NL: Einpassung ICE International in den 10-Minuten"Takt". (Allgemeines Forum)
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Mittwoch, 10.11.2021, 12:22 (vor 1619 Tagen)
bearbeitet von Oscar (NL), Mittwoch, 10.11.2021, 12:25
Hallo ICE-Fans,
heute ist Mittwoch, also mal wieder ein Testtag für den 10-Minutentakt "IC" Arnhem-Schiphol-Den Haag-Rotterdam.
Auf dieser Strecke verkehrt auch teilweise der ICE International. Dieser muss irgendwie eingepasst werden.
Das führt in Arnhem 12:00-13:00 zu einem komisch aussehenden 13-6-11 Takt:
0123456789
00 ..H..e....
10 .....S....
20 .R.......I
30 ..H..e....
40 .....S....
50 .R........
H = IC nach Den Helder, hält in Driebergen-Zeist (DbZ).
e = "Sprinter" nach Ede-Wageningen (EW) (2 Halte; IC nonstop).
S = IC nach Schiphol, fährt EW-Utrecht nonstop.
R = IC nach Rotterdam, hält in Veenendaal-De Klomp (VdK)
I = ICE, fährt Arnhem-Utrecht nonstop.
Fahrzeit Arnhem-EW 10 Minuten mit "IC", 15 Minuten mit "Sprinter".
Ede-Wageningen, 12:00-13:00.
0123456789
00 .R........
10 ..H.......
20 e....S....
30 .R......I.
40 ..H.......
50 e....S....
Der "Sprinter" endet hier, aber ab Knoten De Haar kommen die "Sprinter" aus Rhenen dazu.
Driebergen-Zeist, 12:00-13:00 (nur 2 von 6 ICs halten hier).
0123456789
00 ....b.....
10 S.........
20 Ru.......H
30 ....b.....
40 S.........
50 R..Iu....H
b = "Sprinter" nach Breukelen, u = "Sprinter" nach Uitgeest. Diese bilden normalerweise einen 15-Minutentakt, nur nicht wegen ICE. Der ICE überholt u, 30 Minuten versetzt überholt der Rotterdam-IC u.
Die ICs verkehren in 10-9-11 Takt. Kurz vor Utrecht haben IC(E) und Sprinter ihre eigene Gleise und das geht dann so weiter bis Amsterdam Bijlmer.
Utrecht Centraal, 13:00-14:00.
0123456789
00 .IR.....uH
10 ..C.....bE
20 ..S......A
30 ..R.....uH
40 ..C.....bE
50 ..S......A
Es gibt nun zwei 10-Minutentakte, via Centraal ('9) und via Zuid ('2); nebst den drei genannten ICs noch drei weitere die aus Eindhoven kommen und nach Alkmaar (A), Schiphol (C) oder Enkhuizen (E) verkehren.
Die beiden Sprinter verkehren (leider) in einem 10-20 Takt.
Der ICE befährt die Regiogleise und fährt zeitgleich mit dem Rotterdam-IC los (via Ferngleise). In Amsterdam Bijlmer kann der ICE am IC vorbei (fährt via Zuid).
Der ICE braucht hier 27 Minuten, der IC Utrecht-Amsterdam Centraal mit Halt in Amstel 26 Minuten. Das ist für uns ICE-Fans dann wieder nicht so toll... ;)
Dieses Beispiel zeigt dass es auf Utrecht-Arnhem noch an Infra mangelt. Vor allem in Kombination 10-Minutentakt IC + 15-Minutentakt Sprinter. Einpassung des ICE ist weniger das Problem.
gruß,
Oscar (NL).
--
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Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
NL: Einpassung ICE International in den 10-Minuten"Takt".
agw, NRW, Mittwoch, 10.11.2021, 16:04 (vor 1619 Tagen) @ Oscar (NL)
Wieviel Verspätung haben die ICE Richtung Amsterdam eigentlich im Durchschnitt?
Mehr als 10 Minuten, oder?
Da kommt es dann auch nicht mehr drauf an, ob der im Fahrplan eine Minute früher oder später drinsteht?
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- bahn.de
NL: Verspätungsumgang, Zukunftsperspektive ICE Int.
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Mittwoch, 10.11.2021, 17:35 (vor 1619 Tagen) @ agw
Hallo agw,
Wieviel Verspätung haben die ICE Richtung Amsterdam eigentlich im Durchschnitt?
Mehr als 10 Minuten, oder?
Das weiss ich nicht.
Heute hatte ICE 220 +15 wegen einer (ungeplanten?) Baustelle.
Köln-Duisburg über die östlich verlaufende Güterbahn, ohne Halt in D Hbf.
Das ist aber keine Verspätung, sondern eine verspätete Übergabe.
Das sagt also nicht über die Verspätungen die der Fahrplanänderung zu verschulden sind.
Da kommt es dann auch nicht mehr drauf an, ob der im Fahrplan eine Minute früher oder später drinsteht?
Bei verspäteter Übergabe muss unser ICE sein Weg in den restlichen Raum finden.
Dann muss der ICE (leider für uns ICE-Fans) einer Bummelbahn oder einem "IC" hinterherbummeln.
Eine möglich zukünftige Darstellung Utrecht-Arnhem wäre:
a. ICE International, Utrecht-Arnhem nonstop (1x/St.)
b. IC mit Halt in Ede-Wageningen (4x/St.)
c. "IC" mit zusätzlichem Halt in DbZ/VdK abwechselnd (4x/St.)
d. SPR Utrecht-Arnhem mit allen Halten (2x/St.)
Dann muss aber neue Infra her, z.B. Utrecht-De Haar komplett viergleisig und am besten die Ferngleise für 200 km/h.
Nun ist die Passage DbZ bei 200 km/h nicht möglich, weil es dort keine bahnsteigfreien Gleise gibt. Gleisplan.
In Ede-Wageningen könnte man die Gleise 822 und 825 so umgestalten, dass diese die durchgehenden Strecken werden. Davon profitiert aber nur der ICE, weil die ICs ohnehin schon in EW halten müssen (Gleise 823 und 824).
Mit einer NBS200 Utrecht-Zijdewetering (mittig VdK und A30) parallel an der Autobahn A12 könnte man eine Verbindung schaffen, von der auch die Inlands-ICs profitieren würden (wenn man diese mit den neuen IC200 fährt). Viel Zeitgewinn wird der ICE nicht erreichen, nur ein paar Minuten oder so. Aber dafür schafft man Kapazität.
Neue Infra: 1x/St. ICE International, 10-Min. Takt IC mit Halt in EW.
Alte Infra: 2x/St "IC" mit Halt in DbZ+VdK (nicht mehr abwechselnd), 10-Min. Takt SPR Utrecht-Rhenen.
EW-Arnhem braucht einen viergleisigen Bahnhof Wolfheze für Überholungen.
In Oosterbeek ein Wendegleis wegen S-Bahn Arnhem-Nijmegen.
Vom besagten 10-Minutentakt IC verkehren 4 von 6 Züge nach Nijmegen. Der fünfte Zug als IC nach Köln, der sechste Zug endet in Arnhem. Hinzu IC Zwolle-Arnhem-Nijmegen-Roosendaal, ergibt 10-Minutentakt IC Arnhem-Nijmegen (nonstop).
Dazu halbstündlich:
S1 Oosterbeek-Arnhem-Nijmegen-Cuijk (Maaslinie elektrifiziert)
S2 Zutphen-Arnhem-Nijmegen(-Wijchen?)
S3 Arnhem-Nijmegen-Den Bosch
S4 EW-Arnhem-Dieren
S5 Arnhem-Doetinchem
S6 Arnhem-Doetinchem-Winterswijk
S1/2/3 = 10-Minutentakt Arnhem-Nijmegen
S2+S4 = 15-Minutentakt Arnhem-Dieren
S5+S6 = 15-Minutentakt Arnhem-Doetinchem (gibt es schon)
============= (ab hier für ICE-Fans)
Wenn unser ICE ordentlich Zeit gewinnen möchte, dann muss man nicht mehr Ballungsräumen wie Arnhem/Nijmegen betrachten, sondern Metropolregionen wie Randstad vs. Rhein-Ruhr-Sieg. Dazwischen muss dan eine 300 km/h "trunk line" gebaut werden. Und braucht van von Utrecht nach DU/D/K nur eine Stunde. Die Chinesen machen es vor (Beijing-Tianjin).
Die aktuelle ICE-Strecke wird dann IC-Qualität. Schade für Arnhem und Nijmegen, aber man soll auch nicht vergessen dass in der Randstad 8 Millionen Menschen wohnen und in Rhein-Ruhr-Sieg das doppelte. Zudem würde die Rennbahn Nijmegen berühren und wäre ein IC200 Arnhem-Nijmegen-Köln wohl schneller als via Oberhausen.
gruß,
Oscar (NL).
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NL: Verspätungsumgang, Zukunftsperspektive ICE Int.
amtrak, Mittwoch, 10.11.2021, 21:44 (vor 1619 Tagen) @ Oscar (NL)
Weil der ICE zwischen Amsterdam und Ruhrgebiet noch so lange (über Jahrzehnte) langsam sein wird, bleibt nur ein Aspekt, um mit den anderen Verkehrsträgern zu konkurrieren: der Preis!
Preiskonkurrenz -> Bus!
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Donnerstag, 11.11.2021, 10:40 (vor 1618 Tagen) @ amtrak
Hallo amtrak,
Weil der ICE zwischen Amsterdam und Ruhrgebiet noch so lange (über Jahrzehnte) langsam sein wird, bleibt nur ein Aspekt, um mit den anderen Verkehrsträgern zu konkurrieren: der Preis!
Wenn es preiswert sein muss, wählt Jan den Bus. Ein Bus benötigt keine spezielle Infrastruktur; er kann einfach die vorhandenen Autobahnen benutzen.
Zudem ist der Bus heute schon nicht viel langsamer als der ICE. Das sieht man schon wenn wegen Triebwagenmangel der ICE Arnhem-Oberhausen nicht fährt. Der Bus ist schneller als der NRW-RE19.
Mal sehen. Es verkehren 7 Zugpaare, davon einen mit zwei Zugteilen. Macht 64 Wagen pro Tag. Bei 50% Auslastung benötige ich etwa 40 Busse. Diese fahren von Ams/Utr/Ahm einerseits nach OB/DU/D/K andererseits. Die Busse fahren nonstop; innerhalb NL und DE gibt es ja ausreichend Zugangebot. Nach Frankfurt steigt man in Duisburg um auf Inlands-ICEs, denn der Bus kann auf DU-D-K-F nicht mithalten.
Dann braucht man die Ausbauten in NL auch nur für die NL-Bedürfnisse zu machen und kann DB die BR408 für Belgien verwenden, wo der Mehrsystemrenner ja die Infra hat um ordentlich Gas zu geben. Und für die Bahnromantiker, die dann doch bei Emmerich schienengebunden die Grenze rübermöchten, reicht ein IC-Produkt. Das muss nicht Highspeed sein, denn je schneller der Zug, umso kürzer die Zeit, von dem Komfort des Zuges zu geniessen... ;)
gruß,
Oscar (NL).
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Störanfalligkeit BR 406
amtrak, Freitag, 12.11.2021, 21:28 (vor 1617 Tagen) @ Oscar (NL)
Du hast Recht Oscar, die Kombination aus Störanfälligkeit br 406, niedrige Geschwindigkeit, niedrige Frequenz macht einen IC Amsterdam-Köln stündlich besser geeignet. Highspeed NL-D ist vorerst nicht drin. Für Bahnromantiker, die grössere Entfernungen in Ruhe reisen möchten, ohne sich zu bangen ob sie die nächste Umstieg schaffen, kann ein klassischer direkter Zug NL-CH ausserhalb Deutschlandtakt am Rhein entlang einmal täglich ausreichen. Vielleicht mal etwas für ein internationaler Flixzug?
NL: Verspätungsumgang, Zukunftsperspektive ICE Int.
AlbertP, Ulm, Samstag, 13.11.2021, 19:02 (vor 1616 Tagen) @ Oscar (NL)
Dann muss aber neue Infra her, z.B. Utrecht-De Haar komplett viergleisig und am besten die Ferngleise für 200 km/h.
Nun ist die Passage DbZ bei 200 km/h nicht möglich, weil es dort keine bahnsteigfreien Gleise gibt. Gleisplan.
In Ede-Wageningen könnte man die Gleise 822 und 825 so umgestalten, dass diese die durchgehenden Strecken werden.
Das Gleisplan in Driebergen-Zeist ist nicht korrekt. Den Seitenbahnsteig hat es seit dem Umbau dort nicht gegeben. Es gibt also 2 durchgehende Gleise die bereits zum Überholen verwendet werden.
In Ede-Wageningen wird in einigen Jahren Gleis 2 (822 im Gleisplan) entfernt und bekommt Gleis 5 einen Bahnsteig. 3 und 5 werden dann die Gleise für IC(E) und alle durchfahrende Züge. Also keine Durchfahrtsgleise mit 200 km/h. Das Bahnstromunterwerk an der Westseite stünde übrigens im Weg um Gleis 2 durchgehend zu machen.
Östlich davon geht Wolfheze zu 2 Gleisen zurück denn die Bahnübergang wird eine Unterführung und für 2 Gleise ist die natürlich billiger als für 3+Mittelbahnsteig.
Leider wird hier kaum was für ICEs vorbereitet...
NL: wird ICE International langsamer als die Inlandszüge?
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 15.11.2021, 08:46 (vor 1614 Tagen) @ AlbertP
bearbeitet von Oscar (NL), Montag, 15.11.2021, 08:46
Hallo AlbertP,
Das Gleisplan in Driebergen-Zeist ist nicht korrekt. Den Seitenbahnsteig hat es seit dem Umbau dort nicht gegeben. Es gibt also 2 durchgehende Gleise die bereits zum Überholen verwendet werden.
Also Situation wie in etwa Maarssen?
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Bahnsteig
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In Ede-Wageningen wird in einigen Jahren Gleis 2 (822 im Gleisplan) entfernt und bekommt Gleis 5 einen Bahnsteig. 3 und 5 werden dann die Gleise für IC(E) und alle durchfahrende Züge. Also keine Durchfahrtsgleise mit 200 km/h. Das Bahnstromunterwerk an der Westseite stünde übrigens im Weg um Gleis 2 durchgehend zu machen.
Östlich davon geht Wolfheze zu 2 Gleisen zurück denn die Bahnübergang wird eine Unterführung und für 2 Gleise ist die natürlich billiger als für 3+Mittelbahnsteig.
Das könnte sogar dazu führen, dass der ICE International auf Arnhem-Amsterdam langsamer sein wird als der Inlands-IC. Situation vergleichbar mit dem ICE nach Garmisch-Partenkirchen, der die Werdenfels-Regios hinterherbummelt.
Ab Köln soll stündlich ein IC(E?) nach Amsterdam verkehren. Dieser ist im NL-Takt integriert. Dann ist der heutige ICE nur noch interessant für die, die unbedingt von Frankfurt direkt nach Utrecht und Amsterdam reisen möchten. Von anderen deutschen Städten muss man heute schon umsteigen; dann kann man das auch in K/D/DU/OB machen.
gruß,
Oscar (NL).
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NL: wird ICE International langsamer als die Inlandszüge?
AlbertP, Ulm, Montag, 15.11.2021, 11:36 (vor 1614 Tagen) @ Oscar (NL)
Also Situation wie in etwa Maarssen?
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Bahnsteig
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Genau. Abgesehen hiervon ist das Gleisplan der gesamten Linie korrekt dargestellt auf sporenplan.nl. Die Vorbereitungen für den Umbau des Bahnhofs Ede-Wageningen laufen (siehe www.spoorzone-ede.nl), weiter wird sich nicht unmittelbar was ändern.
Weiterhin sind es übrigens in den letzten Jahren diverse Straßenunterführungen gebaut für 2 Gleise, z.B. in Ede, De Klomp und Bunnik, und in einigen Jahren wird es eine in Maarsbergen kommen. (Und Wolfheze, wie gesagt.) Schade, aber auch ohne diesen wäre die Strecke sowieso schwer zu verdoppeln denn der Haltepunkt Bunnik liegt eingeklemmt zwischen Gebäuden und der in Maarn auf einem hohen Damm zwischen Gebäuden und Autobahn.
NL: wird ICE International langsamer als die Inlandszüge?
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 15.11.2021, 15:48 (vor 1614 Tagen) @ AlbertP
Hallo AlbertP,
Genau. Abgesehen hiervon ist das Gleisplan der gesamten Linie korrekt dargestellt auf sporenplan.nl. Die Vorbereitungen für den Umbau des Bahnhofs Ede-Wageningen laufen (siehe www.spoorzone-ede.nl), weiter wird sich nicht unmittelbar was ändern.
Wenn ich mir die Prorail-Karte NL2030 angucke, dann sehe ich max. 12 Züge pro Stunde und Richtung.
A: 15-Min. Takt SPR Breukelen-Veenendaal (jede 30 Min. nach Rhenen)
B: 15-Min. Takt "IC" Den Haag-Amsterdam Z-Arnhem, mit Halt in DbZ, VdK und EW (jede 30 Min. nach Nijmegen).
C: 15-Min. Takt IC Amsterdam C-Utrecht-(nonstop)-Arnhem; um 'n und 'n+30 nach Nijmegen und 15 Minuten versetzt abwechselnd Ende in Arnhem oder weiter nach Köln.
D: 30-Min. Takt SPR EW-Arnhem.
Dann bin ich gespannt, wie man 3 Zuggattungen auf Doppelspur hinkriegt, wenn man nur die Überholstellen in DbZ und EW hat.
Kommt noch dazu, dass ICE International manchmal verspätet aus dem Ausland kommt und dann ab Arnhem irgendwie zwischen 10 Zügen pro Stunde reingepasst werden muss.
Am besten macht NS es wie die SBB in Basel. Zug verendet in Arnhem, ab dort IC-Ersatzzug der NS.
Schade, aber auch ohne diesen wäre die Strecke sowieso schwer zu verdoppeln denn der Haltepunkt Bunnik liegt eingeklemmt zwischen Gebäuden und der in Maarn auf einem hohen Damm zwischen Gebäuden und Autobahn.
Ich weiss, und deswegen sehe ich mehr in einer doppelgleise Neubaustrecke für den Schnellverkehr. 200 km/h reicht; schneller fahren die NS-IC ja nicht. Nur schade, dass diese dann einige Naturschutzgebiete durchqueren muss. Und am Ende gewinnt man nur ein paar Minuten.
gruß,
Oscar (NL).
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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Also KEINE Zukunftsperspektive ICE international A’dam Köln
amtrak, Montag, 15.11.2021, 16:38 (vor 1614 Tagen) @ Oscar (NL)
Dank die sehr detaillierte Betrachtungen Oscar’s (vielen Dank!!): nur Zukunftsperspektive stündlich(oder halbstündlich!!) IC Amsterdam-Köln, vielleicht mit neuen ICNG mit Deutschlandzulassung.
Also KEINE Zukunftsperspektive ICE international A’dam Köln
AlbertP, Ulm, Montag, 15.11.2021, 19:34 (vor 1614 Tagen) @ amtrak
Das Vorteil des niederländischen Modells ist in der Tat dass Trassen, obwohl langsam, fast immer halbstündlich verfügbar sind. (In diesem Fall gibt es sie nur nicht wenn Nachtzüge fahren; Güterzugtrassen gibt es planmäßig nicht mehr.)
Also, das Verkehr Köln-Amsterdam kann, wenn Fahrzeuge vorhanden (und Kapazität in Köln), leicht erweitert werden.
psychologische Aspekte bzgl. Anbindung NL-DE.
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 16.11.2021, 09:23 (vor 1613 Tagen) @ amtrak
amtrak:
Dank die sehr detaillierte Betrachtungen Oscar’s (vielen Dank!!): nur Zukunftsperspektive [1] stündlich(oder halbstündlich!!) IC Amsterdam-Köln, vielleicht mit [2] neuen ICNG mit Deutschlandzulassung.
[1]: wie ich schon eher schrieb, denken Bahngeschäfte noch zu oft zu national.
+ in der Randstad gibt es auf zwei Strecken 10-Minutentakt "IC".
+ in NRW kommt der RRX in bis zu 15-Minutentakt, nebst FV und S-Bahn.
- nur zwischen NRW und NL sieht es schlecht aus.
Zudem steht die Bahn in NL international schlechter da als in DE:
A. Während Otto für nationale und internationale Bahnreisen dieselbe Webseite verwenden kann, muss Jan zwei unterschiedliche Webseiten verwenden.
B. Die Züge von Frankfurt nach Amsterdam, Brüssel und Paris sind fast dieselbe wie die Züge nach Hamburg, Berlin und München. Dagegen ist der Zug von NL nach Berlin, Köln und Frankfurt ein anderer als die Züge nach Groningen, Enschede und Maastricht.
1. Man kann sagen, NL ist ein kleines Land.
a. das ist Belgien auch. Dennoch hat Belgien dasselbe Bahnprodukt für NL/DE/FR (Thalys).
b. das ist die Schweiz auch. Dennoch ist CH international besser angebunden als NL.
2. Man kann sagen, NL ist in Europa ein Randstaat.
a. das ist Schweden auch. Dennoch sind die Züge Stockholm-Göteborg und Stockholm-Kopenhagen dieselbe.
b. das ist Spanien auch. Aber die Talgos Barcelona-Madrid und Barcelona-Frankreich sind s.i.w. dieselbe.
c. das ist Italien auch. Der Frecciarossa ist dort ein Begriff. Und die für Mailand-Paris vorgesehenen Züge sind dieselbe wie auf Mailand-Rom.
3. Ist es die Mischung von 1 und 2? Kann sein. Dazu ein abweichendes Strom- und Sicherungssystem. Ursprünglich sollten auf Berlin-Amsterdam siebenteilige Mehrsystem-ICx fahren. Modularität war dann doch zu umständig a.k.a. teuer, also wurden es Einsystemer und beschaffte DB Fernverkehr für B-AMS die Talgos. Eine solche Sonderbeschaffung ist für ein grosses Land leichter machbar als für ein kleines Land.
C. Zudem hat Jan für Belgien ein abweichendes Bahnprodukt in Vergleich zu Deutschland, während Otto mit dem ICE nach NL, BE und FR kommt.
[2]: ICNG ja, aber ob auch solche mit DE-Paket kommen, bin ich mir nicht sicher.
Leider macht NS nicht viel Mühe bzgl. DE-fähiges Fahrzeugmaterial (dafür dann aber BE-fähiges Fahrzeugmaterial).
Ich würde mich nicht überraschen, wenn DB Fernverkehr mal wieder Fahrzeuge für diese DE-NL Verbindung organisieren muss.
Und dann meckern die Niederländer wieder, dass die eingesetzten 4- und 6-teiligen 200 km/h Stadler DOSTO nicht mit den NL-Bahnsteigen kompatibel sind.
AlbertP:
Der Vorteil des niederländischen Modells ist in der Tat dass Trassen, obwohl langsam, fast immer halbstündlich verfügbar sind. (In diesem Fall gibt es sie nur nicht wenn Nachtzüge fahren; Güterzugtrassen gibt es planmäßig nicht mehr.)
Bin ich mir nicht sicher.
Soweit ich weiss, plant Prorail bei zukünftigen Fahrplänen auch Gütertrassen ein (zumindest auf der Betuweroute).
Aus diesem Grund ist z.B. ein 15-Minutentakt IC Eindhoven-Breda-Rotterdam nicht möglich, weil nebst Ist-Kapazität auch ausreichend Reservekapazität für Güterzüge da sein muss, falls die Betuweroute nicht verfügbar ist.
Also, der Verkehr Köln-Amsterdam kann, wenn Fahrzeuge vorhanden (und Kapazität in Köln), leicht erweitert werden.
Dann muss aber dieser 30-Minutenraster auch in Deutschland verfügbar sein.
gruß,
Oscar (NL).
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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
psychologische Aspekte bzgl. Anbindung NL-DE.
Norddeich, Dienstag, 16.11.2021, 16:04 (vor 1613 Tagen) @ Oscar (NL)
B. Die Züge von Frankfurt nach Amsterdam, Brüssel und Paris sind fast dieselbe wie die Züge nach Hamburg, Berlin und München. Dagegen ist der Zug von NL nach Berlin, Köln und Frankfurt ein anderer als die Züge nach Groningen, Enschede und Maastricht.
Solange man für einen Zug die Fahrkarten normal buchen kann (so wie sonst auch, der Mensch ist ein Gewohnheitstier) und dieser ins reguläre Tarifsystem integriert ist, ist es den meisten Menschen ziemlich egal, ob sie in einen Railjet, ICE, TGV, Schweizer ETR 610 oder irgendeinen anderen Zug einsteigen sollen.
Wenn man eine Zugverbindung dagegen nur über komplizierte Wege getrennt von Vor- und Nachlauf buchen kann, ist das eine effektive Methode, Menschen ins Flugzeug zu bringen. :-(
psychologische Aspekte erfordern ICE NL-D
Henrik, Dienstag, 16.11.2021, 16:42 (vor 1613 Tagen) @ Norddeich
B. Die Züge von Frankfurt nach Amsterdam, Brüssel und Paris sind fast dieselbe wie die Züge nach Hamburg, Berlin und München. Dagegen ist der Zug von NL nach Berlin, Köln und Frankfurt ein anderer als die Züge nach Groningen, Enschede und Maastricht.
Solange man für einen Zug die Fahrkarten normal buchen kann (so wie sonst auch, der Mensch ist ein Gewohnheitstier) und dieser ins reguläre Tarifsystem integriert ist, ist es den meisten Menschen ziemlich egal, ob sie in einen Railjet, ICE, TGV, Schweizer ETR 610 oder irgendeinen anderen Zug einsteigen sollen.
naja,
den meisten Menschen wird es alles andere als egal sein - sie steigen erheblich lieber in einen ICE ein.
Die anderen von Dir genannten sind ja auch nicht so ganz die allerschlimmsten..
Wenn man eine Zugverbindung dagegen nur über komplizierte Wege getrennt von Vor- und Nachlauf buchen kann, ist das eine effektive Methode, Menschen ins Flugzeug zu bringen. :-(
..oder eben man beendet den ICE-Verkehr
und setzt stattdessen nur noch unbequeme billige IC zwischen Amsterdam und Köln/Frankfurt ein.
Das wäre eine sehr effektive Methode, Menschen ins Flugzeug zu bringen. ;-)
psychologische Aspekte erfordern ICE NL-D
JanZ, HB, Dienstag, 16.11.2021, 17:37 (vor 1613 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von JanZ, Dienstag, 16.11.2021, 17:38
B. Die Züge von Frankfurt nach Amsterdam, Brüssel und Paris sind fast dieselbe wie die Züge nach Hamburg, Berlin und München. Dagegen ist der Zug von NL nach Berlin, Köln und Frankfurt ein anderer als die Züge nach Groningen, Enschede und Maastricht.
Solange man für einen Zug die Fahrkarten normal buchen kann (so wie sonst auch, der Mensch ist ein Gewohnheitstier) und dieser ins reguläre Tarifsystem integriert ist, ist es den meisten Menschen ziemlich egal, ob sie in einen Railjet, ICE, TGV, Schweizer ETR 610 oder irgendeinen anderen Zug einsteigen sollen.
naja,
den meisten Menschen wird es alles andere als egal sein - sie steigen erheblich lieber in einen ICE ein.
Das war aber gerade nicht das, worauf Oscar anscheinend hinauswollte, sondern eher, dass Niederländer weniger gern in einen ICE einsteigen, weil es kein niederländischer Zug ist. Das ist bei grenzüberschreitenden Zügen allerdings nie zu vermeiden und meines Erachtens tatsächlich wenig relevant.
psychologische Aspekte bzgl. Anbindung NL-DE.
AlbertP, Ulm, Mittwoch, 17.11.2021, 12:00 (vor 1612 Tagen) @ Oscar (NL)
Soweit ich weiss, plant Prorail bei zukünftigen Fahrplänen auch Gütertrassen ein (zumindest auf der Betuweroute).
Ich meinte die Strecke Utrecht-Arnhem die wir vorher besprochen, auf der Betuweroute gibt es natürlich viele Trassen. Vorher gab es auf Utrecht-Arnhem zwei Gütertrassen pro Stunde, jetzt müssen die Güterzüge die Betuweroute nutzen oder über Venlo / Bad Bentheim fahren. (Die Anbindung von Bad Bentheim ist auch ein wenig problematisch, man bekommt die Züge nur schwer geplant zwischen Amersfoort und Rotterdam.)
Und danke für die grammatische Korrektur ;)