Die ewige "20min-Regel-Debatte" (Fahrkarten und Angebote)
VT642, Dienstag, 25.08.2020, 08:30 (vor 2030 Tagen)
Guten Morgen liebe Gemeinde,
soeben durfte ich wieder an der heißgeliebten Diskussion um die genauen Modalitäten der 20min-Regel teilhaben, also der Regel, nach welcher bei einer zu erwartenden Verspätung von 20min am Zielort die Zugbindung aufgehoben ist.
Zugrunde lag eine Verbindung mit einem 10min Umstieg in Köln, wobei der zubringende Zug bereits mit +12 unterwegs war.
Hierzu 3 Aussagen dreier verschiedener Mitarbeiter:
- DB Information: Es muss davon ausgegangen werden, dass noch Verspätung aufgeholt wird - Zugbindung nicht aufgehoben, ich soll mit dem Zugpersonal diskutieren
- Zugpersonal: Der Zubringer hat ja nur +12, die Zugbindung wäre erst bei +20 aufgehoben und zudem muss ich davon ausgehen, dass noch Verspätung aufgeholt wird
- Reisezentrum: Natürlich ist die Zugbindung aufgehoben, nach nicht einmal 2min bin ich mit dem Stempel und einer neuen Verbindung rausgegangen.
Die Moral von der Geschicht, im Reisezentrum ist man informiert, im Zug und an der Info nicht ;)
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Warum wird so eindeutig falsches Wissen weitergegeben? Besonders die Aussage, dass der Zug mindestens +20 haben muss, hat mich sehr stutzig gemacht.
Die ewige "20min-Regel-Debatte"
GreenLine, Dienstag, 25.08.2020, 09:44 (vor 2030 Tagen) @ VT642
Ich habe da mal vor einiger Zeit eine ähnliche Erfahrung gemacht:
DB Info: Machen wir nicht (ich hatte das Gefühl die haben da strengere Regeln)
DB Reisezentrum: Alles gut :-)
Zugpersonal: 50% / 50%
Tja so ist das...
keksi, Dienstag, 25.08.2020, 10:36 (vor 2030 Tagen) @ VT642
Guten Morgen liebe Gemeinde,
soeben durfte ich wieder an der heißgeliebten Diskussion um die genauen Modalitäten der 20min-Regel teilhaben, also der Regel, nach welcher bei einer zu erwartenden Verspätung von 20min am Zielort die Zugbindung aufgehoben ist.
Zugrunde lag eine Verbindung mit einem 10min Umstieg in Köln, wobei der zubringende Zug bereits mit +12 unterwegs war.Hierzu 3 Aussagen dreier verschiedener Mitarbeiter:
- DB Information: Es muss davon ausgegangen werden, dass noch Verspätung aufgeholt wird - Zugbindung nicht aufgehoben, ich soll mit dem Zugpersonal diskutieren- Zugpersonal: Der Zubringer hat ja nur +12, die Zugbindung wäre erst bei +20 aufgehoben und zudem muss ich davon ausgehen, dass noch Verspätung aufgeholt wird
- Reisezentrum: Natürlich ist die Zugbindung aufgehoben, nach nicht einmal 2min bin ich mit dem Stempel und einer neuen Verbindung rausgegangen.
Die Moral von der Geschicht, im Reisezentrum ist man informiert, im Zug und an der Info nicht ;)
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Warum wird so eindeutig falsches Wissen weitergegeben? Besonders die Aussage, dass der Zug mindestens +20 haben muss, hat mich sehr stutzig gemacht.
Doof nur, das wenn du noch nicht mal losgefahren bist und den Anschluss garnicht verpasst hast, auch nicht von einer Verspätung am Zielbahnhof automatisch ausgegangen werden..
Daher macht den Stempel nur wer, der ohne Diskussion schnell Ruhe haben möchte :-)
Wenn Anschluss verpasst, dann kannst de davon ausgehen, das Zugbindung aufgehoben ist, ist aber auch Einzelfall abhängig. Fakt ist, das Zugbindung nicht automatisch aufgehoben ist :-)
Mfg
Genau lesen!
Power132, Dienstag, 25.08.2020, 10:48 (vor 2030 Tagen) @ keksi
Guten Morgen liebe Gemeinde,
soeben durfte ich wieder an der heißgeliebten Diskussion um die genauen Modalitäten der 20min-Regel teilhaben, also der Regel, nach welcher bei einer zu erwartenden Verspätung von 20min am Zielort die Zugbindung aufgehoben ist.
Zugrunde lag eine Verbindung mit einem 10min Umstieg in Köln, wobei der zubringende Zug bereits mit +12 unterwegs war.Hierzu 3 Aussagen dreier verschiedener Mitarbeiter:
- DB Information: Es muss davon ausgegangen werden, dass noch Verspätung aufgeholt wird - Zugbindung nicht aufgehoben, ich soll mit dem Zugpersonal diskutieren- Zugpersonal: Der Zubringer hat ja nur +12, die Zugbindung wäre erst bei +20 aufgehoben und zudem muss ich davon ausgehen, dass noch Verspätung aufgeholt wird
- Reisezentrum: Natürlich ist die Zugbindung aufgehoben, nach nicht einmal 2min bin ich mit dem Stempel und einer neuen Verbindung rausgegangen.
Die Moral von der Geschicht, im Reisezentrum ist man informiert, im Zug und an der Info nicht ;)
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Warum wird so eindeutig falsches Wissen weitergegeben? Besonders die Aussage, dass der Zug mindestens +20 haben muss, hat mich sehr stutzig gemacht.
Doof nur, das wenn du noch nicht mal losgefahren bist und den Anschluss garnicht verpasst hast, auch nicht von einer Verspätung am Zielbahnhof automatisch ausgegangen werden..Daher macht den Stempel nur wer, der ohne Diskussion schnell Ruhe haben möchte :-)
Wenn Anschluss verpasst, dann kannst de davon ausgehen, das Zugbindung aufgehoben ist, ist aber auch Einzelfall abhängig. Fakt ist, das Zugbindung nicht automatisch aufgehoben ist :-)
Mfg
Also war der TO schon unterwegs (siehe Hervorhebung). Von daher genau lesen.;-)
Warum erzählst du wieder Blödsinn?
Berlin-Express, nähe BPHD, Dienstag, 25.08.2020, 10:52 (vor 2030 Tagen) @ keksi
Guten Morgen liebe Gemeinde,
soeben durfte ich wieder an der heißgeliebten Diskussion um die genauen Modalitäten der 20min-Regel teilhaben, also der Regel, nach welcher bei einer zu erwartenden Verspätung von 20min am Zielort die Zugbindung aufgehoben ist.
Zugrunde lag eine Verbindung mit einem 10min Umstieg in Köln, wobei der zubringende Zug bereits mit +12 unterwegs war.Hierzu 3 Aussagen dreier verschiedener Mitarbeiter:
- DB Information: Es muss davon ausgegangen werden, dass noch Verspätung aufgeholt wird - Zugbindung nicht aufgehoben, ich soll mit dem Zugpersonal diskutieren- Zugpersonal: Der Zubringer hat ja nur +12, die Zugbindung wäre erst bei +20 aufgehoben und zudem muss ich davon ausgehen, dass noch Verspätung aufgeholt wird
- Reisezentrum: Natürlich ist die Zugbindung aufgehoben, nach nicht einmal 2min bin ich mit dem Stempel und einer neuen Verbindung rausgegangen.
Die Moral von der Geschicht, im Reisezentrum ist man informiert, im Zug und an der Info nicht ;)
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Warum wird so eindeutig falsches Wissen weitergegeben? Besonders die Aussage, dass der Zug mindestens +20 haben muss, hat mich sehr stutzig gemacht.
Doof nur, das wenn du noch nicht mal losgefahren bist und den Anschluss garnicht verpasst hast, auch nicht von einer Verspätung am Zielbahnhof automatisch ausgegangen werden..
Man muss keinen Anschluss verpassen um eine erwartete Verspätung über 20 Minuten am Ziel zu haben.
Daher macht den Stempel nur wer, der ohne Diskussion schnell Ruhe haben möchte :-)
Nö, scheinbar die Leute die kompetent sind.
Wenn Anschluss verpasst, dann kannst de davon ausgehen, das Zugbindung aufgehoben ist, ist aber auch Einzelfall abhängig. Fakt ist, das Zugbindung nicht automatisch aufgehoben ist :-)
In was für einem Einzelfall sollte das bitte nicht so sein?
Selbstverständlich ist die Zugbindung automatisch aufgehoben, wenn der Kunde davon ausgehen muss, mehr als 20 Minuten Verspätung am Ziel zu haben und das entscheidet nicht der Zugbegleiter.
Mfg
Ebenfalls
Warum erzählst du wieder Blödsinn?
Knochendochen, Dienstag, 25.08.2020, 19:35 (vor 2029 Tagen) @ Berlin-Express
In was für einem Einzelfall sollte das bitte nicht so sein?
Beispielsweise, wenn man von A bis D fährt mit Umstieg in B und C. In C hat man 2 Stunden Zwischenhalt eingeplant. Wenn der Regionalzug zwischen A und B so viel Verspätung hat, dass man den Regionalzug von B nach C nicht mehr erreicht, man den Fernzug von C bis D aber dadurch noch erreichen kann, dass man ja von B bis C den Folgetakt in der nächsten Stunde nehmen kann, dann ist die Zugbindung für den Fernzug von C bis D nicht aufgehoben, trotz Anschlussverlustes. Etwas konstruiertes Beispiel, aber das wäre so ein Fall.
Warum erzählst du wieder Blödsinn?
Magrathea, NRW, Dienstag, 25.08.2020, 23:06 (vor 2029 Tagen) @ Knochendochen
Beispielsweise, wenn man von A bis D fährt mit Umstieg in B und C. In C hat man 2 Stunden Zwischenhalt eingeplant. Wenn der Regionalzug zwischen A und B so viel Verspätung hat, dass man den Regionalzug von B nach C nicht mehr erreicht, man den Fernzug von C bis D aber dadurch noch erreichen kann, dass man ja von B bis C den Folgetakt in der nächsten Stunde nehmen kann, dann ist die Zugbindung für den Fernzug von C bis D nicht aufgehoben, trotz Anschlussverlustes. Etwas konstruiertes Beispiel, aber das wäre so ein Fall.
Die Konstruktion gelingt aber auch nur, weil die DB gegen den logischen Menschenverstand davon ausgeht, dass der Fahrgast keinen Anspruch auf den in der Anfrage zur Reiseverbindung gewählten „Aufenthalt“ hat. Da sag ich wieder: Was die Bahn nicht leisten will, soll sie auch nicht online anbieten. Für mehr Zeit zum Umstieg gibt es da ja noch die die Umsteigezeit-Wahl.
Warum erzählst du wieder Blödsinn?
Knochendochen, Mittwoch, 26.08.2020, 00:13 (vor 2029 Tagen) @ Magrathea
Die Konstruktion gelingt aber auch nur, weil die DB gegen den logischen Menschenverstand davon ausgeht, dass der Fahrgast keinen Anspruch auf den in der Anfrage zur Reiseverbindung gewählten „Aufenthalt“ hat. Da sag ich wieder: Was die Bahn nicht leisten will, soll sie auch nicht online anbieten. Für mehr Zeit zum Umstieg gibt es da ja noch die die Umsteigezeit-Wahl.
Die Bahn will halt nicht mehr machen, also sie laut EU-Verordnung muss. Ich halte es aber generell für schwierig, Zwischenaufenthalte in die Fahrgastrechte einzuarbeiten. Wie könnte das denn konkret aussehen? Mir würde da nichts einfallen. Aber die Fahrgastrechte gehören generell überarbeitet.
Ich halte es aber für keine gute Idee, Anschlüsse zu streichen, die oft nicht erreicht werden. Das dünnt nur das Angebot aus.
Was wäre wenn ...
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Dienstag, 25.08.2020, 11:41 (vor 2030 Tagen) @ keksi
Huhu.
Doof nur, das wenn du noch nicht mal losgefahren bist und den Anschluss garnicht verpasst hast, auch nicht von einer Verspätung am Zielbahnhof automatisch ausgegangen werden..
Daher macht den Stempel nur wer, der ohne Diskussion schnell Ruhe haben möchte :-)
Was machst du dann, wenn bei dir im Zug jemand sitzt mit so einem Stempel. Du wirst ja recherchieren und dann u.U. feststellen, dass der Stempel nicht nötig gewesen wäre. Der Fahrgast müsste also nicht bei dir im Zug sitzen.
Was dann? Bekommt der Kunde einen 60er? Sicherst du den Beweis mittels Foto und beschwerst dich über bzw bei der 'Stempelstelle'? Oder wie gehst du dann vor?
Oder ist das hier wieder alles reine Theorie, die in der Praxis nie vorkommt.
Erzähl doch mal.
Schöne Grüße von jörg
Es ist ganz einfach!
Bremer, Bremen, Mittwoch, 26.08.2020, 20:56 (vor 2028 Tagen) @ keksi
bearbeitet von Bremer, Mittwoch, 26.08.2020, 20:56
Wie hier schon erwähnt.
Die Definition ist glasklar:
Bei einer zu erwartenden Verspätung
Wenn man also 12 Minuten Verspätung hat und nur 10 Minuten Zeit hat, dann erwartet man das als Konsequenz. Man erwartet nicht, dass der Zug Verspätung aufholt.
Und auch nochmal zum Stempel:
Den braucht man nicht, die Zugbindung ist automatisch aufgehoben. Also muss man sich auch nicht um einen Stempel bemühen und alle Stellen abklappern und hoffen, den Stempel zu bekommen.
mmhmm
MvG, Dienstag, 25.08.2020, 10:48 (vor 2030 Tagen) @ VT642
bearbeitet von MvG, Dienstag, 25.08.2020, 10:50
Die Moral von der Geschicht, im Zug und an der Info ist man informiert, im Reisezentrum und nicht ;)
Recht hat nicht einfach der, der dir in den Kram passt.
Nach allem was du schreibst hatten die im Zug Recht. Der Zug hätte sehr wahrscheinlich noch Verspätung aufgeholt, der Anschluss gewartet, die Wahrscheinlichkeiten lagen höchstens bei 50:50 für den Anschlussverlust. Im Reisezentrum scheint man wohl einem "gewissen Kundeschlag" der sonst gerne mal rumdiskutiert und sinnlos den Verkehr aufhält lieber einfach schnell ihre Stempel (die es eh nicht mehr braucht) zu geben, damit sie schnell wieder verschwinden.
Freu dich über deine geglückte Beförderungserschleichung auf einer hochwertigeren Verbindung.
Für den gelassenen Umgang mit derartigen Diskutanten bewundere ich die Zugpersonale stets ein Wenig.
--
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass der ICE 4-Sitz ersetzt werden muss!
mmhmm
VT642, Dienstag, 25.08.2020, 11:02 (vor 2030 Tagen) @ MvG
bearbeitet von VT642, Dienstag, 25.08.2020, 11:03
Die Verspätung hat übrigens weiter zugenommen, der Anschluss wäre weg gewesen und dass in Köln Hbf bei nicht bahnsteiggleichen Anschlüssen gewartet wird, wäre mir auch neu. Die Mindestumstiegszeit sind 5min und die Verspätung betrug zum Zeitpunkt der Nachfrage 12min bei 10min Umstiegszeit. Der Zug hätte 7min warten müssen.
Abgesehen davon: Was ist das eigentlich für ein Umgangston, den du hier auffährst? "Erschleichung"?
Einfaches Gegenmittel gegen Abzocker ...
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Dienstag, 25.08.2020, 12:18 (vor 2029 Tagen) @ MvG
Hey.
Gegen so Nassauer gibt's ein ganz einfaches Gegenmittel: die Bahnen fahren einfach pünktlich. So wie es im Fahrplan steht.
Schöne Grüße von jörg
Und nein, für das allgegenwärtige 'Durcheinander' sind nicht immer 'Externe' schuldig ...
DAS wäre ja zu einfach... ;-)
heinz11, Dienstag, 25.08.2020, 12:27 (vor 2029 Tagen) @ Der Blaschke
- kein Text -
mmhmm
ICE619, München, Dienstag, 25.08.2020, 12:56 (vor 2029 Tagen) @ MvG
Die Moral von der Geschicht, im Zug und an der Info ist man informiert, im Reisezentrum und nicht ;)
Recht hat nicht einfach der, der dir in den Kram passt.
Nach allem was du schreibst hatten die im Zug Recht. Der Zug hätte sehr wahrscheinlich noch Verspätung aufgeholt, der Anschluss gewartet, die Wahrscheinlichkeiten lagen höchstens bei 50:50 für den Anschlussverlust. Im Reisezentrum scheint man wohl einem "gewissen Kundeschlag" der sonst gerne mal rumdiskutiert und sinnlos den Verkehr aufhält lieber einfach schnell ihre Stempel (die es eh nicht mehr braucht) zu geben, damit sie schnell wieder verschwinden.
Freu dich über deine geglückte Beförderungserschleichung auf einer hochwertigeren Verbindung.
Für den gelassenen Umgang mit derartigen Diskutanten bewundere ich die Zugpersonale stets ein Wenig.
Puh.
Find deine Ansichten irgendwie fast schon erschreckend.
Ich hab gelernt und das wird mir von Bahnern auch immer wieder bestätigt, dass ein Zug der Verspätung hat, selten was aufholt, eher durch die Verspätung weiter zulegt.
50:50 seh ich maximal, eher also in dem Punkt ob Verspätung reduziert wird oder nicht.
Auch das ganze geschreibe bzgl dem Reisezentrum und "Erschleichung" und Diskutanten wirkt sehr sehr merkwürdig.
Hast du heute einen schlechten Tag oder so?
Lieb gemeint.
mmhmm
mmandl, Dienstag, 25.08.2020, 15:59 (vor 2029 Tagen) @ ICE619
Wenn das Beförderungsunternehmen der Ansicht ist, dass es die Verspätung aufholt, hat es dies in die mitgeteilte Verspätungsprognose einfließen zu lassen, denn dann würde die bestimmte Verspätung schon nicht prognostiziert. Die veröffentlichte Verspätung dient als Untergrenze der zu erwartenden Verspätung, so verlangt es die Auslegung der VO 1371/2007, in den BB Personenverkehr steht dies sogar explizit.
mmhmm
JeDi, überall und nirgendwo, Dienstag, 25.08.2020, 14:26 (vor 2029 Tagen) @ MvG
Vom aufholen von Verspätungen muss allerdings nicht vernünftigerweise ausgegangen werden. Ansonsten würde ja das grossräumige Umfahren zwecks pünktlicher Ankunft quasi unmöglich gemacht.
--
Weg mit dem 4744!
mmhmm
Sportdiesel612, Dienstag, 25.08.2020, 23:41 (vor 2029 Tagen) @ JeDi
Vom aufholen von Verspätungen muss allerdings nicht vernünftigerweise ausgegangen werden. Ansonsten würde ja das grossräumige Umfahren zwecks pünktlicher Ankunft quasi unmöglich gemacht.
Mein schönste Erlebnis waren ca. 40 Minuten oder so, die zwischen HH-Harburg und HH-Hbf aufgeholt wurden. Meine Fahrgastrechte konnte ich nur mit der Durchsetzungsstelle des EBA durchsetzen. Der Zug hatte wegen einer Fehlleitung schön Verspätung aus dem Süden aufgebaut, bis HH-Altona. Nur in HH-Hbf war er wieder deutlich unter 60 Minuten. Seltsam. Die Lösung: Bei allen Bahnhöfen wurde die prognostizierte Ankunftszeit, aufgrund der Fehlleitung, durch die tatsächliche ersetzt. Nur beim Hauptbahnhof hat die DB das versäumt. So ein blöder Zufall auch. Kein Aussteiger in HH-Hbf konnte Fahrgastrechte geltend machen. Dann kam ich, mit dem EBA.
Einfach einsteigen
BahnFanFritzlar, Dienstag, 25.08.2020, 10:55 (vor 2030 Tagen) @ VT642
bearbeitet von BahnFanFritzlar, Dienstag, 25.08.2020, 10:58
Einsteigen - nach Abfahrt aktiv auf das Zugpersonal zugehen und ansprechen.
Hab ich noch nie Probleme gehabt, irgendwelche Belege wollte nie einer sehen "Ist schon gut - glaub ich Ihnen"
Liegt vermutlich an meiner freundlichen Umgangsart.
ServicePoint/Schalter sind m.E. auf "abwimmeln" trainiert.
Daraus ergibt sich "Wer erst fragt ... bekommt Antwort die er nicht wollte.
Durch Einsteigen habe ich Fakten geschaffen.
+ 57 Millionen
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Dienstag, 25.08.2020, 11:44 (vor 2030 Tagen) @ BahnFanFritzlar
Hey.
Einsteigen - nach Abfahrt aktiv auf das Zugpersonal zugehen und ansprechen.
Hab ich noch nie Probleme gehabt, irgendwelche Belege wollte nie einer sehen "Ist schon gut - glaub ich Ihnen"
Liegt vermutlich an meiner freundlichen Umgangsart.
Durch Einsteigen habe ich Fakten geschaffen.
Haargenau SO ist es!
Schöne Grüße von jörg
Einfach einsteigen
keksi, Dienstag, 25.08.2020, 13:48 (vor 2029 Tagen) @ BahnFanFritzlar
Einsteigen - nach Abfahrt aktiv auf das Zugpersonal zugehen und ansprechen.
Hab ich noch nie Probleme gehabt, irgendwelche Belege wollte nie einer sehen "Ist schon gut - glaub ich Ihnen"
Liegt vermutlich an meiner freundlichen Umgangsart.
ServicePoint/Schalter sind m.E. auf "abwimmeln" trainiert.
Daraus ergibt sich "Wer erst fragt ... bekommt Antwort die er nicht wollte.
Durch Einsteigen habe ich Fakten geschaffen.
Doof nur wenn dann dee Zug doch erreicht worden ist oder, es alles geklappt hätte..
dann ist das einfach einsteigen.. Ne schlechte Idee und musst dich nicht wundern, wenn de mal auf die Schnauze fliegst xD Einfach einsteigen und Fakten schaffen ist daher sehr gefährlich..
Einfach einsteigen
JeDi, überall und nirgendwo, Dienstag, 25.08.2020, 14:33 (vor 2029 Tagen) @ keksi
Hallo keksi,
Doof nur wenn dann dee Zug doch erreicht worden ist oder, es alles geklappt hätte..
...dann?
Werfen wir doch einfach Mal einen Blick in die BBPV, in Deutschland ist ja bekanntlich eh alles geregelt:
9.1 9.1.1 Weiterbeförderung/Fahrpreiserstattung
Muss vernünftigerweise davon ausgegangen werden, dass der Reisende mit einer Fahrkarte der Produktklassen ICE, IC/EC oder mit einer zuggebundenen Fahrkarte am Zielbahnhof gemäß Beförderungsvertrag mindestens 20 Minuten verspätet ankommen wird, hat er unverzüglich die Wahl zwischen (i) der Fortsetzung der Fahrt oder der Weiterreise mit geänderter Streckenführung bis zum Zielbahnhof bei nächster Gelegenheit oder (ii) der Fortsetzung der Fahrt oder der Weiterreise mit geänderter Streckenführung bis zum Zielbahnhof zu einem späteren Zeitpunkt. Er kann dabei auch den Zug einer höherwertigen Produktklasse benutzen. Die Benutzung eines reservierungspflichtigen Zuges oder eines Sonderzuges ist allerdings nicht gestattet.
Und:
9.1.4 Der Reisende kann insbesondere dann vernünftigerweise mit einer Verspätung nach den Nummern 9.1.1 bis Nr. 9.1.3 am Zielbahnhof rechnen, wenn diese über mindestens einen der nachfolgenden Informationskanäle bekanntgemacht wurde: (i) Aushangfahrpläne und ausgehängte Informationen über Fahrplanänderungen in Bahnhöfen, (ii) elektronische Anzeigen und Lautsprecheransagen in Zügen und auf Bahnhöfen, (iii) Fahrplaninformationen aus Buchungssystemen personalbedienter Verkaufsstellen sowie (iv) verfügbare Fahrplaninformations- und Reisendeninformationsmedien, insbesondere das Fahrplanauskunftssystem im Internet unter www.bahn.de. Die Übergangszeiten für planmäßige Umstiege (Umsteigezeiten) orientieren sich an der elektronischen Fahrplanauskunft unter www.bahn.de. Das Gleiche gilt, wenn der Reisende eine vom Beförderer oder vom Bahnhofsbetreiber ausgestellte Bestätigung vorlegen kann, aus der sich eine Verspätung nach den Nummern 9.1.1 bis Nr. 9.1.3 ergibt.
Bei +12 Prognose für Köln bei 10 Minuten Übergang können Reisende also vernünftigerweise davon ausgehen, dass das nicht klappt. Dass Züge Verspätungen aufholen können und wo wissen gute Zugpersonale (leider nicht alle - ich denke aber, du kannst das ganz gut einschätzen) und natürlich Vielfahrende, das kannst du aber nicht von allen Reisenden erwarten. Deshalb gibt's die Regel so wie sie ist - und gehen manche Kolleg_innen gibt's sogar die Regel, dass eine Bestätigung des Bahnhofs- oder anderem Zugpersonals im Zweifel zählt.
Kannst du mir Mal (gerne auch Privat) erklären, wie du ableitest, dass es Pech des Reisenden ist, wenn der Anschluss dann doch geklappt hätte? M.E. gibt das weder der Tarif, noch das Handbuch Zub her. Ich würde deinen Gedankengang gerne verstehen.
Grüssle, JeDi, in letzter Zeit zum Glück von größeren Katastrophen bei selbst begleiteten Zügen verschont geblieben
--
Weg mit dem 4744!
Einfach einsteigen
Knochendochen, Dienstag, 25.08.2020, 14:47 (vor 2029 Tagen) @ JeDi
Muss vernünftigerweise davon ausgegangen werden, dass der Reisende mit einer Fahrkarte der Produktklassen ICE, IC/EC oder mit einer zuggebundenen Fahrkarte am Zielbahnhof gemäß Beförderungsvertrag mindestens 20 Minuten verspätet ankommen wird, (...)
Was ist eigentlich, wenn man nur eine Fahrkarte für den Regionalverkehr hat? Gilt diese Regelung dann nicht?
Einfach einsteigen
Berlin-Express, nähe BPHD, Dienstag, 25.08.2020, 14:57 (vor 2029 Tagen) @ Knochendochen
Muss vernünftigerweise davon ausgegangen werden, dass der Reisende mit einer Fahrkarte der Produktklassen ICE, IC/EC oder mit einer zuggebundenen Fahrkarte am Zielbahnhof gemäß Beförderungsvertrag mindestens 20 Minuten verspätet ankommen wird, (...)
Was ist eigentlich, wenn man nur eine Fahrkarte für den Regionalverkehr hat? Gilt diese Regelung dann nicht?
Der muss erstmal in Vorleistung gehen.
Einfach einsteigen
Knochendochen, Dienstag, 25.08.2020, 15:22 (vor 2029 Tagen) @ Berlin-Express
bearbeitet von Knochendochen, Dienstag, 25.08.2020, 15:22
Aber die übrigen Regelungen gelten genauso nur mit dem Unterschied, dass man erstmal zahlen muss?
Einfach einsteigen
JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 27.08.2020, 13:27 (vor 2027 Tagen) @ Knochendochen
Genau.
--
Weg mit dem 4744!
Die Formulierung "zu erwarten" ist doch wichtig
EDO, Dienstag, 25.08.2020, 11:47 (vor 2030 Tagen) @ VT642
Es gibt sicherlich genügend "Experten", die darauf aus sind, aus einem Sparpreis- ein Flexticket zu machen und vermutlich bewusst so buchen. Es ist eine Lücke im System. Ich habe hierzu meine Meinung, aber die ist für den hier geschilderten Fall irrelevant.
Wenn in Köln Hbf der Übergang zwischen zwei Verbindungen 10 Minuten beträgt, der Zubringerzug 12 Minuten Verspätung hat, ist eindeutig "zu erwarten", dass man den Anschlusszug nicht erreicht. Selbst bei bahnsteiggleichem Übergang müsste der Zubringer (mindestens) 3 Minuten aufholen.
Ich habe es in Köln schon mehrfach erlebt, dass Zug A auf Gleis 4 einfuhr, und in dem Moment, in dem sich nach dem Halt die Türen öffneten, auf Gleis 5 Zug B abfuhr.
Darüber hinaus ist es tatsächlich so, dass aus Dortmund kommend bei den Linien 30 oder 31 auch aufgrund der (teilweise) praktizierten Haltausfälle in Bochum bzw Hagen signifikant "Verspätung aufgeholt" werden kann. Das aber ist keine Garantie, dann auch zügig über die Hohenzollernbrücke zu kommen und nicht neue Verspätung aufzubauen.
Anderes Beispiel: 10 Minuten Übergang in Köln, von Frankfurt Flughafen kommend mit Linie 42. Hier hat man mit +12 ab Frankfurt Flughafen eine realistische Chance, den Anschluss zu erreichen. Aber auch keine Garantie. "Zu erwarten" wäre auch hier der Anschlussverlust.
Wie hier schon jemand schrieb: Aktiv und freundlich auf die Zugbegleiter zugehen, den Fall schildern. In 95% wird es kein Problem geben.
Stets problemlos
Alter Köpenicker, BSPF, Donnerstag, 27.08.2020, 07:03 (vor 2028 Tagen) @ EDO
Wie hier schon jemand schrieb: Aktiv und freundlich auf die Zugbegleiter zugehen, den Fall schildern. In 95% wird es kein Problem geben.
Alles in allem hatte ich noch nie Probleme, wenn ich mich wegen einer Verspätung eines Zuges in meiner Reisekette einfach in einen anderen Zug setzte. Dabei bin ich auch nicht "aktiv und freundlich" auf die Zugbegleiter zugegangen, sondern habe ganz normal die Fahrkartenkontrolle über mich ergehen lassen, die stets unbeanstandet blieb. Darunter waren oft auch solche Fälle, in denen ich den gebuchten Anschlußzug durch rennen gerade so noch erreichen hätte können, dazu aber einfach keine Lust hatte. Immerhin lege ich mir stets extra Verbindungen zurecht, bei denen ich in Frieden umsteigen kann.
Niemals zum Info-Point gehen!
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Dienstag, 25.08.2020, 12:25 (vor 2029 Tagen) @ VT642
bearbeitet von Alibizugpaar, Dienstag, 25.08.2020, 12:26
Was weltfremderes als diese Hütten hat die DB nicht zu bieten. Die Dinger sind komplett zu ignorieren, immer einen Bogen drum machen.
Okay, es sei denn man will nur wissen wo der nächste Rewe ist...
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Nicht pauschalisieren!
Matze86, München, Dienstag, 25.08.2020, 20:30 (vor 2029 Tagen) @ Alibizugpaar
Für beispielsweise TuH-Gutscheine kann sie ganz sinnvoll sein ;)
Die ewige Debatte um die Kundenzufriedenheit!
ICE619, München, Dienstag, 25.08.2020, 13:01 (vor 2029 Tagen) @ VT642
Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie weit auseinander das Kundenverständnis der jeweiligen Mitarbeiter der DB liegen.
Merkt man auch an der Hotline und man liest auch sehr viel davon.
Nichts anderes an der Info oder auch im Zug.
Von hahaha, buchen sie doch beim nächsten Mal den Flexpreis dann werfen sie auch kein Geld aus dem Fenster bis zur kostenfreien Stornierung eines Supersparpreises mit den Schlussworten, ich hoffe, dass wir sie bald wieder in einem Zug der DB begrüßen dürfen.
Beispiel von vielen.
Die Frage ist, wo liegt das Ideal?
Die ewige "20min-Regel-Debatte"
Ludo, Niedersachsen, Dienstag, 25.08.2020, 15:56 (vor 2029 Tagen) @ VT642
Moin,
eigentlich gibt es keine Debatte, es gibt lediglich sachlich richtige und sachlich falsche Informationen.
Im konkreten Fall ist bei einer Verspätung +12 und einer Anschlusszeit von 10 Minuten die Zugbindung automatisch aufgehoben. Ob der Zug im Laufe der Fahrt die Verspätung noch entscheidend minimieren kann und der Anschluss mit einem 100m-Sprint evtl. doch noch erreicht werden kann, spielt keine Rolle.
Ich empfehle in einem solchen Fall, einen Screenshot zu machen, aus dem die voraussichtliche Ankunftsverspätung klar hervorgeht. Dann sollte die Sache klar sein. Wer die Fähigkeit besitzt, rein sachlich (unemotional und nicht in einem belehrenden Ton) zu schildern, warum man jetzt in diesem Zug sitzt und ggf. warum das so seine Richtigkeit hat, wird nur mit verschwindend geringer Wahrscheinlichkeit auf Widerstand stoßen.
Gruß, Ludo
Next DB Navigator handhabt das so:
falco, Dienstag, 25.08.2020, 20:30 (vor 2029 Tagen) @ Ludo
bearbeitet von falco, Dienstag, 25.08.2020, 20:33
Falls ein Umstieg nach aktueller Prognose nicht erreicht werden kann, (das meldet er übrigens nicht erst, falls Abfahrtzeit d. Anschlusszugus später Ankunftszeit ist, da langt meiner Beobachtung nach vermutlich schon das Unterschreiten der Mindestumsteigezeit) meldet er:
"Reise nicht wie geplant möglich
Ihr Anschluss in XXX wird voraussichtlich nicht erreicht. Sie können Ihr Ticket jetzt auch für andere Züge nutzen (Zugbindung ist aufgehoben). Suchen Sie eine alternative Verbindung."
Öffnet man die App, wird bei der gebuchten Reiseverbindung zusätzlich explizit darauf hingewiesen, dass das Ticket seine Gültigkeit behält, sollte man alternative Reisemöglichkeiten nutzen. Auch dann, wenn ein Ersatzzug in selber Fahrplanlage verkehrt.
Also an sich nur die Umsetzung der BB aber manche hier gepostete Inhalte weichen ja erhablich davon ab ;).
Gruess
EDIT: Angewandt auf die Ausgangsfrage ist also meine Einschätzung (und Erfahrung): Es kann vernünftigerweise davon ausgegangen werden, dass der Anschlusszug (sofern FV oder wg Anschlussverlust 20 Minuten Verspätung am Ankunftsort zu erwarten) nicht erreicht wird. Zugbindung aufgehoben.
Schick
kater_k, BBRN, Mittwoch, 26.08.2020, 07:40 (vor 2029 Tagen) @ falco
"Reise nicht wie geplant möglich
Ihr Anschluss in XXX wird voraussichtlich nicht erreicht. Sie können Ihr Ticket jetzt auch für andere Züge nutzen (Zugbindung ist aufgehoben). Suchen Sie eine alternative Verbindung."Öffnet man die App, wird bei der gebuchten Reiseverbindung zusätzlich explizit darauf hingewiesen, dass das Ticket seine Gültigkeit behält, sollte man alternative Reisemöglichkeiten nutzen. Auch dann, wenn ein Ersatzzug in selber Fahrplanlage verkehrt.
Das ist ja mal eine erfreulich hilfreiche und klare Ansage. Sehr gut, freue mich schon auf die breitere Verfügbarkeit dieser App!
Aus anderer Sicht!
Bahngenießer, Dienstag, 25.08.2020, 23:03 (vor 2029 Tagen) @ VT642
Abgesehen davon, dass sich die DB natürlich an die Regelungen halten muss, und in bestimmten Fällen verpflichtet ist, die Zugbindung aufzuheben, muss man hingegen aber auch bedenken:
Es gibt Fahrgäste, die es bewusst darauf anlegen. Beispiel:
Jemand kauft sich eine IC-Fahrkarte von Frankfurt (Main) nach Mönchengladbach über Wiesbaden/Mainz - Koblenz - Köln. Da er in Köln nur eine sehr knappe Umsteigezeit hat, freut er sich riesig, dass sein IC von Frankfurt nach Köln wenige Minuten Verspätung hat. Denn nun muss er von einem Anschlussverlust in Köln ausgehen, wäre normalerweise weit mehr als 20 Minuten später am Zielbahnhof.
Aber er lässt sich in Frankfurt direkt die Zugbindung aufheben und fährt ruck-zuck mit dem ICE über die Schnellstrecke via Siegburg/Bonn und ist dadurch weder pünktlich am Ziel noch verspätet, sondern sogar noch mit einer Stunde Verfrühung. Oder anders ausgedrückt: Er fährt mit dem Schnellstrecken-ICE zum Schleuder-Preis des Rheinstrecken-Bummel-IC.
Um Missverständnisse zu vermeiden:
Auch ich habe Verständnis dafür, dass der Reisende pünktlich am Zielbahnhof sein möchte, und halte es für richtig, die Zugbindung in solchen Fällen aufzuheben. Leider gibt es einige Mitarbeiter, die meinen, es sei wichtiger, unter den Bahnreisenden potenziellen Schmarotzern das Handwerk zu legen, auch wenn dadurch manche Fahrgäste ungerechtfertigterweise vergrault werden.
Aus anderer Sicht!
VT642, Dienstag, 25.08.2020, 23:55 (vor 2029 Tagen) @ Bahngenießer
bearbeitet von VT642, Dienstag, 25.08.2020, 23:56
Selbst wenn: Was soll an dieser Vorgehensweise des absichtlichen Rheinstreckebuchens mit KRM Spekulation verwerflich sein? Wenn die DB es nunmal nicht hinbekommt, den IC pünktlich ankommen zu lassen und der Fahrgast anhand der RIS Prognose von Anschlussverlust ausgehen muss, dann sind doch Tür und Tor für die legitime KRM Fahrt offen. Umgekehrt hätte der Fahrgast bei pünktlicher Ankunft des IC Pech und muss diesen wie gebucht nehmen. Und gerade bei diesen Zügen braucht das Personal an der Info gar nicht mit "der holt noch auf" anfangen - auf der Rheinstrecke gibts zusätzliche Verspätung meist gratis dazu :)
Finde daran nichts verwerflich
Knochendochen, Mittwoch, 26.08.2020, 00:19 (vor 2029 Tagen) @ Bahngenießer
Die Bahn muss halt einfach ihre Züge pünktlich fahren, dann ist sowas nicht möglich.
unterschiedliche Profitcenter?
Sportdiesel612, Dienstag, 25.08.2020, 23:44 (vor 2029 Tagen) @ VT642
Gehören Reisezentrum und Infopoint zur selben GmbH? Ist das eine Station & Service, das andere Vertrieb?
unterschiedliche Profitcenter?
VT642, Dienstag, 25.08.2020, 23:57 (vor 2029 Tagen) @ Sportdiesel612
Zumindest die Stempel lassen das vermuten. Auf denen vom RZ steht Vertrieb, während auf den Infostempeln StuS steht.
Vertrieb ist GmbH, StuS ist AG
NymeHess, Mittwoch, 26.08.2020, 00:19 (vor 2029 Tagen) @ Sportdiesel612
- kein Text -
Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist,
arno50, Mittwoch, 26.08.2020, 08:28 (vor 2029 Tagen) @ VT642
sprich, wenn man schon im verspäteten Zug sitzt und die Aussicht hat mitternächtlich irgendwo rumzustehen, dann ist die Beweislage einfach.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich die Info schwer tut im voraus absehbare Verspätungen mit einem Stempel abzusegnen. Wie bei allen Behörden ist fruchtlose Diskussion für den Mitarbeiter keinesfalls fruchtlos, er wird nach Stundensatz bezahlt und kann sich Zeit lassen, während ich meine Freizeit oder freiberufliche Arbeitszeit einsetze.
In solchen Fällen habe ich auch auf das Risiko nachzulösen einen vorzeitigen Zug genommen.
Wie Blasche so richtig bemerkte, dass ganze Theater wäre unnötig, wenn die Bahn Ihre Kernaufgabe (keinesfalls Kernkompetenz) nämlich auf die Minute abzufahren und auch anzukommen beherrschen würde.
Sorry ..
Garfield_1905, Mittwoch, 26.08.2020, 08:48 (vor 2029 Tagen) @ arno50
bearbeitet von Garfield_1905, Mittwoch, 26.08.2020, 08:51
Wie Blasche so richtig bemerkte, dass ganze Theater wäre unnötig, wenn die Bahn Ihre Kernaufgabe (keinesfalls Kernkompetenz) nämlich auf die Minute abzufahren und auch anzukommen beherrschen würde.
... aber ich kann diese Sprüche irgendwann nicht mehr hören resp. lesen (Nein, ich will trotzdem keine Beiträge verbieten ;-) ).
Ich war immer der Meinung, das hier Leute mitschreiben, die sich mit der Bahn halbwegs auskennen. Da sind m.E. so populistische Sprüche nicht angebracht, so ärgerlich das für den Fahrgast mitunter auch sein mag. Ich habe auch schon geflucht, auch als 'gewöhnlicher' Fahrgast ... !
Jeder hier weiß, das es bei der Bahn noch einiges zu verbessern gibt. Das wird niemand ernsthaft bestreiten (können). Fakt ist aber auch, das die Bahn ein sehr komplexes System ist, bei dem schon kleinere Unregelmäßigkeiten (z.B. eine Weichenstörung, ein kranker Tf o.ä.) größere Folgeverspätungen haben können, geegen die mit vernünftigen Mitteln z.T. 'kein Kraut gewachsen ist'.
Ernsthaft zu erwarten, das bei der Anzahl der Züge, die auf einem z.T. veralteten und z.T. zu kleinem Netz gefahren werden müssen, alles zu 100% laufen kann, ist ..., nein, ich sag's nicht. Ja, ja, man hat in der Vergangenheit und man hätte längst ..., alles richtig, aber man hat nicht und muß derzeit damit auskommen, was da ist. Und ich finde, das viele Dinge/Störungen im Hintergrund unter diesen Umständen noch sehr souverän gelöst werden, was der Fahrgast mitunter gar nicht sieht. Und trotzdem bleiben noch (zu) viele Störungen übrig, die dann halt die Verspätungen verursachen. Das hat dann aber nichts damit zu tun, das man 'die Kernaufgabe nicht beherrscht', individuelle Fehler, die natürlich auch mal vorkommen, mit eingeschlossen.
Sorry ..
EDO, Mittwoch, 26.08.2020, 23:22 (vor 2028 Tagen) @ Garfield_1905
sprichst mir aus der Seele. Vieles läuft falsch, aber nicht an allem sind sie schuld.
Sorry .. Im Prinzip ja, aber bitte nicht ganz so rosig. :-)
br752, Donnerstag, 27.08.2020, 00:08 (vor 2028 Tagen) @ Garfield_1905
Ernsthaft zu erwarten, das bei der Anzahl der Züge, die auf einem z.T. veralteten und z.T. zu kleinem Netz gefahren werden müssen, alles zu 100% laufen kann, ist ..., nein, ich sag's nicht. Ja, ja, man hat in der Vergangenheit und man hätte längst ..., alles richtig, aber man hat nicht und muß derzeit damit auskommen, was da ist. Und ich finde, das viele Dinge/Störungen im Hintergrund unter diesen Umständen noch sehr souverän gelöst werden, was der Fahrgast mitunter gar nicht sieht. Und trotzdem bleiben noch (zu) viele Störungen übrig, die dann halt die Verspätungen verursachen. Das hat dann aber nichts damit zu tun, das man 'die Kernaufgabe nicht beherrscht', individuelle Fehler, die natürlich auch mal vorkommen, mit eingeschlossen.
Hallo,
die Bahn kann nicht puenktlich sein. ;-)
"Kinder im Gleis", "10 Fahrraeder eingeladen", "Signalmast umgekippt", Tuerstoerung". Das alles kann passieren und wird auch gerne akzeptiert, nur die Gewichtung der Verursacher einer Verspaetung kann ich nicht teilen.
Es werden sicher einige Dinge im Hintergrund gut geloest. Das sieht man ab und zu soagar. Individuelle Fehler kommen nicht mal, sondern ein paar mal zu viel vor. ;-)
Ich will das Thema "Sichtanschluesse" nicht wieder hochholen oder sogar den Fall als Mannheim gesperrt war und die FV Korrespondenz auf einen S-Bahnhof verlegt wurde. Tolle Idee, aber der aufnehmende Zug (2. Zug) ist ohne Halt durchgefahren.
Jeder hier weiß, das es bei der Bahn noch einiges zu verbessern gibt. Das wird niemand ernsthaft bestreiten (können). Fakt ist aber auch, das die Bahn ein sehr komplexes System ist, bei dem schon kleinere Unregelmäßigkeiten (z.B. eine Weichenstörung, ein kranker Tf o.ä.) größere Folgeverspätungen haben können, geegen die mit vernünftigen Mitteln z.T. 'kein Kraut gewachsen ist'.
Und da koennte man mal Diskutieren, was "vernueftige Mittel" sind. Ob man nicht eine Weichenheizung erfinden sollte und ob bei einer Fahrwegsstoerung man nicht doch auch anders fahren koennte, wenn die eine oder andere Weiche mehr eingebaut wuerde.
Du hast im Prinzip Recht, aber deine Gewichtung ist arg aus dem Lot. ;-)
BR752
Sorry .. Im Prinzip ja, aber wo ist Dein Problem ? ;-)
Garfield_1905, Donnerstag, 27.08.2020, 14:02 (vor 2027 Tagen) @ br752
Du hast im Prinzip Recht, aber deine Gewichtung ist arg aus dem Lot. ;-)
Das ist ja schön, das Du mir auch mal Recht gibst und im Prinzip dassselbe noch mal wiederholt hast (mit anderen Beispielen vielleicht ...), was ich geschrieben habe. ;-)
Ich frage mich nur, wo meine 'Gewichtung aus dem Lot geraten' ist. Ich habe nichts 'gewichtet'. Ich habe ganz allgemein geschrieben, das man bei 'der Bahn' noch einiges besser machen kann, das in der Vergangenheit Fehler gemacht wurden, die aber nicht so schnell wieder zu reparieren sind und das man nicht nur die Schuld bei der Bahn suchen soll. Das hast Du, mit anderen Worten, auch geschrieben. Wo ist da jetzt eine 'Gewichtung' ? *grübel ;-)
Mit Gewichtung kenn ich mich aus ...
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Donnerstag, 27.08.2020, 15:58 (vor 2027 Tagen) @ Garfield_1905
Huhu.
Ich frage mich nur, wo meine 'Gewichtung aus dem Lot geraten' ist. Ich habe nichts 'gewichtet'. Ich habe ganz allgemein geschrieben, das man bei 'der Bahn' noch einiges besser machen kann, das in der Vergangenheit Fehler gemacht wurden, die aber nicht so schnell wieder zu reparieren sind und das man nicht nur die Schuld bei der Bahn suchen soll. Das hast Du, mit anderen Worten, auch geschrieben. Wo ist da jetzt eine 'Gewichtung' ? *grübel ;-)
Die Gewichtung liegt darin, dass man sich es mit 'sind Fehler der Vergangenheit' recht einfach machen kann, aktuelle Missstände als gegeben zu erklären.
Und nein, 100% sind nicht drin. Aber deutlich mehr als die 85 oder 90 Prozent derzeit müssen es schon sein, wenn man die Akzeptanz deutlich erhöhen will!
Auf der einen Seite werden Fahrpläne in Sekunden geplant - auf der anderen Seite ist im Alltag der Respekt vor der Minute oft genug längst verlorengegangen. Wenn mal irgendwo + 2 oder + 3 steht, dann denken auch viele Eisenbahner mittlerweile 'ist doch pünktlich. Was hat er denn zu scheißern?'. Klar, wenn der Arbeitgeber selbst 5:58 Min als pünktlich deklariert ... Vielleicht sollte Netz dann die Fahrpläne auch in 6-Minuten-Puffern planen und nicht in 10-Sekunden-Schritten ... Oder der Eisenbahner wird so erzogen, dass schon 61 Sek drüber eine Verspätung sind!
Und ja, diese Diskrepanz zwischen theoretischer Planung im Büro und dem Alltag draußen halte ich in der Tat für EINES der Probleme!
Schöne Grüße von jörg
Mit Gewichtung kenn ich mich aus ...
ICE619, München, Donnerstag, 27.08.2020, 16:21 (vor 2027 Tagen) @ Der Blaschke
Recht habt ihr beide, zumindest, sag ich das vor mich hin wenn ich eure beiden Beiträge dazu lese.
Denke die Wahrheit liegt hier in der Mitte und daran sollte man versuchen zu arbeiten.
Das wär's doch, multimodal arbeiten oder so ...
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Donnerstag, 27.08.2020, 18:26 (vor 2027 Tagen) @ ICE619
Huhu.
Recht habt ihr beide, zumindest, sag ich das vor mich hin wenn ich eure beiden Beiträge dazu lese.
Denke die Wahrheit liegt hier in der Mitte und daran sollte man versuchen zu arbeiten.
So isses.
DAS wäre es doch: der Kater fährt 4 Wochen bei mir mit und erlebt die Gespräche mit den Kunden hautnah. Und danach setze ich mich 4 Wochen mit ihm in die Leitstelle und lerne seine Arbeit kennen.
Entweder gibt's danach 2 Rentenberechtige oder wir bewerben uns zusammen als Eisenbahnminister.
Schöne Grüße von jörg
Nie ohne Gu..., pardon, Stempel.
br752, Mittwoch, 26.08.2020, 23:51 (vor 2028 Tagen) @ VT642
Nabend,
neulich wieder in Koeln auf den Weg nach Basel angekommen. Der Rhein-IC war nicht da. So ein Mist, also musste ich auf die SFS mit dem ICE nach Mannheim. ICE Schaffner hat das Ticket klaglos akzeptiert. Eine Freigabe gab es nicht. Einen Verspaetungsstempel auch nicht.
Nun war ich aber "2 Takt-Stunden" zu frueh in Mannheim. 2 Stunden, nicht 1 Stunde? Ja, weil der IC durch den geplanten Umweg ueber Bonn-Beuel nach der Knotenzeit in Mannheim angekommen waere. Die 45 Minuten Pause waren also so vorgegeben.
Gebucht:
IC K ab 17:00 via Rhein und Bonn-Beuel. Ausfall
IC MA an 19:45
Umstieg Mannheim
ICE MA ab 20:30
Gefahren:
ICE K ab 17:00 via SFS
ICE MA an 18:25
Umstieg Mannheim
ICE MA ab 18:30 Stehengelassen
ICE MA ab 19:30 Mit Freigabe gefahren
ICE MA ab 20:30 Mein Fahrplanzug
Ich war also 2 Takt-Stunden zu frueh in Mannheim und hatte keinen Verspaetungs-/Anschlussverlustbescheinigung oder einen Freigabestempel!
Wessen verschulden war es nun, dass ich 2 Stunden frueher in Mannheim war? Was tun?
- 2 Stunden in der Lounge Kaffee trinken und auf den Zug auf der Fahrkarte warten?
- In den gerade passend einlaufenden ICE nach Basel einsteigen obwohl ich ja erst in 2 Stunden fahren soll?
- Vorher am Bahnsteig Zugchef des ICE fragen ob Mitfahrt in Ordnung ist?
- Freigabe im Reisezentrum holen? Das geht aber nicht in 5 Minuten.
Soll heissen: Aufgrund des Anschlussverlustes in Koeln, mit zu erwartender Verspaetung am Zielort von mehr als 20 Minuten, war die Zugbindung aufgehoben. Wie kann ich nun dem Zugchef im/am ICE erklaeren, dass die Zugbindung aufgehoben ist?
Ich habe mich fuer eine Frage beim Zugchef am Bahnsteig entschieden.
Hier die Kurzform:
"Ich bin durch einen Anschlussverlust in Koeln 2 Stunden frueher in Mannheim. Darf ich mitfahren?"
"SSP. Zugbindung. Nein oder sie sie kaufen eine neue Fahrkarte."
Da gab es keinen Spielraum und einfach Fakten schaffen waere nicht klug gewesen. Also der ICE war weg. Im Reisezentrum hat man mein Problem verstanden. Ich bin dann noch 30 Minuten in die Lounge geganten, habe Kaffee getrunken und dann den naechsten ICE genommen. Damit war ich immer noch eine Stunde frueher unterwegs als auf der Fahrkarte angegeben.
Was ist das nun? Kulanz? Muss man in so einem Fall warten? War das korrekt vom Zugchef? Das ist ein so dunkel grauer Bereich, den ich nicht wirklich geregelt haben wollte.
Kurz gefragt: Muss man auf seinen fahrplanmaessigen Anschlusszug warten, wenn man durch einen Anschlussverlust frueher am Umsteigebahnhof ist? Ist die Zugbindung weiterhin aufgehoben, wenn man durch eine SFS wieder Zeit aufgeholt hat?
Eigentlich will ich diese Fragen nicht ausdiskutieren oder darueber sprechen, sondern nur aufzeigen, dass die "einfachen Antworten", auch von so manchem DB Mitarbeiter, nicht immer hilfreich sind!
BR752
PS: Die Fahrplanverhaeltnisse sind sinngemaess dargestellt. ;-)
PS2: Schlussendlich war ich nur 30 frueher am Ziel, da der ICE, mit dem ich ab Mannheim gefahren bin, einen planmaessigen Aufenthalt von 25 Minuten in Karlsruhe hatte um einen Anschluss abzuwarten. Leider hat uns der Zug, auf den wir gewartet haben, nicht puenktlich erreicht.
Zugbindung erlischt entweder ganz oder garnicht.
ICE619, München, Donnerstag, 27.08.2020, 00:49 (vor 2028 Tagen) @ br752
bearbeitet von ICE619, Donnerstag, 27.08.2020, 00:50
Nabend,
Hi!
Auch wenn mich dein Beitrag heute morgen zum Thema Barrierefrei wirklich sehr verärgert hat,
kurz meine Meinung.
Eine Zugbindung erlischt entweder ganz oder garnicht.
Bei Zugausfall darf man jeden nicht reservierungspflichtigen Zug am Reisetag nutzen, auch gern einen früher.
Was aber dann damit erlischt, ist die Entschädigung.
Ausser die Platzreservierung, die kann man entweder einmal auf einen anderen Zug kostenfrei übertragen oder eben erstatten lassen.
Die Entschädigung ist aber in diesem Fall dann die Zugbindungsaufhebung.
Auch wenn es nur Menschen sind und ALLE Menschen fehler machen,
wie oft man auf sämtlichen Plattformen von haarträubenden Falschinformationen liest, die DB Mitarbeiter tätigen und somit ihre Kunden in kleine aber auch mal große Schwierigkeiten bringen ist schon bedenklich.
Keine Frage, man weiss nie, ob sich die Person deutlich ausgedrückt hat oder sich der Mitarbeiter vielleicht auch verhört hat, ein Zug grad einfuhr und man sich schlecht verstand oder oder oder.
Trotzdem.
Mich würde interessieren, ob es eigentlich für Mitarbeiter die im Eisenbahnverkehr tätig sind, hin und wieder Fortbildungen oder interne Schulungen gibt wo man auch das Wissen mal abfragt und ggf auffrischt.
Insbesondere wenn ein Zugchef(!) einem Kunden die Weiterfahrt untersagt, obwohl klar ersichtlich eine gebuchte und bezahlte Leistung ausgefallen ist, ist das ein Unding und müsste intern auch Folgen haben - zumindest, dass man die Person mal auf eine eben genannte sogenannte Auffrischung schickt.
Zug"chef" oder Personalmangel hin oder her.
Verdammt, das ist das ABC das muss wie aus der Pistole schießen und das mit verlässlichen Informationen.
Dass der Kunde richtig und ausreichend informiert wird, ist etwas, was sich die DB seit Jahren besonders auf die Fahne schreibt und da ist viel Luft nach oben.
Klar, woher soll das Fachpersonal kommen, der gute alte Kern muss man erstmal ersetzen und ein Bahner sein ist längst kein Lebenstraum mehr wie das mal wirklich gelebt wurde.
Trotzdem muss ich schauen, dass ich Personen die egal wo mit Kunden in Kontakt haben ausreichend und richtig geschult sind.
Gute Nacht.
Zugbindung erlischt entweder ganz oder garnicht.
br752, Donnerstag, 27.08.2020, 01:04 (vor 2028 Tagen) @ ICE619
Auch wenn mich dein Beitrag heute morgen zum Thema Barrierefrei wirklich sehr verärgert hat,
Das tut mir leid.
Eine Zugbindung erlischt entweder ganz oder garnicht.
Dachte ich auch immer. :-)
Insbesondere wenn ein Zugchef(!) einem Kunden die Weiterfahrt untersagt, obwohl klar ersichtlich eine gebuchte und bezahlte Leistung ausgefallen ist, ist das ein Unding und müsste intern auch Folgen haben - zumindest, dass man die Person mal auf eine eben genannte sogenannte Auffrischung schickt.
Und das war eben nicht so klar. Ein Zugchef kann am Bahnsteig nicht recherchieren ob vor 1 Stunde, 200km entfernt, ein Anschluss nicht funktioniert hat. Was er sehen kann, ist, dass ich 2 Stunden vor der Zeit am Bahnhof bin und mit will.
Soll er im Zweifelsfall mich mitnehmen und wollen wir das dann im Zug klaeren? Darauf wuerden es bestimmt viele anlegen. Frei nach dem Motto "Sie haben doch gesagt ich soll einsteigen". ;-)
Klar, woher soll das Fachpersonal kommen, der gute alte Kern muss man erstmal ersetzen und ein Bahner sein ist längst kein Lebenstraum mehr wie das mal wirklich gelebt wurde.
Deshalb sollte man sein Zugpersonal auch pflegen und gut behandeln. Das sind wichtige Personen. :-)
Gute Nacht
BR752
Zugbindung erlischt entweder ganz oder garnicht.
ICE619, München, Donnerstag, 27.08.2020, 14:49 (vor 2027 Tagen) @ br752
Auch wenn mich dein Beitrag heute morgen zum Thema Barrierefrei wirklich sehr verärgert hat,
Das tut mir leid.
Eine Zugbindung erlischt entweder ganz oder garnicht.
Dachte ich auch immer. :-)
Insbesondere wenn ein Zugchef(!) einem Kunden die Weiterfahrt untersagt, obwohl klar ersichtlich eine gebuchte und bezahlte Leistung ausgefallen ist, ist das ein Unding und müsste intern auch Folgen haben - zumindest, dass man die Person mal auf eine eben genannte sogenannte Auffrischung schickt.
Und das war eben nicht so klar. Ein Zugchef kann am Bahnsteig nicht recherchieren ob vor 1 Stunde, 200km entfernt, ein Anschluss nicht funktioniert hat. Was er sehen kann, ist, dass ich 2 Stunden vor der Zeit am Bahnhof bin und mit will.
Soll er im Zweifelsfall mich mitnehmen und wollen wir das dann im Zug klaeren? Darauf wuerden es bestimmt viele anlegen. Frei nach dem Motto "Sie haben doch gesagt ich soll einsteigen". ;-)
Klar, woher soll das Fachpersonal kommen, der gute alte Kern muss man erstmal ersetzen und ein Bahner sein ist längst kein Lebenstraum mehr wie das mal wirklich gelebt wurde.
Deshalb sollte man sein Zugpersonal auch pflegen und gut behandeln. Das sind wichtige Personen. :-)Gute Nacht
BR752
Wozu genau recherchieren?
kA. welch Erwartungen du an einen Zugchef hast, aber wenn du ihm klar und deutlich sagst, dass ein Zug deiner gebuchten Zugverbindung(mit Zugbindung) ausgefallen ist, erlischt deine Zugbindung.
Die Aussage vom Zugchef war nach deinen Informationen:
"SSP. Zugbindung. Nein oder sie sie kaufen eine neue Fahrkarte."
Und diese ist ohne wenn und aber eben falsch und noch dazu absurd, was uns wieder zu meinem Beitrag hier führt:
https://www.ice-treff.de/index.php?id=617332
Die ewige Interpretation der "20min-Regel" ;-)
br752, Donnerstag, 27.08.2020, 00:25 (vor 2028 Tagen) @ VT642
Nabend.
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?
Um das Unterste nach oben zu holen: Ja, und zwar die gleichen Erfahrungen! :-)
- DB Information: Es muss davon ausgegangen werden, dass noch Verspätung aufgeholt wird - Zugbindung nicht aufgehoben, ich soll mit dem Zugpersonal diskutieren
Merke: Taucht bei irgendeinen Zug in der Reisekette > +20 auf, dann gibt es an der Information eine Freigabe. Nach Sinn oder Unsinn wird nicht geschaut. Das Wort "Anschluss", "Anschlussverlust", etc. koennen die dort nicht einsortieren. Auch macht die DB Information nur Freigaben am Reisetag.
- Zugpersonal: Der Zubringer hat ja nur +12, die Zugbindung wäre erst bei +20 aufgehoben und zudem muss ich davon ausgehen, dass noch Verspätung aufgeholt wird
Das Zugpersonal kennt nur seinen eigenen Zug. Oder hast du von Zugpersonal B schon mal auf dem Ticket bescheinigt bekommen, dass Zug A, mit dem du gerade gekommen bist, +40 hatte? Diese Bestaetigung wiederum bekommt man klaglos an der DB Information. Das Zugpersonal denkt noch bis zum naechsten Bahnhof/Anschluss, nicht weiter. Das merkt man daran, dass man Informationen zum uebernaechsten Bahnhof erst dann bekommt, wenn man den naechsten Bahnhof verlassen hat.
Nichts gegen das Zugpersonal! Das Zugpersonal ist sehr grosszuegig und kulant sofern es um den eigenen Zug geht. Auch mal Danke dafuer. :-)
- Reisezentrum: Natürlich ist die Zugbindung aufgehoben, nach nicht einmal 2min bin ich mit dem Stempel und einer neuen Verbindung rausgegangen.
Die Verstehen eine Fahrkarte im Sinne von Anschluessen bis zum Ende der Fahrkarte. Die haben die Ruhe zu verstehen, dass in 3 Stunden der letzte NV Zug nicht zu bekommen ist, wenn ich jetzt nicht in eine schnellere Verbindung umsteige. Dann gibt es die Freigabe. Auch Freigaben fuer die naechsten Tage, inkl. neuer Verbindungen, bekommt man dort, sofern Ausfaelle schon feststehen.
Die Moral von der Geschicht, im Reisezentrum ist man informiert, im Zug und an der Info nicht ;)
Das will ich so nicht stehen lassen. Sagen wir mal so: Die haben alle einen anderen Focus mit dem Blick auf die Fahrkarte. Je nachdem wo und wann es klemmen werden wird, muss man sich die Freigabe woanders holen. :-) Irrsinn? Ein wenig schon!
Warum wird so eindeutig falsches Wissen weitergegeben? Besonders die Aussage, dass der Zug mindestens +20 haben muss, hat mich sehr stutzig gemacht.
Ich glaube die geben kein falsche Wissen weiter, sondern interpretieren das immer ein wenig. ;-/
Siehe auch den Beitrag von mir: Nie ohne Gu..., pardon, Stempel.
BR752
Faszination Stempelgewalt.
ICE619, München, Donnerstag, 27.08.2020, 01:11 (vor 2028 Tagen) @ br752
bearbeitet von ICE619, Donnerstag, 27.08.2020, 01:15
Nabend.
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?
Um das Unterste nach oben zu holen: Ja, und zwar die gleichen Erfahrungen! :-)
- DB Information: Es muss davon ausgegangen werden, dass noch Verspätung aufgeholt wird - Zugbindung nicht aufgehoben, ich soll mit dem Zugpersonal diskutieren
Merke: Taucht bei irgendeinen Zug in der Reisekette > +20 auf, dann gibt es an der Information eine Freigabe. Nach Sinn oder Unsinn wird nicht geschaut. Das Wort "Anschluss", "Anschlussverlust", etc. koennen die dort nicht einsortieren. Auch macht die DB Information nur Freigaben am Reisetag.
- Zugpersonal: Der Zubringer hat ja nur +12, die Zugbindung wäre erst bei +20 aufgehoben und zudem muss ich davon ausgehen, dass noch Verspätung aufgeholt wird
Das Zugpersonal kennt nur seinen eigenen Zug. Oder hast du von Zugpersonal B schon mal auf dem Ticket bescheinigt bekommen, dass Zug A, mit dem du gerade gekommen bist, +40 hatte? Diese Bestaetigung wiederum bekommt man klaglos an der DB Information. Das Zugpersonal denkt noch bis zum naechsten Bahnhof/Anschluss, nicht weiter. Das merkt man daran, dass man Informationen zum uebernaechsten Bahnhof erst dann bekommt, wenn man den naechsten Bahnhof verlassen hat.
Nichts gegen das Zugpersonal! Das Zugpersonal ist sehr grosszuegig und kulant sofern es um den eigenen Zug geht. Auch mal Danke dafuer. :-)
- Reisezentrum: Natürlich ist die Zugbindung aufgehoben, nach nicht einmal 2min bin ich mit dem Stempel und einer neuen Verbindung rausgegangen.
Die Verstehen eine Fahrkarte im Sinne von Anschluessen bis zum Ende der Fahrkarte. Die haben die Ruhe zu verstehen, dass in 3 Stunden der letzte NV Zug nicht zu bekommen ist, wenn ich jetzt nicht in eine schnellere Verbindung umsteige. Dann gibt es die Freigabe. Auch Freigaben fuer die naechsten Tage, inkl. neuer Verbindungen, bekommt man dort, sofern Ausfaelle schon feststehen.
Die Moral von der Geschicht, im Reisezentrum ist man informiert, im Zug und an der Info nicht ;)
Das will ich so nicht stehen lassen. Sagen wir mal so: Die haben alle einen anderen Focus mit dem Blick auf die Fahrkarte. Je nachdem wo und wann es klemmen werden wird, muss man sich die Freigabe woanders holen. :-) Irrsinn? Ein wenig schon!
Warum wird so eindeutig falsches Wissen weitergegeben? Besonders die Aussage, dass der Zug mindestens +20 haben muss, hat mich sehr stutzig gemacht.
Ich glaube die geben kein falsche Wissen weiter, sondern interpretieren das immer ein wenig. ;-/Siehe auch den Beitrag von mir: Nie ohne Gu..., pardon, Stempel.
BR752
Auch wenn es nur 2min warn, eigentlich kann das nicht angehn, da gibt es deutlich wichtigere Anliegen als eine Zugbindung aufheben zu lassen und dafür ist das Reisezentrum eigentlich nicht zuständig.
Oder doch?
Hab ich zumindest mal anders mitgeteilt bekommen.
Umsatz und so.
Wobei man sagen muss, dass ich den Eindruck hab, dass da im RZ deutlich erfahrenere und Leute arbeiten die wirklich auf Zack sind.
Bei der Info hab ich das Gefühl, dass da jährlich an Qualität abgebaut wird und da jede Zugbindungsaufhebung oder Taxigutschein doppelt vom Vorgesetzten abgesegnet werden muss.
Zumindest war ich da immer konsequent und bin ohne Stempel oä in den Zug, als ich noch keine Fahrkarte hatte, mit der ich alle Züge nutzen konnte.
Wobei ich es auch mal gerne drauf anleg anzuecken, das Leben ist langweilig genug und schlussendlich lernt der MA auch dazu.
Schlussendlich mindestens, dass man dem Menschen in erster Linie glauben sollte, insbesondere wenn es der eigene Fahr"gast" ist der mit deinen Job/Lohn sichert in dem er mitfährt oder auch ein Ticket sich kauft.
Falls man mir nicht glaubt, soll der Zub im RIS nachschaun oder wo anrufen.
Nicht mein Problem.
Was mich immer wieder fasziniert, ist die Gewalt dieses Stempels.
Hast du den, hast du gewonnen.
Da half auch mal, der Info schöne Augen oder lieb sein wie es Mama oder Oma dir beigebracht haben und schon gabs das Flexticketstempel.
Ich hab noch nie von gehört, dass es da mal zu Diskussionen gekommen ist im Sinne von dass das eigentlich nun nicht sein kann mit dem Stempel.
Von euch jemand?
Spannend!:-)
Wobei, das schneidet sich dann vielleicht auch etwas mit dem was ich oben schreibe.
Wenn schöne Augen für den Stempel mal gereicht haben, nicht verwunderlich, dass da vielleicht mal die Zügel angezogen werden oder das Vertrauen in Frage gestellt wird.
Aber nungut, ewig wird sie leben die Deutsche Eisenbahn*freu*.
Faszination Stempelgewalt. - Nur mal gegoogelt :-)
br752, Donnerstag, 27.08.2020, 02:29 (vor 2028 Tagen) @ ICE619
Was mich immer wieder fasziniert, ist die Gewalt dieses Stempels.
Hast du den, hast du gewonnen.
Ich habe dieses fuer mich neue Wort mal dem Google vorgeworfen: Da kommst nix gescheites raus, hilft aber vielleicht beim munteren Einschlafen.
Erzeugung von Schweinefleisch: Russland setzt auf den Export
08.11.2019 - „Auf die Stempelgewalt kommt es an – ohne sie läuft in Russland nichts.“ Alfred Hüttmann. Teilen. Außerdem will sich Russland auch seine ...
Einreiseautomaten - einige Fragen dazu!
Die Officer können nicht eingespart werden, da sie schlussendlich immer noch entscheiden müssen und die Stempelgewalt haben. Das sehe ...
BR752
Faszination Stempelgewalt. - Nur mal gegoogelt :-)
ICE619, München, Donnerstag, 27.08.2020, 14:40 (vor 2027 Tagen) @ br752
Was mich immer wieder fasziniert, ist die Gewalt dieses Stempels.
Hast du den, hast du gewonnen.
Ich habe dieses fuer mich neue Wort mal dem Google vorgeworfen: Da kommst nix gescheites raus, hilft aber vielleicht beim munteren Einschlafen.Erzeugung von Schweinefleisch: Russland setzt auf den Export
08.11.2019 - „Auf die Stempelgewalt kommt es an – ohne sie läuft in Russland nichts.“ Alfred Hüttmann. Teilen. Außerdem will sich Russland auch seine ...Einreiseautomaten - einige Fragen dazu!
Die Officer können nicht eingespart werden, da sie schlussendlich immer noch entscheiden müssen und die Stempelgewalt haben. Das sehe ...
BR752
Das Wort kam mir einfach in den Sinn, nicht mehr und nicht weniger. ;)
Faszination Stempelgewalt: HOTNAT
Ludo, Niedersachsen, Donnerstag, 27.08.2020, 16:41 (vor 2027 Tagen) @ ICE619
Was mich immer wieder fasziniert, ist die Gewalt dieses Stempels.
Hast du den, hast du gewonnen.
Da half auch mal, der Info schöne Augen oder lieb sein wie es Mama oder Oma dir beigebracht haben und schon gabs das Flexticketstempel.
In der Tat :-).
Und dann gibt es ja noch den Stempel, den es nur an ausgewählten Bahnhöfen gibt: Den "Hop on the next available train"-Stempel. Hier ein Erlebnis von 2013:
Gebucht war Göttingen-ICE-Frankfurt-ICE-Brüssel-Eurostar-London. In Brüssel war ein planmäßiger Aufenthalt von 2 Stunden.
Der ICE in Göttingen kam als Ersatz-IC daher und hatte zwischen Fulda und Frankfurt diverse unersichtliche Probleme, am Ende ca. +30 oder 40 in Frankfurt. ICE international weg, also nächsten ICE Richtung Köln (leider Messe/Deutz) genommen. In diesem Zug erhielt ich die Auskunft, dass ich auf jeden Fall den nächsten ICE international nehmen müsse, Abfahrt 4 Stunden später (damals gab es nur einen 4-Stunden-Takt), obwohl eine Stunde später auch ein Thalys fahren würde. Mein Verweis auf HOTNAT wurde ignoriert bzw. man blieb bei dieser Aussage. Nur die Ruhe bewahren. Messe/Deutz raus, mit der S-Bahn über den Rhein und ab zum bahn.comfort-Schalter im Kölner Hbf. Und in dem Moment, als sie ohne mit der Schulter zu zucken den lang ersehnten "HOTNAT"-Stempel zückte, stieg in mir das große Gefühl der Erleichterung auf.
Ende vom Lied: Fahrt mit dem Thalys bis Brüssel (ohne Kontrolle - super, und dafür der ganze Aufwand mit dem Stempel), geplanten Eurostar erreicht, Verspätung am Ende des Tages also 0,0. Die Gewalt eines Stempels kann also in der Tat enorm sein, zumal man ihn bei einem internationalen Anschlussverlust ja zwingend braucht.
Gruß, Ludo
Die ewige Interpretation der "20min-Regel" ;-)
Reservierungszettel, KDU, Donnerstag, 27.08.2020, 01:30 (vor 2028 Tagen) @ br752
- Zugpersonal: Der Zubringer hat ja nur +12, die Zugbindung wäre erst bei +20 aufgehoben und zudem muss ich davon ausgehen, dass noch Verspätung aufgeholt wird
Das Zugpersonal kennt nur seinen eigenen Zug. Oder hast du von Zugpersonal B schon mal auf dem Ticket bescheinigt bekommen, dass Zug A, mit dem du gerade gekommen bist, +40 hatte? Diese Bestaetigung wiederum bekommt man klaglos an der DB Information.
Ja, wurde in meinem Beisein schonmal gemacht, war ein Ticket von Köln nach Darmstadt.
Die Verbindung war Köln-Mainz-Darmstadt. Der Zub hat den Fahrgast dann im KRM ICE über Frankfurt geschickt.
Der Vermerk zum verspäteten IC wurde so begründet: der Kollege weiß dann gleich bescheid warum sie bei Ihm im Zug sitzen.
Obendrauf gab es noch die Aktuelle Verbindung.
Das Zugpersonal denkt noch bis zum naechsten Bahnhof/Anschluss, nicht weiter. Das merkt man daran, dass man Informationen zum uebernaechsten Bahnhof erst dann bekommt, wenn man den naechsten Bahnhof verlassen hat.
Stimmt nicht ganz, Wenn in F ein Zug nicht erreicht wird sagen die meisten schon das es in C eine Alternative gibt und nicht nach Abfahrt in E das du Pech hast ;)
Nichts gegen das Zugpersonal! Das Zugpersonal ist sehr grosszuegig und kulant sofern es um den eigenen Zug geht. Auch mal Danke dafuer. :-)
- Reisezentrum: Natürlich ist die Zugbindung aufgehoben, nach nicht einmal 2min bin ich mit dem Stempel und einer neuen Verbindung rausgegangen.
Die Verstehen eine Fahrkarte im Sinne von Anschluessen bis zum Ende der Fahrkarte. Die haben die Ruhe zu verstehen, dass in 3 Stunden der letzte NV Zug nicht zu bekommen ist, wenn ich jetzt nicht in eine schnellere Verbindung umsteige. Dann gibt es die Freigabe. Auch Freigaben fuer die naechsten Tage, inkl. neuer Verbindungen, bekommt man dort, sofern Ausfaelle schon feststehen.
Die Moral von der Geschicht, im Reisezentrum ist man informiert, im Zug und an der Info nicht ;)
Das will ich so nicht stehen lassen. Sagen wir mal so: Die haben alle einen anderen Focus mit dem Blick auf die Fahrkarte. Je nachdem wo und wann es klemmen werden wird, muss man sich die Freigabe woanders holen. :-) Irrsinn? Ein wenig schon!
Grundsätzlich haben alle im Sinn das du ankommst.
Es lebe der Screenshot
PhilippK, Sonntag, 06.09.2020, 23:14 (vor 2017 Tagen) @ VT642
Ich hab mir angewöhnt, im Zweifel einen Screenshot von der Verspätungsprognose im Navigator zu machen. Die habe ich dann für den Fall der Fälle.
Gebraucht habe ich die allerdings noch nie - im Zug war man eigentlich bislang immer sehr kundenfreundlich :-)
Gruß, Philipp
Es lebe der Screenshot
GibmirZucker, Montag, 07.09.2020, 10:48 (vor 2017 Tagen) @ PhilippK
Ich hab mir angewöhnt, im Zweifel einen Screenshot von der Verspätungsprognose im Navigator zu machen. Die habe ich dann für den Fall der Fälle.
Ja,in der Regel gibt es keine Probleme. Aber zu Entlastung des Personals und der Reisenden wäre eine IT basierte Lösung wünschenswert, die automatisch beim Scan "Zugbindung aufgehoben" meldet. Denn obwohl es sich in der Regel klärt, klingen auch freundlich vorgebrachte Äußerungen wie "ihr Ticket gilt auf diesem Abschnitt mit im Nahverkehr" oder "Sie haben einen anderen Zug gebucht" in den Ohren der Mitreisenden, als wär man ein Schmarotzer.
Und Stempel holen geht sonntags in Schwandorf ja schlecht....