[6MGA] Teil 17: Berner Oberland und Jungfraujoch [m116B] (Reiseberichte)
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66 Zurück geht's wieder durch das Museum, wo auch diese Kugel mit einem "Modell" der Bahnen ab Interlaken steht.
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67 Von der Sphinx aus ist die kleine Scheidegg zu sehen, die inzwischen in der Sonne liegt. Passenderweise fährt gerade ein Zug um die Ecke. Unterhalb der Station ist auch gut das zweite Depot der JB erkennbar, das über eine Spitzkehre erreicht wird. Oberhalb der Station sieht man die zwei Eingänge in den Tunnel "Kleine Scheidegg" der WAB. Deren Züge sind nämlich grundsätzlich asymmetrisch gebaut. Nicht nur ist die Inneneinrichtung leicht schief, sondern vor allem sind in jedem Drehgestell die talseitigen Achsen angetrieben, auf denen grundsätzlich mehr Gewicht lagert. Wenn Steuerwagen mitgeschleppt werden, stehen diese auch immer bergwärts. Dieser Tunnel ist also notwendig, um Züge von der Lauterbrunnenseite auf die Grindelwaldseite und umgekehrt zu wechseln. Früher machte das eine Drehscheibe, aber der Tunnel hat den Vorteil, dass er lang genug ist, eine gesamte Garnitur am Stück wenden lassen zu können.
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68 Rausgezoomt sind hinter der kleinen Scheidegg Lauberhorn, Tschuggen und Männlichen.
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69 Da es inzwischen sehr voll hier oben geworden ist, gehe ich zeitgleich mit der Abfahrt des vorherigen Zugs wieder zur Station.
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70 Hinter der gibt es einen kleinen Güterumschlagplatz.
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71 An dieser Stelle müssen wir Leute ohne Reservierung warten.
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72 Dort wird eine Gruppe durchgelassen.
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73 Schließlich kommt der nächste Zug an, der vorne dran einen kleinen Güterwagen hochtransportiert hat.
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74 Jetzt werden wie erwartet die Gruppen alle in den neuen Zugteil geschleust. Deshalb hatte ich den auf der Bergfahrt auch gewählt, denn nun habe ich keine Wahl und muss in den alten.
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75 Derweil wird die Ladung des Güterwagens geschickt ausgetauscht, wofür an der Decke ein kleiner Kran hängt.
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76 Dann geht's wieder runter. Am Eismeer fahren wir am dort stehenden Gegenzug vorbei.
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77 Auch in der Eigerwand gelingt mir ein Foto.
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78 Und hier ist das Portal des Grossen Tunnels.
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79 Nächste Zugbegegnung am Eigergletscher wieder mit altem
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80 und neuem Zugteil.
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81 Nochmal Zug und Eiger.
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82 In Richtung Grindelwald ist das Wetterhorn nun auch komplett in der Sonne.
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83 Da ich wieder in Fahrtrichtung rechts sitze und der Zug komplett voll ist, kann ich von der WAB aus Lauterbrunnen nur so ein Foto machen. Inzwischen wurden Pano und Steuerwagen um einen weiteren Pano ergänzt.
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84 Zufälligerweise ist es derselbe Zug, mit dem ich hochgefahren bin, wie ich am 254er BDt erkenne.
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85 Zur Grindelwaldseite fahren zwei Panos ohne Steuerwagen. Bergwärts der 146 und talwärts der 144. Ich nehme jedoch keinen der beiden, da ich noch ein paar Fotos machen möchte. Der Nachteil daran ist, dass der Zug zur Lauterbrunnenseite zur Nebensaison nur alle Stunde fährt; so werden in 30min alle Leute nach Grindelwald müssen. Ich hoffe aber darauf, dass die WAB von dort vor der JB ankommt.
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86 Zugloses Bahnhofsgebäude
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87 und gegenüber der Wendetunnel.
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88 Hier unten werden die Güterwagen der JB mit diesem ferngesteuerten Traktor befördert.
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89 Dann fährt mein Zug wieder hoch, Teil 1
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90 und Teil 2.
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91 Der ganze Zug vor Eiger und Mönch.
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92 Ihm folgt wieder ein alter BDhe2/4 mit einer größeren Ladung Holz.
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93 Auch der einmal vor den Bergen.
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94 Wenn man ein Stück nach hinten geht, sieht man die ganze Wand von Eiger und Wetterhorn.
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95 Auch auf der WAB wird zur Grindelwaldseite einiges an Gütern transportiert. Vor dem Personenzug kommen zwei von diesen hier an, sodass am Ende leider doch die JB als erstes die kleine Scheidegg erreicht.
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96 Genialerweise ist gerade jetzt die WAB nach Grindelwald mit dieser Minimalgarnitur aus zwei etwas älteren BDhe4/8 (verwandt mit den älteren BDhe4/8 der JB) unterwegs. Man muss den Planern aber zu Gute halten, dass die Grindelwaldseite nunmal mit drei Umläufen verkehrt (die Lauterbrunnenseite mit vier) und somit jede Stunde ein anderer Zug die Taktlücke der Lauterbrunnenseite erwischt. Noch genialer ist dann die Aktion, dass die Türen zu meiner Seite, auf der auch alle Skifahrer warten, nicht öffnen, sondern nur zur Seite der JB. Nach allen Fahrgästen aus dieser, aber immerhin als erster der hier Wartenden, steige ich also ein und bekomme noch einen Sitzplatz auf der rechten Seite. Immerhin hat mir das diese Entscheidung abgenommen, denn nach links hat man den besseren Männlichen-Blick, rechts dafür mehr Eiger - also beides gut. Außerdem entfällt aufgrund der Fülle die Fahrkartenkontrolle.
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97 In dieser Kurve sieht man mal die ganze Garnitur.
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98 So sieht die Nordwand von hier aus. Den ersten Gegenzug nehme ich nicht auf, da er uns im Tunnel begegnet.
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99 An der zweiten Ausweiche kommt wieder erstmal ein Güterzug hoch,
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100 dann länger nichts,
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101 und dann die bekannte Garnitur aus 146
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102 und 144.
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103 Kurz vor Grindelwald sieht man schon die Besonderheit dieser Streckenseite. Der Zug fährt nämlich erst 250‰ steil runter nach Grindelwald Grund und dann wieder hoch in den Ort, der inzwischen zwar bis Grund runter reicht, aber früher nur aus ein paar Häusern beim Bahnhof bestand. Aus den bei Bild 67 genannten Gründen muss dafür eine Wende erfolgen.
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104 Ort im Schatten mit Wetterhorn in der Sonne.
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105 Kurz vor Grund wird die schwarze Lütschine überquert. Unten steigen dann erstaunlich viele Leute aus, sodass ich Fenster zu beiden Seiten habe.
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106 Aus dem neuen Rechts sieht man die im letzten Bild befahrene Brücke.
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107 In Grindelwald geht es auf 1034m schnell wieder in die BOB. Dort setzt sich zufälligerweise wieder der Asiate gegenüber von mir hin, mit dem ich schon auf der Bergfahrt der JB ein paar Worte gewechselt hatte. Jetzt erfahre ich, dass er aus Singapur kommt und mit seiner Familie einen einwöchigen Europa-Urlaub macht. Gestern Interlaken, heute Jungfraujoch, morgen Gornergrat, übermorgen Genf. Das nenne ich mal ein straffes Programm, entspricht aber natürlich genau dem Klischee, das wir Europäer von den asiatischen Urlaubern haben.
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108 Eiger von weit unten.
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109 Gegenzug - wie bei Bild 2 beschrieben, gibt es diese Begegnungen einzelner Zugteile nur auf dem Abschnitt nach Grindelwald.
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110 Das Tal runter nach Zweilütschinen, das ebenso wie auf der Strecke nach Lauterbrunnen zwei Zahnradabschnitte hat, die mit 107‰ und 120‰ etwas steiler sind.
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111 In Zweilütschinen kommt die zweite Strecke dann dazu.
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112 Mit dem gesamten Zug geht es jetzt wieder zügig in Richtung Interlaken.
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113 Die letzte Kurve eignet sich besonders gut für ein letztes Foto nach vorne
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114 und nach hinten.
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115 Und noch eins nach hinten mit den Bergen drauf. Zurück geht es mit IC61, IC1 und S3, Ankunft 19:46. Nebenbei, ich habe an diesem Tag 703 Fotos gemacht - das wird wohl für immer mit großem Abstand mein Rekord bleiben. Der Kameraakku war am Ende aber nicht annähernd leer, auch wenn er das wegen der Kälte zwischendurch mal angezeigt hat.
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116 Die Ausbeute: Der Flyer links liegt überall rum, den roten Pass gibt es beim Ticketkauf am Schalter. Oben kann man ihn auch stempeln, um zu beweisen, dass man tatsächlich dort war. Außerdem habe ich ein paar Postkarten und einen Kühlschrankmagneten gekauft (quasi als Weihnachtsgeschenk an mich selbst) und dabei die Papiertüte bekommen. Dazu habe ich als Geschenk für Verwandte etwas von dem Lindt-Shop geholt, bei dem es die Lindor-Kugel aufzu gab. Bei der Talfahrt der JB werden schließlich die kleinen Vollmilch-Täfelchen verteilt, ebenfalls von Lindt.
Obwohl es bei weitem nicht der längste Tag war, war es eindeutig der anstrengendste. Jeder Umstieg ist reiner Stress, wenn man einen halbwegs bestimmten Sitzplatz bekommen möchte, und an jeder Fotostelle darf man sich mit einer Unmenge Asiaten kloppen. Je später man unterwegs ist, desto schlimmer wird es. Also wenn ihr die Tour mal vorhabt, dann übernachtet am besten in Interlaken und nehmt am Morgen den erstmöglichen Zug. Oben kann man dann immer noch warten, bis die Sonne perfekt steht (und wenn man das nichtmal möchte, sondern vor 13:13 abfährt, bekommt man das Ticket sogar günstiger!). Dazu kommen natürlich die Kälte, die ich durch das ständige Heraushalten meines Kopfes durch die Zugfenster massiv abbekam, und die Höhe, die doch recht schnell erreicht wird.
Trotzdem lohnt sich die Tour auf jeden Fall. Selbst ohne GA würde ich sagen, dass sie einmal im Leben die 200CHF+ wert ist, und wenn man mal den Rabatt durch ein GA nutzen kann, sollte man das unbedingt machen. Nicht nur der beeindruckende Ausblick ist dabei unbezahlbar, wie Mastercard sagen würde, sondern vor allem die Fahrt mit den drei Bahngesellschaften, die alle so ihre Einzigartigkeiten haben.
Dabei ist unbekannt, wie es mit denen genau weitergeht. Denn die Jungfraubahn Holding AG hat sich vor allem auf die Fahnen geschrieben, immer mehr Leute aufs Jungfraujoch zu bringen und macht dafür exzessiv Werbung auf der ganzen Welt, vor allem in Ostasien - wenn die nicht jedes Jahr dort explizit eine Vielzahl der Reisebüros abklappern würden, käme wahrscheinlich niemand von dort auf die Idee, ausgerechnet so einen seltsamen Alpenpass in seine Europatour aufzunehmen. So aber kommen Millionen, die schon jetzt das Erlebnis wie beschrieben sehr anstrengend machen und kurz davor sind, es für Bahnfreunde wie mich zu zerstören. Und es ist absolut kein Ende in Sicht, ganz im Gegenteil. Aktuell ist nämlich das Projekt V-Bahn in vollem Gange. In dessen Rahmen wurde Ende 2019 (nach meiner Fahrt) die Haltestelle der BOB "Grindelwald Terminal" eröffnet, die ungefähr auf einer Höhe mit Grindelwald Grund liegt und von der die neue Gondelbahn auf den Männlichen führt. Soweit ist das Projekt auch unumstritten sinnvoll (wenn auch manch Nostalgiker der Technik der alten GGM hinterhertrauert), aber es fehlt ja noch der zweite Ast des "V". Diesen stellt der Eiger-Express, eine 3S-Bahn (eine besonders starke Umlaufbahn, deren Gondeln fast so groß sind wie die einer Pendelbahn) von Grindelwald Terminal direkt auf den Eigergletscher dar, der die Kapazität beider WAB-Seiten in Summe verdoppelt. Daraus ergeben sich für mich vier Schlussfolgerungen:
1. Es geht der Jungfraubahn Holding AG in erster Linie um mehr Personen, und damit mehr Profit - ist ja klar. Dass dabei das Erlebnis verloren geht, wird ignoriert - mal ganz von den riesigen Stützen abgesehen, die das Bild der Eigernordwand unstrittig verändern und nach Meinung einiger, inklusive mir, verschandeln. Siehe etwa Bild 94, auf dem die Stützen wegen des Schattens und der geringen Auflösung noch nichtmal so deutlich hervortreten.
2. Wegen der wesentlich geringeren Fahrzeit der 3S-Bahn und deren enormer Kapazität halte ich es langfristig für unwahrscheinlich, dass die WAB zumindest auf der Grindelwaldseite überhaupt überleben kann. Kurzfristig ist ihr Weiterbetrieb zugesichert, aber in 20 Jahren kann das ganz anders aussehen. Möglicherweise bleibt nur das Stück Lauterbrunnen-Wengen, denn das ist ab 2021 als einziges alternativlos.
3. Was passiert mit der JB? Die könnte im Moment die vielen Fahrgäste, die die 3S-Bahn brächte, gar nicht aufnehmen. Kurzfristig werden weiterhin drei Umläufe Kleine Scheidegg-Jungfraujoch mit den acht alten Triebwagen fahren und zusätzlich zwei Umläufe Eigergletscher-Jungfraujoch mit den vier neuen Wagen. Aber egal wie man die aufteilt, es ist mir ein Rätsel, wie die Umläufe alle durch den Grossen Tunnel passen sollen - Ende 2020 werden wir es erfahren. Meine einzig mögliche Vermutung: Auf dem oberen Teil fahren die Züge wie bisher, und am Eigergletscher werden die Kompositionen getrennt, und nur der vordere Teil fährt runter zur kleinen Scheidegg. Dies unterstreicht jedoch die Überflüssigkeit der WAB, die mit Zügen von beiden Seiten wiederum wesentlich mehr Leute fasst als ein alter JB-Triebwagen. Langfristig sind allerdings Gerüchte im Umlauf, dass eine weitere Seilbahn (evtl unterirdisch) vom Eigergletscher zum Joch geplant sei (auch wenn das von offizieller Seite vor Ewigkeiten dementiert wurde). Dabei ist wiederum nicht klar, ob diese die JB ergänzen oder ersetzen würde und in diesem Fall ein großes Stück Bahngeschichte zerstören würde. So wie ich die Verantwortlichen einschätze, ist denen das aber völlig egal.
4. Man muss ja alles von zwei Seiten sehen. Nehmen wir mal an, im Optimalfall blieben alle Bahnen wie bisher erhalten, dann würden parallele Seilbahnen diese so sehr entlasten, dass die Zugfahrt viel angenehmer würde, weil nur noch Bahnfreunde diese Möglichkeit nutzen würden. Es bleibt schließlich das Problem, wo man die Leute am Jungfraujoch selbst unterbringt. Dort ist im Moment einfach nicht genug Platz für mehr Menschen. Weitere Angebote oben könnten eine Lösung darstellen, aber auch wieder noch mehr Leute anziehen und einen Teufelskreis anstoßen. Die JB hat dazu vor Jahren mal gesagt, dass sie das Joch auf 5000 Leute pro Tag deckeln, was für mich schon viel zu viele sind, und mittlerweile auch auf 5500 erhöht wurde.
Wenn ich schon so über die aktuellen Planungen herziehe, muss ich natürlich fairerweise auch eine aus meiner Sicht bessere Alternative nennen, und die ist für mich glasklar: Die massive Werbung sollte eingestellt werden, damit aus dem Massentourismusziel wieder etwas Exklusiveres wird. Dazu muss die Fahrt, denke ich, auch gar nicht teurer werden, denn die JB usw. haben sich ja auch früher rentiert, als es dort noch nicht so voll war. Mit dem Fahrplan von heute könnte sogar bei geringerer Fahrzeugkapazität immer noch eine ausreichende Anzahl Menschen transportiert werden, ohne dass diese in jedem Zug gestapelt werden müssen, wie es derzeit der Fall ist. Und wenn ich schon dabei bin, sollte natürlich zur Entschleunigung des Ganzen der Halt in der Eigerwand wieder aufgenommen werden, auch wenn dadurch ein Umlauf mehr benötigt wird.
So, das war's von dieser Tour und meinen Gedanken zur Zukunft des Berner Oberlands. Falls irgendwer tatsächlich bis hier gelesen hat, freue ich mich über Ergänzungen und begründete Meinungen hierzu, gerne auch komplett konträr.
gesamter Thread:
- [6MGA] Teil 17: Berner Oberland und Jungfraujoch [m116B] -
Math5D,
02.05.2020, 11:21
- [6MGA] Teil 17: Berner Oberland und Jungfraujoch [m116B] -
Math5D,
02.05.2020, 11:22
- Dankeschön! - Paladin, 02.05.2020, 12:03
- Berner Oberland passt immer - Power132, 02.05.2020, 12:05
- Vielen Dank!
-
ktmb,
02.05.2020, 12:52
- Top of Europe! Danke! :)
-
sflori,
02.05.2020, 14:37
- [6MGA] Teil 17: Berner Oberland und Jungfraujoch [m116B] -
Math5D,
02.05.2020, 11:22