München Hbf - kurze Frage zur tariflichen Gleichstellung (Fahrkarten und Angebote)

Dr. Bahn, Sonntag, 12.09.2021, 22:39 (vor 1654 Tagen) @ Dr. Bahn

Aber auch hier kann man, wie schon gesagt, laaaange diskutieren, ob das alles im Zusammenspiel das Ergebnis ergibt, dass ich für richtig halte. Man kann auch gegenteiliger Meinung sein (war ich früher auch), aber a) ist die restriktivere Variante die "sichere" für unerfahrene Bahnfahrer, die eine FN/EBE scheuen und b) sind m.E. die Formulierungen dazu in den letzten Jahren minimal klarer geworden. Die neue Formulierung zu den Sparpreise ist m.E. aber wieder unklarer geworden, habe aber leider keine alten BB-Versionen zum Vergleich und das "Archive" auf der Bahnseite reicht nur n-1 weit.

Tag allerseits,

wer sich wundert, warum ich diesen alten Thread aus der Versenkung hole: Ich habe wegen einer ähnlichen Frage bei DSO (hier) gerade ein bisschen gestöbert und dazu Neues gefunden, dass ich auch ICE-Treff nicht vorenthalten wollte:

In den Erläuterungen zum Entfernungswerk findet sich nämlich mittlerweile eine Tabelle, für welche Fahrkarten die tarifliche Gleichstellung gilt!

Seite 8 führt dazu aus, dass die tarifliche Gleichstellung für alle Fahrkartentypen inklusive Sparpreis und Super Sparpreis gilt (jedoch nicht für Zeitkarten PK C)!
Demnach gilt: "Die Fahrkarte erhält als Abgangsbahnhof bzw. Zielbahnhof eine Sammelbezeichnung. Sie berechtigt zur Fahrt von/nach allen mit dem tarif-/preisbildenden Bahnhof tariflich gleichgestellten Bahnhöfen."
Ist also eine S-Bahn im Vorlauf zu einem SSP verspätet, die zuvor einen tariflich gleichgestellten Bahnhof durchfährt, ist man tariflich auf der sicheren Seite.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum