Darum nicht Berlin-Garmisch-Part.-Mittenwald-Seefeld i.T. (Allgemeines Forum)

ffz, Freitag, 05.06.2020, 12:35 (vor 2315 Tagen) @ gbstngrtz

Hallo,

mal abgesehen von der eingleisigen Strecke, haben die IC(E) schon immer das Problem gehabt dass die Anschlusslage an allen Knotenbahnhöfen sehr bescheiden ist, um nicht zu sagen nicht vorhanden. Die Anschlüsse sind auf die Regionalbahnen getaktet, darunter leidet schon der ICE Dortmund - Garmisch-Partenkirchen dessen Auslastung ist positiv beschrieben eher gering ab München Hbf, was auch logisch ist, der ICE bietet in Tutzing Richtung Kochel am See eine super Umsteigezeit von 50 Min, In Murnau Richtung Oberammergau sind es auch über 30 Min Umsteigezeit, in Garmisch-Partenkirchen 22 Min Umsteigezeit Richtung Mittenwald und 24 Min Richtung Reutte in Tirol.

Zudem muss der ICE zwingend in einer Stunde fahren wo keine RE zwischen München Hbf und Garmisch-Partenkirchen verkehren, sonst ist der Zug nicht fahrbar, weil die Kreuzungsbahnhöfe dann vom RE belegt sind.

Die Strecke über Rosenheim bietet wesentlich mehr Kapazitätsreserven, zudem kann man über Rosenheim den Chiemsee, das Chiemgau, die Bayerischen Alpen und Salzburg anbinden, in Kufstein den Wilden und den Zahmen Kaiser, in Wörgl den wilden Kaiser und Kitzbühel, in Jenbach den Achensee und das Zillertal.

Urlaub im Sommer ist außer rund um die Zugspitze nicht gerade super attraktiv, die Touristen wollen da hin wo etwas geboten wird was über Wandern und Mountainbike raus geht.


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