Sensationelle Fahrzeiten! (Reiseberichte)

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Donnerstag, 30.04.2020, 09:17 (vor 2159 Tagen) @ Blaschke

Vier Stunden hinter einer 132 war natürlich ein besonderer Zauber. Da machte es

HuuuiiiiiiIIIIIIIIIIIIuuuuuuuuuiiiiiiiIIIIIIIIIIIIIIIIIIIuuuuuuuuu.

In Kombination mit den Lüfteranlagen

WUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUU

Ein 411 macht heute nur noch

...ssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssss...

Um meinen Ludmilla-Durst zu stillen war ich öfter von Göttingen nach Bebra gefahren zum IC 'Johann Sebastian Bach' bis Erfurt, nur um am offenen Fenster dem dramatischen Orgelspiel zu lauschen. Das ging so richtig gut natürlich nur mit langen Zügen. Später bot sich mir eine bessere Gelegenheit mit dem IR (Frankfurt/M -) Eichenberg - Nordhausen (- Halle/S). Auch konnte die 232 dort besser aufdrehen als zwischen den Dauerbaustellen auf Bebra - Erfurt. Sollte sich damals jemand an einem Thüringer Bahnübergang gewundert haben, daß beim Aufdrehen einer 232 im ersten Wagen ein Tölpel mit Ruß-verwehten Haaren und einem wirren Blick weit aus dem Abteilfenster hing und mit einen Taktstock synchron die brüllende Diesel-Partitur dirigierte = das war ich! :D

Ich bitte für diesen erschreckenden Anblick nachträglich um Entschuldigung, aber als Göttinger war ich über die Jahre mit Großdieselloks hoffnungslos unterversorgt. Wie dankbar war ich, als Mitte der 90er wenigstens ein paar Mal am Tag eine 216/228 mit ihrem RE aus (Dessau -) Nordhausen nach Göttingen kam.

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Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797


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