Also wenn schon ... (Fahrkarten und Angebote)

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Sonntag, 23.08.2020, 12:08 (vor 2028 Tagen) @ GUM

Hallo.

+ Internetverkauf - - > Minus an Flexibilität und Arbeitsplätzen

Warum stellst du den Schalterverkauf dann nicht infrage? Denn wieso soll ich mir überhaupt vorab einen Fahrschein kaufen? Es ist doch völlig ausreichend, den direkt nach Einsteigen im Zug zu erwerben. Bzw. ganz korrekt nur eine Einstiegsbescheinigung zu bekommen. Beim Aussteigen bezahle ich dann. Es braucht also Menschen am Zugeingang, die den Zusteigendem einen Zettel in die Hand drücken. Und am Ausgang welche, die den Preis ermitteln und das Geld kassieren. Und wer da keinen Zettel vorweisen kann, zahlt den Höchstpreis. Auch wenn er nur von Harras nach Höllriegelskreuth gefahren ist. Denn DAS würde wieder Arbeitsplätze schaffen. Knapp 6.000 Bahnhöfe. 3-Schicht-Betrieb meistens. Dazu gibt's in den großen Bahnhöfen natürlich mehrere Kassierer. Rechnen wir mal. 168 Std pro Woche bei 35-Std-Woche sind schon 5 Arbeitsplätze. Mit Urlaub, Krankheit und dem Klimbim kannste sicher mit 8 rechnen. Mal 6.000 Bahnhöfe sind schon 48.000 Mitarbeiter. Dazu dann die Mehrfachplätze in großen Bahnhöfen. Da sollten doch 200.000 Jobs zusammenkommen. Das mal 2, weil es ja Jobs für die Einsteigenden gibt (Zettel ausgeben) und für die Aussteigenden. Dann muss noch ständig wer das kassierte Geld zur Bank (oder Spaßkasse) bringen - bargeldlos geht gar nicht. Und die abgegebenen Einstiegsbescheinigungen muss wer vernichten. Ich sehe da locker eine gute Million Jobs entstehen! DAS ist ein Jobmotor, lieber GUM. Und nicht deine 20 Schaltermitarbeiter ...


Schöne Grüße von jörg


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