ausfahrten kreuzeugsfrei gestalten.
Da aber auch ein ICE, der in Siegburg pünktlich losfährt noch lange nicht pünktlich in F-Flughafen ankommt, wird das Problem aber auch noch woanders liegen. Die DB FV wäre auch in Japan unpünktlich. Sicher.
(* gibt auch Strecken wo Shinkansen und Güterverkehr auf dem gleichen Gleis fahren. Bin mir sicher, dass das dort nicht zu Chaos führt. Warum nicht?)
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JP: Kundeneffizienz, Sammelantwort.
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 19.07.2022, 16:10 (vor 1379 Tagen) @ Oscar (NL)
JanZ:
Die japanischen Bahnen nehmen viel von dem Geld, das das Ganze kostet, durch Immobiliengeschäfte ein. Ich kann mir lebhaft den Aufschrei in Deutschland vorstellen, dass sich die Bahn nicht auf ihre "Kernkompetenz" konzentriert und noch mehr Einkaufszentren mit (bzw. sogar ohne) Gleisanschluss gebaut werden.
In Japan müssen die HGV-Bahnhöfe ja auch gut versorgt sein, weil die Züge (fast/gar?) keine BordCatering haben. Dann muss der Normaljapaner also seinen Verzehr im Bahnhof kaufen ("ekiben" = Bahnhof-Mahlzeit).
Angeblich investiert Japan die Einnahmen in die Bahn, Deutschland in eine neue Bahnhofsfassade?
agw:
Genau das tut der Fahrgast in Deutschland auch. Nur dass die Position der Tür in Deutschland öfters um 200 Meter abweicht. Das berücksichtigt der Fahrgast. Hier fehlt wohl die Disziplin des Zuges an der immer gleichen und richtigen Stelle zu halten?
In Japan verkehren alle Leistungen einer Linie mit derselben Baureihe. Sollte mal ein N700 ausfallen, dann verkehrt als Ersatzzug ein N700. In derselben Richtung. In Deutschland wird manchmal eine abweichende ICE-Baureihe eingesetzt, oder ein IC1-Wagenzug. Oder es fehlt einen Wagen, einen Zugteil. Oder der Zug steht andersrum weil Stuttgart Hbf mal wieder unerreichbar war und der Zug stattdessen ohne Kopfmachen via "Stuttgart ICE" gefahren ist.
Perfekten Betrieb bieten und um einen neuen HGV-Bahnhof herum Geschäfte öffnen und Grundstücke verkaufen -> okay.
Aber auch nur wenn die Leute es sich leisten können. Also bitte nicht so.
Er schreit nur, wenn der RE300 dauernd ausfällt und dafür der Sprinter dort halten muss. Das gibt es in Japan sicher nicht jeden Tag.
Was Du RE300 nennst, heisst in Japan Nasuno oder Kodama. Die fahren allerdings etwas öfter und zudem mit eigenem Zugmaterial. In Spanien wurde für solche Leistungen ("Avant") einen eigenen Triebwagen entwickelt (Baureihe 104). Ist auch nur vierteilig.
Bei uns wurde absichtlich so gebaut, dass sich FV und NV kreuzen müssen, damit die DB AG einmalig ein paar Millionen spart.
Auch in Frankreich müssen die TGVs über Altstrecken ihre Ziele erreichen. Dort, wo auch REs fahren. Allerdings sind das nur sehr wenige REs. Das ist die Wahl der Franzosen: Fokus auf TGV und dafür wird der Regionalverkehr geopfert.
Die DB AG könnte hier genauso die Bahnhöfe und deren Ein- und Ausfahrten kreuzeugsfrei gestalten.
1. So wie bei uns in Utrecht. Gleisplan. Richtung Süden (Osten im Bild) gibt es 8 Gleise; das ist zwei Orientierungen (Arnhem, Den Bosch) mal zwei Fahrtrichtungen (von/nach Utrecht) mal zwei Zuggattungen ("IC" und "Sprinter"). Der "IC" von/nach Nijmegen kann den "IC" nach/von Eindhoven niveaufrei kreuzen.
Nun versuche das mal in Köln.
2. Bern schafft es ohne Fly-Over / Dive-Under und verarbeitet stündlich mehr Züge als Utrecht, wobei der Bahnhof weniger Gleise hat als Utrecht und die Stadt nur die Hälfte der Einwohner von Utrecht hat.
Kurz vor 00/30 alles rein, kurz nach 00/30 alles raus. Dann braucht man nicht zu kreuzen.
gibt auch Strecken wo Shinkansen und Güterverkehr auf dem gleichen Gleis fahren.
gruß,
Oscar (NL).
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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
JP: Kundeneffizienz, Sammelantwort.
agw, NRW, Dienstag, 19.07.2022, 16:51 (vor 1379 Tagen) @ Oscar (NL)
JanZ:
In Japan müssen die HGV-Bahnhöfe ja auch gut versorgt sein, weil die Züge (fast/gar?) keine BordCatering haben. Dann muss der Normaljapaner also seinen Verzehr im Bahnhof kaufen ("ekiben" = Bahnhof-Mahlzeit).
Die Züge sind ja alle unterschiedlich ausgestattet, aber ich hatte kein Problem im Zug etwas "vom Wägelchen" zu kaufen. Bin mir sicher, dass das, wenn angepriesen, auch zuverlässig kommt. Im ICE "mit Bordrestaurant" laut Navigator bekommt man so Antworten wie "ne, heute ist kein Bordrestaurant im Zug, aber ein Notwasser haben wir noch".
Genau das tut der Fahrgast in Deutschland auch. Nur dass die Position der Tür in Deutschland öfters um 200 Meter abweicht. Das berücksichtigt der Fahrgast. Hier fehlt wohl die Disziplin des Zuges an der immer gleichen und richtigen Stelle zu halten?
In Japan verkehren alle Leistungen einer Linie mit derselben Baureihe. Sollte mal ein N700 ausfallen, dann verkehrt als Ersatzzug ein N700. In derselben Richtung. In Deutschland wird manchmal eine abweichende ICE-Baureihe eingesetzt, oder ein IC1-Wagenzug. Oder es fehlt einen Wagen, einen Zugteil. Oder der Zug steht andersrum weil Stuttgart Hbf mal wieder unerreichbar war und der Zug stattdessen ohne Kopfmachen via "Stuttgart ICE" gefahren ist.
Dann soll man es in Deutschland so machen wie in Japan. Da fällt weder ein Zug aus, noch fährt eine andere Baureihe. Problem gelöst.
Er schreit nur, wenn der RE300 dauernd ausfällt und dafür der Sprinter dort halten muss. Das gibt es in Japan sicher nicht jeden Tag.
Was Du RE300 nennst, heisst in Japan Nasuno oder Kodama. Die fahren allerdings etwas öfter und zudem mit eigenem Zugmaterial. In Spanien wurde für solche Leistungen ("Avant") einen eigenen Triebwagen entwickelt (Baureihe 104). Ist auch nur vierteilig.
Und? Ist doch wurscht. Hauptsache, der Zug fährt zuverlässig. Was ist Deutschland über Jahre nicht der Fall ist.
Die DB AG könnte hier genauso die Bahnhöfe und deren Ein- und Ausfahrten kreuzeugsfrei gestalten.
1. So wie bei uns in Utrecht. Gleisplan. Richtung Süden (Osten im Bild) gibt es 8 Gleise; das ist zwei Orientierungen (Arnhem, Den Bosch) mal zwei Fahrtrichtungen (von/nach Utrecht) mal zwei Zuggattungen ("IC" und "Sprinter"). Der "IC" von/nach Nijmegen kann den "IC" nach/von Eindhoven niveaufrei kreuzen.
Nun versuche das mal in Köln.
Geht alles. Muss man nur wollen. Für Deutz tief kommt ja auch was. Wenn auch 15 Jahre zu spät.
2. Bern schafft es ohne Fly-Over / Dive-Under und verarbeitet stündlich mehr Züge als Utrecht, wobei der Bahnhof weniger Gleise hat als Utrecht und die Stadt nur die Hälfte der Einwohner von Utrecht hat.
Kurz vor 00/30 alles rein, kurz nach 00/30 alles raus. Dann braucht man nicht zu kreuzen.
gibt auch Strecken wo Shinkansen und Güterverkehr auf dem gleichen Gleis fahren.
Ich meinte Tokyo-Hakodate mit Dreischienengleis.
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