Fahren Dänen eigentlich generell gerne Zug? (Reiseberichte)

andersj, Dänemark, Donnerstag, 26.08.2021, 01:09 (vor 1672 Tagen) @ Alibizugpaar

Eine zugegeben merkwürdige Frage. Aber ich habe vor ein paar Wochen ein paar Bahnvideos geschaut, die mich u.a. nach Aarhus, Aalborg und Frederikshavn geführt haben. Und mir ist wieder aufgefallen, wie kurz und klein die Züge waren. In der Großstadt Aarhus sind kurze 'Gummi-IC' mit Ziel Kopenhagen gestartet, die einem Volumen von etwa nur zwei deutschen IC-Wagen entsprechen! Regionalzüge mit VT Lint oder Desiro waren überall nur solo unterwegs. Wie auch auf dem großen Rundkurs von Helsingor über Gilleleje nach Hillerod nur kleine Diesel-Kurzzüge. Und wenige Personen warten an den Bahnsteigen.

Wenn ich überlege, wie Regionalzüge rund um viele größere Städte in Deutschland aussehen.

Ist Dänemark doch eher ein Autoland?

Es gibt oft ein dichtes Takt statt lange Züge. Dazu sind die Gumminasen flexibel und man fährt oft nur was nachgefragt wird. Freitag nachmittag fährt die Gumminasen im Dreifachtraktion zwei mal pro Stunde los, und Dienstag Mittag eben nur im Einzeltraktion. Doch schon in Fredericia werden die meisten Züge verstärkt mit eine Elektrische Gumminase "IR4".

Zwischen Odense und Kopenhagen gibt es tagsüber mindestens drei Züge pro Stunde, aber mit die HVZ-IC, Hamburg-IC's und Aarhus-Sprinter auch bis zu fünf Züge pro Stunde.

Zwischen Aalborg und Kopenhagen gibt es eine Luftbrücke wegen der sehr kurzen Flugzeit von 45 Minuten. Die Flughäfen in Aalborg und Kopenhagen liegt auch relativ nah am Stadtmitte.


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